Sozialenzyklika
Speist der ehemalige Bischof von Limburg die Armen ab?
Auf den an ihn gerichteten Vorwurf, er sei marxistisch orientiert, ließ Bischof Franz Kamphaus mitteilen, er fühle sich dabei mit Papst Johannes Paul II. in guter Gesellschaft. Von Hubert Hecker.
Webseite des Bistums Limburg
Webseite des Bistums Limburg
(kreuz.net) Am 10. Februar berichtete die Limburger Kirchenzeitung über den Segen der „Rheingauer Caritas Tische“: Siebzig ehrenamtliche Helfer teilten bedürftigen Menschen Lebensmittel aus, die von großen Firmen gespendet wurden.

Schirmherr der Aktion ist der ehemalige Bischof von Limburg, Mons. Franz Kamphaus (76). Er lobte die Helfer. Durch diese Aktion würden angesichts der alarmierend hohen Zahl von Bedürftigen „erste Schritte der Hoffnung“ gesetzt.

Zeitgleich polemisierte Günther Salz – Vorsitzender der Katholischen Arbeitnehmerbewegung der Nachbardiözese Trier – in der Tageszeitung ‘Frankfurter Neuen Presse’ gegen die Aktion. Er bezeichnet sie als „Tafel der Reichen“:

Mit der „Zerschlagung des ausgleichenden Sozialstaates und seiner Ausrichtung auf Reichtumspflege breitet sich der ehrenamtlich betriebene und politisch gestützte Bettel aus.“

Die zunehmende Unterversorgung der Armen sei ein Beweis für die profitgesteuerte Überproduktion der Reichen.

In dieser Situation würden sich clevere Konzerne die Hilfsbereitschaft ehrenamtlicher Helfer zunutze machen, um mit der Tafelbewegung Entsorgungskosten und Steuern zu sparen sowie ihr Ausbeutungsimage aufzupolieren.

Der Reichtum der Wenigen, der durch die Ausbeutung der Vielen angehäuft worden sei, werde dazu benützt, um die Armen mit Brosamen abzuspeisen.

Die ehrenwerten Hilfsorganisationen würden dabei notgedrungen zu Komplizen der politischen Reichtumspflege.

Die Tafelbewegung untergrabe außerdem die berechtigten Forderungen der Armen nach Erhöhung der Regelsätze und verhindere ihren politischen Widerstand.

Als Mittel gegen die Marktwirtschaft empfiehlt Salz den „Kampf um die kollektive Aneignung des gesellschaftlichen Reichtums“.

Angesichts der Tatsache, daß Osteuropa von sozialistischen Regimen ins nackte Elend geführt wurde, klingt seine marxistische Formel-Kanonade ungeheuerlich bis lächerlich.

Die ‘Katholische Arbeiterbewegung’ steht mit diesem Angriff gegen Selbsthilfe und privat organisierte Wohltätigkeit in jener deutschen Tradition, die gesellschaftliche Gerechtigkeit allein vom Staat erwartet.

Ein ganz anderer Wind weht zum Beispiel in den Vereinigten Staaten. Dort gibt es zahllose private Stiftungen und Wohltätigkeitsinitiativen. Deren Spendenaufkommen hat im Jahr 2004 die Höhe des gesamten deutschen Bundeshaushaltes erreicht.

Es ist anzumerken, daß Mons. Franz Kamphaus an der Existenz marxistisch orientierter Stimmen und Strömungen im Bistum Limburg nicht unschuldig ist.

Die Limburger Diözesan-Caritas-Leitung hat in der Vergangenheit gelegentlich marxistische Redner auftreten lassen. Sie publiziert in einem sozialistisch gefärbten Verlag und beteiligt sich an entsprechenden Pamphleten.

Der ehemalige Limburger Priester Ernst-Ewald Roth, der inzwischen für die Roten im hessischen Landtag sitzt, sang eine Lobeshymne auf sich und behauptete, sein kirchliches Sozialmanagement bei den Sozialisten bruchlos weiterführen zu können.

