Das Bistum Regensburg geht mit dem guten Beispiel voran, um dem Ritus der Jahrtausende ein erneutes Heimatrecht in der Kirche zu verschaffen. Sogar der Generalvikar wird dabei persönlich anwesend sein. Von Silvia Rauber.
Webseite des Bistums Regensburg
(kreuz.net) Obwohl die überlieferte römische Liturgie nun schon seit mehr als einem halben Jahr vom
Papst wieder das volle Bürgerrecht in den Kirchen zurückerhalten hat, wird von vielen Bischöfen noch
immer so getan als ob sich im Vergleich zur früheren Rechtslage nichts geändert habe.
Nach wie vor
versucht man mit allen Mitteln, die Alte Messe an ihrer Entfaltung zu hindern.
Oft scheitert die regelmäßige
Feier der überlieferten Liturgie sogar schlicht an der Tatsache, daß es nicht genügend Priester gibt,
die in der Lage wären, eine solche Messe zu feiern.
Die jungen Priester haben nie gelernt, in diesem
Ritus zu zelebrieren und die älteren haben es über den langen Zeitraum oft vergessen.
Offizielle Fortbildungen
für Priester oder gar Seminaristen wurden von den deutschen Diözesen bislang nicht angeboten.
Das Bistum
Regensburg geht nun endlich mit gutem Beispiel voran:
„Um dem Anliegen des Heiligen Vaters gerecht zu
werden, haben wir für alle Priester, die in unserer Diözese in der außerordentlichen Form der Meßfeier
zelebrieren wollen, eine Fortbildung angesetzt“.
Dies teilte der Generalvikar der Diözese, Mons. Michael
Fuchs, in einem Brief allen Priestern des Bistums mit, die sich dazu bereit erklärt haben, bei der Umsetzung
des Motu proprio ‘Summorum Pontificum’ zu helfen.
Die Fortbildungsveranstaltung wird vom 9. bis zum 12.
April 2008 im Passionistenkloster Schwarzenfeld stattfinden. Referent wird Pater Martin Ramm von der Petrusbruderschaft
sein, der in diesem Kloster auch schon Exerzitien abgehalten hat.
Wie der Generalvikar in seinem Brief
vom 21. Februar mitteilt, wird er zu Beginn der Fortbildungsveranstaltung auch persönlich anwesend sein.
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@ Benedikt Die Missa dialogata unterscheidet sich dadurch von der stillen Messe, dass in ersterer all
jenes AB DEM KYRIE, was in der stillen nur der Ministrant antwortet, von allen Gemeindemitgliedern laut
geantwortet wird. Das Stufengebt ist hiervon jedoch ausgenommen. Natürlich habe auch ich nur an Akolythen
gedacht, welche dieses Amt im Zuge ihrer Priesterausbildung wahrnehmen. Rübezahl
@ Rübezahl In der Missa dialogata wird das Stufengebt natürlich nicht von der Gemeinde laut mitgebetet,
also auch nicht das Confiteor, auch hier wird es still von der Gemeinde mitgebetet. – Ein peinlicher Blackout
von mir Ich halte das nicht für einen Blackout. Es hat definitiv solche Messen gegeben. Sie wurden als
Missa recitata oder auch dialogata bezeichnet. Ein Beispiel ist die Krypta-Messe des Benediktinermönchs
P. Hammenstede in den 20er Jahren in Maria Laach. Auch findet sich ein entsprechender Hinweis im Schott
von 1962: „…wo es gestattet ist, mit den anwesenden Gläubigen.“ Ich wüsste auch nicht, was sonst eine
Missa dialogata von einer Stillen Messe etc unterscheiden würde. Der Fall also, dass „nur“ vom Ministranten
das Confiteor gebetet werden würde, träfe nur dann an, wenn die Gemeinde tatsächlich zur gleichen Zeit
singt Der Punkt ist, dass dies der Gemeinde völlig anheim gestellt wird. Sie wird von niemandem aufgefordert,
das Gebet ist still, d.h. rein privat. Dergleichen kann jeder nach Belieben auch heute praktizieren. Es
wäre auch nicht anders als 1962. Auf Landpfarreien gibt und gab es auch nicht wesentlich mehr Diakone
als Akolythen. Was wohl heißen soll: Keine von beiden. Durch den Ständigen Diakon gibt es heute wieder
mehr Diakone, die auch in dieser Funktion wahrnehmbar sind. Akolythen dagegen sind immer noch sehr selten.
Wenn ich ehrlich bin ist mir noch nie bewusst ein Akolyth über den Weg gelaufen, der nicht gleichzeitig
auch Priesteramtskandidat war.
@ Benedikt Sehr gut, dass Sie antworten! In der Missa dialogata wird das Stufengebt natürlich nicht von
der Gemeinde laut mitgebetet, also auch nicht das Confiteor, auch hier wird es still von der Gemeinde
mitgebetet. – Ein peinlicher Blackout von mir … und Sie stimmen auch noch zu! Ob man nun etwas mit
den Lippen laut oder mit dem Geist still mitbetet – jedenfalls kann nicht gesagt werden, dass das Confiteor
„nur vom Messdiener“ gesprochen werden würde (Sie nennen kein „nur“, aber Ihr Satz gibt ja nur Sinn,
wenn man ihn so liest). Der Fall also, dass „nur“ vom Ministranten das Confiteor gebetet werden würde,
träfe nur dann an, wenn die Gemeinde tatsächlich zur gleichen Zeit singt – und dies ist sicher nicht
immer der Fall. Außerdem sprachen sie von der „alten Messe“ allgemein und nicht von punktuellen Angeboten
der außerordentlichen Form. In Ecclesia Dei Gemeinschaften sind Missae dialogatae de facto häufig üblich.
Auf Landpfarreien gibt und gab es auch nicht wesentlich mehr Diakone als Akolythen. Wenn Sie vom Hochamt
ausgehen, dann lass ich mir die Bezeichnung noch eingehen. Aber auch das levitierte Hochamt wurde nur
eher selten bis gar nicht in normalen Pfarreien gefeiert, mangels – wie Sie schon sagten – Personal. Grüße
Rübezahl
@ Rübezahl Von sowas hab ich noch nie gehört – gibt es doch in der Kirche (früher als niedere Weihe –
heute als Beauftragung) den Akolythen. In welcher Gemeinde gab es denn, sagen wir mal 1950 einen Akolythen,
wenn nicht grad ein Seminarist auf Heimaturlaub da war? Und heute sieht das nicht anders aus. Der Messdiener
übernahm in der alten Messe Teile, die beim levitierten Hochamt von den Leviten übernommen wurden, beim
Confiteor, beim Orate fratres, abgeschwächt beim Offertorium. Das Hochamt ist keine gesteigerte Form
der stillen Messe, sonder die stille Messe ist eine verminderte Form des Hochamts. Was dort geschieht
stellt daher die Norm da und somit ist der Messdiener in der stillen Messe auch ein Vertreter des Diakons.
