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Bruder von Johannes Paul I. gestorben + Jüdische Zeitrechnung + Der Papst ist eine ganz finstere Gestalt + Umgewidmet + Vierzig Jahre Generalabsolution
Papst Johannes Paul I.
Papst Johannes Paul I.
Bruder von Johannes Paul I. gestorben

Italien. Der jüngere Bruder von Papst Johannes Paul I. († 1978), Edoardo Luciani, starb am Montag abend in der norditalienischen Stadt Belluno. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Luciani wäre bald 92 Jahre alt geworden. Er war zwanzig Jahre lang Bürgermeister in Anale D’Agordo – dem Heimatort von Johannes Paul I.

Jüdische Zeitrechnung

Deutschland. Der jüdische Historiker Michael Wolffsohn von der Universität der Bundeswehr München hat die vom Papst am Faschingsdienstag neuverfaßte Karfreitagsfürbitte als „größten theologischen Rückschritt in Bezug auf das Judentum seit 1945“ bezeichnet. Der Historiker glaubt, daß „rückwärtsgewandte Kräfte“ in Kurie und Weltkirche dieses „völlig unnötige Thema“ auf die Tagesordnung gesetzt hätten. Wolffsohn zweifelt, „ob die katholische Kirche und der Papst im Besonderen nichts Wichtigeres zu tun haben.“

Der Papst ist eine ganz finstere Gestalt

Deutschland. „Heilige Bücher gibt es nicht“ erklärte der Journalist Günter Wallraff (65) am vergangenen Freitag auf dem internationalen Literaturfestival ‘Lit.Cologne’ in Köln. Wallraff war in den 70er Jahren wegen seiner Reportagen über diverse Großunternehmen, in die er sich inkognito hineinschleuste, bekannt. Jetzt hat er sich offenbar auf antireligiöse Beschimpfungen verlegt: „Menschen, die sich im Besitz der einen reinen Wahrheit wähnen, die grenzen andere aus“ – behauptete er apodiktisch. Als Beispiel nannte Wallraff den Papst, der für ihn eine „ganz finstere Gestalt“ ist.

Umgewidmet

Deutschland. In der außer Dienst gestellten Heilig-Kreuz-Kirche in Gelsenkirchen-Ückendorf läuft seit dem 8. März die Ausstellung „Götzen – Geister – Dämonen“. Sie wird als eine weltweit einzigartige Erlebnisausstellung mit 130 außergewöhnlichen Exponaten und Geschichten aus fremden Ländern angepriesen.

Die ausgestellten Dämonen auf dem Portal „DerWesten.de“

Vierzig Jahre Generalabsolution

„‘Haben Sie kürzlich gebeichtet?’ – Vor fünfzig Jahren hätten an einem Sonntag Hunderttausende von katholischen Gläubigen der Schweiz auf diese Frage mit Ja geantwortet; vor dreißig Jahren immerhin noch Zehntausende. Und heute: Da müsse die Einzelbeichte neu eingeführt werden, war kürzlich zu lesen.“

Aus einem Artikel des Kapuzinerpaters Walter Ludin für die Schweizerische katholische Nachrichtenagentur ‘Kipa’.
      
38 Lesermeinungen
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#38   bonifatius   15:51:12 | Donnerstag, 13. März 2008
@raindance
raindance1: hm…Der jüdische Historiker soll doch dem Pabst einen Vorschlag machen.
wer ist Pabst?
Der mit dem harten b.
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#37   Aquinate   10:19:49 | Donnerstag, 13. März 2008
Wallraff
Ich hatte selbst das Vergnügen, einem Auftritt Wallraffs beizuwohnen, in welchem er den Papst mit Dreck bekübelte.