Unter der Leitung des Referats Weltkirche entwickeln Limburger LaiInnen aus einer vermurksten Bibelsicht eine vermarxte Sicht der globalisierten Welt.

Die Leitung der Limburger ‘Katholischen Arbeiterbewegung’ versteht es ebenfalls, auf der sozialistischen Schalmeienflöte zu spielen.

Aber alle werden sie übertönt von den akademischen Kampfliedern, die aus dem Nell-Breuning-Institut in Frankfurt erschallen. Das Institut gehört zur Jesuiten-Hochschule St. Georgen auf dem Gebiet der Diözese Limburg.

An der marxistischen Pauke sitzt dort Pater Friedhelm Hengsbach.

Diesen linken Milieus in der Kirche hat Mons. Kamphaus seine Förderung angedeihen lassen. Auf den an ihn gerichteten Vorwurf, er sei teilweise marxistisch orientiert, ließ der Bischof dem Verfasser mitteilen, er fühle sich diesbezüglich mit Papst Johannes Paul II. in guter Gesellschaft.

Tatsächlich hatte dieser in seine Enzyklika ‘Laborem exercens’ von 1981 marxistische Theorien einfließen lassen. So behauptet er, daß die Gesamtheit der Produktionsmittel allein die Frucht vergangenen und gegenwärtigen Schaffens der Arbeiter sei.

Dann fordert der Papst eine „Sozialisierung der Produktionsmittel“ oder gar eine „Sozialisierung des Eigentums“. Dieses solle in nicht näher erklärte Eigentumsformen „der organisierten Gesellschaft“ überführt werden.

In der Enzyklika ‘Centesimus annus’ von 1991 – unmittelbar nach dem Zusammenbruch des osteuropäischen Kommunismus – sang der Papst dann allerdings ein Loblied auf die Unternehmer und die Marktwirtschaft.

Es ist klar, daß ein solcher Zick-Zack-Kurs der katholischen Soziallehre nicht unbedingt gut tut.

Mit seiner bevorstehenden Sozialenzyklika hat sich Papst Benedikt XVI. somit keine leichte Aufgabe gestellt.

Er wird Licht ins gedankliche Chaos bringen und den gegenwärtigen Linkskurs der Sozialverkündigung korrigieren müssen.
      
