Schweiz
Die Perversion ist zutiefst mit der Botschaft Jesu verbunden
Wer den Mund aufmacht, wird zur Kasse gebeten. Im übrigen sind Perversionen und Schweinereien Ausdruck einer antifaschistischen Haltung. Von Günter Annen.
Homos verhöhnen die Kirche
Homos verhöhnen die Kirche
© Jere Keys, CC
(kreuz.net) Am 2. Februar 2008 erhielt ich unerwartete Post aus der Schweiz. Es handelte sich um eine Rechnung der Stelle „Zentrales Inkasso“ des Obergerichts des Kantons Zürich. Darin wurde mir gesagt, daß ich bis zum 29. Februar 2008 Gerichtskosten in der Höhe von 491 Franken – etwa 300 Euro – begleichen müsse.

Andernfalls wolle man gemäß der Haager-Übereinkunft auf Vollstreckung klagen.

Diese Zahlungsaufforderung erhielt auch Pornojäger Martin Humer aus Waizenkirchen in Oberösterreich.

Es stellt sich die Frage, welche Schandtaten Humer und ich in der Eidgenossenschaft verbrochen haben. Hier die Erklärung:

Schweizer Freunde hatten Martin Humer und mich um Hilfe gebeten. Denn Reaktionen vom Ausland würden von der heimischen Presse und den Behörden eher zur Kenntnis genommen.

Folgendes hatte sich ereignet. In der reformierten St. Jakob-Kirche in Zürich sollte am 11. Februar 2007 der obszöne Film „Die 120 Tage von Sodom“ des italienischen Homo-Regisseurs Paolo Pasolinis († 1975) aufgeführt werden.

Der zuständige reformierte Pfarrer der St. Jakob Gemeinde, Anselm Burr, hatte dem ortsansässigen Kino-Betreiber „Xenix“ die Kirche für Aufführungszwecke zur Verfügung gestellt. Das Kino-Gebäude war gerade im Umbau.

In einem offenen Brief teilte der evangelische Pfarrer seiner Gemeinde mit:

„Mit der Retrospektive auf das Werk von Pier Paolo Pasolini werden Themen aufgegriffen, die zutiefst mit der biblischen Botschaft der Propheten und des Jesus von Nazareth verbunden sind. Die Kluft zwischen Arm und Reich. Die Suche nach der Quelle, aus der uns die Kraft zur Veränderung gesellschaftlicher Mißstände zukommt. Die Frage nach der Toleranz mit dem Anderen, dem Umgang mit Außenseitern. Vom Inhalt her also eher Verwandtschaft als Feindschaft. Auch in der Form sind sich Kino und Kirche nahe: beide erzählen Geschichten.“

In seinem Text redet Pfarrer Burr einen Jesus von Nazareth herbei, der die biblische Botschaft mit Pornographie, Gewalt, Sadismus und Perversionen weiterbringen will.

Die Wahrheit sieht anderes aus. Pasolinis Skandalfilm wurde im Jahr 1975 gedreht. Er ließ damals die Jugendschutzbehörden zahlreicher Länder tätig werden.

Der Streifen wurde unter strengstes Jugendverbot gestellt und geriet daher in der allgemeinen Öffentlichkeit zum Glück in Vergessenheit.

Wegen homosexueller Handlungen, die zum ersten Mal öffentlich in Szene gesetzt wurden, schätzen heute nur noch Homo-Kreisen dieses grausame, perverse und obszöne Werk.

Verschiedene Schweizer Organisationen, sowie Martin Humer und ich erstatteten darum Strafanzeige bei der Kriminalpolizei Zürich.

Diese Anzeigen und die Mahnwache einer christlichen Gruppe vor der Kirche zeigten ihre Wirkung. Die Züricher Stadtpolizei beschlagnahmte den Film und untersagte die Aufführung.

Am anberaumten Termin fand in der Kirche anstelle der Vorführung eine Diskussion statt.

Die Medien berichteten ausführlich über die verhinderte Aufführung. Aus überwiegend linken Kreisen kamen deshalb heftige Reaktionen. Sie stellten Pasolinis Schweinereien als Ausdruck seiner antifaschistischen Haltung hin. Es wurden sogar andere Aufführungsorte angeboten.

