Den Überblick verloren
Vor Weihnachten wurde ein deutscher Benediktinerpater beim Versuch ertappt, aus einem einschlägigen Laden sodomistische Videos zu klauen. Dann machte sich die Polizei auf die Suche.
(kreuz.net, Würzburg) Kurz vor Weihnachten stahl ein Benediktinerpater von Maria Laach aus einem einschlägigen
Geschäft in der Würzburger Innenstadt Homo-Pornos.
Die Abtei Maria Laach befindet sich in der Eifel im Westen Deutschlands. Der 49jährige Pater wirkt als Jugendseelsorger.
Mehrmals im Jahr besuchte er auch die Benediktinerabtei Münsterschwarzach nahe Würzburg. Bei diesen Gelegenheiten war er offenbar auch öfters – in Zivil – in einem Porno-Geschäft in Würzburg anzutreffen.
Bei seinem letzten Besuch nahm er zehn Filme sodomistischer Natur aus der DVD-Hülle, ließ sie unter seiner Jacke verschwinden und verließ den Laden, ohne zu bezahlen.
Ein Angestellter bemerkte den Diebstahl und wollte den Benediktiner in Zivil zur Rede stellen. Doch dieser ergriff die Flucht.
Unterwegs warf er das wertlose Diebesgut mit einem Verkaufspreis von 150 Euro in einen Mülleimer. Städtische Verkehrsüberwacher überwältigen ihn und alarmierten die Polizei.
Der Pater gestand sofort.
Die Besitzer des Unzuchtsladens erklärten danach, weitere vierzig Homo-Pornos zu vermissen.
Darum hatte die Geschichte nach Angaben der Münchner ‘Abendzeitung’ ein Nachspiel.
Die Staatsanwaltschaft veranlaßte eine Hausdurchsuchung im Kloster Maria Laach. Dabei wurden in der Zelle des Mönchs 230 Homo-Pornos gefunden.
190 der Filme will der Benediktiner gekauft haben. „Das ist erst einmal nicht zu widerlegen“ – erklärte Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager vor der ‘Kölnischen Rundschau’. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen.
Daß er „doch so viele“ sodomistische Filme besitze, habe den Pater selber überrascht – berichtete der Oberstaatsanwalt. Er hätte den Überblick darüber verloren.
Nun benützen die deutschen Medienkonzerne das Ereignis als Vorwand, um eine pauschale antikirchliche Hetze zu lancieren.
© Titelbild: Wikipedia-Benützer „Goldi64“, GFDL
Die Abtei Maria Laach befindet sich in der Eifel im Westen Deutschlands. Der 49jährige Pater wirkt als Jugendseelsorger.
Mehrmals im Jahr besuchte er auch die Benediktinerabtei Münsterschwarzach nahe Würzburg. Bei diesen Gelegenheiten war er offenbar auch öfters – in Zivil – in einem Porno-Geschäft in Würzburg anzutreffen.
Bei seinem letzten Besuch nahm er zehn Filme sodomistischer Natur aus der DVD-Hülle, ließ sie unter seiner Jacke verschwinden und verließ den Laden, ohne zu bezahlen.
Ein Angestellter bemerkte den Diebstahl und wollte den Benediktiner in Zivil zur Rede stellen. Doch dieser ergriff die Flucht.
Unterwegs warf er das wertlose Diebesgut mit einem Verkaufspreis von 150 Euro in einen Mülleimer. Städtische Verkehrsüberwacher überwältigen ihn und alarmierten die Polizei.
Der Pater gestand sofort.
Die Besitzer des Unzuchtsladens erklärten danach, weitere vierzig Homo-Pornos zu vermissen.
Darum hatte die Geschichte nach Angaben der Münchner ‘Abendzeitung’ ein Nachspiel.
Die Staatsanwaltschaft veranlaßte eine Hausdurchsuchung im Kloster Maria Laach. Dabei wurden in der Zelle des Mönchs 230 Homo-Pornos gefunden.
190 der Filme will der Benediktiner gekauft haben. „Das ist erst einmal nicht zu widerlegen“ – erklärte Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager vor der ‘Kölnischen Rundschau’. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen.
Daß er „doch so viele“ sodomistische Filme besitze, habe den Pater selber überrascht – berichtete der Oberstaatsanwalt. Er hätte den Überblick darüber verloren.
