08:06:01 | Donnerstag, 6. März 2008
Verdienstvoller Vorgänger + Lateinischer Choral im Kinderschlachthof + Kommandant der Schweizergarde tritt zurück + Die Volksgesundheit fordert es + Weder Schuld noch Sühne
Verdienstvoller VorgängerVatikan. Bei der gestrigen Generalaudienz sprach Benedikt XVI. über den Heiligen
Papst Leo den Großen († 461). Dabei erinnerte er an die großen Verdienste seines Vorgängers. Ein Brief
an den Patriarchen von Konstantinopel, sei am Konzil von Chalzedon im Jahr 451 von über 300 Vätern einmütig
als dogmatische Lehre angenommen worden, so der Papst. Leo I. habe die christologische Formulierung geprägt:
„Wahrer Gott und wahrer Mensch, eine Person in zwei Naturen.“
Lateinischer Choral im Kinderschlachthof
Frankreich. Der kürzlich verstorbene Gründer der altgläubigen Benediktiner von Le Barroux, Dom Gerard
Calvet, führte in den 90er Jahren einige Mönche zu einem Kinderschlachthof. Das berichtete der Kirchenrechtler
und Publizist Pete Vere in einem Nachruf. Die Mönche besetzten den Kindertötungssaal, verbarrikadierten
die Türen und ketteten sich an die Heizung. Dann sangen sie das Stundengebet auf Lateinisch und beteten
den Rosenkranz. Erst nach zehn Stunden brach die Polizei die Türen auf und nahm die Mönche für mehrere
Tage fest. Durch diese Aktion konnten die Kindertötungen einen Tag lang verhindert werden.
Kommandant
der Schweizergarde tritt zurückVatikan. Der Kommandant der Päpstlichen Schweizergarde, Elmar Theodor
Mäder (44), tritt zurück. Das berichtete die Schweizerische katholische Nachrichtengentur ‘kipa’. Mäder
war von 1998 bis 2002 Vizekommandant und seitdem der 33. Kommandant der Schweizergarde. Mäder wird Rom
im August verlassen. Gründe für seinen Schritt gibt die Agentur keine an.
Die Volksgesundheit fordert
esNiederlande. Die niederländische Regierung verteidigte die Tötung bereits geborener Kinder. Das
berichtete das ‘Deutsche Ärzteblatt’. Es gebe Fälle, in denen Schmerzbekämpfung nicht ausreiche, erklärte
Staatssekretärin Jet Bussemaker vom Ministerium für Volksgesundheit. Frau Bussemaker rechtfertigte die
Tötung der Säuglinge als „außergewöhnliche Fälle, in denen ein Leben einhergehen würde mit schwerem
und unerträglichem Leiden und wofür es keine andere angemessene Lösung gibt.“
Weder Schuld noch Sühne
„Dieses ganze archaische Konzept von Schuld und Sühne brauchen wir nicht zu bemühen. Wenn jemand dazu
neigt, andere physisch oder psychisch zu schädigen, dann hat die Gesellschaft das Recht, ihn daran zu
hindern. Was das im Einzelnen bedeutet, muß man diskutieren. Ich denke aber, daß das klassische Schema
der Bestrafung, der Rache obsolet geworden ist.“
Der Wiener Evolutions-Ideologe Franz Wuketits (53) in
einem Interview mit der ‘Süddeutschen Zeitung’ vom 17. August 20007.
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#15
Marcelus 18:40:27 | Samstag, 8. März 2008
#14
Abaelard 17:13:12 | Donnerstag, 6. März 2008
#13
Dr. Christoph Heger 17:05:14 | Donnerstag, 6. März 2008
#12
matt2 † 15:31:32 | Donnerstag, 6. März 2008
#11
Abaelard 15:16:54 | Donnerstag, 6. März 2008
#10
Dr. Christoph Heger 15:06:49 | Donnerstag, 6. März 2008
#9
Abaelard 14:51:50 | Donnerstag, 6. März 2008
#8
Dr. Christoph Heger 13:08:26 | Donnerstag, 6. März 2008
#7
Navon 12:57:53 | Donnerstag, 6. März 2008
#6
Dr. Christoph Heger 12:48:27 | Donnerstag, 6. März 2008
#5
bonifatius 12:46:27 | Donnerstag, 6. März 2008
#4
Alois Bischof 10:53:28 | Donnerstag, 6. März 2008
#3
matt2 † 10:19:25 | Donnerstag, 6. März 2008
#2
Dr. Christoph Heger 10:18:06 | Donnerstag, 6. März 2008
#1
HBR 08:58:40 | Donnerstag, 6. März 2008