Protestantismus
Ein betrunkener Deutscher?
Im September wird der Papst wie jedes Jahr seinen Schülerkreis versammeln. Dabei geht es auch um den entlaufenen Augustinermönch Martin Luther.
Martin Luther, von Lucas Cranach dem Älteren
Martin Luther, von Lucas Cranach dem Älteren
(kreuz.net) Schon seit vielen Jahren veranstaltet Papst Benedikt XVI. jeden Sommer ein Treffen mit seinen ehemaligen Schülern, die bei ihm promoviert haben.

Dieses Jahr will dieser Kreis über den deutschen Reformatoren und abgefallenen Priester Martin Luther († 1546) sowie über die Apostolische Sukzession diskutieren.

Die Apostolische Sukzession ist die Weitergabe der apostolischen Vollmachten auf die Bischöfe durch Handauflegung.

Das Seminar wird Anfang September in der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo stattfinden.

Als höchster Vertreter der kirchlichen Hierarchie gehört zu dem Schülerkreis Christoph Kardinal Schönborn von Wien.

Im Zentrum der Diskussionen soll angeblich die Frage stehen, ob Luther die Kirche spalten oder reformieren wollte.

Nach Angaben der italienischen Tageszeitung ‘La Stampa’ ist die Ausgangsthese dabei, daß Luthers Positionen in Wahrheit katholischer waren, als das im Lauf der Geschichte vermutet worden sei.

Luther wurde im Jahr 1520 von Papst Leo X. († 1521) als Häretiker exkommuniziert.

Der Papst bezeichnete den Reformator einmal als „betrunkenen Deutschen, der seine Meinung ändern wird, sobald er wieder nüchtern ist“.

Die Ergebnisse des Gesprächskreises sollen veröffentlicht werden.

„Die Wahl Luthers als Thema dieses Jahres ist ein Zeichen der Aufmerksamkeit, wodurch das Klima der Begegnung mit den Protestanten befruchten wird“ – zitiert ‘La Stampa’ den deutschen Kurienkardinal Walter Kasper:

„Von Luther können wir viel lernen, angefangen bei der Bedeutung, die er dem Wort Gottes zugemessen hat.“

Der Kardinal schränkt allerdings ein, daß Luther die Bibelauslegung vom Lehramt der Kirche losgelöst hat.

Dieser wesentliche Unterschied annulliere allerdings nicht „die Originalität des Beitrages Luthers“.

Bei dem Treffen wird es ferner um das Thema der apostolischen Sukzession gehen.

Hier gibt es – nach ‘La Stampa’ Studien, die behaupten, daß Luther in dieser Frage angeblich eine flexiblere Position vertreten habe als das heute bei den protestantischen Gemeinschaften der Fall sei.

‘La Stampa’ weist darauf hin, daß der gegenwärtige Papst schon als Kardinal gefordert habe, „sehr ernsthaft“ über Luther nachzudenken und „zu retten, was in seiner Theologie groß“ sei.
      
