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Ideologische Manipulationen + Wieder gang und gäbe + Nein zum Homo-Konkubinat + Treue zur Tradition? + Fast 5.000 Kindergartengruppen ausgelöscht
Der Präsident des 'Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaften', Prälat Walter Brandmüller.
Der Präsident des ‘Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaften’, Prälat Walter Brandmüller.
© Screenshot CTV
Ideologische Manipulationen

Vatikan. Ein ungebremster Fortschrittsglaube hat die Geschichtswissenschaften an den Rand gedrängt. Das erklärte Papst Benedikt XVI am Freitag vor Mitgliedern des ‘Päpstlichen Komitee für Geschichtswissenschaft’. Der Heilige Vater warnt: Eine Gesellschaft, die die eigene Vergangenheit nicht kenne, werde anfällig für ideologische Manipulationen. Als Beispiel nannte der Papst Lehrpläne, die erst mit der französischen Revolution beginnen und ganze Epochen ausblenden.

Wieder gang und gäbe

Österreich. Die österreichische Bischofskonferenz ist über ein jüngstes Urteil des Obersten Gerichtshofes des Landes besorgt. Das Gericht hatte ein Spital verurteilt, den Unterhalt für einen sechsjährigen Buben rückwirkend bis zur Geburt zu bezahlen. Der Kleine ist behindert. Weil das im beklagten Spital nicht erkannt wurde, konnte der Bube nicht rechtzeitig vorgeburtlich getötet werden. Der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, äußerte sich gestern zu dem Fall nach der Frühjahrsvollversammlung der Österreichischen Bischöfe. Die Aberkennung des Lebensrechtes stehe ausgerechnet siebzig Jahre nach dem Anschluß Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland wieder auf der Tagesordnung: „ Es kann nicht angehen, daß in Österreich eugenische Praktiken gang und gäbe werden.“

Nein zum Homo-Konkubinat

Österreich. Der Leiter der Lebensorganisation ‘Human Life International’ und Kandidat für die niederösterreichischen Landtagswahlen, Dietmar Fischer, hat eine Aktion „NEIN zur Homo-Ehe“ lanciert. Viele wissenschaftliche Studien würden belegen, wie ungesund und für Kinder und Familien gefährlich das derzeit von vielen Parteien in Österreich propagierte Homo-Konkubinat ist – erklärt er dazu auf seiner Webseite.

Treue zur Tradition?

Deutschland. Der emeritierte Münsteraner Alttestamentler Hw. Erich Zenger beurteilt die neue Karfreitagsfürbitte als „ärgerlichen Rückschritt“. Das berichtete Radio Vatikan. Hw. Zenger appellierte an die deutschen Bischöfe, „unmißverständlich“ klarzustellen, daß die Bitte in der Neuen Messe „maßgebliche Theologie“ sei. Das Zweite Vatikanum habe angeblich herausgestellt, daß Christen „das verweigerte Ja Israels zu Jesus von Nazareth“ als angebliche Treue der Juden zu ihrer Tradition verstehen könnten.

Fast 5.000 Kindergartengruppen ausgelöscht

Deutschland. Die deutschen Abtreibungszahlen von 2007 belegen, daß die Kinder von fast 5.000 Kindergartengruppen fehlen werden, weil sie vor ihrer Geburt im Mutterleib getötet wurden. Das erklärte Monika Hoffmann, die Medienbeauftragte der ‘Christdemokraten für das Leben’. Hinter der Zahl von über 117.000 gemeldeten Kinderabtreibungen würden sich nicht allein die getöteten Kinder, sondern auch das große Leid vieler Mütter verbergen: „Abtreibung des Kindes ist keine Notlösung, sondern schafft für die Mütter neue Not.“ Jede zweite Frau leidet an körperlichen oder psychischen Schwierigkeiten nach der Abtreibung.
      