Die Gemeinde ist gehalten, das Confiteor still mitzusprechen. Ja: „Ist gehalten“. Das Beten des Confiteors
kann Ihnen auch heute keiner verbieten. Es wäre genauso privat und genauso wichtig wie bei der stillen
Messe. Das gleiche gilt auch für die anderen von Ihnen genannten Fälle, mit Ausnahme der Missa Dialogata.
Die dürfte heute seltener sein als es Kirchen gibt, in denen auch in der ordentlichen Form immer das
Confiteor gebetet wird.
@ Benedikt Benedikt: „Der Messdiener ist im alten Ritus in seinen Diensten Vertreter des Diakons.“ Von
sowas hab ich noch nie gehört – gibt es doch in der Kirche (früher als niedere Weihe – heute als Beauftragung)
den Akolythen. Bestenfalls für diesen ist der Ministrant „Vertreter in Bezug auf den Dienst“. Benedikt:
„… nur wollen wir doch mal festhalten, dass das Confiteor in der alten Messe vom Messdiener gesprochen
wird.“ Es gibt verschiedene Weisen der „alten Messe“! Und noch lange nicht in jeder – eher in der Minderzahl
der Fälle (es sei denn, für Sie ist Messe = Sonntagsmesse …) wird das Confiteor nur vom Ministranten
gebetet: Stille Messe: Die Gemeinde ist gehalten, das Confiteor still mitzusprechen. Missa dialogata (häufig
üblich): Die Gemeinde betet zusammen mit dem Ministranten das Confiteor laut. Auch bei der Missa cantata
oder beim levitierten Hochamt ist es denkbar, dass die Gemeinde still das Confiteor betet, dann nämlich,
wenn die Schola z. B. den Introitus singt. (Meist gibts aber nur eine „Hobby-Schola“ und die singt gar
keinen Introitus, wobei dann letzterer Fall eintritt:) Meist gibt es heute folglich bei Sonntagsmessen
zu Beginn lange Gemeindelieder, sodass das Stufengebet ganz vom Volksgesang begleitet wird, in diesem
Fall betet die Gemeinde das Confiteor nicht. Nächtliche Grüße der Rübezahl
@ Sozialkatholisch Die alte Form fördert klar das Bewusstsein der Gläubigen für den Sinn und die Größe
der hl. Eucharistie. Wenn jemandem „der Leib Christi“/ „Corpus Christi“ nicht genug ist, dem nützen auch
weitere Formeln nichts mehr. Das, was mit „Corpus Christi“ ausgedrückt wird ist nicht mehr steigerbar.
Ihr Klagen bezüglich der Seltenheit des Confiteor teile ich nur wollen wir doch mal festhalten, dass
das Confiteor in der alten Messe vom Messdiener gesprochen wird. @ Dr. Heger Der Messdiener ist im alten
Ritus in seinen Diensten Vertreter des Diakons. Doch er ist auch Vertreter der Gemeinde, denken Sie nur
an das Gebot, dass an einer Messe mindestens ein Messdiener anwesend sein muss. Dies ist das Zeichen dafür,
dass die Messe niemals privat ist, sondern immer Feier der ganzen Kirche. Diese wird hier vom Messdiener
vertreten, genau wie die 500 Messbesucher in einer Pfarrmesse Vertreter der Kirche sind.
@Genoveva Es geht mir weiß Gott nicht um den letzten „Kick“ – und wenn, dann hätten sie recht. Ich wollte
nur vorbeugend klar machen, daß ich die Tätigkeit der Messdiener in NOM nicht abwerten möchte, es in
der Alten Messe jedoch anders ausschaut. Vielleicht hätte ich „Tick“ schreiben sollen – dann wäre dieses
Mißverständnis nicht aufkgekommmen.
Altes und neues Schuldbekenntnis Das im neuen Confiteor auch die Brüder und Schwestern um Verzeihung
gebeten werden ist natürlich gut und richtig, aber da muss doch etwas verkehrt laufen, denn das neue
Confiteor wird nicht nur nicht in jedem NOM gebetet sondern so gut wie gar nicht mehr. Auch das Sündenbewusstsein
Gott und den Mitmenschen gegenüber kann auch nicht so gut sein denn die Nutzung des Bußsakrament in
der Amtskirche geht ja auch stark zurück. Auch muss ich die Verstöße gegen die Nächstenliebe auch
vor Gott bekennen, was eine mögliche Wiedergutmachung des geschädigten Menschen natürlich nicht außschließt.
@ Benedikt Das war kein Trick, Quatsch ist es nur die Gründe für die voranschreitende Verunehrung der
hl. Eucharistie nur an einem , oder wenigen Punkten festzumachen. Die alte Form fördert klar das Bewusstsein
der Gläubigen für den Sinn und die Größe der hl. Eucharistie.
@Doriano: Schlechtes Rückzugsgefecht Folgendes gebe ich noch zu bedenken: Die Heiligen sind unsere Fürsprecher
vor Gott. Also ist es doch nur recht und billig, sie explizit anzusprechen – Maria natür- lich ganz besonders!