Die Züricher Stadtpolizei ließ sich von den Links-Perversen beeindrucken und gab den Film einige Tage später zur Vorführung frei. Begründung: Man habe „den künstlerischen Wert“ dieses Schmutzwerkes „offenbar zuwenig gewürdigt“.

Ein Bescheid vom 31. März 2007 – der uns allerdings erst am 15. Juni 2007 erreichte – läßt erkennen, daß diese Vorgangsweise mit der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl abgesprochen war.

Die Staatsanwaltschaft wird sicher Gründe gehabt haben, warum sie den Bescheid erst am 1. Juni 2007 auf den Weg brachte.

In dem Ablehnungsbescheid unserer Strafanzeige schreibt der zuständige Staatsanwalt, Thomas Reiser:

Es fehle „am Tatbestandserfordernis der eindringlichen Darstellung, da Gewalttätigkeiten durch ausgeklügelte Kameraführung und Schnittechnik stets nur angedeutet werde bzw. im Vergleich zur Gesamtlänge des Filmes lediglich kurze Sequenzen beschlagen. Ferner kann dem Film nach objektiven Gesichtspunkten auch ein kultureller Wert nicht vollends abgesprochen werden.“

Wer diesen Bescheid liest, weiß, warum man studiert haben sollte. Nicht jedem Staatsanwalt gelingt es, Verstöße gegen die Würde und Menschlichkeit mit Strafgesetzen zu rechtfertigen.

Nun kommt die anfangs erwähnte Schandtat.

Gegen diesen Bescheid der Züricher Staatsanwaltschaft legten Humer und ich Einspruch ein. Wir könnten weder die Einstellung des Verfahrens noch die Sichtweise der Staatsanwaltschaft akzeptieren.

Die dritte Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich, unter Mitwirkung der Oberrichter Kurt Balmer, Thomas Meyer, Erwin Leuenberger sowie des juristischen Sekretärs Urs Marti, faßte am 28. Juni 2007 den Beschluß, daß weder Martin Humer noch Günter Annen eine Rechtslegitimation hätten, da sie weder Geschädigte noch Opfer seien.

Die Voraussetzungen für einen Einspruch wären somit nicht gegeben. Deshalb sei der Einspruch nicht statthaft.

Die angefallenen Gerichtsgebühren für unseren Einspruch in Höhe von jeweils 491 Schweizer Franken seien von uns zu bezahlen.

Damit hat die Schweiz, meines Wissens als erster Staat Europas rechtliche Voraussetzungen geschaffen, um den Bürger mundtot zu machen.

Wer wird zukünftig in der Schweiz gegen behördliche Bescheide Einspruch erheben wollen oder finanziell überhaupt noch können?

Wie lange wird es dauern, bis Österreich und Deutschland diese krimokratische Methoden in ihren Gesetzestexten übernommen haben?

Im gleichgeschalteten Europa leistet jedes Land seinen kleinen Beitrag zur Erreichung des großen gemeinsamen Zieles.
      
