Politik
Wer schenkt den Schwarzen einen Taschenrechner?
Seit Jahren betreiben die angeblichen Christdemokraten in Wahrheit eine skrupellose sozialistische Politik. Doch kaum tritt eine christliche Partei an, warnen sie vor den Sozialisten. Eine Milchmädchenrechnung.
Gernot Steier im Videobeitrag auf 'gloria.tv'
Gernot Steier im Videobeitrag auf ‘gloria.tv’
(kreuz.net, St. Pölten) Morgen Sonntag wählt das österreichische Bundesland Niederösterreich den Landtag, das Parlament.

Bei den Wahlen tritt erstmals die neue Partei ‘Die Christen’ an. Sie verteidigen das Lebensrecht ungeborener Kinder ab der Empfängnis und die Rechte der Familie gegen die Homo-Ideologie.

Die österreichischen Christdemokraten schürten im Vorfeld die Angst, daß eine Stimme für die ‘Christen’ das linke Lager – Sozialisten und die Grünen – stärke.

Der Generalsekretär der ‘Christen’, Gernot Steier, entlarvt die Behauptungen der Christdemokraten in einem Videobeitrag auf der Webseite ‘gloria.tv’.

Rot/grün ist keine Gefahr

Steier reiht zuerst den derzeitigen Stand der Stimmen in Niederösterreich auf:
· 53,3 Prozent Christdemokraten
· 33,6 Prozent Sozialdemokraten
· 7,2 Prozent Grüne
· 4,5 Prozent Freiheitliche Partei

Um in den Landtag zu kommen, brauchen ‘Die Christen’ vier Prozent der gültigen Stimmen.

SPÖ und Grüne zusammen besitzen nur 40,8 Prozent. Sie liegen damit 12,5 Prozent hinter der ÖVP – betont Steier: „Wenn wir Christen den Sprung in den Landtag nicht schaffen, wird die ÖVP die absolute Mehrheit behalten.“

Steier erklärt, daß für die Mandate im Landtag nur die Stimmen zählen, die mehr als vier Prozent erreicht haben.

Daraus berechnet Steier folgenden Schluß:

„Verliert die ÖVP von ihren 53,3 Prozent 3,9% an die Christen, bleiben ihr 49,4%.

Vorausgesetzt die übrigen Parteien bleiben gleich stark, entfallen auf die im Landtag vertretenen Parteien insgesamt 94,7 %.

Das heißt: 49,4 % auf die ÖVP, 33,6 auf die SPÖ, 4,5 % auf die FPÖ, 7,2 % auf die ‘Grünen’.

Die Hälfte davon wären 47,35 %. Die ÖVP hätte also weiterhin die absolute Mehrheit.“


Kleine Siege schon vor dem Sieg

Gleichzeitig erklärt Steier, daß ‘Die Christen’ selbstverständlich Wahlen gewinnen und damit den anderen Parteien Stimmen wegnehmen wollen.

Schon alleine durch das Antreten haben ‘Die Christen’ zwei Dinge erreicht – so Steier:

Die Christdemokraten hätten wieder über sogenannte flankierende Maßnahmen zur Senkung der vorgeburtlichen Kindstötungen gesprochen. Zudem sei die staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinats bis nach der niederösterreichischen Landtagswahl verschoben worden.

Steiers Fazit: „Die Angstmache der ÖVP vor rot-grün ist völlig unbegründet. Jede Stimme für die Christen stärkt die christlichen Positionen.“
      
