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Mystizismus und Askese + Riesiges Lösegeld + Dolchstoß für den Dialog + Bischöflicher Ratgeber + Nicht Mensch, sondern Schimpansen
Papst Benedikt XVI. am Petersplatz
Papst Benedikt XVI. am Petersplatz
© Flickr-Benützer „dandogin“, CC
Mystizismus und Askese

Italien. In einer Botschaft zum 26. Generalkapitel der Salesianer Don Boscos, das derzeit in Rom abgehalten wird, rief Papst Benedikt XVI. die Mitglieder des weltweit zweitgrößten Männerordens auf, dem Vorbild Don Boscos nachzufolgen. Der Orden solle einen „tiefen Mystizismus und eine solide Askese“ pflegen, um vor den Ablenkungen des aktiven Lebens behütet zu sein. Das erste Ziel der Salesianer müsse immer die Evangelisation sein, so der Heilige Vater.

Riesiges Lösegeld

Irak. Die Entführer des chaldäischen Erzbischofs von Mossul, Mons. Paulus Faraj Rahho, haben für die Freilassung des Prälaten ein Lösegeld von umgerechnet fast 1,2 Millionen Euro gefordert. Das berichtete die ‘Catholic News Agency’ unter Berufung auf die spanische Organisation ‘Mensajeros de la paz’. Laut dem chaldäischen Erzbischof von Kirkuk, Mons. Louis Sako, handle es sich bei den Entführern um Kriminelle, die keiner bestimmten Ideologie anhängten.

Dolchstoß für den Dialog

USA. Vertreter des Sikhismus werden am interreligiösen Treffen während des Papstbesuches in den USA nicht teilnehmen. Die Anwesenheit der fünftgrößten Religionsgruppe der USA sei aus Sicherheitsgründen nicht möglich, so die US-Bischofskonferenz. Denn Anhänger der Sikh-Vereinigung sind verpflichtet, immer einen kleinen Dolch bei sich zu tragen. Diesen müßten sie für das Treffen ablegen. Die monotheistische Sikh-Religion entstand im 15. Jahrhundert und zählt weltweit etwa zwanzig Millionen Anhänger.

Bischöflicher Ratgeber

Spanien. Die spanischen Bischöfe haben einen Wahlleitfaden für die Parlamentswahlen am 9. März veröffentlicht. Darin erinnern sie, daß es „keine Demokratie ohne Moral“ gebe. Sie rufen zur Wahl jener Parteien auf, die den freien Religionsunterricht ermöglichten und das Menschenleben schützen. Die regierenden spanischen Sozialisten kritisierten die Erklärung als „unerhörte Einmischung in die Politik“.

Nicht Mensch, sondern Schimpansen

Mexiko. Jorge Carpizo McGregor – ehemaliger mexikanischer Staatsanwalt und Vorsitzender einer Menschenrechtskommission – hat behaupt, daß ungeborene Kinder keine Menschen sondern Schimpansen sind. Laut Carpizo macht das Nervensystem den wesentlichen Unterschied zwischen Mensch und Schimpanse aus. Doch vor der zwölften Schwangerschaftswoche gebe es beim Embryo angeblich keine Großhirnrinde. Diese wird nach Ansicht des Politikers erst in den 25. Woche geformt. Aus diesem Grund sei es falsch, Abtreibung Mord zu nennen. Es ist medizinisch unumstritten, daß beim Embryo bereits innerhalb des ersten Schwangerschaftsmonats Gehirnströme feststellbar sind.
      
