Betäubter Schafhirt?
Was die Bibel über Gotteserscheinungen berichtet, ist nur die Folge eines simplen Drogenrausches. Die Märchenexegese hat inzwischen auch das Judentum erreicht.
(kreuz.net) Der israelische Psychologe Benny Shanon (59) glaubt, daß die in der Bibel berichteten Gotteserscheinungen
des Moses keine übernatürlichen Ereignisse sind.
Darüber berichtete die in Graz erscheinende ‘Kleine Zeitung’ am 4. März.
Shanon ist Professor für kognitive Psychologie an der Hebräischen Universität in Jerusalem.
Seiner Ansicht nach stand Moses unter Drogen, als er auf dem Berg Sinai Gott hörte und von ihm die Tafeln mit den Zehn Geboten empfing.
Jetzt behauptet Shanon, daß bewußtseinsverändernde Halluzinogene bei den religiösen Riten der Israeliten im biblischen Zeitalter angeblich eine „wichtige Rolle“ gespielt hätten.
In der Bibel gibt es diesbezüglich keine Hinweise.
Seine These verbreitete Shanon in einem Artikel in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift für Philosophie ‘Time and Mind’.
Der Psychologe glaubt im Fall des Moses nicht an ein „übernatürliches, kosmisches Ereignis“ oder an eine bloße Legende.
Ein Vorfall, der sich unter Drogeneinfluß ereignet habe, sei „viel wahrscheinlicher“ – sagte Shanon am Dienstag im israelischen Radio.
Auch als Moses den brennenden Dornbusch sah, stand er nach Ansicht von Shanon unter dem Einfluß von Betäubungsmittel, obwohl er nach Angaben der Bibel damals gerade beim Hüten von Schafen war.
Der Grund für Shanons Theorien scheint in seiner persönlichen Erfahrung zu liegen.
Der Psychologe hat während einer religiösen Zeremonie im brasilianischen Amazonas-Regenwald selber pflanzliche Drogen zu sich genommen: „Ich bekam Visionen, die religiös-spirituelle Bedeutung hatten.“
In den letzten zehn Jahren beschäftigte er sich vor allem mit dem Geisteszustand, der durch die Einnahme von Ayahuasca bewirkt wird.
Es handelt sich dabei um ein halluzinogenes Gebräu aus dem Regenwald des Amazonas.
Die Substanz, welche die dortigen Völker noch heute bei ihren Riten einnehmen, sei derjenigen ähnlich, die aus der Rinde des Akazienbaums gewonnen werde.
Dieser Baum werde in der Bibel häufig erwähnt, erklärte der angebliche Wissenschafter. Er enthält eine stark halluzinogene Substanz.
Bibelwissenschaftler sind von Shanons Theorien nicht beeindruckt: „Der arme Shanon hat nicht begriffen, daß es Moses gar nicht gegeben hat“ – erklärte ein Alttestamentler in einem US-Weblog.
Darüber berichtete die in Graz erscheinende ‘Kleine Zeitung’ am 4. März.
Shanon ist Professor für kognitive Psychologie an der Hebräischen Universität in Jerusalem.
Seiner Ansicht nach stand Moses unter Drogen, als er auf dem Berg Sinai Gott hörte und von ihm die Tafeln mit den Zehn Geboten empfing.
Jetzt behauptet Shanon, daß bewußtseinsverändernde Halluzinogene bei den religiösen Riten der Israeliten im biblischen Zeitalter angeblich eine „wichtige Rolle“ gespielt hätten.
In der Bibel gibt es diesbezüglich keine Hinweise.
Seine These verbreitete Shanon in einem Artikel in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift für Philosophie ‘Time and Mind’.
Der Psychologe glaubt im Fall des Moses nicht an ein „übernatürliches, kosmisches Ereignis“ oder an eine bloße Legende.
Ein Vorfall, der sich unter Drogeneinfluß ereignet habe, sei „viel wahrscheinlicher“ – sagte Shanon am Dienstag im israelischen Radio.
Auch als Moses den brennenden Dornbusch sah, stand er nach Ansicht von Shanon unter dem Einfluß von Betäubungsmittel, obwohl er nach Angaben der Bibel damals gerade beim Hüten von Schafen war.
