Das Rätsel der Liturgie von Addai und Mari
Der Sonderband der vatikanischen Zeitschrift „Divinitas“ zur umstrittenen Liturgie von Addai und Mari, die keine Wandlungsworte besitzt, ist nun in einer ausführlichen deutschen Inhaltsangabe zugänglich.
(kreuz.net, Köln) Im November 2004 erschien ein Sonderband der vatikanischen theologischen Zeitschrift
„Divinitas“ über die Liturgie der Assyrischen Kirche des Ostens. Im Zentrum steht dabei die Beurteilung
der umstrittenen Liturgie von Addai und Mari. Diese Liturgie unterscheidet sich in auffälliger Weise
von anderen Hochgebeten. In ihr fehlen nämlich die Wandlungsworte, die als der eigentliche Kern der heiligen
Messe gelten.Die vatikanische Anerkennung der „Liturgie von Addai und Mari“ als gültige Form der Eucharistiefeier bewirkte im Jahre 2001 und danach eine heftige innerkirchliche Diskussion. Der Sonderband von „Divinitas“ ist als eine halboffizielle Reaktion darauf zu werten.
Da die meisten der Beiträge des Sonderbands in italienischer, französischer oder englischer Sprache abgefaßt sind, hat die jüngste Ausgabe der in Köln erscheinenden theologischen Zeitschrift „Una Voce Korrespondenz“ die nicht-deutschsprachigen Aufsätze detailliert
vorgestellt.
Die „Una Voce Korrespondenz“ ist eine theologisch-liturgische Zeitschrift, die zweimonatlich von der „Una Voce Deutschland“ publiziert wird. Die „Una Voce Bewegung“ ist eine Organisation, die sich besonders für die Förderung der lateinischen Messe im traditionellen Ritus einsetzt.
Die Vorstellung in der „Una Voce Korrespondenz“ bietet zuerst eine Übersetzung der wichtigsten Teile der sogenannten „Anaphora der Apostel Addai und Mari“. Eine Anaphora ist das eucharistische Hochgebet – das Herzstück der eucharistischen Liturgie – das im Normalfall die Wandlungsworte enthält. Die „Anaphora der Apostel Addai und Mari“ ohne Wandlungsworte ist das am häufigsten verwendete Hochgebet der mit Rom nicht unierten Assyrischen Kirche.
Der erste Artikel stammt von Yves Chiron, der einen kurzen Blick auf die Rezeption des wohl um 200 entstandenen Hochgebetes wirft. Chiron ist durch seine Papstbiographien sowie durch Bücher über Pater Pio bekannt geworden.
Danach verweist der Mailänder Liturgiewissenschaftler Enrico Mazza auf die Tatsache, daß es eine ganze Reihe früher Hochgebete – auch des Abendlandes – gibt, in denen die Wandlungsworte ebenfalls fehlen.
Der niederländische Moraltheologe Bonifazio Honings, der an der Päpstlichen Lateranuniversität wirkt, erbringt den Nachweis, daß zur Erfüllung des Auftrages Christi – „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ – nicht unbedingt das Sprechen der gleichen Worte, sondern das Tun dessen, was Christus getan hat, erforderlich ist.
Robert F. Taft, Professor Emeritus des Pontificio Istituto Orientale, betont den Vorrang der übrlieferten liturgischen Texte („Theologia prima“) vor ihrer mittelalterlichen scholastischen Ausdeutung („Theologia secunda“). Das „Päpstliche Orient-Institut“, 1917 von Benedikt XV. gegründet, befaßt sich mit Geschichte, Liturgie und Kirchenrecht der orthodoxen und altorientalischen Kirchen.
Taft vertritt die Ansicht, daß die Wandlungsworte erst in der mittelalterlichen und nachtridentinischen Theologie als unverzichtbare Form der Wandlung in der Messe herausgearbeitet worden seien. Man könne dieses Erfordernis nicht im nachhinein der Liturgie der Urkirche überstülpen. Natürlich seien die Worte des Herrn („Das ist mein Leib“ – „Das ist mein Blut“) die Grundlegung des Sakramentes. Sie seien aber selbst dann wirksam, wenn sie in einer konkreten Feier nicht wortwörtlich wiederholt würden, sondern im Opfer, in Lobpreis und Dank nur indirekt vorhanden seien.
