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Bruder von Johannes Paul I. gestorben + Jüdische Zeitrechnung + Der Papst ist eine ganz finstere Gestalt + Umgewidmet + Vierzig Jahre Generalabsolution
Bruder von Johannes Paul I. gestorben
Italien. Der jüngere Bruder von Papst Johannes Paul I. († 1978), Edoardo Luciani, starb am Montag abend in der norditalienischen Stadt Belluno. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Luciani wäre bald 92 Jahre alt geworden. Er war zwanzig Jahre lang Bürgermeister in Anale D’Agordo – dem Heimatort von Johannes Paul I.
Jüdische Zeitrechnung
Deutschland. Der jüdische Historiker Michael Wolffsohn von der Universität der Bundeswehr München hat die vom Papst am Faschingsdienstag neuverfaßte Karfreitagsfürbitte als „größten theologischen Rückschritt in Bezug auf das Judentum seit 1945“ bezeichnet. Der Historiker glaubt, daß „rückwärtsgewandte Kräfte“ in Kurie und Weltkirche dieses „völlig unnötige Thema“ auf die Tagesordnung gesetzt hätten. Wolffsohn zweifelt, „ob die katholische Kirche und der Papst im Besonderen nichts Wichtigeres zu tun haben.“
Der Papst ist eine ganz finstere Gestalt
Deutschland. „Heilige Bücher gibt es nicht“ erklärte der Journalist Günter Wallraff (65) am vergangenen Freitag auf dem internationalen Literaturfestival ‘Lit.Cologne’ in Köln. Wallraff war in den 70er Jahren wegen seiner Reportagen über diverse Großunternehmen, in die er sich inkognito hineinschleuste, bekannt. Jetzt hat er sich offenbar auf antireligiöse Beschimpfungen verlegt: „Menschen, die sich im Besitz der einen reinen Wahrheit wähnen, die grenzen andere aus“ – behauptete er apodiktisch. Als Beispiel nannte Wallraff den Papst, der für ihn eine „ganz finstere Gestalt“ ist.
Umgewidmet
Deutschland. In der außer Dienst gestellten Heilig-Kreuz-Kirche in Gelsenkirchen-Ückendorf läuft seit dem 8. März die Ausstellung „Götzen – Geister – Dämonen“. Sie wird als eine weltweit einzigartige Erlebnisausstellung mit 130 außergewöhnlichen Exponaten und Geschichten aus fremden Ländern angepriesen.
Vierzig Jahre Generalabsolution
„‘Haben Sie kürzlich gebeichtet?’ – Vor fünfzig Jahren hätten an einem Sonntag Hunderttausende von katholischen Gläubigen der Schweiz auf diese Frage mit Ja geantwortet; vor dreißig Jahren immerhin noch Zehntausende. Und heute: Da müsse die Einzelbeichte neu eingeführt werden, war kürzlich zu lesen.“
Aus einem Artikel des Kapuzinerpaters Walter Ludin für die Schweizerische katholische Nachrichtenagentur ‘Kipa’.
Italien. Der jüngere Bruder von Papst Johannes Paul I. († 1978), Edoardo Luciani, starb am Montag abend in der norditalienischen Stadt Belluno. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Luciani wäre bald 92 Jahre alt geworden. Er war zwanzig Jahre lang Bürgermeister in Anale D’Agordo – dem Heimatort von Johannes Paul I.
Jüdische Zeitrechnung
Deutschland. Der jüdische Historiker Michael Wolffsohn von der Universität der Bundeswehr München hat die vom Papst am Faschingsdienstag neuverfaßte Karfreitagsfürbitte als „größten theologischen Rückschritt in Bezug auf das Judentum seit 1945“ bezeichnet. Der Historiker glaubt, daß „rückwärtsgewandte Kräfte“ in Kurie und Weltkirche dieses „völlig unnötige Thema“ auf die Tagesordnung gesetzt hätten. Wolffsohn zweifelt, „ob die katholische Kirche und der Papst im Besonderen nichts Wichtigeres zu tun haben.“
Der Papst ist eine ganz finstere Gestalt
Deutschland. „Heilige Bücher gibt es nicht“ erklärte der Journalist Günter Wallraff (65) am vergangenen Freitag auf dem internationalen Literaturfestival ‘Lit.Cologne’ in Köln. Wallraff war in den 70er Jahren wegen seiner Reportagen über diverse Großunternehmen, in die er sich inkognito hineinschleuste, bekannt. Jetzt hat er sich offenbar auf antireligiöse Beschimpfungen verlegt: „Menschen, die sich im Besitz der einen reinen Wahrheit wähnen, die grenzen andere aus“ – behauptete er apodiktisch. Als Beispiel nannte Wallraff den Papst, der für ihn eine „ganz finstere Gestalt“ ist.
Umgewidmet
Deutschland. In der außer Dienst gestellten Heilig-Kreuz-Kirche in Gelsenkirchen-Ückendorf läuft seit dem 8. März die Ausstellung „Götzen – Geister – Dämonen“. Sie wird als eine weltweit einzigartige Erlebnisausstellung mit 130 außergewöhnlichen Exponaten und Geschichten aus fremden Ländern angepriesen.
