Nationalsozialismus
„Die Liebe ist das einzig wahre religiöse Erlebnis der Welt“
Nur widernatürliche Scheinheiligkeit und pfäffische Heuchelei können den spontan auf Betätigung drängenden Geschlechtstrieb als Sünde herabwürdigen. Die kirchlichen Vorschriften zur Ehe sind unmoralisch. Von Lisa Abelin.
Die SS-Zeitschrift 'Das schwarze Korps' zeigte Nacktbilder im FKK-Kitschstil.
Die SS-Zeitschrift ‘Das schwarze Korps’ zeigte Nacktbilder im FKK-Kitschstil.
(kreuz.net) Während der Weimarer Republik bis 1932 führte die sozialistische Propaganda für „freie Liebe“ und Abtreibung sowie gegen die Familie in Deutschland zu einer Aufweichung der Sexualmoral.

In den Städten florierte das Geschäft mit Nackt-Revuen, Pornographie und Prostitution.

Nach Angaben der feministisch orientierten US-Historikerin Dagmar Herzog förderte der Nationalsozialismus eine „Fortschreibung, Ausweitung und Intensivierung der bereits vorhandenen liberalisierenden Tendenzen“.

Zwar lösten die Nationalsozialisten die kommunistischen Sexualberatungsstellen auf und schlossen Bordelle. Doch zugleich wurde die neue Sexualunmoral durch sie wirksamer als vorher verbreitet.

Schon 1934 gab ein Handbuch den Führerinnen im „Bund Deutscher Mädel“ die Anweisung, die ihnen anempfohlenen jungen Mädchen zum vorehelichen Geschlechtsverkehr zu ermutigen.

Fotos aus NS-Illustrierten mit Leichtgeschürzten und Nackten.
Fotos aus NS-Illustrierten mit Leichtgeschürzten und Nackten.
Über Dresden vermerkte der deutsche Schriftsteller Victor Klemperer († 1960) in seinem Tagebuch, daß die „Krankenhäuser übervoll sind, nicht nur von schwangeren, sondern auch von tripperkranken fünfzehnjährigen Mädchen“.

Nicht ohne Grund sagte der Volksmund über den ‘Bund Deutscher Mädchen’ bald „Bubi Drück Mich“.

1937 hieß es in den Deutschlandberichten der Exil-SPD über die Hitlerjugend: „Promiskuität ist der tatsächlich akzeptierte Zustand.“

Der deutsche Soziologe Herbert Marcuse († 1979) notierte damals, daß die Effektivität des Nationalsozialismus auch auf der Abschaffung der Tabus, dem Angriff gegen die Einehe und die „Emanzipation des Sexuallebens“ beruhe.

Viele NS-Ärzte begrüßten die Freizügigkeit bezüglich außerehelicher Beziehungen, die Erleichterung von Eheschließung und Scheidung sowie die Sanktionierung unehelicher Kinder.

Der nationalsozialistische Arzt Walter Gmelin bezeichnete voreheliche Geschlechtskontakte im Jahr 1936 als eine „gesunde Reaktion gegen Moralprediger“, wenn die jungen Leute „im geschlechtsreifen Alter den ihnen von der Natur mitgegebenen Trieb befriedigen“.

Der von ihm konstruierte Gegensatz zwischen unberechtigter Moral und berechtigender Natur wurde in weiteren nationalsozialistischen Schriften zugespitzt. Man lehnte die christliche Moral ab und verherrlichte zugleich die Sexualität.

Die NS-Hetzzeitschrift 'Der Stürmer' bediente voyeuristische Instinkte mit der Schilderung von Sexualverbrechen und in seinen Karikaturen
Die NS-Hetzzeitschrift ‘Der Stürmer’ bediente voyeuristische Instinkte mit der Schilderung von Sexualverbrechen und in seinen Karikaturen
Es sei ein „Heiliges, ein Großes um den naturgewollten, spontan auf Betätigung drängenden Geschlechtstrieb“, notiert der nationalsozialistische Arzt Carl Csallner in der schwülstigen NS-Diktion und vergöttlichte so die Naturkräfte.

Nur „widernatürliche Scheinheiligkeit“ und „päffische Heuchelei“ könnten sie als Sünde herabwürdigen: „Die Liebe ist das einzig wahre religiöse Erlebnis der Welt“.