Ähnlich argumentiert der Jesuitenpater Cesare Giraudo, derzeit Präsident des Pontificio Istituto Orientale. Eine deutliche Absage erteilt er Versuchen, in der Anaphora von Addai und Mari die Wandlungsworte nachträglich einzufügen, wie es bei den unierten Chaldäern und Malabaren „zwangsweise“ geschehen sei.
Man solle eine gewachsene Liturgie nicht aufgrund späterer Spekulationen künstlich anreichern. Pater Giraudo ruft dazu auf, sich mit Vertrauen in die Schule der lex orandi – das heißt, der überlieferten Liturgie – zu begeben: „Sie ist es, die uns sagt, was die Eucharistie ist, und wie die Kirche von immer sie vollzieht!“
Der bereits erwähnte Enrico Mazza spricht sich in einem weiteren Aufsatz klar für die Anerkennung der umstrittenen Anaphora ohne Wandlungsworte aus. Die häufige Bezugnahme des Textes auf das Beispiel, das der Herr „uns gegeben hat“, und das Bewußtsein, diesen von Christus gestifteten Urtypos in der Liturgie auszuführen, sei ein hinreichender Ersatz für den fehlenden Einsetzungsbericht.
Gegenteiliger Ansicht ist der angesehene italienische Thomist und Dogmatiker, Monsignore Brunero Gherardini. Er beharrt darauf, daß nur das wortwörtliche Wiederholen der Wandlungsworte – „und sonst gar nichts“ – das Sakrament verwirkliche. Damit sei eine Liturgie ohne diese Worte ungültig. Christi Weisung „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ schließe die Wandlungsworte notwendigerweise ein.
Ähnlich wie Monsignore Gherardini argumentieren die beiden deutschsprachigen Beiträge im Sonderband. Der abgedruckte Artikel des Kölner Theologen und Philosophen Dr. David Berger ist fast gleichlautend schon im Jahr 2002 in der „Una Voce Korrespondenz“ erschienen.
Als „wissenschaftlich zuverlässigsten“ Beitrag stellt die „Una Voce Korrespondenz“ den Aufsatz des Liturgiewissenschaftlers Uwe Michael Lang vor. Lang beschäftigt sich eingehend mit dem philologischen Textbefund. Dabei interessiert ihn vor allem die Frage, an welcher Stelle des Hochgebetes die – später möglicherweise verlorengegangenen – Wandlungsworte gestanden haben könnten. Lang bemerkt, daß die nachträglich vorgenommene Einfügungen allesamt nicht befriedigend seien.
Diese Vorstellung der wichtigsten nicht-deutschen Beiträge aus „Divinitas“ erschien um so notwendiger, als im deutschen Sprachraum teilweise entstellende Berichte über den Sonderband von „Divinitas“ im Umlauf sind.
So konnte man in Heft 12/2004 der katholischen Zeitschrift Theologisches eine Ungenauigkeit zur Position von Msgr. Gherardini lesen. Dieser habe dargelegt, daß die Feier einer eucharistischen Liturgie ohne Einsetzungsworte „kein Akt der Verehrung Christi“ sei.
In Wirklichkeit betont Gherardini aber, daß in einem solchen Fall nicht das Sakrament zustande komme, sondern es „bestenfalls eine Art eucharistischer Andacht“ – tutt’al più ad una forma di devozione eucaristica – darstelle.
Ebenfalls in „Theologisches“ heißt es, der Beitrag von Uwe Michael Lang sei zu dem Schluß gekommen, daß die Einsetzungsworte in der ostsyrischen Liturgie „durch die liturgische Reform des Patriarchen Isho’yadh [richtig: Isho’yabh] III. im 7. Jahrhundert entfernt“ worden seien.
Lang diskutiert zwar diese Hypothese, kommt aber im Schlußwort zu dem Ergebnis, es sei „unwahrscheinlich, daß Patriarch Isho’yabh III. den Einsetzungsbericht aus Addai und Mari eliminiert“ habe. Solche Fehldeutungen fanden leider auch Eingang in andere Veröffentlichungen.