37 Lesermeinungen
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#37   Josef Preßlmayer   10:11:58 | Dienstag, 11. März 2008
Die verklärten ungeborenen Kinder im Angesicht Gottes freuen sich über den Sieg des Nitsch-Huldigers
Nun ist offenkundig, dass es nicht eimal 1 % Christen in Österreich gibt!
Da wird sich Modernisten-Propst Fürnsinn aber freuen! Die überwältigende Mehrheit von 99,16 % sind somit verwässerte oder gar keine Christen mehr!
Er kann sich somit in seinem Kurs bestätigt fühlen, die so hochstehende gotteslästerliche „Kunst“ des Kot- und Eingeweidewühlers Nitsch mit dem Segen der heiligen Kirche geehrt zu haben!
Zur weiteren Bedeutungsvertiefung der blutbesudelten Messgewänder darf ein, vom jahrzehntelangen Morden ungeborener Kinder schon recht verbogenes Marterinstrument dienen.
Eine Schlächterschere und ein Skalpell runden die Mord-Atmosphäre ab und leiten über vom Schlachten der Tiere zum Menschen-Zerstückeln.
Welch edles, hochstehendes Menschen-Kunstwerk!
Wie verdienstvoll doch die Zuerkennung des „Großen Österreichischen Staatspreises“ mit der kleinen Beigabe von 30.000 € für den bedürftigen Künstler durch den ÖVP-Kultur-Staatssekretär Franz Morak!
Wie edel doch die Verleihung des Würdigungspreises des Landes Niederösterreich von 11.000 € durch den Landeshauptmann Dr. Pröll.
Welch großer Mäzen doch dieser gute Mensch Pröll ist, der rund 5,000.000 € für das Museum des Gotteslästerers Nitsch zur Verfügung stellte!
Werden sich die verklärten ungeborenen Kinder im Angesicht Gottes freuen beim Anblick des Mordinstrumentes, der ihr erstes und letztes Schmerzgefühl in ihrem Leben verursachte, über Minister Pröll, der sich „klar zur Fristenlösung“ bekannte und über die 99 % ???
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#36   Marcelus   18:07:37 | Montag, 10. März 2008
Seit wann ist die ÖVP-Mitgliedschaft „verpflichtend auf Lebenszeit“?
Darum sind sie ja aus der ÖVP ausgewandert – und der ÖVP hat es gar nicht weh getan. Ausser denen, die jahrzehntelang einen gefördert haben, nur dass er dann die Hand beisst, die ihn so wohl gefüttert hat.
Die heutige ÖVP ist mit der alten katholischen ÖVP nicht zu vergleichen.
Ist man mit einer ÖVP-Mitgliedschaft auf Gedeih und Verderb dem Befehl der ÖVP-Führung ausgeliefert, und verpflichtet, dort auf Lebenszeit zu bleiben?
Welche inhaltlichen Grundsätze kennt die heutige ÖVP überhaupt?
Welche Normalbürger werden von der ÖVP vertreten und in welchen Anliegen?
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#35   leshandl1   07:56:23 | Montag, 10. März 2008
Unterwandern?
Mit Leuten wie Adam etc kann man nichts unterwandern – die disqualifizieren sich von selbst. Darum sind sie ja aus der ÖVP ausgewandert – und der ÖVP hat es gar nicht weh getan. Ausser denen, die jahrzehntelang einen gefördert haben, nur dass er dann die Hand beisst, die ihn so wohl gefüttert hat.
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#34   Florian Geyer   23:45:15 | Sonntag, 9. März 2008
Övp + FPÖ
haben zu gelegt, die Övp leicht, die FPÖ stark.
Die linke Brut SPO und Grübe haben mäßig bis stark verloren.
Alles in allem sehr befriedigend
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#33   Sirilo   23:39:18 | Sonntag, 9. März 2008
Die Christen – 0.9 %!
Was hat der Wahlgang gebracht? Zu zeigen, daß es nicht einmal 1% Christen unter den Wählern gibt?
Erfolgversprechender wäre wohl gewesen, die ÖVP systematisch zu unterwandern. Aber das erfordert wohl zu viel Mühe…
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#32   Graf von Galen   23:28:08 | Sonntag, 9. März 2008
Für ein freies und heiliges Deutschland
In Österreich gibt es doch die FPÖ.
Wie ich soeben gehört habe, hat diese 10 % be-
kommen. Es macht doch keinen Sinn, mit christlichen
Splitterparteien die Opposition gegen die antichristlichen,
antideutschen Machthaber letztlich zu schwächen.
Wenn die Hegemonie der 68’er gebrochen ist und
auch in den Massenmedien wieder katholische Positionen
postiv verbreitet werden, kann man darüber nachdenken,
das rechte Parteienspektrum wieder aufzufächern.
