Im September wird der Papst wie jedes Jahr seinen Schülerkreis versammeln. Dabei geht es auch um den entlaufenen Augustinermönch Martin Luther.
Martin Luther, von Lucas Cranach dem Älteren
(kreuz.net) Schon seit vielen Jahren veranstaltet Papst Benedikt XVI. jeden Sommer ein Treffen mit seinen
ehemaligen Schülern, die bei ihm promoviert haben.
Dieses Jahr will dieser Kreis über den deutschen
Reformatoren und abgefallenen Priester Martin Luther († 1546) sowie über die Apostolische Sukzession
diskutieren.
Die Apostolische Sukzession ist die Weitergabe der apostolischen Vollmachten auf die Bischöfe
durch Handauflegung.
Das Seminar wird Anfang September in der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo
stattfinden.
Als höchster Vertreter der kirchlichen Hierarchie gehört zu dem Schülerkreis Christoph
Kardinal Schönborn von Wien.
Im Zentrum der Diskussionen soll angeblich die Frage stehen, ob Luther
die Kirche spalten oder reformieren wollte.
Nach Angaben der italienischen Tageszeitung ‘La Stampa’ ist
die Ausgangsthese dabei, daß Luthers Positionen in Wahrheit katholischer waren, als das im Lauf der Geschichte
vermutet worden sei.
Luther wurde im Jahr 1520 von Papst Leo X. († 1521) als Häretiker exkommuniziert.
Der Papst bezeichnete den Reformator einmal als „betrunkenen Deutschen, der seine Meinung ändern wird,
sobald er wieder nüchtern ist“.
Die Ergebnisse des Gesprächskreises sollen veröffentlicht werden.
„Die Wahl Luthers als Thema dieses Jahres ist ein Zeichen der Aufmerksamkeit, wodurch das Klima der Begegnung
mit den Protestanten befruchten wird“ – zitiert ‘La Stampa’ den deutschen Kurienkardinal Walter Kasper:
„Von Luther können wir viel lernen, angefangen bei der Bedeutung, die er dem Wort Gottes zugemessen
hat.“
Der Kardinal schränkt allerdings ein, daß Luther die Bibelauslegung vom Lehramt der Kirche losgelöst
hat.
Dieser wesentliche Unterschied annulliere allerdings nicht „die Originalität des Beitrages Luthers“.
Bei dem Treffen wird es ferner um das Thema der apostolischen Sukzession gehen.
Hier gibt es – nach
‘La Stampa’ Studien, die behaupten, daß Luther in dieser Frage angeblich eine flexiblere Position vertreten
habe als das heute bei den protestantischen Gemeinschaften der Fall sei.
‘La Stampa’ weist darauf hin,
daß der gegenwärtige Papst schon als Kardinal gefordert habe, „sehr ernsthaft“ über Luther nachzudenken
und „zu retten, was in seiner Theologie groß“ sei.
Email-Adressen der Empfänger
57 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@K. Murx: Eine unerlaubt gespendete nichtbischöfliche Firmung soll ungültig sein? Nehmen wir einmal
an, ein Priester, ob exkommuniziert, oder nicht, spendet ohne päpstliche Erlaubnis und ohne Not die Firmung.
So etwas ist natürlich ungültig. Wenn aber ein Bischof sie spendet, so ist sie wenigstens immer gültig
hinsichtlich des Charakters, hinsichtlich der Firmgnaden bedingt! Eine unerlaubt gespendete nichtbischöfliche
Firmung soll ungültig sein? Können Sie Ihre Behauptung belegen? Übrigens geht es bei meiner These der
Ungültigkeit der neuen Firmung um einen einfachen Sachverhalt. Di Anrufung der Dreifaltigkeit fehlt,
die nach Thomas und Alphons da sein müßte, also ist sie ungültig. Das war bis zum Konzil allgemeine
Lehre. Hier irren Sie mit Sicherheit. Die Letztbeurteilung über Gültigkeit und Ungültigkeit obliegt
immer noch dem Papst, und nicht dem hl. Thomas oder hl. Alphons: ebenso über die Beurteilung einer Häresie
und einer rechten Lehre.