Una Voce Korrespondenz, Heft 1/2005 (Januar-Februar). Bestelladresse:
UNA VOCE Deutschland e. V., Geschäftsstelle, Geldorpstr. 4, 50733 Köln,
Email: una.voce@t-online.de
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Samstag, 27. Mai 2006 10:56
Dr. Otterbeck: Interkommunion,
war doch der Anlass? Das bedeutet doch, dass die römische Kirche selbst nicht plant, auf die Wandlungsworte zu verzichten? So gesehen ist die Auseinandersetzung mit dem „Grenzfall“ auch ein wichtiger Hinweis darauf, dass die Liturgie nicht nur Abstand halten muss vom „happening“, sondern auch Abstand von magischen Kulten und ähnlichen Erscheinungsformen des naturalistischen Pantheismus, den Satz 1 des Syllabus von 1864 verurteilte. Erster Anfang der Liturgiereform von 1969 war also Satz 1 des Syllabus von 1864.
Donnerstag, 17. Februar 2005 17:42
Athanasius: Falsch
1. Ich habe mich den hl. Athanasius zum Schutzpatron für die Zukunft ausgewählt. Ja, ich kenne auch
den Athanasius des 20. Jahrhunderts.
2. Ich möchte nochmal darauf hinweisen, daß diese nestorianische (ketzerischer ‘Christen’) Liturgie verwendet wird um in der Kirche die Anerkennung der Laien-„Messe“ voranzutreiben, in der es auch keine Konsekration gibt. Man möcht mit der Eliminierung der Wandlungsworte (im neuen Ritus bereits narrativ erzählt, nicht als Handlung deutlich langsam gesprochen) abrechnen mit dem heutigen Problem des ‘Priestermangels’ – die es aber gar nicht so gibt. Auf modernistischer Weise, heisst das.
Es wurde vor weniger Zeit ein Buch präsentiert, die für priesterlosen Sonntage eine ‘Eucharistiefeier’ empfahl ohne Wandlung.
Denke am Propheten Israels, Daniël, der bereits prophezeite dass dem Antichristen Gewalt wird gegeben werden gegen das „tägliche Opfer“ (die Hl. Messe) im „Tempel Gottes“ (dem Mystischen Leibe Christi).
Die Tatsache, dass man schon „ab zu rechnen“ versucht mit den unfehlbaren Dekreten über die Sakramente und die Gültigkeit des hl. Pius V und vor allem dem Konzil von Trient, reicht schon aus.
Hl. Thomas von Aquino lernte auch gegen diese „Liturgie von Addai“
3. Der Mann der aus dem Didascalia Apostolorum (Didache) zitiert macht klar den Unterschied zwischen Brot und Wein und simuliert als ob es so in der Didache steht. Nicht der Fall.
4. Wieso wären die Wandlungsworte „Interpollation“ späterer Zeit. Weshalb sind sie denn in den Briefen des hl. Apostels Paulus drinne, und in den hl. Evangelien erwähnt?
Wieso konnte Papst Gelasius denn an seinem Bischof im Jahre 485 sagen, dass der Römische Kanon direkt auf den hl. Petrus und den hl. Paulus zurückgeht?
5. Weshalb haben alle anderen apostolischen Liturgien Wandlungsworte? Antwort: diese Liturgie ist manipuliert oder desekriert worden.
6. Zum Lesen: „De Defectibus“.
Die Kirche lässt keine Unsicherheit über die Sakramente zu.
‘Traditi Humilitate’ Nr. 4 von Pius VIII. (Mai 24. 1829) spricht deutlich aus, dass man bei Ketzern und Schismatischen Orthodoxen nicht die Sakramente empfangen darf. Weshalb sollten die katholischen Chaldäer bei Ketzerischen Nestorianern die Sakramente empfangen?
Alles ökumenistische Kirchenpolitik!
2. Ich möchte nochmal darauf hinweisen, daß diese nestorianische (ketzerischer ‘Christen’) Liturgie verwendet wird um in der Kirche die Anerkennung der Laien-„Messe“ voranzutreiben, in der es auch keine Konsekration gibt. Man möcht mit der Eliminierung der Wandlungsworte (im neuen Ritus bereits narrativ erzählt, nicht als Handlung deutlich langsam gesprochen) abrechnen mit dem heutigen Problem des ‘Priestermangels’ – die es aber gar nicht so gibt. Auf modernistischer Weise, heisst das.
Es wurde vor weniger Zeit ein Buch präsentiert, die für priesterlosen Sonntage eine ‘Eucharistiefeier’ empfahl ohne Wandlung.