24 Lesermeinungen
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#24   reisingerJohann   10:32:12 | Montag, 8. September 2008
ehebruch
Wer aber Ehebruch treibt mit der Frau seines Nächsten, ist ohne Verstand. Nur wer sich selbst vernichten will, der mag das tun.“
Die Pharisäer zu Jesu Zeit dachten, mit ungewaschenen Händen zu essen verunreinige den Menschen. Aber Jesus machte ihnen und somit auch uns ganz klar, was den Menschen eigentlich verunreinigt (Matthäus 15,19.20a):
„Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken: Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen; diese Dinge sind es, die den Menschen verunreinigen
This sums up martin humer is a sinner wegen ehebruch.
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#23   Säkularisation †   02:41:50 | Mittwoch, 26. März 2008
Bitte beachten!
Den Tatbestand einer Volksverhetzung definiert § 130 Absatz 1 des Strafgesetzbuchs:
Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,
1. zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder
2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,
wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
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#22   Ideologiefeind   17:35:23 | Dienstag, 4. März 2008
@SimonNeuss
Keine Angst, ich bin nicht dünnhäutig, wenn man mir einen schlechten- weil gottfernen- Lebenswandel vorwirft oder diesen bei mir vermutet. Die vielfach propagierte Nähe zu Gott und die damit verbundenen sprituellen Erfahrungen werte ich ohnehin eher als eine Art gelenkte Esoterik. Ich habe oft den Eindruck, dass das menschliche Gehirn deutlich mehr kluge Fragen stellen kann, als der Mensch beantworten kann. Also sucht er sich Rettungsanker- u.a. Religionen, in der Hoffnung, dort Antworten zu finden. Die
gibt es nicht wirklich, aber es wird geschickt vorgegaukelt, dass es diese Antworten dort gibt und nur diese einer göttlichen, immerwährenden Wahrheit entsprechen. Darin sehe ich- Pardon!- keine Horizonterweiterung, sondern eine geistige Beschneidung.
Krähen finden sich übrigens in sämtlichen Klimazonen der Welt. Sie sind echte Überlebenskünstler und weisen unterschiedliche handwerkliche Fähigkeiten auf, die ihnen
die Futtersuche erleichtert. Sie mögen aufgrund ihres schlechten Images, dunklen Federkleides und alter Sagen
keine Lobby haben, aber sie sind alles andere als die Verkörperung oder ein Symbol des materialistischen Denkens. Triebsteuerung ist sinnvoll, aber sie sollte aus innerer Einsicht geschehen und nicht schablonenhaft aus
religiösen Lehren übernommen werden. Das ist dann keine
Einsicht, sondern Anpassung.
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#21   SimonNeuss   23:08:16 | Sonntag, 2. März 2008
Vogelgesellschaft
Hätte es in Sodom nur Tiere gegeben, wäre es nicht in die Geschichtsbücher eingegangen.
Insofern stimme ich dir zu, daß man den menschlichen Maßstab nicht auf die Tierwelt übertragen darf. Das wäre eine generelle Beleidigung aller Tiere.
Unsere „aufgeklärte“ Gesellschaft ist zu einer Pilgerstätte für Krähen geworden. In einer Vogelgesellschaft gibt es Krähen und Schwäne. Krähen sind an Orten interessiert, an die Abfall geworfen wird. Schwäne ziehen saubere Gewässer mit Seerosen vor. In ähnlicher Weise gibt es Menschen, die wie Krähen und Menschen, die wie Schwäne sind. Krähen suchen die Gemeinschaft von Krähen und Schwäne suchen die Gemeinschaft von Schwänen. Und da gläubige Menschen wie „Schwäne“ sind, interessieren sie sich nicht für Dinge, die für „Krähen“ bestimmt sind.
Nun wächst der Glaube nicht von alleine, der Glaube lebt vom Hören. Über den Herrn zu hören, bedeutet mit ihm Gemeinschaft zu haben, deshalb sind gläubige Menschen weniger an weltlichen Gesprächen, Schriften usw. interessiert und meiden die Gemeinschaft von Leuten die über weltliche gar frivole Dinge sprechen, weil man darin kein spirituelles Verständnis findet. Diese Dinge sind wie Orte, an denen Krähen ihre Freude finden. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum wir aneinander vorbeireden.
