Vatikan. Papst Benedikt XVI. ist entsetzt über die „verabscheuungs- würdige“ Entführung
des chaldäischen Erzbischofs von Mossul, Mons. Paulos Faraj Rahho (65). Das gab der vatikansiche Pressesaal
schon am Freitag, dem Tag der Entführung, bekannt. Der Heilige Vater habe die Nachricht „mit Bitterkeit“
aufgenommen. Die drei ermordeten Begleiter des Erzbischofs wurden gestern Samstag vormittag begraben.
Verzögerte Vollstreckung
Deutschland. Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe,
fordert am Samstag in Berlin eine rasche Änderung der Regelungen zur Spätabtreibung. Das berichtete
das Kölner ‘Domradio’. Sogenannte Spätabtreibungen belasteten die Gynäkologen sehr – so Hoppe. Er verlangt
eine verpflichtende Beratung auch bei Abtreibungen nach der zwölften Schwangerschaftswoche. Ferner soll
die Mutter drei Tage Bedenkzeit erhalten.
Wer optiert für wen?
Peru. Der aus Deutschland stammende
Bischof der peruanischen Diözese Chosica, Mons. Norbert Klemens Strotmann Hoppe (61), hat die Statistiken
Lateinamerikas studiert. Sein Ergebnis faßte er vor ‘Radio Vatikan’ zusammen: „In der katholischen Theologie
hat man für die Armen optiert, die Armen haben für die Pfingstkirchen optiert. Da muß man noch einmal
zurückfragen: Was haben wir falsch gemacht?“
Bischof will keine Bekehrung
Deutschland. Der Bischof
von Osnabruck, Mons. Franz-Josef Bode, bedauert, daß es verschiedene Fassungen der Karfreitagsfürbitte
gibt. Das erklärte er am Freitag abend bei einem Besuch in der Synagoge von Osnabrück. Laut der Nachrichtenagentur
‘KNA’ erklärte er, daß in seinem Bistum die Version, die für die Bekehrung der Juden betet, nicht benützt
werde.
Suche nach den gerechten Unrecht
„Die deutsche Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU)
[…] muß sich fragen lassen, warum ihr Ministerium eine Umfrage finanziert, die nach einer ‘gerechten’
Regelung einer Handlung wie der Eizellspende fragt, die nach dem Embryonenschutzgesetz eine Straftat darstellt.“
Stefan Rehder in einem Artikel für die Würzburger Zeitung ‘Tagespost’ vom Donnerstag
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Ärger mit den Diözesangrenzen? Der Bischof von Osnabruck, Mons. Franz-Josef Bode, bedauert, daß es
verschiedene Fassungen der Karfreitagsfürbitte gibt. Das erklärte er am Freitag abend bei einem Besuch
in der Synagoge von Osnabrück. Laut der Nachrichtenagentur ‘KNA’ erklärte er, daß in seinem Bistum
die Version, die für die Bekehrung der Juden betet, nicht benützt werde. Das wird immer problematischer
mit der Karfreitagsbitte für die Juden. Nicht genug, dass es verschiedene Fassungen der Bitte gibt. Wenn
jetzt auch noch die einzelnen Diözesen entscheiden, ob eine Bitte am Karfreitag verwendet wird oder nicht
und wenn schon, dann welche der verschiedenen Fassungen. Da liegt es am lieben Gott, um den Bitten gerecht
zu werden, Buch zu führen, um nach den vorgebrachten Bitten handeln gerecht handeln zu können. Vor allem
wird er dabei peinlich genau darauf achten müssen, dass er, falls er zu handeln geruhen sollte, bloß
keine Diözesangrenzen übersieht. Das könnte ihm ziemlichen Ärger einbringen.
Diese Zivilisationen hatten aber brutalste Praktiken Auch die alten Griechen, die Römer, die Kelten und
das Volk Israel waren schon zivilisiert. Auch die Europäer hatten bis zuletzt brutalste Praktiken.
Zivilisierung Auch die alten Griechen, die Römer, die Kelten und das Volk Israel waren schon zivilisiert.
