Eine sexuelle Sonderwelt
In einem katholischen Männermagazin propagiert ein Benediktinerbruder offen die Homo-Unzucht. Seinen Interview-Partnern fallen dazu keine kritischen Fragen ein.
(kreuz.net) Das ‘Ypsilon Magazin’ für Mitglieder der österreichischen Katholischen Männerbewegung hat
in seiner Februar-Ausgabe ein Interview mit Bruder Karl Helmreich (69) publiziert.
Der Ordensmann stammt aus dem weltbekannten, niederösterreichischen Benediktinerkloster Melk.
Br. Helmreich ist auch Mitarbeiter im österreichischen ‘Arbeitskreis Homosexuellenpastoral’. Er sprach mit Reinhard Kasper und Markus Himmelbauer.
Der Benediktiner ist erlernter Tischler. Später absolvierte er Ausbildungen zum Erzieher und Sozialarbeiter sowie ein Querschnitts-Studium Theologie. 15 Jahre war er als Erzieher tätig.
Dann arbeitete er acht Jahre als Hilfsarbeiter in einem Industriebetrieb in Leobersdorf – 50 km südlich von Wien.
Bruder Helmreich über diese Erfahrung: „Ich habe in Leobersdorf jahrelang mitten in einer Arbeitersiedlung gelebt, in einer kleinen Wohnung. Es war einfach ein Stück mitleben. Ich glaube, daß in unserer Kirche die Priester diese Erfahrungen alle nicht mehr machen und von frühester Kindheit an sehr schnell entfremden und in einer religiösen Sonderwelt leben.“
Dann gründete er in der Nähe von Leobersdorf ein Wohnnest für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.
Seine weitere Arbeit führte ihn in den Kosovo, wo er sich um Wiederaufbauprojekte, später um Ausbildungsmöglichkeiten, Ernährung und Gesundheit der Minderheit der Ashkali und Roma annahm.
In den letzten Jahren begleitete Karl Helmreich Menschen in Haft im Rahmen der Sozialen Gerichtshilfe und arbeitet in der Kirche im österreichischen Arbeitskreis Homosexuellenpastoral mit.
Homosexuelle Vorbilder in der Kirche
Das Interview mit dem Benediktiner trägt den Titel „Sich ehrlich auf etwas einlassen“. Darin behauptet Bruder Helmreich, es sei für ihn ein „selbstverständliches Recht jedes – auch des gläubigen – Homosexuellen, Beziehung umfassend leben zu können“.
Damit meint er die Ausübung der widernatürlichen Homo-Unzucht.
Auch wenn er als Ordensmann zölibatär lebe, sei meine „sexuelle Orientierung“ Teil seiner Identität.
Das Codewort „sexuelle Orientierung“ wird von Kreisen benützt, die damit die Homo-Unzucht hoffähig machen wollen.
Anschließend empört sich Bruder Helmreich gegen die kirchliche Hierarchie: „Für mich ist es unerträglich, daß die Kirchenleitung leugnet, daß es eine nicht geringe Zahl von Homosexuellen unter ihren Priestern und Ordensleuten gibt – natürlich auch etliche unter kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“
Letztere stehen nach Meinung des Benediktiners nicht unter der Verpflichtung des Zölibats: „Es ist absurd, ihnen abverlangen zu wollen, lebenslang ihre Sexualität nicht leben zu dürfen, auch wenn Beziehungen viel mehr ist, als das Geschenk gelebter Sexualität.“
Jede Beziehung sei „ethisch“ zu gestalten: „Dies gilt für alle Partnerschaften.“
Dann kommt der Benediktinerbruder ins Träumen: „Wie schön wäre es, wenn Jugendliche, die sich anders empfinden, erleben könnten, daß es auch unter Gläubigen Homosexuelle gibt, die positive Vorbilder sind.“
Bruder Helmreichs Aussagen gegen Kirche und Moral werden von seinen Interview-Partnern nicht mit kritischen Rückfragen konfrontiert.
Die Katholische Männerbewegung untersteht der Kategorialen Seelsorge, für die der Wiener Weihbischof, Mons. Franz Scharl von Wien verantwortlich ist.
Der Ordensmann stammt aus dem weltbekannten, niederösterreichischen Benediktinerkloster Melk.