Nun benützen die deutschen Medienkonzerne das Ereignis als Vorwand, um eine pauschale antikirchliche Hetze zu lancieren.
© Titelbild: Wikipedia-Benützer „Goldi64“, GFDL
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Freitag, 14. März 2008 23:23
Benedikt: @ Ideologiefeind
Ich habe den Papst bereits zitiert. Die Zitate kriminalisieren
Homosexuelle eindeutig- daran gibt es überhaupt nichts herumzudeuteln.
Nichts in Ihren Zitaten stellt eine Kriminalisierung dar. Der Katechismus warnt ganz eindeutig vor einer Zurücksetzung von Homosexuellen, was ein eindeutiges Bekenntnis gegen Diskriminierung ist. Sie haben keine Fakten, keine Belege, keine entsprechenden Zitate. Was Sie haben ist allein Ihre Propaganda.
Homosexuelle eindeutig- daran gibt es überhaupt nichts herumzudeuteln.
Nichts in Ihren Zitaten stellt eine Kriminalisierung dar. Der Katechismus warnt ganz eindeutig vor einer Zurücksetzung von Homosexuellen, was ein eindeutiges Bekenntnis gegen Diskriminierung ist. Sie haben keine Fakten, keine Belege, keine entsprechenden Zitate. Was Sie haben ist allein Ihre Propaganda.
Donnerstag, 13. März 2008 13:20
Ideologiefeind: Benedikt, Sie ÜBER-Leser!
Ich habe den Papst bereits zitiert. Die Zitate kriminalisieren
Homosexuelle eindeutig- daran gibt es überhaupt nichts herumzudeuteln. Auch der Katechismus stellt Homosexuelle
als Menschen dar, die erst, wenn sie auf Ihre sex.Identität
verzichten („Prüfung“), gottgefällig werden.
Sie machen die Augen einfach dicht, wo Ihnen Fakten als hinderlich erscheinen. Träumen Sie weiter und rauben Sie mir nicht die Zeit, indem Sie ständig bewußt mißverstehen, umdeuten oder ablenken. Ich weiß sehr wohl, was ich gelesen, gehört und gesehen habe. Mir fehlt halt Ihre ideologische Brille. Zum Glück.
Homosexuelle eindeutig- daran gibt es überhaupt nichts herumzudeuteln. Auch der Katechismus stellt Homosexuelle
als Menschen dar, die erst, wenn sie auf Ihre sex.Identität
verzichten („Prüfung“), gottgefällig werden.
Sie machen die Augen einfach dicht, wo Ihnen Fakten als hinderlich erscheinen. Träumen Sie weiter und rauben Sie mir nicht die Zeit, indem Sie ständig bewußt mißverstehen, umdeuten oder ablenken. Ich weiß sehr wohl, was ich gelesen, gehört und gesehen habe. Mir fehlt halt Ihre ideologische Brille. Zum Glück.
Donnerstag, 13. März 2008 11:49
Benedikt: @ Ideologiefeind
…was Papst und Bischöfe bislang schon alles zu/Über Homosexuelle losgelassen haben?!
Das ist mir bekannt, nur war das hier nicht das Thema.
Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Sie sollte niemals dazu mißbraucht werden, Menschen unberechtigt zu kriminalisieren
Ach, es ist „kriminalisieren eines Menschen“ wenn man gegen Gesetzesänderungen ist. Wissen Sie was, ich schlage Ihnen mal folgendes vor:
1. Nennen Sie die geforderten Änderungen am Grundgesetz, von denen Sie weiter unten gesprochen haben und verlinkten Sie Beispiele der kirchlichen Protestes dagegen.
2. Bringen Sie Beweise für Ihre Behauptung, die Kirche wolle Homosexuelle kriminalisieren.
Begreifen Sie denn nicht, dass diese Aspekte nicht voneinander trennbar sind???
-Der Staat schafft ein Gesetz
-Homosexuelle nutzen ihr (als Bürger) darin verankertes Recht, für ihre Gleichbehandlung nach Art. 3 zu kämpfen
-Die Kirche will die Gesellschaft und Politik per Diskreditierung von Homosexuellen dagegen aufbringen
Sie vertauschen leider die Reihenfolge: Das Gesetz (nennen Sie es bitte mal!) ist nicht erlassen. Gegen ein Gesetz zu sein bedeutet auch nicht, jemanden zu diskreditieren. Das kann völlig andere Gründe haben.
