Mehr Katholiken, mehr Seminaristen, mehr Priester + Ungültig getauft + Bischof als nächster Bundespräsident? + Bitte um Rücknahme + Der nächste Wettkampf im Vatikan
Vatikan. Gestern wurde im Vatikan das Päpstliche Jahrbuch
‘Annuario Pontifico 2008’ vorgestellt. Aus diesem geht hervor, daß die Zahl der Katholiken zwischen 2005
und 2006 weltweit um 1.4 Prozent – von 1.115 auf 1.131 Millionen – gestiegen ist. Fast die Hälfte der
Katholiken – 49.8 Prozent – leben in Amerika. Auch die Zahl der Priester und Seminaristen ist zwischen
2000 und 2006 gestiegen.
Ungültig getauft
Vatikan. Die Glaubenskongregation hat gestern festgestellt,
daß nur mit den Worten „Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ gültig
getauft werden kann. Damit verurteilte die Kongregation Formulierungen wie „Ich taufe dich im Namen des
Schöpfers, des Erlösers und des Heiligmachers“ oder „Ich taufe dich im Namen des Schöpfers, des Befreiers
und des Erhalters“. Wer mit einer falschen Formel getauft wurde, hat das Sakrament nicht gültig empfangen
und muß nachgetauft werden.
Bischof als nächster Bundespräsident?
Deutschland. Der Ratsvorsitzende
der ‘Evangelischen Kirche in Deutschland’, Wolfgang Huber, möchte angeblich nächster Bundespräsident
werden. Nach Angaben der Wochenzeitung ‘Rheinischer Merkur’ interessiert sich der Bischof sehr für das
Amt. Auch die ‘Katholische Nachrichtenagentur’ berichtete, daß einige in der SPD mit einer Kandidatur
Hubers bei der Bundespräsidentenwahl liebäugelten. Dem Ratsvorsitzenden werden gute Kontakte zum deutschen
Außenminister Frank-Walter Steinmeier nachgesagt. Die nächsten Wahlen für den deutschen Bundespräsidenten
finden im Mai 2009 statt.
Bitte um Rücknahme
Deutschland. Der ‘Gesprächskreis Juden und Christen’
beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken möchte, daß der Papst die am Faschingsdienstag neuformulierte
altrituelle Karfreitagsfürbitte für die Bekehrung der Juden zurückzuzieht. In einer Stellungnahme des
Gesprächskreis heißt es: „Wir sind enttäuscht und bestürzt.“ Das gewachsene Vertrauen zwischen Juden
und Katholiken werde durch die Neuformulierung angeblich „schwer geschädigt“.
Der nächste Wettkampf
im Vatikan
Vatikan. Nach dem Fußball Clericus Cup startet nun im Vatikan auch der Basketball Clericus
Cup. Das berichtete die italienische Nachrichtenagentur ‘ansa’. Teilnahmeberechtigt sind in Rom lebende
oder dort studierende Priester. Wie der Fußball-Cup wird auch das Basketball-Tournier von der christlichen
Organisation ‘Centro Sportivo Italiano’ veranstaltet. Im Winter fand ein Ski-Wettbewerb für Kleriker
unter dem Titel „Il Signore s(c)ia con voi“ – Der Herr sei mit euch bzw. Der Herr fährt mit euch Ski –
statt.
Email-Adressen der Empfänger
25 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Wenn es nur einen Namen gibt… … wieso nennen wir ihn dann nicht „Adonai“, sondern Herr? Allah heißt
auch übersetzt nicht mehr als „Gott“. So nennen ihn nicht nur Moslems sondern auch arabisch-sprachige
Christen. Luther sah auch „Jahwe“ als gleichbedeutend wie „Herr“ an. Es ist hauptsächlich eine sprachliche
Sache! Wenn du von Konsequenz sprichst, dann schau dir die Muslime an. Dort gibt es nur den Namen „Allah“.
Wieso sollte es keine Kirchen geben? Protestanten und alle anderen Angehörigen christlicher Kirchen glauben
an den gleichen Gott wie ich. Es gibt nur einen Gott, er hat nur viele Namen, von denen keiner „richtiger“
oder „falscher“ als die anderen ist. Es gibt nur falsche Auslegungen der einen Religion. Eine findet man
auf dieser Seite, aber auch der Hass von islamistischen Fundamentalisten ist falsch.
@Aleph Es gibt gar keinen „Ökumenischen Rat der Kirchen“! Überlegen Sie mal, warum!? Außerdem gilt
auch hier: Wen juckt der „ Ökumenische Rat der Kirchen“???? Richtig, Sie kennen die Antwort sicherlich!
Meiomei möchte, daß der Papst die am Faschingsdienstag neuformulierte altrituelle Karfreitagsfürbitte
für die Bekehrung der Juden zurückzuzieht. (…) Das gewachsene Vertrauen zwischen Juden und Katholiken
werde durch die Neuformulierung angeblich „schwer geschädigt“. So ein Käse. Hätte der Heilige Vater
auf die Neuformulierung verzichtet, wäre es bei der alten Formulierung geblieben. Das wäre dem Gesprächskreis
offenbar lieber gewesen.