Der Grund für Shanons Theorien scheint in seiner persönlichen Erfahrung zu liegen.
Der Psychologe hat während einer religiösen Zeremonie im brasilianischen Amazonas-Regenwald selber pflanzliche Drogen zu sich genommen: „Ich bekam Visionen, die religiös-spirituelle Bedeutung hatten.“
In den letzten zehn Jahren beschäftigte er sich vor allem mit dem Geisteszustand, der durch die Einnahme von Ayahuasca bewirkt wird.
Es handelt sich dabei um ein halluzinogenes Gebräu aus dem Regenwald des Amazonas.
Die Substanz, welche die dortigen Völker noch heute bei ihren Riten einnehmen, sei derjenigen ähnlich, die aus der Rinde des Akazienbaums gewonnen werde.
Dieser Baum werde in der Bibel häufig erwähnt, erklärte der angebliche Wissenschafter. Er enthält eine stark halluzinogene Substanz.
Bibelwissenschaftler sind von Shanons Theorien nicht beeindruckt: „Der arme Shanon hat nicht begriffen, daß es Moses gar nicht gegeben hat“ – erklärte ein Alttestamentler in einem US-Weblog.
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Samstag, 8. März 2008 17:13
Jörg Guttenberger, Köln: Drogen
Dieser dumme Psychologe schließt aus der Tatsache, daß Drogen zu solchen Erlebnissen führen können,
daß ausschließlich Drogen hierfür verantwortlich sind. In Wirklichkeit sind diese Erlebnisse einschließlich
Levitations(erlebnissen) auch im Rahmen von Meditation möglich. Genauso unterschiedlich, wie die Ursachen
sind die Folgen: Drogen bauen den Menschen ab, wohingegen Meditation aufbaut: man fühlt sich anschließend
erleichtert und gekräftigt, ähnlich wie nach einem Urlaub. Ich schreibe bewußt ähnlich, denn das Erleben
geht weit tiefer und führt je nach Art und Intensität zu tiefgründigen geistlichen Erlebnissen, die
den Glauben des Meditierenden spürbar festigen.
Zwar stellen sich die bekannten Probleme des Lebens und der Wissenschaft natürlich auch dem Meditierenden. Wegen der tiefen Verwurzelung stellen diese Probleme jedoch seinen Glauben nicht infrage, er geht daher weit unbefangener mit diesen Fragen um.
Das anatlytische Denken der Wissenschaft und das verknüpfende Denken der Meditation gehören zusammen, wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes.
Zwar stellen sich die bekannten Probleme des Lebens und der Wissenschaft natürlich auch dem Meditierenden. Wegen der tiefen Verwurzelung stellen diese Probleme jedoch seinen Glauben nicht infrage, er geht daher weit unbefangener mit diesen Fragen um.
Das anatlytische Denken der Wissenschaft und das verknüpfende Denken der Meditation gehören zusammen, wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes.
Freitag, 7. März 2008 19:06
Horst Metzker: Lieber Matt2, waren Sie schon mal in der sogenannten 3. Welt?
Dann wissen Sie dass der Analphabetismus eine große Rolle spielt. Wenn einer des Lesens und des Schreibens
mächtig ist, eröffnet er ein Schreibbüro, und bringt aufs Blatt, was ihm die Leute erzählen, bzw.
liest ihnen vor, was eine Behörde ihm schrieb. Er lebt meist gut davon, denn Analphabeten gibt es genügend.
Jetzt haben wir da vor X-Jahrtausenden Kain und Abel, Noah, Esau, David und Salomo, etc. Welcher dieser Herrn ging jemals zur Schule und konnte seine Lebensgeschichte aufschreiben? Diese Geschichten wurden erzählt, weil niemand des Lesens und Schreibens mächtig war.
Jeder der mit Kommunikation zu tun hat weiß, wie man mit Wortspielereien eine Geschichte ganz anders darstellen kann, als sie wirklich war. Dies gilt nicht nur für das AT sondern auch für das NT. Wer glaubt denn wirklich, dass die 12 Fischer um den See Genezaret alle Sprachkundige waren? Siehe Petrusbrief oder Jakobus, und auch nicht der Zeltmacher Paulus.
