Liturgischer Kalender
Streit um den Heiligen Joseph
Das Fest des Heiligen Joseph wird dieses Jahr im Alten und im Neuen Ritus an zwei verschiedenen Tagen begangen. Von Augustin Weiler.
Meßbuch für den reformierten Ritus.
Meßbuch für den reformierten Ritus.
© Wikipedia-Benüzter „Lima“, CC
(kreuz.net) Die altgläubige Webseite ‘introibo.net’ hat kürzlich einen Beitrag des deutschen Kirchenrechtlers, Hw. Gero P. Weishaupt, veröffentlicht. Darin geht es um das diesjährige Datum des Festes des Heiligen Joseph.

Das Fest fällt dieses Jahr auf den Mittwoch der Karwoche und muß deshalb verlegt werden.

Im Neuen Ritus wurde der neue Termin von der vatikanischen Gottesdienstkongregation auf den 15. März festgelegt.

Hw. Weishaupt vertritt in seinem Beitrag die Auffassung, daß dieses Datum auch für den Alten Ritus gelte. Dieser stelle nämlich eine Form des einen Römischen Ritus dar. Deshalb sei die Gottesdienstkongregation auch für ihn zuständig.

Deren Zuständigkeit gehe aus Punkt 62 der Apostolischen Konstitution ‘Pastor Bonus’. hervor. Diese Konstitution wurde am 28. Juni 1988 von Papst Johannes Paul II. promulgiert. Unter anderem bestimmt sie die Zuständigkeit der vatikanischen Kongregationen neu.

Joseph, der Nährvater Christi
Bild des Heiligen Joseph, gemalen von Guido Reni († 1642), italienischer Maler.Weitere Josephsdarstellung des italiensichn Malers Guido Reni († 1642)."Heilige Familie mit dem Vögelchen" des spanischen Barockmalers Bartolomé Esteban Murillo († 1682).

Den Einwand, daß die päpstliche Kommission ‘Ecclesia Dei’ in dieser Frage das letzte Wort habe, weist Hw. Weishaupt zurück.

In seiner Argumentation läßt Hw. Weishaupt unbeachtet, daß ‘Pastor Bonus’ am 28. Juni 1988 promulgiert wurde.

Zwei Tage – am 30. Juni 1988 – später ereigneten sich jedoch die unerlaubten Bischofsweihen von Erzbischof Marcel Lefebvre. Durch diese wurde die kirchliche Situation grundlegend geändert.

Diesen Änderungen trug das am 2. Juli 1988 erlassene Motu Proprio ‘Ecclesia Dei’ Rechnung. Dadurch wurden neue juridische Tatsachen hergestellt.

Wäre Hw. Weishaupts Darstellung korrekt, dann hätte die Kommission ‘Ecclesia Dei’ hinsichtlich des Alten Ritus überhaupt keine Kompetenzen, weil der gesamte Römische Ritus – gemäß ‘Pastor Bonus’ – in die Kompetenz der Gottesdienstkongregation fallen würde. Doch dem ist nicht so.

Außerdem weist der 62. Paragraph in ‘Pastor Bonus’ der Gottesdienstkongregation nur Kompetenzen „hinsichtlich der rechtlichen Gestaltung und Förderung der heiligen Liturgie“ zu.

Die einmalige kalendarische Verlegung eines Festes fällt dagegen weder in die „rechtliche Gestaltung“ der heiligen Liturgie noch in deren Förderung.

Es ist also nicht korrekt, sich in diesem Punkt auf diese Konstitution zu berufen.

Hw. Weishaupt tritt auch mit seiner Argumentation in Widerspruch zu ‘Summorum Pontificum’. Durch dieses päpstliche Schreiben wurde nicht nur die Alte Messe, sondern das gesamte Missale Romanum von 1962 rehabilitiert.

Das Missale Romanum schließt auch den liturgischen Kalender, wie er 1962 in Kraft war, mit ein.

Solange der Heilige Stuhl keine anderen Verlautbarungen erläßt, gilt folglich das Missale von 1962. Dort gibt es aber für den Fall, daß verschiedene Feste aufeinandertreffen, klare Regelungen.

Für das I.-Klasse-Fest des Heiligen Joseph beschreibt das Schott-Meßbuch diese folgendermaßen:

„Alle Feste I. Klasse, die von einem […]den ersten Platz einnehmenden liturgischen Tage verhindert sind, werden auf den unmittelbar folgenden Tag III. oder IV. Klasse verlegt. Dabei ist zu beachten, daß das Fest der Verkündigung Mariä, wenn es nach Ostern zu verlegen ist, stets am Montag nach dem Weißen Sonntag […]zu verlegen ist.“

Daraus wird klar, daß das Fest des Heiligen Joseph im Alten Ritus am 1. April – dem Dienstag nach dem Weißen Sonntag – zu feiern ist.