Auf meine Frage hin, welches Ratzinger-Buch er gelesen habe, antwortete er „Keines, nur mal durchgeblättert, und Sie?“ Ich: „Alle, selbstverständlich!“ Er: „Und das Haben Sie ausgehalten?“ Ich: „Ja, mit allergrößtem Vergnügen, ich kenne keinen weiteren katholischen Denker. Niemand wie er ist in der Lage, komplexe theologische Zusammenhänge so einfach darzustellen“.
In der Zeitung schrieb ich dann:
„Leider sank allerdings das Niveau von Vortrag und Diskussion am Schluss stark ab. Die Diskussion über den kritischen Katholiken Böll lenkte selbstverständlich über zu Kirche und Religion. Wallraff, der auf Nachfrage bestätigte, kein einziges Ratzinger-Buch gelesen zu haben, brachte hier nur durch jede Sachkenntnis ungetrübte beifallhaschende Polemik. Papst Benedikt XVI. sei „Technokrat“, „Großinquisitor“ und „Frauenfeind“, waren die wohlfeilen Schlagworte, auf die das mehrheitlich ältere Publikum mit Beifall reagierte“.
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#36   Gunsenum   07:44:17 | Donnerstag, 13. März 2008
Die homofixierte Redaktion hier…
…hat offenbar ihren „Homohetzhesaurus“ nicht ausgeschaltet. Der Ort, in welchem E. Luciani BÜrgermeister war, nennt sich Canale d’Agordo. Nich Anale d’Agordo.
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#35   FiliusEcclesiae   23:25:33 | Mittwoch, 12. März 2008
@Kurt K.: Übereinstimmende Überlieferungen und unerklärliche Phänomene können nicht einfach weg-
gewischt werden.
Soetwas kommt nicht grundlos.
Oder andere „unerklärliche“ Phänomene.
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#34   Kurt K.   23:21:43 | Mittwoch, 12. März 2008
Dennoch: es ist kein Argument!
Auch wenn alle an etwas glauben, ist das noch lange kein Argument für die Existenz dessen.
Viel wahrscheinlicher ist, dass es z.B. in allen Kulturen Geisteskrankheiten gab und gibt, die sich die Menschen nicht erklären konnten. Was liegt also näher, als an Besessenheit von Geistern zu denken.
Oder andere „unerklärliche“ Phänomene.
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#33   FiliusEcclesiae   23:12:39 | Mittwoch, 12. März 2008
@Kurt K.: Nicht alle Kulturen kennen Sterndeuterei
Böse Geister findet man aber wirklich in allen Kulturen.
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#32   pangelingua   23:06:39 | Mittwoch, 12. März 2008
Den muss man nicht kennen!
Wenn man sieht, wer sich heutzutage alles als profunder Kritiker des Papstes und der katholischen Kirche ausgibt, kommt einem das kalte Grausen.
Wallraf sollte endlich seine unqualifizierten Kommentare in seiner Kloschüssel versenken!
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#31   Kurt K.   23:04:57 | Mittwoch, 12. März 2008
Was ein Argument!! Zum Schiessen!
Welche Kultur kennt keine Dämonen und bösen Geister? Irgendetwas ist also dran.
Welche Kultur kennt keine Sterndeuterei? Irgendwas ist also dran!
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#30   Bruder Theophil   22:54:22 | Mittwoch, 12. März 2008
Wer ist Wallraff… ?
…muß man den kennen ?
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#29   bonifatius   22:20:43 | Mittwoch, 12. März 2008
Frage
Als Beispiel nannte Wallraff den Papst, der für ihn eine „ganz finstere Gestalt“ ist.
G. Wallraff ist doch wohl kein Jude?
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#28   Marcelus   21:05:44 | Mittwoch, 12. März 2008
Welche Kultur kennt keine Dämonen und bösen Geister?
Irgendetwas ist also dran.
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#27   Schüttel   20:19:11 | Mittwoch, 12. März 2008
@ Giuseppe
nichts auf kreuz.net ist ernst zu nehmen, immer noch nicht gemerkt, Giuseppe?