reichlich viel 500 Jahre sind reichlich viel um einzusehen, dass Luther eigentlich ein braver Sohn der
Kirche war. Wie lange wird es dazu brauchen, um einzusehen, dass der Ökumenismus in der Kirche Gottes
nichts zu suchen hat und endlich sein troianisches Pferd, der Einheitszirkus daraus zu entfernen. Allerdings
wird es dann zu spät für eine Verurteilung Kardinal Beas und Gauthier le Guignol sein
Luther – sehr wohl katholisch, was denn sonst? Selbst wenn Viele nachbeten, Luther sei ein Häretiker,
muss es doch nicht so sein. Die beten das alle nach, ohne das Hirn (sprich: Vernunft) zu nutzen. Auch
ohne Hirn wird Religion besser. Darum: Herrgott im Himmel schmeiß mehr Hirn auf die Vielen, die davon
zu wenig haben, und den Luther noch immer auszugrenzen. Luther ist trotz seiner unkatholisch anmutenden
Positionen in erster Linie noch immer katholisch, mehr als sich das katholische Katholenwünschen würden.
Aber zu dieser Sektemuss man ja nicht gehören.
wir brauchen einen neuen Kardinal Cajetan Als dieser grosse Kardinal und Kommentator der Werke des heiligen
Thomas die grosse Gefahr erkannte, die Luther für die die Kirche war, zeigte er ihm die rote Karte mit
der Auflage nicht eher vor ihm zu erscheinen, als er seine Irrlehre widerrufen habe. Dank der Weitsicht
dieses grossen Kirchenfürsten blieb die Kirche von Irrlehren bewahrt. Heute fehlt uns jemand wie dieser
Kardinal, um dem Oberschwätzer Gauthier le Guignol endlich einmal die rote Karte zu zeigen und seinen
Einheitszirkus gennent der Christen endlich zu schliessen. Dadurch würde die Kirche endlich von ihren
troianischen Pferde befreit
Kardinal Schönborn ist sicherlich ein Glücksfall für die österreichische Kirche Als höchster Vertreter
der kirchlichen Hierarchie gehört zu dem Schülerkreis Christoph Kardinal Schönborn von Wien. Kardinal
Schönborn ist bekannt für seine Lehramtstreue. Ein Glücksfall für Österreich!
matt2 „meine, dass ich und Gott dasselbe Wesen haben/sind und dass es daher für mich keine Schranke in
der Aneignung des göttlichen Bewußtseins gibt, als das Unendliche, als Gott selbst.“ wenn es für dich
therapeuthisch wirkt, es sei dir gegönnt tusch narhalla !
Literaturhinweis für alle, die um der Wahrheit willen an Luthers Leben und Werk interessiert sind: Abschied
von Luther, Psychologische und theologische Reflexionen zum Lutherjahr von Albert Mock, ISBN 3 922 727
20 4 Luthe Verlag Und hier ein kurzer Ausschnitt: „…eine Persönlichkeit von der Bedeutung M. L. , der
wie kaum ein anderer Kirche und Welt verändert hat – außer vielleicht jenem anderen Deutshen, der den
atheistischen Kommunismus ins Leben gerufen hat und Sigmund Freud, der die Sünde zum Geburtsfehler und
zur unverschuldeten Krankheit degradiert hat. Deutschland weist erstaunlich viele Analogien zum „auserwählten
Volk des Alten Bundes“ auf, sogar bis in seine religiöse und politische Spaltung.“
Wort Gottes: „Verkriecht euch in Felsenhöhlen und Erdlöchern vor dem Schrecken des Herrn und vor seiner
strahlenden Pracht, wenn er sich erhebt, um die Erde zu erschrecken. An jenem Tag nimmt jeder seine silbernen
und goldenen Götzen, die er gemacht hat, um sie anzubeten, und wirft sie den Fledermäusen und Ratten
hin; und man wird sich in den Spalten und Höhlen der Felsen verkriechen vor dem Schrecken des Herrn und
vor seiner strahlenden Pracht, wenn er sich erhebt, um die Erde zu erschrecken.“ Jesaja 2/19-22 „Mein
Volk, deine Führer führen dich in die Irre, sie bringen dich ab vom richtigen Weg. Der Herr steht bereit,
um Recht zu sprechen; er steht da, um sein Volk zu richten. Der Herr geht ins Gericht mit den Ältesten
und den Fürsten seines Volkes: Ihr habt den Weinberg geplündert; eure Häuser sind voll von dem, was
ihr dem Armen geraubt habt. Wie kommt ihr dazu mein Volk zu zerschlagen? Ihr zermalmt – Spruch des Herrn
der Heere.“ Jes. 3/12-15
@Florian Geyer… was soll es schon heissen: ich meine, dass ich und Gott dasselbe Wesen haben/sind und
dass es daher für mich keine Schranke in der Aneignung des göttlichen Bewußtseins gibt, als das Unendliche,
als Gott selbst.