Die Kirche hat Schuld an der Hexenverbrennung, weil sie sie befürwortet hat, auch wenn sie vom Volk ausgegangen
sein sollte. Sie würde nur dann keine Schuld treffen, wenn sie sich vehement dagegen gewehrt hätte!
Ludwig Feuerbach Zu meiner Schande muss ich zugeben, mit Ludwig Feuerbach nicht mehr so vertraut zu sein.
Kannst du vielleicht kurz seine Hauptaussagen nennen? @ Filius Ecclesiae: „Im Gegensatz zum finsteren
Spätmittelalter“ Das sagt doch schon alles. Es gab lange Zeiten, in denen die Kirche so etwas befürwortet
hat. Diese Verfehlung des Glaubens ist nicht zu leugnen.
Die Hexenverfolgungen sind außerdem ein Produkt der Neuzeit, und nicht des Mittelalters Im Mittelalter
war der alte Hexenvolksglaube Häresie, und einige wenige Frauen, die bereits im Mittelalter vom Volk
verbrannt wurden, wurden von der Kirche zu Märtyrerinnen erklärt: siehe z.B. in 1000 Irrtümer der Allgemeinbildung.
Die Verbrennung von Hexen ging vom Volk aus und wurde von der Kirche jahrhundertelang erfolgreich bekämpft,
solange es noch das goldene Mittelalter gab, im Gegensatz zum finsteren Spätmittelalter und zum Beginn
der Neuzeit.
@ Filius Ecclesiae An dieser Stelle muss ich dir zum Teil Recht geben. Doch du darfst nicht verschweigen,
dass es lange Zeiten gab, in denen das Christentum die Menschen unterdrückt hat und religiöse Auslegungen
als Rechtfertigungen für Verbrechen genutzt wurden.
Religion zur verminderung persönlichen Leit als therapeuthischer Ansatz ist genau das was auch ein Ludwig
Feuerbach postuliert oder in die Befreiungstheologie mündet. Es sollte heißen dass die Folge des Glaubens
auch das Hel der Psyche ist und nicht dass der Glaube erfunden wurde um die Psyche zu entlasten. Ich halte
diesen Punkt für sehr wesentlich
Die Freiheit der Untertanen ist ein Verdienst Europas, einschließlich des Christentums Kurt K. Das Christentum
heute unterdrückt nur noch in wenigen Fällen Menschen. Was aber nicht wirklich ein Verdienst der Religion
ist, sondern der Nichtreligion (Wortwahl Nachti), die sich das seit der franz. Revolution einfach nicht
mehr bieten liess. Die Französische Revolution und Französische Republik 1789 waren ein Schreckensregiment,
das noch blutiger war als die Herrschaft in der Endphase der Bourbonenkönige, insbesonders seit Ludwig
XIV. – ebenso wie die KP-Diktatur nach dem Ende der russischen Monarchie im Russischen Kaiserreich. Deutschlands
Herrscher sind dagegen letztendlich selbst den Bürgern entgegenkommen, trotz der katastrophalen Phase
der Einreligionendiktatur und des 30jährigen Krieges: Doch es war sicher die christliche Religion, die
auch Deutschlands Herrscher zum Guten inspirierte! Über die Habsburg-Lothringen- und Hohenzollernmonarchie
kann man sich wenig beklagen!
Es ging ja auch… … um die Hilfe durch die Religion. Das Nachdenken über die Wahrheit oder Falschheit
des Glaubens hatte ich in dem Fall außen vor gelassen, weil es mir eben darum ging zu verdeutlichen,
wie religiöse Einrichtungen das Leid von Menschen lindern. @ Filius Ecclesiae: Zu deinem vorletzten Beitrag…
Ich erinnere dich an die Kreuzzüge, die Hexenverfolgung, die Hinrichtung von Kritikern als „Ketzer“ usw.
sexychrist natürlich ist es so. – natürlich hat dass aber dann auch eher die Beschaffenheit einer Art
Psychotherapie und nicht als Glaube. Der unheilbar Kranke ist aturgemäß allem gegenüber aufgeschlossen
was eine Existenz über den Tod hinaus postuliert. Da wäre eignetlich jener der auch in diesem Fall Atheist
bleibt der „größere Held“. Gott lässt die Leidenden nie allein und wenn Leid hilft dass jemand zur
Wahrheit findet ist dass eine große Gnade. Es gibt Fälle wo Leute dankbar sind für eine Krankheit da
sie durch diese zu Gott gefunden haben. Optimal wäre es aber sich in rosigen fetten Jahren mit dem Glauben,
der durch das konstante Gebet kontinuierlich wächst zu befassen, dann kann man dem Tod immer hoffnungsfroh
ins Auge blicken.