Das Confiteor enthält zwei Teile: das Bekenntnis und die Bitte um fürsprechendes Gebet. Da wir in zweierlei
Weise sündigen (Verletzung der Gottesliebe und Verletzung der Nächstenliebe), richtet sich das Bekenntnis
an diese beiden Instanzen: den allmächtigen Gott und die Brüder und Schwestern. Die Bitte um fürsprechendes
Gebet richtet sich an die Engel und Heiligen (unter Ihnen als einzige mit einer wirklichen Sonderstellung
die Muttergottes) und erneut die Brüder und Schwestern. genau das bringt die NOM-Fassung des Confiteor
zum Ausdruck. Wenn es Ihnen bei all diesen Dingen um den letzten „Kick“ geht, dann sollten Sie ernsthaft
Ihre Grundhaltung zur Liturgie und zum liturgischen Dienst überprüfen …
@ Dr. Heger Sie schreiben: „Benedikt meint: Der Messdiener ist ein Vertreter der Gemeinde. Frage an die
Theologen hier: Ist das richtig? Ich kenne die Ansicht, daß der Meßdiener den Diakon vertritt.“ Das
Konzil von Trient spricht an einer Stelle – wenn ich mich nicht irre – vom Altardiener als Stellvertreter
der Gemeinde. Die Stelle müsste unter die Zeit von Pius IV. fallen. Leider habe ich an diesem Schreibtisch
nicht Zugriff auf die nötige Belegliteratur hierfür. Zusätzlich müsste man jedoch dabei beachten,
dass das Konzil von Trient noch von einem Kleriker (niedereren Ranges) als Altardiener ausgeht. Liebe
Grüße der Rübezahl
Frage an die Theologen hier Benedikt meint: Der Messdiener ist ein Vertreter der Gemeinde. Frage an die
Theologen hier: Ist das richtig? Ich kenne die Ansicht, daß der Meßdiener den Diakon vertritt. MfG Christoph
Heger
MR vor 1962 Nur zur Info an alle: Benedikt schreibt:Ja, das mag sein, aber wie entscheidend ist das? Ist
der Ritus dazu da, den Messdiener einen höheren Stellenwert zuzumessen? Der Messdiener ist ein Vertreter
der Gemeinde. Diese Vertretung wurde in Zeiten häufiger Privatzelebration sehr wichtig. Es bleibt aber
eine Stellvertretung. Das Gewicht auf die Gemeinde zurückzuverlagern (schon vor 1962 durch die Missa
recitata/dialogata) ist legitim. Dieses Gewicht auf die Gemeinde zurückzuverlagern gab es schon in Schlesien
während des II. Weltkrieges, da dort die Hl. Messe bzw. das Hl. Amt völlig auf Deutsch (nicht nur durch
die Gemeinde sondern auch durch den Priester) gebetet werden durfte. Nach dem Krieg wurde diese Erlaubnis
wieder aufgehoben. Warum wohl? Außerdem gab es in Dalmation einen Sonderritus in Kirchenslawisch (Glagolica),
der dem vor 1962 promulgierten MR in Gestik und Form völlig ident war, jedoch statt Latein wurde Kirchenslawisch
gebetet. In Kroatien sind – soweit mir bekannt – dahingehend Bestrebungen vorhanden, diesen Ritus unter
der Vorgabe des Motu Proprio „Summorum Pontificum“ wieder einzuführen.
@Benedikt Das „nur“ in Anführungszeichen war eine vorbeugende Maßnahme – sonst hätte ich wohl was zu
hören bzw. zu sehen bekommen . Ausserdem bezog ich mich in diesem Falle auf den sprachlichen, nicht
semantischen Inhalt. Folgendes gebe ich noch zu bedenken: Die Heiligen sind unsere Fürsprecher vor Gott.
Also ist es doch nur recht und billig, sie explizit anzusprechen – Maria natür- lich ganz besonders!
Und die Apostel sind ja nicht gerade leichtes Kaliber – vom Hl.Erzengel Michael ganz zu schweigen. Der
soll uns nämlich den Satan vom Leibe und vor allem der Seele halten. @Gotthard Ich habe den Text für
die Messdiener einschließlich dem Confiteor in vier Tagen auswendig gelernt. Mittler- weile habe ich
auch fast den priesterlichen Anteil drauf. Und wenn ich es ablese, überhole ich wahrscheinlich noch den
Priester.So etwas mache ich während der Arbeitszeit-was aber nicht heißen soll, daß ich sonst nichts
zu tun hätte – ich bete auch den Rosenkranz bei meiner Tätigkeit. Im übrigen ist das Stufengebet in
der Bibel nachzulesen:Psalm 43. Noch Fragen? zurück@Benedikt. Das mit den Messdienern hängt auch von
einem selbst ab. Ich habe es gleich von Anfang an so empfunden und denke auch, daß die Tatsache, stellvertretend
für die Gemeinde abwechselnd zu beten, schon ein gewisses Maß an Verantwortungsgefühl dazu gehört.
Womit ich nicht sagen will, daß dies bei NOM nicht der Fall sei; aber es ist bei der Alten Messe doch
ein Kick mehr.
@ Gotthard Grundsätzlich richtig, aber verschiedene Ausgestaltungen des Dienstes machten ihn zum Stellvertreter.
Heute macht das Bild allerdings nicht mehr soviel Sinn, richtig.
@benedikt Der Messdiener ist ein Vertreter der Gemeinde. Der Messdiener ist kein Vertreter der Gemeinde.
Er hat seine eigene – nur ihm zukommende – Funktion bei der hl. Messe.
@ Doriano Bitte genauer hinschauen – es heißt „alle Engel und Heiligen“ Richtig, mein Fehler. und befindet
sich im Teil“…Darum bitte ich…“ Es wird also „nur“ Gott und den ‘Brüdern und Schwestern’(neu hinzugekommen)
bekannt – Maria und die Heiligen kommen nicht mehr vor. Finden Sie es nicht selbst bezeichnend, dass Sie
das „nur“ in Anführungszeichen setzen. Damit intendieren Sie doch, dass das Bekenntnis vor Gott schon
das entscheidende ist. Wegen mir hätte man es nicht ändern müssen, aber entscheiden ist das nicht auch
auch keine theologische oder liturgische Verarmung. Bezüglich des Messdieners kann man durchaus geteilter
Meinung sein – bemerkenswert ist allerdings, daß in der Alten Messe dem Messdiener dadurch ein höherer
Stellenwert und auch Verantwortung zukommt. Ja, das mag sein, aber wie entscheidend ist das? Ist der Ritus
dazu da, den Messdiener einen höheren Stellenwert zuzumessen? Der Messdiener ist ein Vertreter der Gemeinde.
Diese Vertretung wurde in Zeiten häufiger Privatzelebration sehr wichtig. Es bleibt aber eine Stellvertretung.
Das Gewicht auf die Gemeinde zurückzuverlagern (schon vor 1962 durch die Missa recitata/dialogata) ist
legitim. Das fängt schon beim Stufengebet an – gibt es da auch etwas auszusetzen? Mit Verlaub, aber Sie
hatten etwas an der Messe nach Paul VI. auszusetzen. Ich habe damit nicht angefangen.