Alles andere wäre Ungehorsam gegenüber ‘Summorum Pontificum’ und gegenüber dem Willen des Heiligen Vater.

Infolgedessen geben die Gemeinschaften des Alten Ritus auch den 1. April als Fest des Heiligen Joseph in ihren Kalendern an.

Die Webseite ‘introibo.net’ bietet selber den liturgischen Kalender der Laienbewegung ‘Una Voce’ zum Download an.

Dieser sieht ebenfalls den diesjährigen 1. April als Fest des Heiligen Joseph vor.
      
64 Lesermeinungen
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#64   sacerdos helveticus   19:03:18 | Donnerstag, 13. März 2008
Terminprobleme! @Aleph
Aleph schrieb:
Oder aber, es wird nur ein Josefstag am 01. Mai gefeiert. Dann müsste der Josefstag auch nicht mehr verschoben werden.
Es kommt darauf an, welche Pioritäten man setzt. Ob der 19. März für alle Ewigkeit für den Josefstag reserviert bleiben soll.
Dieser Vorschlag ist nicht ganz zu Ende gedacht.
Wäre das Josephsfest nuram 1. Mai, so müsste es auch dann verlegt werden, und zwar wenn es auf einen Sonntag fällt, da nach den geltenden liturgischen Richtlinien (novus ordo!) ein Sonntag der Osterzeit immer Vorrang vor jedem Heiligenfest hätte (auch im Alten Ritus gehen die Sonntage der Osterzeit immer vor und lassen auch keine Kommemoration d.h. Mitfeier eines Heiligenfestes zu).
Das Josefsfest müsste dann auch verschoben werden wenn auch nur um einen Tag.
Das selbe Problem stellt sich übrigens wirklich im Alten Ritus heuer mit dem Josephsfest vom 1. Mai. Während es im Neuen Ritus nur noch ein nichtgebotener Gedenktag ist, ist auch dieses Fest nach den Rubriken des Alten Ritus ein Fest 1. Klasse und heuer fällt der 1. Mai auf Christi Himmelfahrt. Das bekommen nicht nur die Arbeiter zu spüren, die um ihren „Tag der Arbeit“ kommen, sondern eben auch die Verehrer des Heiligen Josef, die das Fest des Heiligen (im Alten Ritus) einen Tag später feiern müssen.
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#63   Aleph †   18:00:01 | Donnerstag, 13. März 2008
Mariä Verkündigung am Dienstag nach Ostern!
Woran liegt denn die Schwäche: Entweder, der Ostertermin ist so zu verlegen, dass er niemals mehr so früh wie in diesem Jahr fällt.
Oder aber, es wird nur ein Josefstag am 01. Mai gefeiert. Dann müsste der Josefstag auch nicht mehr verschoben werden.
Es kommt darauf an, welche Pioritäten man setzt. Ob der 19. März für alle Ewigkeit für den Josefstag reserviert bleiben soll.
Der alljährlich herumgeisternde Ostertermin ist doch das eigentliche große Problem, weil der offensichtlich keinen Respekt vor angestammten Heiligentagen hat.
Das wäre auch nicht anders, wenn der außerordentliche Liturgiekalender das Sagen hätte.
Dann ist es vielleicht doch gut, dass es NOM gibt.
So kann in aller Ruhe in der hohen Osterwoche nach Ostermontag am Osterdienstag, dem 25. März, ohne große Gewissensbisse Mariä Verkündigung gefeiert werden.
Wie handhabt man denn das Problem in altrituellen Kreisen, um keinen Anstoß zu erregen?
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#62   expedit   19:49:47 | Mittwoch, 12. März 2008
Fest des Hl. Josef: Samstag;15. März 2008
„Ecclesia Dei nimmt Stellung zum Josefsfest:
Anweisung der Gottesdienstkongregation gilt verbindlich auch für die Missa Tridentina
Die Kongregation für die Sakramente und den Gottesdienst hat bekanntgegeben, dass das 1. Klasse-Fest des heiligen Josef im Jahr 2008 ausnahmsweise vom 19. März auf den 15. März verlegt wird. Das 1. Klasse-Fest „Verkündigung des Herrn“ wird ebenfalls verlegt und am 31. statt am 25. März gefeiert; bei letzterem ist es jedoch eine liturgisch „planmäßig“ vorgesehene Verlegung, während die Verlegung des Joseftags eine einmalige Ausnahme darstellt.
Monsignore Camille Perl, Sekretär der päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ hat am 11.03.2008 auf Nachfrage persönlich gegenüber introibo.net erklärt, dass die ganze Kirche am Samstag den 15. März 2008 nun das 1. Klasse Fest des Heiligen Josef feiere und dass dies (Zitat) „natürlich“ auch für die außerordentliche Form des römischen Ritus verbindlich sei.“
<www.introibo.net/temp/josef2.htm>
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#61   LandorganistII   19:40:10 | Mittwoch, 12. März 2008
Wie gut,
das es mal wieder ein Thema für unsere Rubrikenhanseln gibt.
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#60   Tridentinus   08:44:30 | Mittwoch, 12. März 2008
@Petrus Radii