Die Historikerin Dagmar Herzog hält die „gezielte Sakralisierung von Liebe und die Heiligung von sexueller Leidenschaft“ gar für das „Kernstück der NS-Sexualberatungsschriften“.

Mit Recht verurteilte die Kirche den Versuch, die animalische Sexualität als säkulare Ersatzreligion anzubieten.

Die Nationalsozialisten stellten der kirchlichen Lehre eine mythologisierte Sexualität entgegen.

In einer großen Ausstellung zu Geschlecht und Rasse von 1935 wurde die katholische Marienlehre gezielt verhöhnt: „Unbefleckt und heilig ist die Empfängnis aus würdiger Liebe – unbefleckt und heilig ist die Geburt wohlgearteten Lebens.“

Besonders die SS-Zeitschrift „Das schwarze Korps“ bemühte sich, die kirchliche Moral lächerlich zu machen. Sie bezeichnete die „Heiligkeit der Ehe“ als „artfremdes und orientalisches“ Konzept, „um das starke und lebensfreudige Germanentum zu schwächen“.

Das Christentum sei mit seiner Moral eine altmodische und lebensfremde Religion.

Dagegen sah die NS-Bewegung in der ungehemmten Betätigung der Sexualität die gott- und naturgewollte höchste Erfüllung des menschlichen Daseins.

Der Reichsführer der SS, Heinrich Himmler († 1945), bezeichnete die christliche Einehe als „satanisch“ und die kirchlichen Vorschriften zur Ehe als „unmoralisch“. Er wollte Scheidung, vorehelichen Geschlechtsverkehr und außereheliche Beziehungen offiziell fördern.

Viele kirchliche Autoren wehrten sich gegen die neuheidnische Sexualreligion. So warnten süddeutsche Bischöfe vor den „falschen Propheten“, welche Ehe und Familie unterminierten.

Der Gelehrte und Trierer Priester Matthias Laros († 1965) prangerte in einer Seelsorgeschrift die „entsetzliche Verwilderung und Überreizung des sexuellen Lebens“ an:

„Die Überbetonung des Sinnlich-Sexuellen hat das ganze öffentliche und private Leben ergriffen.“

Das zeigte sich in den NS-Medien auch durch eine Flut von Nacktbildern.

Ein Zehntel der Bilder in den jährlichen Kunstausstellungen waren hyperrealistische Nacktdarstellungen von Künstlern, die als „Meister des deutschen Schamhaares“ oder „Unterleibl“ verulkt wurden.

Illustrierte Zeitschriften zeigten seitenweise Leichtgeschürzte und Nacktbilder im Stil von Frei-Körper-Kitsch. NS-Organisationen publizierten Aktfoto-Kalender in hohen Auflagen.

Zeitschriften wie ‘Das schwarze Korps’ und ‘Der Stürmer’ gefielen sich in Detailfreude bei der Schilderung von Sexualverbrechen, um den Voyeurismus anzuheizen.

Am Ende des Krieges, nach einer zwölfjährigen Propagierung von Triebbefriedigung und sexueller Zügellosigkeit, waren die Menschen vielfach moralisch desorientiert und emotional verroht.

Das war der nationalsozialistische Boden, auf dem die sozialistischen Sexualbefreier aufbauen konnten.
      
