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Samstag, 8. März 2008 17:38
Teuflisches Treiben
Kürzlich wurde Sedisvakantisten-Pater Rolf Hermann Lingen mit einer Drohbotschaft konfrontiert. Doch er blieb, wie es scheint, relativ unbeeindruckt.
Deutsche Briefmarke mit einem Bildnis der Anne Frank von 1979
Deutsche Briefmarke mit einem Bildnis der Anne Frank von 1979
(kreuz.net) Sedisvakantisten-Pater Rolf Hermann Lingen hat wieder einmal Post vom Rechtsanwalt bekommen. Das berichtet er in einer jüngsten Mitteilung.

Beim Absender handelte es um Morten Petersenn (36) aus Hamburg. Er arbeitet für die Anwaltsfirma ‘Lovells LLP’, die in England und Wales registriert ist.

Der Grund für die Briefpost ist in Großbuchstaben angegeben: „Behauptungen der Fälschung der Tagebücher der Anne Frank auf ihrer Webseite ‘kirchenlehre.com’“

Annelies Marie Frank († 1945) war ein von den Nationalsozialisten verfolgtes deutsch-jüdisches Mädchen, das seine Erlebnisse und Gedanken im Untergrund niederschrieb. Sie wurde 1944 entdeckt und starb im Konzentrationslager Bergen-Belsen – 65 Kilometer nordöstlich von Hannover – an Typhus.

Statue der Anne Frank von 1959 in Utrecht
Statue der Anne Frank von 1959 in Utrecht
Zu Beginn seines Briefes stellt sich Petersenn als Vertreter des ‘Anne Frank House’ in Amsterdam und des ‘Anne Frank Fonds’ in Basel vor. Er versichert den Sedisvakantisten-Pater auch über das Vorliegen einer ordnungsgemäßen Vollmacht.

Der ‘Anne Frank Fonds’ ist Inhaber der Urheberrechte an dem „Tagebuch der Anne Frank“.

Das ‘Anne Frank House’ ist nach Petersenns Angaben eine Einrichtung, welche „die Ideale, die Anne Frank uns und der Welt mit ihrem Tagebuch hinterlassen hat“, verbreitet.

Dann kommt der Rechtsanwalt zur Sache: Ihm sei kürzlich ein Text auf der Webseite des Sedisvakantisten-Paters zur Kenntnis gekommen:

„In dieser Kolumne ziehen Sie die Echtheit der Tagebücher von Anne Frank in Zweifel.“

Die Verneinung der Echtheit der Tagebücher sei ein strafbarer Akt im Sinne des deutschen Strafgesetzes. Er beleidige und verleumde nicht nur das Andenken an Anne Frank, sondern setzte auch die Glaubwürdigkeit des ‘Anne Frank House’ und des ‘Anne Frank Fonds’ herab.

Der Rechtsanwalt verweist auf zahlreiche deutsche Gerichtsverfahren, die offenbar verboten haben, das Tagebuch der Anne Frank als Fälschung zu bezeichnen.

Deshalb wird Sedi-Pater Lingen aufgefordert, bis zum kommenden Dienstag eine beigefügte „strafbewehrte Unterlassungserklärung“ abzugeben.

Anne-Frank-Haus in Amsterdam
Anne-Frank-Haus in Amsterdam
Als Alternative verkündigt ihm Petersenn eine Drohbotschaft:

„Geht die verlangte Unterlassungserklärung nicht oder nicht rechtzeitig ein, werden wir unseren Mandanten dringend raten müssen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, was mit weiteren erheblichen Kosten inklusive Schadensersatzforderungen für Sie verbunden sein wird.“

In der von Petersenn zur Unterschrift beigelegten Unterlassungserklärung soll Lingen folgenden Aussagen abschwören:

„ Beim »Tagebuch der Anne Frank« sind festzustellen:
– fragwürdige Authentizität
– fragwürdige Werbeträger
– fragwürdiger Charakter des Ich-Erzählers
– Wir haben bis jetzt noch kein päpstliches Urteil über das »Tagebuch der Anne Frank« gefunden, erlauben uns aber trotzdem die Bemerkung, daß wir das »Tagebuch der Anne Frank« nicht guten Gewissens empfehlen können.“


Wie aus seiner Stellungnahme hervorgeht, scheint Sedi-Pater Lingen keine Lust auf eine Unterlassungserklärung zu haben:

„Über die weitere Vorgehensweise gegen das teuflische Treiben des »Anne Frank Hauses« sowie seiner Schergen wegen Erpressung wird noch nachgedacht“ – schreibt er:

„Man beachte bereits die Eingangslüge: »Behauptung der Fälschung der Tagebücher der Anne Frank«.“

Es sei „erst recht völlig unmöglich“, die Unterlassungserklärung zu unterschreiben:

„Denn sämtliche beanstandeten Aussagen sind nachgewiesenermaßen absolut wahr“ – so der Sedisvakantisten-Pater.

