Der Europäische Gerichtshof ermöglicht die Homo-Adoption von Kindern
Wer sich nicht klar und öffentlich gegen die Einführung des Homo-Konkubinats wendet, soll auch zugeben, daß er für die Adoption von Kindern durch Homosexuelle ist. Von Gernot Steier.
(kreuz.net) Jeder christliche Politiker hat die sittliche Pflicht, sich klar und öffentlich gegen die
rechtliche Anerkennung homosexueller Partnerschaften auszusprechen und gegen einen entsprechenden Gesetzesvorschlag
zu stimmen.
Einen derartigen Gesetzesvorschlag zu unterstützen, ist schwerwiegend unsittlich und ein
Verstoß gegen die Pflicht, für die Wahrheit Zeugnis zu geben.
Das Gemeinwohl verlangt, die eheliche
Gemeinschaft von Mann und Frau als Fundament der Familie, der Grundzelle der Gesellschaft, anzuerkennen,
zu fördern und zu schützen.
Die rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften oder deren
Gleichsetzung mit der Ehe würde ein für die Gemeinschaft schädliches Verhalten billigen und zu einem
alternativen Lebensmodell machen.
Es ist der massive Lobbydruck einer kleinen Minderheit, die mit starkem
medialen Rückhalt versucht, die Selbstverständlichkeit der Ehe zu unterhöhlen und zu bekämpfen.
SPÖ
und ‘Grüne’ treten schon lange für die Homo-Ehe ein. Im Herbst vergangenen Jahres hat nun auch die ÖVP
fix beschlossen, die Homo-Ehe – eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle – in Österreich einzuführen.
Diesen Beschluß tragen die aus der niederösterreichischen Volkspartei kommenden Minister Andrea Kdolsky
und Josef Pröll mit, ebenso alle 15 niederösterreichischen ÖVP-Nationalratsabgeordneten.
Der niederösterreichische
Landeshauptmann Erwin Pröll ist einer der einflußreichsten Politiker in der ÖVP. Gegen seinen Willen
hätte dieser Beschluß nicht gefaßt werden können.
Ursprünglich war die Einführung der Homo-Ehe
für Januar 2008 geplant. Aufgrund des Antretens unserer Partei ‘Die Christen’ wurde die Beschlußfassung
auf die Zeit nach der Landtagswahl verschoben.
Die niederösterreichische Landtagswahl ist die erste
größere Wahl seit der Nationalratswahl und ein Test, wie die bisherige Politik von ÖVP und SPÖ ankommt.
Daher wird das Ergebnis dieser Wahl erheblichen Einfluß darauf nehmen, ob die Homo-Ehe demnächst eingeführt
oder eine Entscheidung zumindest bis nach der nächsten Nationalratswahl aufgeschoben wird.
Die Einführung
der Homo-Ehe stellt einen weiteren Schritt zur Auflösung des christlichen Verständnisses von Ehe und
Familie dar und eröffnet den Homosexuellen die Möglichkeit, Kinder zu adoptieren.
Erst jüngst hat
der Europäische Gerichtshof in einem Urteil zur deutschen Rechtslage – dort gibt es die eingetragene
Partnerschaft für Homosexuelle bereits – entschieden, daß Homosexuelle, die in einer eingetragenen Partnerschaft
leben, bezüglich der Adoption von Kindern wie Eheleute zu behandeln sind.
Wer sich bei dieser Rechtslage
nicht klar und öffentlich gegen die Einführung der eingetragenen Partnerschaft ausspricht, soll auch
sagen, daß er für die Adoption von Kindern durch Homosexuelle ist.
Jede politische Partei, die sich
für das Wohl der Kinder und der Gesellschaft einsetzen will, muß eindeutig für die Werte von Ehe und
Familie eintreten. Das ist nicht bloß eine Frage des persönlichen Glaubens oder des persönlichen Geschmacks,
diese Werte sind in der Natur des Menschen selbst verankert.
Ein Handlungsbedarf zur Regelung homosexueller
Partnerschaften besteht nicht, da die vorhandenen gesetzlichen Möglichkeiten berechtigte Ansprüche voll
gewährleisten.
Je mehr sich die staatlichen Gesetze von der Natur des Menschen entfernen, desto größer
ist die Gefahr, daß Unrecht zu Gesetz wird.
Gleichgeschlechtliche Paare können die für die Gesellschaft
wichtigen Leistungen der Familie nicht erbringen, daher können ihnen vom Staat – wenn er gerecht sein
will – auch nicht die der Ehe vorbehaltenen Rechte gewährt werden.
Der Verfasser ist Generalsekretär
der österreichischen Partei „Die Christen“.
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149 Lesermeinungen
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@ Methusalix/ Mathilde Dosenfinger/ Ideologiefeind Sie werfen diese Sünde jetzt in einen Topf mit dem
Glauben, dem politischen System und der Kultur. Alles sündhaft? Ich kann Ihrem absurden Gedankengang
nicht folgen. Haben Sie überhaupt verstanden, was ich geschrieben habe? Bestreiten Sie, dass es von der
Gesellschaft erwartete Handlungsweisen gibt? Bestreiten Sie, dass es gesellschaftlichen Druck gibt, der
auf jene angewendet wird, die diesne Handlungsweisen zuwiderhandeln? @ Mathilde Warum gehen Sie nicht
auf Argumente / Aussagen anderer ein? Möglicherweise weil Sie selber keine Argumente haben? Was wollen
Sie eigentlich? Auf wen soll ich eingehen? Auf welchen Beitrag spielen Sie überhaupt an? Ich wiederhole
mein Angebot: Kommen Sie zu mir – ich komme auch gerne zu Ihnen – und reden Sie mit mir. Von Angesicht
zu Angesicht. Aber dazu sind Sie zu feige! Ich kann mich an kein solches Angebot erinnern, tut mir Leid.
Vielleicht verwechseln Sie mich? @ Ideologiefeind Sie ersparen sich die Mühe, auf Argumente einzugehen
und flüchten sich in Allgemeinplätze. Was meinen Sie eigentlich? Es hat gar keinen Dialog gegeben, ich
habe eine Passage eines Ihrer Beiträge kommentiert, nichts weiter. Ihr Vorwurf des Ausweichens passt
besser auf Sie, denn meinen Kommentar zu Ihrem Beitrag haben Sie ja nicht weiter beachtet.
#145 methusalix † 11:57:08 | Sonntag, 9. März 2008
@marcelus unseren Geschichtskenner und -Klitterer Marcelus: @methusalix: Vielleicht wären Sie vor 1945
ja eben jener Herr Filbinger gewesen Eine blühende Fantasie haben Sie ja, Marcelus! Das beweist auch
dieser Satz von Ihnen: Die katholischen Gegenden haben NSDAP nicht gewählt. Schon mal was von Kardinal
Innitzer, einem glühenden Nazianhänger gehört? Der war natürlich absolut nicht katholisch! Nein, der
hat nur einen Wahlaufruf für Herrn Hitler mit „Heil Hitler“ unterfertigt. Aber katholisch war der nie
im Leben! Im nachhinein, nach der Kriegszeit jene verurteilen, die am Krieg teilgenommen haben und dem
Kriegsrecht folgten, ist doch etwas scheinheilig. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Satz ernst meinen,
Marcelus? Wenn ja, wäre er eine Exculpierung für alles, was im Krieg geschehen ist, einschliesslich
der Taten und Untaten aller Kommunisten, Bolschewiken und Stalinisten. Oder soll Ihr Satz nur für katholisches
Mordgesindel wie Franco und Co gelten? Vermutlich wären Sie vor 1945 als „Verurteiler“ der Nation an
der Stelle Filbingers gestanden? Bitte was ist ein „Verurteilter“ der Nation, noch dazu in Anführungszeichen?
Meinen Sie die unglückseligen Opfer des Marine-Todesrichters Filbinger? Oder sind die „Verurteiler“ nicht
zufällig aus jenen protestantischen und roten Bezirken, die 1932 NSDAP wählten? Also der Marine-Todesrichter
Filbinger als „Verurteiler“ war „gut katholisch“ und „rot“ war der am allerwenigsten. Der war so schwarz,
dass schon das braun durchbrach, wie seine Vita nachweist. So viel steht fest.
@methusalix: Vielleicht wären Sie vor 1945 ja eben jener Herr Filbinger gewesen Das von Rechtskonservativen
jeglicher Schattierung von tiefschwarz bis schwarzbraun ein oft angeführtes Argument, da haben Sie völlig
Recht, Kurt K. In seiner berühmteren Fassung lautet es so: „Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht
sein!“ also sprach der unsägliche Marine-Todesrichter Filbinger in den letzten Tagen seiner Amtszeit
als Baden-Württembergischer Landesfürst. Im nachhinein, nach der Kriegszeit jene verurteilen, die am
Krieg teilgenommen haben und dem Kriegsrecht folgten, ist doch etwas scheinheilig. Vermutlich wären Sie
vor 1945 als „Verurteiler“ der Nation an der Stelle Filbingers gestanden? Oder sind die „Verurteiler“
nicht zufällig aus jenen protestantischen und roten Bezirken, die 1932 NSDAP wählten? Die katholischen
Gegenden haben NSDAP nicht gewählt.
#142 methusalix † 20:18:48 | Freitag, 7. März 2008
@Kurt K. Was 2000 Jahre lang so und so war, kann doch jetzt nicht plötzlich anders sein. Das von Rechtskonservativen
jeglicher Schattierung von tiefschwarz bis schwarzbraun ein oft angeführtes Argument, da haben Sie völlig
Recht, Kurt K. In seiner berühmteren Fassung lautet es so: „Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht
sein!“ also sprach der unsägliche Marine-Todesrichter Filbinger in den letzten Tagen seiner Amtszeit
als Baden-Württembergischer Landesfürst. Dasselbe Argument, das bei der Abschaffung der Apartheid immer
wieder vorgebracht wurde. Insofern Dank an simon2011 für seinen Beitrag!
@Marcelus: kurzer Überblick: Thales von Milet geboren 624 v. Chr. Parmen(e)ides von Elea geboren anfang
5. jahrhundert v. Chr. Sokrates geboren 469 v. Chr. Platon geboren 427 v. Chr. Aristoteles geboren 384
v. Chr. Epikur geboren 341 v. Chr. usw. also das „v.“ steht jeweils für VOR im sinn von zeitliche DAVOR!
der erste der Mensch der das Christentum in die Geistesgeschichte einspielen lies war: Augustinus von
Hippo geboren 354 n. Chr. Die Akademie von Athen die konträr zur christliche Lehre stand wurde erst 529
n. Chr. geschlossen. dazwischen kann man dann von einer rein christlichen Dominanz sprechen das ist wahr.
René Descartes wird dann wieder 1596 n. Chr. geboren und mit ihm trauen sich dann westliche Gelehrte
an die Philosophischen Diskurse der Antike die während christlicher Vorherrschaft eingeschlafen waren
(Atheistische, Rationalistische, Naturalistische) wieder anzuschließen und dann entstanden wieder neue
Denkrichtungen die wieder mehr oder weiniger konträr zum Christentum stehen… ja die teils sogar recht
belächelnd vom Christlichen denken sprechen. Wir sehen also der Anteil christlicher Ansätze im europäischen
Denken ist mehr oder weniger geringer als es die Christen gerne hätten.
Das Christentum ist nicht europäisch, wohl aber europäisch geprägt Menschen die allen ernstes glauben
das Europa Christlich ist haben (hoffendlich) nur noch keine zeit gefunden sich mit der europäischen
Geistesgeschichte zu befassen. Die europäische Geistesgeschichte findet seine Ursprünge natürlich im
christlichen Denken.
#139 verwirrter 22:17:24 | Donnerstag, 6. März 2008
@Kurt K: Ja aber das kann man noch abschwächen. Denn es sind nur bisschen weniger als 1600 Jahr Christliche
Vorherrschaft in Europa. weiters war es nur eine Vorherrschaft und nichts Absolutes. Menschen die allen
ernstes glauben das Europa Christlich ist haben (hoffendlich) nur noch keine zeit gefunden sich mit der
europäischen Geistesgeschichte zu befassen. Das einzige was man von Europa im Zusammenhang mit dem Christentum
sagen kann ist das das Christentum etwas Europäisches ist. Europa ist viel reicher an Ideen und Denken,
das Christentum ist nur ein Strang davon.
Ideologiefeind: Das schlechteste aller Argumente Ja, da haben Sie Recht: einige der hiesigen Poster „argumentieren“
damit: Was 2000 Jahre lang so und so war, kann doch jetzt nicht plötzlich anders sein. oder Was unsere
Vorfahren so und so lange geglaubt haben, kann doch heute nicht auf einmal falsch sein! Dümmer gehts
in der Tat nimmer.
@kurt K. Wenn Vorurteile die Wahrnehmung trüben, kommt man mit Argumenten nicht weiter. Wenn diese Vorurteile
auch noch gepflegt und geschürt werden, weil sie Bestandteil eines politischen Kalküls sind, ist eine
Einsicht erst recht nicht zu erwarten, denn sie ist nicht gewollt. Im vorliegenden Fall muß man aufgrund
der Wortwahl davon ausgehen, dass hier jemand einen Wertemaßstab aufgrund einer sexuellen Identität
entwirft und offenbar keine Hemmungen hat, bestimmten Menschen eine „unterlegene“ Position zuzuteilen.