luther hat… …das kind mit dem bade ausgeschüttet. auf ein dreckiges bad aufmerksam machen, wer könnte
da ernsthaft was sagen, jesus christus aber mit ausschütten das istnun wirklich kein verdienst, das ist
eine schwere sünde. der dreck im bad hätte für eine religionsspaltung übbrigens nicht dauerhaft ausgereicht,
aus dem grunde mussten künstliche und schwerwiegende unterschiede geschaffen werden. das verhält sich
übrigenbs bei allen sekten so.
also ich will keine Kirchenspaltung, aber ich habe keine Probleme damit Dogmen anzuzweifeln… Meine Glaubensgrundlage
ist auch die Schrift und nicht die Kirchenlehre. Weil es ist ja mein Glaube und ich kann ihn auch selbst
interpretieren und philosophisch durchleuchten. Und ich komme darin zu Erkenntnissen die ich vertrete.
Ich beurteile selbst was Wahrhet ist. Die Wahrheit aber, die ich erkenne ist somit nichts anderes als
die Wahrheit aus mir und von mir, sprich: es ist die Wahrheit meiner Selbst und dies wahre Selbst ist
für mich Gott. Daher behaupte ich: mein Wesen ist göttlich. Jetzt wird es nicht wenige geben die denken,
der matt reimt sich da seine eigene Wahrheit zusammen und glaubt, was da auf seinem Mist wächst ist göttlich
und könne die Wahrheit der Kirche erschüttern, oder beindrucken. Der ist ja nur ein Knilch, der matt.
Nun bin ich kein Mensch, der unter messianischen Vorzeichen geboren wurde. Mich hat auch keine Jungfrau
empfangen. Ich halte mich auch nicht für den wiedergekehrten Jesus, aber ich halte mich dennoch für
Gottes Sohn. Und wenn die Kirche meint, das ist Häresie, dann pfeif ich was drauf, denn sie ist für
mich wirklich keine Autorität mehr.
Was sagte unlängst ein „geistiger Mitbruder“ Luthers und Ketzer? Öffentlich und unverblümt äußerte
sich Kardinal Lehmann, jetzt nur noch Bischof von Mainz, über seinen Glauben: Er glaube nicht an die
Kirche, auch nicht ans Christentum, sondern er glaube an Gott. Lehmann tritt auch noch ganz unverblümt
für den Ketzer Luther ein. Er sei der „gemeinsame Lehrer“ von Katholizismus und Protestantismus. Fazit:
War Lehmann auch „ein betrunkener Deutscher“? Oder ist er schlicht und einfach nur ein Häretiker und
Apostat? Das ist eine bloße Frage. – Mehr nicht.
@Timpressum: bitte nicht Priester und Bischof verwechseln Mittelschwerer Anschiß, Timpressum! Nehmen
wir einmal an, ein Priester, ob exkommuniziert, oder nicht, spendet ohne päpstliche Erlaubnis und ohne
Not die Firmung. So etwas ist natürlich ungültig. Wenn aber ein Bischof sie spendet, so ist sie wenigstens
immer gültig hinsichtlich des Charakters, hinsichtlich der Firmgnaden bedingt! Übrigens geht es bei
meiner These der Ungültigkeit der neuen Firmung um einen einfachen Sachverhalt. Di Anrufung der Dreifaltigkeit
fehlt, die nach Thomas und Alphons da sein müßte, also ist sie ungültig. Das war bis zum Konzil allgemeine
Lehre.
Radikaler als man denkt Mit seinen Denkansätzen passt Martin Luther besser in die heutige Zeit der Relativität.
Festgefahrene Schwarz-weiß-Positionen werden in Frage gestellt, auch theologische Konstruktionen können
hinterfragt werden. Wer kennt sich heute noch aus bei den mitteralterlichen Begriffen von Substanz, Akzidentien
oder Wesenheit. Alles noch vom uralten Aristoteles. Luther vergleicht die von Christus mit seiner Liebe
erfüllte Hostie mit dem kalten Eisen, das plötzlich glühend und heiß wurde. Heute braucht man ja nicht
mehr so viel Angst haben, dass kirchliche Reformen so fatale politische Folgen haben könnten.
