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Verdienstvoller Vorgänger + Lateinischer Choral im Kinderschlachthof + Kommandant der Schweizergarde tritt zurück + Die Volksgesundheit fordert es + Weder Schuld noch Sühne
Verdienstvoller Vorgänger

Vatikan. Bei der gestrigen Generalaudienz sprach Benedikt XVI. über den Heiligen Papst Leo den Großen († 461). Dabei erinnerte er an die großen Verdienste seines Vorgängers. Ein Brief an den Patriarchen von Konstantinopel, sei am Konzil von Chalzedon im Jahr 451 von über 300 Vätern einmütig als dogmatische Lehre angenommen worden, so der Papst. Leo I. habe die christologische Formulierung geprägt: „Wahrer Gott und wahrer Mensch, eine Person in zwei Naturen.“

Lateinischer Choral im Kinderschlachthof

Frankreich. Der kürzlich verstorbene Gründer der altgläubigen Benediktiner von Le Barroux, Dom Gerard Calvet, führte in den 90er Jahren einige Mönche zu einem Kinderschlachthof. Das berichtete der Kirchenrechtler und Publizist Pete Vere in einem Nachruf. Die Mönche besetzten den Kindertötungssaal, verbarrikadierten die Türen und ketteten sich an die Heizung. Dann sangen sie das Stundengebet auf Lateinisch und beteten den Rosenkranz. Erst nach zehn Stunden brach die Polizei die Türen auf und nahm die Mönche für mehrere Tage fest. Durch diese Aktion konnten die Kindertötungen einen Tag lang verhindert werden.

Kommandant der Schweizergarde tritt zurück

Vatikan. Der Kommandant der Päpstlichen Schweizergarde, Elmar Theodor Mäder (44), tritt zurück. Das berichtete die Schweizerische katholische Nachrichtengentur ‘kipa’. Mäder war von 1998 bis 2002 Vizekommandant und seitdem der 33. Kommandant der Schweizergarde. Mäder wird Rom im August verlassen. Gründe für seinen Schritt gibt die Agentur keine an.

Die Volksgesundheit fordert es

Niederlande. Die niederländische Regierung verteidigte die Tötung bereits geborener Kinder. Das berichtete das ‘Deutsche Ärzteblatt’. Es gebe Fälle, in denen Schmerzbekämpfung nicht ausreiche, erklärte Staatssekretärin Jet Bussemaker vom Ministerium für Volksgesundheit. Frau Bussemaker rechtfertigte die Tötung der Säuglinge als „außergewöhnliche Fälle, in denen ein Leben einhergehen würde mit schwerem und unerträglichem Leiden und wofür es keine andere angemessene Lösung gibt.“

Weder Schuld noch Sühne

„Dieses ganze archaische Konzept von Schuld und Sühne brauchen wir nicht zu bemühen. Wenn jemand dazu neigt, andere physisch oder psychisch zu schädigen, dann hat die Gesellschaft das Recht, ihn daran zu hindern. Was das im Einzelnen bedeutet, muß man diskutieren. Ich denke aber, daß das klassische Schema der Bestrafung, der Rache obsolet geworden ist.“

Der Wiener Evolutions-Ideologe Franz Wuketits (53) in einem Interview mit der ‘Süddeutschen Zeitung’ vom 17. August 20007.
      
