Erzbistum Freiburg
Messe wider Willen
Die Alte Messe in Freiburg hat ihre Vorgeschichten. Eine davon ist Prälat Georg Gänswein. Außerdem kostet eine Ministrantenprobe 15 Euro. Von Eva-Maria Storch.
Alte Messe in Freiburg
Alte Messe in Freiburg
(kreuz.net, Freiburg) Jahrelang wiesen deutsche Ordinariate dem gläubigen Priesternachwuchs die Tür. Sie besetzten statt dessen die kirchlichen Posten mit Leuten, welche die Kirche bekämpfen.

Nun muckten in Freiburg diese Mietlinge auf. Der Pfarrer der Adelhauser-Kirche, in der seit dem Januar die Alte Messe gelesen wird, tat die altgläubigen Gottesdienstbesucher als „Nostalgiker“ ab. In der Sakristei führt seine Haushälterin das Kommando und der Mesner gab brüllend Unflätigkeiten von sich. Sie alle wären lieber zu Hause bei Bratwurst und Sauerkraut geblieben als bei der überlieferten Liturgie.

Zum Glück hat Gott Humor. Als 1994 ein frisch promovierter Kirchenrechtler von Erzbischof Oskar Saier nach Freiburg beordert wurde, konnte dieser mit den Ministressen beim Abendgottesdienst herzlich wenig anfangen und beschloß, künftig die Heilige Messe an einem Seitenaltar im Kapellenkranz des Umgangchors zu lesen, der im auslaufenden Mittelalter nach französischem Vorbild hinter dem Hochaltar errichtet worden war.

Rasch sprach sich herum, daß dort ein frommer Priester im Alter von 38 Jahren täglich um 7.00 Uhr den Novus Ordo auf Latein feiert. In der Folge traten zur Frühmesse der Domherren kaum noch mehr Personen hinzu als die Konzelebranten.

Auch in anderen Belangen erwies sich der junge Kleriker als dermaßen reaktionär, daß ihn das Ordinariat bereits 1995 nach Rom wegkomplimentierte. Dort wurde er schließlich Privatsekretär von Kardinal Joseph Ratzinger. War der Sekretär dem damaligen Erzbischof von Freiburg nicht recht, so ist er dem heutigen Papst nur billig. Vorerst war man Hw. Georg Gänswein los.

Als der damalige Freiburger Erzbischof Saier kurz nach der Millenniumswende an einen Rücktritt dachte, polemisierte die Lokalpresse was das Papier hergab, damit der „Kettenhund“ des „Panzerkardinals“ auf keinen Fall dessen Nachfolger würde.

Ein Akt der „Divina Commedia“ folgt dem anderen. Der Mensch spinnt seine Intrigen und Gott lächelt. Dieses Spiel ist so universal, daß wir es auch im Freiburger Mikrokosmos wiederfinden.

Bis zum heutigen Tag hält der nach Angaben der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ schönste Mann im Vatikan seine Kontakte nach Südbaden. Was ihm in der Heimat nicht vergönnt war, darf er nun aus der Ferne beobachten: Freiburg hat seine lateinische Liturgie – obendrein noch in der klassischen Form.

Als am 6. Januar 2007 in der Adelhauser-Kirche die erste Alte Messe gefeiert wurde, ließ Monsignore Gänswein seinem alten Religionslehrer tags zuvor herzliche Grüße an den Zelebranten ausrichten. So hat jede Geschichte eine Vorgeschichte. Aber meistens gibt es derer gleich mehrere.

Überfüllte Kirche in Freiburg
Der Erzbischof von Freiburg hat in der Adelhauser-Kirche die Zelebration der Hl. Messe nach dem Missale von 1962 ad experimentum bis März alle 14 Tage gestattet.Die Lokalpresse erwartete anfangs "5 bis 10" Gäste.Bisher war die Kirche jedesmal überfüllt.

Revolution und Gegenrevolution

Freiburg ist die südlichste Großstadt Deutschlands. Martin Heidegger, Karl Rahner und Karl Lehmann wirkten hier.

Die Gegend ist geprägt vom badisch-revolutionären Geist: Friedrich Hecker rief in dieser Region 1848 die erste Deutsche Republik aus, nämlich in Konstanz – wo Jahre zuvor Freiherr von Wessenberg als letzter Generalvikar der alten Diözese gegen den Papst opponierte.

Im Südwesten Deutschlands existieren seit ihren Anfängen sogenannte altkatholische Gemeinden. Heute wird Freiburg von einem grünen Oberbürgermeister regiert und gilt als Hauptstadt der Esoterik.

Freiburg hat aber auch eine andere Seite. An der hiesigen Universität lehrten Erasmus von Rotterdam, Remigius Bäumer, Walter Hoeres, Alma von Stockhausen und Joseph Schumacher. Hier waren Nikolaus Gihr, Edith Stein, Reinhold Schneider, Romano Guardini und Karl Leisner zu Hause.

Modernismus und Tradition prallen in dieser Stadt aufeinander. Mitte der 90er Jahre organisierten einige Studenten in katholischen Altersheimen, Wohnstiften und Kapellen in und um Freiburg Messen im Alten Ritus. Die Priester fuhren für eine einzige Feier oft Hunderte von Kilometern. Es wurden Vorträge und Einkehrtage abgehalten. Vor allem aber wurde gebetet.