@ Kurt K.: Diese Seite hier als Beispiel für das grundlegende Wesen der Religion anzuführen ist schon
fast dumm. Ich habe nicht gesagt, dass keine Religion der Unterdrückung dient, sondern, dass keine Religion
EINZIG der Unterdrückung dient. In jeder Religion gibt es Fälle, die eindeutig unterdrückerischer Natur
sind. Beispiele stellen diese Seite oder die Mohammed-Karrikaturen bzw. die Proteste darum dar. Solche
Fälle sehe ich aber als Resultat von einer falschen und fundamentalistischen Auslegung von Religion an.
Es gibt des weiteren genug Angehörige des Kleruses, die keineswegs unterdrückerisch sind, sondern die
Religion so handhaben, wie sie ursprünglich gemeint ist. Mit dem Ziel der Hilfe und Nächstenliebe. Leider
gibt es auch immer noch die ewig gestrigen und rückschrittlichen. Die von mir aufgezählten christlichen
Hilfseinrichtungen (es gibt solche Einrichtungen in fast allen Religionen) haben aber nicht angefangen
als vom Staat finanzierte Einrichtungen. Auch heute werden Hilfsprojekte in der Dritten Welt selten mit
Steuern finanziert. Nonnen helfen allein erziehenden Mütter in ihren Klöstern ohne einen Lohn zu erhalten.
Die Helfer an sich arbeiten fast immer eh ehrenamtlich und erhalten außer Dank und der Gewissheit, dass
sie im Sinne der Religion gehandelt haben und Gutes verrichtet haben nichts.
@Kurt K.: Der Buddhismus hat auch brutale Regime erlebt Die SS war zum Beispiel noch ganz begeistert vom
feudalen tibetisch-buddhistischen Regime: siehe auch die Exkursion der SS ins damals souveraine Königreich
Tibet. Europa ist wenig informiert und kennt nur die guten Seiten des ursprünglichen Buddhismus, die
es sicherlich gibt.
@ Florian Geyer: „Religion darf nie etwas sein in das man sich flüchtet sondern man muß wirklich von
der wahrheit überzeugt sein“ Man kann auch zur Religion bzw. zu religiösen Einrichtungen flüchten,
wenn man nicht daran glaubt. Hier ist es auch schwierig zu differenzieren, was die Folge von Einredungen
und was „freier“ Wechsel zum Glauben ist. Wenn es jemandem wirklich hilft und ihn nicht in seiner Persönlichkeit
einschränkt, dann ist doch eigentlich auch nichts daran verwerflich, wenn man mangels befriedigender
Alternativen zum Glauben findet. Verwerflich ist nur, wenn dies dann ausgenutzt wird, was (hoffentlich)
heute bei aufgeklärteren Anhängern von Religionen nicht mehr der Fall ist. (wie Bewältgung des Sterbend
ua.) Darauf ist es schwierig eine Antwort zu formulieren. Ist es falsch, einem Menschen, der unheilbar
krank ist, die Angst vor dem Tod zu nehmen, indem man ihm vom Glauben erzählt und ihn so vielleicht dazu
bewegt?
Sexychrist: Soll ich jetzt lachen oder weinen? Wo unterdrückt heute das Christentum die Menschen? Z.B.
Hier, auf +net. Nimm einfach an, Nachtlaterne oder BT hätten einen schwulen Sohn. Dann weisst du was
ich meine. Was das allgemeine angeht, da haste sicher Recht: Das Christentum heute unterdrückt nur noch
in wenigen Fällen Menschen. Was aber nicht wirklich ein Verdienst der Religion ist, sondern der Nichtreligion
(Wortwahl Nachti), die sich das seit der franz. Revolution einfach nicht mehr bieten liess. Heute, niemand
täusche sich, verhindert nur die relative Ohnmacht des Klerus, dass selbiger seine Gegner verbrennt!