@ Typ: „Niemand ist größer als wenn er kniet.“ Papst Johannes XXIII. Benedikt XVI. machte in dem Buch
„Geist der Liturgie“ darauf aufmerksam, wie oft die Ev. beim Beten Christi das „Knien“ erwähnen. Übereinstimmend
berichten Mt (22,39), Mk (14,35) & Lk (22,41) vom Niederfallen am Gründonnerstag. „Dieses Gebet als Eingangsgebet
in die Passion ist von der Gebärde wie vom Inhalt her exemplarisch.“(S.160) Deshalb ist es auch nur folgerichtig,
die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers in der hl. Messe nach dem Vorbild Christi mit dem Niederknien
zu beginnen. Weiter führte er in seinem Buch eine Fülle von bibl. Begebenheiten an, bei denen die Menschen
vor Christus die Knie beugten & folgert: „Daher ist das Beugen der Knie vor der Gegenwart des lebendigen
Gottes unverzichtbar. (S.164) … Die Unfähigkeit zu knien erscheint geradezu als das Wesen des Diabolischen.
Es mag wohl sein, daß moderner Kultur das Knien fremd ist – insofern sie nämlich eine Kultur ist, die
sich vom Glauben entfernt hat und den nicht mehr kennt, vor dem zu knien die rechte, ja von innen her
nötige Gebärde ist. Wer glauben lernt, lernt auch knien & ein Glaube oder eine Liturgie, die das Knien
nicht mehr kennt, wäre an zentraler Stelle krank. Wo es verlorengegangen ist, müssen wir das Knien wieder
erlernen“(S. 166f). „Denjenigen, der glaubend & betend an der Eucharistie teilnimmt, muß der Augenblick
zuinnerst erschüttern, in dem der Herr herniedersteigt & Brot & Wein umwandelt … Es kann gar nicht
anders sein, als daß wir vor diesem Geschehen in die Knie sinken & ihn grüßen.“(S.182).
@doriano daß in der Alten Messe dem Messdiener dadurch ein höherer Stellenwert und auch Verantwortung
zukommt. Das fängt schon beim Stufengebet an träume mal weiter! Der Messdiener damals war froh, den
lateinischen Text einigermaßen aufsagen zu können – und dem schnellen Gebetsfluss des Pfarrers nicht
immer nur hinterherzulaufen. Vom Inhalt des Stufengebetes hatte der Messdiener keine Ahnung – und sie
wurde auch nicht vermittelt. Welche größere Verantwortung als heute soll er also gehabt haben?
@Benedikt „Allen Engeln und Heiligen“ – so heißt es auch heute noch. Bitte genauer hinschauen – es heißt
„alle Engel und Heiligen“ und befindet sich im Teil“…Darum bitte ich…“ Es wird also „nur“ Gott und
den ‘Brüdern und Schwestern’(neu hinzugekommen) bekannt – Maria und die Heiligen kommen nicht mehr vor.
Bezüglich des Messdieners kann man durchaus geteilter Meinung sein – bemerkenswert ist allerdings, daß
in der Alten Messe dem Messdiener dadurch ein höherer Stellenwert und auch Verantwortung zukommt. Das
fängt schon beim Stufengebet an – gibt es da auch etwas auszusetzen?
@ Sozialkatholisch Also das sie dazu Quatsch sagen hätte ich nicht gedacht. Netter Trick, aber Ihre Masche
zieht bei mir nicht. Ich habe nicht gesagt, dass diese Formel Quatsch ist, sondern dass es Quatsch ist,
sie zum Gradmesser für Ehrfurcht vor der Eucharistie zu machen. Und das ist vollkommen richtig, denn
diese Ehrfurcht findet weder in der Formal Ausdruck, noch kann sie sie erzeugen. Wenn Sie sagen, die Handkommunion
hätte diese Ehrfurcht geschmälert, dann wäre das noch etwas, worüber man reden könnte. Aber diese
Formel, oft im Vorbeigehen gemurmelt? @ Doriano Mir sind sämtliche Gesichtszüge entgleist, als ich diesen
immensen Unterschied feststellen mußte. Das ist doch Verflachung, Beliebigkeit und ich weiß nicht was
noch alles! So? Haben Sie sich auch mal die Übersetzungen des Confiteors zu Gemüte geführt? Im Gegensatz
zu früher werden heute auch noch die Unterlassungen bekannt. Das ist eine wesentliche Verschärfung des
Textes. Worauf Sie abstellen sind vermutlich die Auslassungen der Heiligennennungen. Diese aber waren
einst noch viel zahlreicher und wurden von Pius V. auf dieses Maß zurechtgestutzt. Es mag schöner sein,
noch eine Reihe von Heiligen namentlich zu benennen, aber Verflachung und Beliebigkeit ist da nirgendwo
zu erblicken. In der Alten Messe wird dem ganzen Himmelsvolk bekannt „Allen Engeln und Heiligen“ – so
heißt es auch heute noch. Desgleichen der Messdiener – wiederum stellvertretend für uns Stellvertretend,
richtig – heute betet man selbst, wie früher.
@Benedikt Übrigens ist diese Verkürzung des Bittgebets vergleichbar mit der „Verstümmelung“ beim ‘Confiteor’.
Mir sind sämtliche Gesichtszüge entgleist, als ich diesen immensen Unterschied feststellen mußte. Das
ist doch Verflachung, Beliebigkeit und ich weiß nicht was noch alles! In der Alten Messe wird dem ganzen
Himmelsvolk bekannt –„beatae Mariae semper Virgini, beato Michaeli Archangelo, beato Joanni baptistae,
sanctis Apostolis Petro et Paulo, omnibus Sanctis, et tibi, Pater,…“! Und der Priester bittet expli-
zit darum, daß der Messdiener stellvertretend für die ganze Gemeinde um unser Gebet bittet. Desgleichen
der Messdiener – wiederum stellvertretend für uns. Es ist unglaublich, was uns hier weggenommen wurde…
@Sozialkatholisch Ich würde die angesprochenen Wort nicht als Form, sondern als ein Bittgebet bezeichnen.
Übrigens sehr interessant, was mal ein amerikanischer FSSPX-Pater (Fr. Daniel Cooper auf Traditionalcatholicmedia.com)
in einem Video gesagt hat. Frei übersetzt:„Erhebe die Augen zur Hl.Hostie, sprich:‘Mein Herr und mein
Gott!’, schließe die Augen und empfange die Hl.Kommunion.“ Zur Nachahmung sehr zu empfehlen!
@ Benedikt (Die Antwort war wohl eben etwas verkehrt gelandet) Also das sie dazu Quatsch sagen hätte
ich nicht gedacht. Der Leib unseres Herrn Jesus Christus bewahre deine Seele zum ewigen Leben.Amen(mit
Kreuzzeichen) Dann ist diese Form für sie also unnütz? Woher soll denn die Ehrfurcht vor der hl. Eucharistie
kommen, wenn nicht genau gesagt wird wofür sie da ist?