Br. Helmreich ist auch Mitarbeiter im österreichischen ‘Arbeitskreis Homosexuellenpastoral’. Er sprach mit Reinhard Kasper und Markus Himmelbauer.
Der Benediktiner ist erlernter Tischler. Später absolvierte er Ausbildungen zum Erzieher und Sozialarbeiter sowie ein Querschnitts-Studium Theologie. 15 Jahre war er als Erzieher tätig.
Dann arbeitete er acht Jahre als Hilfsarbeiter in einem Industriebetrieb in Leobersdorf – 50 km südlich von Wien.
Bruder Helmreich über diese Erfahrung: „Ich habe in Leobersdorf jahrelang mitten in einer Arbeitersiedlung gelebt, in einer kleinen Wohnung. Es war einfach ein Stück mitleben. Ich glaube, daß in unserer Kirche die Priester diese Erfahrungen alle nicht mehr machen und von frühester Kindheit an sehr schnell entfremden und in einer religiösen Sonderwelt leben.“
Dann gründete er in der Nähe von Leobersdorf ein Wohnnest für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.
Seine weitere Arbeit führte ihn in den Kosovo, wo er sich um Wiederaufbauprojekte, später um Ausbildungsmöglichkeiten, Ernährung und Gesundheit der Minderheit der Ashkali und Roma annahm.
In den letzten Jahren begleitete Karl Helmreich Menschen in Haft im Rahmen der Sozialen Gerichtshilfe und arbeitet in der Kirche im österreichischen Arbeitskreis Homosexuellenpastoral mit.
Homosexuelle Vorbilder in der Kirche
Das Interview mit dem Benediktiner trägt den Titel „Sich ehrlich auf etwas einlassen“. Darin behauptet Bruder Helmreich, es sei für ihn ein „selbstverständliches Recht jedes – auch des gläubigen – Homosexuellen, Beziehung umfassend leben zu können“.
Damit meint er die Ausübung der widernatürlichen Homo-Unzucht.
Auch wenn er als Ordensmann zölibatär lebe, sei meine „sexuelle Orientierung“ Teil seiner Identität.
Das Codewort „sexuelle Orientierung“ wird von Kreisen benützt, die damit die Homo-Unzucht hoffähig machen wollen.
Anschließend empört sich Bruder Helmreich gegen die kirchliche Hierarchie: „Für mich ist es unerträglich, daß die Kirchenleitung leugnet, daß es eine nicht geringe Zahl von Homosexuellen unter ihren Priestern und Ordensleuten gibt – natürlich auch etliche unter kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“
Letztere stehen nach Meinung des Benediktiners nicht unter der Verpflichtung des Zölibats: „Es ist absurd, ihnen abverlangen zu wollen, lebenslang ihre Sexualität nicht leben zu dürfen, auch wenn Beziehungen viel mehr ist, als das Geschenk gelebter Sexualität.“
Jede Beziehung sei „ethisch“ zu gestalten: „Dies gilt für alle Partnerschaften.“
Dann kommt der Benediktinerbruder ins Träumen: „Wie schön wäre es, wenn Jugendliche, die sich anders empfinden, erleben könnten, daß es auch unter Gläubigen Homosexuelle gibt, die positive Vorbilder sind.“
Bruder Helmreichs Aussagen gegen Kirche und Moral werden von seinen Interview-Partnern nicht mit kritischen Rückfragen konfrontiert.
Die Katholische Männerbewegung untersteht der Kategorialen Seelsorge, für die der Wiener Weihbischof, Mons. Franz Scharl von Wien verantwortlich ist.
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Sonntag, 9. März 2008 17:39
Mildret M: lobenswerte aussagen
Klingt sehr vernünftig und zeigt, dass es doch Menschen gibt, die der häufige Umgang mit Religion nicht
weltfremd gemacht hat.
Daher ist die Bemerkung nach kritischen Rückfragen völlig überflüssig.
Daher ist die Bemerkung nach kritischen Rückfragen völlig überflüssig.