Erzbischof mit zwei Seelen

Freiburg besitzt zwei Seelen. Diese wohnen auch in der Brust des amtierenden Erzbischofs, Mons. Robert Zollitsch. Er läßt einerseits konservative Gruppen nicht im Regen stehen und läßt sich andererseits zu Aussagen gegen den Zölibat hinreißen.

Bei seiner Amtseinführung als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz lobte er seinen Vorgänger Kardinal Lehmann, obgleich dieser ihn bei der Ernennung zum Erzbischof von Freiburg bloßstellte, indem er öffentlich verkündete, daß ihm Weihbischof Paul Friedrich Wehrle als Metropolit lieber gewesen wäre.

Mainz bleibt Mainz – aber deins wird nicht meins: Solche Humoresken gibt es nur in Freiburg. Eben dort wird nun die klassische Liturgie zelebriert – auf die Initiative von Mons. Robert Zollitsch hin.

Einen Monat vor dem Termin setzte der Erzbischof eine bundesweite ‘Initiative katholischer Priester und Laien’ von seinem Vorhaben in Kenntnis. Dieser Kreis hütete die Information allerdings wie ein Staatsgeheimnis, kontaktierte weder die Ansprechpartner vor Ort, noch Gruppen wie ‘Pro Missa Tridentina’ oder ‘Una Voce’. Schweigen im Schwarzwalde.

Nur per Zufall erfuhren Gläubige durch die Notiz in einem Villinger Lokalblättchen, das achtzig Kilometer östlich von Freiburg erscheint, was sich da Erfreuliches in der Metropole tat. Sofort brachte ‘kreuz.net’ eine Meldung. Prompt schickte ‘Pro Missa Tridentina’ Briefe an Multiplikatoren im Südwesten der Republik, telefonierte und organisierte Schotts und Ministrantengewänder.

Die Freiburger Presse informierte erst zwei Tage vor der ersten Feier die Öffentlichkeit. Der Freiburger Dompfarrer Claudius Stoffel wurde mit der Prognose zitiert: Es sind nicht die Massen, die man erwarte, vielleicht eine Handvoll alter Leute.

Symbol für die Lebenslüge der deutschen Bischöfe

Am Dreikönigs-Fest quoll die Kirche über. Zwei Wochen später kamen rund dreihundert Besucher, so daß aus Platzmangel ungefähr dreißig Personen gehen mußten – sogar im Mittelgang und auf der Empore war kein Raum mehr. Seither ist die Adelhauser-Kirche eine Chiffre für die Lebenslüge des deutschen Episkopats, niemand wolle die tridentinische Messe besuchen.

Unter den Gottesdienstbesuchern sind nicht nur zahlreiche Familien und Studenten. Auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Rechtsanwälte, Lehrkräfte der Universität, Mitglieder des Domchors werden regelmäßig gesichtet – etwa der letzte Leiter der theologischen Abteilung der Herder-Buchhandlung, als diese noch katholisch war, lange bevor sie von der Thalia Gruppe geschluckt wurde.

Kaum eine Messe in Freiburg kann mehr Gläubige zählen als der traditionelle Gottesdienst in der Adelhauserkirche.

Zwei der vier Zelebranten meinten sogar, eigentlich müsse man die überlieferte Liturgie im Münster feiern. Vielleicht hätte der Erzbischof nicht einmal etwas dagegen.

Kampfhandlungen in der Sakristei

Momentan wird das Vorhaben allerdings vom Freiburger Bobbele – so der Name einer hiesigen Narrengestalt – sabotiert. Der Bobbele steht als pars pro toto für den provinziellen Charakter der einheimischen Bevölkerung.

Vier Zelebranten wurden vom Dompfarrer mit der Zelebration des Alten Ritus betraut. So fühlt sich keiner zuständig, beispielsweise den dritten Kerzenleuchter auf den Altar stellen zu lassen, das Asperges zu spenden oder einmal Weihrauch zum Einsatz zu bringen. An Septuagesima war die Kasel grün, an Laetare violett – können solche Wirrungen im Sinne des Erzbischofs sein?

Ehe die Gläubigen nicht selber Chorröcke mitbrachten versuchte der Mesner alles, damit nicht mehr als zwei Ministranten dienen dürfen. Angeforderte Leuchter versteckte er sogar im Keller. Für eine Ministrantenprobe will er 15 Euro von Jugendlichen und Studenten, die allesamt nicht erwerbstätig sind: „Sonst ist da gleich ganz Schluß.“ Den Bock aber schoß der hauptamtliche Organist ab, der am vergangenen Sonntag erst zur Opferung kam und bis dahin von einem der Laien ersetzt werden mußte, die sich für die überlieferte Messe einsetzen.

Doch die eigentlichen Fäden will die Haushälterin von Pfarrer Alwin Renker in den Händen halten. Pfarrer Renker ist Rektor der Kirche und nennt sich Professor. Eigentlich ist er gar kein Pfarrer, denn die Adelhauserkirche gehört der städtischen Heilig-Geist-Stiftung.

