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Bitterkeit + Verzögerte Vollstreckung + Wer optiert für wen? + Bischof will keine Bekehrung + Suche nach den gerechten Unrecht
Benedikt XVI. bei seiner ersten Reise als Papst im Mai 2005
Benedikt XVI. bei seiner ersten Reise als Papst im Mai 2005
© Emanuele Preda, CC
Bitterkeit

Vatikan. Papst Benedikt XVI. ist entsetzt über die „verabscheuungs- würdige“ Entführung des chaldäischen Erzbischofs von Mossul, Mons. Paulos Faraj Rahho (65). Das gab der vatikansiche Pressesaal schon am Freitag, dem Tag der Entführung, bekannt. Der Heilige Vater habe die Nachricht „mit Bitterkeit“ aufgenommen. Die drei ermordeten Begleiter des Erzbischofs wurden gestern Samstag vormittag begraben.

Verzögerte Vollstreckung

Deutschland. Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, fordert am Samstag in Berlin eine rasche Änderung der Regelungen zur Spätabtreibung. Das berichtete das Kölner ‘Domradio’. Sogenannte Spätabtreibungen belasteten die Gynäkologen sehr – so Hoppe. Er verlangt eine verpflichtende Beratung auch bei Abtreibungen nach der zwölften Schwangerschaftswoche. Ferner soll die Mutter drei Tage Bedenkzeit erhalten.

Wer optiert für wen?

Peru. Der aus Deutschland stammende Bischof der peruanischen Diözese Chosica, Mons. Norbert Klemens Strotmann Hoppe (61), hat die Statistiken Lateinamerikas studiert. Sein Ergebnis faßte er vor ‘Radio Vatikan’ zusammen: „In der katholischen Theologie hat man für die Armen optiert, die Armen haben für die Pfingstkirchen optiert. Da muß man noch einmal zurückfragen: Was haben wir falsch gemacht?“

Bischof will keine Bekehrung

Deutschland. Der Bischof von Osnabruck, Mons. Franz-Josef Bode, bedauert, daß es verschiedene Fassungen der Karfreitagsfürbitte gibt. Das erklärte er am Freitag abend bei einem Besuch in der Synagoge von Osnabrück. Laut der Nachrichtenagentur ‘KNA’ erklärte er, daß in seinem Bistum die Version, die für die Bekehrung der Juden betet, nicht benützt werde.

Suche nach den gerechten Unrecht

„Die deutsche Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) […] muß sich fragen lassen, warum ihr Ministerium eine Umfrage finanziert, die nach einer ‘gerechten’ Regelung einer Handlung wie der Eizellspende fragt, die nach dem Embryonenschutzgesetz eine Straftat darstellt.“

Stefan Rehder in einem Artikel für die Würzburger Zeitung ‘Tagespost’ vom Donnerstag
      
54 Lesermeinungen
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#54   Aleph †   10:06:58 | Montag, 3. März 2008
Ärger mit den Diözesangrenzen?
Der Bischof von Osnabruck, Mons. Franz-Josef Bode, bedauert, daß es verschiedene Fassungen der Karfreitagsfürbitte gibt. Das erklärte er am Freitag abend bei einem Besuch in der Synagoge von Osnabrück. Laut der Nachrichtenagentur ‘KNA’ erklärte er, daß in seinem Bistum die Version, die für die Bekehrung der Juden betet, nicht benützt werde.
Das wird immer problematischer mit der Karfreitagsbitte für die Juden. Nicht genug, dass es verschiedene Fassungen der Bitte gibt.
Wenn jetzt auch noch die einzelnen Diözesen entscheiden, ob eine Bitte am Karfreitag verwendet wird oder nicht und wenn schon, dann welche der verschiedenen Fassungen.
Da liegt es am lieben Gott, um den Bitten gerecht zu werden, Buch zu führen, um nach den vorgebrachten Bitten handeln gerecht handeln zu können.
Vor allem wird er dabei peinlich genau darauf achten müssen, dass er, falls er zu handeln geruhen sollte, bloß keine Diözesangrenzen übersieht.
Das könnte ihm ziemlichen Ärger einbringen.
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#53   Marcelus   19:56:33 | Sonntag, 2. März 2008
Diese Zivilisationen hatten aber brutalste Praktiken
Auch die alten Griechen, die Römer, die Kelten und das Volk Israel waren schon zivilisiert.
Auch die Europäer hatten bis zuletzt brutalste Praktiken.
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#52   sexychrist   19:36:11 | Sonntag, 2. März 2008
Zivilisierung
Auch die alten Griechen, die Römer, die Kelten und das Volk Israel waren schon zivilisiert.
Die Kirche hat Schuld an der Hexenverbrennung, weil sie sie befürwortet hat, auch wenn sie vom Volk ausgegangen sein sollte. Sie würde nur dann keine Schuld treffen, wenn sie sich vehement dagegen gewehrt hätte!