Was mich wirklich tröstet: Es ist eine Wahrnehmung, die keinen breiten Konsens findet und somit politisch
immer weniger Halt. Der betreffende Poster argumentiert mit „so ist es immer gewesen“, anstatt sein Gewissen
zu befragen, oder einen Blick auf elementare Menschenrechte zu werfen. Ich finde, damit charakterisiert
er sich doch selbst ganz gut.
#136 verwirrter 19:04:41 | Donnerstag, 6. März 2008
Fragen über Fragen, implizite Annamen und viel Unfug! „Das ist nicht bloß eine Frage des persönlichen
Glaubens oder des persönlichen Geschmacks, diese Werte sind in der Natur des Menschen selbst verankert.“
Ich würde dafür sehr gerne ein Argument hören das sich nicht auf den persönlichen glauben stützt!
„Gleichgeschlechtliche Paare können die für die Gesellschaft wichtigen Leistungen der Familie nicht
erbringen, daher können ihnen vom Staat – wenn er gerecht sein will – auch nicht die der Ehe vorbehaltenen
Rechte gewährt werden.“ Welche Leistungen können sie nicht erbringen? Also mal abgesehen vom aufziehen
der Kinder. Denn das wollen sie, daher auch der Wunsch Kinder zu adoptieren.
Noch ein Wort: Liebe Ideologiefeind, ich verbitte mir sehr, dass Sie mich in eine rechte Szene rücken.
Absolut. Ihr Schluss, dass durch meine Bedenken gegen eine Gleichstellung einer HomoEhe mit der Ehe, gleichzeitig
irgendwelche ethnischen oder andere rechte Indoktrination vorliegen wuerden, ist neben einer gewissen
Unverschaemtheit auch noch extrem falsch. Es muss erlaubt sein, auch andere Ansichten und Meinungen zu
vertreten. Und mein Glaube und meine Erfahrungen von und mit der Ehe sind nunmal derartige, wie ich sie
geschildert habe, so dass es mir ein ernsthaftes und tiefes Anliegen ist, diese weiterzugeben. Sie jedenfalls
bringen mich nicht zu einem Meinungsumschwung. Im Gegenteil! Ich bete für Sie! Gruß Luther
Luther Sexuelle Identität steht nicht wortwörtlich so im GG, das stimmt wohl. Aber es ergibt sich daraus.
ii) Aehm. Was sagen Sie denn zu diesem Auszug: Artikel 6 (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen
Schutze der staatlichen Ordnung. Was soll ich schon dazu sagen? Definieren Sie Ehe und vor allem: Definieren
Sie Familie! Was ist eine Familie? Ist eine Familie nur Vater und Mutter und Kind; oder reichen bereits
Vater oder Mutter und Kind, um eine Familie zu sein? Sind Frau und Mann, die verheiratet sind / in einer
eheähnlichen Beziehung leben eine Familie, auch ohne Kind? Da bereits die Ehe an sich, also das verheiratet-sein,
ausreicht, um all jene Rechte und Pflichten zu haben, ist es völlig unlogisch, diese Rechte und Pflichten
nicht auch andersliebenden zu gewähren. Eigentlich ist der „Ehe-Schutz“ auch völlig unsinnig. Im Grunde
geht es dabei um die Förderung von Menschen, die KINDER aufziehen, und nicht um die Belohnung einer bestimmten
Form der Sexualität (also Mann/Frau). Und daher würde ich sowieso diese ganzen Steuervorteile für Verheiratete
an in der Beziehung lebende Kinder knüpfen und nicht an eine Heiratsurkunde. Schliesslich kanns der Gesellschaft
ja völlig wurscht sein, wer da mit wem vögelt.
Luther, Ihr Profil wird immer deutlicher! Ich habe nicht behauptet, dass Sie durch die Kirche indoktriniert
wurden- es gibt andere Organisationen, die mit Vokabeln wie „überlegen“ arbeiten. „Schutz“ der Ehe zwischen
Mann und Frau heißt nicht, dass es auch andere Formen einer dokumentierten, staatlich anerkannten und
rechtlich abgesicherten Partnerschaft geben kann. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es sei denn,
man „argumentiert“ mit verquasten Sehnsüchten nach höher gestellten Daseinsformen und begibt sich damit
auf die Ebene von Ideologien, die ich lieber nicht näher beschreibe. Sie haben sich nun ganz klar entlarvt.
Es ist gut zu wissen, wer sich hinter solchen abenteuerlichen Thesen verbirgt. Dies war mein letztes,
an Sie gerichtetes Posting. Mein Anstand und meine Erfahrung verbieten es mir, mit Leuten Ihrer Couleur
Unterhaltungen zu führen.
Sie sind ja ein solcher Dummschwätzer, werter Ideologiefeind. Wer meine Geschichte mit der Kirche kennt,
gerade mitder kath. Kirche, weiss, dass hier nichts indoktriniert wurde. Also, nicht so weit aus dem Fenster
lehne, bitte. Ihrem Namen jedoch werden Sie in dieser Diskussion absolut nicht gerecht. KurtK.: Sie sind
ja bekannt dafuer, Hauptsache immer dagegen zu sein! Aber mal zwei Anfragen: i) Wo steht im Grundgesetz
die Gleichheit der sexuellen Identität? Meinen Sie diesen Auszug: (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes,
seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen
oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung
benachteiligt werden. Bitte belehren Sie mich! ii) Aehm. Was sagen Sie denn zu diesem Auszug: Artikel
6 (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung. Bitte sehr. Ich bin
gerne lernbereit. Wirklich!
#131 simon2011 17:08:04 | Donnerstag, 6. März 2008
@Luther Da wird ein Bischof zu 65.000 Euro Schadensersatz verpflichtet, da gibt es kirchenverachtende
Gruppierungen (die sich als Mönche oder Nonnen verkleiden), etc. Diese Liste muss ich wohl nicht fortsetzen,
oder?? Oh doch, diese Liste sollten sie fortsetzen, um sich noch lächerlicher zu machen. Es ist absolut
verständlich, dass jemand zu Schadensersatz verurteilt wird, der Menschen diskriminiert. Wer sagt, er
gibt einem Dunkelhäutigen keine Anstellung, weil er dunkelhäutig ist, der vertritt keine Meinung, sondern
begeht ein Verbrechen gegen die Menschenwürde. Mit Homo- und Heterosexualität verhält es sich äquivalent.
Dass sie das nicht verstehen, ist nur insofern erklärbar, dass Sie (wahrscheinlich) seit ihrer Kindheit
mit religiösem Gefasel indoktriniert wurden und ihr Verstand vor diesem Mount Everest in ihrer Psyche
halt macht, ohne dass Sie es bemerken. Ihnen kann daher nur professionell durch einen Psychologen geholfen
werden.
#130 Pascal123 17:05:20 | Donnerstag, 6. März 2008
Luther Auf was für einer Grundlage Sie Argumentieren ist nicht wichtig. Wenn Sie nicht kirchlich argumentieren
würden, könnten Sie nicht die überlegenheit der Heterosexuellen Ehe anführen. Diese Unterscheideung
macht das GG nicht, da alle MENSCHEN gleich sind vor dem Gesetzt, und nicht zu diskriminieren sind. Der
Menschliche Erfahrungshorizont ist kein Kriterium, ob ich meine Rechte wahrnehmen kann und darf. Ausschlaggebend
ist das GG, das sich nicht an Erfahrungswerten oder sonst etwas orientiert. Und bei aller Gleichmacherei
MUSS der Staat und seine Gesetzgebung (und genau hier erinnert ihn die Kirche) sich an die natürliche
Verteilung des Menschen halten. Was der Staat muss und was nicht das entscheidet NICHT die Kirche, egal
an was Sie Ihn erinnert. Natürliche Verteilung der Menschen was bitte ist das. Mann und Frau sein angehöriger
der gleichen Rasse, aber unterschiedlich, daraus ergibt sich aber nicht das der Mann der Frau überlegen
ist, nur weil er körperlich stärker ist, oder etwa doch? Entweder sind alle Menschen gleich vor dem
Gesetz oder nicht, da der Gesetzestext so lautet, bin ich mit Heterosexuellen in allen Bereichen gleichzustellen.
Das Sittengesetz ist unerheblich. Die RKK ist unerbeblich. Menschlicher Erahrungshorizont völlig unerheblich.
Es geht um den Wortlaut des Gesetzes und den daraus Resultierenden Rechten und Pflichten für alle Menschen,
und um nichts anderes.
@kurt k.: Bei Luther hat die Indoktrination gut funktioniert Wer von „überlegener“ Heterosexualität
spricht, ist offensichtlich Opfer einer Holzhammer-Prägung geworden. Hoffentlich benutzt er diesen Begriff
nicht auch im Kontext mit ethnischen Gruppen. Schrecklich, wieviele Seelen in der Zange vorgefertigter
Weltsicht stehen und damit eine emotionale Starre erhalten. Es ist bedauerlich, dass man den menschlichen
Verstand derart außer Kraft setzen kann und ihn durch fertige Denkmuster ersetzen kann.
Tun Sie jetzt bitte nicht so, als würden wir gewalttaetig hinter ihnen herrennen und Ihnen das Übelste
wünschen! Im Gegenteil. Seien Sie sich unseres Gebetes bewusst. Die Realität, lieber Simon, sieht ganz
anders aus und deshalb weise ich Ihre Anspielung entschieden zurück. Da wird ein Bischof zu 65.000 Euro
Schadensersatz verpflichtet, da gibt es kirchenverachtende Gruppierungen (die sich als Mönche oder Nonnen
verkleiden), etc. Diese Liste muss ich wohl nicht fortsetzen, oder?? Also tun Sie nicht so, als gebe es
EINEN einzigen Vergleich mit der schrecklichen Zeit damals. Im Übrigen: Lesen Sie den Katechismus. NIEMALS
wird dort auch nur ein Mensch verachtet oder angegriffen, denn wir ALLE sind Geschöpfe Gottes und somit
ganz ganz wichtige Menschen. Sie verwechseln das ständig!
@ Kuther: Stehen Sie auf einem Schlauch? Sie sind mir allesamt immer noch die Begründung schuldig, warum
es eine homosexuelle „Ehe“ geben sollte. Das wurde doch bitte sehr schon 100mal begründet. Aber bitte,
ich fasse das gern nochmal für Sie zusammen: 1) Zwei sich liebende Personen wollen füreinander einstehen.
2) Der jeweilige Partner möchte das Recht haben, das Kind des anderen zu adoptieren. 3) Der jeweilige
Partner möchte das Recht haben, Entscheidungen für den anderen zu treffen im Falle einer Krankheit z.B.
(sowie Besuchsrechte, Vormundschaft etc). 4) Im GG steht, das niemand aufgrund seiner Rasse, seines Glaubens
und seiner Sexuellen Idetität diskriminiert werden darf. HS fordern dieses nun ein. Was also ist ihr
Scheissproblem damit?
Schon wieder eine „Verwechlung“, Luther! Es gibt die bisher nun MEHRFACH ausgeführte NATÜRLICHE ÜBERLEGENHEIT
der HETEROSEXUALITÄT Mehrfach von Ihnen ausgeführt, Luther. Na und? Pardon, als Hüter eines allumfassenden
Wahrheitsanspruches taugen Sie nicht. Es ist und bleibt eine kümmerliche BEHAUPTUNG und nicht etwa ein
bewiesener Fakt. Das Homosexualität etwas anderes als Heterosexualität ist, bestreitet niemand. Das
sie „unterlegen“ ist und dementsprechend rechtlich weniger Zuspruch erhalten sollte, ist ein Konstrukt.
Bisher konnte dieses Konstrukt mangels Wissen, dank ideologischer Voreingenommenheit etc. durchgeboxt
werden. Die Zeiten haben sich geändert: Die Wahrnehmung ist differenzierter, die Erfahrungen mit der
immer so hochgehaltenen „intakten“ Mann-Frau-Kind-Familie lehren uns eines besseren, weil sie sich als
nicht haltbares Idealbild erwiesen haben. Ihre These einer „Überlegenheit“ ist bereits zigtausendfach
widerlegt- da hilft auch keine Schönfärberei. Ich merke schon: Sie sind ein Idealist, dessen Idealismus
sich aus schnell verpuffenden (weil verkehrten) Wunschbildchen nährt. Politik stellt sich heute glücklicherweise
etwas realitätsnäher dar, insofern bin ich froh, dass nicht Menschen wie Sie an den Schalthebeln der
Macht sitzen. Wir können die Diskussion wirklich lassen, weil mich Begriffe wie „natürliche Überlegenheit“
ehrlich gesagt abstoßen. Ich weiß nun, worauf sich Ihre Wahrnehmung stützt und warum Sie bestimmte
Sachverhalte nicht nachvollziehen können.