59 Lesermeinungen
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#59   Jubärens   22:49:58 | Donnerstag, 13. Oktober 2011
Der von den antiautoritären 68ern aus dem Gully gezogene kommunistische Sex-Ideologe Wilhelm Reich († 1957) hatte schon in den 20er Jahren verkündet, grausame Charakterzüge träten nur bei denen zutage, die sich „im Zustand chronisch sexueller Unbefriedigtheit“ befänden.
Außerdem bestand Reich darauf, daß die kindliche Sexualität aktiv gefördert werden müsse, um Neurosen und Faschismus abzuwenden.
Aus diesem psycho-ideologischen Gebräu gärte die sogenannte Kinderladenbewegung hervor – ein bundesweites Experiment zur Erprobung der Ideen von Adorno und Reich.
„Autoritäre Charakterstrukturen begünstigen faschistische Entwicklungen“ – hieß es in einem Aufruf zur Gründung eines Kinderladens: „Diese Charakterstrukturen wiederum wurzeln in eines zu strikten Sauberkeitserziehung und Unterdrückung der kindlichen Sexualität.“
In ihrem Haß auf die Familie wollten viele Kinderladeneltern insbesondere die „Eltern-Kind-Fixierungen“ aufbrechen.
Der Sauberkeitswahn sei ein wesentlicher Bestandteil des Persönlichkeitsbildes der Menschen, „die andere in den Ofen stecken“.
In dem Fernsehfilm „Erziehung zum Ungehorsam“ von Gerhard Bott erklärten Eltern und Erzieher, wie sie das gegenseitige Spielen der Kinder mit ihren Genitalien duldeten und ermunterten.
Mit und ohne Anregung der Betreuungspersonen lassen Erwachsene die Kinder an ihren Genitalien spielen, wie das ausdrücklich von Berlin und Frankfurt bekannt geworden ist.
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#58   methusalix †   00:42:36 | Donnerstag, 13. März 2008
@Apis m. et Marcelus
Biene Maja: Sexualität
man soll die vom Schöpfer gegebene Gabe nicht miessbrauchen und in den Schmutz ziehen man soll respektvoll miteinander umgehen …
Das ist eine Aussage, die ich sofort unterschreibe.
Allerdings halte ich die katholische Männer-Gerontokratie, die Ehe- und Liebelos leben muss, nicht unbedingt für eine erste Adresse in diesen Fragen. Ganz im Gegenteil. Da hat sich der Bock selbst zum Gärtner gemacht.
Marcelus: @obelix: Sind wir zu Beginn des 20. Jahrhunderts?
Sie werden doch nicht das Rad neu erfinden wollen und mit dem falschen Mechanismusweltbild arbeiten, das man noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts verwendete,
und dessen Ablösung noch lange andauerte, ehe der Irrtum anerkannt wurde?
Also was jetzt? Kommt das ATV am oder um den 3. April NICHT bei der ISS an, waren die Berechnungen, deren Grundlage Newtons Gravitationsgesetze sind (denken Sie nur an ein „swing-by-Manöver!“) völlig falsch und ein „Irrtum“, wie Sie schreiben.
Verfehlt aber das ATV die ISS NICHT um ein paar Parallaxensekunden, dann war dies eben KEIN Irrtum, sondern völlig richtig (man könnte dann auch von einem erneuten Beleg für Newtons Gesetze sprechen; zumindest für diesen Teil des Paradigmas). Man benötigt ja zur Kursberechnung eines Raumfahrzeuges keine Quantenmechanik (nur die Einsteinschen Relativitätstheorien und die sollten ja sogar Sie, in Ihrem Jargon als „bewiesen“ akzeptieren; oder auch DIE nicht?).
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#57   Biene Maja   23:32:00 | Mittwoch, 12. März 2008
Sexualität
man soll die vom Schöpfer gegebene Gabe nicht miessbrauchen und in den Schmutz ziehen man soll respektvoll miteinander umgehen wir tragen Verantwortung für das Leben Liebevoller Umgang der Geschlechter das wir gegenüber Gott Rechenschaft ablegen können Mann und Frau wir sind Mitschöpfer für das Leben dieser Erde
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#56   Marcelus   21:08:28 | Mittwoch, 12. März 2008
@obelix: Sind wir zu Beginn des 20. Jahrhunderts?
wie gesagt, wir warten bis zum 3. April 2008… wenn dann das ATV irgendwo im Raum verschollen ist, haben Sie recht!
Sie werden doch nicht das Rad neu erfinden wollen und mit dem falschen Mechanismusweltbild arbeiten, das man noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts verwendete,