Vierzig Jahre Generalabsolution
„‘Haben Sie kürzlich gebeichtet?’ – Vor fünfzig Jahren hätten an einem Sonntag Hunderttausende von katholischen Gläubigen der Schweiz auf diese Frage mit Ja geantwortet; vor dreißig Jahren immerhin noch Zehntausende. Und heute: Da müsse die Einzelbeichte neu eingeführt werden, war kürzlich zu lesen.“
Aus einem Artikel des Kapuzinerpaters Walter Ludin für die Schweizerische katholische Nachrichtenagentur ‘Kipa’.
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Donnerstag, 13. März 2008 15:51
bonifatius: @raindance
raindance1: hm…Der jüdische Historiker soll doch dem Pabst einen Vorschlag machen.
wer ist Pabst?
Der mit dem harten b.
wer ist Pabst?
Der mit dem harten b.
Donnerstag, 13. März 2008 10:19
Aquinate: Wallraff
Ich hatte selbst das Vergnügen, einem Auftritt Wallraffs beizuwohnen, in welchem er den Papst mit Dreck
bekübelte.
Auf meine Frage hin, welches Ratzinger-Buch er gelesen habe, antwortete er „Keines, nur mal durchgeblättert, und Sie?“ Ich: „Alle, selbstverständlich!“ Er: „Und das Haben Sie ausgehalten?“ Ich: „Ja, mit allergrößtem Vergnügen, ich kenne keinen weiteren katholischen Denker. Niemand wie er ist in der Lage, komplexe theologische Zusammenhänge so einfach darzustellen“.
In der Zeitung schrieb ich dann:
„Leider sank allerdings das Niveau von Vortrag und Diskussion am Schluss stark ab. Die Diskussion über den kritischen Katholiken Böll lenkte selbstverständlich über zu Kirche und Religion. Wallraff, der auf Nachfrage bestätigte, kein einziges Ratzinger-Buch gelesen zu haben, brachte hier nur durch jede Sachkenntnis ungetrübte beifallhaschende Polemik. Papst Benedikt XVI. sei „Technokrat“, „Großinquisitor“ und „Frauenfeind“, waren die wohlfeilen Schlagworte, auf die das mehrheitlich ältere Publikum mit Beifall reagierte“.
Auf meine Frage hin, welches Ratzinger-Buch er gelesen habe, antwortete er „Keines, nur mal durchgeblättert, und Sie?“ Ich: „Alle, selbstverständlich!“ Er: „Und das Haben Sie ausgehalten?“ Ich: „Ja, mit allergrößtem Vergnügen, ich kenne keinen weiteren katholischen Denker. Niemand wie er ist in der Lage, komplexe theologische Zusammenhänge so einfach darzustellen“.
In der Zeitung schrieb ich dann:
„Leider sank allerdings das Niveau von Vortrag und Diskussion am Schluss stark ab. Die Diskussion über den kritischen Katholiken Böll lenkte selbstverständlich über zu Kirche und Religion. Wallraff, der auf Nachfrage bestätigte, kein einziges Ratzinger-Buch gelesen zu haben, brachte hier nur durch jede Sachkenntnis ungetrübte beifallhaschende Polemik. Papst Benedikt XVI. sei „Technokrat“, „Großinquisitor“ und „Frauenfeind“, waren die wohlfeilen Schlagworte, auf die das mehrheitlich ältere Publikum mit Beifall reagierte“.
Donnerstag, 13. März 2008 07:44
Gunsenum: Die homofixierte Redaktion hier…
…hat offenbar ihren „Homohetzhesaurus“ nicht ausgeschaltet. Der Ort, in welchem E. Luciani BÜrgermeister war, nennt sich Canale d’Agordo. Nich Anale d’Agordo.
Mittwoch, 12. März 2008 23:25
FiliusEcclesiae: @Kurt K.: Übereinstimmende Überlieferungen und unerklärliche Phänomene können nicht einfach weg-
gewischt werden.
Soetwas kommt nicht grundlos.
Oder andere „unerklärliche“ Phänomene.
Soetwas kommt nicht grundlos.
Oder andere „unerklärliche“ Phänomene.
Mittwoch, 12. März 2008 23:21
Kurt K.: Dennoch: es ist kein Argument!
Auch wenn alle an etwas glauben, ist das noch lange kein Argument für die Existenz dessen.
Viel wahrscheinlicher ist, dass es z.B. in allen Kulturen Geisteskrankheiten gab und gibt, die sich die Menschen nicht erklären konnten. Was liegt also näher, als an Besessenheit von Geistern zu denken.
Oder andere „unerklärliche“ Phänomene.
Viel wahrscheinlicher ist, dass es z.B. in allen Kulturen Geisteskrankheiten gab und gibt, die sich die Menschen nicht erklären konnten. Was liegt also näher, als an Besessenheit von Geistern zu denken.
Oder andere „unerklärliche“ Phänomene.
Mittwoch, 12. März 2008 23:12
FiliusEcclesiae: @Kurt K.: Nicht alle Kulturen kennen Sterndeuterei
Böse Geister findet man aber wirklich in allen Kulturen.
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