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#51   FiliusEcclesiae   19:33:26 | Sonntag, 2. März 2008
Das Volk ist am Hexenglauben schuld, nicht die Kirche
Das Volk wurde erst durch das Christentum zivilisiert.
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#50   sexychrist   19:31:57 | Sonntag, 2. März 2008
Ludwig Feuerbach
Zu meiner Schande muss ich zugeben, mit Ludwig Feuerbach nicht mehr so vertraut zu sein. Kannst du vielleicht kurz seine Hauptaussagen nennen?
@ Filius Ecclesiae:
„Im Gegensatz zum finsteren Spätmittelalter“
Das sagt doch schon alles. Es gab lange Zeiten, in denen die Kirche so etwas befürwortet hat. Diese Verfehlung des Glaubens ist nicht zu leugnen.
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#49   FiliusEcclesiae   19:26:57 | Sonntag, 2. März 2008
Die Hexenverfolgungen sind außerdem ein Produkt der Neuzeit, und nicht des Mittelalters
Im Mittelalter war der alte Hexenvolksglaube Häresie, und einige wenige Frauen, die bereits im Mittelalter vom Volk verbrannt wurden, wurden von der Kirche zu Märtyrerinnen erklärt:
siehe z.B. in 1000 Irrtümer der Allgemeinbildung.
Die Verbrennung von Hexen ging vom Volk aus und wurde von der Kirche jahrhundertelang erfolgreich bekämpft, solange es noch das goldene Mittelalter gab, im Gegensatz zum finsteren Spätmittelalter und zum Beginn der Neuzeit.
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#48   sexychrist   19:23:28 | Sonntag, 2. März 2008
@ Filius Ecclesiae
An dieser Stelle muss ich dir zum Teil Recht geben. Doch du darfst nicht verschweigen, dass es lange Zeiten gab, in denen das Christentum die Menschen unterdrückt hat und religiöse Auslegungen als Rechtfertigungen für Verbrechen genutzt wurden.
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#47   Florian Geyer   19:22:04 | Sonntag, 2. März 2008
Religion
zur verminderung persönlichen Leit als therapeuthischer Ansatz ist genau das was auch ein Ludwig Feuerbach postuliert oder in die Befreiungstheologie mündet.
Es sollte heißen dass die Folge des Glaubens auch das Hel der Psyche ist und nicht dass der Glaube erfunden wurde um die Psyche zu entlasten.
Ich halte diesen Punkt für sehr wesentlich
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#46   FiliusEcclesiae   19:20:20 | Sonntag, 2. März 2008
Die Freiheit der Untertanen ist ein Verdienst Europas, einschließlich des Christentums
Kurt K.
Das Christentum heute unterdrückt nur noch in wenigen Fällen Menschen. Was aber nicht wirklich ein Verdienst der Religion ist, sondern der Nichtreligion (Wortwahl Nachti), die sich das seit der franz. Revolution einfach nicht mehr bieten liess.
Die Französische Revolution und Französische Republik 1789 waren ein Schreckensregiment, das noch blutiger war als die Herrschaft in der Endphase der Bourbonenkönige, insbesonders seit Ludwig XIV. –
ebenso wie die KP-Diktatur nach dem Ende der russischen Monarchie im Russischen Kaiserreich.
Deutschlands Herrscher sind dagegen letztendlich selbst den Bürgern entgegenkommen, trotz der katastrophalen Phase der Einreligionendiktatur und des 30jährigen Krieges:
Doch es war sicher die christliche Religion, die auch Deutschlands Herrscher zum Guten inspirierte!
Über die Habsburg-Lothringen- und Hohenzollernmonarchie kann man sich wenig beklagen!
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#45   sexychrist   19:16:48 | Sonntag, 2. März 2008
Es ging ja auch…
… um die Hilfe durch die Religion. Das Nachdenken über die Wahrheit oder Falschheit des Glaubens hatte ich in dem Fall außen vor gelassen, weil es mir eben darum ging zu verdeutlichen, wie religiöse Einrichtungen das Leid von Menschen lindern.
@ Filius Ecclesiae:
Zu deinem vorletzten Beitrag…
Ich erinnere dich an die Kreuzzüge, die Hexenverfolgung, die Hinrichtung von Kritikern als „Ketzer“ usw.
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#44   Florian Geyer   19:10:26 | Sonntag, 2. März 2008
sexychrist
natürlich ist es so.