6 Lesermeinungen
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#6   bonifatius   13:09:17 | Dienstag, 4. März 2008
bischöfliche Ratgeber
…„und das Menschenleben schützen. Die regierenden spanischen Sozialisten kritisierten die Erklärung als „unerhörte Einmischung in die Politik“.“
Bischöfliche Ratgeber – warum nicht auch in Deutschland?, wenn sogar eine CSU hinsichtlich des Schwangerschaftsabruches sich es verbittet, vom Kardinal Ratzinger diesbezüglich ermahnt zu werden.
Bin gespannt, ob Bischof Marx sich getraut, den Herren der C – und Marx-Partei ins Gewissen zu reden. Er hat es ja angekündigt. Ein Hirtenbrief vor der Wahl mit inhaltlich ähnlichem Text, nur solche Parteien zu wählen, die das Menschenleben schützen, wäre das mindeste!
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#5   Beobachterin   12:21:42 | Dienstag, 4. März 2008
bedauerliche Fehlentwicklung des Herrn McGregor
Senor Jorge Carpizo McGregor scheint auch nach der Geburt im Schimpansen-Stadium geblieben zu sein. Ein bedauernwertes Versehen der Natur!
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#4   matt2 †   10:14:10 | Dienstag, 4. März 2008
und deshalb sage ich: die Kirche ist der eigentliche Chaot…
denn sie hätte es wissen müssen. Ihre Verstrickung mit, und Einlassung auf Demok, das war ihr eigener moralischer Verfall. Denn Demok ist die Polithure ohne Gottesbezug und zielt letztlich auf die Vernichtung der Kirche.
Nationalistische Naivlinge wie dieser „von Galen“ werden das nie begreifen. Jetzt wo die Misere da ist, schauen sie nur dumm und wissen nicht wie das geschah. Sie schauen dumm, wie die ganze Kirche, wie der Ochs vorm neuen Tor, will man da sagen, oder man tut gleich mit und beteiligt sich an der Volkshurerei.
Wenn man eine christliche Politik machen will, dann muss sie darauf abzielen dieses unselige Parteiwesen zu stürzen, nach Vorbild eines Dollfuß. Mir ist egal, wie man das nennt, meinetwegen soll man es Christofaschismus nennen.
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#3   matt   09:58:56 | Dienstag, 4. März 2008
ich wolle keineswegs „Die Christen“ hiezulande unterschlagen…
es ging mir um die Blauäugigkeit der Kirche, die eine Massenmehrheitspolitik begrüßt, welche per se einmal gottlos ist und dann blauäugig davon ausgeht, dass die daraus hervorkeimende Politik immerfort christliche Werte vertritt. Wie kommt sie darauf?
In Wahrheit doch müsste man Christen exkommunizieren, welche die Grünen wählen, oder auch nur irgendeine Partei, welche sich nicht klar gegen die Abtreibung ausspricht. In Wahrheit dürfte die Kirche überhaupt kein Staatswesen anerkennen, welches sich nicht zum Christentum bekennt. Was soll denn die Vielfalt atheistischer Politchaoten ihrer Meinung nach bewirken? Etwa kein ges. und moralisches Chaos?
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#2   Strepto von Kokke   09:58:45 | Dienstag, 4. März 2008
@ immer wieder …
Doch vor der zwölften Schwangerschaftswoche gebe es beim Embryo angeblich keine Großhirnrinde. Diese wird nach Ansicht des Politikers erst in den 25. Woche geformt.
Ja, ja, wieder so ein missbrauchtreibender Hochbegabter, www.halluzinogene.org/…gen_hochbegabte.html der das gleiche, dumme Geschwätz absabbelt. Plötzlich ist etwas da, wozu es genetisch keine Anlage gegeben hat.
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#1   matt2 †   09:46:29 | Dienstag, 4. März 2008
und welche Parteien sollen das bitte sein?!
und wenn es keine solche Partei gibt, was soll man dann wählen? Demok wünscht sich keine Einmischung. Wenns um das profane Wählergebuhle geht hört die Moral auf. Daran muss sich idealerweise auch die Kirche halten, denn die muss ja im Dorf bleiben. Wer machte da je ein Wahlprogramm mit sichtbar christlicher Gesinnung? Die reden irgendwas von wegen christlich um ein paar Naive mehr abzustauben, und sind doch die vollkommenen Heiden.
Ja, was soll ein Christ sonst wählen, als eine christliche Partei, gemacht von soliden Christenmenschen? Geht es doch in erster Linie um Moral auch im Staat. Oder nach welchem Prinzip etwa, erläßt er Gesetze und Bestimmungen? Stimmt die Moral stimmen auch Politik, Gesetz und Soziales.
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