Es ist dies ein Forum, auf dem alles Ernste unernst wird und in den Schmutz gezogen. Dass dies einigen „usern“ bewusst wird und sie dann – wie etwa „Konrad“ – umkehren und Konsequenzen ziehen, ist das mitleidige Bemühen des Schüttel. Jedenfalls – und jetzt wird es doch ernst – ist kreuz.net für aufrichtige katholische Christen eine große Gefahr für das Seelenheil. Es ist ein Tanz mit dem Widersacher, der eigentlich um das Kreuz einen Bogen macht.
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#26   Marcelus   18:19:56 | Mittwoch, 12. März 2008
Spricht sich hier Dr. Wolffsohn etwa für die Beibehaltung der Karfreitagsfürbitte für das jüdische
Volk in der bisherigen Version aus?
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#25   Alfredo Ottaviani   15:25:55 | Mittwoch, 12. März 2008
Ein netter Fehler…
Liebe Redaktion,
Eduardo Luciani war nicht Bürgermeister von Anale d’Agordo sondern von Canale d’Agordo!
Honi soit que mal y pense???
Alfredo Card. Ottaviani
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#24   Sozialkatholisch   15:25:44 | Mittwoch, 12. März 2008
Bonifatz
Der jüdische Historiker soll doch dem Pabst einen Vorschlag unterbreiten, wie und was er in der nächsten Zeit arbeiten soll. Vielleicht konvertiert er auch, wenn die Karfreitagsfürbitten andächtig von den Zelebranten gebetet werden. Zweifle nur, daß dies der Fall ist.
Ja du Vaterlandloser Geselle, glaubst du denn das wenn zum Judentum konvertiert wäre er kein Deutscher mehr, oder bekäme andere Vorfahren?
:-D :-D :-D
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#23   Bernd Stromberg   14:06:34 | Mittwoch, 12. März 2008
@Schüttel
„Neokonservativer Sektierer“ als Replik auf den „linken Fundi“. Da haben Sie ja eine ganz neue Klassifizierung entdeckt. Glückwunsch;-)
Sie beklagen eine Spaltung der Liturgie durch „Summorum pontificum“? Da hätten Sie aber schon viel früher klagen müssen, angesichts der faktischen Spaltung der römischen Liturgie, die durch Eigenmächtigkeiten und Willkür immer wieder und immer wieder vorkommen. Das entspricht eindeutig nicht dem Konzil und auch nicht den liturgischen Büchern des „usus recentior“. Wenn man genau hinschaut, findet man in der liturg. Praxis vieles, was mit dem Konzil nichts zu tun hat, sondern sich erst später eingeschlichen hat. In SC kann man von vielen Dingen noch nichts finden, die heute üblich sind.
Die von Ihnen beklagte Spaltung ist also sehr viel tiefer, als Sie es vermuten. Doch besteht Sie nicht so sehr zwischen den beiden Usus, sondern auch innerhalb der Usus. Es gibt Kleriker, die einem freikirchl. Liturgieverständnis sehr viel näher stehen als dem usus antiquior, und es gibt umgekehrt solche, die diesem nahestehen, wenn sie auch den usus recentior zelebrieren.
Wenn man „Summorum pontificum“ anerkennt und befürwortet, ist man noch lange kein „neokonservativer Sektierer“. Es ist geltendes Recht der Kirche. Und daran können Sie nichts ändern, Deo gratias. Wenn man aber über den Hl. Vater in Ihrer selbstgerechten und herablassenden Art urteilt, kommt man dem „linken Fundi“ recht nahe, meinen Sie nicht auch?
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#22   raindance1 †   13:56:12 | Mittwoch, 12. März 2008
hm…
Der jüdische Historiker soll doch dem Pabst einen Vorschlag
wer ist Pabst?