Von ihr hat Hw. Renker lediglich die Schlüssel, um jeden Sonntag seit vierzig Jahren vor leeren Bänken zu zelebrieren. Wen wundert es da, daß eine Alte Messe, die neue Besucher und ein volles Haus beschert, etwas Verwirrung stiftet?

Der Mesner bekommt jedenfalls sein Geld – von Hw. Renker und von den Altgläubigen. Er hat auch seinen Auftritt – vor und nach der Messe. Zwischendrin läßt er sich den Kaffee im benachbarten Wirtshaus schmecken.

Eine katholische Freikirche?

Die Lokalpresse macht sich über die alte Liturgie ihren eigenen Reim: „Es ist eine Zeit, in der eben nicht wenige der katholischen Kirche den Rücken kehren, weil es ihnen selbst im normalen Gottesdienst zu wenig modern zugeht. Manche wechseln zu den protestantischen Freikirchen über, weil sie dort klatschen und tanzen dürfen“ – reimte ein ganz schlauer Journalist.

Es stimmt, daß die Freikirchen in Freiburg regen Zulauf haben – allerdings nicht, weil sie von der lateinischen Messe, die sie gar nicht kennen, abgeschreckt wären, sondern weil es in der katholischen Kirche kaum noch Priester gibt, die an die Wirksamkeit von Gebeten glauben, die eine persönliche Beziehung zum Heiland haben, welche die Erlösung durch das Blut Christi predigen oder die Existenz der Hölle für wahr halten.

Die Katholiken sind zu einer Vereinigung von Deisten verkommen, die sich sonntags in die Hände schütteln und hoffen, daß die Sache mit Gott doch nicht ganz so ernst ist.

Die Adelhauser-Kirche in Freiburg steht für einen möglichen Neuanfang der Kirche in Deutschland. Wollen die Bischöfe überhaupt eine Neuevangelisierung?

Trotz einem frappanten Mangel an Diözesanpriestern lassen sie lieber Wortgottesdienste feiern, statt Priester der Petrusbruderschaft, der ‘Servi Jesu et Mariae’ oder anderer Ecclesia-Dei-Gemeinschaften um Hilfe zu bitten.

Die Türen sind vernagelt, manche Köpfe auch. Während sich im ökologisch-korrekten Freiburg die Energie-Plus Häuser mit der Sonne drehen, treten manche Herren im Ordinariat auf der Stelle.

Keinen Kilometer von der Adelhauserkirche liegt die römisch-katholische Kirche „Maria Schutz“, wo vier orthodoxe Gemeinden schalten und walten können, wie sie wollen.

Hier verhindern weder hysterische Haushälterinnen noch aggressive Mesner den Einsatz von Weihrauch.

Warum sollte nicht auch die Liturgie des Westens, wie sie seit über 1500 gefeiert wird, ohne Schikanen in der Metropole des liberalen Südbadens zelebriert werden dürfen?

Damit könnte Erzbischof Zollitsch sich einen besseren Namen machen, als wenn er sich für die Lockerung des Zölibats und andere dubiose Ideen vor den Karren spannen läßt.
      