27 Lesermeinungen
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#27   Katze   19:05:28 | Donnerstag, 13. März 2008
„Bischof“ Matthias & Co
Hier handelt es sich eindeutig um Vaganten-Bischöfe:
…neu-katholische-kirche.de
Die können noch nicht mal einwandfreies Deutsch in ihren „Weiheurkunden“ schreiben… Armes Deutschland, gute Nacht!
„Bischof“ Klein ist bereits als falscher röm.-kath. Priester aufgetreten und rechtlich dafür abgeurteilt worden. Es ist auch bekannt, dass er mangels sonstiger Einkommen als „Bischof“ sich durch Arbeit in einem Sex-Shop seinen Lebensunterhalt verdient hat. „Bischof“ Parzem ist Lebenspartner von Klein; beide sind in der Kölner Vagantenszene hinreichend bekannt, und selbst unter den anderen Vaganten isoliert.
Der von „Bischof“ Matthias erwähnte Norbert Szuwart ist ebenfalls ein Vaganten-„Erzbischof“ (Ätzbischof) und beim Kölner Bistum der rk Kirche eher „berühmt-berüchtigt“. Also nichts Seriöses und keine Substanz dahinter, dagegen Titelanmaßung und -missbrauch.
Empfehlung für alle, die mehr über diesen Sumpf wissen wollen: Mal googeln und „Mariaviten“ eingeben; was man dann da zu leseb bekommt, verschlägt einem schon den Atem!
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#26   Regina 1961   20:34:26 | Sonntag, 9. März 2008
Freikatholische Kirche
Ich habe mir noch mal die Mühe gemacht, Ihre Homepage aufgesucht, und dort stand, daß Sie u.a. von einem Bischof Lustinetz geweiht worden sind. Einem Bischof der Freikatholischen Kirche. Und in Wikipedia stand dann weiterführend der Artikel über die Freikatholische Kirche. Sollte es mehrere dieser Vereinigungen geben, so kann ich das von hier aus nicht beurteilen.
LG Regina1961
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#25   bischofbraun   19:07:11 | Freitag, 7. März 2008
@ Regina 1961
Liebe „Regina 1961“,
ich persönlich kann es sehr gut verstehen, wenn mein Amt in Frage gestellt wird.
Ich kann zu meiner Person nur soviel sagen, dass alle meine Weihen gültig sind.
Da die Bischöfe, die mich zum Diakon, Priester und Bischof ordiniert bzw. konsekriert haben, ausschließlich im tridentinischen Ritus zelebrieren, haben Diakonen- und Priesterweihe im tridentinischen Ritus stattgefunden.
Bei meiner Konsekration zum Bischof gab es da zwei Besonderheiten.
Zum einen habe ich nach der Konsekration den Vorsitz in der Eucharistie übernommen und hätte diese mangels an Übung nicht würdig im tridentinischen Ritus feiern können. Ich bin der Meinung, dass es nicht auf die Art des Ritus ankommt, sondern auf dessen würdige Feier.
Zum anderen waren die Gläubigen, die bei meiner Bischofsweihe anwesend waren dem NOM vertraut und nicht dem TR.
Wie Sie vielleicht auf unserer Homepage gelesen haben, werde ich in Zukunft die hl. Eucharistie in beiden Riten feiern.
Ich habe am vergangenen Wochenende auf der Ecclesia in Köln den Bischof der Mariaviten in Deutschland, Pater Norbert Szuwart kennengelernt.
Er ist aus meiner Sicht ein bescheidener Mann, hat aber mit den Bischöfen, die mich ordiniert bzw. konsekriert haben nichts zu tun. Sprich alle drei anwesenden Bischöfe haben auch nichts mit den Mariaviten zu tun. Ich weiß nicht, woher sie das haben, aber es stimmt nicht.
Liebe Grüße und Gottes Segen
+ Matthias
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#24   Regina 1961   12:50:46 | Freitag, 7. März 2008
@bonifatius
Ihnen möchte ich zur Lektüre ob Ihrer geistigen Erweiterung den Jakobusbrief empfehlen. Kapitel 2, die Verse 14 – 17.
@ seminarist: Ich kann Ihnen nicht ganz Unrecht geben!
Regina1961
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#23   Seminarist   12:03:16 | Freitag, 7. März 2008
an Regina1961