15 Lesermeinungen
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#15   Marcelus   18:40:27 | Samstag, 8. März 2008
@Abaelard: Sollen Sie das Buch doch verkaufen
Das „kleine Ferkel“ darf weiter frei verkauft werden!!! Die Religionssklaven und Betschwestern haben sich ne blutige Nase geholt!!
Glauben Sie, der Verkauf eines solchen Buches stört irgendjemanden im heutigen Deutschland?
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#14   Abaelard   17:13:12 | Donnerstag, 6. März 2008
Daß Sie als Herr „Dr.“
nicht unterscheiden können zwischen einer geheimdienstlichen Fälschung und Hetze zum Machterhalt Zars Nikolaus II. (und der folgenden antisemitischen Ausschlachtung bei den Nazis) und einer Immunisierung von Kindern gegen religiöse Verdummung und Fanatismus, sollte Ihnen zu denken geben…
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#13   Dr. Christoph Heger   17:05:14 | Donnerstag, 6. März 2008
@Abaelard: Aufklärer mit Tunnelblick
Was jetzt das Machwerk der zaristischen Geheimpolizei Ochrana damit zu tun haben soll, ist mir aber schleierhaft.
Ja, das ist typisch für die Herren Aufklärer mit Tunnelblick, daß Ihnen das schleierhaft ist!
Die Zensur, die ihnen nicht gefällt, tauschen sie gern gegen eine, die ihnen sehr wohl gefällt.
MfG
Christoph Heger
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#12   matt2 †   15:31:32 | Donnerstag, 6. März 2008
Lieber Alois, auch wenn Sie mich ekelhaft finden…
viele bedeutende Denker der Menschheitsgeschichte würden Ihnen da wohl widersprechen. Und ich leugne nicht, dass ich mich diesem philosophischen Geist mehr verbunden fühle, als dem Geist der christlichen Tradition, die sich einzig auf die Göttlichkeit der Person Jesu fixiert und dabei den Menschen erniedrigt zur sündigen Kreatur, die sich nur in Hinblick auf ihn gerettet fühlen darf. So eine Entmündigung mag ihnen ja entsprechen, mir gewiss nicht.
Wenn Sie mir Arianismus vorwerfen, so haben Sie wohl wiederum meine Argumentation nicht begriffen. Ich habe die Wesensgleichheit von Jesus und Gott nie bestritten, ich habe sie nur ausgeweitet, sodass sie nämlich nicht alleine Jesus zukommt sondern vielmehr dem Menschen ansich. Weil der Mensch ansich für mich ja das göttliche Wesen ist und kein von Gott verschiedenes geringeres, wie uns der Katholizismus dem Sie anhangen Glauben machen will.
Ich würde sagen, die Arroganz der Tradis ist angesichts ihres philosophischen Unverstandes eigentlich nicht gerechtfertigt. Ich sage Ihnen aber noch etwas, was hoffentlich ihr Blut nicht zum Kochen bringt. Jesus selbst ist der – zumindest partiell – Unverständige, bzw. wohl in nicht geringem Ausmaß ein Ignorant, denn das philosophische Denken hat ihn überflügelt, weshalb sich seine Kirche auch dagegen wehrte und es als Häresie abtat.
Nicht etwa, weil dieses Denken falsch ist, sondern weil es jemand nicht vertrug von der Wahrheit negiert zu werden, die er doch selbst zu verkörpern vorgibt.
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#11   Abaelard   15:16:54 | Donnerstag, 6. März 2008
@ Heger: Ja
ich finde es auch gut, heute zu leben, hier in Europa, wo den Pfaffen in einem langem Prozeß die Macht genommen wurde und Religionskritik uneingeschränkt möglich ist. Und wenn die Pfaffen mucken, kriegen sie eins auf die Grabbelfinger gekloppt (meistens zumindest).
Wer hätte gedacht, daß wir da übereinstimmen?
;-)
Was jetzt das Machwerk der zaristischen Geheimpolizei Ochrana damit zu tun haben soll, ist mir aber schleierhaft.
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#10   Dr. Christoph Heger   15:06:49 | Donnerstag, 6. März 2008
@Abaelard: Es ist eine Lust zu leben,
meinte seinerzeit Ulrich von Hutten.
Er irrte. Es ist eine Lust heute zu leben, in den Zeiten der Freiheit – wo „Das kleine Ferkel“ verkauft werden darf und vielleicht demnächst auch die „Protokolle der Weisen von Zion“, wenn die Verbreitung der letzteren zur Zeit auch noch eine ganz, ganz böse Straftat ist.
MfG
Christoph Heger
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#9   Abaelard   14:51:50 | Donnerstag, 6. März 2008
Das „kleine Ferkel“ darf weiter frei verkauft werden!!!
Die Religionssklaven und Betschwestern haben sich ne blutige Nase geholt!!
:-]
hpd-online.de/node/4035
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#8   Dr. Christoph Heger   13:08:26 | Donnerstag, 6. März 2008
@Navon: Jetzt verstanden?
Logik ist nicht so Deine Stärke, oder?
So? Ich finde, mit Verstand zu lesen ist nicht Deine Stärke.