57 Lesermeinungen
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#57   Marcelus   17:39:50 | Mittwoch, 12. März 2008
@K. Murx: Eine unerlaubt gespendete nichtbischöfliche Firmung soll ungültig sein?
Nehmen wir einmal an, ein Priester, ob exkommuniziert, oder nicht, spendet ohne päpstliche Erlaubnis und ohne Not die Firmung. So etwas ist natürlich ungültig.
Wenn aber ein Bischof sie spendet, so ist sie wenigstens immer gültig hinsichtlich des Charakters, hinsichtlich der Firmgnaden bedingt!
Eine unerlaubt gespendete nichtbischöfliche Firmung soll ungültig sein?
Können Sie Ihre Behauptung belegen?
Übrigens geht es bei meiner These der Ungültigkeit der neuen Firmung um einen einfachen Sachverhalt. Di Anrufung der Dreifaltigkeit fehlt, die nach Thomas und Alphons da sein müßte, also ist sie ungültig. Das war bis zum Konzil allgemeine Lehre.
Hier irren Sie mit Sicherheit.
Die Letztbeurteilung über Gültigkeit und Ungültigkeit obliegt immer noch dem Papst, und nicht dem hl. Thomas oder hl. Alphons:
ebenso über die Beurteilung einer Häresie und einer rechten Lehre.
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#56   Agiafortuni   08:55:32 | Sonntag, 9. März 2008
reichlich viel
500 Jahre sind reichlich viel um einzusehen, dass Luther eigentlich ein braver Sohn der Kirche war. Wie lange wird es dazu brauchen, um einzusehen, dass der Ökumenismus in der Kirche Gottes nichts zu suchen hat und endlich sein troianisches Pferd, der Einheitszirkus daraus zu entfernen. Allerdings wird es dann zu spät für eine Verurteilung Kardinal Beas und Gauthier le Guignol sein
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#55   Aleph †   23:34:39 | Samstag, 8. März 2008
Luther – sehr wohl katholisch, was denn sonst?
Selbst wenn Viele nachbeten, Luther sei ein Häretiker, muss es doch nicht so sein. Die beten das alle nach, ohne das Hirn (sprich: Vernunft) zu nutzen.
Auch ohne Hirn wird Religion besser. Darum: Herrgott im Himmel schmeiß mehr Hirn auf die Vielen, die davon zu wenig haben, und den Luther noch immer auszugrenzen.
Luther ist trotz seiner unkatholisch anmutenden Positionen in erster Linie noch immer katholisch, mehr als sich das katholische Katholenwünschen würden.
Aber zu dieser Sektemuss man ja nicht gehören.
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#54   Agiafortuni   17:31:34 | Samstag, 8. März 2008
wir brauchen einen neuen Kardinal Cajetan
Als dieser grosse Kardinal und Kommentator der Werke des heiligen Thomas die grosse Gefahr erkannte, die Luther für die die Kirche war, zeigte er ihm die rote Karte mit der Auflage nicht eher vor ihm zu erscheinen, als er seine Irrlehre widerrufen habe. Dank der Weitsicht dieses grossen Kirchenfürsten blieb die Kirche von Irrlehren bewahrt. Heute fehlt uns jemand wie dieser Kardinal, um dem Oberschwätzer Gauthier le Guignol endlich einmal die rote Karte zu zeigen und seinen Einheitszirkus gennent der Christen endlich zu schliessen. Dadurch würde die Kirche endlich von ihren troianischen Pferde befreit
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#53   Marcelus   15:08:13 | Samstag, 8. März 2008
Kardinal Schönborn ist sicherlich ein Glücksfall für die österreichische Kirche
Als höchster Vertreter der kirchlichen Hierarchie gehört zu dem Schülerkreis Christoph Kardinal Schönborn von Wien.
Kardinal Schönborn ist bekannt für seine Lehramtstreue.
Ein Glücksfall für Österreich!
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#52   Florian Geyer   21:48:46 | Freitag, 7. März 2008
matt2
„meine, dass ich und Gott dasselbe Wesen haben/sind und dass es daher für mich keine Schranke in der Aneignung des göttlichen Bewußtseins gibt, als das Unendliche, als Gott selbst.“
wenn es für dich therapeuthisch wirkt, es sei dir gegönnt :-D
tusch narhalla !
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#51   bonifatius   21:03:44 | Freitag, 7. März 2008