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#31   Marcelus   17:08:17 | Sonntag, 9. März 2008
@J. Preßlmeier: Und das nennen sie dann „Demokratie“
„Blablabla“ wundert sich, dass die DCP, die „Christen-Partei“ für den Lebensschutz ab der Emfpängnis, gegen die Abtreibung auf Krankenschein eintritt und sich für derart altmodische und „religiöse“ Themen interessiert, wogegen sich der fortschrittliche Mensch doch vielmehr für die Arbeitserlaubnis der meist moslemischen Asylwerber einsetzt!
Diese „progressive“ Plattform verwirft daher mangels zu geringer Zustimmung für die linken Lieblingsthemen das Existenzrecht dieser „religiösen“ Partei.
Da könnte man doch gleich das DDR-Parteiensystem übernehmen!
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#30   leshandl1   17:06:20 | Sonntag, 9. März 2008
Die Wähler lassen sich nicht für dumm verkaufen
Das zeigt das Ergebnis der Wahl. 0,9 %!! Der ÖVP hat’s nichts gekostet, für Adam etc eine Watschen.
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#29   Josef Preßlmayer   12:37:38 | Sonntag, 9. März 2008
„Blablabla“ und die Trennschärfe eines Item-Samples
„Blablabla“ wundert sich, dass die DCP, die „Christen-Partei“ für den Lebensschutz ab der Emfpängnis, gegen die Abtreibung auf Krankenschein eintritt und sich für derart altmodische und „religiöse“ Themen interessiert, wogegen sich der fortschrittliche Mensch doch vielmehr für die Arbeitserlaubnis der meist moslemischen Asylwerber einsetzt!
Diese „progressive“ Plattform verwirft daher mangels zu geringer Zustimmung für die linken Lieblingsthemen das Existenzrecht dieser „religiösen“ Partei.
Längerfristig haben jedoch nur dieser „religiösen“ Parteien eine Überlebens-Chance, denn die Interessens-Vertretungen der fröhlichen Selbst-Ausrottungs-Parteien: Grüne, SPÖ, ÖVP, BZÖ und FPÖ werden wegen durch Selbst-Abtreibung aussterbender Parteivölker keiner Interessenten-Vertreter mehr bedürfen.
Mit dem Dahinscheiden der Wahlvölker der Abtreibungs-Propagandisten wird sich auch der Item-Pool dieser Interessenten-Gruppe drastisch reduzieren und neue trennscharfe Fragen werden getestet werden, die möglichst gut zwischen den fortschrittlichen „Euthanasie-Befürwortern“ und den rückschrittlichen „Euthanasie-Gegnern“ unterscheiden.
Bis sich schließlich die zu Euthanasie-Befürwortern mutierten vormaligen Abtreibungsverfechter selbst ausgesampelt haben und ihren Sinn von evolutionären Negativ-Markern auf dem Weg zu einer neuen Sinnfindung in der von Gott geschaffenen Sinn-Evolution des Universums erfüllt haben:
„Im Anfang war war das Wort – der Logos, der Sinn – und das Wort war bei Gott“
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#28   BlaBlaBla   11:20:23 | Sonntag, 9. März 2008
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#27   Marcelus   09:33:33 | Sonntag, 9. März 2008
@bonifatius: Die Tolerierung des Ungeborenenmordes findet sich bei ÖVP & SPÖ
Die Grünen heben sich aber dadurch hervor, daß sie den Ungeborenenstrafparagraphen ganz aus dem Bundesgesetzbuch streichen wollen.
Und Grünenchef Univ.Prof. van der Bellen ist nicht zufällig der einzige Bundesparteichef, der Atheist ist – während sein Vater sich ja nur deswegen in die „Ostmark“ retten konnte, weil er ein NSDAP-Sympathisant war: siehe Auskunft des Tiroler Landeshauptmannes van Staa über den gebürtigen Tiroler van der Bellen jun., den heutigen Grünenparteichef.
Und Niederösterreichs Grünenspitzenkandidatin Petrovic war einmal bei der Katholischen Jugend – und heute verteilt sie Verhütungsmittel im Wahlkampf: Widerlich!
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#26   bonifatius   22:28:32 | Samstag, 8. März 2008
Wahlvorschlag
Wenn ein Christ in Niederösterreich christlich wählen will, dann darf er keineswegs jene Volksvertreter, die Kindsmorde im Mutterleib zulassen (Augen zu, nichts sehen) oder gar gesetzlich absichern wollen, nicht wählen. Er macht sich an unschuldigen Kindern schuldig und muß es vor Gott verantworten.
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#25   BlaBlaBla   21:54:50 | Samstag, 8. März 2008
partei ohne interessen und ohne ahnung