Die einzige Aufklärung würde hier nur ein psychologisches Gutachten über diesen „bischof“ liefern. :-P
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#22   Regina 1961   10:15:34 | Freitag, 7. März 2008
@bischofbraun
Es ist doch schon eigenartig, daß Sie sich als Bischof bezeichnen. Noch dazu als vollgültig gewählter. So steht es jedenfalls auf Ihrer Homepage. Als Diakon und Priester sind Sie im tridentinischen Ritus, zum Bischof nach NOM geweiht. Für mich ist das ein nicht nachzuvollziehendes Durcheinander. Noch dazu von einem „Freikatholischen“ Bischof oder Erzbischof. Der wiederum gehört zu einem „Mariavitenorden“. Aufklärung täte mehr als Not.
Regina1961
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#21   Gotthard   23:04:41 | Donnerstag, 6. März 2008
@bischofbraun
hast Du Dir eine Mitra gekauft und Dich selbständig gemacht?
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#20   bischofbraun   22:33:16 | Donnerstag, 6. März 2008
Seminarist
Vielleicht sollte sich Herr „Seminarist“ eher als Geisteskrank bezeichnen.
Ich bin im Besitz der heiligen Bischofsweihe und damit der gültigen, von Rom anerkannten Sukzession!
Auch wenn ich von Rom her unerlaubt geweiht wurde, ist meine Weihe dennoch gültig.
Um jeder Verwechslung aus dem Wege zu gehen, ich bin der Bischof der Neu-katholischen Kirche und habe mit Rom in keinster Weise etwas zu tun.
Ich erbitte mir hier doch etwas mehr Anstand!
Mit freundlichen Grüßen
+ Matthias Braun
Bischof der Neu-katholischen Kirche
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#19   Kirchenfreund   16:21:20 | Donnerstag, 6. März 2008
Seltsam
Um der Kirche „marxistische Irrlehre“ und gleichzeitig sozialpolitisches Nichtstun vorzuwerfen, ist der Artikel reichlich lang. Da hat sich einer aber wirklich einen abgebrochen. Mein lieber Mann!
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#18   Seminarist   15:59:51 | Donnerstag, 6. März 2008
„Anstaltsbruder“ von Pater Lingen
„bischofbraun“ schrieb:
In brüderlicher Verbundenheit grüße ich hier meinen Mitbruder im Bischofsamt S. Exz. Mons. Franz Kamphaus.
Da wird sich Bischof Kamphaus aber sehr freuen. :-P
Noch ein Geisteskranker mehr fürs Haus.
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#17   Lorenz   13:15:20 | Donnerstag, 6. März 2008
Armut oder Reichtum bekämpfen?
Was hier für eine Schere zwischen arm und reich, die angeblich auseinanderklaffe, geschrieben wird… Gibt es dafür emprische Belege? Dass die Reichen reicher werden – geschenkt. Aber die Armen ärmer? Wenn ich es richtig weiß, sind die Armen in den vergangenen Jahren energiepreisbereinigt immer reicher geworden. Und sind es immer die gleichen Personen und Familien? Oder gibt es auch so etwas wie ein auf und ab? Was haben Ackermann und Zumwinkel (diese Hetze scheint mir höchst unkatholisch) mit der Armut in Deutschland zu tun? Die zahlen hier doch mehr Steuern als andere im Jahr verdienen. Was ist an „Profitgier“ so schlimm? Sie zeigt doch, dass ein Unternehmen um die Vermeidung von Verschwendung bemüht ist. Ob das gut ist, darüber kann man streiten. Weniger Wettbewerb könnte den Unternehmen sicher dazu verhelfen, ihre Sparpläne nicht ganz so eisern durchfechten zu müssen.
Jede Wirtschaftspolitik muss sich daran messen lassen, was Sie für die Ärmsten einer Gesellschaft tut. Das gebietet das weiter unten zitierte Gleichnis vom Weltgericht. Eine sozialrevolutionäre oder ideologiegetriebene Sozialpolitik, die nur neue Opfer produziert, ist vernunftlos und antichristlich.
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#16   bonifatius   12:35:00 | Donnerstag, 6. März 2008
@Regina 1961: Lies Davila!
