Bischöfliche Jugendsünden
„Dazu hat er mir ein Klerikergewand aus seinem Bekanntenkreis besorgt und einen Klerikerausweis“. Es war ein unvergeßliches Erlebnis.
(kreuz.net) Hw. Hermann-Josef Silberberg (68) kennt den Bischof von Münster, Mons. Reinhard Lettmann,
seit dem Jahre 1959. Das berichtete der Geistliche auf der Webseite des Bistums Münster.
Hw. Silberberg ist Priester des Bistums Münster und war Fachleiter für katholische Theologie am Studienseminar in Bochum.
Noch als Seminarist lernte Hw. Silberberg den damaligen Hw. Lettmann als Kaplan in seiner Heimatgemeinde kennen.
Als der Kaplan ein Jahr später zum Weiterstudium nach Rom zog, erhielt er an Pfingsten Besuch des Seminaristen und ehemaligen Pfarrkindes.
Der damalige Papst Johannes XXIII. († 1963) weihte im Petersdom gerade vierzehn Priester zu Missionsbischöfen.
Der junge Seminarist wäre gerne bei der Zeremonie dabei gewesen. Doch das war nicht ohne weiteres möglich.
Da fand Hw. Lettmann eine Lösung, um den jungen Studenten in den Petersdom zu schleusen.
„Dazu hat er mir ein Klerikergewand aus seinem Bekanntenkreis besorgt und einen Klerikerausweis. Man konnte nur auf diese Weise ganz nah an den Papstaltar herankommen“ – erinnert sich Hw. Silberberg.
Er sei dann erhobenen Hauptes durch Rom gegangen und habe dem Schweizer Gardisten seinen Ausweis vorzeigt. Dieser führte ihn quer durch den Mittelgang zu einem der vordersten Plätze:
„Ich war der erste ganz vorne neben dem Papstaltar“ – erinnert sich der Priester:
„Durch den Ausweis konnte ich mich dort reinschleichen und kam mit den Familien zusammen.“
Die Zeremonie dauerte fünf Stunden. Für den jungen Theologiestudenten aus Münster war das nach Angaben der Münsteraner Kirchenzeitung ein unvergeßliches Erlebnis:
„Das Ereignis in Rom war für mich als junger Student ein Höhepunkt in meinem Leben. Das hat er ermöglicht.“
© Titelbild: Marie-Luise Carl, GFDL
Hw. Silberberg ist Priester des Bistums Münster und war Fachleiter für katholische Theologie am Studienseminar in Bochum.
Noch als Seminarist lernte Hw. Silberberg den damaligen Hw. Lettmann als Kaplan in seiner Heimatgemeinde kennen.
Als der Kaplan ein Jahr später zum Weiterstudium nach Rom zog, erhielt er an Pfingsten Besuch des Seminaristen und ehemaligen Pfarrkindes.
Der damalige Papst Johannes XXIII. († 1963) weihte im Petersdom gerade vierzehn Priester zu Missionsbischöfen.
Der junge Seminarist wäre gerne bei der Zeremonie dabei gewesen. Doch das war nicht ohne weiteres möglich.
Da fand Hw. Lettmann eine Lösung, um den jungen Studenten in den Petersdom zu schleusen.
„Dazu hat er mir ein Klerikergewand aus seinem Bekanntenkreis besorgt und einen Klerikerausweis. Man konnte nur auf diese Weise ganz nah an den Papstaltar herankommen“ – erinnert sich Hw. Silberberg.
Er sei dann erhobenen Hauptes durch Rom gegangen und habe dem Schweizer Gardisten seinen Ausweis vorzeigt. Dieser führte ihn quer durch den Mittelgang zu einem der vordersten Plätze:
„Ich war der erste ganz vorne neben dem Papstaltar“ – erinnert sich der Priester:
„Durch den Ausweis konnte ich mich dort reinschleichen und kam mit den Familien zusammen.“
Die Zeremonie dauerte fünf Stunden. Für den jungen Theologiestudenten aus Münster war das nach Angaben der Münsteraner Kirchenzeitung ein unvergeßliches Erlebnis:
„Das Ereignis in Rom war für mich als junger Student ein Höhepunkt in meinem Leben. Das hat er ermöglicht.“
© Titelbild: Marie-Luise Carl, GFDL
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Montag, 10. März 2008 23:07
sacerdos helveticus: Bischof Lettmann zieht über die Aa!
Landorganist II schrieb über Bischof Lettmann:
Ich wünsche Ihm noch viele gesunde glückliche Jahre im Überwassersprengel.
Hoffentlich muss er nicht an seinem neuen Wohnsitz Kartoffeln klauen gehen.
Ich wünsche Ihm noch viele gesunde glückliche Jahre im Überwassersprengel.
Hoffentlich muss er nicht an seinem neuen Wohnsitz Kartoffeln klauen gehen.
Montag, 10. März 2008 15:55
LandorganistII: Und wieder
beweisen die Tradis hier, dass sie bemitleidenswerte, arme, humorlose, lediglich den äußeren Schein
wahrende, unerlöste kleine Würstchen sind.