Literaturhinweis für alle, die
um der Wahrheit willen an Luthers Leben und Werk interessiert sind: Abschied von Luther, Psychologische und theologische Reflexionen zum Lutherjahr von Albert Mock, ISBN 3 922 727 20 4 Luthe Verlag
Und hier ein kurzer Ausschnitt: „…eine Persönlichkeit von der Bedeutung M. L. , der wie kaum ein anderer Kirche und Welt verändert hat – außer vielleicht jenem anderen Deutshen, der den atheistischen Kommunismus ins Leben gerufen hat und Sigmund Freud, der die Sünde zum Geburtsfehler und zur unverschuldeten Krankheit degradiert hat. Deutschland weist erstaunlich viele Analogien zum „auserwählten Volk des Alten Bundes“ auf, sogar bis in seine religiöse und politische Spaltung.“
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#50   Nachtlaterne   20:53:28 | Freitag, 7. März 2008
Wort Gottes:
„Verkriecht euch in Felsenhöhlen und Erdlöchern vor dem Schrecken des Herrn und vor seiner strahlenden Pracht, wenn er sich erhebt, um die Erde zu erschrecken. An jenem Tag nimmt jeder seine silbernen und goldenen Götzen, die er gemacht hat, um sie anzubeten, und wirft sie den Fledermäusen und Ratten hin; und man wird sich in den Spalten und Höhlen der Felsen verkriechen vor dem Schrecken des Herrn und vor seiner strahlenden Pracht, wenn er sich erhebt, um die Erde zu erschrecken.“
Jesaja 2/19-22
„Mein Volk, deine Führer führen dich in die Irre, sie bringen dich ab vom richtigen Weg. Der Herr steht bereit, um Recht zu sprechen; er steht da, um sein Volk zu richten. Der Herr geht ins Gericht mit den Ältesten und den Fürsten seines Volkes: Ihr habt den Weinberg geplündert; eure Häuser sind voll von dem, was ihr dem Armen geraubt habt. Wie kommt ihr dazu mein Volk zu zerschlagen? Ihr zermalmt – Spruch des Herrn der Heere.“
Jes. 3/12-15
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#49   matt2 †   20:36:39 | Freitag, 7. März 2008
@Florian Geyer…
was soll es schon heissen: ich meine, dass ich und Gott dasselbe Wesen haben/sind und dass es daher für mich keine Schranke in der Aneignung des göttlichen Bewußtseins gibt, als das Unendliche, als Gott selbst.
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#48   Florian Geyer   20:01:36 | Freitag, 7. März 2008
matt2
„aber ich halte mich dennoch für Gottes Sohn.“
wie meinst das genau „Gottes Sohn“ ?
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#47   Nachtlaterne   20:01:09 | Freitag, 7. März 2008
luther hat…
…das kind mit dem bade ausgeschüttet.
auf ein dreckiges bad aufmerksam machen, wer könnte da ernsthaft was sagen, jesus christus aber mit ausschütten das istnun wirklich kein verdienst, das ist eine schwere sünde.
der dreck im bad hätte für eine religionsspaltung übbrigens nicht dauerhaft ausgereicht, aus dem grunde mussten künstliche und schwerwiegende unterschiede geschaffen werden. das verhält sich übrigenbs bei allen sekten so.
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#46   matt2 †   19:59:14 | Freitag, 7. März 2008
also ich will keine Kirchenspaltung, aber ich habe keine Probleme damit Dogmen anzuzweifeln…
Meine Glaubensgrundlage ist auch die Schrift und nicht die Kirchenlehre. Weil es ist ja mein Glaube und ich kann ihn auch selbst interpretieren und philosophisch durchleuchten. Und ich komme darin zu Erkenntnissen die ich vertrete. Ich beurteile selbst was Wahrhet ist. Die Wahrheit aber, die ich erkenne ist somit nichts anderes als die Wahrheit aus mir und von mir, sprich: es ist die Wahrheit meiner Selbst und dies wahre Selbst ist für mich Gott. Daher behaupte ich: mein Wesen ist göttlich.
Jetzt wird es nicht wenige geben die denken, der matt reimt sich da seine eigene Wahrheit zusammen und glaubt, was da auf seinem Mist wächst ist göttlich und könne die Wahrheit der Kirche erschüttern, oder beindrucken. Der ist ja nur ein Knilch, der matt.