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#21   bonifatius   13:44:35 | Mittwoch, 12. März 2008
Vorschlag
Der jüdische Historiker soll doch dem Pabst einen Vorschlag unterbreiten, wie und was er in der nächsten Zeit arbeiten soll. Vielleicht konvertiert er auch, wenn die Karfreitagsfürbitten andächtig von den Zelebranten gebetet werden. Zweifle nur, daß dies der Fall ist.
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#20   Guiseppe   13:34:10 | Mittwoch, 12. März 2008
@ Schüttel
Sie sind also in dem, was Sie schreiben, absolut nicht ernst zu nehmen! :-@
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#19   pangelingua   12:20:47 | Mittwoch, 12. März 2008
Wie schon der Name sagt …
Ich möchte Schüttel nicht als linken Sponsi oder sonstwas bezeichnen, sondern mir scheint, dass sein Hirn so durchgeschüttelt wurde, dass ihm jede klare Denke abhanden gekommen ist.
Wir können Gott nur dankbar sein, dass er seiner Kirche einen Papst Benedikt XVI. geschenkt hat. Hoffentlich bleibt er uns lange erhalten, damit er die katholische Wahrheit wieder neu zum Leuchten bringt.
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#18   Schüttel   12:06:53 | Mittwoch, 12. März 2008
Wie schon der Name sagt
hat Schüttel keinen „Standpunkt“. Aber dass er hier von einem neokonservativen Sektierer als linker Fundi bezeichnet wird, ist schon lächerlich. Wieso ist „links“, wer Lehre und Geist des II. Vat. und der Päpste Paul VI. Johannes Paul I. und Johannes Paul II. anmahnt gegen die „Rolle rückwärts“ durch die Liturgiespaltung seit Juli 2007?
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#17   HeinrichvonOfterdingen   11:57:24 | Mittwoch, 12. März 2008
Lieber Giuseppe,
SCHÜTTEL, wo stehen Sie wirklich?
… bei Christus und seiner Kirche oder beim Papst und seiner Sekte. Auf diese Frage läuft es dann wohl hinaus.
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#16   Guiseppe   11:54:42 | Mittwoch, 12. März 2008
SCHÜTTEL, wo stehen Sie wirklich?
Schüttel am 8.12.2006: „Die Notwehrgemeinschaft steht schon seit dem 30. Juni 1988. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist weltweit organisiert und ermöglicht das Überleben der katholischen Tradition und des katholischen Glaubens.“ (Hervorhebung durch mich.)
Das klingt nicht gerade nach Bekenntnis zum 2. Vat. Konzil.
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#15   Elendester Sünder   11:50:34 | Mittwoch, 12. März 2008
Spaltpilz
Es gehört schon ein gerüttelt und geschüttelt Maß an Boshaftigkeit oder Unkenntnis dazu, den Heiligen Vater einen Spalter zu zeihen. In Wahrheit ist der Spaltpilz der in den 60ern in die Kirche eingedrungene Marxismus.
Ich empfehle die sehr spannend zu lesende Autobiographie des jetzigen Heiligen Vaters:
Joseph Kardinal Ratzinger, Aus meinem Leben. Lebenserinnerungen.
Gott sei Dank für diesen großen, weisen Papst und Brückenbauer.
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#14   HeinrichvonOfterdingen   11:26:34 | Mittwoch, 12. März 2008
Lieber Schüttel,
Ein Papst hat sich nicht als Übergott zum Gesamtkunstwerk zu stilisieren, …
das tut er allenfalls in Ihrer Sichtweise. Sie sollten Ihre Brille wieder mal putzen.