@Benedikt Ich spreche aus Erfahrung. Bei NOM habe ich auf diese Art das Gefühl einer „Massenabfertigung“
gehabt. Da ging dann alles ‘rubbedibub’, ab in’s Mäulchen (bei Munkommunion) und weiter geht’s! Bei den
Gläubigen Gedränge und Disziplinlosigkeit. Und bei der Alten Messe? Fünf Gläubige passen an die Kommunionsbank
(derer zwei). Fünf knien, fünf weitere verharren in andächtiger Stellung mit geneigtem Kopf(beim Vorübergang
des Herrn knieend). Nach Empfang der Hl.Kommunion stehen die ersteren auf, kurze Kniebeuge und die nächsten
fünf folgen nach. Andacht und Disziplin! Übrigens spricht der Priester das ‘Amen’ – nicht der Kommunikant.
Mir ist es fast mal passiert, daß mir die Hl.Hostie wieder aus dem Mund gefallen wäre, weil der Priester
sie mir im selben Augenblick auf die Zunge legte, als ich das ‘Amen’ sagen wollte. Was glau- ben Sie wohl,
wie ich mich da gefühlt habe! Nebenbei gesagt: Obengenannte Vorkommnisse in einer Kölner Kirche, wo
die Hl.Messe in der neuen Liturgie sehr andächtig gefeiert wird – so weit wie möglich. Aber da muß
ich mich schon sehr anstrengen – bei der Alten Messe stellt sich die Andacht schon fast von alleine ein.
Wie gesagt – ich spreche aus Erfahrung.
@ Sozialkatholisch Nein, das ist absoluter Quatsch, weil die Ehrfurcht vor dem Sakrament nicht durch eine
solche Formel ausgedrückt werden kann. Und: Wenn „Corpus Christi“ nicht ausreicht, dann wird auch ein
ellenlanger Beisatz keine Ehrfurcht erzeugen können.
@ Benedikt Das ist nun wirklich das schlechteste Beispiel, das Sie zum Beleg Ihrer These finden konnten.
Nein, das ist ein gutes Beispiel unter vielen anderen auch!
@ Doriano Aber das ist ein Grundübel in der modernen, nachkonziliaren Kirche: Die mangelnde Ehrfurcht
vor dem Leib des Herrn. Das wird leider auch durch die Art der Spendung der Hl.Kommunion gefördert. Hierzu
ein Vergleich: NOM : Corpus Christi = Der Leib Christi Alte Messe:Corpus Domini nostri Jesu Christi custodiat
animam tuam in vitam aeternam.Amen = Der Leib unseres Herrn Jesus Christus bewahre deine Selle zum ewigen
Leben.Amen(mit Kreuzzeichen) Das ist nun wirklich das schlechteste Beispiel, das Sie zum Beleg Ihrer These
finden konnten.
@ Typ Ich entscheide mich für die Handkommunion, aber nicht vehement, sondern einfach nur, weil ich es
von klein auf so gelernt habe. Mundkommunion habe ich auch schon gemacht. Wenn es keine Handkommunion
gäbe, würde ich sie bestimmt nicht fordern und auch nicht fördern. Ich habe das Gefühl, daß Sie sich
über die Bedeutung der Hl.Kommunion nicht so ganz bewußt sind. Aber das ist ein Grundübel in der modernen,
nachkonziliaren Kirche: Die mangelnde Ehrfurcht vor dem Leib des Herrn. Das wird leider auch durch die
Art der Spendung der Hl.Kommunion gefördert. Hierzu ein Vergleich: NOM : Corpus Christi = Der Leib Christi
Alte Messe:Corpus Domini nostri Jesu Christi custodiat animam tuam in vitam aeternam.Amen = Der Leib unseres
Herrn Jesus Christus bewahre deine Selle zum ewigen Leben.Amen(mit Kreuzzeichen) Ich gehe wohl recht in
der Annahme, daß Sie noch nie eine Alte Messe mitgefeiert haben?
@ Defensor Oder wie erklären Sie sich, daß all diejenigen, die sich vehement für Stehen und Handkommunion
entscheiden, gleichzeitig auch diejenigen sind, die die katholischen Glaubensaussagen zur Gottheit Christi,
zur Eucharistie und zum Opfercharakter der Messe am entschiedensten leugnen? Ich entscheide mich vehement
für das Stehen, weil es der niemals aufgehobenen Weisung des Konzils von Nizäa entspricht und einen
Ausdruck des Glaubens an die Auferstehung und die eschatologische Dimension der Liturgie darstellt. Ich
entscheide mich für die Handkommunion, aber nicht vehement, sondern einfach nur, weil ich es von klein
auf so gelernt habe. Mundkommunion habe ich auch schon gemacht. Wenn es keine Handkommunion gäbe, würde
ich sie bestimmt nicht fordern und auch nicht fördern. Ich habe bisher noch nie die katholischen Aussagen
zur Gottheit Christi geleugnet. Ich habe schon oft gegenüber Protestanten den Opfercharakter der Messe
verteidigt (freilich einen korrekt verstanden, der mit den beiden im Canon Romanus vorkommenden Begriffen
„sacrificium laudis“ und „memoria“ untrennbar verbunden ist, so dass die Einzigartigkeit des Opfers Jesu
Christi gewahrt bleibt und nicht durch ein vulgärkatholisches „do ut des“-Eucharistiverständnis pervertiert
wird). Ich selbst bin also der Gegenbeweis zu Ihrer boshaften und verlogenen Behauptung, die ich oben
zitiert habe. Gehen Sie in sich und schämen Sie sich für Ihre Gehässigkeit und Ihre Lügen!
Bnedikt XVI. Im Gegensatz zum NOM alles gewachsene Gebilde, die den Glauben voll und ganz zur Geltung
bringen So und noch deutlicher hat sich bereits Papst Benedikt XVI. ausgedrückt, als er noch Joseph Kardinal
Ratzinger war. Leider ist der Link auf der FSSPX-Seite verhunzt – da standen einige recht interessante
Zitate.
@ Typ Auch wir stehen, wenn wir (liturgisch) beten, loben, das Evangelium vernommen wird oder aber der
Auferstehungsglaube zum Ausdruck kommt. Es hat sich aber aus gutem Grunde so entwickelt, daß bei der
Anbetung oder dem demütigen Empfang (Segen, Kommunion…) gekniet wird. Damit sage ich nicht, daß die
Menschen, die dies früher nicht gemacht haben, ein Sakrileg begangen hätten. Fakt ist aber eben auch,
daß all jene, die sich heute bewußt gegen das Knien oder für die Handkommunion entscheiden, dies NICHT
aus der gleichen Motivation heraus machen, wie die Leute, die das Knien in der Messe eingeführt haben.