Denke am Propheten Israels, Daniël, der bereits prophezeite dass dem Antichristen Gewalt wird gegeben werden gegen das „tägliche Opfer“ (die Hl. Messe) im „Tempel Gottes“ (dem Mystischen Leibe Christi).
Die Tatsache, dass man schon „ab zu rechnen“ versucht mit den unfehlbaren Dekreten über die Sakramente und die Gültigkeit des hl. Pius V und vor allem dem Konzil von Trient, reicht schon aus.
Hl. Thomas von Aquino lernte auch gegen diese „Liturgie von Addai“
3. Der Mann der aus dem Didascalia Apostolorum (Didache) zitiert macht klar den Unterschied zwischen Brot und Wein und simuliert als ob es so in der Didache steht. Nicht der Fall.
4. Wieso wären die Wandlungsworte „Interpollation“ späterer Zeit. Weshalb sind sie denn in den Briefen des hl. Apostels Paulus drinne, und in den hl. Evangelien erwähnt?
Wieso konnte Papst Gelasius denn an seinem Bischof im Jahre 485 sagen, dass der Römische Kanon direkt auf den hl. Petrus und den hl. Paulus zurückgeht?
5. Weshalb haben alle anderen apostolischen Liturgien Wandlungsworte? Antwort: diese Liturgie ist manipuliert oder desekriert worden.
6. Zum Lesen: „De Defectibus“.
Die Kirche lässt keine Unsicherheit über die Sakramente zu.
‘Traditi Humilitate’ Nr. 4 von Pius VIII. (Mai 24. 1829) spricht deutlich aus, dass man bei Ketzern und Schismatischen Orthodoxen nicht die Sakramente empfangen darf. Weshalb sollten die katholischen Chaldäer bei Ketzerischen Nestorianern die Sakramente empfangen?
Alles ökumenistische Kirchenpolitik!
Mittwoch, 16. Februar 2005 15:00
Vetter Taferl: Die Erklärungen zur Didaché etc.
von Herrn Athanasius sind ausgezeichnet!
Ich wollte es auch schon machen, nur hatte ich die notwendigen Quellentexte nicht zur Hand!
Danke an Athanasius!
MFG, Frau Taferl
PS: Nach welchem Athanasios haben Sie sich benannt – nach dem hl. Athanasios oder nach dem noch heiligzusprechenden Athanasius des 20. Jahrhunderts?
Ich wollte es auch schon machen, nur hatte ich die notwendigen Quellentexte nicht zur Hand!
Danke an Athanasius!
MFG, Frau Taferl
PS: Nach welchem Athanasios haben Sie sich benannt – nach dem hl. Athanasios oder nach dem noch heiligzusprechenden Athanasius des 20. Jahrhunderts?
Mittwoch, 16. Februar 2005 11:56
Athanasius: Die Kirchenväter lernten es anders.
Sankt Gregorius von Nyssa:
Gregory of Nyssa (Brother of Basil, d. c. 394)
Orat. Catech. xxxvii:
Thus we rightly believe that now also the bread which is hallowed by the Word of God is changed into the body of God the Word … so also, as the Apostle says, the bread is hallowed through the Word of God and prayer, not advancing to become the body of the Word through the act of eating, but changed immediately into the body through the Word, as it has been said by the Word, ‘ This is my body’.
Again, the bread is up to this time ordinary bread.
–-------------
Der Grund weshalb in den ältesten Schriften der Apostel (z.B. die Didache oder ‘Didascalia Apostolorum’ ca. 100 n.Chr.) und ersten Christen keine Erwähnung der höchstheiligen Worte war, ist, daß man noch unter der Verfolgung litt, und einer der Gründe für die Verfolgung – neben der Tatsache, dass die Christen niet oekumenistisch waren und alle andere Religionen abwiesen und verurteilten – war, daß man Christen das „Essen des Leibes ihres Gründers“ vorwarf, das heisst: man sah Christen als potentielle Kannibale.
Die allerheiligsten Geheime, waren auch wirklich Geheime, und wurden nicht direkt den Schriften zugetraut, sondern mündlich überliefert.
Gregory of Nyssa (Brother of Basil, d. c. 394)
Orat. Catech. xxxvii:
Thus we rightly believe that now also the bread which is hallowed by the Word of God is changed into the body of God the Word … so also, as the Apostle says, the bread is hallowed through the Word of God and prayer, not advancing to become the body of the Word through the act of eating, but changed immediately into the body through the Word, as it has been said by the Word, ‘ This is my body’.