und dessen Ablösung noch lange andauerte, ehe der Irrtum anerkannt wurde?
Muß ein Materialist wie „obelix“ zwangsläufig auch an den Mechanismus glauben?
Verteidigt „obelix“ das falsche Mechanismusweltbild aus ideologisch-materialistischen Gründen?
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#55   obelix †   21:04:37 | Mittwoch, 12. März 2008
wie gesagt, wir warten bis zum 3. April 2008
… wenn dann das ATV irgendwo im Raum verschollen ist, haben Sie recht!
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#54   Marcelus   20:55:37 | Mittwoch, 12. März 2008
@obelix: Sie müßten sich schon bei Physik aktuell halten
Wir sind ja kein Abiturjahrgang aus den 1960ern, wo man noch offiziell an den Mechanismus glauben mußte.
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#53   obelix †   20:53:51 | Mittwoch, 12. März 2008
@Marcelus
Marcelus: @Mechanismusirrgläubiger „Obelix“ im 21. Jahrhundert:
Wissen Sie was, wir warten einfach den 3. April 2008 ab. Dann soll das ATV an der ISS andocken. Wenn es das nicht schafft, sondern einige Parsec daran vorbei fliegt, haben Sie recht mit Ihrer Aussage zu Newtons Gesetzen. Wenn das Andocken klappt … schreibe ich Ihnen eine Email.
Gute Nacht
PS: Auch wenn das Andocken klappt dürfen Sie natürlich weiter Ihren Unsinn glauben. Sie werden trotzdem nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden! Dafür lege ich meine Hand ins Feuer!!!
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#52   Marcelus   20:49:03 | Mittwoch, 12. März 2008
@Mechanismusirrgläubiger „Obelix“ im 21. Jahrhundert:
Komisch, wenn der „ … Mechanismus falsch ist.“ dann dürfte das Versorgungs-ATV niemals die ISS erreichen. Wenn man den Kurs eine Raumfahrzeuges mit falschen Formeln errechnet, kommt es nie dort an, wo es ankommen soll.
Genau das ist eben ein klassischer Fehlschluß, die höchstens eine Theorie stützen oder widerlegen kann.
Zu Ihrer Gymnasial- und Abiturzeit wird man den Mechanismus schon noch gelehrt haben,
weil man damals eben noch daran glaubte.
Heute ist dies nicht mehr der Fall.
Oder sind wir in den 1960ern?
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#51   obelix †   20:45:20 | Mittwoch, 12. März 2008
@Marcelus
Man kann sie aber behelfsmäßig benützen, auch wenn der Mechanismus falsch ist.
Komisch, wenn der „ … Mechanismus falsch ist.“ dann dürfte das Versorgungs-ATV niemals die ISS erreichen. Wenn man den Kurs eine Raumfahrzeuges mit falschen Formeln errechnet, kommt es nie dort an, wo es ankommen soll.
Entweder falsch (und unvollständig was die Quantenmechanik angeht) oder richtig (was die Gravitation an sich angeht), tertium non datum!
Sie dürfen allerdings glauben was Sie wollen, bei uns herrscht Glaubensfreiheit (Sie dürfen sogar den Satz des Pythagoras ableugnen und werden dafür NICHT verheizt!); ich würde allerdings an Ihrer Stelle und mit diesem Glauben nicht zu einer Matura, einem Abitur antreten. Da fallen Sie durch; mit Pauken und Trompeten.
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#50   Marcelus   20:22:14 | Mittwoch, 12. März 2008
@obelix: Reden Sie nicht um den Brei herum: Die Newton-Theorien gelten nicht mehr
„Offiziell verworfen“ ist ein wirklich guter Witz!
Immerhin kann man mit den Newtonschen Gesetzen immer noch sehr gut im Weltraum herumreisen. Aber sie erklären eben nicht alle jüngeren Entdeckungen der Quantenmechanik; insofern wurden die Gesetze von Sir Isaac Newton ergänzt.
Die Mechanismusgesetze des Isaac Newton wurden nicht ergänzt, sie gelten nicht mehr.
Man kann sie aber behelfsmäßig benützen, auch wenn der Mechanismus falsch ist.
Die falschen Mechanismustheorien als „ergänzt“ zu bezeichnen, ist bereits Lügenpropaganda.
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#49   Kurt K.   20:20:37 | Mittwoch, 12. März 2008
@ Marcelus: Wollen oder können Sie es nicht verstehen?
Wenigstens nehmen Sie Bezug auf einige der Wissenschaftstheorien, die die Fakultätswissenschaften inzwischen offiziell verworfen haben, nämlich jene Physiktheorien des Newton.