Lieber Ideologiefeind, ich will weder dich, noch sonst wen beurteilen oder gar verletzen, sondern stelle einfach fest, daß deine momentanen Interessen eben nicht spirituell sondern eher materiel sind. PAX CHRISTI
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#20   20mancro5 †   15:58:39 | Sonntag, 2. März 2008
@Strepto
Ja, wir sind so neidisch auf diese perversen Gestalten, die in Ihrer ach so grossen Bescheidenheit grossmäulig, selbstverliebt, selbstanbetend und laut tönend durch die Gegend flitzen und ihre Maßstäbe dogmengleich nackt und ihre Geschlechtsteile präsentierend verkünden
Dafür seid ihr Fanatiker doch die besten Vorbilder.Ihr macht das doch andauernd hier.Die Geschlechtsteile wohl nicht aber den Rest schon.Eure Selbstbeweiräucherung nimmt schon groteske züge an.
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#19   Strepto von Kokke   15:45:26 | Sonntag, 2. März 2008
@Ideologiefeind
Ich halte das für lautes Getöse von unsicheren Menschen, die ein wenige neidvoll auf jene blicken, die ihr Leben nach eigenen Maßstäben gestalten.
Ja, wir sind so neidisch auf diese perversen Gestalten, die in Ihrer ach so grossen Bescheidenheit grossmäulig, selbstverliebt, selbstanbetend und laut tönend durch die Gegend flitzen und ihre Maßstäbe dogmengleich nackt und ihre Geschlechtsteile präsentierend verkünden. :-D
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#18   Ideologiefeind   15:35:27 | Sonntag, 2. März 2008
@Simon Neuss: Schweine im falschen (menschlichen) Licht betrachtet
Ihr Beitrag bestätigt abermals meine Vermutung, dass Sie allzu sehr den menschlichen Maßstab auf die Tierwelt übertragen. Und dieser Maßstab hat bei Schweinen zu einer völlig artungerechten, auf menschliche Produktionsziele ausgerichtete Haltung geführt. Das von Ihnen beschriebene Schwein, das es vergnüglich mit allen Familienmitgliedern treibt, werden Sie in der intakten Natur nicht finden. In der Natur führt das Schwein ein auf seine Bedürfnisse zugeschnittenes Leben. Daran ist nichts auszusetzen.
Was ist Natur in der menschlichen Gesellschaft? Die biblischen Lehren? Wohl kaum. Sie sind allenfalls ein Maßstab einer Religionsgemeinschaft. Deren Anhänger mögen sich diesen Maßstäben unterwefen- da will ich keinem erwachsenen Vorschriften machen. Aber der Wunsch, diesen Maßstab zum allumfassenden Leitfaden
für ein „richtiges“ oder „sündenfreies“ Leben zu erklären, ist etwas naiv. Da hilft auch das Wort „gottgewollt“ nicht, mit dem hier gern argumentiert wird. Erstaunlich, wie viele offenbar in direktem Kontakt mit ihm stehen und genau wissen, was er will oder nicht will. Ich halte das für lautes Getöse von unsicheren Menschen, die ein wenige neidvoll auf jene blicken, die ihr Leben nach eigenen Maßstäben gestalten. Wer Angst davor hat, dass (ein) Gott ihm beim Sex zusieht und Buch darüber führt- puh!- dem kann ich auch nicht helfen.
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#17   Nachtlaterne   21:38:42 | Freitag, 29. Februar 2008
nenne die perversen niemals…
… schweine, weil du damit die ferkel beleidigst, die man mit diesen säuen nun wirklich nicht vergleichen kann.
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#16   Florian Geyer   19:30:33 | Freitag, 29. Februar 2008
@Neuss
herrlicher Beitrag :-]
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#15   SimonNeuss   19:26:00 | Freitag, 29. Februar 2008
Schweinegesellschaft
Grüße Ideologiefeind,