Genau die gleiche Wirkung hätte es… …gehabt, wenn sie jede x-beliebige bauftragte Domherr oder Landpfarrer
gefirmt hätte – das ist ja wie in ner Sekte „Mich, mich hat der, der, der große Lefebvre gefirmt“…uiuiuiuiui!
Tut mir leid Sozi,… …aber seit ich von Erzbischof Lefèbvre gefirmt worden bin, habe ich nie einen
Glaubenszweifel gehabt. Nicht einen! Und das sind schon etliche Jahre her.
@ Karl Murx Ja, Karl Murx, ganz so einfach ist das nicht. da müsste man erst mal genau definieren was
beharrlicher Zweifel ist und welche Gründe dazu führen. Die Dogmen annehmen können ist natürlich auch
ein Gnadengeschenk und man kann sie niemals rational ganz erklären. Man kann sich aber den Glauben an
die Dogmen durch studieren gewisser Hintergründe und durch Gebet wenigstens teilweise erarbeiten Sie
können mir z.B. nicht erzählen das sie in bestimmten Momenten niemals auch nur den geringsten Zweifel
an bestimmten Dogmen haben und hätten. Wenn man gerade einen Rosenkranz gebetet hat und sich z.B. in
einer hl. Messe befindet wird man kaum Zweifel an der hl. Dreifaltigkeit haben, in anderen Situationen
vielleicht schon. Jedenfalls wenn man Zweifel an bestimmten Dogmen hat und lässt diese aus Glauben an
die hl. Kirche erstmal so im Raum stehen bleibt man katholisch.
So einfach ist das nicht, Sozi! Selbstverständlich ist auch der beharrliche Zweifel am Dogma eine schwere
Sünde. Der Grund besteht darin, daß man kein einziges Dogma mit dem natürlichen Verstand begreifen
kann, lediglich die Glaubwürdigkeitsgünde, die praeambula fidei, sind einsehbar. Nehmen wir z.B. das
Dogma der Dreifaltigkeit. Dieses isr strikt übernatürlich und zwar so, daß es auch nach erfolgter Offenbarung
nicht begriffen werden kann. Man kann lediglich zeigen, daß vom Standpunkt des geschaffenen Intellektes
auch kein Einwand kommen kann.
@ Marcelus Wer ein Dogma bewusst leugnet der ist nicht mehr römisch katholisch, da gebe ich ihnen Recht,
wer aber mit einem Dogma hadert, ohne es abzulehnen schon. Wenn man ein Dogma nicht blind annehmen will,
sondern es verstehen und verinnerlichen will muss man es auch in Frage stellen können. Es kann so gut
wie keiner den römisch katholischen Glauben komplett verinnerlicht haben, das ist für einen normal Sterblichen
eben mehr wie eine Lebensaufgabe. Deshalb man kann nicht total römisch katholisch sein, man kann in seinem
Leben nur immer römisch katholischer werden, Ausnahmen wie besonders begnadete Heilige bestätigen diese
Aussage und zu den besonders begnadeten Heiligen werden wir beide wahrscheinlich nicht gehören.
Bischofsloisl, du bist ein Häretiker! Martin Luther war Häretiker und seine Thesen sind allesamt zu
verurteilen. Du verurteilst also zum Beispiel folgendes (nur mal eine kleine unvollständige Auswahl):
7. Gott erläßt überhaupt keinem die Schuld, ohne ihn zugleich demütig in allem dem Priester, seinem
Stellvertreter, zu unterwerfen. 8. Die kirchlichen Bestimmungen über die Buße sind nur für die Lebenden
verbindlich, den Sterbenden darf demgemäß nichts auferlegt werden. 9. Daher handelt der Heilige Geist,
der durch den Papst wirkt, uns gegenüber gut, wenn er in seinen Erlassen immer den Fall des Todes und
der höchsten Not ausnimmt. 71. Wer gegen die Wahrheit des apostolischen Ablasses spricht, der sei verworfen
und verflucht. Du Erzhäretiker!
@Sozialkatholisch: Katholisch bezeichnet den rechten katholischen Glauben Und da gibt es nur rechtgläubig
oder nicht-rechtgläubig. „Katholisch“ kann aber auch die persönliche Frömmigkeit bezeichnen, aber nur
für jene, die bereits rechtgläubig sind. Nur in der Frömmigkeit und in der Heiligkeit kann es Abstufungen
geben, nicht im rechten Glauben: Den hat man oder hat man hat ihn nicht! Wer ein Dogma leugnet, leugnet
alle Dogmen!
