Mission
Kommunisten: Kein Käse, sondern ein Kloster
Das Benediktinerkloster Sankt Ottilien hat eine Käse-Meldung der ‘Neuen Passauer Presse’ zurechtgerückt.
Die Kubanischen Kommunisten bekommen statt Käse ein Kloster.
Die Kubanischen Kommunisten bekommen statt Käse ein Kloster.
© Chris Buecheler, CC
(kreuz.net, Sankt Ottilien) Der Kongregationsrat der Missions- benediktiner von Sankt Ottilien hat am vergangenen Dienstag während seiner Frühjahrstagung in Damme im Oldenburger Münsterland beschlossen, noch in diesem Jahr eine Niederlassung in Kuba zu gründen.

Das teilte der Präses der Kongregation, Erzabt Jeremias Schröder OSB, mit.

Auf Bitte des Erzbischofs von Havanna, Jaime Kardinal Ortega y Alamino, werden vorerst vier Mitbrüder aus verschiedenen Klöstern der Kongregation nach Kuba ausgesandt, um die Gründung vorzunehmen.

Kardinal Ortega verspricht sich eine Einrichtung, die geistliche Impulse in die Gesellschaft ausstrahlt.

Er wünscht sich ein Zentrum, in das die Menschen kommen, um ihren Glauben zu vertiefen. Es soll auch Pfarrern und Ordensmitgliedern die Möglichkeit zu geistiger Festigung bieten.

Dabei solle auch die benediktinische Lebensform und Liturgie vorbildhaft wirken.

Die Gemeinschaft versteht sich ferner als missionarisch. Sie wird sich engagieren, um den christlichen Glauben in einem zum Teil säkularisierten Land anzubieten.

Erzabt Jeremias freut sich über die neuen Möglichkeiten in Kuba: „Die Rolle der Kirche in der Gesellschaft wird nun auch in Kuba nicht mehr abgelehnt, sondern wieder geschätzt.“

Es sei dem Kardinal gelungen, eine vernünftige Ebene der Verständigung mit der Regierung zu erreichen: „So hat sich der Umgang mit der Kirche in Kuba deutlich verbessert“ – so der Erzabt.

Die neue Situation hänge auch mit dem Besuch Papst Johannes Paul II. im Januar 1998 zusammen: „Ein weiterer Impuls war der Besuch des vatikanischen Staatssekretärs, Tarcisio Kardinal Bertone, anläßlich des zehnten Jahrestages des Papstbesuchs in diesem Frühjahr.“

Man habe – so der Erzabt weiter – nach dem Besuch des Papstes erkannt, wie stark die katholische Kirche in Kuba ist. Das habe beim Regime einige Überraschungen ausgelöst:

„Ich hoffe, daß der Prozeß der Öffnung nun weitergeführt wird.

Es gibt sogar Unterstützung seitens der Regierung für unsere Gründung in Kuba – beispielsweise im Abbau bürokratischer Hindernisse.“
      