Aber das alles werden wir besser diskutieren können, wenn Sie hier dargestellt haben, um welche Änderungen es konkret geht und wie die Kirche konkret etwas gegen diese Änderungen geäußert hat. Machen Sie mal.
Das ist mir bekannt, nur war das hier nicht das Thema.
Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Sie sollte niemals dazu mißbraucht werden, Menschen unberechtigt zu kriminalisieren
Ach, es ist „kriminalisieren eines Menschen“ wenn man gegen Gesetzesänderungen ist. Wissen Sie was, ich schlage Ihnen mal folgendes vor:
1. Nennen Sie die geforderten Änderungen am Grundgesetz, von denen Sie weiter unten gesprochen haben und verlinkten Sie Beispiele der kirchlichen Protestes dagegen.
2. Bringen Sie Beweise für Ihre Behauptung, die Kirche wolle Homosexuelle kriminalisieren.
Begreifen Sie denn nicht, dass diese Aspekte nicht voneinander trennbar sind???
-Der Staat schafft ein Gesetz
-Homosexuelle nutzen ihr (als Bürger) darin verankertes Recht, für ihre Gleichbehandlung nach Art. 3 zu kämpfen
-Die Kirche will die Gesellschaft und Politik per Diskreditierung von Homosexuellen dagegen aufbringen
Sie vertauschen leider die Reihenfolge: Das Gesetz (nennen Sie es bitte mal!) ist nicht erlassen. Gegen ein Gesetz zu sein bedeutet auch nicht, jemanden zu diskreditieren. Das kann völlig andere Gründe haben.
Aber das alles werden wir besser diskutieren können, wenn Sie hier dargestellt haben, um welche Änderungen es konkret geht und wie die Kirche konkret etwas gegen diese Änderungen geäußert hat. Machen Sie mal.
Mittwoch, 12. März 2008 22:49
Bruder Theophil: Trotz aller Diskussion…
…sollten wir nicht vergessen, für den betroffenen Pater zu beten.
Mittwoch, 12. März 2008 16:51
Ideologiefeind: Benedikt,vielleicht sollten Sie sich einmal ansehen…
…was Papst und Bischöfe bislang schon alles zu/Über Homosexuelle losgelassen haben?! Niemand zwingt
Sie, sich für die Belange von Homosexuellen zu interessieren. Aber wenn Sie sich als treuer Katholik
sehen, dürften Ihnen die Äußerungen nicht ganz egal sein.
Sind Sie gegen den öffentlichen Meinungsdiskurs und die Meinungsfreiheit als solche? Es scheint so zu sein. Sie werden sich allerdings damit abfinden müssen, dass in Deutschland jeder das Recht hat, seine Meinung zu Gesetzesänderungen kundzutun.
Schade, dass Sie sich in dieser Frage jetzt auf das Niveau von Dr.Heger begeben- wenn auch indirekt.
Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Sie sollte niemals dazu mißbraucht werden, Menschen unberechtigt zu kriminalisieren
Zuerst behaupteten Sie, die Kirche lehre, dass bestimmte Gruppen von Menschen vor dem Gesetz nciht gleich zu behandeln seien. Dann deuteten Sie in Abkehr von Ihrer früheren Behauptung an, die Kirche schaffe ein Klima, in dem der Rechtsschutz von Homosexuellen vor Gericht nicht mehr gewährleistet sei. Jetzt endlich erklären Sie, dass sich die Kirche gegen die von Homosexuellen(-verbänden) geforderten Änderungen am Grundgesetz einsetze.
Begreifen Sie denn nicht, dass diese Aspekte nicht voneinander trennbar sind???
-Der Staat schafft ein Gesetz
-Homosexuelle nutzen ihr (als Bürger) darin verankertes Recht, für ihre Gleichbehandlung nach Art. 3 zu kämpfen
-Die Kirche will die Gesellschaft und Politik per Diskreditierung von Homosexuellen dagegen aufbringen
Sind Sie gegen den öffentlichen Meinungsdiskurs und die Meinungsfreiheit als solche? Es scheint so zu sein. Sie werden sich allerdings damit abfinden müssen, dass in Deutschland jeder das Recht hat, seine Meinung zu Gesetzesänderungen kundzutun.
