Die Pfarrgemeinderäte eines Seelsorgebereiches im Erzbistum Köln haben ihrem Kardinal die Leviten gelesen und die zwei Wurzeln aller Übel erkannt.
Samstag, 8. März 2008 16:01
Karl Murx: Natürlich meine ich das ernst.
Wenn es nicht stimmt, dann kommen Sie doch mit einem Gegengutachten.
Der Artikel bringt Kopien und Scans von Beispielen, die schon sehr eindeutig sind.
Der Artikel bringt Kopien und Scans von Beispielen, die schon sehr eindeutig sind.
Samstag, 8. März 2008 15:48
Marcelus: @Karl Murx: Das meinen Sie doch nicht ernst!
Das 3.Geheimnis ist natürlich keine Fälschung, sonder der im Jahre 2000 veröffentlichte Text.
Dumm gelaufen, Ratzi
Warum sollte Kardinal Ratzinger, der jetzige Heilige Vater, das 3. Fátima-Geheimnis fälschen?
Dumm gelaufen, Ratzi
Warum sollte Kardinal Ratzinger, der jetzige Heilige Vater, das 3. Fátima-Geheimnis fälschen?
Samstag, 8. März 2008 15:43
Karl Murx: Wichtige Meldung: graphologisches Gutachten enthüllt 3.Geheimnis als Fälschung
http://www.kreuz.net/bookentry.2422.html
Das 3.Geheimnis ist natürlich keine Fälschung, sonder der im Jahre 2000 veröffentlichte Text.
Dumm gelaufen, Ratzi
Das 3.Geheimnis ist natürlich keine Fälschung, sonder der im Jahre 2000 veröffentlichte Text.
Dumm gelaufen, Ratzi
Mittwoch, 5. März 2008 13:52
Jörg Guttenberger, Köln: Zölibat
von Spee: volle Zustimmung!
Der Zölibat bedeutet lediglich ein Heiratsverbot für Kleriker vom Diakon aufwärts, und das gilt auch für die Ostkirchen. Auch dort dürfen verwitwete Diakone und Priester nicht unter Fortsetzung ihrer Amtsausübung heiraten. In der r-k. Kiche kommt die Ehe noch als Weihehindernis für Priester hinzu. Sprechen wir besser von priesterlicher Ehelosigkeit!
Die priesterliche Ehelpsigkeit ist zwar mit der Schrift begründbar, doch ist diese Begründung nicht zwingend, wie die ostkircliche Praxis beweist.
Sehr wohl ist die priesterliche Ehelosigkeit pragmatisch begründet. Ein Pfarrer paßt vollumfänglich in das vom (profanen) Gesetzgeber gezeichnete Berufsbild eines leitenden Angestellten. Wir wissen alle, welchen beruflichen Belastungen dieser Personenkreis heute ausgeliefert ist, der für Familie kam noch Zeit und Raum läßt.
Im Übrigen gehen die Befürworter der Priesterehe wohl vom traditionellen Familienbild aus. Wie sieht es aber aus, wenn die priesterliche Ehefrau ebenfalls berufstätig ist und vielleicht noch umfangreichere Verantwortung – etwa als Mitglied der Geschäftsleitung – in der Privatwirtschaft trägt? Mit Rücksicht auf die Karriere seiner Ehefrau könnte der Priester u. U. nur noch als Halbtagspfarrer tätig sein!
Die Entwicklung der OSB-Abtei Königsmünsger/MES nach 1976 zeigt das Vorhandensein von Berufungen, sie müssen nur geweckt werden. Ein weiteres Beispiel ist die Pfarre St. Maria i. d. Kupfergasse in Köln unter Pfr. Mons. Plenker usw…
Der Zölibat bedeutet lediglich ein Heiratsverbot für Kleriker vom Diakon aufwärts, und das gilt auch für die Ostkirchen. Auch dort dürfen verwitwete Diakone und Priester nicht unter Fortsetzung ihrer Amtsausübung heiraten. In der r-k. Kiche kommt die Ehe noch als Weihehindernis für Priester hinzu. Sprechen wir besser von priesterlicher Ehelosigkeit!
Die priesterliche Ehelpsigkeit ist zwar mit der Schrift begründbar, doch ist diese Begründung nicht zwingend, wie die ostkircliche Praxis beweist.
Sehr wohl ist die priesterliche Ehelosigkeit pragmatisch begründet. Ein Pfarrer paßt vollumfänglich in das vom (profanen) Gesetzgeber gezeichnete Berufsbild eines leitenden Angestellten. Wir wissen alle, welchen beruflichen Belastungen dieser Personenkreis heute ausgeliefert ist, der für Familie kam noch Zeit und Raum läßt.
Im Übrigen gehen die Befürworter der Priesterehe wohl vom traditionellen Familienbild aus. Wie sieht es aber aus, wenn die priesterliche Ehefrau ebenfalls berufstätig ist und vielleicht noch umfangreichere Verantwortung – etwa als Mitglied der Geschäftsleitung – in der Privatwirtschaft trägt? Mit Rücksicht auf die Karriere seiner Ehefrau könnte der Priester u. U. nur noch als Halbtagspfarrer tätig sein!
Die Entwicklung der OSB-Abtei Königsmünsger/MES nach 1976 zeigt das Vorhandensein von Berufungen, sie müssen nur geweckt werden. Ein weiteres Beispiel ist die Pfarre St. Maria i. d. Kupfergasse in Köln unter Pfr. Mons. Plenker usw…
Mittwoch, 5. März 2008 11:46
Sozialkatholisch: @ Typ
. Was Sie auflisten, spricht allenfalls dafür, den Zölibat FREIWILLIG einzugehen, aber nicht dafür,
ihn für bestimmte kirchliche Ämter zur PFLICHT zu machen.