– natürlich hat dass aber dann auch eher die Beschaffenheit einer Art Psychotherapie und nicht als Glaube. Der unheilbar Kranke ist aturgemäß allem gegenüber aufgeschlossen was eine Existenz über den Tod hinaus postuliert. Da wäre eignetlich jener der auch in diesem Fall Atheist bleibt der „größere Held“. Gott lässt die Leidenden nie allein und wenn Leid hilft dass jemand zur Wahrheit findet ist dass eine große Gnade. Es gibt Fälle wo Leute dankbar sind für eine Krankheit da sie durch diese zu Gott gefunden haben. Optimal wäre es aber sich in rosigen fetten Jahren mit dem Glauben, der durch das konstante Gebet kontinuierlich wächst zu befassen, dann kann man dem Tod immer hoffnungsfroh ins Auge blicken.
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#43   sexychrist   19:09:05 | Sonntag, 2. März 2008
@ Kurt K.:
Diese Seite hier als Beispiel für das grundlegende Wesen der Religion anzuführen ist schon fast dumm. ;-)
Ich habe nicht gesagt, dass keine Religion der Unterdrückung dient, sondern, dass keine Religion EINZIG der Unterdrückung dient. In jeder Religion gibt es Fälle, die eindeutig unterdrückerischer Natur sind. Beispiele stellen diese Seite oder die Mohammed-Karrikaturen bzw. die Proteste darum dar. Solche Fälle sehe ich aber als Resultat von einer falschen und fundamentalistischen Auslegung von Religion an.
Es gibt des weiteren genug Angehörige des Kleruses, die keineswegs unterdrückerisch sind, sondern die Religion so handhaben, wie sie ursprünglich gemeint ist. Mit dem Ziel der Hilfe und Nächstenliebe. Leider gibt es auch immer noch die ewig gestrigen und rückschrittlichen.
Die von mir aufgezählten christlichen Hilfseinrichtungen (es gibt solche Einrichtungen in fast allen Religionen) haben aber nicht angefangen als vom Staat finanzierte Einrichtungen. Auch heute werden Hilfsprojekte in der Dritten Welt selten mit Steuern finanziert. Nonnen helfen allein erziehenden Mütter in ihren Klöstern ohne einen Lohn zu erhalten. Die Helfer an sich arbeiten fast immer eh ehrenamtlich und erhalten außer Dank und der Gewissheit, dass sie im Sinne der Religion gehandelt haben und Gutes verrichtet haben nichts.
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#42   FiliusEcclesiae   18:58:31 | Sonntag, 2. März 2008
@Kurt K.: Der Buddhismus hat auch brutale Regime erlebt
Die SS war zum Beispiel noch ganz begeistert vom feudalen tibetisch-buddhistischen Regime: siehe auch die Exkursion der SS ins damals souveraine Königreich Tibet.
Europa ist wenig informiert und kennt nur die guten Seiten des ursprünglichen Buddhismus, die es sicherlich gibt.
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#41   sexychrist   18:55:46 | Sonntag, 2. März 2008
@ Florian Geyer:
„Religion darf nie etwas sein in das man sich flüchtet sondern man muß wirklich von der wahrheit überzeugt sein“
Man kann auch zur Religion bzw. zu religiösen Einrichtungen flüchten, wenn man nicht daran glaubt.
Hier ist es auch schwierig zu differenzieren, was die Folge von Einredungen und was „freier“ Wechsel zum Glauben ist. Wenn es jemandem wirklich hilft und ihn nicht in seiner Persönlichkeit einschränkt, dann ist doch eigentlich auch nichts daran verwerflich, wenn man mangels befriedigender Alternativen zum Glauben findet. Verwerflich ist nur, wenn dies dann ausgenutzt wird, was (hoffentlich) heute bei aufgeklärteren Anhängern von Religionen nicht mehr der Fall ist.
(wie Bewältgung des Sterbend ua.)
Darauf ist es schwierig eine Antwort zu formulieren. Ist es falsch, einem Menschen, der unheilbar krank ist, die Angst vor dem Tod zu nehmen, indem man ihm vom Glauben erzählt und ihn so vielleicht dazu bewegt?
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#40   Kurt K.   18:55:18 | Sonntag, 2. März 2008
Sexychrist: Soll ich jetzt lachen oder weinen?
Wo unterdrückt heute das Christentum die Menschen?
Z.B. Hier, auf +net.
Nimm einfach an, Nachtlaterne oder BT hätten einen schwulen Sohn. Dann weisst du was ich meine.
Was das allgemeine angeht, da haste sicher Recht: Das Christentum heute unterdrückt nur noch in wenigen Fällen Menschen. Was aber nicht wirklich ein Verdienst der Religion ist, sondern der Nichtreligion (Wortwahl Nachti), die sich das seit der franz. Revolution einfach nicht mehr bieten liess.
Heute, niemand täusche sich, verhindert nur die relative Ohnmacht des Klerus, dass selbiger seine Gegner verbrennt! (sinngemäss nach K.H. Deschner)
Wo das Judentum
Das Judentum unterdrückt nicht im grossen Stil, weil es einfach zu wenige Juden gibt. Aber fragen Sie mal die Kinder von orthodoxen Juden…
oder der Islam?
