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Mehr Katholiken, mehr Seminaristen, mehr Priester + Ungültig getauft + Bischof als nächster Bundespräsident? + Bitte um Rücknahme + Der nächste Wettkampf im Vatikan
Papst Benedikt XVI. am Petersplatz in Rom.
Papst Benedikt XVI. am Petersplatz in Rom.
© Flickr-Benützer „gsdoia“, CC
Mehr Katholiken, mehr Seminaristen, mehr Priester

Vatikan. Gestern wurde im Vatikan das Päpstliche Jahrbuch ‘Annuario Pontifico 2008’ vorgestellt. Aus diesem geht hervor, daß die Zahl der Katholiken zwischen 2005 und 2006 weltweit um 1.4 Prozent – von 1.115 auf 1.131 Millionen – gestiegen ist. Fast die Hälfte der Katholiken – 49.8 Prozent – leben in Amerika. Auch die Zahl der Priester und Seminaristen ist zwischen 2000 und 2006 gestiegen.

Ungültig getauft

Vatikan. Die Glaubenskongregation hat gestern festgestellt, daß nur mit den Worten „Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ gültig getauft werden kann. Damit verurteilte die Kongregation Formulierungen wie „Ich taufe dich im Namen des Schöpfers, des Erlösers und des Heiligmachers“ oder „Ich taufe dich im Namen des Schöpfers, des Befreiers und des Erhalters“. Wer mit einer falschen Formel getauft wurde, hat das Sakrament nicht gültig empfangen und muß nachgetauft werden.

Bischof als nächster Bundespräsident?

Deutschland. Der Ratsvorsitzende der ‘Evangelischen Kirche in Deutschland’, Wolfgang Huber, möchte angeblich nächster Bundespräsident werden. Nach Angaben der Wochenzeitung ‘Rheinischer Merkur’ interessiert sich der Bischof sehr für das Amt. Auch die ‘Katholische Nachrichtenagentur’ berichtete, daß einige in der SPD mit einer Kandidatur Hubers bei der Bundespräsidentenwahl liebäugelten. Dem Ratsvorsitzenden werden gute Kontakte zum deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier nachgesagt. Die nächsten Wahlen für den deutschen Bundespräsidenten finden im Mai 2009 statt.

Bitte um Rücknahme

Deutschland. Der ‘Gesprächskreis Juden und Christen’ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken möchte, daß der Papst die am Faschingsdienstag neuformulierte altrituelle Karfreitagsfürbitte für die Bekehrung der Juden zurückzuzieht. In einer Stellungnahme des Gesprächskreis heißt es: „Wir sind enttäuscht und bestürzt.“ Das gewachsene Vertrauen zwischen Juden und Katholiken werde durch die Neuformulierung angeblich „schwer geschädigt“.

Der nächste Wettkampf im Vatikan

Vatikan. Nach dem Fußball Clericus Cup startet nun im Vatikan auch der Basketball Clericus Cup. Das berichtete die italienische Nachrichtenagentur ‘ansa’. Teilnahmeberechtigt sind in Rom lebende oder dort studierende Priester. Wie der Fußball-Cup wird auch das Basketball-Tournier von der christlichen Organisation ‘Centro Sportivo Italiano’ veranstaltet. Im Winter fand ein Ski-Wettbewerb für Kleriker unter dem Titel „Il Signore s(c)ia con voi“ – Der Herr sei mit euch bzw. Der Herr fährt mit euch Ski – statt.
      