Die Piusbruderschaft feiert zB in Österreich das Rosenkranzfest grundsätzlich am 1. Sonntag im Oktober und antizipiert es folglich immer dann, wenn dieser 1. Sonntag auf den 1.-6.10. fällt. Da das nicht ausnahmsweise geschieht, finde ich das viel seltsamer!
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#59   iustus   01:58:43 | Mittwoch, 12. März 2008
Für die Sterbenden
Die Josefs-Bruderschaft zum Beitritt empfohlen:
…ww.kloster-st-trudpert.de/seite12.php
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#58   FiliusEcclesiae   23:08:39 | Dienstag, 11. März 2008
Die Fürsprache des hl. Joseph kann man doch immer gebrauchen
Gemäß der Erfahrungen der Mystiker unter den Heiligen scheint es dem hl. Joseph gewährt, in allen Dingen zu helfen, und nicht wie andere Heilige nur in manchen Anliegen.
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#57   Aleph †   22:59:31 | Dienstag, 11. März 2008
Bubereien
Heiliger Josef,
schmeiß bitte irgendetwas runter, vielleicht eine kleine Wolke heiligen Geist, tut nicht so weh, damit die Bubenclique hier bei kreuz.net das kleingeistige Kirschsteinspucken und was bei Bubereien sonst noch so zur Sache gehört, um zu prinken, einmal wieder beenden kann. Bitte! +Amen+
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#56   raindance1 †   20:20:33 | Dienstag, 11. März 2008
Streit um den heiligen Josef???
Blöder Titel, um den hl. Josef wird doch gar nicht gestritten…
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#55   Petrus Radii   20:11:40 | Dienstag, 11. März 2008
Verbindlich?
Msgr. Perl antwortet verbindlich nur wenn ausdruecklich erwaehnt, und zwar meistens nur wenn schriftlich mit Protokollnummer.
Historisch gesehen werden Feste nicht antizipiert (doch anders fuer Vigilien). Liturgisch gesehen ist der 15. Maerz komisch, da von der Wichtigkeit der Passionszeit und der bevorstehenden Karwoche abgesehen wird. Natuerlich sind solche Kenntnisse fuer den Novus Ordo nicht mehr selbstverstaendlich. Leider.
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#54   Tridentinus   19:57:12 | Dienstag, 11. März 2008
@Petrus Radii
Was ist daran so ausgesprochen komisch, den hl. Joseph am Vortag des Palmsonntags zu feiern? Mit gleichem Recht könnte man auch sagen, seine Feier am 1. April sei ein liturgischer Aprilscherz!
Solche Anfragen werden sogar idR von Msgr. Perl beantwortet und zwar im Auftrag des Präsidenten und daher von Amts wegen und damit verbindlich. Ein Dubium könnte man höchstens noch an die Gottesdienstkongregation richten.
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#53   Petrus Radii   19:36:34 | Dienstag, 11. März 2008
Viele Meinungen
Ob die Aussage Msgr. Perls eine Protokollnummer hat, or nur seine private Meinung darstelle? Er ist noch nicht Praesident der Kommission.
Es ging nicht aus dem urspruenglichen Artikel hervor, dass die Verlegung „einmalig“ sei. Habe also entsprechend reagiert. Dennoch kann man noch einwenden, dass das Universalrecht ein Partikularrecht---wie das des alten Ritus (besonders der FSSP)---nicht aufheben koenne. Es sei denn ausdruecklich erwaehnt.
Es bleibt auch noch die Frage: Warum an den Tag vor Palmsonntag verlegen? Dass ist liturgisch sehr komisch.
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#52   Marcelus   19:16:14 | Dienstag, 11. März 2008
@Rübezahl: Herzlichen Dank für die Information über die Verlegung des Josephsfestes auch im außer-
ordentlichen Ritus
Die Frage ist nur, wieviele Ritus-Extraordinarius-Priester und -Gläubige von der Verlegung erfahren, nachdem viele Bischöfe diese römischen Anweisungen schlichtweg ignorieren und diese nicht weitergeben, insbesonders auch in Westeuropa.
Die FSSPX wird die römische Spontananweisung wohl zur Kenntnis nehmen, aber – wie gewohnt – nicht umsetzen.
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#51   Tridentinus   19:14:25 | Dienstag, 11. März 2008
In diesem Zusammenhang
weise ich einladend darauf hin, dass die Priesterbruderschaft St. Petrus am Sa, 15. März, gemäss den Bestimmungen von SPC
in der Innsbrucker Anbetungskirche (Karl-Kapferer-Strasse 7)
um 18 Uhr
eine Feierliche Missa Cantata zu Ehren des hl. Joseph, der zugleich der 1. Tiroler Landespatron ist, zelebrieren wird.
Dabei werden professionelle Sänger die Mass for Three Voices von W. Byrd, sowie das Choralproprium singen.
Vor der hl. Messe besteht ab 17:25 Uhr Beichtgelegenheit und wird vor ausgesetztem Allerheiligsten der Rosenkranz gebetet. Der Gottesdienst wird mit einer kurzen Eucharistischen Andacht und Sakramentalem Segen abgeschlossen.