@ Marcelus Das wird wahrscheinlich im Himmel so sein, aber hier unten auf der Erde ist das Spektrum viel
weiter. Es kann von wenig katholisch bis mittelmäßig katholisch uber gut katholisch bis hin zum übertriebenen
katholisch gehen.
@Sozialkatholisch: Genauso ist es Wenn A für absolut Rechtgläubig Katholisch steht, dann steht nicht-A
für das absolute Gegenteil und würde sogar vom Fegefeuer ausschließen. Es gibt nur katholisch oder
nicht-katholisch. Eine Mischung gibt es nicht!
@ Marcelus Das sie in diesem Punkt das katholische noch nicht ganz begriffen haben zeigt sich daran, das
sie an dem Spruch untertriebene Rechtgläubigkeit kann zur Häresie führen nichts auszusetzen hätten,
aber den Spruch übertriebene Rechtgläubigkeit kann zur Häresie führen sofort vehement bekämpfen.
Wenn A für absolut Rechtgläubig Katholisch steht, dann steht nicht-A für das absolute Gegenteil und
würde sogar vom Fegefeuer ausschließen. Es gibt da bestimmt auch ein ein bisschen A!
@Sozialkatholisch: Falsch! Außerdem kann keiner eigentlich wirklich römisch katholisch sein, man kann
in seinem Leben nur immer römisch katholischer werden! Man ist entweder römisch-katholisch oder man
ist nicht römisch-katholisch! Hier gilt, daß A nicht Nicht-A sein kann!
@ Marcelus Ich bin römisch katholisch, bzw bemühe mich darum und sie haben Dank dem weisen Beschluß
meines Gottes nicht das Recht mir das abzusprechen. Außerdem kann keiner eigentlich wirklich römisch
katholisch sein, man kann in seinem Leben nur immer römisch katholischer werden!
Es stimmt also wirklich Die Kirche ruht auf den besten Fundamenten die es gibt.Auf der Dummheit mancher
Menschen.Und ich dachte immer wir leben in einer aufgeklärten Welt.Wie man sich doch irren kann.
@20mancro5: Natürlich kümmert es Gott, wer für Ihn ist und wer gegen Ihn ist Wer für Gott ist, und
weiß, daß man dann bei der Kirche sein muß, muß auch bei der Kirche sein, um für Gott zu sein. Deshalb
hat Gott in der Person Christi auch die Kirche gegründet, nämlich auf St. Simon Petrus. o^/
@ Marcelus Die Dunkelheit in der sie noch sitzen könnte man auch als Häresie bezeichnen. Nochmal ganz
langsam für geistig träge: Übertriebene Rechtgläubigkeit muss keine Rechtgläubigkeit mehr sein!
Schwachsinn kann nicht das ewige Seelenheil erlangen, sondern verfällt dem ewigen Feuer der Hölle. Als
ob es Gott falls es ihn wirklich geben sollte interessiert ob man Mitglied in dieser Organisation ist.Dieser
Standpunkt dient doch nur dem Machterhalt der Kirche.
@Häretiker „Sozialkatholisch“: Wer von der katholischen Kirche schuldhaft abfällt, kann nicht das ewige
Seelenheil erlangen, sondern verfällt dem ewigen Feuer der Hölle.
@ Marcelus Natürlich kann es das übertreiben einer Rechtgläubigkeit zur Häresie führen, alles Übertreiben
kann zur Häresie führen. Übertriebene Rechtgläubigkeit muss nun mal keine Rechtgläubigkeit mehr sein.
Woher kommt den die Häresien vieler Orthodoxen(Rechtgläubigen)? Von ihnen als gefährlicher Häretiker
bezeichnet zu werden stört mich aber nicht!
@Sozialkatholisch: Sie sind ein gefährlicher Häretiker Im Überbetonen der Rechtgläubigkeit kann nunmal
auch eine Häresie liegen. Es gibt kein Überbetonen der Rechtgläubigkeit. Ihre Aussage ist häretisch
und nicht-katholisch.
„Orthoxe“? griechisch Orthodoxen, bulgarisch Orthodoxen, russisch Orthodoxen „Orthodox“ bezeichnen sie
sich selbst, aus römisch-katholischer Sicht sind es aber nicht nur Schismatiker, sondern auch Häretiker,
und keineswegs Orthodoxe.
Es gibt ja auch eine ökumenischen Kirchentag. 2010 in München Mit Adventisten, Zeugen Jehovas, Mormonen,
Baptisten, Methodisten, Ltheranern, griechisch Orthodoxen, bulgarisch Orthodoxen, russisch Orthodoxen,
Altorientalen, Mennoniten, Quäkern u.n.v.m.?