(sinngemäss nach K.H. Deschner) Wo das Judentum Das Judentum unterdrückt nicht im grossen Stil, weil
es einfach zu wenige Juden gibt. Aber fragen Sie mal die Kinder von orthodoxen Juden… oder der Islam?
Jetzt wirds lächerlich. Ich sach nur: Mohammed-Karrikaturen, Satanische Ferse, Filmemacher Van Gogh,
Frauen, Kinder… Wo der Buddhismus? Der Buddhismus ist tatsächlich eine rühmliche Ausnahme, was aber
auch daran liegt, dass er keine „herkömmliche“ Religion mit Gott / Göttern mit deren jeweiligen ewigen
Gesetzen ist, sondern eher eine Philosophie. Dennoch hat auch der Buddhismus in der Vergangenheit Krieg
geführt um die „richtige“ Schule des B. Die Rettungsdienste! Einrichtungen für junge Mütter! Kindergärten!
Hilfsprojekte in der dritten Welt! Ich könnte ewig solche Beispiele aufzählen! Klar. Alles von Steuerzahlern
bezahlt. Das machen auch Atheisten alles. Ich bin Behindertenbetreuer momentan.
Alle großen Volksreligionen waren auch Teil des Herrschaftssystems: aber ausschließlich der Islam fordert
die Ausbreitung mit dem Schwert, und ist eine Unterwerfungsreligion: Islam heißt „Unterwerfung“. Auch
Christentum und Buddhismus waren Teile von feudalen und auch brutalen Herrschaftssystemen: aber nur, weil
diese Systeme bereits vorher feudal waren: sie milderten aber die Strenge von Herrschern, je nach der
Empfänglichkeit des jeweiligen Herrschers. Die heutige europäische Kultur ist wesentlich auch Verdienst
der christlichen Werte der Europäer, seiner Herrscher und seiner Bürger. Oder warum funktionieren Europa/Amerika
so gut!
sexychrist trotzdem ist Religion NICHT Mittel zum Zweck. (wie Bewältgung des Sterbend ua.) Das ginge
stark daneben. Religion darf nie etwas sein in das man sich flüchtet sondern man muß wirklich von der
wahrheit überzeugt sein
@ Kurt K. KEINE Religion dient einzig der Unterdrückung. Vielleicht war dies in der Geschichte so, dies
geschah aber durch eine vollkommen falsche Auslegung, die zu keiner Zeit von allen vertreten wurde. Wo
unterdrückt heute das Christentum die Menschen? Wo das Judentum oder der Islam? Wo der Buddhismus? Die
Religion hilft. Sie bietet Menschen Schutz und Sicherheit. Sieh dir Altenheime an, die auf kirchlicher
Basis arbeiten. Die Rettungsdienste! Einrichtungen für junge Mütter! Kindergärten! Hilfsprojekte in
der dritten Welt! Ich könnte ewig solche Beispiele aufzählen!
@20mancro5: Die Religion hilft allen Menschen Die Zielsetzung der Religion ist es, dem Menschen zu helfen
Dann sollte sie mal langsam damit anfangen… Das macht sie doch unentwegt. Eine menschliche Welt ohne
Religion ist undenkbar. Liebe ist tolerant,Religion ist intolerant (Martin Luther) Ist dieser Satz tatsächlich
von Dr. Luther? Könnte man aber auch anders sehen! Denn Liebe kann ebenso intolerant sein: Auch Gott
ist ein eifersüchtiger Gott! Und es gibt definitiv auch Toleranz in Religionen!