unter dem link
www.politikkabine.at/noe/home.php
können unentschlossene wähler ihre politische richtung auswerten lassen. am ende der befragung ist folgendes zu lesen.
„Die Christen – Partei hat den Großteil der Fragen nicht eindeutig beantwortet und konnte daher nicht berücksichtigt werden“
womit wohl eindeutig bewiesen ist, daß „die christen“ von nix eine ahnung haben und sich auch für nix interessieren, außer für ihre religiösen belange.
tolle partei – wirklich!
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#24   möchtegern-kathole   21:32:31 | Samstag, 8. März 2008
Aus dem Spiegel online von heute:
„Ypsilanti betonte, dass Landtagsabgeordnete einen Weg mitgehen müssten, wenn ein Parteitag diesen mit großer Mehrheit beschließe. Ansonsten müssten sie ihr Mandat niederlegen. „
Das ist also die Denke der „Demokraten“: die Abgeordneten müssen kuschen, wenn die Partei was beschließt. Von wegen Gewissensentscheidung oder sowas – die haben zu gehorchen oder zu gehen. Auf solche Demokraten kann man getrost verzichten – dann lieber Splitter-Parteien oder gar nix wählen.
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#23   Gotthard   20:50:32 | Samstag, 8. März 2008
Wahlsonntag
mit dem Wahlsonntag wird hoffentlich diese elende Wahlwerbung für diese Splittergruppierung aufhören …
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#22   möchtegern-kathole   20:14:47 | Samstag, 8. März 2008
@Pippifax
danke für die Info!
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#21   Marcelus   18:46:06 | Samstag, 8. März 2008
Die ÖVP versucht sich seit 1986 in vielen Fragen als SPÖ-Abklatsch
Warum soll man also zum „Schmiedel“ gehen, wenn der „Schmied“ die SPÖ ist – zumindest bundesösterreichisch ist das so.
Aber auch auf Landesebene hat die ÖVP bereits zurückgesteckt: Siehe die jahrzehntelangen ÖVP-Länder Salzburg und Steiermark, die heute von SPÖ-Landeschefs regiert werden.
Und diese Entwicklung werden auch die ÖVP-Niederösterreicher fürchten.
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#20   bertcd   18:41:37 | Samstag, 8. März 2008
Dumm genug“
Lieber Marcellus, das meine ich natürlich nicht…ich bin erschrocken über diese fundamentalistischen Aussagen und Einstellungen…ich dachte und hoffte, das Mittelalter läge hinter uns…wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft…es kann und darf doch keine „katholische Politik“ geben…und christliche Grundsätze müssen es aushalten, im Miteinander der demokratisch-politischen Richtungen, nicht immer zu 100 % durchgesetzt zu werden… ich als Katholik möchte ein keinem Staat leben, in dem die Kirche oder eine Konfession das Sagen haben.
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#19   Marcelus   17:42:31 | Samstag, 8. März 2008
„bertcd“ meint wohl „dumm genug“ statt „vernünftig genug“
Ich hoffe sehr, dass diese neue Partei absolut keine Chance hat und das[s] das christliche Wahlvolk von Niederösterreich vernüftig genug ist, mehrheitlich der ÖVP treu zu bleiben…Wir brauchen weder in Österreich noch bei uns in Deutschland eine fundamentalitisch christliche Partei.
Sie meinen wohl, daß das „christliche“ Wahlvolk von Niederösterreich dumm genug ist bzw. unchristlich genug ist, auch 2008 weiterhin ÖVP zu wählen.
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#18   Pippifax   17:26:38 | Samstag, 8. März 2008
Meistens nicht geheim!
In der BRD sind die Abstimmungen in Parlamenten normalerweise öffentlich. Unter www.abgeordnetenwatch.de beispielsweise kann man sich über das Abstimmverhalten der Abgeordneten informieren. Einzige Ausnahme sind Wahlen von Personen, die sind geheim.
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#17   bonifatius   16:43:41 | Samstag, 8. März 2008
@Wiener, ein echter
Ein Wiener macht das gute schlecht, damit das schlecht gut wird.
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#16   bertcd   16:06:43 | Samstag, 8. März 2008
Hoffe nicht…
