Die Erzdiözese braucht viel Geld, um Opfer des homo-klerikalen Mißbrauchs auszuzahlen. Doch ein toter Kardinal wehrt sich dagegen mit Händen und Füßen.
Der 1944 verstorbene US-Kardinal William Henry O’Connell
(kreuz.net, Boston) Vor vier Jahren kaufte die liberale Jesuiten-Universität ‘Boston College’ das erzbischöfliche
Palais von Boston, um daraus einen Studentenklub zu machen.
Boston ist einen US-Großstadt 350 Kilometer
nordöstlich von New York.
Das erzbischöfliche Palais ist ein im italienischen Stil errichtetes Gebäude.
Es war mehr als hundert Jahre lang das Symbol der Erzdiözese und die Residenz der Erzbischöfe von Boston.
Doch im Jahr 2004 sah sich die Erzdiözese gezwungen, sogar die Residenz ihres Oberhirten zu verkaufen,
weil sie Geld brauchte, um Opfern von Homo-Priestern Schmerzensgelder zu bezahlen.
Insgesamt hat die
Erzdiözese Boston in den letzten zehn Jahren dafür weit über siebzig Millionen Euro aufbringen müssen.
Als die Jesuitenuniversität das erzbischöfliche Anwesen kaufte, stellte sie allerdings eine Forderung:
Das Grab von William Henry Kardinal O’Connell († 1944), das auf dem Anwesen liegt, sollte entfernt werden.
Der Kardinal war von 1907 bis 1944 Erzbischof der Stadt.
Doch nach vier Jahren ist es der Erzdiözese
immer noch nicht gelungen, das Grab von Kardinal O’Connell zu beseitigen.
Das berichtete die US-Tageszeitung
‘Boston Herald’ am Sonntag.
Grund dafür sind die Großneffen des Kirchenfürsten. Sie sind gegen eine
Verlegung des Grabes ihres Großonkels.
Jetzt planen Vertreter der Erzdiözese ein zweites Treffen mit
ihnen, um diese Frage einen Durchbruch zu erreichen.
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27 Lesermeinungen
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And again… „615 Mio Dollar zahlte die kath. Kirche alleine in den USA an Mißbrauchsopfer.615.000.000,00
Dollar zahlte die kath. Kirche alleine in den USA für von Priestern sexuell mißbrauchte Opfer. Gegen
ca. 12% der kath. Priester wurden in den USA Vorwürfe von sexuellem Mißbrauch erhoben. Seit 2002 zahlte
die kath. Kirche alleine in den USA bereits mehr als 2.000.000.000,00 Dollar für von Priestern mißbrauchte
Menschen.“ Hierbei handelt es sich fast ausschließlich um pädophile Mißbrauchsfälle.
@timpressum Unter anderem sagt mir dieser Artikel: Was bilden sich diese beschissenen Opfer von Sexualverbrechern
ein, die unfehlbare und sündlose katholische Kirche zum Verkauf des Tafelsilbers zu nötingen, nur weil
sie die Täter lange genug gedeckt hat? Ja, das ist stets der Tonfall dieser Artikel. Vor einigen Monaten
hieß es hier ja mal „So macht Homo-Unzucht Spaß“, wo man im Titel schon zwei Haßthessen vereinen konnte:
Pädophile mit Homosexuellen gleichsetzen und die Opfer klerikalen Mißbrauchs der hemungslosen Gier zu
beschuldigen. Und das sind die Leute, die anderen mangelndes Schamgefühl vorwerfen… Ich meine, was
erwarten die hier? Dass die Opfer sich gefälligst still verhalten, oder auf Entschädigung verzichten,
dass sie vielleicht irgendeinem christlichen Ideal der Genügsamkeit und Bescheidenheit genügen und auf
jedwede Entschädigung verzichten sollen?
Timpressum: Wie immer halt! „Was bilden sich diese beschissenen Opfer von Sexualverbrechern ein, die unfehlbare
und sündlose katholische Kirche zum Verkauf des Tafelsilbers zu nötingen, nur weil sie die Täter lange
genug gedeckt hat?“ Ich weiss gar nicht, was daran besonderes sein soll! So und so ähnlich reagiert die
„heilige, sündelose und unfehlbare“ Kirche doch schon immer auf Sauereien, die sich in den eigenen Reihen
abspielen. Die anderen sind schuld! Immer! Die Ketzer und Hexen waren selbstverständlich selbst schuld
an der Folter, die sie zu ertragen hatten, weil sie so verstockt waren… Die Juden waren selber schuld
an ihrer eigenen Vertreibung und Ermordung, schliesslich hatten sie christliche Kleinkinder ermordet und
aufgefuttert… Und jetzt eben diese elenden „Opfer“ von Sexualstraftätern! Die haben bestimmt – nein,
ganz sicher! – den guten Herrn Pfarrer absichtlich verführt, um Schmerzensgelder zu erpressen. Die gute
Mutter Kirche versuchte nur, den Schaden für ihre Schäfchen (Mitarbeiter) gering zu halten, da diese
natürlich eine zweite Chance verdienen (und eine dritte, und eine vierte, und eine fü…). Und jedesmal
werden sie erneut vom Satan in Gestalt 11jähriger Buben und Mädchen verführt! Aber der Pfaffe selber
ist natürlich zu schützen!