25 Lesermeinungen
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#25   HeinrichvonOfterdingen   23:05:39 | Sonntag, 9. März 2008
Liebes Wandregal,
zumindest gibt es eine chinesische Geschichte zur Zeit unserer Antike und eine chinesische Geschichte zur Zeit unseres Mittelalters. Zur leichteren Einordnung ist das für einen Mitteleuropäer durchaus praktisch, wenngleich jedermann klar sein dürfte, dass der Zufall schon sehr groß wäre, wenn die chinesischen, japanischen usf. Geschichtsepochen dieser Zeit zufällig genau mit den europäischen Übereingestimmt hätten.
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#24   Wandregisel   22:53:54 | Sonntag, 9. März 2008
@Marcelus
Eben nicht!
Das Mittelalter bezeichnet ursprünglich den kulturellen Einbruch zwischen Antike und Humanismus. War also eher ein Kampfbegriff der Renaisance.
Die chinesische Geschichte kennt kein Mittelalter und auch Historiker arbeiten weder im Bezug auf asien, noch im Bezug auf Nord/Süd Amerika nicht mit diesen Begrifflichkeiten.
Die Epochengrenzen sind für Europa spezifisch und es ist purer Eurozentrismus solche Epochengrenzen auf andere Kulturen übertragen zu wollen. „Wir in Europa bewerten eure Geschichte und teilen sie ein…“. Ein Chinese würde nie auf die Idee kommen ein Mittelalter in seiner Geschichte einzuführen, obwohl mit den mongolischen Kaisern auch hier ein ein Umbruch stattfand.
Und nur wer seine eigene Geschichte kennt, kann auch die Geschichte anderer verstehen, ohne solch plumpen Mutmaßungen!
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#23   Gotthard   20:58:08 | Samstag, 8. März 2008
angeblich
Ein Konjunktiv und zweimal „angeblich“
Die angeblich katholische Redaktion dieses angeblichen Nachrichtenmagazins kennt sich mit Sicherheit nicht in der deutschen Sprache aus.
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#22   Marcelus   17:50:32 | Samstag, 8. März 2008
@Wandregisel: Die europäische Antike und das europäische Mittelalter in Sachsen aus den Lehrplänen
streichen?
Zumindest in Deutschland werden grad die Lehrpläne für den Geschichtsunterricht umgestellt.
So werden beispielsweise in Sachsen grad die Antike und Mittelalter aus den Lehrplänen für Geschichte gestrichen und durch chinesische Geschichte und Globalisierung ersetzt.
Wieso streicht Sachsen die europäische Antike und das europäische Mittelalter aus seinen Lehrplänen und ersetzt sie durch chinesische Geschichte?
Antike (das alte Zeitalter) und Mittelalter (das mittlere Zeitalter) findet man natürlich in allen Volksgeschichten, nicht nur in der europäischen Geschichte.
Es gibt auch eine chinesische Antike und ein chinesisches Mittelalter.
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#21   Wandregisel   16:10:16 | Samstag, 8. März 2008
@peter pan
Zumindest in Deutschland werden grad die Lehrpläne für den Geschichtsunterricht umgestellt.
So werden beispielsweise in Sachsen grad die Antike und Mittelalter aus den Lehrplänen für Geschichte gestrichen und durch chinesische Geschichte und Globalisierung ersetzt.
Und dies kann meines Erachtens nun mal nicht der Weishei letzter Schluss sein. Besonders da auch auf Grund der Kürzung der Schulzeit im Bereich der Gesellschaftswisenschaften stark gekürzt wird.
Und ganz nebenbei gelten die Makkabäer Bücher des AT für Althistoriker als wichtigste Quellen zur Geschichte der Seleukiden Herrscher und frühen Hasmonäer im nahen Osten. Ebenso gilt dies für verschiedene prophetische Bücher als Reaktion auf auf die frühe römische Expansion in diesen Raum.
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#20   Marcelus   15:42:55 | Samstag, 8. März 2008
2007 5.000 bundesdeutsche Kindergartengruppen ausgelöscht
Die deutschen Abtreibungszahlen von 2007 belegen, daß die Kinder von fast 5.000 Kindergartengruppen fehlen werden
Fehlen?
Es gibt doch genügend geborene Kinder in Deutschland, die benötigen allerdings keine Kindergärten, weil sie daheim großgezogen werden.
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#19   Karl Murx   15:40:34 | Samstag, 8. März 2008
„Anfällig für ideologische Manipulationen?“: Lachhaft! Wer im Glashaus sitzt, B16, soll nicht…
…mit Steinen werfen!
Dein angeblicher Text des dritten Geheimnisses ist eine Fälschung, wie ein graphologisches Gutachten beweißt:
www.kreuz.net/bookentry.2422.html
:-$ Dumm gelaufen, würde ich sagen.
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#18   Marcelus   14:35:58 | Samstag, 8. März 2008
Vorgeburtliche Tötung ist in Österreich verboten
Die österreichische Bischofskonferenz ist über ein jüngstes Urteil des Obersten Gerichtshofes des Landes besorgt. Das Gericht hatte ein Spital verurteilt, den Unterhalt für einen sechsjährigen Buben rückwirkend bis zur Geburt zu bezahlen. Der Kleine ist behindert. Weil das im beklagten Spital nicht erkannt wurde, konnte der Bube nicht rechtzeitig vorgeburtlich getötet werden.
Vorgeburtliche Tötung ist in Österreich verboten, wird aber in vielen Fällen bis kurz vor der Geburt nicht bestraft.
Warum gibt es deshalb einen Rechtsanspruch auf vorgeburtliche Tötung eines Kindes bloß wegen seiner vorgeburtlich nicht immer sicher zu diagnostizierenden Behinderung?
Wenn es einen angeblichen „Rechtsanspruch“ gibt, behinderte Kinder zu töten, warum nicht auch nach der Geburt?
Verboten ist sowohl die vor- als auch die nachgeburtliche Kindestötung.
Straffrei ist nur der erstere Fall.
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#17   maliems   13:17:14 | Samstag, 8. März 2008
ich schätze zenger
als erstklassigen bibelwissenschaftler. leider schießt er theologisch über die stränge.
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#16   Sozialkatholisch   12:38:35 | Samstag, 8. März 2008
Ja Matt
Wenn einer die Größe deiner Weisheit und deiner Messianität erkennt und dir nachfolgt, könnte er sagen:
„Ja, Matt ist der Messias, ich muss es wissen, denn ich bin schon vielen Messiassen gefolgt!“
;-)
@ Typ
„A sagt, dass B angeblich sagt, dass angeblich C“.
Steigert eigentlich nur die Unglaubwürdigkeit von „C“!
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#15   Schüttel   12:32:42 | Samstag, 8. März 2008
Nächste Karfreitagsfürbitte bitte für
FSSPXler und alle Ant-VII-Fundis: Erleichte sie und brefreie sie von ihrer Verstocktheit.
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#14   Typ   12:30:38 | Samstag, 8. März 2008
@ Rübezahl
Nein, aber ich nehme Menschen ernst in dem, was sie sagen.
Wenn also kreuz.net deutsche Sätze schreibt, nehme ich die so, wie sie da stehen.
Und der genannte war einfach falsch.
Anstatt zu sagen: „A sagt, dass B sagt, dass C“
schreibt die Redaktion:
„A sagt, dass B angeblich sagt, dass angeblich C“.
Und das ist falsch.
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#13   matt2 †   12:28:20 | Samstag, 8. März 2008
@Sozi: Du bist ein kleines Stümperlein…
und deshalb muss die ganze Menschheit und der Mensch ansich ein Stümper sein.
Und das ist die Geschichte der katholischen Theologie. Du hast sie uns eben dargeboten.
Diese Theologie ist das Werk von Stümpern, die in geistiger Naivität wohnen, die sodann ihre Stümperei absolut setzen und für unfehlbar ausgeben, alles mit dem Segen Jesu Christi, der daher natürlich auch hauptschuldg ist an der Stümperei.
Der einzige Lichtblick in der Misere einer tatsächlich menschenverachtenden und den Modernismus selbst heraufbeschwörenden, geistlosen Theologie sind aus meiner Sicht die großen Denker der Menschheit, die Philosophen.
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#12   Sozialkatholisch   12:15:26 | Samstag, 8. März 2008
Ät Mätt
Um mit einen alten griechischen Philosophen zu antworten:
Ich weiss das ich nichts weiss
und deshalb weiss ich das ich mehr weiss als Matt!
:-D :-D :-D
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#11   Rübezahl   12:14:43 | Samstag, 8. März 2008
@ Typ
typ:
„Zenger sagt:
„Vielleicht, vielleicht aber auch nicht, hat das Konzil folgendes herausgestellt:
‘Vielleicht, vielleicht aber auch nicht, kann man in der Reaktion der Jesus auf Jesus eine Treue zu ihrer Tradition sehen.’“
+++
Das ist hausgemachter Blödsinn.
Korrekt ist:
+++
Zenger sagt:
„Das Konzil hat herausgestellt:
‘Man kann in der Reaktion der Jesus auf Jesus eine Treue zu ihrer Tradition sehen.’"“
Haben Sie heute Vormittag vielleicht irgend etwas Schädliches geraucht, getrunken und anderweitig zu sich genommen?!
^-^ ^-^ ^-^
der Rübezahl
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#10   matt2 †   12:10:47 | Samstag, 8. März 2008
@Sozi gefällt sich gut in der Rolle des nichtswissenden Menschleins…
