Diözesanpriester lernen bei der Piusbruderschaft das Messelesen
Als der Geistliche vor zwanzig Jahren bei seinem Bischof um die Erlaubnis für die Zelebration der Alten Messe bat, wurde sein Antrag abgeschmettert. Es wäre wesentlich leichter gewesen, um eine Laisierung anzusuchen.
(kreuz.net, Stuttgart) Am Montag, dem 3. März, feierte ein Diözesanpriester aus Baden-Württemberg am
Distriktsitz der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Stuttgart seine erste Heilige Messe im vorkonziliaren
Ritus.
„Das war ein ganz großer Gnadentag“ – sagte der gebürtige Kurpfälzer, der schon vor zwanzig Jahren einen Antrag auf Erlaubnis zur Zelebration der Alten Messe gestellt hatte:
„Er wurde damals abgelehnt. Das war eine niederschmetternde Erfahrung für mich.“
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. bietet seit dem Erscheinen des Motu Proprio ‘Summorum pontificum’ regelmäßig Schulungen für Priester aus den Diözesen an. Diese stoßen auf eine gute Resonanz.
„Auch Vorträge und Weiterbildungen gehören zum Angebot, das wir unseren Priesterfreunden machen“ – sagt Pater Franz Schmidberger (61), der Distriktobere Deutschlands.
Bei der gestrigen ersten Messe hat es sich Pater Schmidberger nicht nehmen lassen, selber zu ministrieren:
„Es gibt nichts schöneres, als einen Priester zu den Quellen der Tradition der Kirche zurückzuführen“, so der ehemalige Generalobere und enge Vertraute des verstorbenen Gründers der Piusbruderschaft, Erzbischof Marcel Lefebvre:
„Gebe Gott, daß ein Wiedererwachen durch die Reihen der Priester gehe, und sie sich für die Jahrtausende alte Tradition der Kirche begeistern“.
Insgesamt schätzt er die Zahl der in Deutschland seit dem päpstlichen Erlaß neu hinzugekommenen Messen im römisch-katholischen, lateinischen Ritus auf etwa hundert – Privatzelebrationen eingeschlossen. Tendenz: steigend.
Ebenfalls am Montag hielt Bischof Bernard Fellay – gegenwärtiger Generaloberer der Piusbruderschaft -im Priesterseminar Herz-Jesu im niederbayrischen Zaizkofen für neun auswärtige Diözesanpriester einen Vortrag.
© Titelbild: fsspx.info
„Das war ein ganz großer Gnadentag“ – sagte der gebürtige Kurpfälzer, der schon vor zwanzig Jahren einen Antrag auf Erlaubnis zur Zelebration der Alten Messe gestellt hatte:
„Er wurde damals abgelehnt. Das war eine niederschmetternde Erfahrung für mich.“
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. bietet seit dem Erscheinen des Motu Proprio ‘Summorum pontificum’ regelmäßig Schulungen für Priester aus den Diözesen an. Diese stoßen auf eine gute Resonanz.
„Auch Vorträge und Weiterbildungen gehören zum Angebot, das wir unseren Priesterfreunden machen“ – sagt Pater Franz Schmidberger (61), der Distriktobere Deutschlands.
Bei der gestrigen ersten Messe hat es sich Pater Schmidberger nicht nehmen lassen, selber zu ministrieren:
„Es gibt nichts schöneres, als einen Priester zu den Quellen der Tradition der Kirche zurückzuführen“, so der ehemalige Generalobere und enge Vertraute des verstorbenen Gründers der Piusbruderschaft, Erzbischof Marcel Lefebvre:
„Gebe Gott, daß ein Wiedererwachen durch die Reihen der Priester gehe, und sie sich für die Jahrtausende alte Tradition der Kirche begeistern“.
Insgesamt schätzt er die Zahl der in Deutschland seit dem päpstlichen Erlaß neu hinzugekommenen Messen im römisch-katholischen, lateinischen Ritus auf etwa hundert – Privatzelebrationen eingeschlossen. Tendenz: steigend.