34 Lesermeinungen
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#35   von Spee   17:56:22 | Dienstag, 11. März 2008
„Fernsehkochritus“
Während gegen die K i r c h e n dicke Bretter gebohrt werden, stürzen wir uns auf das MOTU PROPRIO. Man lacht sich ins Fäustchen: Ein gefundenes Fressen, das man den Katholen da hingeworfen hat…Lasst doch die Heilige Messe feiern wie der jeweilige Priester es will!! Die Tridentinische Messform ist ohne Zweifel die würdigere. Wes Geistes Kind kann davor eigentlich Angst haben und Erlasse aussprechen oder hinterhältig gegen das Papsterlass fuckeln?
Wenn die FAZ vom „Fernsehkochritus“ nach dem Vaticanum sprach, drückte sie mit einem Wort das Wesentliche aus: Banalisierung einer 1500jährigen Tradition, die nichts Banales zugelassen hatte.
Frei nach Bertolt Brecht sollte eine Grossteil unserer Oberhirten überlegen, ob sie nicht die Gläubigen abschaffen sollten. o^/
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#34   Fairplay1   15:37:48 | Dienstag, 11. März 2008
„Kundenfreundlichkeit“
Der Klerus, der Gott und den Menschen dienen soll, sollte sich doch freuen, dass die Adelhauser Kirche so voll ist.
Wovor haben die Priester Angst?
Jeder „Dienstleister“ muss sich den Gegebenheiten anpassen, wenn die Gläubigen (die „Kunden“) es so wollen, warum also nicht? Warum keine Toleranz gegenüber den „Nostalgikern“ (was für ein Wort!!!???), wenn sie doch auch gegenüber den „Liberalen“ angewendet wird.
Warum die Angst gegenüber einem Ritus, der jahrhundertelang korrekt warund deshalb gar nicht falsch sein kann.
In wenigen Jahren werden die Messen im Neuen Ritus so leer sein, dass ein Umdenken allerhöchste Zeit hat. Liebe Priester! Freut Euch doch über die Gläubigen, und lernt halt das bisschen dazu bei den FSSP, um fit zu sein.
Alle anderen arbeitstägigen Menschen müssen das auch!
Vergesst nicht, wem Ihr einst dienen wolltet! Nicht Eurer Bequemlichkeit, nein, Gott allein!
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#33   Rübezahl   14:22:59 | Montag, 10. März 2008
Tatsache…
…ist, dass Christus selbst die Kirche gründete und selbiger volle Vertretungsvollmachten gab.
„Die Bedeutung der Katze war im frühen Mittelalter gering. Mit der zunehmenden Ausbreitung der – ebenfalls über Seehandelswege eingeschleppten – Vorratsschädlinge Wanderratte, Hausratte und Hausmaus ergab sich die Notwendigkeit ihrer Bekämpfung, was im Spätmittelalter zu einer starken Zunahme der Hauskatzen führte.“
Was Paulus nicht alles gesagt haben soll … vielleicht hat es die Katz nur nicht richtig verstanden … „miau-miau“ versus „Griechisch“ …
Miezekatze:
„Tatsache…ist, dass der Zölibat eine kirchliche Erfindung ist.
Bis ins Mittelalter war die Priesterehe erlaubt.
Paulus empfiehlt mehrfach sogar die Ehe und verbietet sie ausdrücklich NICHT.“
Liebe Grüße
der Rübezahl
PS
btw:
„»Schon daß der Löwe zum Katzengeschlecht gehört«, warnt das Neue Natur- und Kunstlexicon 1801 eindringlich, »läßt uns von seinem Edelmuthe nicht viel erwarten,« Die gemeine Hauskatze ist vollends ein Ausbund von Blutgier und Falschheit. Manche Menschen fallen ihretwegen in Ohnmacht, andere ziehen sich allein durch den Katzenatem eine tödliche Schwindsucht zu. »Auf jeden Fall ist es zu rathen, daß man Katzen nicht zu viel traue … Sie unterdrückt ihre Mordlust in Gegenwart des Menschen mehrentheils, läßt ihr aber freien Lauf, sobald sie sich unbemerkt glaubt.« Leider hat diese Bestie kaum natürliche Feinde. »Hunde müssen schon sehr hungern, wenn sie eine Katze verzehren sollen, doch thun sie es.«“
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#32   Marcelus   12:26:05 | Freitag, 7. März 2008
@Benedikt: Der einzige jemals kanonisierte Ritus ist der Ritus St. Pius’ V. von 1570
Schon wegen seiner zeitlichen Einordnung kann das nicht sein. Den Ritus nach Pius V. zum Urmeter zu erklären ist vollkommen willkürlich
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#31   Pro fide catholica †   12:21:01 | Freitag, 7. März 2008
@Marranenjäger: Judenstämmlinge Bea und Montini
„In … Bonum Certamen („Der gute Kampf“) schreibt Abbé Mouraux:
‘Paul VI. war durch seinen Großvater mütterlicherseits sowie seine Mutter jüdischer Herkunft; letztere war kurz vor ihrer Heirat getauft worden, weshalb sie ihrem Sohn auch den Namen Giovanni Battista, ‘Johannes der Täufer’, gab. Er selbst trug mehrmals das Ephod, jenes Abzeichen, das der Hohepriester getragen hatte, als er Jesus verurteilte. Während des Konklaves, das dann Montini wählen sollte, verließ Kardinal Tisserant das Gebäude (was allen Regeln ins Gesicht schlug und Zweifel an der Gültigkeit der Wahl aufkommen läßt). Ein hoher römischer Prälat hat mir mitgeteilt, Tisserant habe Angehörige des B’nai B’rith (Söhne des Bundes) aufgesucht, einer ausschließlich Juden vorbehaltenen Freimaurerorganisation. Dies sei geschehen, nachdem Kardinal Siri mit hauchdünner Mehrheit gewählt worden sei und erneut über seine Wahl habe abstimmen lassen. Die Sache sei durch die Adelsgarde ans Licht gekommen, die dann auch aus diesem Grund aufgelöst worden sei.