Oder wie erklären Sie sich, daß all diejenigen, die sich vehement für Stehen und Handkommunion entscheiden,
gleichzeitig auch diejenigen sind, die die katholischen Glaubensaussagen zur Gottheit Christi, zur Eucharistie
und zum Opfercharakter der Messe am entschiedensten leugnen?
@ Defensor Fidei Was im Orient mit dem Stehen ausgedrückt wurde, das wurde im Westen durch das Knien
ausgedrückt. Die inhaltliche Aussage war die gleiche geblieben. Geändert hat sich nur die kulturelle
Ausdrucksweise. Heute ist das anders. Knien steht auch heute noch für Anbetung und Demut. Wer heute seine
Körperhaltung ändert macht dies, um etwas anderes auszudrücken. Das ist völliger Quatsch. Stehen im
Osten und Knien im Westen sind NICHT GLEICHZUSETZEN. Die Begründung für das Stehen ist nicht „Anbetung
und Demut“, sondern der Glaube an die Auf-er-Stehung. Die Regula Magistri (Westen!) schreibt: „Am Sonntag
beugt man das Knie nicht, denn der Sonntag ist der Tag der Auferstehung.“ Behaupten Sie etwa, die Mönche
des Magisters seinen in der Liturgie nicht anbetend und demütig gewesen? Stehen = Ausdruck des Auferstehungsglaubens
Knien = Büßerhaltung, daneben auch Anbetung/Demut Das gilt für West wie für Ost, für damals wie heute.
Im Westen aber war man irgendwann der Meinung, die Messe seine eine private Demutsveranstaltung und keine
Feier des kirchlichen Erlösungsglaubens. Es ist Quatsch zu behaupten, Knien und Stehen hätten in West
und Ost unterschiedliche Bedeutungen. Knien hat in West wie Ost dieselbe Bedeutung, Stehen hat in West
wie Ost dieselbe Bedeutung. Falls Sie bereit sind, darüber etwas zu lernen (ich befürchte aber, Sie
sind schon viel zu stark von Ihrem antikatholischen Weltbild zerfressen), dann lesen Sie: Gabriel Bunge,
Irdene Gefäße. Würzburg, ich glaube ungefähr 1997.
@ Genoveva & Typ & Lebelhuber Es gibt überhaupt gar keinen Zweifel daran, daß wesentliche Teile der
Messe auf apostolische Zeiten zurückgehen. Wenn Leo XIII. von heute auf morgen… Glauben Sie wirklich,
daß ich fachbezogene Äußerungen von Leuten ernstnehme, die von „Leonianischen Gebeten“ sprechen? Abgesehen
davon sagen Sie ja selber, daß diese Gebete nach (!) der Messe gebetet wurden. Wodurch es hier zu einem
Bruch im Wesen der Liturgie gekommen sein soll, wissen Sie doch selber nicht. Genauso wie Sie nicht darlegen
können, warum die anderen von Ihnen aufgelisteten Punkte einen solchen Bruch darstellen. Wenn ein Konzil
festschreibt… Was im Orient mit dem Stehen ausgedrückt wurde, das wurde im Westen durch das Knien ausgedrückt.
Die inhaltliche Aussage war die gleiche geblieben. Geändert hat sich nur die kulturelle Ausdrucksweise.
Heute ist das anders. Knien steht auch heute noch für Anbetung und Demut. Wer heute seine Körperhaltung
ändert macht dies, um etwas anderes auszudrücken. atomisch kleinen Häuflein…in Kapellen Das haben
sich die römischen Götzenanbeter auch schon gedacht. Wo steht denn geschrieben, dass sich Qualität
an der Zahl der Besucher mißt? Abgesehen davon feiere ich die Messe meist in einer Basilika. Erst mit
Karl dem Großen…weit davon entfernt ähnlich zu sein Mir liegt ein Sakramentar aus dieser Zeit vor
und der Kanon ist zu 99% identisch mit dem heutigen röm. Kanon. andere Riten Im Gegensatz zum NOM alles
gewachsene Gebilde, die den Glauben voll und ganz zur Geltung bringen
@Leblhuber Also, schimpfe nicht auf Klugscheißer, die froh sind, eine Messe zu feiern, die sie verstehen
und an der sie TEILNEHMEN können, Stellen Sie sich vor: Auch eine trid. Messe kann man „verstehen“ und
an ihr teilnehmen – wenn man denn will! Haben Sie’s wenigstens mal versucht? sondern denke daran, dass
Dein Interesse ein marginales ist. Es interessiert nämlich 99% der kath. Gottesdienstbesucher nicht.
Haben Sie das mit den 99% so genau aus-/hochgerechnet oder woher nehmen Sie da Ihre Sicherheit? Zudem
kommt, dass einfach sehr viele Menschen die alte Messe gar nicht (mehr) kennen, weil diese ihnen seit
40 Jahren vorenthalten wird! Aber das ändert sich ja gerade – Gottseidank! In meiner Landeshauptstadt
gibt es seit 20 Jahren in einer sehr schönen Kirche die trid. Messe der Priesterbruderschaft St. Petrus,
täglich und sonntags doppelt. Rate mal, wie viele Katholiken dieses Angebot in Anspruch nehmen? Was schließen
wir daraus? Hmmm, vielleicht, dass Jesus in Mt 7,13-14 Recht hat?!
@Leblhuber – natürlich sind Sie ein Klugs… Sie versuchen doch tatsächlich die Menschen zu überzeugen,
daß es die trad. Werte und Liturgie nicht in Ordnung seien. Die trid. Liturgie wird auf ewig bestehen.
Sie und Ihr V-II-Genossen rufen nach Gehorsam, halten sich aber nicht an das Konzil von Trient (was doch
perfide machenschaften im V-II zerhackt werden sollte!) Zeitgleich berufen Sie und Genossen darauf, daß
das V-II befolgt werden müsste (und das, wo die meisten es nicht mal geschafft haben das Konzil von Trient
einzuhalten!) Leblhuber – regen Sie sich also nicht auf, sondern überlegen erst einmal, was Sie so alles
zum Besten geben. Und danach überlegen, wie Jesus Christus es jetzt, hier ud in diesem Moment beurteilen
würde. Und wieviel das alles mit der Ehrerweisung Gott gegenüber zu tun hat. Gelobt und gepriesen sei
die hlg. Jungfrau und Gottesmutter Maria!
