08:39:01 | Dienstag, 4. März 2008
Mystizismus und Askese + Riesiges Lösegeld + Dolchstoß für den Dialog + Bischöflicher Ratgeber + Nicht Mensch, sondern Schimpansen
Mystizismus und AskeseItalien. In einer Botschaft zum 26. Generalkapitel der Salesianer Don Boscos,
das derzeit in Rom abgehalten wird, rief Papst Benedikt XVI. die Mitglieder des weltweit zweitgrößten
Männerordens auf, dem Vorbild Don Boscos nachzufolgen. Der Orden solle einen „tiefen Mystizismus und
eine solide Askese“ pflegen, um vor den Ablenkungen des aktiven Lebens behütet zu sein. Das erste Ziel
der Salesianer müsse immer die Evangelisation sein, so der Heilige Vater.
Riesiges LösegeldIrak.
Die Entführer des chaldäischen Erzbischofs von Mossul, Mons. Paulus Faraj Rahho, haben für die Freilassung
des Prälaten ein Lösegeld von umgerechnet fast 1,2 Millionen Euro gefordert. Das berichtete die ‘Catholic
News Agency’ unter Berufung auf die spanische Organisation ‘Mensajeros de la paz’. Laut dem chaldäischen
Erzbischof von Kirkuk, Mons. Louis Sako, handle es sich bei den Entführern um Kriminelle, die keiner
bestimmten Ideologie anhängten.
Dolchstoß für den DialogUSA. Vertreter des Sikhismus werden am interreligiösen
Treffen während des Papstbesuches in den USA nicht teilnehmen. Die Anwesenheit der fünftgrößten Religionsgruppe
der USA sei aus Sicherheitsgründen nicht möglich, so die US-Bischofskonferenz. Denn Anhänger der Sikh-Vereinigung
sind verpflichtet, immer einen kleinen Dolch bei sich zu tragen. Diesen müßten sie für das Treffen
ablegen. Die monotheistische Sikh-Religion entstand im 15. Jahrhundert und zählt weltweit etwa zwanzig
Millionen Anhänger.
Bischöflicher RatgeberSpanien. Die spanischen Bischöfe haben einen Wahlleitfaden
für die Parlamentswahlen am 9. März veröffentlicht. Darin erinnern sie, daß es „keine Demokratie ohne
Moral“ gebe. Sie rufen zur Wahl jener Parteien auf, die den freien Religionsunterricht ermöglichten und
das Menschenleben schützen. Die regierenden spanischen Sozialisten kritisierten die Erklärung als „unerhörte
Einmischung in die Politik“.
Nicht Mensch, sondern SchimpansenMexiko. Jorge Carpizo McGregor – ehemaliger
mexikanischer Staatsanwalt und Vorsitzender einer Menschenrechtskommission – hat behaupt, daß ungeborene
Kinder keine Menschen sondern Schimpansen sind. Laut Carpizo macht das Nervensystem den wesentlichen Unterschied
zwischen Mensch und Schimpanse aus. Doch vor der zwölften Schwangerschaftswoche gebe es beim Embryo angeblich
keine Großhirnrinde. Diese wird nach Ansicht des Politikers erst in den 25. Woche geformt. Aus diesem
Grund sei es falsch, Abtreibung Mord zu nennen. Es ist medizinisch unumstritten, daß beim Embryo bereits
innerhalb des ersten Schwangerschaftsmonats Gehirnströme feststellbar sind.
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#6
bonifatius 13:09:17 | Dienstag, 4. März 2008
#5
Beobachterin 12:21:42 | Dienstag, 4. März 2008
#4
matt2 † 10:14:10 | Dienstag, 4. März 2008
#3
matt 09:58:56 | Dienstag, 4. März 2008
#2
Strepto von Kokke 09:58:45 | Dienstag, 4. März 2008
#1
matt2 † 09:46:29 | Dienstag, 4. März 2008