Jetzt wirds lächerlich. Ich sach nur: Mohammed-Karrikaturen, Satanische Ferse, Filmemacher Van Gogh, Frauen, Kinder…
Wo der Buddhismus?
Der Buddhismus ist tatsächlich eine rühmliche Ausnahme, was aber auch daran liegt, dass er keine „herkömmliche“ Religion mit Gott / Göttern mit deren jeweiligen ewigen Gesetzen ist, sondern eher eine Philosophie. Dennoch hat auch der Buddhismus in der Vergangenheit Krieg geführt um die „richtige“ Schule des B.
Die Rettungsdienste! Einrichtungen für junge Mütter! Kindergärten! Hilfsprojekte in der dritten Welt! Ich könnte ewig solche Beispiele aufzählen!
Klar. Alles von Steuerzahlern bezahlt. Das machen auch Atheisten alles. Ich bin Behindertenbetreuer momentan.
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#39   FiliusEcclesiae   18:44:45 | Sonntag, 2. März 2008
Alle großen Volksreligionen waren auch Teil des Herrschaftssystems:
aber ausschließlich der Islam fordert die Ausbreitung mit dem Schwert, und ist eine Unterwerfungsreligion: Islam heißt „Unterwerfung“.
Auch Christentum und Buddhismus waren Teile von feudalen und auch brutalen Herrschaftssystemen: aber nur, weil diese Systeme bereits vorher feudal waren: sie milderten aber die Strenge von Herrschern, je nach der Empfänglichkeit des jeweiligen Herrschers.
Die heutige europäische Kultur ist wesentlich auch Verdienst der christlichen Werte der Europäer, seiner Herrscher und seiner Bürger.
Oder warum funktionieren Europa/Amerika so gut!
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#38   Florian Geyer   18:42:35 | Sonntag, 2. März 2008
sexychrist
trotzdem ist Religion NICHT Mittel zum Zweck. (wie Bewältgung des Sterbend ua.) Das ginge stark daneben. Religion darf nie etwas sein in das man sich flüchtet sondern man muß wirklich von der wahrheit überzeugt sein
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#37   sexychrist   18:38:46 | Sonntag, 2. März 2008
@ Kurt K.
KEINE Religion dient einzig der Unterdrückung. Vielleicht war dies in der Geschichte so, dies geschah aber durch eine vollkommen falsche Auslegung, die zu keiner Zeit von allen vertreten wurde.
Wo unterdrückt heute das Christentum die Menschen? Wo das Judentum oder der Islam? Wo der Buddhismus?
Die Religion hilft. Sie bietet Menschen Schutz und Sicherheit. Sieh dir Altenheime an, die auf kirchlicher Basis arbeiten. Die Rettungsdienste! Einrichtungen für junge Mütter! Kindergärten! Hilfsprojekte in der dritten Welt! Ich könnte ewig solche Beispiele aufzählen!
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#36   FiliusEcclesiae   18:31:09 | Sonntag, 2. März 2008
@20mancro5: Die Religion hilft allen Menschen
Die Zielsetzung der Religion ist es, dem Menschen zu helfen
Dann sollte sie mal langsam damit anfangen…
Das macht sie doch unentwegt.
Eine menschliche Welt ohne Religion ist undenkbar.
Liebe ist tolerant,Religion ist intolerant
(Martin Luther)
Ist dieser Satz tatsächlich von Dr. Luther?
Könnte man aber auch anders sehen!
Denn Liebe kann ebenso intolerant sein: Auch Gott ist ein eifersüchtiger Gott!
Und es gibt definitiv auch Toleranz in Religionen!
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#35   sexychrist   18:30:56 | Sonntag, 2. März 2008
Hilfe der Religion
@ 20mancro5:
Die Kirche hilft heutzutage überall in der Welt. Jeder vernünftige Christ und jeder vernünftige Anhänger eines anderen Glaubens weiß, dass es nicht darauf ankommt, Menschen zu bekehren, sondern darauf zu helfen.
Man schaue sich einmal die zahlreichen Hilfsprojekte überall in der Welt an, die auf religiöser Basis existieren. Das Rote Kreuz, die Malteser, die Johanniter und zahlreiche andere Rettungs- und Hilfsdienste haben einen kirchlichen Hintergrund. Kirchliche Einrichtungen bieten Menschen aller sozialen Gruppen Hilfe und Unterstützung.
Die Kirche gibt jedem einen Halt, auch ohne etwas dafür in irgendeiner Hinsicht zu fordern.
Religion sollte Liebe sein und ist dies auch, wenn sie richtig und nicht fundamentalistisch gelebt wird.