Au contrair! Die Newtonschen Gesetze sind keineswegs „verworfen“. Nur konnte der gute Mann eben noch nichts wissen vom inneren Aufbau der Materie. Die Newtonschen Gesetze gelten immer noch, nur können Sie eben auf Molekularer Ebene nicht alles erklären. Sie sind deshalb aber nicht falsch, nur nicht genau genug.
Ihre Behauptung, der Darwinismus wäre eine der bestbewiesensten Theorien aller Zeiten reiht sich jedenfalls nahtlos ein in die Reihe der Newton-Physiktheoriegläubigen von gestern.
Wie ich schon sagte: Dei Wissenschaft entwickelt sich weiter. Und so lernen die Wissenschaftler (und wir alle) dazu: Man stellt eine Theorie auf, guckt, ob sie stimmt und wartet darauf, dass sie widerlegt wird. Und genau das ist bei Newton passiert: Sie wurde teilweise falsifiziert, aber eben nur teilweise. Sie stimmt immer noch, nur eben nicht bezogen auf alles.
Und z.B. die Quantenmechanik stimmt ganz sicher zu einem Teil. Wäre dies nicht so, dann hätten Sie keinen funktionierenden DVD-Spieler im Wohnzimmer stehen. Auch wenn die QM wahrscheinlich irgendwann verbessert wird, gilt sie weiterhin für manche Teile der Wirklichkeit.
Mit „Ihrer“ Theorie hingegen lernen wir Menschen NICHTS. Was soll man aus: „Gott wars!“ auch lernen?
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#48   obelix †   20:19:00 | Mittwoch, 12. März 2008
@Marcelus
… die die Fakultätswissenschaften inzwischen offiziell verworfen haben, nämlich jene Physiktheorien des Newton.
„Offiziell verworfen“ ist ein wirklich guter Witz! Immerhin kann man mit den Newtonschen Gesetzen immer noch sehr gut im Weltraum herumreisen. Aber sie erklären eben nicht alle jüngeren Entdeckungen der Quantenmechanik; insofern wurden die Gesetze von Sir Isaac Newton ergänzt.
Ihre Behauptung, der Darwinismus wäre eine der bestbewiesensten Theorien aller Zeiten reiht sich jedenfalls nahtlos ein in die Reihe der Newton-Physiktheoriegläubigen von gestern.
Solange Sie nichts besseres vorweisen können als „Darwinismus ist falsch!“ gilt die von Darwin begründete Evolutionstheorie, weil sie schlicht und einfach besser durch Fakten untermauert ist, als Ihre Aussage.
Da geht es nicht um glauben oder nicht-glauben, sondern unter vielem anderen um Ergebnisse der experimentellen Molekularbiologie, um fossile Funde aus verschiedenen Erdzeitaltern und um rezente Species.
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#47   Marcelus   19:59:58 | Mittwoch, 12. März 2008
@obelix der Theoriengläubige: Ihre Theoriengläubigkeit haben Sie bereits zur Genüge zum Besten
gegeben.
Wenigstens nehmen Sie Bezug auf einige der Wissenschaftstheorien, die die Fakultätswissenschaften inzwischen offiziell verworfen haben, nämlich jene Physiktheorien des Newton.
Ihre Behauptung, der Darwinismus wäre eine der bestbewiesensten Theorien aller Zeiten reiht sich jedenfalls nahtlos ein in die Reihe der Newton-Physiktheoriegläubigen von gestern.
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#46   obelix †   18:34:40 | Mittwoch, 12. März 2008
@Marcelus
Marcelus: @Kurt K.: Der Darwinismus ist völlig unbewiesen
Bewiesen ist in den Naturwissenschaften NIE etwas, die Natur steht ja schliesslich nicht vor Gericht; obwohl man das bei manchen Äusserungen von starkgläubigen Menschen meinen könnte. Theorien werden immer nur durch Fakten BELEGT und GESTÜTZ.
Diese Fakten können durch neue Entdeckungen, die die Phänomene, die zu klären sind, besser erklären, ersetzt werden. Denken Sie an „Occam’s Razor“! Die einfachste Theorie (die, bei der man mit dem Rasiermesser alles überflüssige weggeschnitten hat) ist fast immer die richtige.
Bestes Beispiel sind die Newtonschen Gravitationsgesetze. Die haben sich mit der Aufklärung der Quantenmechanik als teilweise falsch herausgestellt; d. h. Sie erklären einige Phänomene der Quantenphysik nicht. Trotzdem kann man sie nutzen, um damit Raumfahrzeuge zu lenken. Aber alles erklären sie eben nicht mehr.