Nein, tut es nicht, bei den Protestanten z.B. gibt es kaum Menschen die die Empfehlung zur Ehelosigkeit um des Himmelsreiches Willen noch ernst nehmen und bei den Orthodoxen hört man auch recht wenig schlechtes über den Pflichtzölibat.
„mulier taceat in ecclesia“ als Argument gegen die Frauenordination ist dummes Zeug.
Es steht nun mal in der hl. Schrift und im Vergleich zu der sind sie bestimmt viel dümmeres Zeug!
Das die Frau in der Gemeinde schweigen soll bedeutet doch nicht das sie gar nichts sagen darf, nur eben geistige Lehre lehren soll sie jedenfalls öffentlich nicht.
Nein, tut es nicht, bei den Protestanten z.B. gibt es kaum Menschen die die Empfehlung zur Ehelosigkeit um des Himmelsreiches Willen noch ernst nehmen und bei den Orthodoxen hört man auch recht wenig schlechtes über den Pflichtzölibat.
„mulier taceat in ecclesia“ als Argument gegen die Frauenordination ist dummes Zeug.
Es steht nun mal in der hl. Schrift und im Vergleich zu der sind sie bestimmt viel dümmeres Zeug!
Das die Frau in der Gemeinde schweigen soll bedeutet doch nicht das sie gar nichts sagen darf, nur eben geistige Lehre lehren soll sie jedenfalls öffentlich nicht.
Mittwoch, 5. März 2008 11:34
Typ: @ Sozialkatholisch
1. Was Sie auflisten, spricht allenfalls dafür, den Zölibat FREIWILLIG einzugehen, aber nicht dafür,
ihn für bestimmte kirchliche Ämter zur PFLICHT zu machen.
2. Versprechen sollte man halten, ja – aber die Kirche hat schon immer die Möglichkeit gekannt, jemanden von seinen Versprechen zu entbinden (Rechtsinstitut der „Dispens“).
3. In der aktuellen Debatte höre ich eigentlich nie, dass diejenigen, die den Zölibat versprochen haben, ihn nicht mehr sollen halten müssen, sondern nur diejenigen, die in Zukunft zu Priestern geweiht werden. Und ggfs. diejenigen, die in einem ordentlichen kirchlichen Verfahren die Dispens bekommen haben, ihr Amt wieder ausüben dürfen sollen.
3. „mulier taceat in ecclesia“ als Argument gegen die Frauenordination ist dummes Zeug. Schauen Sie sich nur die Frauenklöster an: Da haben Frauen schon immer Choral gesungen, Lesungen vorgetragen, gesegnet – jedenfalls nicht „in der Kirche geschwiegen“. Wenn man so eine Kindergartenexegese betreibt wie Sie, könnte man auch sagen: „extra ecclesia“ müsse die Frau nicht schweigen – man könnte sie also zur Priesterin weihen, damit sie in Katakomben, auf Wallfahrten und Schiffen Messen zelebriert. Und wenn Sie dann sagen, dass sich „ecclesia“ nicht auf das Kirchengebäude, sondern die gesamte kirchliche Gemeinschaft bezieht, dann: siehe oben. Und nicht mal Maria hat sich dran gehalten: Das Gebet, das sie sprach, betet die Kirche heute täglich in der Vesper. War Maria etwa keine gute Katholikin??
2. Versprechen sollte man halten, ja – aber die Kirche hat schon immer die Möglichkeit gekannt, jemanden von seinen Versprechen zu entbinden (Rechtsinstitut der „Dispens“).
3. In der aktuellen Debatte höre ich eigentlich nie, dass diejenigen, die den Zölibat versprochen haben, ihn nicht mehr sollen halten müssen, sondern nur diejenigen, die in Zukunft zu Priestern geweiht werden. Und ggfs. diejenigen, die in einem ordentlichen kirchlichen Verfahren die Dispens bekommen haben, ihr Amt wieder ausüben dürfen sollen.
3. „mulier taceat in ecclesia“ als Argument gegen die Frauenordination ist dummes Zeug. Schauen Sie sich nur die Frauenklöster an: Da haben Frauen schon immer Choral gesungen, Lesungen vorgetragen, gesegnet – jedenfalls nicht „in der Kirche geschwiegen“. Wenn man so eine Kindergartenexegese betreibt wie Sie, könnte man auch sagen: „extra ecclesia“ müsse die Frau nicht schweigen – man könnte sie also zur Priesterin weihen, damit sie in Katakomben, auf Wallfahrten und Schiffen Messen zelebriert. Und wenn Sie dann sagen, dass sich „ecclesia“ nicht auf das Kirchengebäude, sondern die gesamte kirchliche Gemeinschaft bezieht, dann: siehe oben. Und nicht mal Maria hat sich dran gehalten: Das Gebet, das sie sprach, betet die Kirche heute täglich in der Vesper. War Maria etwa keine gute Katholikin??
Mittwoch, 5. März 2008 11:23
Sozialkatholisch: @ Bussmann
Meine Herren, sagen Sie mir doch endlich mal was theologisch und biblisch für den Pflichtzölibat spricht
Zum einen spricht für den Pflichtzölibat die Freiwilligkeit ihn einzugehen und die Empfehlungen unseres Herrn Jesu Christie im eigenen Leben zu verwirklichen. Zum anderen soll maqn doch die Versprechen die man Gott gegeben hat halten.
und gegen die Frauenordination.