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#34   Kurt K.   18:30:01 | Sonntag, 2. März 2008
@ Nachti / Filuis / sexychrist
@ Sexychrist: Religion wird keineswegs „IMMER“ zur Unterdrückung genutzt.
Soo? Dann nennen Sie mir mal EINE Religion, die nicht zur Unterdrückung genutzt wird. Nur EINE bitte.
@ Nachtlaterne: religion hat nur unheil über die menschen gebracht? und nichtreligion nicht?
Religion entzweit die Menschen schon immer. Damit Gute Menschen Gutes tun ist keine Religion vonnöten, aber damit gute Menschen Schlechtes tun.
@ Filius: Die Zielsetzung der Religion ist es, dem Menschen zu helfen.
Eine menschliche Welt ohne Religion ist undenkbar.
Soso… und wie genau hilft die Religion nun dem Menschen?
Eine religionsfreie Welt ist nur für Gläubige undenkbar, für alle anderen ist sie eine hoffnungsvolle Utopie.
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#33   20mancro5 †   18:23:14 | Sonntag, 2. März 2008
@Nachtfunzel
wenn gott sie in freiheit entscheiden lassen will ob sie die freiheit wollen oder die freiheit zur unfreiheit dann nimmt er ihren wunsch nach freiheit zur unfreiheit so ernst, dass sie unter umständen die freiheit selber verlieren da sie sich ja in freiheit zur unfreiheit entschieden haben.
Geht das auch in Deutsch?
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#32   Nachtlaterne   18:21:22 | Sonntag, 2. März 2008
bei sexychrist…
…ist wenigstens noch ein trend zur wahrheit erkennbar, labberkurt, 20 mankos und co reden aber unentwegt der lüge und dem irrtum, der verführung und unmenschlichkeit das wort. dass sie dennoch von ihrem geistigen unrat übertzeugt sind zeigt wie tief sie in der scheiße ihrer eigenen gedanken und vorstellungen stecken.
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#31   20mancro5 †   18:19:55 | Sonntag, 2. März 2008
@Filius
Die Zielsetzung jeder Waffe ist Tötung eines Menschen.
Stimme ich ihnen voll zu
Die Zielsetzung der Religion ist es, dem Menschen zu helfen
Dann sollte sie mal langsam damit anfangen…
Eine menschliche Welt ohne Religion ist undenkbar.
Liebe ist tolerant,Religion ist intolerant
(Martin Luther)
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#30   sexychrist   18:18:01 | Sonntag, 2. März 2008
@ Kurt K.
Zu aller erst: Verallgemeinerung sind in jedem Zusammenhang schlecht.
Religion wird keineswegs „IMMER“ zur Unterdrückung genutzt. Du klingst ein wenig wie Lenin mit seinem Ausspruch „Religion ist Opium fürs Volk“.
Jeder kann frei entscheiden, ob er glaubt oder nicht glaubt. Kein vernünftiger Christ verteufelt den Atheismus, wenn er denn nicht ebenso übertrieben behandelt wird, wie die Religion von Fundamentalisten.
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#29   Nachtlaterne   18:15:17 | Sonntag, 2. März 2008
20mankos,
religion hat nurunheil über die menschen gebracht? und nichtreligion nicht? sie sind wirkliich so dumm wie laberkurt!
sexychrist,
wenn gott sie in freiheit entscheiden lassen will ob sie die freiheit wollen oder die freiheit zur unfreiheit dann nimmt er ihren wunsch nach freiheit zur unfreiheit so ernst, dass sie unter umständen die freiheit selber verlieren da sie sich ja in freiheit zur unfreiheit entschieden haben.
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#28   20mancro5 †   18:12:19 | Sonntag, 2. März 2008
@Kurt.K
Da muss ich dir zustimmen.Religionen haben fast nur Unheil über die Menschheit gebracht.Dazu muss man nur ein Geschichtsbuch aufschlagen.
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#27   FiliusEcclesiae   18:11:57 | Sonntag, 2. März 2008
@Kurt K.: Die Welt bräuchte überhaupt keine Maschinengewehre und Atombomben,
und überhaupt keine Waffen, sondern sind erst entstanden, weil das Böse vorhanden ist.
Die Zielsetzung jeder Waffe ist Tötung eines Menschen.
Die Zielsetzung der Religion ist es, dem Menschen zu helfen.
Eine menschliche Welt ohne Religion ist undenkbar.
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#26   Kurt K.   18:07:03 | Sonntag, 2. März 2008
@ Mancro / Sexychrist
Religionen sind ja an und für sich nichts schlechtes.Solange sie nicht dazu missbraucht werden um andere Menschen zu unterdrücken und zu töten wie es leider bis heute immer noch geschied.