Hilfe der Religion @ 20mancro5: Die Kirche hilft heutzutage überall in der Welt. Jeder vernünftige Christ
und jeder vernünftige Anhänger eines anderen Glaubens weiß, dass es nicht darauf ankommt, Menschen
zu bekehren, sondern darauf zu helfen. Man schaue sich einmal die zahlreichen Hilfsprojekte überall in
der Welt an, die auf religiöser Basis existieren. Das Rote Kreuz, die Malteser, die Johanniter und zahlreiche
andere Rettungs- und Hilfsdienste haben einen kirchlichen Hintergrund. Kirchliche Einrichtungen bieten
Menschen aller sozialen Gruppen Hilfe und Unterstützung. Die Kirche gibt jedem einen Halt, auch ohne
etwas dafür in irgendeiner Hinsicht zu fordern. Religion sollte Liebe sein und ist dies auch, wenn sie
richtig und nicht fundamentalistisch gelebt wird.
@ Nachti / Filuis / sexychrist @ Sexychrist: Religion wird keineswegs „IMMER“ zur Unterdrückung genutzt.
Soo? Dann nennen Sie mir mal EINE Religion, die nicht zur Unterdrückung genutzt wird. Nur EINE bitte.
@ Nachtlaterne: religion hat nur unheil über die menschen gebracht? und nichtreligion nicht? Religion
entzweit die Menschen schon immer. Damit Gute Menschen Gutes tun ist keine Religion vonnöten, aber damit
gute Menschen Schlechtes tun. @ Filius: Die Zielsetzung der Religion ist es, dem Menschen zu helfen. Eine
menschliche Welt ohne Religion ist undenkbar. Soso… und wie genau hilft die Religion nun dem Menschen?
Eine religionsfreie Welt ist nur für Gläubige undenkbar, für alle anderen ist sie eine hoffnungsvolle
Utopie.
@Nachtfunzel wenn gott sie in freiheit entscheiden lassen will ob sie die freiheit wollen oder die freiheit
zur unfreiheit dann nimmt er ihren wunsch nach freiheit zur unfreiheit so ernst, dass sie unter umständen
die freiheit selber verlieren da sie sich ja in freiheit zur unfreiheit entschieden haben. Geht das auch
in Deutsch?
bei sexychrist… …ist wenigstens noch ein trend zur wahrheit erkennbar, labberkurt, 20 mankos und co
reden aber unentwegt der lüge und dem irrtum, der verführung und unmenschlichkeit das wort. dass sie
dennoch von ihrem geistigen unrat übertzeugt sind zeigt wie tief sie in der scheiße ihrer eigenen gedanken
und vorstellungen stecken.
@Filius Die Zielsetzung jeder Waffe ist Tötung eines Menschen. Stimme ich ihnen voll zu Die Zielsetzung
der Religion ist es, dem Menschen zu helfen Dann sollte sie mal langsam damit anfangen… Eine menschliche
Welt ohne Religion ist undenkbar. Liebe ist tolerant,Religion ist intolerant (Martin Luther)
@ Kurt K. Zu aller erst: Verallgemeinerung sind in jedem Zusammenhang schlecht. Religion wird keineswegs
„IMMER“ zur Unterdrückung genutzt. Du klingst ein wenig wie Lenin mit seinem Ausspruch „Religion ist
Opium fürs Volk“. Jeder kann frei entscheiden, ob er glaubt oder nicht glaubt. Kein vernünftiger Christ
verteufelt den Atheismus, wenn er denn nicht ebenso übertrieben behandelt wird, wie die Religion von
Fundamentalisten.
20mankos, religion hat nurunheil über die menschen gebracht? und nichtreligion nicht? sie sind wirkliich
so dumm wie laberkurt! sexychrist, wenn gott sie in freiheit entscheiden lassen will ob sie die freiheit
wollen oder die freiheit zur unfreiheit dann nimmt er ihren wunsch nach freiheit zur unfreiheit so ernst,
dass sie unter umständen die freiheit selber verlieren da sie sich ja in freiheit zur unfreiheit entschieden
haben.
@Kurt K.: Die Welt bräuchte überhaupt keine Maschinengewehre und Atombomben, und überhaupt keine Waffen,
sondern sind erst entstanden, weil das Böse vorhanden ist. Die Zielsetzung jeder Waffe ist Tötung eines
Menschen. Die Zielsetzung der Religion ist es, dem Menschen zu helfen. Eine menschliche Welt ohne Religion
ist undenkbar.