Unkorrekte Taufformel Die Glaubenskongregation hat gestern festgestellt, daß nur mit den Worten „Ich
taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ gültig getauft werden kann. Die
korrekte trinitarische Taufformel, wie sie auch vom ökumenischen Rat der Kirchen anerkannt wird, lautet:
Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Steht auch so im Gotteslob.
Nur danach wird gültig getauft. Die von kreuz.net aufgeführte Taufformel ist unkorrekt, nicht statthaft
und daher ungültig.
Selbstverständlich kann er das nicht! Das mit dem „katholichen Staat“ war natürlich (ich dachte das
ist jedem klar) lediglich ein semantisches Stilmittel. Er kann aber klare christliche Werte vertreten:
Sonntagsgebot, Abtreibungsverbot, Förderung der christlichen Familie, u.s.w. Ich habe halt meine Zweifel,
daß dies ein protestantischer „Bischof“ konsequent machen würde.
Der Bundespräsident kann hier mehr bewirken als ein(e) Kanzler(in) denn er steht über dem tagespolitischen
Geschehen. In Deutschland geniesst ein Bundespräsident traditionell ein sehr hohes Ansehen. Durch vorbildliches
Handeln und entsprechendes Kommentieren sowie die letztinstanzliche Entscheidung über Gesetzt kann er
auch auf Regierungen einwirken.
@ RJH Ws mein Vorschreiber über die Möglichkeiten des Bundespräsidenten schrieb stimmt, darüberhinaus
leben wir nicht in einer Theokratie, weshalb es naiv ist, zu fordern, der Bundespräsident oder wer auch
immer solle aus der Bundesprepublik Deutschland einen katholischen Staat machen. Shalom, Samurai
@RJH: Der Bundespräsident kann hier nicht viel ausrichten Die Regierung der BR Deutschland obliegt dem
Bundeskanzler, und nicht dem Bundespräsidenten. Es sollte auf jeden Fall kein Bischof oder Pfarrer sein!
Zahlen Die Zahl der Katholiken ist um 1,4 Prozent (nicht 1.4) gestiegen; 49,8 Prozent (nicht 49.8) leben
auf dem amerikanischen Kontinent und nicht „in Amerika“; „in Amerika“ könnte missverstanden werden als
„in den USA“.
Die Parteipolitik evangelischer „Bischöfe“ ist eine Zumutung für andersgesinnte Protestanten und für
alle übrigen Staatsbürger Auch in Österreich kandidierte bekanntlich 1998 die burgenländische „Bischöfin“
Superintendentin Gertraud Knoll für das österreichische Bundespräsidentenamt, das in Österreich im
Gegensatz zum BRD-Bundespräsidentenamt nicht nur ein rein zeremoniell-repräsentatives Amt ist, sondern
auch weitreichende Mitregierungskompentenzen besitzt. Fast alle evangelische „Bischöfe“ engagieren sich
bekanntlich fast ausschließlich linkspolitisch – eine Zumutung für andersdenkende Protestanten: und
eine Zumutung für alle Bürger, die keine parteipolitischen Kultdiener im Staat haben wollen. Man stelle
sich vor, die Kardinalbischöfe Lehmann oder Meisner würden sich ebenso parteipolitisch betätigen, wie
das ihre protestantischen „Pendants“ immer wieder gerne tun Gott sei Dank ist Österreich eine scheinheilige
„Bischöfin“ als Bundespräsidentin erspart geblieben: Mittlerweile hat sie sich von ihrem Gatten, einem
Religionslehrer scheiden lassen, und ist die Lebensgefährtin des Ex-SP-Finanzministers Lacina, der seinerseits
seine Gattin für die „Bischöfin“ verlassen hat: Und das mit drei minderjährigen „Bischöfinnenkindern“.
Die „Bischöfe“ sollen sich um ihr Seelenheil kümmern, und um das ihrer Gläubigen.
Am Ufer des Sees Genezareth fragt ein Tourist einen Schiffer, was eine Überfahrt kostet. ‘Fünfundfünfzig
Dollar!’ – ‘Was? Das ist ja Wahnsinn!’ entrüstet sich der Tourist. ‘Ja wissen Sie’ belehrt ihn der Schiffer,
‘Jesus ging über den See zu Fuß.’ – ‘Na das ist ja auch kein Wunder’, meint der Fremde, ‘bei diesen
Preisen hier!’
Witz des Tages Ein Rabbi ärgert sich darüber, daß viele der Gläubigen ohne Käppi in die Synagoge
kommen. Also schreibt er an den Eingang: „Das Betreten der Synagoge ohne Kopfbedeckung ist ein dem Ehebruch
vergleichbares Vergehen.“ Am nächsten Tag steht darunter: „Hab ich probiert. Kein Vergleich!“