Maschinengewehre und Atomraketen sind ja an und für sich nichts schlechtes. Solange sie nicht dazu missbraucht werden, Menschen zu unterdrücken und zu töten, wie dies bis heute…
Sehen Sie was ich meine? Maschinengewehre und Religionen haben eines gemeinsam: Sie wurden und werden IMMER dazu benutzt, Menschen zu unterdrücken und meist auch, Menschen zu töten.
Deshalb sind Waffen und gleichsam Religionen die Pest.
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#25   sexychrist   18:01:19 | Sonntag, 2. März 2008
@ 20mancro5
So ist es!
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#24   20mancro5 †   17:56:01 | Sonntag, 2. März 2008
@Sexychrist
Religionen sind ja an und für sich nichts schlechtes.Solange sie nicht dazu missbraucht werden um andere Menschen zu unterdrücken und zu töten wie es leider bis heute immer noch geschied.
Hier sieht man es doch auch.Hier wird im Namen der Religion beleidigt und diffamiert.
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#23   sexychrist   17:55:54 | Sonntag, 2. März 2008
@ Kurt K.
Genauso wie ich religiösen Fundamentalismus verabscheue, verabscheue ich auch atheistischen Fundamentalismus.
Es ist auch kein Zeichen von besonderem Intellekt, wenn man versucht seine, ebenfalls falsche Auffassung vom Wesen der Religion, als regelrechte Volksverdummung, groß zu rühmen.
Fest steht: Niemand weiß, ob es einen Gott gibt, aber genauso weiß auch niemand, dass es keinen Gott gibt. Solange sich da nichts ändert, sollte man jedem seinen Glauben lassen.
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#22   FiliusEcclesiae   17:51:08 | Sonntag, 2. März 2008
Gott hat ursprünglich überhaupt keine menschliche Gestalt, sondern ist reiner Geist
Kurt K.
Natürlich ist das genau so und nicht anders. Oder was glauben Sie, warum alle Götter annähernd menschliche Gestalt haben? Der christliche hat dann eben Avatare, die menschlich sind (Jesus, Maria)…
Gott hat ursprünglich überhaupt keine menschliche Gestalt, sondern ist reiner Geist.
Christus ist Gott in menschlicher Gestalt, und gibt es erst seit 2000 Jahren.
Die hl. Jungfrau Maria ist ausschließlich Mensch, und überhaupt kein „Avatar Gottes“.
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#21   sexychrist   17:45:23 | Sonntag, 2. März 2008
Das ist eine schwer zu beantwortende Frage
Es ist zum einen schwer für den Menschen, zumindest für mich, zu akzeptieren, dass wir schon das höchste Wesen sein sollen. Außerdem glaube ich nicht, dass Jahrtausende lang, Menschen aller Religionen und Konfessionen grundlegend falsch gelegen haben. Des weiteren habe ich persönlich schon Dinge erlebt, die mich nicht daran glauben lassen, dass wir Menschen allein mit uns sind. Ich spreche hier nicht von „Wundern“, wie sie in der Bibel beschrieben sind, sondern einfach von Geschehnissen, die, wie ich finde, nicht rein auf Zufall beruhen können.
Selbst wenn es keinen Gott geben sollte, dann bringen Religionen, wenn sie denn nicht übertrieben ausgelegt werden, den Menschen eine Orientierungshilfe, wie ein rechtes Leben, dass allen Menschen nützt, aussehen sollte. Die Welt braucht eine Moral und diese Moral bringt die Religion im Grunde genommen.
Man darf sie nur nicht als unveränderliche Manifestation der Meinung eines höheren Wesens sehen.
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#20   Kurt K.   17:44:44 | Sonntag, 2. März 2008
Huh! Mancro!
Wahnsinn! Kann das wirklich sein?? Das kann ich mir ja gar nicht vorstellen!
:-D
Natürlich ist das genau so und nicht anders. Oder was glauben Sie, warum alle Götter annähernd menschliche Gestalt haben? Der christliche hat dann eben Avatare, die menschlich sind (Jesus, Maria)…
Das ist genau deshalb so, weil die Menschen sich die Götter erfunden haben. Die Götter der Ameisen sehen sicher wie Ameisen aus.
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#19   20mancro5 †   17:26:50 | Sonntag, 2. März 2008
Auch wenn das jetzt provokant klingt
Könnte es nicht auch so sein das Gott auch nur eine Erfindung der Menschen ist.
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#18   sexychrist   17:16:53 | Sonntag, 2. März 2008
Exakt!
Man kann nicht aufteilen in „gläubig“ und „ungläubig“. Jeder glaubt an etwas.
Die Frage ist nur, wie jemand lebt. Ein gläubiger Christ muss nicht unbedingt so leben, wie es Gott oder viel mehr seinem Umfeld hilft.
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#17   20mancro5 †   17:02:31 | Sonntag, 2. März 2008
Die Frage ist doch die
Warum hat Gott auch ungläubige Menschen erschaffen.Er hätte sie doch gleich nach seiner Linie machen können.Wäre doch einfacher für ihn.