@ Mancro / Sexychrist Religionen sind ja an und für sich nichts schlechtes.Solange sie nicht dazu missbraucht
werden um andere Menschen zu unterdrücken und zu töten wie es leider bis heute immer noch geschied.
Maschinengewehre und Atomraketen sind ja an und für sich nichts schlechtes. Solange sie nicht dazu missbraucht
werden, Menschen zu unterdrücken und zu töten, wie dies bis heute… Sehen Sie was ich meine? Maschinengewehre
und Religionen haben eines gemeinsam: Sie wurden und werden IMMER dazu benutzt, Menschen zu unterdrücken
und meist auch, Menschen zu töten. Deshalb sind Waffen und gleichsam Religionen die Pest.
@Sexychrist Religionen sind ja an und für sich nichts schlechtes.Solange sie nicht dazu missbraucht werden
um andere Menschen zu unterdrücken und zu töten wie es leider bis heute immer noch geschied. Hier sieht
man es doch auch.Hier wird im Namen der Religion beleidigt und diffamiert.
@ Kurt K. Genauso wie ich religiösen Fundamentalismus verabscheue, verabscheue ich auch atheistischen
Fundamentalismus. Es ist auch kein Zeichen von besonderem Intellekt, wenn man versucht seine, ebenfalls
falsche Auffassung vom Wesen der Religion, als regelrechte Volksverdummung, groß zu rühmen. Fest steht:
Niemand weiß, ob es einen Gott gibt, aber genauso weiß auch niemand, dass es keinen Gott gibt. Solange
sich da nichts ändert, sollte man jedem seinen Glauben lassen.
Gott hat ursprünglich überhaupt keine menschliche Gestalt, sondern ist reiner Geist Kurt K. Natürlich
ist das genau so und nicht anders. Oder was glauben Sie, warum alle Götter annähernd menschliche Gestalt
haben? Der christliche hat dann eben Avatare, die menschlich sind (Jesus, Maria)… Gott hat ursprünglich
überhaupt keine menschliche Gestalt, sondern ist reiner Geist. Christus ist Gott in menschlicher Gestalt,
und gibt es erst seit 2000 Jahren. Die hl. Jungfrau Maria ist ausschließlich Mensch, und überhaupt kein
„Avatar Gottes“.
Das ist eine schwer zu beantwortende Frage Es ist zum einen schwer für den Menschen, zumindest für mich,
zu akzeptieren, dass wir schon das höchste Wesen sein sollen. Außerdem glaube ich nicht, dass Jahrtausende
lang, Menschen aller Religionen und Konfessionen grundlegend falsch gelegen haben. Des weiteren habe ich
persönlich schon Dinge erlebt, die mich nicht daran glauben lassen, dass wir Menschen allein mit uns
sind. Ich spreche hier nicht von „Wundern“, wie sie in der Bibel beschrieben sind, sondern einfach von
Geschehnissen, die, wie ich finde, nicht rein auf Zufall beruhen können. Selbst wenn es keinen Gott geben
sollte, dann bringen Religionen, wenn sie denn nicht übertrieben ausgelegt werden, den Menschen eine
Orientierungshilfe, wie ein rechtes Leben, dass allen Menschen nützt, aussehen sollte. Die Welt braucht
eine Moral und diese Moral bringt die Religion im Grunde genommen. Man darf sie nur nicht als unveränderliche
Manifestation der Meinung eines höheren Wesens sehen.
Huh! Mancro! Wahnsinn! Kann das wirklich sein?? Das kann ich mir ja gar nicht vorstellen! Natürlich
ist das genau so und nicht anders. Oder was glauben Sie, warum alle Götter annähernd menschliche Gestalt
haben? Der christliche hat dann eben Avatare, die menschlich sind (Jesus, Maria)… Das ist genau deshalb
so, weil die Menschen sich die Götter erfunden haben. Die Götter der Ameisen sehen sicher wie Ameisen
aus.
Exakt! Man kann nicht aufteilen in „gläubig“ und „ungläubig“. Jeder glaubt an etwas. Die Frage ist nur,
wie jemand lebt. Ein gläubiger Christ muss nicht unbedingt so leben, wie es Gott oder viel mehr seinem
Umfeld hilft.