#125 simon2011 16:35:23 | Donnerstag, 6. März 2008
„Luther“s Argumentation in den 1960ern Warum wollen die Schwarzen auf einmal die selben Rechte wie wir
haben? Das sollen sie erstmal versuchen zu begründen. Wir Weißen sind eindeutig überlegen, das ist
schon seit Jahrhunderten so und wird sich nicht von einem Tag auf den anderen ändern. Wir wollen unsere
Kinder nicht mit deren Kinder in die selbe Schule schicken oder in die selben Gaststätten und Theater
gehen. Wo kommen wir denn da hin? Wer weiß, dann kommen vielleicht noch die Kakerlaken und wollen die
selben Rechte wie wir? Diese Gleichschaltung ist doch unerträglich!
Sagen Sie mal, wollen Sie das einfach nicht verstehen?? Oder verarschen Sie sich selbst die ganze Zeit??
Ich habe Ihnen jetzt schon mehrfach gesagt, dass ich überhaupt nicht mehr kirchlich argumentiere, sondern
aus der Grundlage des menschlichen Erfahrungshorizontes. Es gibt die bisher nun MEHRFACH ausgeführte
NATÜRLICHE ÜBERLEGENHEIT der HETEROSEXUALITÄT. Da können Sie springen, tanzen, weinen, lachen, etc.
Es ist nunmal so. Wenn Sie hier schon aussteigen, dann brauchen wir nicht weiter zu machen. Und bei aller
Gleichmacherei MUSS der Staat und seine Gesetzgebung (und genau hier erinnert ihn die Kirche) sich an
die natürliche Verteilung des Menschen halten. Es muss nicht alles machbar werden, was möglich ist.
Es gibt KEINEN Grund, warum der Vorrangstellung der heterosexuellen Ehe Einhalt geboten werden sollte
durch eine künstliche Einmischung (und sei es vom Staat oder auch von der Kirche) und Einebnung einer
kleinen Splittergruppe, die sich irgendwie benachteiligt fühlt. Es geht auch nicht um besser oder schlechter,
sondern um ein natürlich angelegtes Gleichgewicht, das weder ich noch Sie, noch Kirche, noch Staat, zu
verantworten aber auch nicht zu ändern haben. Im Übrigen heißt eine staatliche Gesetzgebung nicht unbedingt,
dass alles richtig ist und sei. Und wenn das alles so klar und einfach wäre, dann würde es diese „Ehe“form
schon lange geben. Denn auf die moralische Stimme der Kirche hört doch schon eh kein Politiker mehrm
zumindest die Wenigsten!
Oh je, Luther… Tore sollte man nur zählen, wenn man die Spielregeln beherrscht. Sonst übersieht man
womöglich die vielen Eigentore und Punktabzüge aufgrund unzulässiger Spielweise. Warum eine Ehe für
gleichgeschlechtliche Paare? Nun, eine „Ehe“ im kirchlichen Sinn muß m.E. nicht sein. Wenn da eine Glaubensgemeinschaft
eine Unvereinbarkeit mit ihrer Lehre sieht, kann sie meinetwegen Trauungszeremonien von Schwulen und Lesben
ablehnen. Wichtig ist hingegen die rechtliche Gleichstellung. Diese hat mit dem kirchlichen Sittengesetz
und der biblischen Lehre, katechismus etc. nichts zu tun, weil sie das GG als Basis anführen wird, bzw.
anführt. Dort heißt es richtigerweise, dass niemand ungerechtfertigte Benachteiligungen aus Gründen
der „Rasse“, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, der Weltanschauung, einer Behinderung,
des Alters oder der sexuellen Identität erfahren soll. Dementsprechend sind homosexuelle Partnerschaften
in keiner Weise niedriger zu bewerten, als heterosexuelle. Sie wollen leider den Unterschied von staatlicher
Gesetzgebung (inkl. darin verankerter ethischer Grundsätze) und privater (!) Moraltheorie nicht wahrhaben.
Ich habe unten dargelegt, warum es eine Überlegenheit der Heterosexualität gibt. Falls sie dies nicht
argumentativ anerkennen mag das für Sie ok sein, aber in diesem Moment verlassen Sie das Gebiet eines
fruchtbaren Dialogs, weil Sie nicht das zulassen, das offensichtlich gegen Ihre eigene Ideologie spricht.
Die Anspielung auf den Darkroom hat den Hintergrund, dass Sie offensichtlich alles für verblödet und
altmodisch hinstellen, dass die „moderne“ Meinugn nicht teilt. Es ist aber nicht so! Sie sind mir allesamt
immer noch die Begründung schuldig, warum es eine homosexuelle „Ehe“ geben sollte. Sie müssen diese
bringen und ich habe sogar weiter unten dargelegt, warum es dieses Konstrukt nicht geben kann. Es steht
also momentan 2:0!
#121 Pascal123 15:48:26 | Donnerstag, 6. März 2008
Begründung Diese Begründung habe ich schon 1000mal geliefert, weil in dem für mich verbindlichen Gesetzt
steht das ich nicht diskriminiert werden darf. Das ist für mich als Bürgern bindent und verbindlich
und der Spielraum in dem ich mich aufhalte und aufhalten darf. Das hat wie schon 1000mal gesagt nichts
mit Kirche oder Sittengesetzt zu tun, das interessiert mich nicht. Mich interessiert einzig und allein(
in dieser Frage ), das Gesetzt dieses unseres Landes. Das für alle gilt und zu gelten hat.
Es wird albern, Luther! (Die Ehe)…entstammt der Überlegenheit der Heterosexualität Wo haben Sie denn
nun den Unsinn wieder her? „Überlegenheit“: Zahlenmäßig sicherlich, aber qualitativ gibt’s keinen meßbaren
Unterschied. Diese Formulierung kommt mir ähnlich abgeschmackt und unpassend vor, wie jene von Leuten,
die über sog. Herrenrassen sprechen. Mensch ist Mensch ist gleich- eine einfache Regel. Und noch was:
Hören Sie endlich mit dem Quatsch auf, dass wir Christen in irgendeiner Weise altmodisch, weltfremd und
starrköpfig seien, nur weil wir Ihnen nicht in die dunklen Gebiete eines Darkrooms folgen. So ähnlich
enden auch immer Nachtlaterne, Beobachterin ? Co., wenn ihnen die argumentative Puste ausgeht: Dämliche,
unpassende Seitenhiebe. Gegen Christen äußere ich micht nicht nachteilig, nur gegen religiöse Fundamentalisten.
Witzig, wie Sie annehmen, dass eine jahrhundertelange Unterdrückung einer Minderheit eine dauerhafte
Legalisierung zum Weitermachen dieser Praxis darstellt. Altmodisc, weltfremd und starrköpfig sind insofern
Begriffe, die Sie in Ihrem Auftreten selbst an Ihr Revers heften. Das tut mir Leid für Sie!
Naja, da liefern Sie ja genau den Grund! Die EHE ist keine Erfindung der Kirche und somit auch kein geeigneter
Schauplatz für religiös motiviertes Anspruchsdenken. Eben. Ehe untersteht dem natürlichen Sittengesetz,
denn tatsächlich entstammt die Ehe einer fundamental menschlichen Eigenschaft. Sie entstammt der Überlegenheit
der Heterosexualität. Es geht auch nicht um religiös motiviertes Anspruchsdenken, sondern um den Schutz
dieser, richtigerweise, nicht kirchlichen, sondern fundamental menschlichen Institution. Also von daher
MUSS die Kirche hier mitreden, da sie immerhin die Wahrheit Christi weitergibt, die für uns Christen
die alleinige Quelle der Wahrheit ist. Ihre Machenschaften jedoch sind ideologisch motiviertes Anspruchsdenken!
Sie vereinahmen den Begriff Ehe für sich und adaptieren diesen auf IHRE Bedürfnisse. Und noch was: Hören
Sie endlich mit dem Quatsch auf, dass wir Christen in irgendeiner Weise altmodisch, weltfremd und starrköpfig
seien, nur weil wir Ihnen nicht in die dunklen Gebiete eines Darkrooms folgen. @Pascal: Das ist KEINE
Begründung, warum diese homosexuelle „Ehe“ rechtlich eingeführt werden sollte, sondern nur gefühltes
Ego-Handeln. Sorry.
#118 Pascal123 15:20:46 | Donnerstag, 6. März 2008
@Luther Von mir aus sollen Homosexuelle zusammenleben und sich ausleben, aber diese naturgemäße Institution
der Ehe sollen sie in Ruhe lassen, denn das ist DAS Fundament der Gesellschaft! Das Mann und Frau Kinder
zeugen ist natürlich, die Institution der Ehe ist nicht naturgemäß, sondern eine Gesellschaftliche
und kirchliche Erfindung. Natürlich ist daran nichts meine Liebe und Sexualleben von irgend jemandem
oder igendwas sanktionieren zu lassen. Dadurch das ich beim Steuerrecht, Unterhaltsrecht, anderen finanzielen
Vorteilen oder Pflichten meinem Partner gegenüber der „Ehe“ gleichgestellt bin, werden doch nicht weniger
Kinder geboren die in die Rentenkasse einzahlen oder später Ihre Eltern Pflegen. Es werden nicht weniger
Ehe geschlossen. Es werden nicht weniger Kinder geboren. Es werden nicht mehr Mensche Homosexuell. Die
Gesellschaft kann nur gewinnen, wenn Sie Menschen Rechte und Pflichten einräumt füreinander zu sorgen
und Verantwortung zu übernehmen. Wenn sie wollen nennen wir das Kind halt anders. Wenn Ehe zwischen Mann
und Frau ist, dann nenn Sie es halt anders. Das Fundament einer Gesellschaft sind seine Bürger und das
Solidarprinzip, das stärkere(reichere) für schwächere( ärmeren) aufkommen und mitsorgen. Und ebend
dies wird nicht zerstört, da es wegen Homo-Ehen nicht weniger Bürger gibt. Was ist denn wenn ich erst
heirate( eine Frau) Kinder habe und dann einen Mann heirate. Bin ich dann wichtig und wertvoll für die
Gesellschaft???
Luther, Sie formulieren eine MEINUNG – keine Fakten! Das ist bereits daran leicht erkennbar, dass unsere
verbindliche Gesetzgebung (im Gegensatz zur gesellschaftlich unverbindlichen Glaubenslehre der Katholiken)
nicht mit Ihrer Argumentation einhergeht. Sie haben sich da in etwas verbissen, das zum Glück völlig
haltlos ist und von der Realität längst überholt. insofern können Sie hier wütend auf den Boden stampfen
und sagen „Ich habe Recht!“, aber erzielen damit keine Wirkung. Außer, dass Sie sich damit als leicht
weltfremd zu erkennen geben und als nicht oder nur schlecht mit dem Grundgesetz vertraut. Das Sittengesetz
der Kirche hat keinen rechtlichen Bestand, wohl aber die im GG enthaltenen Paragraphen zum Schutze Minderjähriger
etc. Es ist also albern hier so zu tun, als könnten Sie mit Verweis auf alte Thesen das GG aushebeln.
Und noch einmal (wie oft eigentlich noch, bis Sie’s begreifen?): Die EHE ist keine Erfindung der Kirche
und somit auch kein geeigneter Schauplatz für religiös motiviertes Anspruchsdenken.
Und wieder das Sittengesetz: Es geht auch Sie etwas an, weil es JEDEN Menschen betrifft. Jeden! Es gibt
eine natürliche Vorrangstellung der Heterosexualität. Somit kann Homosexualität nur als abgeleitete
Größe hervorgehen, denn ohne Ihre Eltern zum Beispiel gäbe es Sie nicht. Eine rein homosexuelle Gesellschaft
ist auch nicht denkbar. Und auch im Alter können die Mitbürger nur gepflegt werden, weil aus jüngeren
Generationen heterosexueller Menschen Kinder hervorgegangen sind, die sie pflegen. Hieraus ergibt sich
nunmal eine unbedingte Vorrangstellung der heterosexuellen Ehe. Dies gilt FüR ALLE!!!! Aus diesem Grund:
Gleich muss Gleich, Ungleiches muss ungleich behandelt werden: Ergo: Es kann keine homosexuelle „Ehe“
geben!!! Es geht nicht!! Fertig! Und diese billige Gleichschalterei…das ist furchtbar und führt zu
gar nichts, denn an meinen genannten Beispielen kommt nichts vorbei…was ist mit den anderen Randgruppen??
Von mir aus sollen Homosexuelle zusammenleben und sich ausleben, aber diese naturgemäße Institution
der Ehe sollen sie in Ruhe lassen, denn das ist DAS Fundament der Gesellschaft! Und das, lieber Pascal123,
betrifft nicht nur die katholischen Christen, sondern eben ALLE!!!! Aus diesem Grund MUSS sich die Kirche
einmischen und ihre Lehre nicht verraten!!!!!
#115 Pascal123 14:27:30 | Donnerstag, 6. März 2008
These Die eingetragene Lebenspartnerschaft ist keine These. Sonder Realität vor dem Gesetz dieses Landes.