Nun bin ich kein Mensch, der unter messianischen Vorzeichen geboren wurde. Mich hat auch keine Jungfrau empfangen. Ich halte mich auch nicht für den wiedergekehrten Jesus, aber ich halte mich dennoch für Gottes Sohn. Und wenn die Kirche meint, das ist Häresie, dann pfeif ich was drauf, denn sie ist für mich wirklich keine Autorität mehr.
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#45   ExBochumer †   19:11:13 | Freitag, 7. März 2008
Was sagte unlängst ein „geistiger Mitbruder“ Luthers und Ketzer?
Öffentlich und unverblümt äußerte sich Kardinal Lehmann, jetzt nur noch Bischof von Mainz, über seinen Glauben:
Er glaube nicht an die Kirche, auch nicht ans Christentum, sondern er glaube an Gott.
Lehmann tritt auch noch ganz unverblümt für den Ketzer Luther ein. Er sei der „gemeinsame Lehrer“ von Katholizismus und Protestantismus.
Fazit: War Lehmann auch „ein betrunkener Deutscher“?
Oder ist er schlicht und einfach nur ein Häretiker und Apostat?
Das ist eine bloße Frage. – Mehr nicht.
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#44   Karl Murx   19:01:50 | Freitag, 7. März 2008
@Timpressum: bitte nicht Priester und Bischof verwechseln
Mittelschwerer Anschiß, Timpressum!
Nehmen wir einmal an, ein Priester, ob exkommuniziert, oder nicht, spendet ohne päpstliche Erlaubnis und ohne Not die Firmung. So etwas ist natürlich ungültig.
Wenn aber ein Bischof sie spendet, so ist sie wenigstens immer gültig hinsichtlich des Charakters, hinsichtlich der Firmgnaden bedingt!
Übrigens geht es bei meiner These der Ungültigkeit der neuen Firmung um einen einfachen Sachverhalt. Di Anrufung der Dreifaltigkeit fehlt, die nach Thomas und Alphons da sein müßte, also ist sie ungültig. Das war bis zum Konzil allgemeine Lehre.
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#43   franziskus   18:15:21 | Freitag, 7. März 2008
Radikaler als man denkt
Mit seinen Denkansätzen passt Martin Luther besser in die heutige Zeit der Relativität.
Festgefahrene Schwarz-weiß-Positionen werden in Frage gestellt, auch theologische Konstruktionen können hinterfragt werden.
Wer kennt sich heute noch aus bei den mitteralterlichen Begriffen von Substanz, Akzidentien oder Wesenheit.
Alles noch vom uralten Aristoteles.
Luther vergleicht die von Christus mit seiner Liebe erfüllte Hostie mit dem kalten Eisen, das plötzlich glühend und heiß wurde.
Heute braucht man ja nicht mehr so viel Angst haben, dass kirchliche Reformen so fatale politische Folgen haben könnten.
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#42   Rübezahl   17:42:04 | Freitag, 7. März 2008
@ „ungültige Firmung“
Unsinn :-S
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#41   timpressum †   17:23:55 | Freitag, 7. März 2008
Firmung Lefebvre
Kann ein exkommunizierter Priester die Sakramente gültig spenden? Dann wären ja auch die Sakramente des Herrn Luther gültig…
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#40   Karl Murx   17:23:39 | Freitag, 7. März 2008
Deine Firmung ist leider nicht gültig
www.kreuz.net/…2225.attachment1.doc
Sieh’s ein! :'(
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#39   Gunsenum   16:42:40 | Freitag, 7. März 2008
Genau die gleiche Wirkung hätte es…
…gehabt, wenn sie jede x-beliebige bauftragte Domherr oder Landpfarrer gefirmt hätte – das ist ja wie in ner Sekte „Mich, mich hat der, der, der große Lefebvre gefirmt“…uiuiuiuiui!
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#38   Sozialkatholisch   15:47:54 | Freitag, 7. März 2008
@ Karl Murx
Das braucht dir nicht leid zu tun, das ist ein Gnadengeschenk was ich dir wirklich von Herzen gönne.
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#37   Karl Murx   15:42:31 | Freitag, 7. März 2008
Tut mir leid Sozi,…
…aber seit ich von Erzbischof Lefèbvre gefirmt worden bin, habe ich nie einen Glaubenszweifel gehabt. Nicht einen!