Du solltest nicht immer Deine Naivität absolut setzen in der Art „wir Menschen“, „uns Menschen“ usf… DU kannst/willst es halt nicht verstehen oder ergründen, oder bedenken, ich sehe das ein. Aber dann erspar Dir bitte diese Verallgemeinerungen. Was weißt Du denn schon über andere Menschen, oder den Menschen ansich, dass Du so daherredest? Dasselbe gilt für die Kirche, wenn sie so daherredet, und sie tut es nicht selten, so wie Du. Beschränk Dich doch darauf in ehrlicher Bescheidenheit Deine Unwissenheit auch nur für Dich geltend zu machen und versuche sie nicht immer gleich der ganzen Menschheit aufzustülpen, denn es gibt wahrlich Menschen, die gewillt sind es besser zu verstehen als Du und die waren auch keine Päpste.
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#9   Typ   12:02:12 | Samstag, 8. März 2008
@ Sozialkatholisch
Der Satz im Artikel lautet:
Das Zweite Vatikanum habe angeblich herausgestellt, daß Christen „das verweigerte Ja Israels zu Jesus von Nazareth“ als angebliche Treue der Juden zu ihrer Tradition verstehen könnten.
Das bedeutet:
+++
Zenger sagt:
„Vielleicht, vielleicht aber auch nicht, hat das Konzil folgendes herausgestellt:
‘Vielleicht, vielleicht aber auch nicht, kann man in der Reaktion der Jesus auf Jesus eine Treue zu ihrer Tradition sehen.’“
+++
Das ist hausgemachter Blödsinn.
Korrekt ist:
+++
Zenger sagt:
„Das Konzil hat herausgestellt:
‘Man kann in der Reaktion der Jesus auf Jesus eine Treue zu ihrer Tradition sehen.’“
+++
Die beiden „angeblichs“ neben dem Konjunktiv sind also keine rhetorischen Stilmittel, sondern sinnentstellend. Ich habe das schon in der Grundschule gelernt. Kreuz.net hingegen ist damit intellektuell überfordert.
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#8   Elendester Sünder   11:57:03 | Samstag, 8. März 2008
Das unangenehme christliche Zeitalter in Europa
Die Zeit vor der falschen Aufklärung und die Verbildung der heutigen Menschheit.
Der Papst weist hier auf etwas sehr wichtiges hin.
Ich würde mir wünschen, daß der Heilige Vater öfter solche heißen Eisen anfassen würde.
Mit Evolution hat das direkt nichts zu tun.
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#7   Sozialkatholisch   11:51:22 | Samstag, 8. März 2008
@ Matt
Teile der Evolution sind nun mal unwiderleglich wahr und das gesamte Schöpfungswerk Gottes ist für uns Menschen nun mal nicht fassbar.
Der Papst hat niemals Gott als den Schöpfer angezweifelt, aber er weiß das wie Gott es gemacht hat im letzten uns Menschen verschlossen bleibt.
Die großen Probleme liegen vielmehr darin die konkrete Erschaffung des Menschen und die Erbsünde genau zu erfassen.
Da kann man sich eben nur mühsam an die Wahrheit herantasten und darf die Wissenschaft nicht ganz beiseite schieben, aber natürlich nicht auch zu hoch erheben.
@ Peter Pan
Da kann ich ehrlich gesagt nicht mitreden, weil ich nur von denen mir gegolten habenden Lehrplänen ausgehen kann und von den jetzigen, bzw. anderen nichts genaues weiß.
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#6   matt2 †   11:42:30 | Samstag, 8. März 2008
Die Kirche hat ja die Ideologie der Evolutionschaoten antizipiert…
was soll man auch sonst machen, wenn einem der Verstand fehlt die Schöpfung logisch zu argumentieren. Eines muss mir der Papst einmal erklären, was daran so falsch sein kann, dass Gott im Anfang die Lebewesen nach ihrer Art erschuf? Kann man das nicht eher glauben, als die Phantasmen der Darwinisten, die irgendwelche Verwandlungen vorgaukeln, die es nach ontologischem Denken garnicht geben kann?
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#5   Peter-Pan   11:40:01 | Samstag, 8. März 2008
@matt2
An die reale Geschichtlichkeit des alten Testaments glaubt (zum Glück) schon lange (fast) keiner mehr – auch und gerade in der Kirche nicht.
Bis zum neunzehnten Jahrhundert wurde der historische Ablauf der altbiblischen Ereignisse kaum in Frage gestellt. Dann – als sich so langsam die wahre Erdgeschichte offenbarte – fing die Rumdruckserei an. Damit beginnend, dass die Tage der Genesis nur metaphorisch als Tage zu verstehen sein und in Wahrheit wohl für Millionen Jahre lange Zeitabschnitte stünden. Ein für die Kirchen schmerzhaftes Eingeständnis