25 Lesermeinungen
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#25   Marcelus   22:17:00 | Freitag, 4. April 2008
@ordo62: Kleriker, die den Staat regieren, das schadet
dem Seelsorgeauftrag des Klerus.
Schmidberger for President!!!
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#24   FiliusEcclesiae   19:37:13 | Sonntag, 2. März 2008
„Ob ‘Jahwe’ oder ‘Jehova’, das macht keinen Unterschied“
Es sind halt zwei verschiedene Wörter, nichts weiter.
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#23   sexychrist   19:34:19 | Sonntag, 2. März 2008
Kein Unterschied
Ob „Jahwe“ oder „Jehova“, das macht keinen Unterschied.
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#22   FiliusEcclesiae   19:32:24 | Sonntag, 2. März 2008
„adonai“ (hebräisch) heißt „Herr“
Der Gottesname, den Sie meinen, ist JHV(H) (Jahve[h]).
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#21   sexychrist   19:21:21 | Sonntag, 2. März 2008
Wenn es nur einen Namen gibt…
… wieso nennen wir ihn dann nicht „Adonai“, sondern Herr? Allah heißt auch übersetzt nicht mehr als „Gott“. So nennen ihn nicht nur Moslems sondern auch arabisch-sprachige Christen. Luther sah auch „Jahwe“ als gleichbedeutend wie „Herr“ an.
Es ist hauptsächlich eine sprachliche Sache! Wenn du von Konsequenz sprichst, dann schau dir die Muslime an. Dort gibt es nur den Namen „Allah“.
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#20   Schnabeltierkönig   01:49:59 | Sonntag, 2. März 2008
@sexychrist
Jesus nannte seinen Vater „Adonai“ (Herr) und Abba (Papa)! Hier gibts nichts zum auslegen! Wir sagen Herr!
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#19   sexychrist   22:07:38 | Samstag, 1. März 2008
Wieso sollte es keine Kirchen geben?
Protestanten und alle anderen Angehörigen christlicher Kirchen glauben an den gleichen Gott wie ich. Es gibt nur einen Gott, er hat nur viele Namen, von denen keiner „richtiger“ oder „falscher“ als die anderen ist.
Es gibt nur falsche Auslegungen der einen Religion. Eine findet man auf dieser Seite, aber auch der Hass von islamistischen Fundamentalisten ist falsch.
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#18   Gotthard   20:24:54 | Samstag, 1. März 2008
@ExBo…
es gibt auch keine ExBochumer … schau mal in deinen Personalausweis!
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#17   ExBochumer †   19:32:59 | Samstag, 1. März 2008
Natürlich …
gibt es keine „Kirchen“.
Wann lernen es denn endlich auch diejenigen, die sich „Hirten“ nennen (z.B. EB Zollitsch)?
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#16   PietroParente   15:03:33 | Samstag, 1. März 2008
@Aleph
Es gibt gar keinen „Ökumenischen Rat der Kirchen“! Überlegen Sie mal, warum!?
Außerdem gilt auch hier: Wen juckt der „ Ökumenische Rat der Kirchen“???? Richtig, Sie kennen die Antwort sicherlich!
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#15   ordo62   14:56:10 | Samstag, 1. März 2008
@ RJH
Schmidberger for President!!!
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#14   iustus   14:50:20 | Samstag, 1. März 2008
Meiomei
möchte, daß der Papst die am Faschingsdienstag neuformulierte altrituelle Karfreitagsfürbitte für die Bekehrung der Juden zurückzuzieht. (…) Das gewachsene Vertrauen zwischen Juden und Katholiken werde durch die Neuformulierung angeblich „schwer geschädigt“.
So ein Käse. Hätte der Heilige Vater auf die Neuformulierung verzichtet, wäre es bei der alten Formulierung geblieben. Das wäre dem Gesprächskreis offenbar lieber gewesen. :-D
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#13   Aleph †   14:17:36 | Samstag, 1. März 2008
Unkorrekte Taufformel
Die Glaubenskongregation hat gestern festgestellt, daß nur mit den Worten „Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ gültig getauft werden kann.
Die korrekte trinitarische Taufformel, wie sie auch vom ökumenischen Rat der Kirchen anerkannt wird, lautet: Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Steht auch so im Gotteslob. Nur danach wird gültig getauft.
Die von kreuz.net aufgeführte Taufformel ist unkorrekt, nicht statthaft und daher ungültig.
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#12   RJH   12:44:05 | Samstag, 1. März 2008
Selbstverständlich kann er das nicht!
Das mit dem „katholichen Staat“ war natürlich (ich dachte das ist jedem klar) lediglich ein semantisches Stilmittel. Er kann aber klare christliche Werte vertreten: Sonntagsgebot, Abtreibungsverbot, Förderung der christlichen Familie, u.s.w. Ich habe halt meine Zweifel, daß dies ein protestantischer „Bischof“ konsequent machen würde.