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#13   Bernd Stromberg   11:24:44 | Mittwoch, 12. März 2008
@Schüttel
Meinen Sie mit den Responsa der HO die Erklärung über den Charakter der kirchlichen Gemeinschaften der Reformation? Auch darin kann ich keinen Verrat am Konzil erkennen. Denn diese werden nicht als „Pseudokirchen“ bezeichnet, sondern als „kirchliche Gemeinschaften“, während die orthodoxen Kirchen als „Schwesterkirchen“ bezeichnet werden. Theologisch einwandfrei. Denn die orthodoxen Kirchen halten an den Sakramenten fest, sie kennen ein Weihepriestertum etc., was in den kirchlichen Gemeinschaften der Reformation fehlt. Das bedeutet ja nicht, dass man miteinander Gespräche führen kann etc. Aber eine communicatio in sacris ist nun einmal nicht möglich. Und zwar vom Selbstverständnis beider aus gesehen. Mir hat auch noch niemand erklären können, was denn das Erstrebenswerte einer Abendmahlsgemeinschaft sein könnte.
Die Karfreitagsfürbitte ist übrigens nicht antisemitisch. Dieses Wort in diesem Kontext zu führen, ist eine Unverschämtheit. Antisemitismus ist sicherlich etwas Schlimmes und zu Verurteilendes; dies dem Hl. Vater vorzuwerfen, eine Frechheit, die sie am Text der Fürbitte nicht belegen können.
Lieber Schüttel, Sie pflegen Ihre Vorurteile und Ihre vorgefasste Meinung genauso wie die Hardcoretradis hier. Was nicht in Ihr kleines Weltbild passt, darf einfach nicht sein. Seien Sie mir nicht böse, aber ich denke, Sie sind auch ein Fundi, wenn auch von links;-)
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#12   Doriano   11:13:07 | Mittwoch, 12. März 2008
@Schüttel
Das ‘Gesamtkunstwerk katholische Liturgie’ ist
seit Mitte der 1960er gespalten – da fing nämlich das Desaster
mit der Liturgiereform bereits an. Und die Kar-
freitagsfürbitten antisemitisch? Was für ein Kokolores!
Seit wann soll es denn verwerflich sein, für die Bekehrung
der Juden zu beten? Anders herum wird ein Schuh daraus-
wenn wir die Juden aus den Fürbitten ausschließen – wie
es ja im NOM praktiziert wird! Und bringen Sie doch mal bitte Belege, woraus sich erkennen läßt, daß der Hl.Vater
sich als „Übergott zum Gesamtkunstwerk stilisiert“.
Was G.W. anbelangt – der Mann ist völlig unwichtig.
Früher fand ich ihn mal gut – sich ‘Undercover’ in die
Bild-Redaktion einzuschleusen, um diese üblen Springer-
Machenschaften mal aufzudecken – nicht verkehrt.
Genauso wie ‘Ganz unten’ – hat aber alles nichts genützt.
Heute redet kein Mensch mehr davon- da sieht’s bei
der Hl.Schrift ganz anders aus! Man kann über G.W.
nur noch mitleidig den Kopf schütteln…
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#11   matt2 †   11:08:35 | Mittwoch, 12. März 2008
manche Leute sind einfach zu dumm das zu begreifen…
was solls, die neoliberale Kirche begreift es ja im Kern selbst nicht, obwohl sie durch die Fürbitte einmal wieder zumindest ein äußeres Zeichen für die Treue zu Christus gesetzt hat.
Was soll man mit den Juden gemeinsam machen? Die Juden sind Verächter Jesu Christi! In diesem Status sind sie für das religiöse Unterfangen total nichtswürdig. Man kann sie nicht gebrauchen. Soll man sie entweder missionieren, oder soll man sie seinlassen. Das ist anscheinend für manche schon zu hohe Theologie. Für mich ist das ein Vollzug einfachster Logik. Ich weiß nicht, was der Vatikan immer mit den Juden herumkaspert.