Warum das aus kirchlicher Sicht nicht sein darf, ist genügend dar gestellt worden und für mich auch
nachvollziehbar und verständlich. Wir wollen eine gleichstellung vor dem Gesetz nicht vor der Kirche,
da spiele kirchliche Thesen Liebe nur unter Mann und Frau, und einzig wahre Lebensform überhaupt keine
Rolle. Wir sind alle Bürger dieses Staates, und für uns alle gilt das Gesetzt und dort ist fest geschrieb
,das niemand aufgrund von. Hautfarbe, Religion usw… diskriminiert werden darf. Darauf berufe ich mich.
Und nicht auf etwas anderes. Wenn das nicht dort stehen würde könnte ich diese Forderung nicht stellen,
da dies aber eine Tatsache ist, muss ich davon ausgehen das dies auch für alle Menschen gilt, in allen
Bereichen. Nochmals was die RKK meint oder sagt ist für das Gesetzt und die Bürger dieses Landes völlig
unerheblich, daraus ergibt sich nicht für alle( nicht Mitglieder) ein Glaubens und Verhaltenszwang. In
Dortmund muss auch nicht jeder Fan des BVB sein nur weil der BVB das gerne hätte. Also muss ich mich
nicht an Verhaltensregel einer Organisation halten oder mir von dieser etwas vorschreiben lassen, nur
weil die das gerne hätte oder meint befugt zu sein, obwohl sie es offensichtlich nicht ist. Darum geht
es und um nichts anderes. Kommen Sie nicht mit Sittengesetzt das Sittengesetz der RKK ist ebendfalls nicht
bindend.
Falsch!!! Der Weg ist dieser: (es gab niemals eine Ehe für Homosexuelle) –-> (Homosexuelle wollen es)
–-> (Begruendung, warum es dazu kommen sollte) UND NICHT (es gab niemals eine Ehe für Homosexuelle) –->
(Homosexuelle wollen es) –-> (Andere muessen begruenden, warum es nicht sein sollte) Das ist wissenschaftliche
Arbeitsweise. Habe ich eine total neue, bisher nie dagewesene These, muss ich sie begruenden koennen.
Ich kann nicht die anderen aufforden, doch mal zu begruenden, warum meine These nicht sein kann, ohne
dass ich auch nur ansatzweise eine Begruendung habe. Und wir haben ja auch gute Gruende, warum die Famile,
bestehend aus Mann und Frau und Kindern als hoechstes Gut einer Gesellschaft geschuetzt und nicht gleichgestellt
werden kann mit einer beliebigen Form @Ideo.Feind: Es geht nicht um Diffamierung. Dieser Pauschalvorwurf
kommt immer! Und es geht hier nicht um altmodische, total ueberholte Thesen. Auch da haben Sie scheinbar
etwas nicht mitbekommen und reflektieren Ihren Vorwurf der altmodischen Einstellungen auf sich selbst.
@ Luther: Falsch! Also, die Anwesenden (HS-Versteher *g*) bitte, die immer nach einer Begründung schreien,
wofür es GAR KEINE Begründung geben muss. Die andere Seite ist in der Pflicht. Legen Sie mir bitte dar,
WARUM?!?! Für ALLE Gesetze und Verbote MUSS es eine Begründung geben. Sie, Luther, wollen die Rechte
anderer einschränken. Das MÜSSEN Sie begründen. Ich hingegen müsste nicht begründen, warum ich unbedingt
Freitags Bananen essen will. Wollten Sie das verbieten, dann müssten Sie begründen, warum man Freitags
keine Bananen essen dürfen soll. Nur so rum ist das logisch. Wer etwas verbieten will muss es begründen
können. Kann ers nicht, kann ers vergessen. Und genau das ist mittlerweile das Problem der RKK in diesen
Fragen: Sie kann es NICHT begründen, ausser mit dem Hinweis auf ein altes Buch. Und das kann nicht gelten
im öffentlichen Recht, denn ansonsten müsste man auch die Gesetze des Koran oder anderer religiöser
Werke beachten. ALso Luther: Wenn Sie etwas durchsetzen wollen, dann müssen Sie das begründen können.
#112 Florian Geyer 13:30:46 | Donnerstag, 6. März 2008
Finde es schade dass man sich herablässt um über „Homoehe“ zu diskutieren. Derjeige der einen dazu bringt
über so etwas erst zu diskutiere hat schon einen Etappensieg, da er verannlasst hat dass über das so
etwas überhaupt nachgedacht wird !
Luther, Sie sind ein schlechter Mensch! Und nun kommen Sie nicht mit dem Unsinn der Gleichstellung. Dann
könnten auch Pädophile, polygame Beziehungen, Geschwister, Negrophile, Jugendliche, etc. ankommen und
nach Gleichstellung schreien. Mit (Teilen) dieser Aufzählung beweisen Sie, dass es Ihnen nur um die Stigmatisierung
Homosexueller geht. Dazu passt auch Ihr wiederholter Hinweis, Homosexuelle seien bis vor 15 Jahren als
psychisch krank eingestuft worden. Mal werden Homosexuelle mit Kriminellen, mal mit Kranken in einen Topf
geworfen: Pfui Teufel! Und Sie machen da mit, nur, um krampfhaft an längst überholten Thesen festzuhalten
zu können. Ich glaube nicht, dass ein Gott Sie für diese Bereitwilligkeit zur üblen Nachrede bestrafen
wird. Ihr Schicksal wird es tun, davon bin ich fest überzeugt. @Benedikt: Sie ersparen sich die Mühe,
auf Argumente einzugehen und flüchten sich in Allgemeinplätze. Das erschwert einen ernstzunehmenden
Dialog. Ich habe von Ihnen schon (zumindest stilistisch) verwertbare Beiträge gelesen, deshalb halte
ich Sie für klüger und gebildeter, als Sie sich gerade darstellen. Ich denke, dass Sie einfach meine
harsche Kritik am Machtapparat Kirche nicht gut vertragen und deshalb so ausweichen. Das die Kirche so
ist, wie sie ist, ist hingegen nicht mein Fehler.
#110 20mancro5 † 11:38:44 | Donnerstag, 6. März 2008
Man kann heute mit Sicherheit sagen dass alle Versuche die sexuelle Identität zu ändern von vorneherein
zum scheitern verurteilt sind.Schlimmer noch,das die gesundheitlichen Folgen die daraus entstehen der
Solidargemeinschaft aufgebürdet werden.
#109 Pascal123 10:29:42 | Donnerstag, 6. März 2008
Ausstieg Es ist nicht 1 langfristiger haltbarer Fall bekannte eines Homosexuellen Menschen, der seine
Sexuelle Indentität langfristig und konsequent geändert durchgehalten hat. Alle die es versucht haben
mussten nach Jahren zugeben das Sie diese Lüge nicht weiter leben konnten. Sie kämpfen egoistisch, ohne
die Anderen im Blick zu halten. Sie meine, SIE können damit gut leben, aber Sie besitzen keine Blickweite
für Folgen. Gesetzliche Gleichstellung,siehe Sittengesetz Was für Folgen denn?? Warum sollte ich bei
MEINEM sexual leben, was ich in meiner Wohnung in meinem Bett auslebe, andere im Blickwinkel haben. Denken
Sie daran das es mich anekelt wenn Sie Sex mit Ihrer Frau in Ihrem Bett haben, was das für Folgen für
mich haben könnten. Was ist das für eine Katzenkacke. Ich bin auch der einzige der damit gut leben muss,
was tut es Ihnen an, was ich für Sex habe. Was geht es Sie denn an. Solange ich nicht Gruppensex im freien
habe, geht es Sie einen Scheiß an was ich im Bett mache. Was ergibt sich aus Ihrer persönlichen Ansicht,
denn für ein Verhaltenskodex für mich???
Das sind keine Argumente: 2. Menschen erlangen Erkenntnissen, wir haben erkannt das die Mär der Kirchen
und politischen Systeme das HS eine Krankheit ist, falsch ist, sonder veranlagung und nicht veränderbar,
darum Allein dieser Satz ist schon Unsinn. Bis heute ist das Phänomen nicht ansatzweise geklärt. Bis
vor 10-15 Jahren stand Homosexualität auf der Liste der psychischen Krankheiten und wurde sogar gesetzlich
verfolgt und unter Strafe gestellt. Berichte von ausgestiegenen und geheilten Homosexuellen zeigen gerade,
dass dies gar nicht so „natürlich“ ist, wie Sie es hinstellen, sondern dass es Möglichkeiten einer „Heilung“
gibt. Ihre Argumente sind keine überzeugende. Zu 1) Genau das war meine Frage: was ist mit den anderen
Formen? 2) siehe oben 3) Es sind nicht nur die Kirchen, die davor warnen, homosexuelle „Ehen“ zuzulassen.
Es sind durchaus auch andere Vertreter. Aber teilweise sind es auch leider nur noch die Kirchen, die Tabuthemen
ansprechen (siehe Abtreibung etc). 4) Steht vollkommen außer Frage. Lesen Sie den Katechismus und Sie
werden sehen, dass kein treuer Katholik Ihnen die Gottessohnschaft abspricht. Darum geht es nicht. Im
Übrigen: Ehebruch ist genauso eine Sünde. Da wissen wir sehr wohl darum und bezeichnen uns da auch als
Sünder. Und wie wir an Jesus sehen, nimmt er uns trotzdem an!! 5) Sie kämpfen egoistisch, ohne die Anderen
im Blick zu halten. Sie meine, SIE können damit gut leben, aber Sie besitzen keine Blickweite für Folgen.
Gesetzliche Gleichstellung,siehe Sittengesetz
#107 Pascal123 09:33:20 | Donnerstag, 6. März 2008
Warum Hallo Luther Und nun kommen Sie nicht mit dem Unsinn der Gleichstellung. Dann könnten auch Pädophile,
polygame Beziehungen, Geschwister, Negrophile, Jugendliche, etc. ankommen und nach Gleichstellung schreien.
Pädophile= schaden dritten deswegen nicht polygame Beziehungen= warum nicht solange niemand darunter
leidet, bitte Geschwister= schaden bei Schwangerschaften dem Kind deswegen nicht Negrophile= stören die
Totenruhe und haben Sex mitjemanden der nicht NEIN sagen kann, deswegen Jugendliche= ab einem gewisen
Alter ok, davor gilt es Sie vor sich selber zu schützen, deswegen Warum sollten wir die gleichen Rechte
haben 1. es steht im Gesetz das nieman diskriminiert werden darf 2. Menschen erlangen Erkenntnissen, wir
haben erkannt das die Mär der Kirchen und politischen Systeme das HS eine Krankheit ist, falsch ist,
sonder veranlagung und nicht veränderbar, darum 3. Die Macht der Kirche ist vorbei, Menschen wollen frei
über Ihr Leben selber bestimmen, und können dies auch. 4. Weil Homosexuelle Menschen Gottesgeschöpf
sind, und danach erst Schwul oder Lesbisch. Die Zeit der Klassierung und Deklassierung von Menschen auch
im Namen der Kirchen ist vorbei, es ist eine neue Zeit angebrochen. 5. Ich kämpfe für mein Recht, Sie
wollen meine Rechte, die Sie nichts angehen beschneiden, dazu fehlt Ihnen und den Kirchen die Befugniss.
Wir reden hier von gesetzlicherGleichstellung was die RKK macht ist Schnuppe.
Sie nerven! Ich drehe diesen argumentativ schwachen Spieß einfach mal rum: Erklären SIE mir bitte mal,
warum denn eigentlich Homosexuelle auf einmal (nach Jahrtausenden) rechtlich zugesichert bekommen sollten,
eine Ehe zu schließen?? Warum? Gibt es dafür einen Grund? Und nun kommen Sie nicht mit dem Unsinn der
Gleichstellung. Dann könnten auch Pädophile, polygame Beziehungen, Geschwister, Negrophile, Jugendliche,
etc. ankommen und nach Gleichstellung schreien. Also, die Anwesenden bitte, die immer nach einer Begründung
schreien, wofür es GAR KEINE Begründung geben muss. Die andere Seite ist in der Pflicht. Legen Sie mir
bitte dar, WARUM?!?!
Benedikt: Sind Sie ignorant, oder sind Sie schlicht und ergreifend dumm? Warum gehen Sie nicht auf Argumente /
Aussagen anderer ein? Möglicherweise weil Sie selber keine Argumente haben? Ich wiederhole mein Angebot:
Kommen Sie zu mir – ich komme auch gerne zu Ihnen – und reden Sie mit mir. Von Angesicht zu Angesicht.
Aber dazu sind Sie zu feige!