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#16   sexychrist   16:51:08 | Sonntag, 2. März 2008
Wenn er doch…
… möchte, dass sein Werk frei lebt, wieso sollte er es dann dafür bestrafen?
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#15   Nachtlaterne   16:48:57 | Sonntag, 2. März 2008
sexychrist,
gott hat sein werk in freiheit erschaffen. das werk kann also frei entscheiden ob es mit oder ohne gott leben will und das gilt im himmel wie auf erden. sei dooch nicht so naiv!
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#14   sexychrist   16:43:38 | Sonntag, 2. März 2008
Wer hat das Grundgesetz Gottes aufgestellt?
Der Mensch!
Es ist einfach nicht das „Grundgesetz Gottes“, sondern ein menschliches Regelwerk, dass auf uralten Behauptungen basiert. Nicht alles ist falsch, aber keineswegs sind Behauptungen wie „Ungläubige werden nie das Reich Gottes erleben“ usw. sind einfach nur Schwachsinn. Wieso sollte Gott sein Werk bestrafen?
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#13   Nachtlaterne   16:33:56 | Sonntag, 2. März 2008
sexychrist,
du sitzt notorisch schweren irrtümern auf. es gibt das grundgesetz gottes und das gilt für uns alle.
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#12   sexychrist   16:32:02 | Sonntag, 2. März 2008
Wer irrt…
…wird spätestens vor dem Herrn eines besseren belehrt werden. Niemand braucht ihm etwas aufdrängen. Er wird etwas erkennen und sich korrigieren. Niemand sollte sich aber anmaßen, einem anderen vorzuschreiben, was das rechte Leben ist.
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#11   Nachtlaterne   16:28:20 | Sonntag, 2. März 2008
sexychrist,
hat nicht ganz unrecht, dass man auf beleidigungen verzichten sollte. sorry!
in der wortwahl habe ich mich bei „schlachtreif“ allerdings nicht vergriffen, es ist soggar ein begriff aus der bibel, der für all jene gilt, die swich schlachtreif fürs gericht machen, weil sie unentwegt lügen und irrtümer in sich reinfressen und so dem wort gottes trotzen.
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#10   sexychrist   16:25:35 | Sonntag, 2. März 2008
„Richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet werden!“
Deine Beleidigung ist mehr als nur ein richten! Sie zeugt von argumentativer Schwäche!
Unterbelichtet ist nur, wer zu Beschimpfungen greift und einen anderen Menschen, ein Werk Gottes, als etwas nicht-menschliches darzustellen.
Du bist menschenverachtend und verachtest somit das Wunder des Lebens. Wer Menschen, egal wie sie sich verhalten als „schlachtreif“ ansieht, der kann einfach kein richtiger Christ sein. Dennoch werden auch dir die Sünden vergeben werden. Du bist auch ein Wunder Gottes. Kein Mensch ist „verdammt“ oder „verloren“, auch nicht, wenn er etwas anderes als heterosexuell und katholisch ist.
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#9   Nachtlaterne   16:04:04 | Sonntag, 2. März 2008
strepto,
danke!
wir brauuchen neue kunstwerke! z.B.: einen riesigen sautreog in dem jeder erdenkloiche zeitgeistdreck liegt: medienunrat, pornos, abgetriebene kinder, gottlose worte, geistige fäkalien, geldgier, spritzen, drogen usw. davor knien menschen, die das alles wie die schweine in sich reinfressen, viel geld dafür bezahlen und dabei dick und fett und schlachtreif werden.
wir brauchen neuen kunswerke.
allternativ dazu: ein mensch, der vor diesem wahnsinn in die tröstenden arme jesu flüchtet.
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#8   Strepto von Kokke   15:59:06 | Sonntag, 2. März 2008
@Nachtlaterne
dein glauube ist so sexy wie ein fauler apfel im schweinemist!
– der ist gut ! :)3
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#7   Nachtlaterne   15:56:53 | Sonntag, 2. März 2008
sexychrist,
dein glauube ist so sexy wie ein fauler apfel im schweinemist!
ein ungeborenes kind darf also ermordet werden, weil es seiner selbst noch nicht bewußt genug ist?! dann darf man aber auch dich killen,mein lieber! denn du bist ganz schön unterbelichtet und dürftest – wenn man deinen eigenen, merkwürdigen gerechtigkeitssinn voraussetzt – ermordet werden.
so so, das kleinere übel ist also zu wählen und mord iist also das kleinere übel.
halt doch einfach dein dummes maul!
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#6   sexychrist   13:53:14 | Sonntag, 2. März 2008
Was ist dich lieber?
Was ist dir lieber?