Mulier in ecclesia taceat!
Zum einen spricht für den Pflichtzölibat die Freiwilligkeit ihn einzugehen und die Empfehlungen unseres Herrn Jesu Christie im eigenen Leben zu verwirklichen. Zum anderen soll maqn doch die Versprechen die man Gott gegeben hat halten.
und gegen die Frauenordination.
Mulier in ecclesia taceat!
Mittwoch, 5. März 2008 11:14
Brigitte Bussmann: Ihr lieben Herren, die Sie auf meine Zuschrift antworteten
Erst einmal, im Advent traf ich den Generalvikar des Erzbistums Köln. Wir unterhielten uns sehr herzlich
in der Sakristei einer Kirche. Er sagte zu mir, dass er sich immer über meine Post freue, und er erwarte
auch von mir eine Stellungnahme zu seiner Predigt, die er gehalten hat. Leider konnte ich ihm bisher noch
nicht antworten, da einfach einiges VOrrang hatte. Er weiß darum, jetzt wird er zu Ostern von mir die
Post bekommen.
Nichts mit Schredder. Wer es nicht glaubt, kann gern Generalvikar Schwaderlapp im Erzbistum Köln deswegen anschreiben.
Und bezüglich eigener Kirchengründung, haben Sie noch nie etwas von der neu-katholischen Kirche gehört? Sie ist ganz in meiner Wohnnähe. Der Ort gehört allerdings zum Bistum Aachen. Ich habe sogar sehr lange mit dem Bischof dieser Gemeinschaft gesprochen, die eine Tochterkirche der lateinischen Kirche ist.
Ich muss Sie enttäuschen, ich will nicht Priester werden, aber andere Frauen möchten schon gern. Ich will nur für diese ein bisschen Wegbereiter sein.
Meine Herren, sagen Sie mir doch endlich mal was theologisch und biblisch für den Pflichtzölibat spricht und gegen die Frauenordination. Ich lerne ja gern dazu, und wenn ich irre, stehe ich auch dazu.
Nichts mit Schredder. Wer es nicht glaubt, kann gern Generalvikar Schwaderlapp im Erzbistum Köln deswegen anschreiben.
Und bezüglich eigener Kirchengründung, haben Sie noch nie etwas von der neu-katholischen Kirche gehört? Sie ist ganz in meiner Wohnnähe. Der Ort gehört allerdings zum Bistum Aachen. Ich habe sogar sehr lange mit dem Bischof dieser Gemeinschaft gesprochen, die eine Tochterkirche der lateinischen Kirche ist.
Ich muss Sie enttäuschen, ich will nicht Priester werden, aber andere Frauen möchten schon gern. Ich will nur für diese ein bisschen Wegbereiter sein.
Meine Herren, sagen Sie mir doch endlich mal was theologisch und biblisch für den Pflichtzölibat spricht und gegen die Frauenordination. Ich lerne ja gern dazu, und wenn ich irre, stehe ich auch dazu.
Dienstag, 4. März 2008 15:32
ExBochumer †: Sachliches zum Thema?
Lob für sich selber.
Und was macht die Bussmann hier? Die lobt sich – und damit die Ideen ihrer obergeordneten „Dienststellen“ selbst.
Bussmann ist ein Organ der Zerstörungsmacht der Katholischen Kirche.
Sie will was auferbauen, was ihren eigenen Bedürfnissen entspricht.
Aber Frau Bussmann ist aus eigener Kraft nicht fähig, eine eigene Kirche zu gegründen.
Und was macht die Bussmann hier? Die lobt sich – und damit die Ideen ihrer obergeordneten „Dienststellen“ selbst.
Bussmann ist ein Organ der Zerstörungsmacht der Katholischen Kirche.
Sie will was auferbauen, was ihren eigenen Bedürfnissen entspricht.
Aber Frau Bussmann ist aus eigener Kraft nicht fähig, eine eigene Kirche zu gegründen.
Dienstag, 4. März 2008 11:30
Puchil2: Thema?
Hat noch jemand etwas Sachliches zum Thema zu sagen? Ich würde mich freuen.
Dienstag, 4. März 2008 10:43
ExBochumer †: @ Bussmann
Was muß die hl. römisch-katholische Kirche eigentlich tun, um Sie loszuwerden?
Lassen Sie sich zur Priesterin weihen, dann sind Sie wenigstens nicht mehr römisch-katholisch.
Aber: Als militante IKvU bzw. WSK-Befürworterin und eine der Erstunterzeichner des sogenannten „Kirchenvolksbegehrens“ sind Sie nahe dran, sich außerhalb der Kirche zu stellen.
Innerlich haben Sie doch schon längst gekündigt, was Frau Bussmann?
Lassen Sie sich zur Priesterin weihen, dann sind Sie wenigstens nicht mehr römisch-katholisch.
Aber: Als militante IKvU bzw. WSK-Befürworterin und eine der Erstunterzeichner des sogenannten „Kirchenvolksbegehrens“ sind Sie nahe dran, sich außerhalb der Kirche zu stellen.
Innerlich haben Sie doch schon längst gekündigt, was Frau Bussmann?
Dienstag, 4. März 2008 10:08
Strepto von Kokke: @Bussmann
Herzallerliebste Frau Bussmann,
Ihre wahrlich nicht nachdenkenswerten Zeilen lassen erahnen, auf welch herzliche Art und Weise Ihre überaus ernstzunehmenden Briefe im Generalvikariat des Erzbistums Köln bearbeitet werden.