Eine amerikanische Zeitschrift, welche dieses Gerücht aufgriff, veröffentlichte ein paar Monate nach der Wahl Paul VI. eine Photographie, die ihn zusammen mit den Führern der ‘Söhne des Bundes’ zeigte. Am 25.1.1966 erschien in der Zeitschrift Look ein explosiver Artikel (‘Wie die Juden das katholische Denken verändert haben’), in dem die Verhandlungen zwischen Kardinal Bea und der jüdischen Freimaurerei aufgedeckt wurden.’“
(aus: Verfinsterung der Kirche, Durach 2004)
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#30   Leblhuber   23:41:14 | Donnerstag, 6. März 2008
Marranenjäger, die Jagd ist für heute vorbei!
Wer zu spät kommt, den bestraft das Forum!
Aus welchem Loch bist Du denn jetzt noch gekrochen? Die Juden haben wir heute schon abgehakt, erledigt und ordnungsgemäß abgelegt. o^/ o^/ o^/
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#28   Leblhuber   23:07:15 | Donnerstag, 6. März 2008
@Pro fide catholica:
ein Verein von Modernisten und Liberalisten, denen das freimaurerisch-häretische Konzil und die Rehabilitierung ihres Gründers durch die Juden Bea und Montinija gerade recht kam, und die an vorderster Front steht, wenn es darum geht, zu modernisieren, zu protestantisieren, zu judaisieren!
Sagen Sie, Antirassist, ist der Schmid-Verlag eigentlich die allerletzte Bastion, die die Juden und die Freimaurer noch nicht eingenommen haben?
Dann wird es aber wirklich eng für Sie! Langsam begreife ich Ihre Ängste.
6.684.262.807 Menschen um 22.56 Uhr
Juden ca. 14.000.000
ergibt 0,2 % der Weltbevölkerung
Das heißt: Von 1000 Menschen sind 2 Juden.
Unvorstellbar!!! Und man erkennt sie heutzutage nicht einmal!!! :-!
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#27   Pro fide catholica †   22:28:58 | Donnerstag, 6. März 2008
Zollitsch und Alte Messe ist wie Feuer und Wasser!
Zwei der vier Zelebranten meinten sogar, eigentlich müsse man die überlieferte Liturgie im Münster feiern. Vielleicht hätte der Erzbischof nicht einmal etwas dagegen.
Geht’s noch naiver? Zollitsch boykottiert doch die Alte Messe, wo er nur kann. Die Schönstattbewegung, der er angehört, hat sich nach dem Konzil als das entpuppt, was sie von Anfang an war: ein Verein von Modernisten und Liberalisten, denen das freimaurerisch-häretische Konzil und die Rehabilitierung ihres Gründers durch die Juden >:) Bea und >:) Montini ja gerade recht kam, und die an vorderster Front steht, wenn es darum geht, zu modernisieren, zu protestantisieren, zu judaisieren! :-!
Frau Storch & Co. sollten sich also keinen falschen Hoffnungen hingeben! :-@
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#26   Aleph †   19:39:39 | Donnerstag, 6. März 2008
Bärendienst
Ob dem Erzbischof der Beifall aus der Tradi-Ecke wirklich gut tut, ist noch nicht bewiesen. Der Beifall könnte sich als perfider Bärendienst für den EB, aber hilfreich für das eigene Süppchen der Tradis erweisen. Trau, schau wem!
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#25   sacerdos helveticus   19:19:19 | Mittwoch, 5. März 2008
@Gotthard
Dass Karl Leisner aus dem Bistum Münster kam und in seinem Heimatbistum den Schwerpunkt seines Lebens hatte, ist sicher auch Frau Storch bekannt.
Dennoch lässt sich dieser Selige auch für Freiburg und das Badnerland in Anspruch nehmen.
Hier die betreffenden Abschnitte aus seiner Biographie:
…1936/1937 Theologiestudium in Freiburg.
…ab 05.06.1939 Aufenthalt im Lungensanatorium „Fürstabt Gerbert Haus“ in St.Blasien/Schwarzwald.
08.11.1939 Attentat des Widerstandskämpfers Georg Elser auf Adolf Hitler in München.
09.11.1939 Verhaftung Karl Leisners in St. Blasien.
09.11.1939 Schutzhaft im Gefängnis Freiburg.
15.02.1940 Schutzhaft im Gefängnis Mannheim.
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#24   Benedikt   19:12:22 | Mittwoch, 5. März 2008
@ Marcelus
Der Urmeter der römischen Liturgie ist doch ohne Zweifel das kanonisierte Meßbuch St. Pius’ V. von
Schon wegen seiner zeitlichen Einordnung kann das nicht sein. Den Ritus nach Pius V. zum Urmeter zu erklären ist vollkommen willkürlich – genausogut könnte man das mit dem Ritus nach Paul VI. tun, oder nach Hippolyt usw. Die Richtschnur des Ritus ist aber wohl eher die Form, die Gregor der Große festgelegt hat. Daher ist es wesentlich besser, diese Form zum Urmeter zu erklären, wenn auch damit nicht gesagt sein kann, dass die Liturgie Gregors der ursprünglichen Liturgie der Kirche entspricht.
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#23   Gotthard   17:08:58 | Mittwoch, 5. März 2008
@marcelus
Kanonisiert ist alleine das Meßbuch des hl. Pius V. von 1570
Wie bitte soll ein Messbuch heilig gesprochen werden?