Nach und nach setze sich dieser Prozess fort. Mit jeder neuen Entdeckung und seriösen Erforschung der Erd- und Menschheitsgeschichte ließ sich die biblische Version der Ereignisse weniger aufrechterhalten.
Und heute glauben nur noch religiöse Fanatiker, dass sich alles (oder auch nur ein bisschen) wirklich so abgespielt hat, wie im AT geschildert.
Man stelle sich vor, im Geschichtsunterricht würden die Geschichten von Moses und Noah als reale Geschehnisse geschildert. Schreckliche Vorstellung…
@Sozialkatholisch:
Die Zeit der Christianisierung und des Deutschen Reiches kommt eindeutig in den Lehrplänen unserer Breitengrade zu kurz.
Das glaube ich nicht. Die menschliche Geschichte ist lang, aber das Christentum wird breit abgedeckt. Von seiner Entstehung, seinem Siegeszug, über Inquisition und Zwangsmissionierungen, Kreuzzüge und kircheninnere Kämpfe, Hexenverbrennungen, Ketzerverfolgungen und Spaltungen wird doch alles abgedeckt
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#4   Sozialkatholisch   11:25:46 | Samstag, 8. März 2008
@ Matt
Der Papst hat mit Sicherheit mehr mit klarem Verstand die hl. Schrift gelesen als du und mit Sicherheit auch mehr darüber gebetet.
@ Peter Pan
Die Zeit der Christianisierung und des Deutschen Reiches kommt eindeutig in den Lehrplänen unserer Breitengrade zu kurz.
@ Typ
Also ich finde das man den sozusagen doppelten Konjunktiv durchaus als Stilmittel gelten lassen kann, so starr, das man überhaupt nicht mit spielen darf, ist die deutsche Sprache nämlich gar nicht.
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#3   matt2 †   11:16:14 | Samstag, 8. März 2008
Der Papst soll lieber sein eigenes Geschichtsbewußtsein reflektieren…
ich hoffe er glaubt auch an die reale Geschichte des AT und an die unmittelbare Schöpfung durch Gott. Ich habe ja den Verdacht er ist auch diesen Evolutionschaoten zugetan, wie es ja auch sein Vorgänger war, oder zumindest vertritt er diesbez. keine eindeutige Überzeugung und das ist doch eigentlich enttäuschend. Da sieht man ja dann wieviel Glaube und Verstand den hohen Vertretern der Geistlichkeit innewohnt. Sie können sich nicht einmal zur Schöpfung bekennen, obwohl ihnen doch bewußt sein sollte welche zerstörerische Ideologie von den Darwinisten ausgeht.
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#2   Peter-Pan   11:06:48 | Samstag, 8. März 2008
Welche Lehrpläne???
Als Beispiel nannte der Papst Lehrpläne, die erst mit der französischen Revolution beginnen und ganze Epochen ausblenden.
Ich habe keine Ahnung von welchen Lehrplänen der Papst da spricht. Soweit es meine Erfahrung anbelangt (direkt und indirekt), beginnt der Geschichtsunterricht mit der irdischen Urgeschichte, über die Zeit der Dinosaurier und den evolutioneren Entstehungsprozess des Menschen bis in die Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit. Quer durch die Reiche der Antike mit ihren alten Götterwelten, bis zum Entstehen des Judentums und daraus schließlich – in der Römerzeit – das Christentum. Erst dann geht’s ins Mittelalter und schließlich in die frühe Neuzeit, wo wir dann irgendwann die französische Revolution erreichen.
Und dann geht es natürlich auch weiter bis ins Industriezeitalter, zum ersten Weltkrieg und dem dritten Reich, usw…
Jede zweite Frau leidet an körperlichen oder psychischen Schwierigkeiten nach der Abtreibung.
Tatsächlich sind körperliche Dauerschäden bei Abtreibungen eher selten der Fall. Was die psychischen Folgen angeht… Nun, ihr tut alles in eurer Macht stehende, um das zu verursachen oder nicht. Wer beschimpft diese Frauen denn als Mörderinen oder hängt irgendwelche aufgepuschten Anti-Abtreibungsbilder auf, wo’s nur geht.
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#1   Typ   10:20:53 | Samstag, 8. März 2008
Wir lernen Deutsch
Das Zweite Vatikanum habe angeblich herausgestellt, daß Christen „das verweigerte Ja Israels zu Jesus von Nazareth“ als angebliche Treue der Juden zu ihrer Tradition verstehen könnten.
Ein Konjunktiv und zweimal „angeblich“ – da hat mal wieder ein „Redakteur“ keine Ahnung von den Regeln der deutschen Sprache gehabt.
Der Satz muss korrekt heißen:
Das Zweite Vatikanum habe herausgestellt, daß Christen „das verweigerte Ja Israels zu Jesus von Nazareth“ als Treue der Juden zu ihrer Tradition verstehen könnten.
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