© Bild Statue: Wikipedia-Benützer „brbbl“, GFDL
© Bild Anna-Frank House: Public Domain
Weiterlesen:
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 543 Lesermeinungen:
Dienstag, 5. August 2008 03:15
Manuel Böhm: Information zu Rolf Hermann Lingen
Leider musste ich immer wieder feststellen, dass ein gewisser „Pater“ Rolf Hermann Lingen, der Gründer einer Sekte namens „Kirche zum Mitreden“ kzm, prhl, gegen die römisch katholische Kirche, die Priesterbruderschaft St. Pius X. und gegen Pater Andreas Endl und die Herz-Jesu Franziskaner kämpft. Lingens Verleumdungstaktiken sind hinlänglich bekannt. Lingen veröffentlicht seine Verleumdungen im Internet unter dem Pseudonym „Berichte“-„Fakten“ und Erzählungen Dritter, sodass der harmlose Eindruck entsteht, er würde nur „Fakten“ veröffentlichen. Unter diesem Deckmantel agiert Lingen mit Vorliebe unter der fälschlichen Bezeichnung „römisch-katholischer Priester“ und verleumdet permanent integre Priester und all jene, die nicht seiner Auffassung sind. Es ist verständlich, dass Rolf Hermann Lingen sich bereits öfters vor deutschen Gerichten verantworten musste.
Interessante Informationen zu Rolf Hermann Lingen und seiner Sekte „kzm“ finden Sie auf:

http://andreasendl.info/mybb/showthread.php?tid=8

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Donnerstag, 20. März 2008 14:03
Pro fide catholica: Prof. Faurisson: Es gab keine deutsche Politik der systematischen Judenvernichtung! (Fortsetzung)
Also, wenn ich Sie richtig verstanden habe, besagten diese Anweisungen nicht, daß alle politischen Kommissare zu erschießen seien, auch wenn diese Kommissare an erster Stelle angeführt werden?

Genau so ist es. Diese Kommissare scheinen häufig Juden gewesen zu sein. Aber selbst in diesem Fall mußte eine Aussonderung durchgeführt werden. Aber sie werden natürlich verstehen, daß das in der Praxis bedeutete, daß man das Recht hatte, entgegen den Bestimmungen des Kriegsrechtes Gefangene zu erschießen. Außerdem, sie werden es vielleicht wissen, haben die Wehrmachtsführer sich nicht wie die Rote Armee verhalten wollen und sie haben sich, schlußendlich, geweigert, die strengsten dieser Anordnungen zu befolgen.

Was Babi Yar betrifft, so hat dort noch keine gründliche Untersuchung in der Art stattgefunden, wie das für Katyn geschehen ist. Nichts stützt jedoch die Erzählungen, die es zu diesem Vorfall gibt, und die unglaubwürdig erscheinen. Ich werde auf Babi Yar noch zurückkommen. (…)

In der Ukraine gibt es derzeitig einen katholischen Priester, der viel von sich hören läßt, der Pater Patrick Desbois, ein Franzose und großer Freund der Juden. Seine Spezialität besteht darin, das Land nach „jüdischen Massengräbern“ zu durchforsten. Er läßt den gutmütigen ukrainischen Dorfbewohnern ankündigen, er werde sich an den oder jenen Ort begeben und wolle dort Zeugenaussagen zu den Massakern der Deutschen aufnehmen, die an den Juden während des Krieges begangen worden seien…“

(Forts. folgt!)
Donnerstag, 20. März 2008 00:07
Doriano: Volltreffer…
Was da wohl ihr imaginärer 26-jähriger wwwFake Sohn dazu sagt?
Donnerstag, 20. März 2008 00:04
Anita Berber †: Lieber Herr Huber,
Ihre Paranoia hat sie heute ja wieder fest im Griff.
Was da wohl ihr imaginärer 26-jähriger wwwFake Sohn dazu sagt?
Donnerstag, 20. März 2008 00:01
Leblhuber: @FiliusEcclesiae:
Sie sind auch ein faules Ei!
Auch wenn Sie in diesem Nazi-Kasperltheater nur eine Nebenrolle zu spielen scheinen, sind Sie doch offensichtlich Teil der Regie!

Sie werden selbst als Nazi bezeichnet und reagieren darauf mit einem schlechten Joke. Ganz miserable Performance!
Mittwoch, 19. März 2008 23:43
Irgendwie hört sich Humbelina so stark nach Artois an, wie „Pro fide catholica“ nach Malachias klingt…
habe ich den Pokal gewonnen?
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