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#22   Frasim   16:53:02 | Mittwoch, 5. März 2008
@Gunsenum
Sehr schön das alles, aber jetzt mal nicht vom Thema ablenken, bitte!!
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#21   Gunsenum   16:49:53 | Mittwoch, 5. März 2008
Erstaunlich…
Die GAP-Reform des Jahres 2003 stellt – bezogen auf die Stärkung der Umweltfreundlichkeit der Landwirtschaft und die Förderung der nachhaltigen Entwicklung im ländlichen Raum – einen wichtigen Schritt nach vorne dar.
In dieser Hinsicht spielt die Einhaltung anderweitiger Verpflichtungen eine zentrale Rolle, da die vollständige Gewährung von Direktzahlungen an Betriebsinhaber von der Erfüllung der in Anhang III der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003 des Rates aufgeführten Grundanforderungen an die Betriebsführung abhängig gemacht wird. Zu diesen Anforderungen gehören die Bestimmungen einiger Richtlinien der Gemeinschaft im Umweltbereich, darunter Richtlinie 79/409/EWG des Rates über die Erhaltung der wild lebenden Vogelarten und Richtlinie 92/43/EWG des Rates zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen.
Erfüllt ein Betriebsinhaber die Grundanforderungen an die Betriebsführung nicht, kann der Gesamtbetrag der diesem Betriebsinhaber zu gewährenden Direktzahlungen gekürzt oder gestrichen werden.
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#20   Marcelus   16:27:12 | Mittwoch, 5. März 2008
Der Urmeter der römischen Liturgie ist doch ohne Zweifel das kanonisierte Meßbuch St. Pius’ V. von
1570
1. Als Urmeter der Liturgie kann man allenfalls die Liturgie Gregors des Großen ansehen, die die erste festgelegte Liturgie im Westen darstellt. Von dieser Liturgie unterscheidet sich der mit gallischen Elementen etc angereicherte Ritus von Pius V.
Kanonisiert ist alleine das Meßbuch des hl. Pius V. von 1570 (vgl. Päpstlich-Apostolische Konstitution Quo primum, 1570).
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#19   Benedikt   16:24:48 | Mittwoch, 5. März 2008
@ Komma
…und bei dem Vergleich des NOM mit dem überlieferten römischen Ritus als Urmeter der Liturgie muss man allerdings auch die Folgen der Verwendung des NOM mit beachten: leere Kirchen, Glaubensabfall, katechetische Unwissenheit, Relativismus,
1. Als Urmeter der Liturgie kann man allenfalls die Liturgie Gregors des Großen ansehen, die die erste festgelegte Liturgie im Westen darstellt. Von dieser Liturgie unterscheidet sich der mit gallischen Elementen etc angereicherte Ritus von Pius V.
2. Mit Ihren Vergleichen schießen Sie Ihrer Sache ins Bein. Mit demselben Recht könnte man die alte Liturgie für die großen Kirchenspaltungen verantwortlich machen. Vielleicht sollte man sich mal fragen, welchen Anteil solche Logikexperimente an der breiten Ablehnung der von den Tradis vorgebrachten Argumenten hat.
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#18   maliems   16:19:18 | Mittwoch, 5. März 2008
schön dass
es in freiburg läuft
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#17   Typ   16:18:59 | Mittwoch, 5. März 2008
@ Sozialkatholisch
Ich sehe nicht, wo der Ritus zu etwas verleitet. Es ist eher eine gewisse Mentalität, die zu etwas verleitet. Wenn im Messbuch drei Orationen zur Auswahl stehen, kann ich wohl kaum das Messbuch verantwortlich machen, wenn der Zelebrant einfach eine vierte Oration verwendet, die nicht drinsteht.
@ Komma
Es ist völliger Stuss, das, was Sie beschreiben, als „Folgen der Liturgiereform“ darzustellen. Es ist – wie jeder drittklassige Philosophiestudent weiß – keineswegs logisch zwingend, im einen eine Folge des anderen zu sehen. Es könnte auch sein, dass die zahlenmäßige Situation der Kirche noch negativer wäre, wenn die Kirche bei der „Alten Messe“ geblieben wäre. Die Gottesdienstbesucherzahlen waren auch vor dem Konzil schon sinkend. Einen Kausalzusammenhang zwischen Konzil und nachkonziliaren Besucherstatistiken herzustellen, ist nicht zwingend.
Die „katechetische Unwissenheit“ war, wie wir aus zahlreichen bischöflichen Visitationsberichten früherer Jahrhunderte wissen, schon in vergangenen Epochen unter aller Sau – bei Priestern wie Laien.
Ich will bestenfalls zugestehen, dass vor dem Konzil mehr Katholiken in der Lage waren, Katechismussätze auswendig aufzusagen. Supertoll! Wenn Sie Katholizismus als einen Akt des Auswendiglernens von Sätzen definieren (inklusive teilweise brutaler Gewalt gegen Kinder, wenn diese z.B.das Vaterunser nicht aufsagen konnten), dann habe ich jedenfalls daran kein Interesse – und ich weiß, dass ich in diesem Punkt mit Christus einer Meinung bin.
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#16   Komma   16:09:18 | Mittwoch, 5. März 2008
@Typ…