Unter anderem… Unter anderem sagt mir dieser Artikel: „Was bilden sich diese beschissenen Opfer von
Sexualverbrechern ein, die unfehlbare und sündlose katholische Kirche zum Verkauf des Tafelsilbers zu
nötingen, nur weil sie die Täter lange genug gedeckt hat?“
@Geyer Leute mit entarteter Sexualität gründlich zu therapieren ist leider poltisch unkorrekt. in welchem
europäischen Land ist ein Therapieren von Pädophilen politisch unkorrekt?????????????
@„Ideologiefeind“: Ein kontrolliertes Umfeld ist doch das beste überhaupt …wo beispielsweise der Staat
ein Überwachungssystem installiert hat- herrscht dort ein menschlicheres Miteinander? Zum Beispiel am
Arbeitsplatz, wo viele den Großteil des Tages verbringen. Dort ist es doch nur angenehm, wenn allgemeine
Kontrolle herrscht. Können Sie eine (aktuelle oder geschichtliche Staatsform) nennen, die Ihrer Meinung
nach menschlichen Mißgriffen Vorschub geleistet hat? Jede unkontrollierte Einpersonenherrschaft leistet
doch menschlichen Mißgriffen Vorschub: in jeder Einpersonendiktatur ist das doch aufs gröbste der Fall.
Marcelus, dort, wo allseitige Kontrolle herrscht… …wo beispielsweise der Staat ein Überwachungssystem
installiert hat- herrscht dort ein menschlicheres Miteinander? Können Sie eine (aktuelle oder geschichtliche
Staatsform) nennen, die Ihrer Meinung nach menschlichen Mißgriffen Vorschub geleistet hat? Mir fällt
da nichts ein. Höchstens Gesellschaften, in denen die kontrollierenden Instanzen nach kurzer Zeit selbst
zu Tätern wurden. das „Böse“ im Menschen muß zunächst einmal vom Menschen selbst kontrolliert werden
und in den meisten Fällen gelingt dies auch. Ein Generalverdacht mit Generalmaßnahmen führt nur zu
totalitären Strukturen, die noch nie konstruktiv waren.
@„Ideologiefeind“: Die Menschen unter Kontrolle zu stellen, behandelt doch die Ursache des Problems „Deswegen
müssen alle Menschen, insbesonders die Männer, immer unter Kontrolle stehen“ Das wäre eine rein symptomatische
Behandlung eines Problems. Die Menschen unter Kontrolle zu stellen, behandelt doch die Ursache des Problems,
zumindest weitläufig. Die Wurzel des Problems wäre nur beseitigt, wenn die Neigung des Menschen zum
Bösen beseitigt wäre. Und dies ist beim derzeitigen Menschen nicht möglich.
Ideologiefeind „Das wäre eine rein symptomatische Behandlung eines Problems.“ Leute mit entarteter Sexualität
gründlich zu therapieren ist leider poltisch unkorrekt. Siehe die Versuche von Homotherapie
@Marcelus Deswegen müssen alle Menschen, insbesonders die Männer, immer unter Kontrolle stehen Das wäre
eine rein symptomatische Behandlung eines Problems. Und ganz konkret: Die Kamera im Kinderzimmer wird’s
so schnell nicht geben und das will wohl niemand wirklich. Statt Ausfälle durch Kontrolle eindämmen
zu wollen, könnte man auch versuchen die Umstände zu durchleuchten, die zu solchen Aufällen führen.
Ein Vater, der sich an seiner Tochter vergreift, hat offensichtlich in Phasen seiner Entwicklung nachhaltige
Schäden mitbekommen. Strafe und Isolation ist das Eine – das andere ist die Frage, wie man aus einem
Fall Schlüsse zieht, die bei der Prävention ähnlich gearteter Fälle behilflich sein können. Und da
reicht Kontrolle eben nicht.