Und das sind schon etliche Jahre her.
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#36   Sozialkatholisch   15:17:26 | Freitag, 7. März 2008
@ Karl Murx
Ja, Karl Murx, ganz so einfach ist das nicht. da müsste man erst mal genau definieren was beharrlicher Zweifel ist und welche Gründe dazu führen. Die Dogmen annehmen können ist natürlich auch ein Gnadengeschenk und man kann sie niemals rational ganz erklären. Man kann sich aber den Glauben an die Dogmen durch studieren gewisser Hintergründe und durch Gebet wenigstens teilweise erarbeiten
Sie können mir z.B. nicht erzählen das sie in bestimmten Momenten niemals auch nur den geringsten Zweifel an bestimmten Dogmen haben und hätten. Wenn man gerade einen Rosenkranz gebetet hat und sich z.B. in einer hl. Messe befindet wird man kaum Zweifel an der hl. Dreifaltigkeit haben, in anderen Situationen vielleicht schon. Jedenfalls wenn man Zweifel an bestimmten Dogmen hat und lässt diese aus Glauben an die hl. Kirche erstmal so im Raum stehen bleibt man katholisch.
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#35   Karl Murx   14:29:01 | Freitag, 7. März 2008
So einfach ist das nicht, Sozi!
Selbstverständlich ist auch der beharrliche Zweifel am Dogma eine schwere Sünde.
Der Grund besteht darin, daß man kein einziges Dogma mit dem natürlichen Verstand begreifen kann, lediglich die Glaubwürdigkeitsgünde, die praeambula fidei, sind einsehbar.
Nehmen wir z.B. das Dogma der Dreifaltigkeit. Dieses isr strikt übernatürlich und zwar so, daß es auch nach erfolgter Offenbarung nicht begriffen werden kann.
Man kann lediglich zeigen, daß vom Standpunkt des geschaffenen Intellektes auch kein Einwand kommen kann.
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#34   Sozialkatholisch   13:53:43 | Freitag, 7. März 2008
@ Marcelus
Wer ein Dogma bewusst leugnet der ist nicht mehr römisch katholisch, da gebe ich ihnen Recht, wer aber mit einem Dogma hadert, ohne es abzulehnen schon. Wenn man ein Dogma nicht blind annehmen will, sondern es verstehen und verinnerlichen will muss man es auch in Frage stellen können.
Es kann so gut wie keiner den römisch katholischen Glauben komplett verinnerlicht haben, das ist für einen normal Sterblichen eben mehr wie eine Lebensaufgabe.
Deshalb man kann nicht total römisch katholisch sein, man kann in seinem Leben nur immer römisch katholischer werden, Ausnahmen wie besonders begnadete Heilige bestätigen diese Aussage und zu den besonders begnadeten Heiligen werden wir beide wahrscheinlich nicht gehören.
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#33   stimme der vernunft †   13:51:44 | Freitag, 7. März 2008
Bischofsloisl, du bist ein Häretiker!
Martin Luther war Häretiker und seine Thesen sind allesamt zu verurteilen.
Du verurteilst also zum Beispiel folgendes (nur mal eine kleine unvollständige Auswahl):
7. Gott erläßt überhaupt keinem die Schuld, ohne ihn zugleich demütig in allem dem Priester, seinem Stellvertreter, zu unterwerfen.
8. Die kirchlichen Bestimmungen über die Buße sind nur für die Lebenden verbindlich, den Sterbenden darf demgemäß nichts auferlegt werden.
9. Daher handelt der Heilige Geist, der durch den Papst wirkt, uns gegenüber gut, wenn er in seinen Erlassen immer den Fall des Todes und der höchsten Not ausnimmt.
71. Wer gegen die Wahrheit des apostolischen Ablasses spricht, der sei verworfen und verflucht.
Du Erzhäretiker!
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#32   Marcelus   13:43:56 | Freitag, 7. März 2008
@Sozialkatholisch: Katholisch bezeichnet den rechten katholischen Glauben
Und da gibt es nur rechtgläubig oder nicht-rechtgläubig.
„Katholisch“ kann aber auch die persönliche Frömmigkeit bezeichnen, aber nur für jene, die bereits rechtgläubig sind.
Nur in der Frömmigkeit und in der Heiligkeit kann es Abstufungen geben,
nicht im rechten Glauben:
Den hat man oder hat man hat ihn nicht!
Wer ein Dogma leugnet, leugnet alle Dogmen!
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#31   Sozialkatholisch   13:39:27 | Freitag, 7. März 2008
@ Marcelus
Das wird wahrscheinlich im Himmel so sein, aber hier unten auf der Erde ist das Spektrum viel weiter.
Es kann von wenig katholisch bis mittelmäßig katholisch uber gut katholisch bis hin zum übertriebenen katholisch gehen.
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#30   Marcelus   13:36:17 | Freitag, 7. März 2008
@Sozialkatholisch: Genauso ist es
Wenn A für absolut Rechtgläubig Katholisch steht, dann steht nicht-A für das absolute Gegenteil und würde sogar vom Fegefeuer ausschließen.
Es gibt nur katholisch oder nicht-katholisch.
Eine Mischung gibt es nicht!
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#29   Sozialkatholisch   13:34:50 | Freitag, 7. März 2008
@ Marcelus
Das sie in diesem Punkt das katholische noch nicht ganz begriffen haben zeigt sich daran, das sie an dem Spruch untertriebene Rechtgläubigkeit kann zur Häresie führen nichts auszusetzen hätten, aber den Spruch übertriebene Rechtgläubigkeit kann zur Häresie führen sofort vehement bekämpfen.
Wenn A für absolut Rechtgläubig Katholisch steht, dann steht nicht-A für das absolute Gegenteil und würde sogar vom Fegefeuer ausschließen. Es gibt da bestimmt auch ein ein bisschen A!
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#28   Marcelus   13:26:39 | Freitag, 7. März 2008
@Sozialkatholisch: Falsch!
Außerdem kann keiner eigentlich wirklich römisch katholisch sein, man kann in seinem Leben nur immer römisch katholischer werden!
Man ist entweder römisch-katholisch oder man ist nicht römisch-katholisch!
Hier gilt, daß A nicht Nicht-A sein kann!
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#27   Sozialkatholisch   13:24:27 | Freitag, 7. März 2008
@ Marcelus
Ich bin römisch katholisch, bzw bemühe mich darum und sie haben Dank dem weisen Beschluß meines Gottes nicht das Recht mir das abzusprechen.
Außerdem kann keiner eigentlich wirklich römisch katholisch sein, man kann in seinem Leben nur immer römisch katholischer werden!
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#26   Marcelus   13:13:46 | Freitag, 7. März 2008
@Sozialkatholisch: Sie sind vielleicht sozial,
aber nicht orthodox katholisch.
Sie sind höchstens Sozialchrist.
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#25   20mancro5 †   13:13:27 | Freitag, 7. März 2008
Es stimmt also wirklich
Die Kirche ruht auf den besten Fundamenten die es gibt.Auf der Dummheit mancher Menschen.Und ich dachte immer wir leben in einer aufgeklärten Welt.Wie man sich doch irren kann.
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#24   Doriano   13:11:52 | Freitag, 7. März 2008
@20mancro5
Selber Schwachfug – und immer wieder die gleiche Leier…
Fällt Euch eigentlich nichts Neues ein :-S ?
GÄÄÄHHHNNN!!
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#23   Marcelus   13:11:00 | Freitag, 7. März 2008
@20mancro5: Natürlich kümmert es Gott, wer für Ihn ist und wer gegen Ihn ist
Wer für Gott ist, und weiß, daß man dann bei der Kirche sein muß, muß auch bei der Kirche sein, um für Gott zu sein.
Deshalb hat Gott in der Person Christi auch die Kirche gegründet, nämlich auf St. Simon Petrus. o^/
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#22   Sozialkatholisch   13:10:20 | Freitag, 7. März 2008
@ Marcelus
Die Dunkelheit in der sie noch sitzen könnte man auch als Häresie bezeichnen.
Nochmal ganz langsam für geistig träge:
Übertriebene Rechtgläubigkeit muss keine Rechtgläubigkeit mehr sein!
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#21   20mancro5 †   13:08:03 | Freitag, 7. März 2008
Schwachsinn
kann nicht das ewige Seelenheil erlangen, sondern verfällt dem ewigen Feuer der Hölle.