…und bei dem Vergleich des NOM mit dem überlieferten römischen Ritus als Urmeter der Liturgie muss man allerdings auch die Folgen der Verwendung des NOM mit beachten: leere Kirchen, Glaubensabfall, katechetische Unwissenheit, Relativismus, Neuheidentum usw. usw. Sicher nicht nur Folge einer verflachten Liturgie, aber aus meiner Sicht eines nach dem Konzil sozialisierten Katholiken hat die „Liturgiereform“ maßgeblichen Anteil an dieser Negativentwicklung.
Das „Experiment erneuerte Liturgie“ scheint mir grandios gescheitert – eine liturgische Neubesinnung auf das „Urmeter“ ist dringend erforderlich – und dank Papst Benedikt XVI ist diese Neuorientierung schon am laufen. Unbeeindruckt von den Rückzugsgefechten der Ewiggestrigen post 68er.
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#15   Fabianus   16:04:03 | Mittwoch, 5. März 2008
Lieber „Typ“
Ich habe weder das Konzil noch die Liturgiereform mit dem heute morgen erlebten in Verbindung gebracht. Also stecken Sie mich bitte nicht in eine Schublade, wenn die Verlockung noch so groß sein sollte- Sie irren sich in meinem Fall.
Den priester habe ich auch bereits kontaktiert, nur noch keine Antwort erhalten.
Nocheinmal: Ihre mir gegenüber wertenden Aussagen (Tradi, Hasstiraden) treffen nicht zu und ich bitte Sie dies mir gegenüber zu unterlassen. Es muss möglich sein, Missstände erwähnen zu können, ohne gleich in Schubladen diffamiert zu werden.
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#14   Sozialkatholisch   16:03:06 | Mittwoch, 5. März 2008
@ Typ
Dass Priester nicht die Texte des Tages verlesen, kommt in der Tat vor, liegt aber nicht im Ritus.
Einspruch, der NOM verleitet viel, viel mehr zum eigenmächtigem abändern.
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#13   Typ   15:57:19 | Mittwoch, 5. März 2008
@ Komma
Das Original der Liturgie bleibt allerdings der überlieferte römische Ritus – sozusagen das Urmeter, an dem sich jede „Erneuerung“ messen lassen muss.
Ja, und genau daran misst sie sich auch: Lesen Sie Sacrosanctum Concilium, und lesen Sie die Grundordnung des Römischen Messbuchs.
Sofern Sie bereit sind, zu lesen.
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#12   Gotthard   15:55:58 | Mittwoch, 5. März 2008
@komma
noch jemand, der zeigt, dass er von der Biografie eines Karl Leisner keine Ahnung hat – und sich auch nicht kundig machen will.
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#11   Typ   15:49:27 | Mittwoch, 5. März 2008
@ Fabianus
Dass Priester nicht die Texte des Tages verlesen, kommt in der Tat vor, liegt aber nicht im Ritus.
In der ach so wunderbaren Zeit zwischen Tridentinum und II. Vatikanum gab es hunderte dokumentierter Fälle von Priestern, die nicht einmal wussten, wie viele Apostel es gibt, wie viele Sakramente, und die nicht ansatzweise die Messe korrekt feiern konnten.
Was soll der Bischof denn machen? Soll er den Priester mit der Kreissäge zerstückeln – oder was hätten Sie gerne?
Die Macht der Oberen ist eben auch begrenzt. Selbst ein Johannes Paul II. musste sich von einem arroganten Selfmade-Sektengründer namens Marcel Lefebvre auf dem Kopf herumtanzen lassen, weil der es mit seinem bischöflichen Amt einfach nicht so genau nahm und seine Jüngerschar um den katholischen Glauben betrog.
Warum wenden Sie sich nicht einfach mal an den Priester? Und zwar nicht nach typischer Tradi-art mit Hasstiraden in der Sakristei und Höllendrohungen, sondern – wie es sich für einen guten Christenmenschen gehört – in Liebe? Fragend, warum er das Evangelium gekürzt hat? Bittend, dass er das nicht wieder tun möge? Werbend für die Schönheit der liturgischen Ordnung und ihren inneren Sinn?
Ach nein, das ist ja natürlich zu viel verlangt. Hauptsache schimpfen, schimpfen, schimpfen – und natürlich war früher alles besser! :-S
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#10   raindance1 †   15:46:50 | Mittwoch, 5. März 2008
Freiburg und Umgebung sind, was die alte
Messe anbelangt, doch längst fest in Händen der FSSPX. Freiburg, der Breisgau und die Ortenau sind alte Hochburgen der Pius Bruderschaft. Wer da zu einer alten Messe wollte, der hatte schon vor 20 Jahren gute Möglichkeiten…lange vor dem Adelshauser Experiment.
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#9   Fabianus   15:42:45 | Mittwoch, 5. März 2008
Heute Morgen
besuchte ich eine Heilige Messe. Erst bei erneuter Lektüre daheim fiel mir auf, dass der Priester die Hälfte des Evangeliums einfach weggelassen hat und einen Text zusammenstückelte. So wird man um seinen Glauben betrogen. Es fiel mir nicht das erste Mal auf, dass manche Priester die Liturgie quasi als ihr Privateigentum erachten, in dem sie sich austoben können. So werden verschiedene Hochgebete einfach miteinander vermischt und elementare Glaubensaussagen ausgelassen (Maria wird zB ausgelassen).