@Leblhubers, Typen, Alephs usw. Wenn ich mir diese seltsamen Postings anschaue, kann ich nur noch mit
dem Kopf schütteln. Ihr habt von der Alten Messe aber auch nicht die geringste Ahnung – schreit aber
am lautesten, wenn es darum geht, Menschen, denen die Tradition am Herzen liegt, auf’s Übelste zu verunglimpfen.
Das ist bei kreuz.net zwar nichts Besonderes – aber so viel Giftspritzerei auf einem Haufen ist schon
recht be- merkenswert. Nur so nebenbei – Papst Benedikt XVI. hatte in der Vergangenheit schon öfters
seine Meinung zur Alten Messe kungetan – nachzulesen hier:www.fsspx.info/ticker/more.php?show=118362378…
Ich war selbst ziemlich überrascht, als ich diese Auszüge zum ersten Mal gelesen habe – und nicht nur
auf dieser Seite! Und was die Petrusbruderschaft anbelangt – das ist kein Einzelfall. Mittlerweile sind
die Leute in Köln nämlich bei der FSSPX zu finden – warum wohl?? Es ist nicht nur die Liturgie – seit
dem 2.Vatikanum ist nämlich so einiges aus dem Ruder gelaufen, und die Leute sind nicht mehr bereit,
einfach so weiterzumachen, als wäre alles in Butter! Und die FSSP hängt zwischen den Stühlen – weder
Fisch noch Fleisch. So leid es mir tut – ich messe der Petrusbruderschaft keine besondere Be- deutung
bei. Da lob ich mir die FSSPX – klein, aber fein.
@Defensor Fidei: @all die anderen Klugscheißer, die nicht begreifen, was wahre lebendige Tradition ist
Weißt Du was, Defensor, sammle Dich mit Deinem atomisch kleinen Häuflein rituszentrierter Traditionalisten
der verschiedensten Grüppchen in Kapellen oder sonstwo und fröne Deinem weihrauchgeschängerten und
schellenklingelnden Heimatgefühl, aber versuche nicht, Dein auf eine Zelebrationsform reduziertes Glaubensverständnis
als allein seligmachende Wahrheit anderen aufzuzwingen. Die Tatsache, daß sich die Liturgie im Laufe
der Zeit noch entfaltet hat, ändert nichts daran, daß es sich über 1900 Jahre um ein und denselben
Ritus handelte. Darf ich Dich daran erinnern, dass um 100 AD GRIECHISCH die Sprache der Kirche und des
Gottesdienstes war. Erst mit Karl dem Großen setzte sich ein röm. Ritus durch, war aber noch weit davon
entfernt, dem Missale Romanum Pius V auch nur ähnlich zu sein. Daneben gab es immer andere Riten (griechisch,
armenisch, orientalisch…), die auch heute noch gelten. Also, schimpfe nicht auf Klugscheißer, die froh
sind, eine Messe zu feiern, die sie verstehen und an der sie TEILNEHMEN können, sondern denke daran,
dass Dein Interesse ein marginales ist. Es interessiert nämlich 99% der kath. Gottesdienstbesucher nicht.
In meiner Landeshauptstadt gibt es seit 20 Jahren in einer sehr schönen Kirche die trid. Messe der Priesterbruderschaft
St. Petrus, täglich und sonntags doppelt. Rate mal, wie viele Katholiken dieses Angebot in Anspruch nehmen?
Was schließen wir daraus?
@ Defensor Na klar doch! Wenn Leo XIII. von heute auf morgen verpflichtende Gebete nach der Messe einführt,
ist das eine lobenswerte Entfaltung des Ritus. Wenn ein Konzil festschreibt, dass man am SOnntag nicht
knien soll, und dann 1000 Jahre später man es doch tut, dann ist das eine lobenswerte Entfaltung des
Ritus. Wenn ein Ökumenisches Konzil festschreibt, die Leseordnung der Messe dahingehend zu ändern, dass
innerhalb einer bestimmten Anzahl von Jahren die wichtigsten Teile der Heiligen Schrift gelesen werden
sollen, dass die Tagzeitenliturgie auch zu den passenden Tagzeiten gefeiert werden soll (und nicht schon
um 6 Uhr morgens nach dem Herunterleiern aller Tageshoren man gleich schon den Segen zur Nacht spricht,
ehe man dann 15 Stunden später schlafen geht), dass der Sonntag als Tag des Herrn, der seinen Wert aus
sich heraus hat und nicht mehr so oft von mehr oder weniger bedeutenden Heiligenfest verdrängt werden
soll und dass die Gemeinde die ihr zukommenden Teile der Messe auch sprechen/singen soll, DANN IST DAS
EIN KAPITALVERBRECHEN UND DIE ERSCHAFFUNG EINES „neuen Ritus“. Ne, ist schon klar
@Defensor: Rechnen ist Glücksache Die Tatsache, daß sich die Liturgie im Laufe der Zeit noch entfaltet
hat, ändert nichts daran, daß es sich über 1900 Jahre um ein und denselben Ritus handelte. Wenn ich
von 1970 (NOM-Einführung) die von Ihnen angegebenen 1900 Jahre abziehe, dann komme ich auf das Jahr 70
n.Chr. Sie wollen also allen Ernstes behaupten, der Römische Ritus sei im Kern schon von Petrus und Paulus
gefeiert worden?
@ Typ, Aleph & all die anderen Klugscheißer, die nicht begreifen, was wahre lebendige Tradition ist Die
überlieferte Liturgie ist in den Kirchen der katholischen Welt – auch in Regensburg – ohne jeden Zweifel
länger heimisch gewesen als das Kunstkonstrukt NOM. Die Tatsache, daß sich die Liturgie im Laufe der
Zeit noch entfaltet hat, ändert nichts daran, daß es sich über 1900 Jahre um ein und denselben Ritus
handelte. So etwas nennt man dann lebendige Tradition. Ein Bruch in der Entwicklung gab es nicht. Die
von Ihnen angerissenen „Neuerungen“ im Laufe der Zeit ändern daran überhaupt nichts. Sie dienten lediglich
dazu, den Ritus zu seiner vollen Entfaltung zu führen. Sie sollten den Charakter des Ritus unterstützen.