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#50   Rübezahl   19:03:38 | Dienstag, 11. März 2008
Josephsfest
„Ecclesia Dei nimmt Stellung zum Josefsfest:
Anweisung der Gottesdienstkongregation gilt verbindlich auch für die Missa Tridentina
Die Kongregation für die Sakramente und den Gottesdienst hat bekanntgegeben, dass das 1. Klasse-Fest des heiligen Josef im Jahr 2008 ausnahmsweise vom 19. März auf den 15. März verlegt wird. Das 1. Klasse-Fest „Verkündigung des Herrn“ wird ebenfalls verlegt und am 31. statt am 25. März gefeiert; bei letzterem ist es jedoch eine liturgisch „planmäßig“ vorgesehene Verlegung, während die Verlegung des Joseftags eine einmalige Ausnahme darstellt.
Monsignore Camille Perl, Sekretär der päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ hat am 11.03.2008 auf Nachfrage persönlich gegenüber introibo.net erklärt, dass die ganze Kirche am Samstag den 15. März 2008 nun das 1. Klasse Fest des Heiligen Josef feiere und dass dies (Zitat) „natürlich“ auch für die außerordentliche Form des römischen Ritus verbindlich sei.“
Dank an „new“ für den Link.
www.introibo.net/temp/josef2.htm
Liebe Grüße
der Rübezahl
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#49   Tridentinus   18:50:05 | Dienstag, 11. März 2008
Es konnte kanonistisch logischerweise gar nicht anders sein.
In meinem vorausgehenden Posting muss es im ersten Satz natürlich Kongregation und nicht Kommission heissen.
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#48   new   18:43:01 | Dienstag, 11. März 2008
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#47   Tridentinus   18:40:32 | Dienstag, 11. März 2008
@Petrus Radii
Da die Kommission auch nicht eine Rubrik geändert hat, sondern in einem Einzelfall von ihrer Anwendung absieht, bleibe ich bei meiner Rechtsauffassung. Die Argumente dafür habe ichsehrwohl dargelegt. Natürlich steht es Ihnen frei, Gegenargumente beizubringen. Kompetent zu einer Verbindlichen Festlegung bin weder ich, noch Weishaupt, noch Sie. Durchaus aber die Gottesdienstkongregation als Rechtsnachfolgerin der Ritenkongregation!
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#46   Benedikt   18:38:41 | Dienstag, 11. März 2008
@ Petrus Radii
Das Missale von 1962 hat seinen eigenen Kalender und seine eigenen Rubriken.
Welche Rubirk macht die außerordentliche Form gegen römische Dekrete immun? Das Rubrikenargument kann hier nicht überzeugen. Der Hl. Joseph hätte auch nach den Rubriken des neuen Messbuchs am 1. April gefeiert werden müssen. Aufgrund eines Dekrets ist das Fest aber nun am 15. März. Es ist überhuapt nicht ersichtlich, warum dieses Dekret nur für die ordentliche Form gelten sollte.
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#45   Petrus Radii   18:32:39 | Dienstag, 11. März 2008
An: Tridentinus
Zunaechst hat HHP Weishaupt ueberhaupt keine Kompetenz, sich zu dieser Frage mit Autoritaet zu aeussern!
Tridentinus hat es auch falsch! Er verwendet gar keine rechtszwingende Gruende---weder aus kanonischem noch liturgischem Recht---sondern gibt nur eine Meinung vor. Wenn T. recht haette, waere es den Tradis notwendig, den neuen Kalender anzunehmen, was voelliger Schwachsinn waere. Das Missale von 1962 hat seinen eigenen Kalender und seine eigenen Rubriken. Eine Vermischung der beiden Riten---auch nach Summorum Pontificum---ist ausdruecklich verboten.
Also findet das Fest des hl. Josef fuer die Traditionalisten am 1. April statt, einen Tag nach dem verlegenen Fest Mariae Verkuendigung.
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#44   r.ruhrgebietler   17:23:29 | Dienstag, 11. März 2008
wurden im V-II nicht alle Heiligen umge-dated??
wenn ich mir ansehe, welche Namenstage verschoben wurden… yeah… die Heiligen müssen da schon ‘ne Menge aushalten!
Mal Hand auf’s Herz: Wider V-II!
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#43   Tridentinus   16:55:36 | Dienstag, 11. März 2008
Im Lichte von SPC