Dennoch ist die Bibel das wertvollste Buch das ich kenne. Nirgendwo werde ich so zum Nachdenken aufgefordert, wie in den Zeilen der Schriftkundigen, und glauben Sie mir; Bei der Hochzeit von Kanaan, hat Jesus mit seinen Jüngern auch kein Requiem gesungen. Es war lustig, weil Gott dem Menschen auch das Lachen gegeben hat.
Ein lachender Horst Metzker grüßt Sie!
Jetzt haben wir da vor X-Jahrtausenden Kain und Abel, Noah, Esau, David und Salomo, etc. Welcher dieser Herrn ging jemals zur Schule und konnte seine Lebensgeschichte aufschreiben? Diese Geschichten wurden erzählt, weil niemand des Lesens und Schreibens mächtig war.
Jeder der mit Kommunikation zu tun hat weiß, wie man mit Wortspielereien eine Geschichte ganz anders darstellen kann, als sie wirklich war. Dies gilt nicht nur für das AT sondern auch für das NT. Wer glaubt denn wirklich, dass die 12 Fischer um den See Genezaret alle Sprachkundige waren? Siehe Petrusbrief oder Jakobus, und auch nicht der Zeltmacher Paulus.
Dennoch ist die Bibel das wertvollste Buch das ich kenne. Nirgendwo werde ich so zum Nachdenken aufgefordert, wie in den Zeilen der Schriftkundigen, und glauben Sie mir; Bei der Hochzeit von Kanaan, hat Jesus mit seinen Jüngern auch kein Requiem gesungen. Es war lustig, weil Gott dem Menschen auch das Lachen gegeben hat.
Ein lachender Horst Metzker grüßt Sie!
Freitag, 7. März 2008 12:49
20mancro5 †: @monti
Anders ist Religion auch nicht zu ertragen
Freitag, 7. März 2008 11:56
monti: Beim Schafehüten…
Auch als Moses den brennenden Dornbusch sah, stand er nach Ansicht von Shanon unter dem Einfluß von Betäubungsmittel,
obwohl er nach Angaben der Bibel damals gerade beim Hüten von Schafen war.
Warum sollte Moses beim Schafehüten nicht ein kleines Pfeifchen geraucht haben ?
Warum sollte Moses beim Schafehüten nicht ein kleines Pfeifchen geraucht haben ?
Freitag, 7. März 2008 11:09
K. Heinz: Plausibilität
Wie plausibel ist es, ist hier zu fragen, wenn jemand angeblich im Drogenzustand einen Satz von Geboten erhalten haben soll, der eine unverückbare historische Dimension für das Zusammenleben der Menschheit und ihr Verhältnis zum Schöpfer erhalten hat. Ich zitiere dazu den Bundespräsidenten Köhler: „Meine wichtigste Grundlage: Die 10 Gebote.“ Die psychologischen Eingebungen mögen reizvoll für die Phantasie sein, gehen jedoch an der Plausibilität und Realität unserer Erkenntnis, Erfahrung und Intuition vorbei. Daher halte ich es mit dem Bundespräsidenten.
Freitag, 7. März 2008 05:27
matt2 †: Es ist ein Hohn, wie das AT in Zweifel gezogen wird…
Bei den Ungläubigen ist das ja verständlich. Die sind in ihrer verstockten Verweigerung der Schrift gefangen, aber selbst christliche Theologen erweisen sich ja als hartnäckige Leugner der alten Schrift. Das ist ein großer Jammer, denn damit verkümmert das Christentum mehr und mehr, weil es die Prophetenschriften und die Geschichte Israels nicht mehr ernst nimmt. Ich persönlich habe keinen Zweifel daran, dass die Schilderungen im AT reale Geschichte sind. Daran ist nichts erfunden. So und nicht anders hat es sich ereignet. Wer das leugnet ist aus meiner Sicht kein Christ. Was hier selbst tradierte Christen für falsche und auch lästerliche Meinungen vertreten zu Personen des AT ist schlichtweg eine Schande.
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