Ebenfalls am Montag hielt Bischof Bernard Fellay – gegenwärtiger Generaloberer der Piusbruderschaft -im Priesterseminar Herz-Jesu im niederbayrischen Zaizkofen für neun auswärtige Diözesanpriester einen Vortrag.
© Titelbild: fsspx.info
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Freitag, 7. März 2008 12:21
Doriano: @ HBR
Die Serie auf K-TV läuft weiter. Es bestehen also
noch Chancen!
noch Chancen!
Freitag, 7. März 2008 11:20
Marcelus: @Frasim: Sie haben absolut recht!
„Die Priester der Lefebvre-Sekte hingegen sind entweder suspendiert oder noch schlimmer exkommuniziert.
Auf jeden Fall ver[w]eigern sie bis heute dem heiligen Vater den Gehorsam. Somit sind sie lediglich Sektierer,
nicht aber Katholiken.“
Frasim:
Soso. Und von den Diözesanbischöfen und -priestern sind dem Heiligen Vater alle gehorsam, oder wie??! Dass ich nicht lache. Diese sind dann aber mindestens genauso „Sektierer, nicht aber Katholiken“, wie Sie dies der FSSPX unterstellen, mindestens!!
Völig richtig!
Die Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) besitzen wenigstens den römisch-katholischen Glauben, der alleinseligmachend ist:
was man ja von den regulären lokalen Kirchenorganisationen nicht sagen kann!
Insofern völlig abstrus, aber auch vielsagen, daß die lokalen Kirchenorganisationen von der FSSPX als angebliche „Sekte“ warnen!
Für das päpstliche Rom ist die FSSPX außerdem eine innerkirchliche Angelegenheit, im Gegensatz zur „Sekten“-Fehlauskunft auf Lokalkirchenebene, welche mit Modernismushäretikern durchsetzt ist.
Man erhält alle sieben katholischen Sakramente in den Notstandspfarrkirchen der FSSPX!
Deo gratias!
Frasim:
Soso. Und von den Diözesanbischöfen und -priestern sind dem Heiligen Vater alle gehorsam, oder wie??! Dass ich nicht lache. Diese sind dann aber mindestens genauso „Sektierer, nicht aber Katholiken“, wie Sie dies der FSSPX unterstellen, mindestens!!
Völig richtig!
Die Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) besitzen wenigstens den römisch-katholischen Glauben, der alleinseligmachend ist:
was man ja von den regulären lokalen Kirchenorganisationen nicht sagen kann!
Insofern völlig abstrus, aber auch vielsagen, daß die lokalen Kirchenorganisationen von der FSSPX als angebliche „Sekte“ warnen!
Für das päpstliche Rom ist die FSSPX außerdem eine innerkirchliche Angelegenheit, im Gegensatz zur „Sekten“-Fehlauskunft auf Lokalkirchenebene, welche mit Modernismushäretikern durchsetzt ist.
Man erhält alle sieben katholischen Sakramente in den Notstandspfarrkirchen der FSSPX!
Deo gratias!
Freitag, 7. März 2008 00:59
Alois Bischof: Autor Thilo Stopka und die ‘Internationale Vereinigung Rore Sanctifica’
würden jedoch diesen Diözesanpriester als „Pseudo-Diözesanlaien“ bezeichnen, weil man die westlichen
(„lateinischen“) Weiheriten nach der Änderung durch Paul VI. (‘Pontificalis Romani’, 18.6.1968, eingeführt
1.4.1969) als ungültig und nichtig ansieht.
Nach ehemaligen Seminaristen der FSSPX also diene Hw. H. Franz Schmidberger bei „Pseudopriestern“ (d.h. angeblichen „Laien“) die Heilige Messe.
Warum treten so doch immer mehr Spaltungen auf innerhalb der Bewegung „Römisch-Katholische Tradition“? Ist nicht der hl. Petrus Fundament der Einheit „usque ad tempus finem“ (Vatikanum I., „Pastor Aeternus“), d.h. bis ans Ende der Zeit, nicht bloß bis zu den Letzten Tagen (dies ultimas).