12 Lesermeinungen
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#12   raindance1 †   20:51:31 | Dienstag, 11. März 2008
statt Käse jetzt ne Niederlassung
immer gut, da lassen sich manche warme Brüder sicher verwahren…
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#11   Gotthard   21:08:46 | Samstag, 8. März 2008
@exbochumer…Käse
Dieser Käse von ExBochumer ist ein absoluter Stinkkäse …
ExBochumer ist ein Homo, der überall abblizzt … er ist in vielen Klöstern bekannt …
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#10   Marcelus   14:49:42 | Samstag, 8. März 2008
Die Religionstoleranzpolitik im sozialistisch-kommunistischen Fidel-Castro-Kuba ist geradezu
beeindruckend.
Man denke auch an die große Freude Fidel Castros über den Staatsbesuch Papst Johannes Pauls II. in Kuba, anläßlich dessen Genosse Fidel sogar einen schwarzen Anzug trug.
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#9   Typ   12:38:34 | Samstag, 8. März 2008
@ Ex-Bochumer
Doch, wenn Sie meinen, Ihre Urteile der Öffentlichkeit präsentieren zu müssen, dann geht es mich sehr wohl etwas an, wie Sie dazu kommen.
Es könnte nämlich Menschen geben, denen gar nicht auffällt, dass ihr „Urteil“ ganz ohne Begründung daherkommt und die das dann für bare Münze nehmen.
WENN Ihr Urteil richtig ist, dann jedenfalls nicht aufgrund der Tatsache, dass Sie es mal eben so behaupten, sondern nur aufgrund von GRÜNDEN, die Sie sich hier anzuführen weigern und die daher das ganze „Urteil“ zu einer Farce machen.
Warum belästigen Sie eigentlich die Öffentlichkeit mit Ihren Behauptungen, wenn Sie zugleich den Diskurs darüber verweigern?
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#8   ExBochumer †   12:28:27 | Samstag, 8. März 2008
@ Typ
Der „blabla“-Laberkopf sind SIE.
Wie ich zu meinen Urteilen komme, hat Sie nichts anzugehen. – Oder sind Sie etwa der Ober-Stasi-Gesinnungsprüfer?
Nun ja, die Grün-Linken werden es schon mit ihrem PC-Fetischismus weit bringen.
:-D
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#7   Typ   12:14:46 | Samstag, 8. März 2008
@ Ex Bochumer
Wie ich mir meine Urteile erlaube… das lassen Sie mal getrost meine Sorge sein.
Also nur blabla.
Dann erlauben Sie mir das Urteil, dass Ihr „Urteil“ nichts ist als heiße Luft und keine Grundlage hat. Und dass Sie es nur apodiktisch behaupten, ohne irgendwelche veri- oder falsifizierenden Kriterien anzugeben, anhand derer man Ihre Glaubwürdigkeit prüfen könnte.
Blabla eben.
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#6   ExBochumer †   12:05:10 | Samstag, 8. März 2008
@ Typ
Wie ich mir meine Urteile erlaube…
das lassen Sie mal getrost meine Sorge sein.
Jedenfalls urteile ich nicht so, wie Sie es mir – siehe Ihr Posting – in einem Multiple-Choice-Test gerne vorschreiben würden.
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#5   Typ   22:40:20 | Freitag, 7. März 2008
@ Ex-Bochumer
Wenn ich mir nicht ein eigenes Urteil erlauben könnte, hätte ich nicht den u.a. Link gepostet.
Auf welcher Grundlage können Sie sich denn ein eigenes Urteil erlauben?
– Haben die Mönche schwule Brillen?
– Liegt da eine öffentliche Liste aus, wer von denen schwul ist?
– Oder waren Sie mit mehreren Mönchen im Bett?
Würde mich wirklich interessieren, was Ihnen in dieser Angelegenheit ein Urteil ermöglicht, ohne einfach nur ein Vor-Urteil zu sein.
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#4   ExBochumer †   20:19:22 | Freitag, 7. März 2008
@ thaumaturgos
Keine Gerüchte.
Ich kenne die Abtei Königsmünster aus den frühen 80er Jahren.
Und dann habe ich die Abtei Ende der 90er Jahre kennengelernt.
Wenn ich mir nicht ein eigenes Urteil erlauben könnte, hätte ich nicht den u.a. Link gepostet.
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#3   maliems   19:27:36 | Freitag, 7. März 2008
castro und homos
naja, in kuba wird s ja dank castro nicht so viele homos geben. vielleicht nutzen ja ein paar normale benediktiner, sich aus d zu verabschieden.
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#2   thaumaturgos   19:13:54 | Freitag, 7. März 2008
das gleiche gerücht wie über königsmünster
streut man auch über eine tiroler abtei, ist damit gleich wahr, nur weil etwas herumgetratscht wird?
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#1   ExBochumer †   18:40:46 | Freitag, 7. März 2008
Tja, nach der gestrigen „Schock-Meldung“ aus Maria Laach …

jetzt das Bemühen der Missionsbenediktiner um eine Gründung im sozialistischen Kuba. Es sollen wohl Mönche aus mehreren Klöstern der Kongregation entsandt werden.
Zur Kongregation der Missionsbenediktiner gehört auch das Kloster Königsmünster im Sauerland.
Wie hieß es seinerzeit in einem christlichen Forum (ist jedoch aus 2002):
Zitat:
„Nun, und über die Zahlen von Homosexuellen in der Priesterschaft könnte man trefflich streiten, ob praktizierend oder nicht, die Zahl von einem Drittel ist definitiv richtig…wenn es nicht sogar mehr sind. Ich habe bestimmt über hundert Priester kennengelernt, liebes „Lichtlein“. Details möchte ich Dir hier ersparen, nur zwei kleine Anmerkungen:
1. Ein mit mir befreundeter ehemaliger Theologiestudent hat mir mal seine Erfahrungen im Priesterseminar Paderborn erzählt…da ging es so richtig rund…
2. Es gibt da eine Abtei, Königsmünster im Sauerland (Benediktiner), die gilt fast schon halboffiziell als „Kaderschmiede“ von schwulen Geistlichen… „
Quelle: www.mykath.de/…index.php/t2685.html
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