Ach, was mich das wieder freudig stimmt. Nur der arme Shredder tut mir leid, welchen Mist der alles zerhacken muss.
Liebe Grüsse, auch an Ihren Dackel und den Vogel
Ihr Strepto von Kokke
Ihre wahrlich nicht nachdenkenswerten Zeilen lassen erahnen, auf welch herzliche Art und Weise Ihre überaus ernstzunehmenden Briefe im Generalvikariat des Erzbistums Köln bearbeitet werden.
Ach, was mich das wieder freudig stimmt. Nur der arme Shredder tut mir leid, welchen Mist der alles zerhacken muss.
Liebe Grüsse, auch an Ihren Dackel und den Vogel
Ihr Strepto von Kokke
Dienstag, 4. März 2008 09:59
Brigitte Bussmann: Kardinal Meisner
was muss die arme katholische Kirche noch aushalten, um endlich Meinungen loszuwerden, die behaupten,
dass Diskussionen um Zölibat usw. nervtötend seien und dass Pfarrgemeinderatsmitglieder erst einmal
Exerzitien machen sollen.
Besser wäre es doch, jetzt gerade, wo wir in der Fastenzeit stehen und auf die Leidenswoche des Herrn angehen. zu erkennen, dass diese Leute nicht anders sind, als die Pharisäer und Schriftgelehrten zur Zeit Jesus, oder als die, die schrien „kreuzige ihn“.
Besser wäre es doch, jetzt gerade, wo wir in der Fastenzeit stehen und auf die Leidenswoche des Herrn angehen. zu erkennen, dass diese Leute nicht anders sind, als die Pharisäer und Schriftgelehrten zur Zeit Jesus, oder als die, die schrien „kreuzige ihn“.
Montag, 3. März 2008 13:58
RRR: @ Doriano
Nieder mit der Diktatur der Pfarrgemeinderäte!!
Aus CIC und den einschlägigen diözesanen Statuten geht keine diktatorische Vollmacht der Gremien auf pfarrlicher Ebene hervor. Bitte benennen Sie doch ihre Quellen! Mir sind nämlich keine bekannt.
Aus CIC und den einschlägigen diözesanen Statuten geht keine diktatorische Vollmacht der Gremien auf pfarrlicher Ebene hervor. Bitte benennen Sie doch ihre Quellen! Mir sind nämlich keine bekannt.
Montag, 3. März 2008 11:15
Doriano: Die drei Grundübel…
…in der RKK-Deutschland:ZdK, Pfarrgemeinderäte und WsK.
In Österreich und in der Schweiz sieht es teilweise
noch schlimmer aus. Und diese ewig gleichen Forderungen
wg. Zölibat usw. sind nur noch penetrant nervtötend –
und langweilig. Aber zuerst: Nieder mit der Diktatur der
Pfarrgemeinderäte!! Die sollen erst mal wieder Demut
lernen und gute Exerzitien absolvieren.
In Österreich und in der Schweiz sieht es teilweise
noch schlimmer aus. Und diese ewig gleichen Forderungen
wg. Zölibat usw. sind nur noch penetrant nervtötend –
und langweilig. Aber zuerst: Nieder mit der Diktatur der
Pfarrgemeinderäte!! Die sollen erst mal wieder Demut
lernen und gute Exerzitien absolvieren.
Montag, 3. März 2008 10:28
Brigitte Bussmann: Kardinal Meisner
Ja, ja, endlich wehren sich die Pfarrgemeinderäte, ich hoffe nur, dass das Kreise ziehen wird.
Kardinal Meisner und die oberen Herren des Ordinariates denken immer, die andern sind schuld an dem Priestermangel, dabei sollten sie die Schuld zunächst bei sich suchen. Erst werden die Gemeinden zusammen gepfercht, dann die Pfarrgemeinderäte kleiner gehalten, denn in einem Pfarrverband muss es auch nur noch einen Pfarrgemeinderat geben und Gemeinden, die nicht mehr vertreten sind, haben halt „Pech“ gehabt. Für die Führung des Erzbistums Köln gilt nur noch eins –-- Laien müssen auf Dauer mundtot gemacht werden, die haben nur die Pflicht den Sonntagsgottesdienst zu besuchen.
Kardinal Meisner und die oberen Herren des Ordinariates denken immer, die andern sind schuld an dem Priestermangel, dabei sollten sie die Schuld zunächst bei sich suchen. Erst werden die Gemeinden zusammen gepfercht, dann die Pfarrgemeinderäte kleiner gehalten, denn in einem Pfarrverband muss es auch nur noch einen Pfarrgemeinderat geben und Gemeinden, die nicht mehr vertreten sind, haben halt „Pech“ gehabt. Für die Führung des Erzbistums Köln gilt nur noch eins –-- Laien müssen auf Dauer mundtot gemacht werden, die haben nur die Pflicht den Sonntagsgottesdienst zu besuchen.
Sonntag, 2. März 2008 23:16
SimonNeuss: @FiliusEcclesiae
Die Kirche ist keine Melkkuh für ungläubige Kardinäle oder PastoralassistentInnen.Wen meinst du denn
mit ungläubige Kardinäle?
Sonntag, 2. März 2008 22:32
Puchil2: Kommando zurück!
Na, dann wollen wir uns doch nicht dem Gebetskreis von Florian Geyer um das Zusammenbrechen des Kirchenbeitragsystems anschließen, wenn das dann so schlimme Folgen haben würde!