#104 methusalix † 01:30:57 | Donnerstag, 6. März 2008
@Benedikt Benedikt: @ Ideologiefeind Das betrifft nicht nur die Homosexualität, es betrifft auch Glauben,
politisches System und Kultur. Mit Ihrer Methodik lässt sich dieses Phänomen nicht ergründen. OK Benedikt,
gleichgeschlechtliche Liebe wird (wenn sie denn „gelebt“ wird, aber welche echte Liebe will das nicht?)
von der katholischen Amtskirche als Sünde deklariert. Sie werfen diese Sünde jetzt in einen Topf mit
dem Glauben, dem politischen System und der Kultur. Alles sündhaft? Fast möchte man meinen Sie glauben
dran. Der echte Katholizismus rubriziert ja ALLES, aber auch wirklich alles (vor allem die Liebe, die
ihm nicht genehm ist) sub ratione peccatis. Glauben Sie wirklich, dass sich dieses Phänomen mit dieser
katholischen Sichtweise, alles unter dem Aspekt der Sünde zu zu sehen, ergründen lässt? Vor allem geben
ich zu bedenken, dass dieser exzessive Missbrauch des katholischen Sündenbegriffs nicht nur die Beichtstühle,
sondern gleich die Kirchen mit geleert hat.
@ Ideologiefeind Jahrhunderte wurden sie durch die politische Klasse in ihrer Abneigung und Ablehnung
Homosexueller unterstützt und konnten widerspruchslos ihren Sündenstempel verteilen. Sie basteln sich
die Geschichte, wie Sie Ihnen gefällt, wie? Halten wir doch mal fest, dass fast alle Gesellschaften jahrhundertelang
mit abweichendem Verhalten Probleme hatten. Das betrifft nicht nur die Homosexualität, es betrifft auch
Glauben, politisches System und Kultur. Mit Ihrer Methodik lässt sich dieses Phänomen nicht ergründen.
@kurt k., Blablabla & Mathilde Vielleicht sind die hier anwesenden Gläubigen (und jene, die sich so nennen)
zu lange verwöhnt worden: Jahrhunderte wurden sie durch die politische Klasse in ihrer Abneigung und
Ablehnung Homosexueller unterstützt und konnten widerspruchslos ihren Sündenstempel verteilen. Nun sehen
sie sich mit einem wachsenden Selbstbewußtsein dieser „Randgruppe“ konfrontiert, die sich seit einigen
Jahren nicht mehr wegduckt, sondern ihren ihr zustehenden Platz in der Gesellschaft einfordert. Vorbei
ist’s mit dem Versteckspiel von Schwulen und Lesben, die sich u.a. von religiös motivierter Angstschürerei
(ausgelebte Homosexualität=Sünde etc.) nicht mehr einschüchtern lassen. Wenn derartige Drohkulissen
auf einmal versagen, nagt das an dem ein oder anderen Fundi-Selbstwertgefühl offenbar erheblich. Ich
finde nur eines bestürzend: Homos setzen sich für eigene Rechte ein. Gläubige setzen sich (hier) für
die Beschneidung der Rechte Dritter ein. Sie sehen es also als ihr Recht, anderen Rechte abzuerkennen
(zum Glück klappt das nur auf verbaler Ebene). Ein ziemliches Armutszeugnis für eine Gemeinschaft, die
Nächstenliebe propagiert.
Eine Frage bleibt: Wer von den Betreibern, oder auch von den hier Hass predigenden und menschenverachtend
schreibenden Menschen hätten den Mut, sich einem Schwulen oder einer Lesbe gegenüber zu stellen und
seine von Hass erfüllten Aussagen zu wiederholen? Es bleibt eigentlich nur eines festzustellen: Die Betreiber
dieser Seite sind feige und von Hass erfüllte Menschen. Und diejenigen die mit Ihren völlig unqualifizierten
Beiträgen dieses auch noch unterstützen ebenfalls: Die einen versuchen sich semiprofessionell in Amerika
zu verstecken – verraten sich aber durch Links auf dieser Seite selber… Und die anderen haben nicht
den Mut, sich Ihren Aussagen auch mal in der Realität zu stellen. Liebe Luete: Ihr seid so arm. Schön
ist eines: Gott liebt die, die Liebe geben. Aber nicht die, die Hass predigen.
@ BlaBlaBla: Ist wohl wahr. Nur das mit den Drogen… naja… kann natürlich sein. Viele alte Kulte benutzten
Drogen, um mit den Göttern zu kommunizieren. Nötig ist das aber nicht. Alleine durch ständig wiederholte,
einfache Handlungen, Laute oder dergleichen lassen sich Wahnvorstellungen hervorrufen. Der Tanz der Derwische
ist so ein Beispiel, oder das buddhistische Mantra. Ähnliches kann auch bei Rosenkranz-Exzessen auftreten
oder bei 1001 zur Buße zu sprechenden Ave Maria. Was auch sein kann ist natürlich eine Geisteskrankheit
der Bibelautoren. Kann man nicht wissen. Es ist ja so: Hört man als einzelner Mensch Stimmen, die einem
befehlen, Skulpturen aus Hackfleisch zu formen und dazu Musik auf Instrumenten aus Milch zu spielen, dann
kommt man in die Klapse. Glauben das 1000 Leute, dann ist das eben ihr „Glaube“ / ihre Religion – und
diesem wird dann irgendwie Verständnis, wenn nicht sogar Respekt entgegen gebracht. Seltsam, fürwahr.
lieber Ideologiefeind, lieber Kurt K. als ich in diesem forum vor einiger zeit anfing, in vernünftiger
und verständlicher form auf beide meinungen (sowohl fundis als auch realisten) einzugehen, dachte ich
noch (glaubte ich) an eine möglichkeit einer verständigung. inzwischen weiß ich, daß die diskussion
mit einem ziegelstein wesentlich anregender wäre, als mit den weihwasser pinkelnden fundis in diesem
forum. da würde vorher der ziegelstein die farbe wechseln, ehe sich einer von den mysterien-anbetern
mal aus seiner welt einen schritt herausbewegen könnte. die realitätsflucht und gäubigkeit der hier
versammelten gotteslämmer hat ihre herzen zu stein werden lassen – und leider auch ihre hirne. aufgrund
einer schweren lebensenttäuschung saugen sie hingebungsvoll die zoten aus diversen, als heilig empfundenen,
uralten schriften in sich auf und verschließen sich der übrigen welt. dabei sind viele dieser prophetischen
bibelsager und visionen vermutlich im drogenrausch entstanden. selbst moses steht unter wissenschaftlich
fundiertem verdacht, „zitat:…unter psychedelischen Drogen gestanden zu haben, als er auf dem Berg Sinai
angeblich Gott hörte und von ihm die Zehn Gebote empfing. Ebenfalls als Moses den brennenden – aber nicht
verbrennenden – Dornbusch sah…Bewusstseinsverändernde Halluzinogene hätten eine wichtige Rolle bei
den religiösen Riten der Israeliten im biblischen Zeitalter gespielt“. also lassen wir das kleine fundamentale
grüppchen doch einfach in seinem glauben und haben einfach ungerührt unseren spaß.
Luther: Jetzt mal Tacheles! Und wenn es auf einmal normal wird, dass homosexuelle Menschen eine Ehe führen,
dann ist das auch ein Angriff gegen die Kirche selbst! Soo… genau denselben Unsinn erzählen auch andere
User dieses Forums ständig – ohne allerdings jemals eine Begründung dafür geliefert zu haben, wieso
es der Ehe schaden solle, wenn auch andere Partnerschaftsformen gesetzlich gleichgestellt werden. Also
bitte: Sagen Sie mal konkret, wie eingetragene Partnerschaften von Homosexuellen konkret der kirchlichen
Ehe schaden. Dieses Geschwätz, das es so sei, ist albern ohne eine Begründung.
Matt2, Sie tun mir Leid! Allzu oft flüchten Sie in das lautstarke Ausleben Ihrer vorurteilsbesetzen Weltsicht.
Ich unterstelle, dass Sie nicht viele Homosexuelle persönlich kennen. Dafür ist ihr Bild vom Dasein
des Homosexuellen dann erstaunlich konkret. Vielleicht, weil Sie Ihren Horizont aus solchen Seiten wie
dieser hier nähren, oder weil ihr Umfeld Ihnen wenig Einblick in die Gesellschaft gewährt. Ich mache
die Kirche an ihrem Personal fest (Papst, Mixa & Co.), am Katechismus, sowie an ihrer dokumentierten Historie.
Ich fische also nicht im Trüben, sondern stütze mich auf Erfahrungswerte. Mit dem, was ich da lese,
sehe und höre, erhalte ich genug Material, um ganz klar Abstand zu dieser Institution zu nehmen. Ihre
(zuletzt spätpubertären) Auslassungen sind dann ebenfalls nicht geeignet, die Kirche als Hort intelligenter,
aufgeklärter Mitmenschen wahrzunehmen. Dazu müsste sie sich (und müssten Sie sich) ganz anders darstellen.
Ich bin etwas pessimistisch, was eine Entwicklung in eine solche Richtung betrifft. Gleichzeitig tröstet
es mich, weil ich weiß, dass sich diese Problematik dann nach und nach von alleine löst (anhaltende
Austrittswelle etc.). ‘Schönen Abend!
1) Sie vergessen scheinbar mutwillig, dass das Phänomen Homosexualität bis heute nicht geklärt ist
und sogar bis Mitte der Neunziger Jahre auf dem Index der phsych. Krankheiten stand (bis es unter sehr
unsaglichen Verhältnissen davon gestrichen wurde). Zumal: Die Einmaligkeit der Ehe zwischen Mann und
Frau, die auch gesetzlich bisher so verankert ist, wird natürlich untergraben, wenn man willkürlich
andere partnerschaftliche Vereinigung gleichstellt. Das hat nichts mit rechtlicher Gleichstellung zu tun.
Nun tun Sie nicht so, als ob das keinen Unterschied machen würde. Die Kirche hält sehr sehr viel von
der natürlichen Liebe ziwschen Mann und Frau, aus der nicht nur sexuelle SPielchen entstehen, sondern
in der und aus der heraus das Leben verantwortungsvoll, weitblickend und liebend weitergegeben wird. Jede
mögliche Gleichstellung, mit absolut fehlenden Attributen, kann und darf die Kirche, und damit auch das
natürliche Sittengesetz, nicht tolerieren. Und wenn es auf einmal normal wird, dass homosexuelle Menschen
eine Ehe führen, dann ist das auch ein Angriff gegen die Kirche selbst! Deswegen wehrt sie sich. Um alle
davor zu schützen!!
@Ideologe: Bitte verschonen Sie mich mit Ihrer Pseudo-Theologie… und Leute wie Sie, denen die Kirche
nie etwas getan hat brauchen ihr Maul nicht über eine angeblich, unrühmliche Vergangenheit, oder ihre
angebliche Machtgeilheit aufreissen. Ihnen geht es doch nur um eines: dass Sie weiterhin ihrer Unzucht
frönen können und die Stätten dafür nicht ausgehen. Dafür soll die Politik der Garant sein, dann
ist sie gut. Darüber wird dann immer weit ausgeholt und abstrakt geschwafelt, als ob es hier um Hocherhabenes
ginge. Tut es nicht. Es geht darum, dass die kleinen Homos ihre perversen Gelüste nicht in den Griff
kriegen und dafür soll dann die Ges. herhalten, dass sie sich an ihr ausleben können. Diesen Mißbrauch
gilt es zu verhindern.
Immer dran denken, Luther: Sie sind Teil einer Glaubensgemeinschaft – ich NICHT! Die Aussage der Kirche
ist klar und eindeutig. Sie leitet sich aus dem Menschenbild ab, welches sie durch unseren Herren Jesus
Christus bekommen hat. Dies ist unsere Wahrheitsquelle Meine Wahrheitsquelle ist die Vernunft, die sich
aus rationaler Überlegung, Erziehung und Erfahrungswerten nährt. Sie bringen den Vergleich Verbrecher
im Knast/Homosexuelle, verneinen einen Kontext, um dann doch Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Verbrecher
unterliegen der Gesetzgebung, wie jeder andere auch. Homosexualität hat aber mit Straftätern gar nichts
zu tun, es sei denn, der einzelne Homosexuelle begeht eine Straftat. Dann ist es aber immer noch ein individueller
Fall. Es gibt auch katholische Straftäter, wie Sie wissen. Der hier oft getätigte Versuch, Homosexuellen
generell einen Makel des Kriminellen anzuhängen beweist einmal mehr, zu welchen Mitteln Gläubige manchmal
greifen, um ihre Theorien durchzusetzen. Es beweist gleichzeitig deren Scheinheiligkeit, führt es doch
sehr gut vor Augen, wie schnell ein Gebot („…falsches Zeugnis“) umgangen wird, wenn es politisch adäquat
erscheint. Nein, Luther, durch anerkannte Homosexuellenpartnerschaften wird die Ehe bestimmt nicht bedroht-
eher durch bigottes Verhalten sogenannter Gottergebener.
Oh Mann Darum geht es doch aus kirchlicher Sicht mag das stimmen und stimmig sein, daran soll sich jeder
halten wenn er mag. Aber eine Kirche darf, kann und wird auch nicht mehr Ihre Moralischen Vorstellung
zum Verhaltenskodex für alle Menschen machen und machen können. Wie gesagt was Katholiken in Ihrer Kirche
machen ist mir schnurz, das aber diese Ansichten für alle Menschen verbindlich gemacht werden sollen,
ist falsch und nicht richtig. Wir leben in Deutschland, und haben eine Demokratie ohne Staatsreligion.