gilt die Festlegung, dass es einen Römischen Ritus in zwei Formen gibt. Wenn die Gottesdienstkongregation ein Dekret erlässt und darin – wie hier – einen Festtermin verlegt, gilt das – wenn nichts anders ausdrücklich gesagt wird und auch nicht aus inneren Gründen zwingend ausgeschlossen ist – selbstverständlich für beide Formen des Ritus. Der Unterschied ergibt sich je nachdem, ob der nächstmögliche freie Termin zum Festdatum wird oder der nächstfolgende mögliche. Der Codex rubricarum von 1960 legt an sich letzteres fest, der überlieferte Dominikanerritus hat aber zB auch eine Rubrik, nach der sich der 15. März ergibt. In diesem Einzelfall hat die Gottesdienstkongregation schlicht die Berrechnungsrubrik des Codex rubricarum nicht anzuwenden entschieden. Eine Kompetenz, die sicher auch die Ritenkongregation gehabt hätte, deren Rechtsnachfolgerin sie ist. Demnach ist dieses Jahr auch extraordinario Usu der 15. März Josephsfest! Möglich, dass das die Gottesdienstkongregation einfach übersehen hat und sich erst wieder daran gewöhnen muss, auch extraordinario Usu zuständig zu sein. Für dieses Mal ist Weishaupts Ansicht liturgierechtlich eindeutig zuzustimmen. Eine Folge davon, dass beide Formen des Römischen Ritus gleichermassen lebendige Gestalten der Liturgie der Kirche und als solche anerkannt sind, dank SPC. In Zukunft spezifiziert die Gottesdienstkongregation indes eventuell sorgfältiger, wenn nur eine der beiden Formen des Römischen Ritus rechtlich verpflichtet werden soll.
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#42   HBR   16:33:17 | Dienstag, 11. März 2008
unteroktav…entscheidend ist der Gehorsam
Genau richtig. Warum groß über die Entscheidung aus Rom diskutieren? Ob es jetzt an dem einen oder anderen Tag gefeiert wird, ist doch so kurz wie schnurz. Viele, die sich hier über den festgelegten Termin aufregen, sollten sich lieber in Demut üben und Rom gegenüber Gehorsam zeigen. Das wäre katholisch.
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#41   unteroktav   16:25:23 | Dienstag, 11. März 2008
Alte Regelung
Und diese „alte Regelung“ ist natürlich Werk Gottes und nicht des Menschen …
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#40   Libertas Ecclesiae   16:17:04 | Dienstag, 11. März 2008
Verschiebung von Feiertagen ist bereits geregelt
Noch einmal: Hier besteht eigentlich kein Regelungsbedarf, weil die Verschiebung von Feiertagen nach der alten Ordnung bereits geregelt ist.
Warum in einem unnötigen bürokratischen Akt jetzt alles noch einmal verkomplizieren? Daran entzündet sich meine Kritik.
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#39   unteroktav   16:12:53 | Dienstag, 11. März 2008
Gegenfrage:
Warum die Regelung nicht einfach so hinnehmen, wie sie ist und die Diskussion so langsam zum Ende bringen? Klar, kann man sich drüber streiten, ob der Samstag ein idealer Termin ist, doch hätte man den Freitag auserkoren, würden wir hier dieselbe Diskussion führen, weil das für viele ja anscheinend eine existenziell wichtige Grundsatzfrage ist. Macht doch mal das, was ihr ansonsten immer anprangert: akzeptiert die Entscheidung aus Rom
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#38   Benedikt   16:12:49 | Dienstag, 11. März 2008
@ RJH
Das klingt so, als seien zwei Hochfeste hintereinander eine superstressige Geschichte. In der Realität finden aber dann doch wohl eher Messen nach Schema F statt.
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#37   RJH   16:10:45 | Dienstag, 11. März 2008
Ich habe leider die Befürchtung
daß der 01. April deswegen nicht gewählt wurde, weil manche Pfarrer nach dem „Stress“ der Osterzeit und des weißen Sonntags es erst mal ruhiger angehen lassen wollen.
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#36   Benedikt   16:10:41 | Dienstag, 11. März 2008
@ Libertas Ecclesiae
Ich behaupte nicht, die Entscheidung der Kongregation verstehen oder nachvollziehen zu können. Er ist aber genauso legitim wie alle anderen Verschieberegelungen.
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#35   Libertas Ecclesiae   16:05:21 | Dienstag, 11. März 2008
@ Benedikt
Diese Verschieberegelungen sind genauso willkürlich. Sogar das eigentliche Datum 19. März ist vollkommen willkürlich, da niemand weiß, wann der Hl. Joseph wirklich gestorben ist.
Das klingt jetzt aber sehr rationalistisch und verkopft.
Dann könnte man ja auch Weihnachten verschieben oder sogar ganz abschaffen, weil der wirkliche Geburtstermin Jesu Christi auch unbekannt ist.
Und wie ist das mitz den zahlreichen Heiligen, über die es zwar keine gesicherten historischen Quellen gibt, die aber über Jahrhunderte verehrt wurden, und zwar durchaus auch objektiv durch das liturgische Gebet der Kirche?
Der Herr hat es den Unmündigen offbart. Ein falscher Rationalismus ist hier fehl am Platz.
Auch ich halte den Samstag vor dem Palmsonntag nicht für besonders geeignet, den hl. Joseph liturgisch zu feiern.