Glückwunsch meinem Bischof Lettmann! Ich wünsche Ihm noch viele gesunde glückliche Jahre im Überwassersprengel.
Glückwunsch meinem Bischof Lettmann! Ich wünsche Ihm noch viele gesunde glückliche Jahre im Überwassersprengel.
Montag, 10. März 2008 13:54
Benedikt: @ ruhrgebietler
Hier wäre es angebracht in Glaubensfragen mindesten vor 1516 wieder zurück zu kehren -vor die Häresien
eines martin luthers.
Visitationsprotokolle informieren Sie darüber, dass vor 1516 die wenigsten Priester wirklich wusste, was der Glaube lehrt. Deswegen konnten sie auch nichts gegen Luther machen – er war ihnen theologisch schlicht über. Erst das Trienter Konzil leitete hier eine Wende ein.
Dass Sie zu diesen Zeiten zurück wollen wundert indes nicht – Sie sind ein Romantiker, der sich die Vergangenheit in schillernden Farben ausmalt. Mit der Realität hat ihr Bild allerdings nichts zu tun. Sie pöbeln über die „V-II Kleriker“ und wollen in eine Zeit zurück, in welcher Päpste ihre Stallburschen zu Kardinälen erhoben haben. Zum Schießen.
Visitationsprotokolle informieren Sie darüber, dass vor 1516 die wenigsten Priester wirklich wusste, was der Glaube lehrt. Deswegen konnten sie auch nichts gegen Luther machen – er war ihnen theologisch schlicht über. Erst das Trienter Konzil leitete hier eine Wende ein.
Dass Sie zu diesen Zeiten zurück wollen wundert indes nicht – Sie sind ein Romantiker, der sich die Vergangenheit in schillernden Farben ausmalt. Mit der Realität hat ihr Bild allerdings nichts zu tun. Sie pöbeln über die „V-II Kleriker“ und wollen in eine Zeit zurück, in welcher Päpste ihre Stallburschen zu Kardinälen erhoben haben. Zum Schießen.
Montag, 10. März 2008 09:31
Aleph: Vergib Ihnen, denn sie wissen nicht…
Jetzt können sich alle Nichtbetroffenen gut erinnern, dass sie es schon immer gesagt haben, dass alles
nur verkehrt sein kann wie das in Rom gehandhabt wird. Klar doch aus der deutschen Perspektive, kann das
ja nur verkehrt sein.
Ist doch schön, sich mal wieder richtig aufregen zu dürfen nach Homoskandalen, Bischofsbekenntnissen und allen anderen Unbotmäßigkeiten, die alle nur die vorsätzliche Zerstörung der Kirche im Blick haben können.
Als Sündenbock muss jetzt Johannes XXIII. herhalten.
Allerdings übersehen die Meckerkandidaten, dass Johannes XXIII. eine andere Perspektive haben könnte als sie.
Vielleicht betet er und für die hier so zornig Aufgebrachten: Vergib Ihnen, denn Sie wissen nicht was sie den ganzen Tag reden und worüber sie sich künstlich aufregen sollen…!
Ist doch schön, sich mal wieder richtig aufregen zu dürfen nach Homoskandalen, Bischofsbekenntnissen und allen anderen Unbotmäßigkeiten, die alle nur die vorsätzliche Zerstörung der Kirche im Blick haben können.
Als Sündenbock muss jetzt Johannes XXIII. herhalten.
Allerdings übersehen die Meckerkandidaten, dass Johannes XXIII. eine andere Perspektive haben könnte als sie.
Vielleicht betet er und für die hier so zornig Aufgebrachten: Vergib Ihnen, denn Sie wissen nicht was sie den ganzen Tag reden und worüber sie sich künstlich aufregen sollen…!
Montag, 10. März 2008 08:19
Gunsenum: Ihr seid einfach lächerlich und traurig!
Meine Güte…die Kirche, gar die Welt geht unter. weil sich jemand ne Soutane und nen Fetzen Papier holte
um sich an einen bestimmten Platz in den Petersdom zu setzen. Ist das schrecklich.
Es zeigt sich wiedermal, daß die Piuskirche nur auf Äußerlichkeiten bedacht ist. Wie albern, wie albern, wie traurig, sich über sowas echauffieren zu können!
Es zeigt sich wiedermal, daß die Piuskirche nur auf Äußerlichkeiten bedacht ist. Wie albern, wie albern, wie traurig, sich über sowas echauffieren zu können!
Montag, 10. März 2008 08:13
unteroktav: Vorschlag
Wie wäre es wenn, manche bedauerns- und bemitleidenswerten Herrschaften hier endlich einmal eine Eigenkirche – natürlich die einzig wahre – gründen würden und ihr unerträglich pessimistisches Gesülze und den üblichen VII-Hass einstellen? Sie könnten dann in ihrer eigenen Welt fernab jeglicher Realität glücklich werden und wir Katholiken hätten unsere Ruhe.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.