Ich hoffe sehr, dass diese neue Partei absolut keine Chance hat und das das christliche Wahlvolk von Niederösterreich vernüftig genug ist, mehrheitlich der ÖVP treu zu bleiben…Wir brauchen weder in Österreich noch bei uns in Deutschland eine fundamentalitisch christliche Partei.
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#15   Marcelus   15:53:47 | Samstag, 8. März 2008
@möchtegern-kathole: Das ist völlig richtig!
Ob z.B. die Soldaten in Afganisthan sterben müssten, wenn die Abstimmungen über Auslandseinsätze geheim wären?
Die zweite Abstimmung findet aber bei jedem Soldaten selbst statt: Denn niemand kann einen bundesdeutschen Soldaten zwingen, einen kriegerischen Einsatz im Ausland zu absolvieren, weder Parlament noch Regierung.
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#14   möchtegern-kathole   15:50:36 | Samstag, 8. März 2008
@Marcelus
Heide Simonis Abstimmungsschlappe war geheim – und die Abgeordneten haben mal nicht nach Parteivorgabe gewählt. Da sieht man schön, wie gut das tut.
Der Simonis („und was wird jetzt aus mir?“) nicht, aber der Demokratie.
Ob z.B. die Soldaten in Afganisthan sterben müssten, wenn die Abstimmungen über Auslandseinsätze geheim wären?
so long – schönen Nachmittag!
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#13   Marcelus   15:44:08 | Samstag, 8. März 2008
@möchtegern-kathole: Ich nehme an, der Parlamentspräsident
Wissen Sie, wann die Parlamentsabstimmungen geheim oder nicht geheim (z.B. „Hammelsprung“) durchgeführt werden?
Wer legt das fest?
Ich nehme an, der Parlamentspräsident oder das Parlamentspräsidium.
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#12   möchtegern-kathole   15:42:58 | Samstag, 8. März 2008
@Marcelus
Wissen Sie, wann die Parlamentsabstimmungen geheim oder nicht geheim (z.B. „Hammelsprung“) durchgeführt werden?
Wer legt das fest?
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#11   Marcelus   15:39:58 | Samstag, 8. März 2008
@möchtegern-kathole: Nicht umsonst finden Wahlen geheim statt
Warum gibt es also auch nicht-geheime Wahlen bei der direkten Gesetzgebung?
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#10   möchtegern-kathole   15:36:17 | Samstag, 8. März 2008
@Marcelus
Auch wenn der Abgeordnete direkt gewählt wird, sollte die Abstimmung im Parlament geheim sein, da es viele Möglichkeiten gibt, einen unbescholtenen Abgeordneten „fertig“ zu machen.
Manche sagen zwar, das wäre noch nie passiert … aber das glauben die, die das sagen, vermutlich selber nicht.
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#9   Marcelus   15:33:11 | Samstag, 8. März 2008
Ist das etwa demokratisch?
möchtegern-kathole
Es werden faktisch keine Abgeordneten gewählt, sondern Parteien. Die Abgeordneten müssen dann tun, was die Partei verlangt, sonst verlieren sie ihren Listenplatz – sie sind nur „Ausführungsorgane“ der Parteispitzen.
Das ist doch Autokratie pur!
In den meisten angelsächsischen Ländern werden jedenfalls die Abgeordneten von jedem Wahlkreis direkt gewählt.
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#8   möchtegern-kathole   15:31:03 | Samstag, 8. März 2008
@Marcelus
Stimme Ihnen zu. Es werden faktisch keine Abgeordneten gewählt, sondern Parteien. Die Abgeordneten müssen dann tun, was die Partei verlangt, sonst verlieren sie ihren Listenplatz – sie sind nur „Ausführungsorgane“ der Parteispitzen.
Demokratische Wahlen sind vorallem frei und geheim. Die Abstimmungen in heutigen Parlamenten sind (meistens) nicht geheim und deshalb nicht frei, da kein Abgeordneter seinen Listenplatz verlieren will.
Viel wäre gewonnen, wenn die Parlamentsabstimmungen geheim wären, dann wären sie auch ein Stück freier.
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#7   Marcelus   15:19:51 | Samstag, 8. März 2008
Aus diesem Grund wäre es auch direktdemokratischer, die Abgeordneten direkt zu wählen
… auch vollkommen undemokratisch: nachdem Fr. Metzger die Ypsilanti nicht wählen will – dies ist ihre eigene ihr von den Wähleren aufgetragene Entscheidung – fordern SPD-Genossen ihren Parteiausschluss.