Anscheinend finden manche keinen Gefallen an der Härte des Auftretens für die eigene Überzeugung, des lieben Friedens und der Bequemlichkeit wegen. Jesus hatte keine Scheu den Juden die Meinung zu sagen und er missionierte und hat nicht deppert herumgequatscht wie seine heutige Kirche bis hinauf zum Papst. Wenn die Leute nicht glauben, wofür sie eintreten sollen, nämlich für Christus, dann sollen sie doch bitte ihr Amt niederlegen. Sie sind für die Wahrheit ebensolche Nichtsnutze wie die Juden.
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#10   Schüttel   10:55:15 | Mittwoch, 12. März 2008
@ B.S. Warum so ernst
auf diesem Chaoten- und Hardcore-Forum?
Das Gesamtkunstwerk katholische Liturgie ist seit Juli 2007 gespalten. Der Verrat besteht nicht nur in SP, sondern in den responsa des HO und nun in den antisemitischen Fürbitten.
Wenn bei BXVI etwas im Licht der Schönheit eines Gesamtkunstwerks steht, dann seine beiden Enzykliken und sein Jesus-Buch. Aber seine Kirchenregierung steht dazu im Widerspruch, weshalb man ihn als „Finstere Gestalt“ sehen kann – wie es Wallraff tut. Ein Papst hat sich nicht als Übergott zum Gesamtkunstwerk zu stilisieren, sondern (wie es Paul VI und Johannes Paul II. taten) die Größe Gottes und die Weite seines Evangeliums zu bezeugen. Hoffen wir also auf das Paulus-Jahr
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#9   Bruder Theophil   10:47:27 | Mittwoch, 12. März 2008
Wenn der Papst…
…einerseits von kreuz.net, als ein Mitverantwortlicher der Konzilsergebnisse gebrandmarkt wird, und von Lesern nun als Verräter des Konzils beschimpft wird, muss sein Mittelweg wohl richtig sein. Wünschen wir ihm die Kraft des Heiligen Geistes der Christenheit ein Leuchtturm zu sein.
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#8   Alkuin   10:45:27 | Mittwoch, 12. März 2008
katholisch.de/KNA Michael Wolffsohn:
„Das Christentum habe sich in seiner Geschichte von der jesuanischen Lehre mit der Liebesbotschaft als Kern entfernt, erst seit dem Zweiten Weltkrieg sei dies wieder verstärkt anders. Juden und Christen müssten die Nicht-Gläubigen gemeinsam aus dem «Meer des Atheismus» führen, so Wolffsohn.“
Warte nur ab, jetzt haben die Nicht-Gläubigen auch ein Grund beleidigt zu sein! :-O
Was in den Augen der Juden für den Katholiken gut sein soll muss auch für den Juden gelten. O:)
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#7   Bernd Stromberg   10:35:24 | Mittwoch, 12. März 2008
@Schüttel
Einen Verrat am Konzil kann ich in Summorum pontificum nicht erkennen. Der Hl. Vater hat die Liturgiereform nicht zurückgenommen, die überdies ja erst nachkonziliar durchgeführt wurde. Der Hl. Vater hat auch nicht das Missale Pauls VI. abgeschafft. Aber er ist all denen entgegengekommen, die sich der „vorkonziliaren“ Liturgie, die übrigens ja auch die Liturgie des Konzils ist, verbunden fühlen. Was sollte daran schlecht sein. Wieso sollte das, was über Jahrhunderte heilig war, plötzlich über Nacht unheilig geworden sein.
Im übrigen: Wie an vielen Orten Liturgie gefeiert wird, mit vielen Profanierungen, unwürdiger „Kirchenmusik“ etc., das ist ein Verrat am Konzil. Das liegt nicht an liturgischen Büchern, sondern an der Willkür vor Ort.
Der Hl. Vater bemüht sich, Aspekte wie Sakralität und Feierlichkeit der Hl. Liturgie wieder herzustellen. Und hierbei kann der usus antiquior durchaus hilfreich sein, auch und gerade für den usus recentior. Man kann von ihm lernen, dass Liturgie nicht ein immer wieder neues spontanes Erfinden von Texten ist, sondern ein Gesamtkunstwerk ist, das auf eine ars celebrandi nicht verzichten kann.