Zur Evolutionstheorie ist zu sagen, dass es wohl kaum eine besser von Fakten gestützte wissenschaftliche Theorie gibt als die von Charles Darwin begründete Lehre. Wenn Sie allerdings nachprüfbare Fakten anschleppen, die dieses Lehrgebäude widerlegen, haben Sie den Nobelpreis für Physiologie oder Chemie in der Tasche. Bisher ist das noch niemandem gelungen. Wir warten aber alle gespannt auf die von Ihnen entdeckten Fakten, die die Evolutionstheorie widerlegen Marcelus.
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#45   Kurt K.   18:31:26 | Mittwoch, 12. März 2008
@ Marcelus: Stimmt!
Die wissenschaftliche Theorie dazu ist folgende: Porzellantassen, die man von einem 18-stöckigen Hochhaus auf asphaltiereten Boden schmeisst, gehen IMMER kaputt.
Bei dieser hochtrabenden Wissenschaftstheorie ist es wie bei allen anderen wissenschaftlichen Theorien auch: Es ist unmöglich, sie zu verifizieren. Man kann allenfalls versuchen, sie zu falsifizieren. Und bei meiner Theorie ists genauso wie bei der ET: Sie zu falsifizieren ist noch niemandem gelungen.
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#44   methusalix †   18:25:25 | Mittwoch, 12. März 2008
@bbirke @Ideologiefeind
bbirke: Wertneutraler Staat, … was für ein Wert, also Nutzen für irgend wen, mit sexueller Enthaltsamkeit verbunden ist.
Ideologiefeind: @bbirke
Der einzige erwünschte Wert ist Kontrolle: … ist das eine schöne Machtdemonstration dieser Institution.
Das ist die richtige Antwort, Ideologiefeind!
Im Detail sieht das so aus:
Wer bestimmen kann, WEN man lieben darf (ausschliesslich einen römisch-katholischen Menschen des jeweils anderen Geschlechts; für Mischehen braucht man noch immer Dispens, als wären die weniger liebevoll) …
wer bestimmen kann WANN man lieben darf (für Katholiken besteht Formpflicht, das heisst nur nach Erlaubnis durch einen römisch-katholischen Priester i. e. kirchliche Trauung) …
und wer zu schlechter letzt auch noch befehlen kann WIE man lieben darf (ausschliesslich zielgerichtet auf die Zeugung eines Kindes hin; jede wirksame Verhütung ist strengstens, unter Androhung von ewigen Höllenstrafen verboten; Casti Connubii i. e. „Der keuschen Ehe Hoheit und Würde …“ ist immer noch in Kraft) …
… der hat praktisch ABSOLUTE MACHT über die Menschen, weil er deren leben bis in die allerintimsten Einzelheiten beherrscht.
Und um das geht es der katholischen Hierarchie.
Im übrigen wünsche ich mir KEINEN wertneutralen Staat, sondern einen, der die Werte der freiheitlichen Demokratie durchsetzt und uns vor Hexenverbrennern jeglicher Couleur schützt, egal ob katholisch oder pietistisch, ob muslimisch oder evangelikal oder auch satanistisch.
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#43   Marcelus   17:43:10 | Mittwoch, 12. März 2008
@Kurt K.: Der Darwinismus ist völlig unbewiesen
Es ist auch unbewiesen, dass Porzellantassen, die man aus einem 18-stöckigen Hochhaus auf asphaltierten Boden wirft, immer kaputtgehen.
Nur falsifiziert ist diese Theorie noch nicht.
Das mag zwar richtig sein, aber das Runterwerfen von Porzellantassen ist auch keine wissenschaftliche Theorie.
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#42   Ideologiefeind   15:33:50 | Mittwoch, 12. März 2008
@bbirke
Außerdem interessiert es mich, was für ein Wert, also Nutzen für irgend wen, mit sexueller Enthaltsamkeit verbunden ist.
Der einzige erwünschte Wert ist Kontrolle: Wenn man Menschen dazu bringt, ihre Gefühle, Instinkte und Triebe
einer Institution unterzuordnen, ist das eine schöne Machtdemonstration dieser Institution.
Wo die Chinesen ihren Bevölkerungszuwachs zu kontrollieren versuchen, will die Kirche einen angeblich ethisch motivierten Maßstab setzen. Letztlich interessiert sie aber viel mehr der direkte Eingriff
in die Privatsphäre, weil scheinbar nur so der erwünschte Druck aufgebaut werden kann.
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#41   bbirke   08:47:42 | Mittwoch, 12. März 2008
Wertneutraler Staat, Werte und Sexualität