Die Frage bleibt: Warum nicht einheitlich der Tradition folgen und den 1. April wählen?
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#34   unteroktav   16:04:02 | Dienstag, 11. März 2008
@ Benedikt
… eben, der 19. März ist auch einfach eine Festlegung. Laut „heilgienlexikon.de“ war der 19. März seit dem 10. Jahrhundert Gedenktag – festgelegt wohl in der Absicht, das Fest der Minerva, der römischen Göttin der Handwerker, zu ersetzen. Seit 1621 ist der Tag ein Fest im römischen Kalender.
Die Orthodoxen Kirchen feiern den Hl. Josef übrigens nicht am 19. März, sondern am 16. Dezember. Dann kommt der Hl. Josef dieses Jahr ja gleich dreimal zu seinen Ehren …
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#33   Benedikt   15:50:39 | Dienstag, 11. März 2008
@ Libertas Ecclesiae
warum dann willkürlich irgend einen neuen Termin festlegen?
Diese Verschieberegelungen sind genauso willkürlich. Sogar das eigentliche Datum 19. März ist vollkommen willkürlich, da niemand weiß, wann der Hl. Joseph wirklich gestorben ist.
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#32   unteroktav   15:40:24 | Dienstag, 11. März 2008
Wenn man sonst keine Probleme hat …
… dann macht man sich eben welche. Ist das wirklich von so zentraler Bedeutung, ob nun der 15.3. oder der 1.4. der „richtigere“ Termin für den Gedenktag des Hl. Josef ist? Schade, dass man ihn nicht selbst fragen kann, wann er denn gefeiert werden möchte, dann könnte man sich die Diskussionen darüber sparen.
Lassen wir es doch einfach bei 2 Gedenktagen: im Neuen Ritus wird das Fest eben auf 15.3. vor die Karwoche vorverlegt und die Anhänger des alten Ritus – von denen sich die meisten ja ohnehin strikt von der nachkonziliaren Kirchen- und Gottesdienstwelt abgrenzen wollen – können „ihren“ Josefstag am 1.4. feiern. Viel wichtiger wäre, dass das Fest überhaupt wieder etwas mehr ins Bewusstsein rückt und wirklich als Hochfest gefeiert wird.
In diesem Jahr stehen ja noch weitere Verschiebungen von Festen an: das Hochfest Verkündigung des Herrn wird von 25.3. auf 31.3. verlegt, das Hochfest der Schutzfrau Bayerns von 1.5. auf 3.5.
Gut, dass es solche Jahre nicht oft gibt und ansonsten alles nach Plan läuft.
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#31   Pascal123   15:39:33 | Dienstag, 11. März 2008
Gähn Gähn
Wie langweilig als ob der liebe Gott, die RKK und der gute Josef keine anderen Sorgen hätten. Habt Ihr keine anderen Probleme.
In der Zeit in der Ihr euch hier aufregt ob nun 1 April oder 15 März hättet Ihr mal lieber Dienst an euren nächsten getan, praktischen Dienst.
Ich glaube das würde auch dem „heiligen“ Josef besser gefallen, dem lieben Gott allemal.
Christ sein heisst Nächstenliebe praktizieren, erzählen kann man viel wie gut römisch Katholisch man ist und was man in Demut „anzunehmen“ hat. Nur einen Crist macht das noch lange nicht aus einem, und das macht einen Christen auch nicht aus.
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#30   RJH   15:39:03 | Dienstag, 11. März 2008
Besonders unangenehm ist der Samstag!
Das hat wirklich den Anschein des willkürlichen Verschiebens auf einen Tag wo es am wenigsten „stört“. Am Samstag vor dem Palmsonntag wird das Fest des Heiligen Joseph (früher ein hoher Feiertag!) kaum würdig begangen. Am Samstag vormittag finden so gut wie keine Gottesdienste statt. Der Dienstag 01. April wäre meines Erachtens viel günstiger. Kurz nach der Osteroktav könnte man würdig und sehr festlich dem Heiligen Joseph eine Feier bereiten ohne kurz vor der Karwoche den Charakter der Fastenzeit zu stören.
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#29   thaumaturgos   15:38:41 | Dienstag, 11. März 2008
… weil auch
das HOCHFEST (HERRNFEST!!!!) vom 25. März heuer verlegt werden muss … Osteroktav ist höher als die Verkündigung des Herrn
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#28   timpressum †   15:35:51 | Dienstag, 11. März 2008
Heiliger Joseph
Na den wirds doch freuen, wenn man ihn gleich zweimal feiert. Einmal mit der Big-Birthday-Party und ein anderes mal eher im kleinen Kreis der Lieben.
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#27   Libertas Ecclesiae   15:27:07 | Dienstag, 11. März 2008
@ Benedikt
Den Festtag auf den 15. April zu verschieben, hat den Beigeschmack des Machens.
Und?
1. Es muss natürlich 15. März statt 15. April heißen.
2. Es besteht bereits eine amtliche Regelung für die Verschiebung von Festen, wenn mehrere Feste aufeinandertreffen. warum dann willkürlich irgend einen neuen Termin festlegen?