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#6   Bruder Theophil   10:13:39 | Mittwoch, 12. März 2008
Wer Wallraff nicht kennt…
…hat nichts verpasst.
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#5   HeinrichvonOfterdingen   09:28:19 | Mittwoch, 12. März 2008
Lieber Schüttel,
Die hiesigen Hardcoretradis in Redaktion und bei usern haben nur deshalb Oberwasser, weil BXVI im Juli 2007 den großen Verrat am Zweiten Vatikanischen Konzil vollzogen hat. Sie kommen mir vor wie derjenige, der ausrief: Haltet den Dieb!
… Verrat am Konzil ist ja noch nicht Rückkehr zum Glauben. Immerhin könnte es ein Anfang sein. Ich befürchte jedoch, dass diese Analyse völlig falsch ist. Der Herr legt lediglich vergiftete Köder aus. Klug scheint er ja zu sein. Ob er ehrlich ist, das ist jedoch die Frage.
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#4   monti   09:23:57 | Mittwoch, 12. März 2008
Sollte Benedikt XVI.
wirklich das 2. Vatikanum „verraten“ haben, wäre das nicht das Schlechteste, was er für den Fortbestand der kath. Kirche tun könnte… O:)
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#3   Schüttel   09:18:56 | Mittwoch, 12. März 2008
@ B.S.
Schüttel bleibt dabei, auch wenns B.S. „reicht“. Die hiesigen Hardcoretradis in Redaktion und bei usern haben nur deshalb Oberwasser, weil BXVI im Juli 2007 den großen Verrat am Zweiten Vatikanischen Konzil vollzogen hat. Sie kommen mir vor wie derjenige, der ausrief: Haltet den Dieb!
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#2   Bernd Stromberg   08:57:16 | Mittwoch, 12. März 2008
@Schüttel/Konrad: Es reicht!
Das nenne ich auf Kreuz-net doch mal eine interessante Papstkritik, die Sie hier von sich geben. Andere User zweifeln hier, dass der Papst rechtgläubig ist, ja behaupten sogar, dass es überhaupt einen „gültigen“ Papst gibt, und Sie zäumen das Pferd mal von der linken Seite auf. Mal was anderes. Aber für die rechten Fanatiker oder linksgerichtete „Radikalinskis“ wie Sie gilt dasselbe: Sie können dem Hl. Vater nicht im entferntesten das Wasser reichen, wie die übrigen User hier auch nicht. Der Hl. Vater weiß schon genau, was er tut. Im übrigen: Wenn Ihnen der Hl. Vater nicht gefällt, treten Sie doch aus der Kirche aus oder machen Sie Ihre eigene Kirche auf, wie einige Sedis hier. Dann können Sie ja alles besser machen.
Ihre Ablehnung von Summorum Pontificum ist ja schon nahezu krankhaft. Sie müssen den usus antiquior ja nicht mögen, aber Sie brauchen darüber ja nicht herzuziehen. Sie machen das gleiche, was auch die Hardcoretradis mit dem usus recentior machen. Extremisten treffen sich meistens irgendwo, auch wenn sie völlig andere Ideale haben.
Manche sprechen von „Hetznet“ statt „Kreuznet“. User wie Sie sind ein „wunderbarer“ Beleg dafür, denn Ihre Kritik am Papst ist genauso undifferenziert und ahnungslos wie die so mancher Hardcoretradis und Sedis hier.
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#1   Schüttel   08:15:37 | Mittwoch, 12. März 2008
Recht hat Wallraff
seit Juli 2007: Umarmung der Lefebvrianer und Bezeichnung der Evangelischen als Pseudokirche, schließlich Neubelebung antisemitischer Karfreitagsgebete.
Der Vatikan ist unter Benedikt XVI. zu einem schwarzen Loch geworden.
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