@Freinsberg Bitte etwas genauer hinschauen – die fetten Links be- zeichnen die Heiligen bzw. Seligen,
deren Gedanktag oder Fest in der katholischen Kirche begangen werden – das ist bei M.Luther NICHT der
Fall – wäre ja noch schöner…
„Ökumenischer Heiligenkalender“? Gibt es bereits eine Ökumenismuskirche? >>Luther dagegen höllisch
ist<< Immerhin steht sein Gedenktag im Ökumenischen Heiligenkalender. Im Heiligenkalender der Kirche
Christi findet sich kein Martin Luther, und wird sich dort auch nie finden.
Selbstmörder Martin Luther kann niemals Beispiel sein. Nur kann sein Leben als Warnung dienen für hochmutige
Katholiken und abgefallene Modernisten, wozu die geistliche Dürre der Häresie führt: zur Verzweiflung,
zum Selbstmord, zur Übergabe an die niedrigsten animalischen Triebe. Darüber beklagte Luther sich selbst
bei Melanchton. Martin Luther war Häretiker und seine Thesen sind allesamt zu verurteilen. Es gibt nichts
was die Kirche von ihm erlernen kann, da die einzig wahre, römisch-katholische Kirche heilig, Luther
dagegen höllisch ist. Wenn Benedikt XVI. diese „Rehabilitation“ durchführt, wird er den Sedisvakantismus
unheimlich stärken. Mehr noch, wird er zum Hochverräter, denn bereits Leo Kardinal Scheffczyk nannte
die „Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ des modernen Vatikans mit den Lutherischen Irrgläubigen
ein „Verrat an das heilige Konzil von Trient und an der katholischen Glaubenslehre“. Aber immerhin: Neomodernismus
und Relativismus walten weiter. Und neben der Clown-Messfeier am Hauptaltar, dürfen die Rückständigen
auch noch am hintersten Seitenaltärchen eine Alte Messe zelebrieren. Allerdings nicht mehr so alt nach
dem Karfreitagsgebetsverrat. Orémus pro fidelitáte nostra et eorum.
exkommuniziert Luther wurde im Jahr 1520 von Papst Leo X. († 1521) als Häretiker exkommuniziert. interessant
wäre doch mal ein Symposium der Pius-Leute über Martin Luther – dann könnten 4 exkommunizierte Vaganten-Bischöfe
über den exkommunizierten ehemaligen Augustiner-Mönch diskutieren …
@H. Mohrmann: Völlig richtig! Der spätere Erzhäretiker und Religionsgründer Dr. Luther begann als
innerkirchlicher Reformer: eine Reform, die ohne Zweifel notwendig geworden war. Europa und das Hl. Römische
Reich mit seiner einzig zugelassenen römisch-katholischen Religion waren außerdem grundsätzlich im
Irrtum, und hättne sich durch Religionstoleranz selbst einen Dienst erwiesen: insbesonders hätte es
sich seine Selbstzerstörung durch den 30jährigen Krieg (1618-1648) erspart: insbesonders im Fall des
Hl. Römischen Reiches.
Bild Cranach Das Bild stammt von Lucas Cranach dem Älteren. Und der hat auch für die katholische Seite
gemalt. Vielleicht ein Indiz dafür, daß Katholizismus und Lutheranertum damals noch nicht auf zwei verschiedenen
Planeten existierten.
@RJH: Die korrekte lateinische Form heißt „Martine, quo vadis“ und nicht „Martinus, quo vadis“. Im Lateinischen
gibt es einen eigenen 5. Fall für die Anredeform, den Vokativ.
@ Lutherbild Um auch mal etwas „inhaltlich Sachbezogenes“ beizutragen: Wenn man sich so das Lutherbild
dieses Artikels näher ansieht – indem man es anklickt –, drängt sich einem der Eindruck auf, dass Luther
in seinen älteren Tagen kaum den Vergleich – bzgl. Fettleibigkeit – mit Erzbischof Haas (oft hier diesbezüglich
von gewissen Kreisen gehänselt) scheuen hätte müssen. STOP! – Das Bild stammt ja sicherlich von einem
(erz)katholischen PROPAGANDA-MALER … hm, hm, … doch nein, dafür sind die Gesichtszüge nicht bööööööööse &
verzerrrrrrrrrrrt genug gezeichnet! Der Rübezahl