Ein Tier läßt sich doch an seinem Verhalten einschätzen. Eine Sau bspw. die man wäscht, wird wieder ins nächste Dreckloch springen, sich darin wälzen und dabei genüsslich grunzen. Pardong, aber vergleichen wir unsere heutige „fortgeschrittene, moderne“ Gesllschaft mal nicht mit Hunden und Böcken, sondern mit einem Saustall. Wenn man nun mit der Sau reden könnte, dann würde sie einem wahrscheinlich sagen: „Mir gehts gut, ich kann mich im Dreck wälzen und Kot fressen“, wie es ein Schwein eben so macht. Weiter wirds wohl sagen: „Gut gehts mir. Ich wälze mich nicht nur im Dreck und fresse Kot und werde davon dick und fett. Nein, ich treibs auch mit meiner Mutter und mit meiner Schwester. Das ist meine Art zu genießen“, so wie es ein Schwein eben macht. Von einer höheren Warte aus betrachtet, bietet tierisches Leben eine sehr niedere Form des Genusses, vergleichbar damit ist unser Erdenleben. Wenn ein Mensch nun ebenso seinem Bedürfnis nach Lust folgt, ohne diese zu Regulierungen, ist das menschliche Leben nicht höherentwickelt als das eines Tieres. Dem Mensch ist die Vernunft gegeben und diese ist es, die die Regulierung vornimmt. Ein religiöses Leben, nach regulierten Prinzipien zu leben bedeutet nicht, den Sinnengenuß zu negieren, sondern ihn zu läutern. D.h. die Sinne in den Dienst des Herrn zu stellen, so wird gewährleistet, daß das Bedürfnis nach Genuss nicht für unregulierte Ausformungen mißbraucht wird („regulierte Homosexualität“ ist nicht gemeint.)
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#14   20mancro5 †   19:17:25 | Freitag, 29. Februar 2008
@timpressum
Das ist auch gut so sonst müssten sich die Gerichte noch mehr mit solchen Spinnern herumplagen.Die sind auch so schon überlastet genug.
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#13   timpressum †   19:14:53 | Freitag, 29. Februar 2008
Völliger Blödsinn
Was hat denn bitte ein Gerichtskostenbescheid mit dem zu tun, worum es im Prozess geht?
Das ist genauso, als wenn man gegen einen Strafbefehl wegen Beleidigung Einspruch erhebt und sich dann über die Prozeßkosten beklagt!
Gerichte kosten nun mal Geld – wer prozessiert, muss auch damit rechnen zu verlieren! Und damit zu zahlen!
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#12   bonifatius   18:23:38 | Freitag, 29. Februar 2008
Geht es um Ehrfurcht…
vor Gott stehen alle obszöne Typen auf der Matte und alle Homos sowie Abartigen grölen unisono hurra.
Auch die CH wird einmal gesellschaftlich für ihre Großzügigkeit gegenüber der Unmoral bitter bezahlen müssen.
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#11   Ideologiefeind   17:21:00 | Freitag, 29. Februar 2008
@SimonNeuss
Tierisches Leben ist zur Befriedigung der Sinne bestimmt, menschliches Leben ist zur Regulierung der Sinne bestimmt – das nennt man Zivilisation.
Haben Sie sich mit Tieren unterhalten? Oder machen Sie bei Tieren einen „befriedigten“ Gesichtsausdruck aus, wenn sie ihren Sinnen nachgehen? Da wir die Kommunikationsmöglichkeiten der Tiere nicht beherrschen,
gehen solche Behauptungen ins Nichts. Umgekehrt muß Zivilisation nicht notgedrungen bedeuten, dass man Instinkten folgt. Auch, wenn diese vielleicht nicht den sittlichen Vorstellungen bestimmter Personenkreise entsprechen.
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#10   SimonNeuss   13:31:16 | Freitag, 29. Februar 2008
Bockgesellschaft
Leuten denen die Lust den Verstand betört hat wieder auf den Pfad der Tugend zu bringen, ist schwerer, als einem Ochsen das Sprechen beizubringen. Ob das nun ein Volker Bock, ein SPD-Bock oder sonst ein Bock ist, ist egal. Wie der Bericht zeigt, sind nicht Homos generell das Problem, der Bockmensch ist das Problem. Tierisches Leben ist zur Befriedigung der Sinne bestimmt, menschliches Leben ist zur Regulierung der Sinne bestimmt – das nennt man Zivilisation. Ist das Bewußtsein aber nicht weiter entwickelt als das von Hunden, Katzen und Böcken, dann nimmt das Leben wie im Artikel geschilderte Ausformungen an – Kumpanei zwischen Hunden, Katzen und eben Böcken.
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#9   sullivan   13:27:02 | Freitag, 29. Februar 2008
Kleine Bitte
Ist es eigentlich nicht möglich, dass man versucht, sich wenigstens im Ansatz an die Regeln der deutschen Sprache zu halten?
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#8   matt2 †   13:15:07 | Freitag, 29. Februar 2008
eigentlich dürfte der Einspruch ja nichts kosten…