Die Frage ist doch die Warum hat Gott auch ungläubige Menschen erschaffen.Er hätte sie doch gleich nach
seiner Linie machen können.Wäre doch einfacher für ihn.
sexychrist, gott hat sein werk in freiheit erschaffen. das werk kann also frei entscheiden ob es mit oder
ohne gott leben will und das gilt im himmel wie auf erden. sei dooch nicht so naiv!
Wer hat das Grundgesetz Gottes aufgestellt? Der Mensch! Es ist einfach nicht das „Grundgesetz Gottes“,
sondern ein menschliches Regelwerk, dass auf uralten Behauptungen basiert. Nicht alles ist falsch, aber
keineswegs sind Behauptungen wie „Ungläubige werden nie das Reich Gottes erleben“ usw. sind einfach nur
Schwachsinn. Wieso sollte Gott sein Werk bestrafen?
Wer irrt… …wird spätestens vor dem Herrn eines besseren belehrt werden. Niemand braucht ihm etwas
aufdrängen. Er wird etwas erkennen und sich korrigieren. Niemand sollte sich aber anmaßen, einem anderen
vorzuschreiben, was das rechte Leben ist.
sexychrist, hat nicht ganz unrecht, dass man auf beleidigungen verzichten sollte. sorry! in der wortwahl
habe ich mich bei „schlachtreif“ allerdings nicht vergriffen, es ist soggar ein begriff aus der bibel,
der für all jene gilt, die swich schlachtreif fürs gericht machen, weil sie unentwegt lügen und irrtümer
in sich reinfressen und so dem wort gottes trotzen.
„Richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet werden!“ Deine Beleidigung ist mehr als nur ein richten!
Sie zeugt von argumentativer Schwäche! Unterbelichtet ist nur, wer zu Beschimpfungen greift und einen
anderen Menschen, ein Werk Gottes, als etwas nicht-menschliches darzustellen. Du bist menschenverachtend
und verachtest somit das Wunder des Lebens. Wer Menschen, egal wie sie sich verhalten als „schlachtreif“
ansieht, der kann einfach kein richtiger Christ sein. Dennoch werden auch dir die Sünden vergeben werden.
Du bist auch ein Wunder Gottes. Kein Mensch ist „verdammt“ oder „verloren“, auch nicht, wenn er etwas
anderes als heterosexuell und katholisch ist.
strepto, danke! wir brauuchen neue kunstwerke! z.B.: einen riesigen sautreog in dem jeder erdenkloiche
zeitgeistdreck liegt: medienunrat, pornos, abgetriebene kinder, gottlose worte, geistige fäkalien, geldgier,
spritzen, drogen usw. davor knien menschen, die das alles wie die schweine in sich reinfressen, viel geld
dafür bezahlen und dabei dick und fett und schlachtreif werden. wir brauchen neuen kunswerke. allternativ
dazu: ein mensch, der vor diesem wahnsinn in die tröstenden arme jesu flüchtet.
sexychrist, dein glauube ist so sexy wie ein fauler apfel im schweinemist! ein ungeborenes kind darf also
ermordet werden, weil es seiner selbst noch nicht bewußt genug ist?! dann darf man aber auch dich killen,mein
lieber! denn du bist ganz schön unterbelichtet und dürftest – wenn man deinen eigenen, merkwürdigen
gerechtigkeitssinn voraussetzt – ermordet werden. so so, das kleinere übel ist also zu wählen und mord
iist also das kleinere übel. halt doch einfach dein dummes maul!
Was ist dich lieber? Was ist dir lieber? Wenn ein Arzt ein Kind, dass noch nicht einmal etwas bewusst
mitbekommt tötet oder wenn eine Mutter, die ihr Kind niemals wollte es misshandelt und ihm nicht die
Liebe zuteil werden lässt, die es verdient. Ich befürworte keineswegs die Abtreibung, allerdings stellt
sich hier die Frage, was das kleinere Übel bedeutet!