Schade, dass Sie sich in dieser Frage jetzt auf das Niveau von Dr.Heger begeben- wenn auch indirekt.
Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Sie sollte niemals dazu mißbraucht werden, Menschen unberechtigt zu kriminalisieren
Zuerst behaupteten Sie, die Kirche lehre, dass bestimmte Gruppen von Menschen vor dem Gesetz nciht gleich zu behandeln seien. Dann deuteten Sie in Abkehr von Ihrer früheren Behauptung an, die Kirche schaffe ein Klima, in dem der Rechtsschutz von Homosexuellen vor Gericht nicht mehr gewährleistet sei. Jetzt endlich erklären Sie, dass sich die Kirche gegen die von Homosexuellen(-verbänden) geforderten Änderungen am Grundgesetz einsetze.
Begreifen Sie denn nicht, dass diese Aspekte nicht voneinander trennbar sind???
-Der Staat schafft ein Gesetz
-Homosexuelle nutzen ihr (als Bürger) darin verankertes Recht, für ihre Gleichbehandlung nach Art. 3 zu kämpfen
-Die Kirche will die Gesellschaft und Politik per Diskreditierung von Homosexuellen dagegen aufbringen
Mittwoch, 12. März 2008 16:30
Benedikt: @ Ideologiefeind
Ah, jetzt sind wir schon einen Schritt weiter.
Fassen wir mal zusammen:
Zuerst behaupteten Sie, die Kirche lehre, dass bestimmte Gruppen von Menschen vor dem Gesetz nciht gleich zu behandeln seien.
Dann deuteten Sie in Abkehr von Ihrer früheren Behauptung an, die Kirche schaffe ein Klima, in dem der Rechtsschutz von Homosexuellen vor Gericht nicht mehr gewährleistet sei.
Jetzt endlich erklären Sie, dass sich die Kirche gegen die von Homosexuellen(-verbänden) geforderten Änderungen am Grundgesetz einsetze.
Jetzt bin ich an der Reihe zu fragen: Sind Sie ein Demokratiefeind? Sind Sie gegen den öffentlichen Meinungsdiskurs und die Meinungsfreiheit als solche? Es scheint so zu sein. Sie werden sich allerdings damit abfinden müssen, dass in Deutschland jeder das Recht hat, seine Meinung zu Gesetzesänderungen kundzutun. Und eins ist klar: Diese Kritik der Kirche, so sie denn überhaupt in dieser Weise existiert (von einer GG-Änderung auf der Agenda von LSVD & Co. ist mir nichts bekannt) schränkt nicht den Rechtsschutz von Homosexuellen ein, nicht deren Gleichbehandlung vor Gericht und erklärt diese auch nicht zu Menschen zweiter Klasse.
Fassen wir mal zusammen:
Zuerst behaupteten Sie, die Kirche lehre, dass bestimmte Gruppen von Menschen vor dem Gesetz nciht gleich zu behandeln seien.
Dann deuteten Sie in Abkehr von Ihrer früheren Behauptung an, die Kirche schaffe ein Klima, in dem der Rechtsschutz von Homosexuellen vor Gericht nicht mehr gewährleistet sei.
Jetzt endlich erklären Sie, dass sich die Kirche gegen die von Homosexuellen(-verbänden) geforderten Änderungen am Grundgesetz einsetze.
Jetzt bin ich an der Reihe zu fragen: Sind Sie ein Demokratiefeind? Sind Sie gegen den öffentlichen Meinungsdiskurs und die Meinungsfreiheit als solche? Es scheint so zu sein. Sie werden sich allerdings damit abfinden müssen, dass in Deutschland jeder das Recht hat, seine Meinung zu Gesetzesänderungen kundzutun. Und eins ist klar: Diese Kritik der Kirche, so sie denn überhaupt in dieser Weise existiert (von einer GG-Änderung auf der Agenda von LSVD & Co. ist mir nichts bekannt) schränkt nicht den Rechtsschutz von Homosexuellen ein, nicht deren Gleichbehandlung vor Gericht und erklärt diese auch nicht zu Menschen zweiter Klasse.
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