@Arkanum: Straftäter entwickeln sich insbesonders durch Aufsichtslosigkeit Deswegen müssen alle Menschen,
insbesonders die Männer, immer unter Kontrolle stehen – so wie dies in der menschlichen Gesellschaft
ja auch gang und gäbe ist.
das wäre präziser, Marcelus, wobei Sexualstraftaten oft, aber nicht immer durch die Neigung motiviert
sind. Unter den übrig bleibenden ist der Wille, Macht auszuüben oder zu quälen, ausschlaggebend (speziell
dort, wo Sexualstraftaten an Abhängigen verübt werden). Fachbegrifflich läßt sich das aus einer Neigung
entspringende Handeln einfach dadurch bilden, daß man -philie durch -sexualität ersetzt; das geht innerhalb
des Themenbereichs auch in umgekehrter Richtung.
@„Ideologiefeind“: Es gibt eben einen klaren Unterschied von Männern und Frauen Der Mann an sich scheint
deutlich triebgesteuerter zu sein, als die Frau.
Und die Lehre daraus, Marcelus? Der Mann an sich scheint deutlich triebgesteuerter zu sein, als die Frau.
Bei Kindesmißbrauch kommen aber sicherlich noch die Aspekte Machtgefühl, Kompensation von Minderwertigkeitsgefühlen
etc. hinzu. Der Lustgewinn scheint hier in der Form einer Unterdrückung einer/s Schwächeren zu bestehen
-was auch immer der Auslöser für solches (nicht duldbares) Fehlverhalten sein mag. Der Gipfel ist dann
allerdings eine Partei (PNVD), die den Kindesmißbrauch quasi zum Programm macht und das gesetzl. Schutzalter
herabsetzen möchte. Auch hier geht es den Verantwortlichen um den legalisierten Zugriff auf Mädchen
u n d Jungen.
Die Neigung wird zumindest für Außenstehende erst durch die Straftat sichtbar Warum sprechen wir nicht
einfach von „Sexualstraftätern“? Die bisherigen Begriffe mit -philie bezeichnen jeweils nur die Neigung,
nicht die daraus folgende Tat. Am korrektesten wäre wohl „-phile Sexualstrafstäter“. Alle anderen „-philen“
kann man höchstens vermuten.
Vorschlag zur Güte Warum sprechen wir nicht einfach von „Sexualstraftätern“? Die bisherigen Begriffe
mit -philie bezeichnen jeweils nur die Neigung, nicht die daraus folgende Tat.
Völlig richtig! Väter, Onkel – meistens männliche Verwandte- nutzen die emotionale Abhängigkeit der
weiblichen und männlichen Kinder und deren Respekt vor der Autorität aus. In Familien betreffen Pädophiliefälle
allerdings vor allem Mädchen, weniger die Burschen.
Kirchen mögen besonders plakative Orte für Berichterstattung zu Kindesmißbrauch sein, aber… …dort
dürfte der prozentuale Anteil von Übergriffen ähnlich wie in Vereinen, Schulen oder anderen Jugendeinrichtungen
sein. Die Frage ist, wie gut die Aufarbeitung der einzelnen Fälle erfolgt. Leider gibt es allzu oft das
Prinzip wegsehen, vertuschen, negieren oder (finanziell) glattbügeln, ohne den Ursachen auf den Grund
zu gehen. Den betroffenen Kindern ist damit nicht geholfen und die Wiederholung am gleichen und/oder an
anderen Ort(en) nicht verhindert. tatsache ist aber, dass die meisten Übergriffe innerhalb von Familien
stattfinden. Väter, Onkel – meistens männliche Verwandte- nutzen die emotionale Abhängigkeit der weiblichen
und männlichen Kinder und deren Respekt vor der Autorität aus. Dieses Thema umgeht kreuz.net geflissentlich,
weil es wohl das Bild der heilen (heiligen?) Familie ins Wanken bringen könnte. Womit wir wieder beim
Prinzip „wegsehen“ wären.
Das ist richtig! timpressum: „Ephebophilie“ meinen Sie! Kein Mensch merkt sich das Wort „Ephebophilie“,
deshalb werden alle Priesterskandalfälle, die nicht Frauen betreffen, als „Pädophiliefälle“ bezeichnet.
„Pädophiliefälle“ betreffen aber ausschließlich Kinder, sowohl Mädchen als auch Jungen, und da ist
der Prozentsatz an schuldiggewordenen Priestern und Geistlichen jedenfalls sehr gering – im Gegensatz
zu einem hohen Prozentsatz von schuldiggewordenen in schlechten Familien.
Natürlich sind es in den meisten Fällen sodomitische Priester Die meisten Priesterskandalfälle sind
außerdem keine „Pädophiliefälle“, Übergriffe an Kinder, sondern Übergriffe an Jugendliche, die nicht
„Pädophiliefälle“ genannt werden, sondern mit einem anderen griechischstämmigen Wort, das sich aber
keiner merkt und keiner aussprechen kann, das aber mit „E“ beginnt. Und das sind klar sodomitische, also
homosexuelle Übergriffe.