Die Gläubigen merken davon meist nichts, wie auch. Aber sie werden um ihren Glauben betrogen. Mein Anruf bei einem Bischof erbrachte die tollkühnsten Aussagen wie zB.: „Das ist das Problem der Priester.“ oder „Da wenden sie sich an den falschen“. -Diese Herren greifen in Themen wie Schwangerschaften, Aids gerne medienwirksam ein, doch wo Gläubige (und ich bin nicht der Einzige) sich über derartige liturgische-man muss schon sagen- Missbräuche beschweren, wird man abgewimmelt. Sie wollen nichts damit zu tun haben. Ebenfalls erfuhr ich von jenem Bischof, dass die „pro-multis“- Änderung auf unabsehbare Zeit erstmal auf Eis gelegt wurde.
Alles in Allem ein Trauerspiel!
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#8   Komma   15:37:09 | Mittwoch, 5. März 2008
Na, jetzt auch noch Gotthard
…dann sind ja wieder alle Nörgler und MP – Gegner beisammen. Wenn’s euch Spaß macht…
Aber ihr werdet die neue liturgische Bewegung nicht aufhalten. Das MP SP wirkt schon: nicht nur durch immer mehr Messangebote im überlieferten Ritus (siehe Introibo.net www.introibo.net/), Interesse bei Priestern und Laien an Fortbildungen im „neuen – alten“ Ritus uvm. – auch werden zumindest in meiner Stadt auch die Hl. Messen im „ordentlichen“ Usus seit dem MP merklich würdiger und häufiger unter Verwendung der vorgeschriebenen Texte zelebriert.
Das Original der Liturgie bleibt allerdings der überlieferte römische Ritus – sozusagen das Urmeter, an dem sich jede „Erneuerung“ messen lassen muss. Und immer mehr Gläubige merken, was ihnen in den letzten 40 Jahren vorenthalten wurde. Außer ein paar Ewiggestrige wie RRR, Aleph, Gotthardt, Typ…
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#7   Doriano   15:32:08 | Mittwoch, 5. März 2008
@Komma
Ich kann Ihnen nur zustimmen! Und dieses Ignorieren
und „in die Ecke stellen“ seitens der „Amts“kirche wird
sich eines Tages mal bitter rächen! Die Alte Messe ist
im Wachsen begriffen. Und wenn jemand von halbleeren
FSSPX-Kapellen und einem Altersdurchschnitt von +-
70 redet, dann soll der mal z.B. nach Köln kommen.
Und wir sind auch international! Einer der Messdiener stammt übrigens aus Liberia.
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#6   Sirilo   15:30:11 | Mittwoch, 5. März 2008
Mulier taceat in ecclesia!
… ;-)
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#5   RRR   15:27:36 | Mittwoch, 5. März 2008
@ Komma
@Typ, RRR …habt ihr nichts Besseres zu tun als in diesem Forum immer die gleichen frustrierten Mantras zu wiederholen? Langweilig, langweilig…
Das Wiederholen immer der gleichen frustrierten Mantras habe ich bei kreuz.net gelernt.
Jeder dritte Artikel: Scheiß Neue Messe.
Jeder vierte Artikel: Scheiß Homos.
Jeder fünfte Artikel: Scheiß Juden.
Langweilig, langweilig…
Aber die katholische Kirche wird niemals untergehen, auch wenn ihr die Tradis die Pest an den Hals wünschen, um sich dann in ihrer Selfmade-Religion einzulullen!
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#4   Gotthard   15:18:24 | Mittwoch, 5. März 2008
Karl Leisner
Vielleicht sollte sich Eva-Maria Storch doch mal mit der Biografie eines Karl Leisner beschäftigen, dann wurde sie ihn nicht mehr für Freiburg reklamieren!
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#3   Komma   15:11:49 | Mittwoch, 5. März 2008
@Typ, RRR
…habt ihr nichts Besseres zu tun als in diesem Forum immer die gleichen frustrierten Mantras zu wiederholen? Langweilig, langweilig…
Die überlieferte Liturgie lebt, wächst und gedeiht – wo immer man sie lässt. Da hilft euer ganzes miesepetrige Gemosere nichts – in die Liturgie ist mit dem MP SP ein neuer frischer Wind hinein gekommen und macht wieder richtig Lust auf katholische Kirche.
Nicht mehr der abgestandene Mief der post 68er und des angeblichen „Geists“ des Konzils. Das ist nur noch etwas für Ewiggestrige, – die liturgische Zukunft liegt woanders.
Deo gratias! o^/
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#2   RRR   14:58:04 | Mittwoch, 5. März 2008
Mal wieder mit Dreck werfen
Er läßt einerseits konservative Gruppen nicht im Regen stehen und läßt sich andererseits zu Aussagen gegen den Zölibat hinreißen.
Wie man aus der Aussage „Der Zölibat ist ein Geschenk“ (die Meinung von Bischof Zollitsch) und „Der Zölibat ist theologisch nicht notwendig“ (theologischer Allgemeinplatz, auch von Joseph Ratzinger einige Male herausgestellt) eine „Aussage gegen den Zölibat“ machen kann, die der Bischof angeblich getan hat, bleibt auf ewig das Rätsel dieser omniösen Frau Storch.
Aber egal, hauptsache mit Dreck werfen, hauptsache das Ansehen eines Hierarchen der Kirche beschmutzen.
Merke: Dtn 5,20 gilt auch für anonyme Internetseiten. Gott sieht nämlich auch das Verborgene.
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#1   Typ   14:53:21 | Mittwoch, 5. März 2008
Wenig überraschend
Auch zu der angeblichen Autorin „Eva-Maria Storch“ findet sich bei google nichts. Nur eine Person gleichen Namens, die aber wohl kaum die Autorin dieses Artikels ist.
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