denn es wurde ja so formuliert, dass Annen und Humer garnicht berechtigt seien Einspruch zu erheben. Daher wurde die Sache inhaltlich auch garnicht neuerlich behandelt. Beim ersten Mal verlangte der Staatsanwalt ja interessanterweise kein Geld für seinen inhaltlichen Ablehnungsbescheid, was immer man davon halten will.
Davon einmal abgesehen ist es eben nicht ratsam sich mit Behörden zu streiten. Man ignoriert sie besser und startet Protestaktionen. Wenn sie einem dabei in die Quere kommen wollen, gibts noch immer genug Zoff.
Im übrigen kann einem Katholiken die Verwahrlosung bei den Reformierten doch eigentlich wurst sein. Wenn die sich in Sodom verwandeln kann es Euch doch nur freuen, oder?
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#7   Sirilo   13:03:53 | Freitag, 29. Februar 2008
Gerichtskosten
Wer vor Gericht klagt und verliert, hat die Gerichtskosten zu tragen. Das ist in jedem Land der Welt so.
Nur so kann sich die Justiz davor retten, mit unsinnigen Klagen überschwemmt zu werden.
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#6   Ideologiefeind   12:58:30 | Freitag, 29. Februar 2008
Dieser Film ist drastisch, aber kein Porno
Ob eine Kirche ein geeigneter Ort für eine Aufführung ist, sollen Gläubige entscheiden. Mit einer entsprechenden Altersbeschränkung spricht nichts gegen eine Aufführung,
da Erwachsene schließlich selbst entscheiden können, ob sie sich für einen solchen Film interessieren, oder nicht.
Das gilt/galt für „Das große Fressen“ genauso, wie für manch anderen Film. Eine faktentreue Darstellung religiös motivierter Greueltaten aus der Vergangenheit dürfte nicht harmloser ausfallen, als mancher von Moralhütern kritisierte
Streifen.
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#5   engelhardt †   12:26:26 | Freitag, 29. Februar 2008
Annen
Ist denn dieser ehrenwerte Herr Annen Schweizer Bürger?
Now, allerdings ist er ebenfalls Mitglied des Engelwerks. Wer sich ein bischen mit der Thematik auskennt, der weiss, dass diese Website von Engelwerklern betrieben wird.
Wenn das klar geworden ist, wundert gar nichts mehr. Weder, warum staenidg Engelwerkler hier ihre Thesen verbreiten, noch die Auswahl der Themen.
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#4   Don Camillo   12:22:24 | Freitag, 29. Februar 2008
mundtot?
Damit hat die Schweiz, meines Wissens als erster Staat Europas rechtliche Voraussetzungen geschaffen, um den Bürger mundtot zu machen.
Wer wird zukünftig in der Schweiz gegen behördliche Bescheide Einspruch erheben wollen oder finanziell überhaupt noch können?
Den Bürger mundtot zu machen? Ist denn dieser ehrenwerte Herr Annen Schweizer Bürger? – Und zudem ist es nicht mehr als recht, dass der Staat bei nicht berechtigten Klagen Gebühren erhebt. Sollen wir Schweizer denn die Kosten bezahlen, die die beiden nicht-Schweizer Annen und Humer unberechtigt verursacht haben?
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#3   engelhardt †   12:17:48 | Freitag, 29. Februar 2008
Martin Humer
Der gehoert doch auch zum Engelwerk.
Hmmm…
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#2   Nachtlaterne   12:01:47 | Freitag, 29. Februar 2008
landorganist,
mal wieder am schwafeln?
dass sich geistliche für perversionen in diesem ausmaße hergeben und diese sogar jesus christuis nennen ist eine niemals zu nlöschende schande, vermutlich sogar eine unverzeihliche sünde gegen den heiligen geist.
nur wer das heilige heilig hält wir geheiligt, sagt die bibel.
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#1   LandorganistII   11:55:05 | Freitag, 29. Februar 2008
Ich erhielt
gestern einen Bescheid meiner Gemeindeverwaltung. Inhalt war folgender: Ich habe für mein Grundstück Grundsteuer zu zahlen. Auch ist die Müllabfuhr gebührenpflichtig. Sogar für die Kleinkläranlage muss eine Gebühr entrichtet werden. Auch meine Nachbarn erhielten gleichlautende Bescheide.
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