Wenn ein Arzt ein Kind, dass noch nicht einmal etwas bewusst mitbekommt tötet oder wenn eine Mutter, die ihr Kind niemals wollte es misshandelt und ihm nicht die Liebe zuteil werden lässt, die es verdient.
Ich befürworte keineswegs die Abtreibung, allerdings stellt sich hier die Frage, was das kleinere Übel bedeutet!
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#5   HBR   10:32:09 | Sonntag, 2. März 2008
Mord nach Beratun, statt direkter Mord?
Deutschland. Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, fordert am Samstag in Berlin eine rasche Änderung der Regelungen zur Spätabtreibung. Das berichtete das Kölner ‘Domradio’. Sogenannte Spätabtreibungen belasteten die Gynäkologen sehr – so Hoppe. Er verlangt eine verpflichtende Beratung auch bei Abtreibungen nach der zwölften Schwangerschaftswoche. Ferner soll die Mutter drei Tage Bedenkzeit erhalten.
Schon lachhaft sowas. Wenn man wirklich durch Morde belastet wird, fordert man deren ersatzloses Verbot!!!
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#4   matt2 †   09:43:48 | Sonntag, 2. März 2008
@Libertas: es geht auch um Überzeugungskraft…
man hat manchmal den Eindruck die kath. Kirche hat aus sich keinen Antrieb, bzw. dort, wo dieser geschieht, da sieht sie es ihrem Wesen entgegengesetzt und fürchtet sich beinahe davor, weil damit eine Dynamik entfacht wird, die sie nicht mehr beherrscht, die sie nicht mehr kontrollieren kann. Aber das ist Hingabe, das ist Leidenschaft. Ich glaube, dass manche jungen Kirchen einfach näher bei den Menschen sind im paulinischen Sinn: „ich bin allen alles geworden“. Dass das nicht Unmoral bedeutet ist schon klar, aber es geht um diesen Mut sich den Menschen zu stellen, die doch den Geist in seiner ganzen Vielfalt auslegen und repräsentieren. Da kann man nicht in erster Linie daherkommen mit vorgefertigten Schemen, denen sich die Leute zu unterwerfen haben. Man muss um sie werben, wie sie es verdienen und wie es ihnen entspricht. Das ist eine Kunst, die auch ein hohes Maß an Flexibilität erfordert, ein hohes Maß an Hingabe und Leidenschaft. Vielleicht weit mehr als es die Hingabe als bloßer Märtyrer erfordert.
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#3   Libertas Ecclesiae   09:25:42 | Sonntag, 2. März 2008
@ matt2
Es ist richtig, dass man einen Ritus nicht verabsolutieren darf. Aber das hat die Kirche auch nie getan. Es gab in der Kirche immer einen Vielfalt legitimer Riten, die sich gegenseitig durchaus befruchteten.
Es geht nur darum, ein wenig mehr Toleranz für die Gläubigen einzufordern, die sich dem usus antiquior geistig verbunden fühlen.
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#2   matt2 †   09:09:30 | Sonntag, 2. März 2008
ich nehme an es fehlt am missionarischen Eifer…
so wie ihn damals Paulus verkörperte, des weiteren verbohrt man sich in schrullige, liturgische Spitzfindigkeiten, die oftmals den Geist lähmen und versickern lassen. Man braucht sich ja nur diese Seite hier anzuschauen. Ständig das Getue um die Alte Messe. Als ob das einen Neubekehrten interessiert. Der will ergriffen sein vom Geist der Liebe und keinen hochstilisierten Pathos aufgezwungen kriegen. Sowas befremdet die Leute. Damit haben nur die Tradis ihre Freude. Ich sage: der Geist kann mehr, als die Alte Messe und wenn die kath. Kirche zu träge ist ihm zu folgen, dann tun das eben andere Gemeinschaften ausser ihr. Denen kann man die Legitimation dann aber gewiss nicht absprechen.
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#1   Libertas Ecclesiae   09:04:59 | Sonntag, 2. März 2008
Keine Bekehrung
Weiß Bischof Bode überhaupt, wovon er spricht?
Die geänderte Fassung der Karfreitungsfürbitte für die Bekehrung der Juden bezieht sich lediglich auf den usus antiquior des römischen Ritus, leider aber nicht auf die ordentliche Form. Ist dem Bischof von Osnabrück das entgangen?
Das Karfreitagsgebet für die Bekehrung der Juden war im Übrigen schon immer Bestandteil der Liturgie der Kirche, und da die alte Form des römischen Ritus nie verboten war, ist es auch immer Bestandteil der Liturgie der Kirche geblieben. Spätestens seit 1988, als den ersten Ecclesia-Dei-Gemeinschaften der Gebrauch dieser Form der Liturgie wieder gestattet wurde, wurde es auch wieder als offizielles Gebet der Kirche gebetet.
Braucht Bischof Bode vielleicht einen Nachholkurs in theologischer und liturgischer Bildung?
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