Hier hätte sich die Gottesdienstkongregation vom alten Ordo anregen lassen können.
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#26   HBR   15:20:17 | Dienstag, 11. März 2008
Katholisch sein heißt auch Gehorsam gegenüber Rom üben
Wenn also die Kommision in Rom den Tag für das Fest des heiligen Joseph festlegt, sollte jeder katholische Gläubige dieses in Dankbarkeit und Demut zur Kenntnis nehmen. o^/
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#25   Freinsberg   15:19:33 | Dienstag, 11. März 2008
Patrone
Hoffentlich wissen die Heiligen von ihren Patrozinien…
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#24   ottaviani   15:11:19 | Dienstag, 11. März 2008
warum?
fragt man nicht einfach bei der komission in Rom
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#23   Benedikt   15:08:08 | Dienstag, 11. März 2008
@ Libertas Ecclesiae
Den Festtag auf den 15. April zu verschieben, hat den Beigeschmack des Machens.
Und?
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#22   Libertas Ecclesiae   15:05:38 | Dienstag, 11. März 2008
Wider den Geist des Machens
Warum hat sich die Gottesdienstkongregation nicht einfach an die traditionelle Regelung gehalten und den Festtag des Hl. auch für den neuen Ritus auf den 1. April gelegt?
Den Festtag auf den 15. April zu verschieben, hat den Beigeschmack des Machens. Dieser Schritt wäre gar nicht notwendig gewesen, da die 1.-April-Regelung ja bereits besteht.
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#21   Fabianus   14:51:42 | Dienstag, 11. März 2008
@Rübezahl
Danke für die Auskunft!
Grüße
Fabianus
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#20   Rübezahl   14:50:19 | Dienstag, 11. März 2008
Patrone
Es gibt für viele Situationen meist mehrer Patrone – dagegen ist nichts zu sagen.
Ebenfalls können einzelne Heilige für verschiedene Situationen Patron sein – auch dagegen ist nichts zu sagen.
:-)
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#19   RJH   14:46:21 | Dienstag, 11. März 2008
Patron derer, die den Kommunismus bekämpfen
Papst Pius XI. ernannte den Heiligen Joseph zum Patron all derer, die den Kommunismus bekämpfen.
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#18   Kurt K.   14:43:10 | Dienstag, 11. März 2008
Patron der Sterbenden?
War das nicht mal der hl. Christophorus?
Hab da so was in Erinnerung, dass Kriegsvolk in früheren Zeiten sein Bildnis inwändig auf dem Schild trugen, um im Falle ihres Ablebens auf dem Feld der Ehre den Heiligen vor Augen haben zu können.
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#17   Rübezahl   14:38:53 | Dienstag, 11. März 2008
@ Fabianus & Hl. Joseph – Patron der Sterbenden
Fabianus:
„Von meinen Großeltern weiß ich, dass der heilige Josef auch Patron der Sterbenden ist/war. Gilt dies heute auch noch?“
Den Titel „Patron der Sterbenden“ erhielt der Hl. Joseph durch die jahrhundertelange Tradition des Volksglaubens.
So heißt es bis heute noch in der „Litanei zum heiligen Joseph“:
„Du Patron der Sterbenden“
Auch in seiner Enzyklika „Quamquam pluries“ vom 15. August 1889 empfiehlt Leo XIII. explizit ein Gebet zum Hl. Joseph, in welchem der Schlusssatz lautet:
„Jeden von uns aber nimm unter deinen beständigen Schutz, damit wir nach deinem Beispiel und mit deiner Hilfe heilig leben, gut sterben und die ewige Glückseligkeit im Himmel erlangen. Amen.“
Liebe Grüße
der Rübezahl
–----
@ Freinsberg: „Aber am 15. März ungültig, weil modernistisch.“
Absolut blödes Geschwätz.
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#16   Sozialkatholisch   14:29:43 | Dienstag, 11. März 2008
Ja, quasi
unechte Freude!
^-^
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#15   juergen   14:26:49 | Dienstag, 11. März 2008
Ungültig?
>>Der Hl. Josef wird sich freuen, wenn seiner zweimal gedacht wird.<<
Aber am 15. März ungültig, weil modernistisch.
Ui,
der freut sich also ungültig?
o.O
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#14   Sozialkatholisch   14:25:52 | Dienstag, 11. März 2008
Vielleicht---
–-- wollen die Amtskirchler sich auch nur einen Fastentag wegschummeln.
o.O
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#13   Freinsberg   14:20:32 | Dienstag, 11. März 2008
@ juergen
>>Der Hl. Josef wird sich freuen, wenn seiner zweimal gedacht wird.<<
Aber am 15. März ungültig, weil modernistisch. ^-^
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#12   Benedikt   14:19:18 | Dienstag, 11. März 2008