Wenn indem für mich gültigen Gesetzen steht, das niemand aufgrund seiner Sexualität, seiner Hautfarbe
und Religion, diskriminiert werde darf, dann gilt das für alle Menschen. Jeder hat sich daran zu halten,
auch die RKK die in Deutschland Zuschauer ist nicht mehr. Der Staat hat sich daran zu halten und die Vorrausetzungen
zu schaffen, das dies geschieht. Egal was die RKK möchte, oder meint oder gerne hätte. Dem Papst schreibt
im Vatikan auch niemand etwas vor, weil das sein Zuständigkeits bereich ist. Der Breich für den die
Kirche in diesem unserem Staat zuständig ist, sind die Kirche selbst und Ihre Gläubigen und nicht alle
Bürger dieses Landes, auch wenn Sie das meint oder gerne hätte. Wir haben Gott sei dank das Joch der
Kirchen abgelegt uns Aufklärung geniessen dürfen. Machen Sie in Ihrer Kirche was Sie wollen, aber halten
Sie sich aus dem Leben von Millionen anderen Menschen herraus.
Üben, matt2, fleissig üben!!! …schreckt mich jedenfalls nicht davor zurück die Sehnsucht nach einem
christlichen Staatswesens bei den Menschen zu schüren Gegenwärtig schüren Sie wenig Erfolg versprechendes.
Sie haben offenbar noch nicht gemerkt, dass es durchaus christliche Werte in unserem Staatssystem gibt.
Eine erträgliche Dosis, die sich prima mit der Vorstellung demokratischer Werte verträgt. Ihr Wunschmodell
hat’s halt schwer, weil wir mit totalitären Strukturen schlechte Erfahrungen gemacht haben. Und blickt
man etwas weiter zurück in die Zeiten stärkerer katholischer Herrschaft, findet man wenig Erbauliches
im Sinne eines friedvollen Zusammenlebens. Nein, die Kirche ist wahrlich kein guter Maßstab und Ideenlieferant
für respektvolles Miteinander. Da nützt auch die Behauptung nichts, ein Gott schreibe diesen Martyrerweg
vor, damit wir im Schmerz die Leiden Jesu erkennen und damit Loyalität beweisen. Das ist ein taktisch
kluger, aber der Logik abgewandter Versuch den Machtapparat Kirche am Leben zu halten. Sie definiert ihre
Macht nun mal aus einer möglichst großen Gefolgschaft. Wäre Gott so, wie er beschrieben wird, hätte
er eine solch gestaltete Hilfestellung nicht nötig.
So? Wer bestimmt denn Ihre Menschlichkeit? Ist es nicht geradezu absolut menschlich, die Ehe vor jeglichen
Angriffen zu schützen?? Ist das nicht Menschlichkeit?? Sie schimpfen sich Ideologiefeind und hängen
selbst einer an! Die Aussage der Kirche ist klar und eindeutig. Sie leitet sich aus dem Menschenbild ab,
welches sie durch unseren Herren Jesus Christus bekommen hat. Dies ist unsere Wahrheitsquelle. Und dabei
geht es nicht nur um Nettigkeiten und oder Lustbefriedigung, sondern um uns als Mensch! Ich kenne sehr
viele homosexuelle Menschen in der Kirche, die sich durch die Begegnung mit Christus haben heilen lassen.
Sooo natürlich, wie Sie tun, ist Homosexualität nicht! Und aus diesem Grund brauchen Sie gar nicht mit
dem Pauschalvorwurf der Vergangenheitsbewältigung kommen. Das ist totaler Unfug. Eine Randgruppe sind
nämlich auch z.B. Straftäter (und hier soll KEINE Gleichstellung mit Homosexuellen geschehen). Und es
geht uns ja auch darum, diese Menschen zu „heilen“, um somit die Gesellschaft auch zu stützen. Was ist
denn, wenn diese Menschen anfangen zu schreien: Freiheit, ich will auch raus dem Knast?? Hätte das nicht
Auswirkungen auf uns alle?
was will man machen Und was sollen Sie dagegen unternehmen?? Aufstampfen oder schmeißen Sie sich auf
den Boden und brüllen „ ich will nicht das das so ist, buh hähhä“. Gründen Sie doch auch eine Partei,
vielleicht hilft es ja. Aus Mitleid kriegten Sie sogar meine Stimme.
Der Staat stellt den moralischen Verfall durch seine Anerkennung und de facto Gleichstellung… der Unzucht
mit der ordentlichen Ehe von Mann und Frau bereits unter Beweis. Das ist ein eindeutiger Verstoß gegen
Gottes Gebot, ein Bekenntnis zur Unzucht, die niemals rechtens sein kann. Damit hat sich der Staat bereits
ins Aus gestellt und selbst für unzurechnungsfähig erklärt. Solch ein Staat ist ein Greuel, man muss
sich für ihn schämen. Kein aufrechter Christ kann das hinnehmen.
Erstaunliche Logik, Herr Luther Man muss einfach einsehen, dass eine rechtliche Gleichstellung der Ehe
mit homosexuellen Partnerschaften nicht nur zu Glück in der homosexuellen Szene führt, sonder eben,
weil Sie keine Monade sind, IMMER Auswirkungen auf andere hat. Das ist das Problem. Auch die Einführung
eines Frauenwahlrechtes hatte Auswirkungen auf alle. Deshalb ist es- im Sinne der MENSCHLICHKEIT (!)-
dennoch ein wichtiger Schritt gewesen. Eine Gesellschaft wird jedenfalls nicht durch Homopaare bedroht
und die angesprochene Gesetzgebung ist auch keine Eintrittskarte für Sittenverfall. Im Gegenteil: Hier
kann ein Staat beweisen, dass er aus der Geschichte gelernt hat, die einige düstere Kapitel von Verfolgung
und Vernichtung sogenannter Randgruppen aufweist.
Auswirkung Welche Auswirkungen sollten das sein?? Es werden nicht weniger Ehen geschlossen. Es werden
nicht weniger Kinder geboren. Es werden dicht mehr Menschen Schwul oder Lesbisch. Also welche Auswirkungen
sollte es haben, außer das Menschen Verantwortung füreinander übernehmen und verpflichet sind für
einander zu sorgen. Vor unserem Gesetz, dessen Bürger wir sind, nicht vor der Kirche. Was ist denn mit
den eventuellen Auswirkungen die die RKK auf uns alle hat. Die durchaus auch schlecht sind. Denkt die
RKK auch einmal darüber nach Ihr handeln zu ändern, weil dies Auswirkungen auf andere hat. Nein tut
Sie nicht, Sie zieht es nicht einmal in betracht, das dies so sein könnte, weil Sie ja die Wahrheit besitzt.
Und dann erwarten Sie das ich die Auswirkungen meines handelns bedenke oder mein handeln gar ändere,obwohl
keinerlei bereitschaft seitens der RKK besteht dies auch zu tun. Was ist das bitte. Von anderen erwarten
was ich selber nicht halte oder geben kann, hat noch nie funktioniert.
@Ideologe: werden Sie nicht unverschämt mit Süßer können Sie Ihre Klientel in den Darkrooms betiteln.
Ihre Ignoranz gegenüber dem Christentum schreckt mich jedenfalls nicht davor zurück die Sehnsucht nach
einem christlichen Staatswesens bei den Menschen zu schüren. Dazu muss man eben kämpfen um gleichgültige
Chaoten wie Sie, die sich in der Dummheit und der Unzucht wohlfühlen zu überkommen.
Aber lieber Pascal, die Kirche hat doch keine Gesetze, die voellig irrational und unsinnig sind. Sie verlangt
doch beispielsweise nicht, dass wir jeden Abend vom Baum springen und dabei das Vaterunser rueckwaerts
in Latein aufsagen. Die Kirche schaut doch immer auf einen immens reichen Schatz an menshclichen Erfahrungen
und bildet sihc nicht einfach so mal eine Privatmeinung, sondern im Gegenteil, versucht aus der Wahrheit,
die Christus uns gegeben hat (und das ist unsere Quelle) zu filtrieren, was für uns alle gut ist und
wahr ist. Dass diese Ansicht Ihnen nicht passt ist klar. Aus diesem Grund verwerfen Sie diese ja auch
immer und sehr energisch! Ihre Begriffe von gut und schlecht sind so einfach nicht haltbar, denn diese
muessen sich immer an einem absoluten Massstab definieren. Dieser ist aber nicht Sie selbst oder Ihr „Freund“,
sondern dies ist eben genau dieses natürliche Sittengesetz, das damit auch für ALLE gelten muss!! Im
übrigen streitet keiner ab, dass wir ALLE auch Fehler und Sünden begehen. Aber der Unterschied: wir
bemühen uns, diese einzusehen und entsprechend zu ändern! Man muss einfach einsehen, dass eine rechtliche
Gleichstellung der Ehe mit homosexuellen Partnerschaften nicht nur zu Glück in der homosexuellen Szene
führt, sonder eben, weil Sie keine Monade sind, IMMER Auswirkungen auf andere hat. Das ist das Problem.
Auch Unkenrufe sollten sich um Sachbezogenheit bemühen Ich habe nicht behauptet, dass ich Sittengesetze
ablehne. Sie sind ja auch (indirekter) Bestandteil manch eines Paragraphen unserer Gesetzgebung. Sie basieren
allerdings auf gesellschaftlichen Konventionen und nicht auf religiösen Thesen. Der Vorwurf des Egoismus
prallt an mir ab. Es ist albern, einem Nichtgläubigen Egoismus vorzuwerfen, nur, weil er nicht das Vorschriftenwerk
einer religiösen Gruppe inhaliert. Ich bin glücklich und dankbar, dass meine Eltern mir eine solche
Indoktrination erspart haben. Eine Indoktrination, die mit demokratischem Verständnis unvereinbar ist,
weil sie totalitären Ansprüchen gerecht werden soll. Ein Glaube, der nur dann funktioniert, wenn sich
ihm alle anschließen, hat verloren. So wenig ich insgesamt von Religionen halte, bin ich doch froh, dass
es derer mehrere gibt. Der Übermut, der auf dieser Seite im Kleinen köchelt, beweist, wie wichtig diese
Vielfalt ist. Religionsfreiheit heißt ja Gott sei Dank auch frei von Religion sein zu können. Ich bin
deshalb kein Deut schlechter als ihr, meine Süßen.
Verwoben Ihr Dasein ist immer sehr tief verwoben mit dem Dasein anderer, mit dem Rückgriff auf andere,
mit dem Vertrauen auf Andere. Von daher ist Ihre Haltung nichts als egoistischer Verhalten. Ich lasse
andere Menschen gelten und tun und lassen was Sie möchten solange dies Im Rahmen unserer Gesetzte passiert.
Ich bin bestimmt nicht egoistisch, ich möchte mir nur nicht von einer Institution ( der ich nicht angehöre )
vorscheiben lassen, was ich zu tun und lassen habe, nur weil Ihr das nicht passt. Ich möchte auch nicht
Sonntagsmorgens durch Glockengeläut aus meinem Schlaf gerissen werden, aber dies gilt es auszuhallten
und zu tolerieren. Es redet niemand von Akzeptanz ( die erreichen wir NIE ), Toleranz ist das Schlüsselwort,
den anderen mit seinen Fehler so gelten zu lassen wie er ist, Fehlerbehaftet. Ebend dies kann die RKK
nicht, Sie möchte vorschreiben auf Teufel komm raus, ohne jegliche Berechtigung dies tun zu dürfen odser
zu sollen, jeden falls nicht, für Menschen die nicht Katholisch sind. Auch das dasein derr Katholiken
ist mit dem dasein der Homos verbunden, jedes Menschen vebunden, es scheint aber das nur die RKK sich
daran stören darf oder stört wenn es anders läuft. Warum vertraut die RKK dann nicht allen Menschen,
das Sie Ihr Leben bestmöglich meistern und führen. Das gegenseitige Vertrauen, das der andere richtig
handelt ist emminent wichtig, auch wenn mir das Verhalten des anderen nicht passt.
@Ideologe: ja da haben Sie recht! Ihre Unzuchts-Ideologie ist wirklich ihr Privatvergnügen. Damit sollten
Sie weder in der Öffentlichkeit und schon gar nicht hier hausieren gehen. Ideologische Kirchenhasser
trumpfen ja gerne absolutistisch und unverschämt auf und werfen dabei der Kirche ihren Wahrheitsanspruch
vor. Verlogener und selbstgerechter gehts wohl nicht.
Interessant: Deutsches Grundgesetz, Artikel 2: Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit,
soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz
verstößt. So katholisch scheint diese Definition eines moralischen Gesetzes nicht zu sein! Auch I. Kant
hat dies schon formuliert! Im übrigen drückt das GG einen sehr wichtigen Gedanken aus: Sie sind keine
Monade, die auf einer einsamen Insel herrscht. Ihr Dasein ist immer sehr tief verwoben mit dem Dasein
anderer, mit dem Rückgriff auf andere, mit dem Vertrauen auf Andere. Von daher ist Ihre Haltung nichts
als egoistischer Verhalten.