Aus diesem Grund wäre es auch direktdemokratischer, die Abgeordneten direkt zu wählen,
wie in Großbritannien und in vielen angelsächsischen Ländern.
Der Abgeordnete wird direkt von seinem Wahlkreis gewählt und ist zuallererst seinem Wahlkreis gegenüber verantwortlich, und nicht der autokratischen Parteiführung wie im Parteiwahlrecht Kontinentaleuropas.
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#6   möchtegern-kathole   15:16:38 | Samstag, 8. März 2008
Die etablierten Parteien sind …
… auch vollkommen undemokratisch: nachdem Fr. Metzger die Ypsilanti nicht wählen will – dies ist ihre eigene ihr von den Wähleren aufgetragene Entscheidung – fordern SPD-Genossen ihren Parteiausschluss.
Wenn also ein Abgeordneter nicht „funktioniert“ sondern sich seine eigene Meinung erlaubt, dann wird er mit Füssen getreten und soweit rausgeschmissen, dass er es in 4 Jahren nicht mehr schafft.
Gerade das wären doch die Grundfesten der Demokratie, dass die Abgeordneten frei den Wählerwillen artikulieren können – allein die Diskussion um das Ausschließen und Zwangsentfernen eines Abgeordneten von der Liste verrät den Nazi-Geist, der inzwischen in der BRD weht.
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#5   Marcelus   15:11:05 | Samstag, 8. März 2008
@matt2: In erster Linie ist das auch Aufgabe der Bischöfe und der Pfarrer
Heute fürchten sich die Politiker etwas gegen den allg. Verfall von Moral und Sitte zu sagen
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#4   matt2 †   15:05:43 | Samstag, 8. März 2008
da hat man nun eine Partei die weiss wofür sie steht…
die ein eindeutiges Bekenntnis macht zum Christentum. Was heisst schon „sozialistisch“, was heisst schon „Volkspartei“ was heisst schon „freiheitlich“? Das kann alles bedeuten. Darin kann sich ein jeder Gauner und Geschäftemacher und jede boshafte Ideologie verstecken. Aber eine Partei die ein Bekenntnis zu Christus gibt, die kann nicht alles mögliche unter dem Deckmantel von Schlagwörtern machen, die hat ein klares Fundament was sie verpflichtet zu einem höheren Moralverständnis.
Die heutigen Politiker sind ja ihrer Gesinnung nach alle Pilatusse. Von denen will keiner was von Wahrheit wissen, da zucken sie nur gleichgültig mit den Schultern. Die waschen ihre Hände in Unschuld, wenn unschuldiges Leben vernichtet wird. Auch Pilatus fürchtete ja das Volk und gab ihm deshalb Jesus preis. Heute fürchten sich die Politiker etwas gegen den allg. Verfall von Moral und Sitte zu sagen. Politiker, die die Hurerei und Unzucht anprangern sind „uncool“ und faschistoid. Solche werden abgesetzt, wie der Stadler. Wer das Volk mag, der liebt seine Hurerei. Das ist das Credo der Zeit. Also darf kein Politiker was dagegen sagen, sonst kommt gleich ein Sturm der Entrüstung und man schreit laut nach seiner Absetzung.
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#3   Marcelus   14:26:04 | Samstag, 8. März 2008
Die SPÖ tut wenigstens was für die Arbeiter und Angestellten, siehe die vorbildhaften Sozialgesetze
Österreichs.
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#2   wiener   14:23:00 | Samstag, 8. März 2008
rechnen …
kann man die obigen lichtvollen äußerungen also demnach so auslegen, dass man mit seiner stimme für „die christen“ eine absolute mehrheit für die övp leichter erreichbar macht?
dass also jede stimme für „die christen“ dazu beiträgt, die övp-absolute zu stärken?
mein verdacht, dass die „christen“ in wahrheit eine von pröll gesteuerte gruppierung ist, erhärtet sich mehr und mehr …
^-^
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#1   Marcelus   14:12:10 | Samstag, 8. März 2008
Wozu sollte man in Österreich noch ÖVP wählen?
Vielleicht kann ja jemand sagen, wofür die ÖVP eigentlich steht.
Die Bauern, Kleinunternehmer und Katholiken vertritt sie jedenfalls nicht.
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