Der moderne Klerus hat die Ordnung der Gebote Jesu berichtigt: er läßt Gott weg und befiehlt, den Nächsten über alles zu lieben.
Jetzt weisen sie das Christentum nicht einmal der Ethik zu, sondern nur mehr der Soziologie.
In seinem kindischen und eitlen Eifer, das Volk zu verführen, behandelt der moderne Klerus die sozialistischen Programme als seien sie zu verwirklichende Entwürfe der ewigen Seligkeit. – Der Trick besteht darin, das Individuum auf eine kollektive und externe Struktur zu reduzieren, obwohl doch ein ethisches Verhalten unmöglich ist, wenn es nicht im Inneren des einzelnen verankert ist. – Mit anderen Worten: Der moderne Klerus predigt, daß eine soziale Reform fähig sei, die Folgen der Sünde zu tilgen. – Daraus folgt, daß man die Rettung durch Christus nicht mehr braucht.
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#15   Regina 1961   11:55:18 | Donnerstag, 6. März 2008
Hecker go home!!!
Haste da noch Töne? Da geht jemand hin und hilft bzw. lobt die konkrete Hilfe, und der wird auch noch in den Hintern getreten. In diesem Fall trifft der Tritt unseren lieben Altbischof! Hecker, WIE krank sind Sie? Oder grenzt Ihr Zustand schon an geistige Umnachtung?
HECKER, Sie sind eine SALONCHRIST!!!
Regina1961
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#14   bonifatius   11:04:15 | Donnerstag, 6. März 2008
Anmerkungen von Davila
Den Christus der Evangelien kümmert nicht die ökonomische Lage der Armen, sondern die moralische Situation der Reichen.
Entscheidend am Christentum ist seine Wahrheit, nicht die Dienste, die es der profanen Welt zu leisten vermag. ( Der vulgäre Apologet vergisst das).
Die Religion ist nicht wirksam, wenn sie sozio – politische Lösungen übernimmt, sondern wenn sie es erreicht, daß rein religiöse Verhaltensweisen unmittelbar auf die Gesellschaft einwirken.
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#13   bertcd   08:54:47 | Donnerstag, 6. März 2008
Armut in Deutschland
Die Schere zwischen Arm und Reich wird auch bei uns immer weiter geöffnet. Das ist wohl wahr…aber die sozialistische Antwort ist sicher nicht die richtige…der demokratisch verfasste Sozialstaat ist und bleibt die richtige Antwort! Unsere Gesellschaft und die Reichen in unserer Gesellschaft müssen endlich aufwachen und ihrer Verantwortung wieder gerecht werden…helfen wir ihnen dabei, indem wir sie an ihre Pflichten gegenüber der Allgemeinheit immer wieder eindringlich erinnern und helfen wir ihnen durch unser Gebet, dass sie ihre Pflichten erkennen!
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#12   Gunsenum   08:24:18 | Donnerstag, 6. März 2008
Ein dummes Geschmier!
Irgendwann wird Gott Sie fragen: Was hast Du für Deinen Nächsten getan? Nun, wenn dann der Verfasser des Artikels sagt:„Ich, ich habe kostbare manipel für sie gekauft, statt Ihnen Essen zu geben!“, dann wird der Herr seine gewaltigen Augenbrauen heben und scheel dreinblicken.
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#11   Vineta   03:33:54 | Donnerstag, 6. März 2008
Immer mehr Deutsche verarmen –
schon zählt man 100000 Privatinsolvenzen jährlich.
Und worüber redet man überall und auch hier?
Über mildtätiges Geben und Almosen für Arme!
Über Sozialisierung und Gütergemeinschaft!
Über reiche Steuersünder wie Zumwinkel!
Deutschland, ein Schlafwagen!
Wann wacht man endlich auf und empört sich massiv über unfähige und unverantwortlich handelnde Politiker, die bewirken, daß das Volksvermögen den Bach hinuntergeht?
Ungestraft von ihnen vernichtet werden darf!
Für allerlei Unfug am laufenden Band?
Ja,ja, im Moment ist auch wieder niemand schuld daran,