Warum werden die Ungültigkeitsthesen bzgl. Weiheriten der erneuerten Vatikanum II-Kirche nicht endlich mal widerlegt? Es verwirrt und verunsichert die kath. Gläubigen gigantisch, ob man noch an ein „häretisches Neu-Rom“ glauben kann, oder nicht, und ob man einem gültiger Priester oder einem bloßen Laien die eigenen Todsünden bekennt…
Die Ungültigkeitstheorien gehen um die Welt und verunsichern viele Personen, und machen dass viele dieser Personen sogar sich dem Sedisvakantismus zuwenden…
Nach ehemaligen Seminaristen der FSSPX also diene Hw. H. Franz Schmidberger bei „Pseudopriestern“ (d.h. angeblichen „Laien“) die Heilige Messe.
Warum treten so doch immer mehr Spaltungen auf innerhalb der Bewegung „Römisch-Katholische Tradition“? Ist nicht der hl. Petrus Fundament der Einheit „usque ad tempus finem“ (Vatikanum I., „Pastor Aeternus“), d.h. bis ans Ende der Zeit, nicht bloß bis zu den Letzten Tagen (dies ultimas).
Warum werden die Ungültigkeitsthesen bzgl. Weiheriten der erneuerten Vatikanum II-Kirche nicht endlich mal widerlegt? Es verwirrt und verunsichert die kath. Gläubigen gigantisch, ob man noch an ein „häretisches Neu-Rom“ glauben kann, oder nicht, und ob man einem gültiger Priester oder einem bloßen Laien die eigenen Todsünden bekennt…
Die Ungültigkeitstheorien gehen um die Welt und verunsichern viele Personen, und machen dass viele dieser Personen sogar sich dem Sedisvakantismus zuwenden…
Donnerstag, 6. März 2008 16:42
Doriano: @ HBR
Ich kenne K-TV. Und da gab es auch vor kurzem eine Reihe mit dem Namen „Die überlieferte Liturgie des
außerordentlichen lateinischen Ritus“ mit Pfr.Konrad
Sterninger. Ja, dieser Sender ist nicht schlecht – leider
wird er von der „Amts“kirche eigentlich nicht wahrgenommen – oder schlichtweg ignoriert.
Sterninger. Ja, dieser Sender ist nicht schlecht – leider
wird er von der „Amts“kirche eigentlich nicht wahrgenommen – oder schlichtweg ignoriert.
Donnerstag, 6. März 2008 10:11
Rübezahl: @ Stimme der Vernunft
Dieses Posting wird Ihrem Namen aber nicht gerecht:
Stimme der Vernunft:
„Am Montag, dem 3. März, feierte ein Diözesanpriester aus Baden-Württemberg am Distriktsitz der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Stuttgart seine erste Heilige Messe im vorkonziliaren Ritus.
Es ist immer wieder bedauerlich, wenn ein Priester von der Kirche abfällt und sich einer Sekte anschliesst.“
Ich glaube, Ihre ratio hat da etwas nicht richtig verstanden …
Liebe Grüße
der Rübezahl
Stimme der Vernunft:
„Am Montag, dem 3. März, feierte ein Diözesanpriester aus Baden-Württemberg am Distriktsitz der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Stuttgart seine erste Heilige Messe im vorkonziliaren Ritus.
Es ist immer wieder bedauerlich, wenn ein Priester von der Kirche abfällt und sich einer Sekte anschliesst.“
Ich glaube, Ihre ratio hat da etwas nicht richtig verstanden …
Liebe Grüße
der Rübezahl
Donnerstag, 6. März 2008 10:06
stimme der vernunft: Schade
Am Montag, dem 3. März, feierte ein Diözesanpriester aus Baden-Württemberg am Distriktsitz der Priesterbruderschaft
St. Pius X. in Stuttgart seine erste Heilige Messe im vorkonziliaren Ritus.
Es ist immer wieder bedauerlich, wenn ein Priester von der Kirche abfällt und sich einer Sekte anschliesst.
Es ist immer wieder bedauerlich, wenn ein Priester von der Kirche abfällt und sich einer Sekte anschliesst.
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