Again, the bread is up to this time ordinary bread.
–-------------
Der Grund weshalb in den ältesten Schriften der Apostel (z.B. die Didache oder ‘Didascalia Apostolorum’ ca. 100 n.Chr.) und ersten Christen keine Erwähnung der höchstheiligen Worte war, ist, daß man noch unter der Verfolgung litt, und einer der Gründe für die Verfolgung – neben der Tatsache, dass die Christen niet oekumenistisch waren und alle andere Religionen abwiesen und verurteilten – war, daß man Christen das „Essen des Leibes ihres Gründers“ vorwarf, das heisst: man sah Christen als potentielle Kannibale.
Die allerheiligsten Geheime, waren auch wirklich Geheime, und wurden nicht direkt den Schriften zugetraut, sondern mündlich überliefert.
Mittwoch, 16. Februar 2005 10:14
GerdEric: Wein und Brot
Wie so vielem,
so stehen auch Brot und Wein eine zentrale Rolle im Judentum zu.
Und es ist das Ungesäuerte Brot,
welches zu Pesach gegessen wird,
welches auch Jesus zum „Abendmahl“ nach Sitte verteilte,
mit Wien,
und dieser Wein erinnert an das Blut,
das in Ägypten vergossen wurde.
Und es ist ja auch kein Zufall,
dass sich eben die Unterschicht Roms dafür interessierte,
denn das frühe Christentum sprach die „Proleten“ an, wie die Hebräer auch die „dahergelaufenen“ sind.
Dass diese eine heilige Handlung ist,
ist klar,
dass sich diese aber verselbständigt,
dass sie ohne Bezug zum Menschen auskommt,
macht bedenklich.
so stehen auch Brot und Wein eine zentrale Rolle im Judentum zu.
Und es ist das Ungesäuerte Brot,
welches zu Pesach gegessen wird,
welches auch Jesus zum „Abendmahl“ nach Sitte verteilte,
mit Wien,
und dieser Wein erinnert an das Blut,
das in Ägypten vergossen wurde.
Und es ist ja auch kein Zufall,
dass sich eben die Unterschicht Roms dafür interessierte,
denn das frühe Christentum sprach die „Proleten“ an, wie die Hebräer auch die „dahergelaufenen“ sind.
Dass diese eine heilige Handlung ist,
ist klar,
dass sich diese aber verselbständigt,
dass sie ohne Bezug zum Menschen auskommt,
macht bedenklich.
Mittwoch, 16. Februar 2005 09:11
FioreGraz: Modernismus?
Höchsten Modernismus aus dem 1-2. Jhdt.
Wandlungsworte in der Didache
Wein
„Wir danken dir, unser Vater, für den heiligen Weinstock Davids, deines Knechts, den du uns offenbart hast durch Jesus, deinen Sohn. Dir sei die Herrlichkeit in Ewigkeit!“
Brot
„Wir danken dir, unser Vater, für das Leben und die Erkenntnis, die du uns kundgemacht hast durch Jesus, deinen Sohn. Dir sei die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Wie dieses (gebrochene Brot) zerstreut war auf den Bergen, und zusammengebracht ist es eins geworden, so soll deine Kirche zusammengebracht werden von den Enden der Erde in dein Reich. Denn dein ist die Herrlichkeit und die Kraft durch Jesus Christus in Ewigkeit.“
Waren Feiern also bis zur Einführung der „originalen“ Wandlungsworte gültig oder nicht?
LG
Fiore
Wandlungsworte in der Didache
Wein
„Wir danken dir, unser Vater, für den heiligen Weinstock Davids, deines Knechts, den du uns offenbart hast durch Jesus, deinen Sohn. Dir sei die Herrlichkeit in Ewigkeit!“
Brot
„Wir danken dir, unser Vater, für das Leben und die Erkenntnis, die du uns kundgemacht hast durch Jesus, deinen Sohn. Dir sei die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Wie dieses (gebrochene Brot) zerstreut war auf den Bergen, und zusammengebracht ist es eins geworden, so soll deine Kirche zusammengebracht werden von den Enden der Erde in dein Reich. Denn dein ist die Herrlichkeit und die Kraft durch Jesus Christus in Ewigkeit.“
Waren Feiern also bis zur Einführung der „originalen“ Wandlungsworte gültig oder nicht?
LG
Fiore
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