Alles andere wäre Ungehorsam gegenüber ‘Summorum Pontificum’ und gegenüber dem Willen des Heiligen Vater.
Was für ein Käse. Als ob der Wille des Papstes auch solche Spitzfindigkeiten einschließen würde. Wenn das Datum für dieses Jahr verschoben wurde, so hat sich die ganze Kirche daran zu halten. Ende aus.
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#11   Sozialkatholisch   14:10:54 | Dienstag, 11. März 2008
Vielleicht –--
–-- freut sich der hl. Josef beim 2. mal noch viel mehr!
:-]
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#10   juergen   14:08:21 | Dienstag, 11. März 2008
Wird sich freuen
Der Hl. Josef wird sich freuen, wenn seiner zweimal gedacht wird.
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#9   RJH   14:07:54 | Dienstag, 11. März 2008
Und gibts ja auch noch das Fest „Heiliger Joseph, der Arbeiter“
am 01. Mai. Da ist aber schon das Hochfest Christi Himmelfahrt.
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#8   Sozialkatholisch   14:03:05 | Dienstag, 11. März 2008
Die Kalenderreformierten
sollen doch ruhig den 15. März nehmen, was soll’s!
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#7   bertcd   14:02:11 | Dienstag, 11. März 2008
Josefsfest
…es ist doch kaum etwas von so wenig Wichtigkeit in der Kirche wie diese Frage…wen interessiert denn das, ob das Fest am 15. März oder sonst wohin verlegt wird in diesem Jahr…den Hl. Josef am Allerwenigsten…- Rom hat entschieden und damit ist es doch gut – kann man sich denn nicht einmal darin einig sein? Unchristliche Trotzköpfe! – Altes Messbuch hin oder her – ich kann mich einerseits nur köstlich amüsieren über soviel Gedanken um eine Sache, die es nicht wert ist. Andererseits ist die Intoleranz erschreckend, die es nicht einmal erlaubt, diese unwesentliche Entscheidung zu akzeptieren.
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#6   juergen   14:02:02 | Dienstag, 11. März 2008
Verlegung
Hätte es keine Verlautbarung gegeben, hätte man den Festtag nach dem neuen Ritus genauso wie nach dem alten Ritus am Dienstag nach „Weißen Sonntag“ feiern müssen.
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#5   RJH   13:55:16 | Dienstag, 11. März 2008
Und wann müssen dann die Mitglieder der KBJP
(Königlich-Bayerische-Josefspartei)
www.kbjp-aichach.de/pageID_2051072.html
ihren Feiertag halten, zu dem sie laut Satzung verpflichtet sind?
Eine knifflige Angelegenheit :-O
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#4   Aleph †   13:51:42 | Dienstag, 11. März 2008
-sani
Da kann ich Sie nur bestärken. Es ist ein heiliger Fladenzores. :)3 , oder auch Laufen um ungelegte. Aber das Bild vom Kabarett ist doch am besten.
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#3   Fabianus   13:40:01 | Dienstag, 11. März 2008
Von meinen
Großeltern weiß ich, dass der heilige Josef auch Patron der Sterbenden ist/war. Gilt dies heute auch noch?
Danke den Antwortenden
Fabianus
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#2   gast   13:38:13 | Dienstag, 11. März 2008
was stroert’s den Hund wenn in seinem Fell ein Floh hustet
…die unerlaubten Bischofsweihen von Erzbischof Marcel Lefebvre. Durch diese wurde die kirchliche Situation grundlegend geändert…
Da war doch wohl mal wieder der Wunsch der Vater des Gedanken!
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#1   sani †   13:37:04 | Dienstag, 11. März 2008
Die Probleme …
… möcht ich haben; in meiner naiven Eschatologie, stell’ ich mir gerade den himmlischen Hofstaat vor, mit allen Engerln und Heiligen, mit Hlgstn. Dreifaltigkeit und der Muttergottes, wie sie gerade beisammensitzen und sich köstlich darüber amüsieren, was das p.t. Fußvolk so an Problemen wälzt – das muss für sie das reinste Kabarett sein …
Also wann wir in Mutter Kirche nur das Problem haben, wann der Hl. Josef gefeiert wird, na dann wären wir ja glatt im Paradies
O:) :-D ^-^ :)3 o^/ :-) O:) O:O o^/ und :(3 :)3
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