Zunächst mal kann ein Staat Werte empfehlen, aber er soll nicht fragwürdige „Werte“ erzwingen, sei es durch Strafandrohung, sei es durch gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Druck. Außerdem interessiert es mich, was für ein Wert, also Nutzen für irgend wen, mit sexueller Enthaltsamkeit verbunden ist.
Darwinismus bzw. Evolution ist eine wissenschaftliche Theorie und somit in evtl. einzelnen Fehlern überprüfbar, wo dann eben weiter geforscht werden muss. Aber es ist Wissenschaft, im Gegensatz zu mythologischen Schöpfungsvorstellungen und religiösen Erklärungen, die eigentlich für gar kein Wissen stehen, zu denen aber dennoch oft behauptet wird, dass sie alles erklären könnten.
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#40   Sozialkatholisch   07:48:40 | Mittwoch, 12. März 2008
Deutschland
ist ja schon ziemlich unkatholisch,
USA aber noch viel mehr.
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#39   Kurt K.   00:37:08 | Mittwoch, 12. März 2008
@ Florian G. / Filius
@ F.G.
Waffenbesitzmuß in USA frei sein damit man nicht wehrlos abgestochen wird wenn man des Nachts im Urbangebiet Metropolitan fährt
Andersrum wird ein Schuh draus: Weil Waffenbesitz in den USA so frei ist, wird man eventuell „abgestochen“.
Fragen Sie sich doch mal, warum die USA so viele Morde pro EW haben!
Ich kanns ihnen sagen: Weil jeder Depp ne Knarre hat.
@ Filius:
Der Darwinismus ist jedenfalls unbewiesen, und wird trotzdem in Europa offiziell gelehrt.
Hehe, ja, die alte Leier.
Es ist auch unbewiesen, dass Porzellantassen, die man aus einem 18-stöckigen Hochhaus auf asphaltierten Boden wirft, immer kaputtgehen.
Nur falsifiziert ist diese Theorie noch nicht.
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#38   Florian Geyer   23:55:01 | Dienstag, 11. März 2008
der Traum der „Aufklärung“
und der „Wertneutralität“ der miteinander kunkurrierenden subjektiven oder gemeinchaftlicher Einzelwahrheiten wird zerplatzen wie ene Seifenblase. Momentan ist man noch daran die daraus resultierenden Probleme denjenigen in die Schuhe zu schieben die absolute Werhaftigkeiten vertreten doch wird dies immer mehr durchschaut.
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#37   FiliusEcclesiae   23:49:13 | Dienstag, 11. März 2008
@bbirke: Die USA sind (Gott sei Dank) ein religionsneutraler Staat – aber deswegen kein werte-
neutraler Staat. Ein werteneutraler Staat ist unmöglich!
Totale Strafbarkeit von Prostitution, Abstinenzkampagnen und Kreationismus in Schulen sind wirklich Dinge, die in einem modernen, aufgeklärten Staat nichts zu suchen haben.
Auch ein religionsneutraler Staat hat das Recht, Werte zu empfehlen, wenn diese von der Mehrheit so gewünscht werden.
Viele gute Werte können logisch begründet werden, und wurden deshalb auch durch die US-Regierenden so beschlossen.
Der Darwinismus ist jedenfalls unbewiesen, und wird trotzdem in Europa offiziell gelehrt.
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#36   Florian Geyer   23:46:56 | Dienstag, 11. März 2008
Waffenbesitz
muß in USA frei sein damit man nicht wehrlos abgestochen wird wenn man des Nachts im Urbangebiet Metropolitan fährt
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#35   bbirke   23:43:24 | Dienstag, 11. März 2008
USA und Puritanismus…
Da hebeln die Amerikaner ihre eigenen Freiheitswerte mit aus. Totale Strafbarkeit von Prostitution, Abstinenzkampagnen und Kreationismus in Schulen sind wirklich Dinge, die in einem modernen, aufgeklärten Staat nichts zu suchen haben. In Sachen Meinungsfreiheit (politisch) und Waffenbesitz sind sie aber weitgehend frei (auch wenn es z.B. in den Weltkriegen, im Kalten Krieg und nach 9/11 immer wieder erhebliche Mängel gab); auch letzteres ist wichtig, damit die Bürger nicht wehrloses Vieh für einen autoritären Staat sind. Es ist in Ordnung, wenn Pigrim Fathers oder Amish People in den USA ihre Auffassung von Sitten und Moral leben können, aber sie sollten es bitte nicht zum Staatsgesetz machen, auch nicht in Ansätzen!
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#34   FiliusEcclesiae   23:27:18 | Dienstag, 11. März 2008