Oder finden Sie, daß eine „schicke barocke Kasel“ für die Liturgie unangemessen ist, den Charakter des
Ritus nicht zum Ausdruck bringt oder aber gegen die Regeln des guten Geschmacks verstößt? Halten Sie
den „gregorianischen Gesang“ für unwürdig oder aber unpassend? Was spricht dagegen, sich vor der Messe
mit dem Rosenkranzgebet vorzubereiten? Was spricht gegen die Beichte vor der Messe? Was spricht gegen
die Leoninischen Gebete nach der (stillen!!) Messe? Dokumentieren diese „Neuerungen“ einen Bruch in der
Weiterentwicklung der Liturgie? Wird die Liturgie dadurch zu einer anderen? Nein! Bei all diesen Dingen
handelt es sich um Fortschritte, die sich langsam entwickelt haben & die diesen Namen verdient haben,
weil sie sich bewährt haben. Sie besitzen Qualität und beschränken sich im Gegensatz zu den heutigen
„Fortschritten“ nicht darauf, bloß neu zu sein
@ Aleph O Ewigkeit, du Donnerwort: gleich Jahrtausende sind es vorgeblich, die der außerordentliche Ritus
in Regensburg Heimatrecht hatte. Ja wussten Sie denn nicht, dass schon Papst Petrus bei seinem Besuch
in Regensburg im Jahre 57 in seiner schicken barocken Casel unter Gregorianischem Gesang der Regensburger
Domspatzen nach vorbereitendem Rosenkranz und Beichtehören am Hochaltar der Seminarkapelle des Priesterseminars
den römischen Canon gebetet hat – die Leonianischen Gebete nach dem Schlussevangelium nicht zu vergessen?
@ maliems solche leute solls geben? glaube ich nicht. da denkt sich doch jeder samstag vormittags die
gags für sonntag aus. Ich nehme an, Sie haben vor dieser Behauptung eine repräsentative Auswahl von
Pfarreien besucht? Also auf allen Kontinenten so etwa 2000-3000?
Notfalls hilft der Herr Generalvikar geht mit dem guten Beispiel voran, um dem Ritus der Jahrtausende
ein erneutes Heimatrecht in der Kirche zu verschaffen. Sogar der Generalvikar wird dabei persönlich anwesend
sein. O Ewigkeit, du Donnerwort: gleich Jahrtausende sind es vorgeblich, die der außerordentliche Ritus
in Regensburg Heimatrecht hatte. Eine beachtliche Leistung wenn man bedenkt, dass das Christentum gerade
mal seit zwei Jahrtausende besteht. Dann muss es den Ritus ja wohl schon früher gegeben haben. Damit
wäre auch bewiesen, dass das Ei schon vor der Henne da war, damit es ausgebrütet werden konnte oder
damit die Henne etwas auszubrüten hatte. Analog dazu müssen die Menschen über Jahrtausende hinweg einen
Ritus gefeiert haben, von dem sie nicht wussten warum, der jetzt aber erneut Heimatrecht erhalten soll,
weil der Herr Generalvikar a dabai ist. So zahlt sich Treue immer aus. Wenn es nicht mehr anders geht,
hilft halt der Herr Generalvikar a bisserl nach…!
#13 raindance1 † 18:58:30 | Dienstag, 4. März 2008
@ Typ, wussten Sie nicht, das kreuz.net eine Agentur damit beauftragt, passende Autorennamen zu den jeweiligen
Artikeln zu erfinden. Natürlich können Sie über diese in Google nichts finden, aussen den Verweisen
auf kreuz.net Artikel. Nichts destro Trotz ist es harte Arbeit solche Namen zu schaffen. So wie es harte
Arbeit ist, für Waschpulver und Schokoriegel den richtigen Namen zu finden. Bitte etwas mehr Respekt
für hart erarbeitete Namensfindung.
Silvia Rauber Der Artikel ist – o Wunder, wo kreuz.net doch sonst die bekennermutige Anonymität propagiert! –
namentlich gekennzeichnet. Und was ergibt sich, wenn man den Namen bei google eingibt? Man findet nichts –
außer Verweisen auf kreuz.net. Wer es ausprobieren will, probiere es aus: Sehr oft, wenn ein Artikel
hier namentlich gekennzeichnet ist, existiert die Person nur bei kreuz.net. Außer Rolf Lingen und geklauten
Artikeln von Gero Weishaupt, Christa Meves und anderen immer wieder nur Personen, die anscheinend wie
vom Erdboden verschluckt sind, wenn man sie sucht, aber bei kreuz.net munter ihren Namen als Autor unter
die Artikel setzen lassen. Gibt das noch jemandem außer mir zu denken? Oder anders gefragt: Legt sich
da nicht ein bestimmter Verdacht nahe?
@RRR@RRR Auch diejenigen, die treu der forma ordinaria ihre Liturgie feiern, solche leute solls geben?
glaube ich nicht. da denkt sich doch jeder samstag vormittags die gags für sonntag aus.
Eine Erlaubnis ist SPC jedenfalls im strengen Sinne auch nicht. Vielmehr eine höchstverbindliche Feststellung,
dass niemals ein rechtskräftiges Verbot bestand und von daher auch kein ‘Indult’ nötig war.
@ bonifatius Verstehe ich nicht. Das MP gibt eine bestimmte ERLAUBNIS. Eine ERLAUBNIS ist etwas anderes
als eine VERPFLICHTUNG oder eine AUFFORDERUNG. Wenn Sie diese Unterscheidungen verwischen wollen, dann
sind eher Sie der Winkeladvokat und Gegner Roms.
Wieder mal nicht richtig verstanden Dies teilte der Generalvikar der Diözese, Prälat Michael Fuchs,
in einem Brief allen Priestern des Bistums mit, die sich dazu bereit erklärt haben, bei der Umsetzung
des Motu proprio ‘Summorum Pontificum’ zu helfen. Das MP verpflichtet niemanden, im „Alten Ritus“ Liturgie
zu feiern. Insofern ist es Quatsch zu behaupten, nur diejenigen, die den Alten Ritus feiern, würde das
MP „umsetzen“. Auch diejenigen, die treu der forma ordinaria ihre Liturgie feiern, setzen damit das MP
um – deswegen ja „ordinaria“.
Allerdings besteht in Regensburg an sich der geringste Handlungsbedarf, da ja auch in Zaitzkofen solche
Kurse angeboten werden. Trotzdem eine gute Sache!
Vorbildlich! Den Regensburgern herzlichen Dank und viel Erfolg! Mögen die anderen Diözesen dem guten
Beispiel folgen. Der liturgischen Qualität (auch im NOM) kann es nur gut tun, wenn sich möglichst viele
Priester mit der überlieferten römischen Liturgie beschäftigen. Nachfrage besteht – es ist für die
Gruppierungen wie PMT und introibo.net www.intronibo.net/ sogar bisher eher schwierig die zahlreichen
erbetenen Liturgiekurse für Priester, Messdiener etc. alle anbieten zu können. Unterstützung ist daher
herzlich willkommen. :(3 o^/