Ideologiefeind „Die Kirche ist nur eine Glaubengemeinschaft mit selbst auferlegten Regeln, ähnlich einer
sportlichen Disziplin, in der bestimmte Regeln eingehalten werden müssen.“ So denken in der Tat die meisten
Menschen. Man denkt zwangsläufig so wenn man die Wahrheit noch nicht kennt. Unsere Offenbarung lehrt
uns dass am Ende Christus als König herrschen wird und jeder die wahr Lehre annimmt. Ich glaube aber
auch dass die Welt noch durch die ein oder andere Kathastrophe geht unter einem Banner irgendeier Ideologie
(auch jede Ideologie zu verwerfen ist eine Ideologie wobei die Wahrheit nie eine Ideologie sein kann)
bis man endgültig den heilswert der katholischen Lehre erkennt und annimmt. Den Bach gehts immer dann
runter wenn man die Wahrheit verwirft.
Das „natürliche Sittengesetz“ ist eine rein ideologisch geprägte Erfindung der Kirche Deshalb ist es
gesellschaftlich irrelevant. Die Kirche ist nur eine Glaubengemeinschaft mit selbst auferlegten Regeln,
ähnlich einer sportlichen Disziplin, in der bestimmte Regeln eingehalten werden müssen. Selbstverständlich
kann dieses Regelwerk niemals bindend für Nichtmiglieder dieses Vereins (hier: Religionsgemeinschaft)
sein- darüber gibt es gar keine Diskussion. Hinzu kommt, dass Begriffe wie Ethik und Moral natürlich
einen deutlich älteren Ursprung haben, als deren Besetzung durch religiöse Schriften weismachen will.
Der Respekt vor dem anderen ist Bestandteil von Gesellschaften, seit es Gesellschaften gibt. Auch hier
gehen Behauptungen seitens irgendwelcher Glaubensrichtungen ins Leere. Die Ausgestaltung des eigenen Daseins
obliegt dem Individuum, das sich innerhalb eines Rechtsraumes frei bewegen kann. Für Homosexuelle bedeutet
dies ebenfalls freies Ausleben ihrer Sexualität- egal, was Sekten, Religionsgemeinschaften oder bestimmte
Parteien auf ihre Fahnen schreiben.
katholische Sicht Ich kann die katholische Sicht auch sehr gut nachvollziehen und verstehe die vorgehensweise.
Aber genau das ist es die RKK meint natürliche Sittengestze aufstellen zu können oder müssen, an die
sich gefälligst jeder zu halten. Ich möchte vielleicht auch das alle Leute nackt rum laufen da dies
das natürliche erscheinungsbild des Menschen ist, daraus mache ich selber in Sittengesetz, an das sich
jeder zu halten. Ich kann nicht aus meinen eigenen Standpunkten ein verbindliche Gesetz für alle anderen
machen, ich kann das frei stellen, aber verpflichtend ist es deswegen noch lange nicht weil ich das meine.
Die RKK kann für Ihre Gläubigen vorschreiben was sie will, aber ebend nicht für alle Menschen, auch
wenn das erstrebenswert scheint oder Ihr selber logisch erscheint. Ich gehe mit vielem der RKK konform
auch sicherlich konservativen Ansichte für die ich oft schelte bei meinen Freunden einstecken muss.
@ Ideologiesucher Anmerkung: Das, was die Kirche als Heil versteht. Was man selbst für richtig hält
gilt absolut, denn ansonsten würde man es niccht für richtig halten. Ich kann nicht sagen: „Dies ist
richtig, aber das auch“, wenn die Richtigkeit des einen die des anderen ausschließt. Wenn man also sagt:
„Es ist richtig, das Gott dreifaltig ist“, dann kann man gleichzeitig jemandem einen Wahrheitsanspruch
einräumen, der dies anders sieht, denn dann würde die Aussage nicht mehr stimmen. Dem Staat stehen nicht
Rechte zu. (…) Das ist doch Erbsenzählerei. Selbstverständlich kann sich der Staat Rechte einräumen,
die er gegenüber den Bürgern einfordern kann. Es funktioniert natürlich nur, wenn die Bürger die Ansprüche
des Staates grundsätzlich akzeptieren. Gerne! Studien brauche ich dafür nicht, es genügt ein Blick
in den Katechismus: Nettes Manöver, aber Sie sprachen von einer Ideologie, die bei allen Gläubigen sichtbar
werde. Das „alle“ betonten Sie noch durch Kursivsetzung. Da kommen Sie jetzt mit Ihrem Katechismusbeispiel
nicht weiter. Es gibt zB Homosexuelle IN der Kirche, die das sicher ganz anders sehen. Schon das reicht
aus, um Ihre Behauptung „alle“ zu pulverisieren. Es sei denn, Sie hätten noch bessere Beispiele. Zudem
ist Ihre Schlussfolgerung auch noch falsch: Ein klarer Eingriff in die freie, persönliche Entfaltung.
Mangels rechtlicher Macht ist „die Kirche“ zu solchen Eingriffen gar nicht in der Lage. Ein Unterwerfung
unter diese Lehre ist die freie Entscheidung des Einzelnen.
@Pascal Glaube ist eine persönliche Möglichkeit sich an Werte und Normen zu halten, an etwas zu glauben
und danach zu leben und keine Vorschrift. Gott gibt jedem die Möglichkeit frei zu entscheiden ob er sich
zu Ihm bekennt und seinen Weg gehen will. Die Rkk möchte das dies Pflicht ist, weil Sie die einzig wahre
Kirche ist. Das ist durchaus in gewissen Punkten richtig. Jedoch spricht die kath. Kirche auch von einem
natürlichen Sittengesetz. Dies ist verbindlich für alle. Vergleichen Sie doch mal das bürgerliche Gesetzbuch.
Es gibt Bereiche, die sind ausschließlich für alle bestimmt, weil sie Grundwerte sichern und entsprechend
so die Gesellschaft als solche sichern. Die kath. Kirche hat da mehr noch im Auge: Sie möchte das Wohl
und Heil aller. Das funktioniert jedoch nicht nach dem Motto: Ich will, deshalb mische sich da niemand
ein. Sie argumentieren IMMER aus der IHRER Sicht. Sie wollen, sie haben, sie dürfen. Die kath. Kirche
dreht diesen Spieß um und gibt das natürliche Sittengesetz für alle heraus. Im Falle der Homosexualität
ist es ein natürliches Gesetz, denn es betrifft ALLE, nicht nur Katholiken. Die Sonntagspflicht dagegen
ist nur dem Gläubigen zugänglich und ist ensprechend KEIN natürliches Sittengesetz!
@ Pascal Gut, du bist nicht katholisch, das ist dein gutes recht, aber warum lässt du die Katholiken
dann nicht so leben wie sie es für richtig halten?
#74 raindance1 † 16:20:42 | Mittwoch, 5. März 2008
@Sozi,das ist keine ausreichende Antwort auf meine Frage ich kann trotzdem nicht nachvollziehen, warum
den Sünden einer Minderheit soviel Gewicht gegeben wird und die Sünden der großen Mehrheit so gut wie
nie angesprochen werden. ob Homosexualität immer frivoler ausartet kann ich nicht beurteilen. In meiner
Umgebung kann ich derartiges nicht bestätigen. Aber ich lebe auch nicht in den Metropolen dieses Landes.
katholisch Leben Ebend ich bin nicht katholisch und will gar nicht katholische Leben. Ebend genau das
ist der Punkt, den Sie nicht verstehen. Dadurch das die RKK etwas meint und äußert ergibt sich nicht
zwangsläufig für jeden Bürger dieses Landes oder dieser Welt daraus ebend nach diesen Ansichten zu
handeln und sein Leben zu gestalten. Wenn sich Menschen daran halten können und möchten, bitte schön,
schön für Sie, daraus erwächst aber noch nicht eine Verpflichtung für jeden enendso zu handeln oder
diese Ansichten zu leben. Aber genau das ist es was die RKK versucht, Sie möchte Ihre Ansichten verbindlich
für alle Menschen zu machen, und dies geht nicht und ist unanständig, egal aus welchen Gründen Sie
das möchte. Glaube ist eine persönliche Möglichkeit sich an Werte und Normen zu halten, an etwas zu
glauben und danach zu leben und keine Vorschrift. Gott gibt jedem die Möglichkeit frei zu entscheiden
ob er sich zu Ihm bekennt und seinen Weg gehen will. Die Rkk möchte das dies Pflicht ist, weil Sie die
einzig wahre Kirche ist. Dort wo 3 in meinem Namen versammelt sind, möchte ich mitten unter Ihnen sein,
dort steht nicht von RKK. Also lassen Sie das einmischen in die persönliche Lebensgestaltung dr Menschen,
die nicht Gottes weg gehen können oder wollen. Wir leben hier in einer Demokratie und nicht mehr im heiligen
Römischen Reich Deutscher Nation.
@ Regentanz Wenn alle zur Heiligung aufgerufen sind, dann frage ich mich, warum gerade in einem sog. katholischen
Forum der Eindruck entsteht, dies gelte vor allem für Homosexuelle Menschen. Weil gerade das Verständnis
das praktizierte Homosexualität Sünde ist in unserer Gesellschaft kaum noch vorhanden ist. Auch bin
ich überzeugt das die immer mehr frivol ausartende praktizierte Homosexualität einen Rattenschwanz an
anderen Sünden gegen das sechste Gebot hinter sich herzieht.
#71 raindance1 † 16:07:26 | Mittwoch, 5. März 2008
Wenn alle zur Heiligung aufgerufen sind, dann frage ich mich, warum gerade in einem sog. katholischen
Forum der Eindruck entsteht, dies gelte vor allem für Homosexuelle Menschen. Aufgrund des geringen Anteils
homosexueller Menschen an der Gesamtbevölkerung werden diese ja in aller Regel als Minderheit bezeichnet.
Und was ist mit dem ganz großen Rest…sind diese alle auf dem Weg der Heiligung? Nimmt man die kreuz.net
Beiträge als Maßstab, dann kommt man schnell zum Eindruck, nur Schwule hätten ein Problem mit ihrer
Heiligung.
Manchmal ist’s nur noch arm: Wir alle sind zur Heiligung aufgerufen und dazu gehört auch das Homosexuelle
gegen praktizierte Homosexualität ankämpfen bis sie ganz davon frei sind Eine sexuelle Identität lässt
sich zum Glück nicht dauerhaft unterdrücken oder wegtherapieren (ach dazu gibt es ja ein paar Psychoscharlatane).
Eine durch Gehirnwäsche bedingte geistige Beschränktheit hingegen kann- die Bereitschaft des seelisch
geschwächten vorausgesetzt- erfolgreich behandelt werden.
@ Pascal Ich wohne in Dortmund, falls Ihnen das weiter hilft. Dann können wir uns ja mal auf der Südtribüne
verabreden. :)3 Warum sollte ich keusch leben, und damit einen wesentlichen Teil eines jeden Menschen
außeracht lassen oder unterdrücken. Wenn du bewusst katholisch sein willst solltest du das in Angriff
nehmen. Da ich Gottesgeschöpf bin, bin ich von Natur aus vollkommen, da muss ich nicht noch christlich
vollkommen werden, Dieser Ansatz ist weder christlich noch katholisch, wir alle sind aufgerufen die Verletzungen
der Erbsünde an uns zu bekämpfen und uns dadurch Gott zu nähern. Durch unseren Herrn haben wir die
Möglichkeit durch Reue und Buße (Bußsakrament) immer wieder aufzustehen und es besser zu versuchen,
dazu gehört aber die Einsicht das praktizierte Homosexualität u.a. Sünde ist (Sünde trennt von Gott).
Selbstlose Liebe, die Fürsorge füreinander, die Hilfe und die gegensetige Achtung gehören in jede Partnerschaft
uns zeichen eine gute ebendsolche aus. Dazu sind auch Homosexuelle fähig, ob es Ihnen das passt oder
nicht. Dazu sind weder alle Heteros fähig wie alle Homos unfähig zu, nur der Geschlechtsakt unter Homos
ist Sünde. Wir alle sind zur Heiligung aufgerufen und dazu gehört auch das Homosexuelle gegen praktizierte
Homosexualität ankämpfen bis sie ganz davon frei sind, jedenfalls wenn sie sich Gott nähern wollen.
Dabei schaut Gott oft mehr auf das wollen als auf das vollbringen, diesen Trost haben wir alle, bei unseren
vielen Schwächen und Sünden (nötig)!
Das Urteil bezog sich darauf das es in Frankreich Alleinstehenden grundsätzlich erlaubt ist Kinder zu
adoptieren und das nicht wegen der sexuellen Ausrichtung abgelehnt werden kann. Denn das ist diskriminierend.
Das hat nichts mit einer Adoption durch Homosexuelle Paare zu tun !!!