Mord nach Beratun, statt direkter Mord? Deutschland. Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich
Hoppe, fordert am Samstag in Berlin eine rasche Änderung der Regelungen zur Spätabtreibung. Das berichtete
das Kölner ‘Domradio’. Sogenannte Spätabtreibungen belasteten die Gynäkologen sehr – so Hoppe. Er verlangt
eine verpflichtende Beratung auch bei Abtreibungen nach der zwölften Schwangerschaftswoche. Ferner soll
die Mutter drei Tage Bedenkzeit erhalten. Schon lachhaft sowas. Wenn man wirklich durch Morde belastet
wird, fordert man deren ersatzloses Verbot!!!
@Libertas: es geht auch um Überzeugungskraft… man hat manchmal den Eindruck die kath. Kirche hat aus
sich keinen Antrieb, bzw. dort, wo dieser geschieht, da sieht sie es ihrem Wesen entgegengesetzt und fürchtet
sich beinahe davor, weil damit eine Dynamik entfacht wird, die sie nicht mehr beherrscht, die sie nicht
mehr kontrollieren kann. Aber das ist Hingabe, das ist Leidenschaft. Ich glaube, dass manche jungen Kirchen
einfach näher bei den Menschen sind im paulinischen Sinn: „ich bin allen alles geworden“. Dass das nicht
Unmoral bedeutet ist schon klar, aber es geht um diesen Mut sich den Menschen zu stellen, die doch den
Geist in seiner ganzen Vielfalt auslegen und repräsentieren. Da kann man nicht in erster Linie daherkommen
mit vorgefertigten Schemen, denen sich die Leute zu unterwerfen haben. Man muss um sie werben, wie sie
es verdienen und wie es ihnen entspricht. Das ist eine Kunst, die auch ein hohes Maß an Flexibilität
erfordert, ein hohes Maß an Hingabe und Leidenschaft. Vielleicht weit mehr als es die Hingabe als bloßer
Märtyrer erfordert.
@ matt2 Es ist richtig, dass man einen Ritus nicht verabsolutieren darf. Aber das hat die Kirche auch
nie getan. Es gab in der Kirche immer einen Vielfalt legitimer Riten, die sich gegenseitig durchaus befruchteten.
Es geht nur darum, ein wenig mehr Toleranz für die Gläubigen einzufordern, die sich dem usus antiquior
geistig verbunden fühlen.
ich nehme an es fehlt am missionarischen Eifer… so wie ihn damals Paulus verkörperte, des weiteren
verbohrt man sich in schrullige, liturgische Spitzfindigkeiten, die oftmals den Geist lähmen und versickern
lassen. Man braucht sich ja nur diese Seite hier anzuschauen. Ständig das Getue um die Alte Messe. Als
ob das einen Neubekehrten interessiert. Der will ergriffen sein vom Geist der Liebe und keinen hochstilisierten
Pathos aufgezwungen kriegen. Sowas befremdet die Leute. Damit haben nur die Tradis ihre Freude. Ich sage:
der Geist kann mehr, als die Alte Messe und wenn die kath. Kirche zu träge ist ihm zu folgen, dann tun
das eben andere Gemeinschaften ausser ihr. Denen kann man die Legitimation dann aber gewiss nicht absprechen.
Keine Bekehrung Weiß Bischof Bode überhaupt, wovon er spricht? Die geänderte Fassung der Karfreitungsfürbitte
für die Bekehrung der Juden bezieht sich lediglich auf den usus antiquior des römischen Ritus, leider
aber nicht auf die ordentliche Form. Ist dem Bischof von Osnabrück das entgangen? Das Karfreitagsgebet
für die Bekehrung der Juden war im Übrigen schon immer Bestandteil der Liturgie der Kirche, und da die
alte Form des römischen Ritus nie verboten war, ist es auch immer Bestandteil der Liturgie der Kirche
geblieben. Spätestens seit 1988, als den ersten Ecclesia-Dei-Gemeinschaften der Gebrauch dieser Form
der Liturgie wieder gestattet wurde, wurde es auch wieder als offizielles Gebet der Kirche gebetet. Braucht
Bischof Bode vielleicht einen Nachholkurs in theologischer und liturgischer Bildung?