Sonntag, 2. März 2008 22:00
von Spee: Der Altar in den Mittelpunkt!
Wenn der Altar im Mittelpunkt der Gemeinde stehen bleibt, die Eucharistie, und nicht durch ein banales
Tingeltangel, nahe einer Eventshow (meist kreiert von den „kompetenten Laiengremien“) ersetzt wird, wird
der durch das Sakrament hervorgehobene P r i e s t e r verstärkt Kraft schöpfen ein noch besserer Seelsorger
zu sein. Orden, die nach der k a t h o l i s c h e n Lehre leben, wachsen ständig!!
Die Zeiten, dass jeder etwas zu labern habe, sind längst z. B. auch im Gymnasium vorbei, denn man hat endlich gemerkt was aus den 68ern geworden ist, die ihre Professoren aus den Hörsälen jagten.
Der Papst müsste doch bei einer stetig steigenden katholischen Welt vom Heiligen Geiste verlassen sein, wenn er auf diese deutschen Strömungen einginge. Ergo: Dadurch ist unser Abendland entstanden!
o r a e t l a b o r a !
…und dabei die Gnade Gottes nicht ausser acht lassen und gelegentlich, frei nach dem Heiligen Don Bosco, die „Räte“ pfeifen lassen!
Die Zeiten, dass jeder etwas zu labern habe, sind längst z. B. auch im Gymnasium vorbei, denn man hat endlich gemerkt was aus den 68ern geworden ist, die ihre Professoren aus den Hörsälen jagten.
Der Papst müsste doch bei einer stetig steigenden katholischen Welt vom Heiligen Geiste verlassen sein, wenn er auf diese deutschen Strömungen einginge. Ergo: Dadurch ist unser Abendland entstanden!
o r a e t l a b o r a !
…und dabei die Gnade Gottes nicht ausser acht lassen und gelegentlich, frei nach dem Heiligen Don Bosco, die „Räte“ pfeifen lassen!
Sonntag, 2. März 2008 21:25
Fuente: Priester=weltfremd?
„Die Ängste und Sorgen ihrer Gemeindemitglieder kennen, weil sie auch die ihren sind …
Viele Chancen würden sich auftun „
Was soll das heissen? Sind alle Priester weltfremd, wissen nichts über die Probleme der Menschen?Es sind ja auch alle Priester von der Verhätschelung bei Muttern direkt ins SEminar, wo sie ja auch von allem Bösen und den Sorgen der Welt behütet, zu rein geistlichen Gefäßen ohne Bodenhaftung werden!(Achtung Sarkasmus!)
Die Mehrzahl der heutigen Seminaristen haben schon im Berufsleben gestanden, haben sich schon in Gemeinden engagiert, haben Praktika im sozialen Bereich gemacht(heute gängig in den meisten Diözesen), haben Freunde, die mit Arbeitslosigkeit, den Sorgen eines Familienvaters ect. konfrontiert sind. Also stellen sie bitte Priester nicht als abgehoben hin. Auch wenn man selbst keine Kinder hat, kann man sich durchaus hineinversetzen in die Probleme in Beziehungen und in der Erziehung.Und auch das Seminar ist kein Zuckerschlecken, eher ein Ort an dem man seine Illusionen begraben muss und Konflikte bewältigen muss. Wenn diese Damen und Herren Pfarrgemeinderäte über zuwenig Priester jammern, sollte sie mal überlegen, was sie denn dafür getan haben. Haben sie den Glauben so gelebt, das sie und ihre Gemeinde anziehend war? Haben sie die Möglichkeiten ihres allgemeinen Priestertums aller Gläubigen genutzt und den Menschen das Evangelium verkündet? Oder ist ihre Gemeinde ein Kuschelklub von dem sich nur noch ein bestimmtes Milieu ansprechen lässt?
Viele Chancen würden sich auftun „
Was soll das heissen? Sind alle Priester weltfremd, wissen nichts über die Probleme der Menschen?Es sind ja auch alle Priester von der Verhätschelung bei Muttern direkt ins SEminar, wo sie ja auch von allem Bösen und den Sorgen der Welt behütet, zu rein geistlichen Gefäßen ohne Bodenhaftung werden!(Achtung Sarkasmus!)
Die Mehrzahl der heutigen Seminaristen haben schon im Berufsleben gestanden, haben sich schon in Gemeinden engagiert, haben Praktika im sozialen Bereich gemacht(heute gängig in den meisten Diözesen), haben Freunde, die mit Arbeitslosigkeit, den Sorgen eines Familienvaters ect. konfrontiert sind. Also stellen sie bitte Priester nicht als abgehoben hin. Auch wenn man selbst keine Kinder hat, kann man sich durchaus hineinversetzen in die Probleme in Beziehungen und in der Erziehung.Und auch das Seminar ist kein Zuckerschlecken, eher ein Ort an dem man seine Illusionen begraben muss und Konflikte bewältigen muss. Wenn diese Damen und Herren Pfarrgemeinderäte über zuwenig Priester jammern, sollte sie mal überlegen, was sie denn dafür getan haben. Haben sie den Glauben so gelebt, das sie und ihre Gemeinde anziehend war? Haben sie die Möglichkeiten ihres allgemeinen Priestertums aller Gläubigen genutzt und den Menschen das Evangelium verkündet? Oder ist ihre Gemeinde ein Kuschelklub von dem sich nur noch ein bestimmtes Milieu ansprechen lässt?