Als ob es Gott falls es ihn wirklich geben sollte interessiert ob man Mitglied in dieser Organisation ist.Dieser Standpunkt dient doch nur dem Machterhalt der Kirche.
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#20   Marcelus   13:03:11 | Freitag, 7. März 2008
@Häretiker „Sozialkatholisch“: Wer von der katholischen Kirche schuldhaft abfällt,
kann nicht das ewige Seelenheil erlangen, sondern verfällt dem ewigen Feuer der Hölle.
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#19   Sozialkatholisch   13:00:55 | Freitag, 7. März 2008
@ Marcelus
Natürlich kann es das übertreiben einer Rechtgläubigkeit zur Häresie führen, alles Übertreiben kann zur Häresie führen. Übertriebene Rechtgläubigkeit muss nun mal keine Rechtgläubigkeit mehr sein.
Woher kommt den die Häresien vieler Orthodoxen(Rechtgläubigen)?
Von ihnen als gefährlicher Häretiker bezeichnet zu werden stört mich aber nicht!
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#18   Marcelus   12:56:20 | Freitag, 7. März 2008
@Sozialkatholisch: Sie sind ein gefährlicher Häretiker
Im Überbetonen der Rechtgläubigkeit kann nunmal auch eine Häresie liegen.
Es gibt kein Überbetonen der Rechtgläubigkeit.
Ihre Aussage ist häretisch und nicht-katholisch.
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#17   Sozialkatholisch   12:55:14 | Freitag, 7. März 2008
@ Marcelus
Im Überbetonen der Rechtgläubigkeit kann nunmal auch eine Häresie liegen.
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#16   Marcelus   12:49:43 | Freitag, 7. März 2008
„Orthoxe“?
griechisch Orthodoxen, bulgarisch Orthodoxen, russisch Orthodoxen
„Orthodox“ bezeichnen sie sich selbst, aus römisch-katholischer Sicht sind es aber nicht nur Schismatiker, sondern auch Häretiker, und keineswegs Orthodoxe.
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#15   Sozialkatholisch   12:38:10 | Freitag, 7. März 2008
Es gibt ja auch eine ökumenischen Kirchentag. 2010 in München
Mit Adventisten, Zeugen Jehovas, Mormonen, Baptisten, Methodisten, Ltheranern, griechisch Orthodoxen, bulgarisch Orthodoxen, russisch Orthodoxen, Altorientalen, Mennoniten, Quäkern u.n.v.m.?
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#14   Doriano   12:30:47 | Freitag, 7. März 2008
@Freinsberg
Bitte etwas genauer hinschauen – die fetten Links be-
zeichnen die Heiligen bzw. Seligen, deren Gedanktag oder Fest in der katholischen Kirche begangen werden – das
ist bei M.Luther NICHT der Fall – wäre ja noch schöner…
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#13   Marcelus   12:28:42 | Freitag, 7. März 2008
@RJH: Ökumenisch ist alleine die katholische Kirche
Ein Ökumenischer Kirchentag müßte ein katholischer Kirchentag sein.
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#12   RJH   12:27:27 | Freitag, 7. März 2008
Es gibt ja auch eine ökumenischen Kirchen-
tag. 2010 in München.
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#11   Marcelus   12:20:39 | Freitag, 7. März 2008
„Ökumenischer Heiligenkalender“? Gibt es bereits eine Ökumenismuskirche?
>>Luther dagegen höllisch ist<< Immerhin steht sein Gedenktag im Ökumenischen Heiligenkalender.
Im Heiligenkalender der Kirche Christi findet sich kein Martin Luther, und wird sich dort auch nie finden.
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#10   Freinsberg   12:18:50 | Freitag, 7. März 2008
Luther höllisch?
>>Luther dagegen höllisch ist<< Immerhin steht sein Gedenktag im Ökumenischen Heiligenkalender. o^/
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#9   Doriano   12:17:59 | Freitag, 7. März 2008
@Gotthard
Na – wieder beim Lieblingsthema?
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#8   Alois Bischof   12:04:46 | Freitag, 7. März 2008
Selbstmörder Martin Luther