daß die Landesbanken Milliarden abschreiben müssen wegen ihres Abenteurertums auf dem amerikanischen Immobilienmarkt, wo sie gar nichts verloren haben!
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#10   Mathilde Dosenfinger   02:57:21 | Donnerstag, 6. März 2008
Biene Maja
AUA! Ich wiederhole mein Angebot und erweitere es auch gerne: Ich schenke Ihnen einen Duden! Dazu erkläre ich Ihnen auch gerne den Umgang damit. Dann haben Sie wenigstens die Möglichkeit den Müll den Sie hier von sich geben grammatikalisch richtig zu formulieren.
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#9   Biene Maja   02:24:58 | Donnerstag, 6. März 2008
Almosen
Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer die Tafel ist gut aber es löst nicht das Proplem. Wir alle müssen gerecht teilen miteinander. Armut macht krank und es belastet uns alle die heutige Zeit ist egoistisch geworden der Schwache bleibt auf der Stecke Gerechtikeit nicht Opfer es muss sich vieles ändern in unseren Köpfen und Herzen er ist auf der Seite der Armen
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#8   bischofbraun   00:54:15 | Donnerstag, 6. März 2008
Bischof Kamphaus
Liebe Leser/innen von kreuz.net,
endlich einmal ein Bischof, der sich auf die Stufe der Armen stellt.
Ich weiß nicht, was hier bei kreuz.net los ist. Es macht mich ehrlich gesagt traurig, dass sich hier fast nur erzkonservative Traditionalisten rumtreiben, die meinen, überall mitreden zu können, bischöflicher wie jeder Bischof zu sein, päpstlicher wie der Papst und göttlicher wie der liebe Gott!!!
Ich dachte immer, dass unser Gott ein Gott der Armen ist, ein Gott, der in einem armseligen Stall Mensch geworden ist. Ein Gott, der die Botschaft über seine Geburt zuerst den armen Hirten mitteilen lies. Ein Gott, der Arme und Sünder ins Apostelamt berufen hat. Ein Gott, der mit den Verstoßenen Mahl gehalten hat. Ein Gott, der für uns alle am Kreuz gestorben und auferstanden ist.
Scheinbar geht das in die engstirnigen Köpfe mancher „Superkatholiken“ nicht rein.
Vielleicht habt ihr aber einfach nur eine falsche Bibel. Wenn ihr die richtige braucht, meldet euch, ich schicke euch eine!!!
In brüderlicher Verbundenheit grüße ich hier meinen Mitbruder im Bischofsamt S. Exz. Mons. Franz Kamphaus.
Ich weiß, dass er als Bischof von Limburg aus tiefstem Glauben heraus und in Bescheidenheit sein Bistum geleitet hat.
Anstatt hier irgendwelche falschen Tatsachen zu behaupten, solltet ihr hier besser einmal anfangen dafür zu beten, dass sich Kirche und Staat nach dem Beispiel von Bischof (em) Kamphaus mehr für die Armen einsetzt.
Im Gebet verbunden mit bischöflichem Segen
+Matthias
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#7   Benedikt   00:27:18 | Donnerstag, 6. März 2008
@ heimwehr
Wenn Priester nur mehr vom Sozialen reden als wären sie Gewerkschftsfunktionäre ist dass ein Verrat an Christus dessen Reich nicht von dieser Welt ist. Ein Priester hat dafür Sorge zu tragen dass man die Ewigkeit nicht in der Hölle verbringt. Das ist nämlich tausendmal schlimmer als irgendwelche missliche diesseitigen Umstände.
Zu denen auf seiner linken Seite aber wird er sagen: ‘Geht mir aus den Augen, ihr Verfluchten, ins ewige Feuer, das für den Teufel und seine Helfer bestimmt ist!
Denn ich war hungrig, aber ihr habt mir nichts zu essen gegeben. Ich war durstig, aber ihr habt mir nichts zu trinken gegeben.
Ich war ein Fremder unter euch, aber ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich war nackt, aber ihr wolltet mir nichts zum Anziehen geben. Ich war krank und im Gefängnis, aber ihr habt euch nicht um mich gekümmert.’
Dann werden auch sie ihn fragen: ‘Herr, wann haben wir dich denn hungrig oder durstig, ohne Unterkunft, nackt, krank oder im Gefängnis gesehen und dir nicht geholfen?’