Sonntag, 2. März 2008 18:55
FiliusEcclesiae: @NurEinLeser: Diese „Kirchen“ haben wir bereits
…vor allem entstünde eine neue „Kirche“… Wahnsinn, die hätte dann sicher ebenso eine Geistlichen-und
Gläubigen-Schwemme wie die protestantischen „Kirchen“ mit ihren seit Jahrhunderten existierenden verheirateten
Geistlichen und Geistlichinnen!
Diese „Kirchen“ mögen zwar eine Schwemme an Kultdienern und Sozialarbeitern haben, aber, zumindest in Europa einschließlich Großbritannien, immer weniger Gläubige.
Diese „Kirchen“ mögen zwar eine Schwemme an Kultdienern und Sozialarbeitern haben, aber, zumindest in Europa einschließlich Großbritannien, immer weniger Gläubige.
Sonntag, 2. März 2008 18:54
Andreas: Und dann lieber Puchil…
…wo wäre dann der Unterschied zwischen katholisch und evangelisch? Oder ist das eh unerheblich?
Bei den Evangelen scheint es ja zu klappen.
Deren Kirchen sind soooo voll, Berufungen ohne Ende, Scharen gläubiger Menschen,… besonders dort, wo viele Evangelen sind, ist auch der Sittenverfall am geringsten,… und dort wählt auch keiner linksextrem…
Bei den Evangelen scheint es ja zu klappen.
Deren Kirchen sind soooo voll, Berufungen ohne Ende, Scharen gläubiger Menschen,… besonders dort, wo viele Evangelen sind, ist auch der Sittenverfall am geringsten,… und dort wählt auch keiner linksextrem…
Sonntag, 2. März 2008 18:51
NurEinLeser: „und wieviel Neues entstehen würde“:
…vor allem entstünde eine neue „Kirche“… Wahnsinn, die hätte dann sicher ebenso eine Geistlichen-und Gläubigen-Schwemme wie die protestantischen „Kirchen“ mit ihren seit Jahrhunderten existierenden verheirateten Geistlichen und Geistlichinnen!
Sonntag, 2. März 2008 18:05
Puchil2: an Floriangeyer
…und wieviel Neues entstehen würde: Priester und Priesterinnn, die aus den Gemeinden herauswachsen,
genommen und geweiht, weil sie die Berufung und die Fähigkeiten besitzen. Priester und Priesterinnen,
die mitten im Leben stehen, Familie haben, einen „Brotberuf“ nachgehen. Die Ängste und Sorgen ihrer Gemeindemitglieder
kennen, weil sie auch die ihren sind …
Viele Chancen würden sich auftun …
Viele Chancen würden sich auftun …
Sonntag, 2. März 2008 17:59
Florian Geyer: naja vielleicht
gründe ich bald einen gebetskreis für den Zusammenbruch des Kirchensteuersystems. man muss sich mal vorstellen wievel von dem was schlecht ist wegfällt würde das Kirchensteuersystem wegbrechen.
Sonntag, 2. März 2008 17:56
FiliusEcclesiae: @bonifatius: So ist es!
Kann mir gut vorstellen, daß für viele Katholen das Thema Zölibat und Frauenordination verschwindet,
wenn der Finanzhaushalt eines Bistums so knapp kalkuliert werden muß, daß für Diakone, Laientheologen(innen)
und Pastoralhelfer(innen) kein Geld mehr übrig ist. Dann verschwinden auch jene Kräfte, die dem Priester
vorschreiben, was er zu tun hat.
Die Kirche ist keine Melkkuh für ungläubige Kardinäle oder PastoralassistentInnen.
Die Kirche ist keine Melkkuh für ungläubige Kardinäle oder PastoralassistentInnen.
Sonntag, 2. März 2008 17:27
bonifatius: Kirche als lukrativer Arbeitgeber
Kann mir gut vorstellen, daß für viele Katholen das Thema Zölibat und Frauenordination verschwindet,
wenn der Finanzhaushalt eines Bistums so knapp kalkuliert werden muß, daß für Diakone, Laientheologen(innen)
und Pastoralhelfer(innen) kein Geld mehr übrig ist. Dann verschwinden auch jene Kräfte, die dem Priester
vorschreiben, was er zu tun hat.
Kann mir aber auch gut vorstellen, daß in der Kirche dann wieder mehr Ruhe und Sachlichkeit einkehren wird, wobei das Augenmerk wieder mehr auf die Anbetung Gottes und die Erfüllung des Dekalogs gerichtet sein wird mit weniger „action“ fürs Alltagstreiben.
Kann mir aber auch gut vorstellen, daß in der Kirche dann wieder mehr Ruhe und Sachlichkeit einkehren wird, wobei das Augenmerk wieder mehr auf die Anbetung Gottes und die Erfüllung des Dekalogs gerichtet sein wird mit weniger „action“ fürs Alltagstreiben.
Sonntag, 2. März 2008 17:13
unteroktav: Im WWW nichts Neues …
Ach, wieder mal die ollen Kamellen hier: böse Laien, Zölibat, etc…
Was ist eigentlich mit dem neuen Bischof von Speyer, dessen Einführungsgottesdienst zur Zeit im TV übertragen wird (kirchenmusikalisch im Übrigen größtenteils absolut kein Genuss)? Noch gar nichts bei kreuz.net zu lesen über Wiesemann … habt ihr noch nichts gegen ihn gefunden? Ich bin mir aber sicher, die Recherchen laufen schon auf Hochtouren.