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#11   Samurai   12:36:50 | Samstag, 1. März 2008
@ RJH
Und wie kann Ihrer Meinung nach der Bundespräsident dafür sorgen, daß Deutschland ein katholischer Staat wird?
Shalom,
Samurai
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#10   RJH   12:34:12 | Samstag, 1. März 2008
Der Bundespräsident kann hier mehr bewirken als ein(e) Kanzler(in)
denn er steht über dem tagespolitischen Geschehen. In Deutschland geniesst ein Bundespräsident traditionell ein sehr hohes Ansehen. Durch vorbildliches Handeln und entsprechendes Kommentieren sowie die letztinstanzliche Entscheidung über Gesetzt kann er auch auf Regierungen einwirken.
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#9   Samurai   12:02:31 | Samstag, 1. März 2008
@ RJH
Ws mein Vorschreiber über die Möglichkeiten des Bundespräsidenten schrieb stimmt, darüberhinaus leben wir nicht in einer Theokratie, weshalb es naiv ist, zu fordern, der Bundespräsident oder wer auch immer solle aus der Bundesprepublik Deutschland einen katholischen Staat machen.
Shalom,
Samurai
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#8   FiliusEcclesiae   11:36:11 | Samstag, 1. März 2008
@RJH: Der Bundespräsident kann hier nicht viel ausrichten
Die Regierung der BR Deutschland obliegt dem Bundeskanzler, und nicht dem Bundespräsidenten.
Es sollte auf jeden Fall kein Bischof oder Pfarrer sein!
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#7   RJH   11:34:00 | Samstag, 1. März 2008
Der nächste Bundespräsident sollte Katholik sein
und aus Deutschland endlich ein katholisches Land machen!
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#6   Sirilo   11:09:00 | Samstag, 1. März 2008
Zahlen
Die Zahl der Katholiken ist um 1,4 Prozent (nicht 1.4) gestiegen; 49,8 Prozent (nicht 49.8) leben auf dem amerikanischen Kontinent und nicht „in Amerika“; „in Amerika“ könnte missverstanden werden als „in den USA“.
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#5   FiliusEcclesiae   10:41:26 | Samstag, 1. März 2008
Die Parteipolitik evangelischer „Bischöfe“ ist eine Zumutung für andersgesinnte Protestanten und für
alle übrigen Staatsbürger
Auch in Österreich kandidierte bekanntlich 1998 die burgenländische „Bischöfin“ Superintendentin Gertraud Knoll für das österreichische Bundespräsidentenamt, das in Österreich im Gegensatz zum BRD-Bundespräsidentenamt nicht nur ein rein zeremoniell-repräsentatives Amt ist, sondern auch weitreichende Mitregierungskompentenzen besitzt.
Fast alle evangelische „Bischöfe“ engagieren sich bekanntlich fast ausschließlich linkspolitisch – eine Zumutung für andersdenkende Protestanten: und eine Zumutung für alle Bürger, die keine parteipolitischen Kultdiener im Staat haben wollen.
Man stelle sich vor, die Kardinalbischöfe Lehmann oder Meisner würden sich ebenso parteipolitisch betätigen, wie das ihre protestantischen „Pendants“ immer wieder gerne tun
Gott sei Dank ist Österreich eine scheinheilige „Bischöfin“ als Bundespräsidentin erspart geblieben:
Mittlerweile hat sie sich von ihrem Gatten, einem Religionslehrer scheiden lassen, und ist die Lebensgefährtin des Ex-SP-Finanzministers Lacina, der seinerseits seine Gattin für die „Bischöfin“ verlassen hat:
Und das mit drei minderjährigen „Bischöfinnenkindern“.
Die „Bischöfe“ sollen sich um ihr Seelenheil kümmern, und um das ihrer Gläubigen.
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#4   Don Camillo   09:53:37 | Samstag, 1. März 2008
Am Ufer des Sees Genezareth
fragt ein Tourist einen Schiffer, was eine Überfahrt kostet. ‘Fünfundfünfzig Dollar!’ – ‘Was? Das ist ja Wahnsinn!’ entrüstet sich der Tourist. ‘Ja wissen Sie’ belehrt ihn der Schiffer, ‘Jesus ging über den See zu Fuß.’ – ‘Na das ist ja auch kein Wunder’, meint der Fremde, ‘bei diesen Preisen hier!’
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#3   ExBochumer †   09:49:00 | Samstag, 1. März 2008
„Bischof“ Huber als BPräs?
Nein, DANKE.
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#2   Don Camillo   09:44:23 | Samstag, 1. März 2008
Witz des Tages
Ein Rabbi ärgert sich darüber, daß viele der Gläubigen ohne Käppi in die Synagoge kommen.
Also schreibt er an den Eingang:
„Das Betreten der Synagoge ohne Kopfbedeckung ist ein dem Ehebruch vergleichbares Vergehen.“
Am nächsten Tag steht darunter:
„Hab ich probiert. Kein Vergleich!“
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#1   PietroParente   09:23:49 | Samstag, 1. März 2008

Wen juckt denn der „Gesprächskreis Juden und Christen’
beim ZDK. In Rom wohl niemanden!
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