Oder kannst Du mal erläutern, wie Du aus den Aussagen von Herrn Wuketits die „Liquidierung“ von Schuldnern ableitest?
Die Erklärung gibst Du Dir selber:
…, da Herrn Wuketits ja das Schuld-Konzept angeblich ablehnt.
Wuketits lehnt den Begriff der Schuld nicht „angeblich“, sondern ausdrücklich ab. Damit entkoppelt er – übrigens gegen ein Urteil des BVG – die sonst nur mit einem Strafurteil möglichen Zwangsmaßnahmen von einer vorher festzustellenden Schuld und macht solche Rechtseinschränkungen, die ja in einigen Ländern bis zur Todesstrafe gehen, zu einer auf „Sozialprognose“ beruhenden Maßnahme der „Sozialhygiene“.
Jetzt verstanden? Ist doch ganz einfache Logik!
MfG
Christoph Heger
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#7   Navon   12:57:53 | Donnerstag, 6. März 2008
@ Christoph:
Logik ist nicht so Deine Stärke, oder? Oder kannst Du mal erläutern, wie Du aus den Aussagen von Herrn Wuketits die „Liquidierung“ von Schuldnern ableitest?
(Ansich ist es logisch garnicht möglich, da Herrn Wuketits ja das Schuld-Konzept angeblich ablehnt.)
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#6   Dr. Christoph Heger   12:48:27 | Donnerstag, 6. März 2008
@bonifatius: Prognostische „Straf“justiz
Heißt das,den potenziellen Schuldner gleich liquidieren??
Ja, natürlich, das heißt das. Das folgt logisch zwangsläufig aus den Thesen von Vordenkern wie Wuketits.
MfG
Christoph Heger
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#5   bonifatius   12:46:27 | Donnerstag, 6. März 2008
Weder Schuld noch Sühne…
Heißt das,den potenziellen Schuldner gleich liquidieren??
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#4   Alois Bischof   10:53:28 | Donnerstag, 6. März 2008
matt2
Sparen Sie uns bitte Ihre verwirtten und häretischen eigenen Gedanken zur Göttlichen Person Jesu Christi.
Es wird ekelhaft wie Sie jedesmal eine Arianische Häresie von sich geben, obwohl Sie gar nicht qualifiziert bzw. theologisch ausgebildet bzw. weitergebildet sind um alle Bezugsquellen zu fassen.
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#3   matt2 †   10:19:25 | Donnerstag, 6. März 2008
aus meiner Sicht: Gott = wahrer Mensch
„Wahrer Gott und wahrer Mensch“ ist für mich eine in zweifachem Sinn falsche Aussage und der Versuch mit kumuativer Verknüpfung krampfhaft einen Zusammenhang herzustellen den man im Wesen (leider und bis heute) nicht versteht.
Zum einen, weil eben für mich der „wahre“ Mensch mit Gott ident ist, da Mensch für mich göttliches Wesen ist und in seiner Realitas Gott selbst…zum anderen, weil Gott selbst nun also nicht wahrer sein kann, als er als Gott schon ist.
Dass sich so eine Formulierung in der Theologie solange halten kann ist für mich der Beweis, dass die wahre Glaubenserkenntnis letztlich nicht in der theologischen Tradition, sondern in der philosophischen liegt, die bereit war auch das zu denken und zu verstehen, was die Theologie sich versagt.
Man müsste eigentlich sagen solche Denker, wie Hegel und Feuerbach, oder auch die Mystiker des Mittelalters, oder selbst die Philosophen des Altertums, waren die besseren Theologen.
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#2   Dr. Christoph Heger   10:18:06 | Donnerstag, 6. März 2008
Also prognostische „Straf“justiz!
Wenn jemand dazu neigt, andere physisch oder psychisch zu schädigen, dann hat die Gesellschaft das Recht, ihn daran zu hindern.
Diese Art prognostischer „Straf“justiz hatten wir auch schon mal. Für schwache Gedächtnisse: Stichwort „Asozialenregelungen“ von ca. 1938.
MfG
Christoph Heger
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#1   HBR   08:58:40 | Donnerstag, 6. März 2008
Es erinnert erschreckend an die Nazis
Die Volksgesundheit fordert es
Niederlande. Die niederländische Regierung verteidigte die Tötung bereits geborener Kinder. Das berichtete das ‘Deutsche Ärzteblatt’. Es gebe Fälle, in denen Schmerzbekämpfung nicht ausreiche, erklärte Staatssekretärin Jet Bussemaker vom Ministerium für Volksgesundheit. Frau Bussemaker rechtfertigte die Tötung der Säuglinge als „außergewöhnliche Fälle, in denen ein Leben einhergehen würde mit schwerem und unerträglichem Leiden und wofür es keine andere angemessene Lösung gibt.“
Eigentlich sollte man meinen, dass solche Dinge das vor 60 Jahren allerletzte mal geschehen sind. Aber andererseits: Wir leben in einer Zeit, in der jährlich aberhunderttausende Kinder durch Abtreibung ermordet werden.
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