Was ist eigentlich mit dem neuen Bischof von Speyer, dessen Einführungsgottesdienst zur Zeit im TV übertragen wird (kirchenmusikalisch im Übrigen größtenteils absolut kein Genuss)? Noch gar nichts bei kreuz.net zu lesen über Wiesemann … habt ihr noch nichts gegen ihn gefunden? Ich bin mir aber sicher, die Recherchen laufen schon auf Hochtouren.
Sonntag, 2. März 2008 16:31
Puchil2: an roemkath
Ich bin sicher dass es auch dort – wie überall – genügend Berufungen gibt. Nur werden sie von der Kirchenleitung leider abgewiesen, weil sie entweder Verheiratet oder Frauen sind. Die Gebete um Berufungen sind nämlich längst erfüllt: Die Kirchenleitung sieht sie leider nicht. Schade.
Sonntag, 2. März 2008 16:21
Nachtlaterne: puchil2:
die übersetzung aller worte lautet: fass dich mal an die eigene naSE; ERKENNE DEINE SÜNDEN UND KEHRE UM1
Sonntag, 2. März 2008 16:20
roemkath: Ganz sicher…
sind im Seelsorgebereich „Am Stommeler Busch“ bei so viel kompetenten und engagierten Laien in den letzten zwanzig Jahren jede Menge an geistlichen Berufen hervorgegangen
So viel Kurzsichtigkeit grenzt beinahe an Dummheit! Das heutige Evangelium vom Blindgeborenen lässt grüßen…
Sonntag, 2. März 2008 16:16
Puchil2: an Nachtlaterne
Ich kann die Zitation dem Thema nicht zuordnen. Helfen sie mir.
Sonntag, 2. März 2008 16:13
Nachtlaterne: JESAJA für jeden einzelnen
„Seht her, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz, um zu helfen, sein Ohr ist nicht schwerhörig, so daß er nicht hört. Nein, was zwischen euch und eurem Gott steht, das sind eure Vergehen; eure Sünden verdecken sein Gesicht, so daß er euch nicht hört. Denn eure Hände sind mit Blut befleckt, eure Finger mit Unrecht. Eure Lippen lügen, eure Zungen flüstern (Worte voll) Bosheit. Keiner bringt ge-rechte Klagen vor, keiner hält ehrlich Gericht. Man stützt sich auf Nichtigkeiten und stellt haltlose Behauptungen auf; man geht schwanger mit Unheil und bringt Verderben zur Welt. Schlangeneier brüten sie aus und weben Spinn-gewebe. Wer von ihren eiern ißt, muß sterben; zerdrückt man eines, kriecht eine Natter heraus. Die Fäden, die sie spinnen, taugen nicht zu Gewändern, man kann sich nicht bekleiden mit dem, was sie erzeugen. Ihre Taten sind Taten des Unheils, Gewalttat ist in ihren Händen. Sie laufen dem Bösen nach, schnell sind sie dabei, unschuldiges Blut zu vergießen. Ihre Gedanken sind Gedanken des Unheils, Scherben und Verderben sind auf ihren Straßen. Den Weg des Friedens kennen sie nicht, auf ihren Spuren gibt es kein Recht. Sie gehen krumme Pfade; keiner, der ihnen folgt, lernt den Frieden kennen. Darum bleibt das Recht von uns fern, die Gerechtigkeit erreicht uns nicht. Wir hoffen auf Licht, doch es bleibt finster; wir hoffen auf den Anbruch des Tages, doch wir gehen im dunkeln. Wir tasten uns wie blinde an der Wand entlang und tappen dahin, als hätten wir keine Augen. Wir st…
Sonntag, 2. März 2008 15:56
Puchil2: an steini
1.Ich kenne mich jetzt nicht aus. Bitte noch einmal: Warum wollen sie Priester werden?
2. Ich kann in unserer (großen) gemeinde keine übersteigerte Erwartung an unsere Priester erkennen, weil viele kompetente Laien wichtige Aufgaben übernehmen, in dem sie ihre Taufe und ihre Firmung ernst nehmen.
2. Ich kann in unserer (großen) gemeinde keine übersteigerte Erwartung an unsere Priester erkennen, weil viele kompetente Laien wichtige Aufgaben übernehmen, in dem sie ihre Taufe und ihre Firmung ernst nehmen.
Sonntag, 2. März 2008 15:20
Steini1974: typisch
Der Priestermangel werde dadurch verursacht, daß man das Gespräch über „bislang tabuisierte Themen“
meide. Die Pfarrgemeinderäte nennen zwei: den „Pflichtzölibat für katholische Priester“ und die Weihe
von Frauen.
„Wir sind zutiefst davon überzeugt, daß diese beiden Punkte ursächlich für den Priestermangel und die daraus resultierenden Probleme in der Seelsorge sind.“
Mit dieser Argumentation haben sich die Briefeschreiber selbst zumindest einen Mangel an pastoraler Kenntnis attestiert. – Wer das Problem des Priestermangels auf diese beide Gründe focossiert, hat ein ganz schön verengte Sichtweise.
Ich nenne mal ein paar Gründe, warum ich ein Priester werde: Die Anforderungen an Priester (so Experten) sind gewachsenn und gehen weit über das Tragbare. Der Umgang der Gemeindeglieder mit ihren Priestern ist oftmals unmenschlich. Gott zu dienen als Priester ist ein Fulltimejob – Es wird für junge Priester immer schwieriger, für sich Zeit zu nehmen. Dort wo er nicht hingeht, wirft man ihn vor, dass er sie nicht möge… und und und … Sorry, aber das tu ich mir nicht an.