kann niemals Beispiel sein. Nur kann sein Leben als Warnung dienen für hochmutige Katholiken und abgefallene Modernisten, wozu die geistliche Dürre der Häresie führt: zur Verzweiflung, zum Selbstmord, zur Übergabe an die niedrigsten animalischen Triebe. Darüber beklagte Luther sich selbst bei Melanchton.
Martin Luther war Häretiker und seine Thesen sind allesamt zu verurteilen. Es gibt nichts was die Kirche von ihm erlernen kann, da die einzig wahre, römisch-katholische Kirche heilig, Luther dagegen höllisch ist.
Wenn Benedikt XVI. diese „Rehabilitation“ durchführt, wird er den Sedisvakantismus unheimlich stärken.
Mehr noch, wird er zum Hochverräter, denn bereits Leo Kardinal Scheffczyk nannte die „Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ des modernen Vatikans mit den Lutherischen Irrgläubigen ein „Verrat an das heilige Konzil von Trient und an der katholischen Glaubenslehre“.
Aber immerhin: Neomodernismus und Relativismus walten weiter. Und neben der Clown-Messfeier am Hauptaltar, dürfen die Rückständigen auch noch am hintersten Seitenaltärchen eine Alte Messe zelebrieren. Allerdings nicht mehr so alt nach dem Karfreitagsgebetsverrat.
Orémus pro fidelitáte nostra et eorum.
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#7   Gotthard   11:54:16 | Freitag, 7. März 2008
exkommuniziert
Luther wurde im Jahr 1520 von Papst Leo X. († 1521) als Häretiker exkommuniziert.
interessant wäre doch mal ein Symposium der Pius-Leute über Martin Luther – dann könnten 4 exkommunizierte Vaganten-Bischöfe über den exkommunizierten ehemaligen Augustiner-Mönch diskutieren …
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#6   Marcelus   11:47:40 | Freitag, 7. März 2008
@H. Mohrmann: Völlig richtig! Der spätere Erzhäretiker und Religionsgründer Dr. Luther begann als
innerkirchlicher Reformer: eine Reform, die ohne Zweifel notwendig geworden war.
Europa und das Hl. Römische Reich mit seiner einzig zugelassenen römisch-katholischen Religion waren außerdem grundsätzlich im Irrtum,
und hättne sich durch Religionstoleranz selbst einen Dienst erwiesen: insbesonders hätte es sich seine Selbstzerstörung durch den 30jährigen Krieg (1618-1648) erspart: insbesonders im Fall des Hl. Römischen Reiches.
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#5   miles immaculatae   11:29:38 | Freitag, 7. März 2008
Bild Cranach
Das Bild stammt von Lucas Cranach dem Älteren. Und der hat auch für die katholische Seite gemalt. Vielleicht ein Indiz dafür, daß Katholizismus und Lutheranertum damals noch nicht auf zwei verschiedenen Planeten existierten.
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#4   Marcelus   11:10:26 | Freitag, 7. März 2008
@RJH: Die korrekte lateinische Form heißt „Martine, quo vadis“
und nicht „Martinus, quo vadis“.
Im Lateinischen gibt es einen eigenen 5. Fall für die Anredeform, den Vokativ.
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#3   Rübezahl   11:09:50 | Freitag, 7. März 2008
@ Lutherbild
Um auch mal etwas „inhaltlich Sachbezogenes“ beizutragen:
Wenn man sich so das Lutherbild dieses Artikels näher ansieht – indem man es anklickt –, drängt sich einem der Eindruck auf, dass Luther in seinen älteren Tagen kaum den Vergleich – bzgl. Fettleibigkeit – mit Erzbischof Haas (oft hier diesbezüglich von gewissen Kreisen gehänselt) scheuen hätte müssen.
STOP! – Das Bild stammt ja sicherlich von einem (erz)katholischen PROPAGANDA-MALER … hm, hm, … doch nein, dafür sind die Gesichtszüge nicht bööööööööse & verzerrrrrrrrrrrt genug gezeichnet!
Der Rübezahl
:-$
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#2   RJH   10:49:30 | Freitag, 7. März 2008
@pascal123
Er ist weggelaufen. Weggelaufen von seinem Gelübde und der Kirche. Ein „Martinus, quo vadis?“ hat er leider nicht gehört.
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#1   Pascal123   10:27:01 | Freitag, 7. März 2008
entlaufen
Ja wo ist Luther denn hin gelaufen??
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