Donnerstag, 6. März 2008 00:59
Ideologiefeind: Homosexualität ist natürlich
Nichts gegenteiliges konnte je bewiesen werden. Sämtliche
Erklärungsversuche, die die Unnatürlichkeit von Homosexualität herausstellen möchten, landen in einer Sackgasse aus Thesen und Behauptungen. Bei der katholischen Betrachtung der Homosexualität fällt vor allem die unpräzise und verkürzte Darstellung in der Bibel auf, sowie die hilflos formulierte Stammelei im Katechismus. Ehrlicher wäre es gewesen, wenn die Kirche einfach gesagt hätte „Mit Homosexualität kennen wir uns nicht aus, sie ist uns fremd und deshalb lehnen wir sie ab“. Dieses Eingeständnis von Wissenslücken stünde der Kirche ganz gut und würde auch manch blamable Stellungnahme ihrer Gefolgschaft verhindern. Vielleicht lernt sie das noch eines Tages?!
Erklärungsversuche, die die Unnatürlichkeit von Homosexualität herausstellen möchten, landen in einer Sackgasse aus Thesen und Behauptungen. Bei der katholischen Betrachtung der Homosexualität fällt vor allem die unpräzise und verkürzte Darstellung in der Bibel auf, sowie die hilflos formulierte Stammelei im Katechismus. Ehrlicher wäre es gewesen, wenn die Kirche einfach gesagt hätte „Mit Homosexualität kennen wir uns nicht aus, sie ist uns fremd und deshalb lehnen wir sie ab“. Dieses Eingeständnis von Wissenslücken stünde der Kirche ganz gut und würde auch manch blamable Stellungnahme ihrer Gefolgschaft verhindern. Vielleicht lernt sie das noch eines Tages?!
Mittwoch, 5. März 2008 12:08
20mancro5 †: @ExBochumer
Können sie mir einige dieser Klöster nennen.Am besten mit Anschrift.Würde gerne mal da vorbeischauen.
Vielen Dank im Vorraus.
Vielen Dank im Vorraus.
Mittwoch, 5. März 2008 09:07
dominikaner: Homosexualität ist Sünde
jajaja wer sagt das eigendlich. sie plappern doch auch nur nach was ihnen betonköpfe und fundamentale
rechtschristen die mit ihrer eigenen sexualität nicht umgehen können und sich aus angst davor ins zölibat
geflüchtet haben einreden.
wenn sie die aussagen der bibel zu diesem thema(die überigens sehr dürftig sind) soo ernst nehmen warum dann nicht auch die anderen vorschriften, ge- und verbote aus dem alten testament???
wenn sie die aussagen der bibel zu diesem thema(die überigens sehr dürftig sind) soo ernst nehmen warum dann nicht auch die anderen vorschriften, ge- und verbote aus dem alten testament???
Dienstag, 4. März 2008 20:53
bonifatius: kreuz.net: peinlich
Es ist peinlich und schade, daß kreuz.net einem Homosexuellen soviel Platz zur Prostitution einräumt.
Homosexualität ist Sünde, auch wenn dies sogar von einigen Kirchenleuten manchmal geleugnet, klein geredet und relativiert wird.
Sicherlich mag die Schwere der Sünde von einigen Faktoren abhängig sein: krankhafte Veranlagung, Erziehung, der heutige übersexualisierte Zeitgeist, sowie die Propagandisten und Einflüsterer bei politischen Parteien und natürlich bei den Medien.
Und dann ist die Frage zu klären: Haben die Verantwortlichen der Klosterleitung keine Möglichkeit einen solchen Netzbeschmutzer hochkantig zu feuern.?
Homosexualität ist Sünde, auch wenn dies sogar von einigen Kirchenleuten manchmal geleugnet, klein geredet und relativiert wird.
Sicherlich mag die Schwere der Sünde von einigen Faktoren abhängig sein: krankhafte Veranlagung, Erziehung, der heutige übersexualisierte Zeitgeist, sowie die Propagandisten und Einflüsterer bei politischen Parteien und natürlich bei den Medien.
Und dann ist die Frage zu klären: Haben die Verantwortlichen der Klosterleitung keine Möglichkeit einen solchen Netzbeschmutzer hochkantig zu feuern.?
Dienstag, 4. März 2008 19:54
raindance1: Was kann der warme Bruder dafür…
Bruder Helmreichs Aussagen gegen Kirche und Moral werden von seinen Interview-Partnern nicht mit kritischen
Rückfragen konfrontiert
Was kann der warme Bruder dafür, dass seine Interview Partner nicht kritisch gefragt haben?
Was kann der warme Bruder dafür, dass seine Interview Partner nicht kritisch gefragt haben?
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.