Schaut mal Euch die Ehen an, in denen einer oder gar beide evangelische Pfarrer/in sind: gerade in dieser Berufsgruppe ist die Scheidungsrate immens hoch – das ist auch klar, denn Gemeindepriester und Familie geht nach den heutigen Erwartungshaltungen der Gemeindeglieder gar nicht mehr
„Wir sind zutiefst davon überzeugt, daß diese beiden Punkte ursächlich für den Priestermangel und die daraus resultierenden Probleme in der Seelsorge sind.“
Mit dieser Argumentation haben sich die Briefeschreiber selbst zumindest einen Mangel an pastoraler Kenntnis attestiert. – Wer das Problem des Priestermangels auf diese beide Gründe focossiert, hat ein ganz schön verengte Sichtweise.
Ich nenne mal ein paar Gründe, warum ich ein Priester werde: Die Anforderungen an Priester (so Experten) sind gewachsenn und gehen weit über das Tragbare. Der Umgang der Gemeindeglieder mit ihren Priestern ist oftmals unmenschlich. Gott zu dienen als Priester ist ein Fulltimejob – Es wird für junge Priester immer schwieriger, für sich Zeit zu nehmen. Dort wo er nicht hingeht, wirft man ihn vor, dass er sie nicht möge… und und und … Sorry, aber das tu ich mir nicht an.
Schaut mal Euch die Ehen an, in denen einer oder gar beide evangelische Pfarrer/in sind: gerade in dieser Berufsgruppe ist die Scheidungsrate immens hoch – das ist auch klar, denn Gemeindepriester und Familie geht nach den heutigen Erwartungshaltungen der Gemeindeglieder gar nicht mehr
Sonntag, 2. März 2008 15:18
Puchil2: an Elendster Sünder
Was ist hier scheinheilig?
Sonntag, 2. März 2008 15:10
matt2 †: ach! und „wir“ ist wohl all das Schlechte…
die Selbstliebe ist ansich nichts schlechtes. Weil sich Selbstliebe und Gottesliebe nicht ausschließen. Im Idealfall fallen sie in eins. Die meisten Menschen suchen aber nicht ihr wahres Selbst, sondern sie lassen sich von billigen Gelüsten verführen und verachten ihr Innerstes und entfernen sich mehr und mehr davon. Gott ist da grundgelegt im Menschen. Der Mensch, der sündigt liebt nicht sich, er liebt die Sünde. Die Sünde ist ebensosehr eine Entfremdung von Gott, wie eine Selbstentfremdung. Ich meine ja: wahres Selbst ist Gott.
Sonntag, 2. März 2008 15:04
Raphael240889: Was ist wichtiger?
Was ist für den Menschen bzw. Christen der heutigen Zeit – ob Mann, ob Frau – wichtiger:
Gott, das Ego, die Liebe, die göttliche Ordnung, Genuß, Sex oder Psychoanalyse samt Gruppen-Hygiene im Pseudo-Seminar?
Wenn nun aber Gott an erster Stelle steht, warum sollen nun die Priester Gott als zweitrangig erachten? Dienen denn nicht schon genug Menschen der Welt und lassen Gott ganz weg? Wenn man Gott nicht liebt, dann liebt man sich. Insofern wird mit der Zerstörung des Priestertums des Mannes die Verbindung zu Gott und seiner Ordnung ganz hinfällig.
Den Leuten, die nun den Verzicht auf eine irdische Beziehung ankreiden, haben nicht Gott als Ziel im Sinne, sondern wollen alles ausleben, was sie selber wollen. Sie sind für die Scheidung und die Auflösung der Ehe, aber Hauptsache ist es doch, dass die Priester Gott untreu werden.
Damit offenbaren Sie ihr Wesen: Wir wollen IHN nicht mehr anbeten. Nur uns (?)
Gott, das Ego, die Liebe, die göttliche Ordnung, Genuß, Sex oder Psychoanalyse samt Gruppen-Hygiene im Pseudo-Seminar?
Wenn nun aber Gott an erster Stelle steht, warum sollen nun die Priester Gott als zweitrangig erachten? Dienen denn nicht schon genug Menschen der Welt und lassen Gott ganz weg? Wenn man Gott nicht liebt, dann liebt man sich. Insofern wird mit der Zerstörung des Priestertums des Mannes die Verbindung zu Gott und seiner Ordnung ganz hinfällig.
Den Leuten, die nun den Verzicht auf eine irdische Beziehung ankreiden, haben nicht Gott als Ziel im Sinne, sondern wollen alles ausleben, was sie selber wollen. Sie sind für die Scheidung und die Auflösung der Ehe, aber Hauptsache ist es doch, dass die Priester Gott untreu werden.
Damit offenbaren Sie ihr Wesen: Wir wollen IHN nicht mehr anbeten. Nur uns (?)
Sonntag, 2. März 2008 14:55
Elendester Sünder: Das ist der Gipfel
Das ist der Gipfel an Scheinheiligkeit.
Sonntag, 2. März 2008 14:33
Puchil2: Gratulation
Ich gratuliere dem Pfarrgemeinderat zu seiner Courage, dem Kardinal zu widerstehen. Viele Kaholiken in Deutschland , Österreich und darüber hinaus sehen die Misere in den Pfarreien – bedingt durch den hausgemachten Priestermangel – ähnlich. Es ist nun mal so wie der mittelalterliche Theologe Petrus Comestor gesagt hat: „Der Teufel hat der Kirche nie so geschadet wie die Kirche sich selbst, als sie die Priester zur Ehelosikeit zwang.“
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