Darauf wird ihnen der Richter antworten: ‘Die Hilfe, die ihr meinen geringsten Brüdern verweigert habt, die habt ihr mir verweigert.’
Und sie werden der ewigen Strafe ausgeliefert sein. Aber die Gottes Willen getan haben, erwartet unvergängliches Leben.
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#6   Gotthard   22:53:00 | Mittwoch, 5. März 2008
@hecker
Hecker zeigt uns ganz toll, wie man zunächst einen Popanz aufbaut – und dann auf ihn einschlägt!
Bischof Kamphaus lobt die Arbeit der Tafeln!
Die Trierer KAB kritisiert die Tafeln als Baldrian für die Armen um sie ruhigzustellen und nicht gegen die momentane Ausbeutung Sturm zu laufen. Diese Erklärung wird als marxistisch diffamiert…
gab es da im Bistum Limburg nicht auch mal einige Leute, denen man „Marxismus“ vorhalten könnte? … Und wer war damals der Bischof?
richtig: Bischof Kamphaus hat die Marxisten immer unterstützt und gefördert… also haut auf ihn ein!
Die Erklärung der KAB liegt total auf der Linie der katholischen Soziallehre …der Mensch muss von seiner Arbeit leben und seine Familie ernähren können!
DAS können ganz viele Menschen heute nicht mehr wegen der unmäßigen Profitgier vieler Großkonzerne und ihrer unmoralischen Manager (siehe Zumwinkel und Ackermann).
Wie sähe unser Land aus, wenn vor 30 Jahren die Vorschläge zu Investivlohn und Beteiligung der Arbeitnehmer am Produktiv-Vermögen (alles aus der katholischen Soziallehre entwickelt) umgesetzt worden wären?
Es scheiterte am Widerstand der Industrie …
Hecker, du hast von Sozialpolitik und Gesellschaftspolitik keine Ahnung!!!!!!!!!!!!!
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#5   Kurt K.   20:51:15 | Mittwoch, 5. März 2008
lol heimwehr
sie sind viel zu blind !
– Weil ich nicht an Geister und Dämonen glaube, noch an Zauberei?
– Weil ich denke, dass es wichtig ist, dass Menschen menschenwürdig leben sollten, statt dahinvegetierend auf ein besseres Leben nach dem Tod zu hoffen?
Wenns das ist, dann bin ich gerne blind.
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#4   heimwehr   20:43:16 | Mittwoch, 5. März 2008
Kurt K
sie sind viel zu blind !
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#3   Kurt K.   20:37:59 | Mittwoch, 5. März 2008
@Heimweh: Der Grund des Übels
ist dass ein Verrat an Christus dessen Reich nicht von dieser Welt ist. Ein Priester hat dafür Sorge zu tragen dass man die Ewigkeit nicht in der Hölle verbringt
GENAU DAS ist der Grund des Übels der Kirche.
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#2   heimwehr   20:26:24 | Mittwoch, 5. März 2008
Viele
verwechseln die Kirche mit dem Gewerkschaftsbund. Wenn Priester nur mehr vom Sozialen reden als wären sie Gewerkschftsfunktionäre ist dass ein Verrat an Christus dessen Reich nicht von dieser Welt ist. Ein Priester hat dafür Sorge zu tragen dass man die Ewigkeit nicht in der Hölle verbringt. Das ist nämlich tausendmal schlimmer als irgendwelche missliche diesseitigen Umstände.
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#1   Typ   20:12:40 | Mittwoch, 5. März 2008
Recht so!
Er wird Licht ins gedankliche Chaos bringen und den gegenwärtigen Linkskurs der Sozialverkündigung korrigieren müssen.
Hoffentlich wird dann auch der Benediktinerorden und alle Mönchsorden verboten, die ihr Zusammenleben auf Gütergemeinschaft gründen und sich dabei schäbigerweise auf Apg und die Urkirche als Ideal berufen.
Hoffentlich wird dann auch Apg verboten.
Und über dieser ganze jüdische Dreck namens Bibel.
Es lebe die Tradition – weg mit der Apg!
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