@Benedikt Die übergeordnete Arbeitsgrundlage der Kirche ist das Heil der Menschen. Anmerkung: Das, was
die Kirche als Heil versteht. Ein immanenter Unterschied! Dass dem Staat Rechte zustehen, wurde von der
Kirche nie bestritten Dem Staat stehen nicht Rechte zu. Er schafft die Rechtsgrundlagen, auf deren Grundlage
(s)eine Gesellschaft funktionieren soll. Dazu* werden Sie sicher entsprechende Belege haben (*zu meiner
Behauptung, die Kirche schere sich nicht um die freie Entfaltung des Einzelnen) Gerne! Studien brauche
ich dafür nicht, es genügt ein Blick in den Katechismus: Eine nicht geringe Anzahl von Männern und
Frauen haben tiefsitzende homosexuelle Tendenzen. Diese Neigung, die objektiv ungeordnet ist, stellt für
die meisten von ihnen eine Prüfung dar. Hiermit untermauert die (katholische) Kirche, dass sie Homosexualität
nicht als Identitätsmerkmal anerkennen will, sondern sie als „objektiv ungeordnet“ einstuft. Diese verquaste
Formulierung täuscht nicht darüber hinweg, dass hier eine große Gruppe von Menschen als fehlgeleitet
bezeichnet wird- spätestens, wenn sie ihren ihrer Identität entsprechenden Neigungen nachgeht und sich
nicht im Sinne der Kirche keusch verhält. Ein klarer Eingriff in die freie, persönliche Entfaltung.
Wenn Sie das nicht verstehen, kann ich Ihnen auch nicht helfen!
@sozial Ich wohne in Dortmund, falls Ihnen das weiter hilft. 2359 Homosexuelle Menschen sind zur Keuschheit
gerufen. Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen
sie sich – vielleicht auch mit Hilfe einer selbstlosen Freundschaft –’ durch das Gebet und die sakramentale
Gnade Schritt um Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern. Warum sollte ich
keusch leben, und damit einen wesentlichen Teil eines jeden Menschen außeracht lassen oder unterdrücken.
Da ich Gottesgeschöpf bin, bin ich von Natur aus vollkommen, da muss ich nicht noch christlich vollkommen
werden, was auch immer das sein soll. Selbstlose Freundschaften habe ich genug, ich möchte einen Menschen
komplett Lieben Geist,Seele und Körper, denn aus diesen 3 besteht jeder Mensch durch die Gnade und Güte
Gottes. Selbstlose Liebe, die Fürsorge füreinander, die Hilfe und die gegensetige Achtung gehören in
jede Partnerschaft uns zeichen eine gute ebendsolche aus. Dazu sind auch Homosexuelle fähig, ob es Ihnen
das passt oder nicht. Gott soll 5-10% seiner Geschöpfe diese Freude und dieses einzigartige Geschenk
verwehren. Warum sollte er das wollen. Alle Menschen sind gleich durch Gottes Gnade und haben die gleichen
Vorraussetzungen Gnade zu erlangen, unabhängig was die RKK denkt, sagt und lehrt.
@ Ideologiefeind Die Kirche hat eine übergeordnete Arbeitsgrundlage: Die Bibel. Die übergeordnete Arbeitsgrundlage
der Kirche ist das Heil der Menschen. Insbesondere das Christentum nach katholischer Sichtweise ist keine
Buchreligion. Der Begriff Exegese kann nicht davon ablenken, dass die Kirche eher unfreiwillig eine Anpassung
an eine übergeordnete Gesetzgebung (BRD:Grundgesetz) vorgenommen hat. Für ein Eingehen auf Ihre Thesen
wäre es hilfreich, wenn Sie dazu mal konkrete Beispiele bringen würden. Dass dem Staat Rechte zustehen,
wurde von der Kirche nie bestritten.ganz im Gegenteil sagte schon Jesus selbst, dass der Gläubige die
Forderungen des Staates zu erfüllen habe („gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist“), wobei auch dies natürlich
nicht grenzenlos gelten kann. Im Kern aber bleibt bei allen Gläubigen eine Ideologie sichtbar, die sich
um das Recht auf freie Entfaltung des Einzelnen wenig schert Dazu werden Sie sicher entsprechende Belege
haben, als repräsentative Studien, soziologische Gutachten etc. pp. Nennen Sie die mal bitte.
Ideologiefeind: Aufklärerische Dummheit Ideologiefeind gefällt sich in der Rolle des überlegen Rationalen
gegen böse Obskuranten. Allerdings ist er dabei seinen eigenen Vorurteilen erlegen und nicht der Schlaueste.
So meint er nun mit eingebildeter Vernünftigkeit, tatsächlich aber wenig holder Naivität: Sie [Homosexuelle;
Ch.H.] deshalb rechtlich zu benachteiligen (Partnerschaftsrecht) ist Quatsch. Diese Behauptung ist selber
Quatsch. Sie führt zwangsläufig auf die – von den Homo-Lobbys – peinlich vermiedene Frage, wieso eigentlich
Partnerschaften, die nicht auf Sexualität beruhen, oder Partnerschaften, die eine Mehrheit von Personen
umfassen, nicht ebenso die Privilegien, die das GG der Ehe zuerkennt, sollen beanspruchen dürfen. MfG
Christoph Heger
@Arkanum Ich denke, was da wirklich an Gesetzen geplant oder nicht geplant, bzw. vorhanden oder nicht
vorhanden ist, ist den Unkenrufern egal. Sie gehen ja generell davon aus, dass Gleichstellungsgesetze
und die staatliche Anerkennung von Homosexualität als Identitätsmerkmal Wegbereiter für moralischen
Verfall sind. Allein der Umstand, dass Homosexuelle sich erdreisten für Gesetzesänderungn zu kämpfen,
lässt diese Klerusgesellen die Wände hochgehen. Was auch immer hier an „Argumenten“ gegen Homos vorgebracht
wird: Es sind vorrangig haltlose Anschuldigungen mit dahinter steckenden, böswilligen Absichten. Homosexuelle
haben definitiv ein anderes Beziehungsleben als Heteros- na und? Es ist ihr gutes Recht und erklärt sich
doch von selbst. Sie deshalb rechtlich zu benachteiligen (Partnerschaftsrecht) ist Quatsch.
@ Pascal Hier mal die offizielle Meinung der röm/kath. Kirche zur praktizierten Homosexualität: 2359
Homosexuelle Menschen sind zur Keuschheit gerufen. Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur
inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich – vielleicht auch mit Hilfe einer selbstlosen Freundschaft
–’ durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit
annähern. Hier wurde schon mehrfach angeboten sich persönlich mal zu einer diskussion zu treffen oder
sich privat per Email zu unterhalten, dies wird nur abgelenht, warum. Von mir aus können wir uns treffen,
wo wohnst du denn? Feige und verlogen ist das nichts weiter. Ein haltloser Vorwurf den ich nicht bestätigen
kann. Ich bin gerne bereit per Email- Adresse einen Privaten Meinungsaustausch zu machen, also bitte.
Ich auch, mich kann man hier privat anmailen.
Ente, die 2. Auch für den anderen „Europäischen Gerichtshof“ (= Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften)
ist keine Meldung www.kreuts.net/forum/index.php?topic=1130.0 über ein Urteil zum Adoptionsrecht homosexueller
Paare ausfindig zu machen. Klein-Waterkantgate in Niederösterreich? Herr Mohrmann: :)3
@Benedikt Die Kirche hat eine übergeordnete Arbeitsgrundlage: Die Bibel. Erst die Trennung von Staat
und Kirche und die damit verbundene staatliche Gesetzgebung hat die Kirche dazu gebracht, von einigen
Positionen (Lehren) abzurücken. Der Begriff Exegese kann nicht davon ablenken, dass die Kirche eher unfreiwillig
eine Anpassung an eine übergeordnete Gesetzgebung (BRD:Grundgesetz) vorgenommen hat. Sicher: Die Fundamentalisten
stechen als Anachronismen besonders hervor. Im Kern aber bleibt bei allen Gläubigen eine Ideologie sichtbar,
die sich um das Recht auf freie Entfaltung des Einzelnen wenig schert, sondern lieber getreu der Glaubenslehre
bestimmten Gruppen weniger „Gleichheit“ einräumen möchte.
ACHTUNG! ENTE! Noch einmal (ich bin Fachanwalt für Verwaltungsrecht, bitte sehr). Ein Urteil des EGMR
zur Adoption durch homosexuelle Lebenspartnerschaften EXISTIERT NICHT. DIE IST EINE DURCH DIE „CHRISTEN“
IN DIE WELT GESETZTE ENTE!!! Das aktuellste Urteil des EGMR in der Sache E.B. versus France vom 22. Jan.
2008 befaßt sich mit der ADOPTIONSBERECHTIGUNG (nicht der Adoption) durch eine Einzelperson. Das Urteil
stellt ausdrücklich klar, daß es hier weder um die Stiefkindadoption noch um die Adoption durch ein
homosexuelles Paar geht!
@Sozial Es ist hier schon sehr spassig, besonders wenn Lingen oder Humer hier Artikel verfassen. Beschämt
bin ich nicht, warum auch. Hier wird sich selber nur so dragestellt als wäre man die einzige Wahrheit,
scheint aber nicht Manns genug zu sein, mit Namen zu seiner Meinung zu stehen und diese auch zu vetreten.
Warum versteckt man sich in den USA, weil man feige ist oder kein Rückgrat hat. Hier wurde schon mehrfach
angeboten sich persönlich mal zu einer diskussion zu treffen oder sich privat per Email zu unterhalten,
dies wird nur abgelenht, warum. Feige und verlogen ist das nichts weiter. Ich bin gerne bereit per Email-
Adresse einen Privaten Meinungsaustausch zu machen, also bitte.
@ Ideologiefeind Die Kirche will alles, aber bestimmt keine Menschen, die ihre der biblischen Lehre abgewandte
Identität selbstbewußt nach außen tragen. Da wundert es nicht, wenn Fundis mit Allgemeinplätzen, wüsten
Unterstellungen und abgeschmackten Wortkreationen ihre Verzweiflung zum Ausdruck bringen. Sie schreiben
der Kirche eine bestimmte Haltung zu, können als Beleg aber nur die Äußerungen von Fundis bringen.
Was sagt uns das?
Sie könnten Recht haben, Herr Mohrmann… ich finde außer diesem Artikel selbst nichts, auch nicht mit
der Newssuche. Danke für den Hinweis! Den von Ihnen geschilderten Fall konnte ich hingegen problemlos
ausfindig machen. Den gibt es.
Dieses Urteil gibt es nicht! Ein Urteil zur deutschen Rechtslage, nach der das Verbot der Adoption durch
homosexuelle Lebenspartnerschaften rechtswidrig sei, existiert nicht! Oder kann mir wer die Funstelle
nennen?
Wie Teilnehmer Blablabla richtig sagte… Die Ehe ist keine Erfindung der Kirche. Allenfalls die Ergänzung/Umbenennung
in den „heiligen Bund“. Geschenkt! Meinetwegen soll die Kirche sich weigern, Homopaaren den Segen zu erteilen.
Eine Institution, die ohnehin wenig Berührungsängste beim Diffamieren und Deklassifizieren von Bürgern
hat, sollte für den anständigen Bürger keine Anlaufstelle für Belange und Fragen rund um Lebensplanung,
Liebe, Beziehung etc. sein. Die Kirche stolpert da einfach über ihre Ideologie, die realitätsferner
nicht sein könnte. Homosexuelle, die auf Selbstbestimmung pochen und sich nicht in die erwünschte Duckmäuserpose
begeben, stellen natürlich eine Bedrohung dar. Die Kirche will alles, aber bestimmt keine Menschen, die
ihre der biblischen Lehre abgewandte Identität selbstbewußt nach außen tragen. Da wundert es nicht,
wenn Fundis mit Allgemeinplätzen, wüsten Unterstellungen und abgeschmackten Wortkreationen ihre Verzweiflung
zum Ausdruck bringen.
Was regste dich so auf Pascal Wenn Kreuz.net nicht in den USA stände, könntet ihr Homos euch doch nicht
so gut hier amüsieren! Oder war das nur gelogen und ihr amüsiert euch hier nicht und seit nur beschämt
weil hier eure Sünde und Auflehnung gegen Gott aufgedeckt wird!
Aufrichtig Deswegen versteckt man sich auch in den USA, weil man soooo aufrichtig ist und zu seiner Meinung
steht und diese mit seinem Namen auch vertritt. Wunderbare Satire.
matt2: Hihi Versuche dieses Portal hier und seinen aufrichtigen Kampf gegen die Unmoral Haha! +net und
„aufrichtig“ im selben Zusammenhang zu nennen, das nenn ich Chuzpe!
die Spötter werden verstummen… fast schon wie ein Röcheln, wie ein giftiges Husten aus der Tiefe einer
kranken Seele klingen die immerselben und belanglosen Versuche dieses Portal hier und seinen aufrichtigen
Kampf gegen die Unmoral niederzumachen. Als wollte man sich selbst glauben machen, dass es so wäre, wie
man es darstellt. Ich sehe da nicht so schwarz, wie die Homos. Ich glaube da kommt allmählich was ins
Rollen was sie auch mit haltlosem Gespött nicht werden eindämmen können.