@bbirke: Die USA sind keineswegs ein werteliberaleres Land als Deutschland
Es ist ganz klar umgekehrt.
Die USA sind bis heute ein puritanisch geprägtes Land und haben auch Fernsehzensur – im Gegensatz zu Europa.
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#33   bbirke   23:21:47 | Dienstag, 11. März 2008
Auch im NS war Sex nicht frei…
… sondern der Volks- und Rassenideologie unterworfen. Es sollte einerseits Kanonenfutter für den Führer gezeugt werden, andererseits Nachwuchs im Sinne der Rasseideologie entstehen. Das stand im Widerspruch zu religiöser Sexualfeindlichkeit, die Sex als schmutzig sieht, ihn nur zur Fortpflanzung toleriert und ansonsten den Verzicht auf sexuelles Vergnügen zum „Wert“ stilisiert. Dafür gab es andere Einschränkungen der Sexualität, siehe Nürnberger Rassegesetze. Und das war ein gewaltiger Unterschied zur freien Sexualität, weil sich im NS der Staat immer noch die Verfügung über die Sexualität der Menschen anmaßte.
Wirkliche Freiheit der Sexualität gab es erst lange nach dem NS und Gründung der BRD. So wurde z.B. der schwule §175 erst 1969 in seiner absoluten Form und erst 1994 total abgeschafft, der Kuppeleiparagraf erst Anfang der 70er-Jahre. Ähnliches galt für Pornografie. Auch heute ist die sexuelle Freiheit nicht total, aber das deutsche Sexualstrafrecht kann dennoch im internationalen Vergleich als vorbildlich gelten, verglichen z.B. mit sonst liberaleren Ländern wie den USA.
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#32   Sozialkatholisch   20:17:25 | Dienstag, 11. März 2008
Der hl. Bonifatius
hat großes für das deutsche Volk getan und ich bin froh das sie das hl. vor ihrem Nick weggelassen haben. Sie meinen ich wäre ein Sozialist, oder wollen sie nur provozieren wie die armen Homos hier.
Ein Großvater von mir ist als einfacher Soldat im Krieg gefallen und der andere hat ihn nicht mitgemacht und den durfte ich noch kennenlernen. Ich halte beide in ehren und hätte den anderen auch gerne kennen gelernt.
Ich sehe im deutschen Volk gutes und schlechtes wie in jedem anderen Volk auch, ich bin auch überzeugt das man sein Volk nur lieben kann wenn man wenigstens Achtung für die anderen Völker hat.
Die Völker sind von Gott gewollt und eine Folge der babylonischen Sprachverwirrung und somit als Strafe zu tragen. Ein Christ sollte immer für ein gesundes Miteinander der Völker eintreten, aber antichristliche Gleichmacherei vermeiden.
Haben sie überhaupt Vorfahren? Oder hat man sie gefunden?
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#31   Marcelus   20:02:37 | Dienstag, 11. März 2008
@bonifatius: Die Aussage ist doch völlig richtig
„Das war der nationalsozialistische Boden, auf dem die sozialistischen Sexualbefreier aufbauen konnten.“
Mir scheint, daß viele der Forumsteilnehmer ihre Wurzeln im nationalistischen Boden stecken haben!
Was haben Sie an der Aussage zu bekritteln?
Ist doch völlig richtig.
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#30   bonifatius   20:00:03 | Dienstag, 11. März 2008
@Sozialist
Sie christlicher Vaterlandsheld zählen wohl auch zu den Nachfahren.
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#29   Sozialkatholisch   19:37:54 | Dienstag, 11. März 2008
@ Bonifatius
Gesunde Vaterlandsliebe ist Christenpflicht!
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#28   bonifatius   19:35:28 | Dienstag, 11. März 2008
An den Früchten…erkennen
„Das war der nationalsozialistische Boden, auf dem die sozialistischen Sexualbefreier aufbauen konnten.“
Mir scheint, daß viele der Forumsteilnehmer ihre Wurzeln im nationalistischen Boden stecken haben!
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#27   Ideologiefeind   17:44:56 | Dienstag, 11. März 2008
@PiusXII
Auch bei der „Toleranz“ gegenüber Homos und anderen Perversen scheint es sich eher um Anpassung an das politisch korrekte Ideal zu handeln als um tiefsitzende Überzeugungen; ein guter Schwulen-Witz zieht immer.
Homos sind für mich keine Perversen- da widerspreche ich Ihrer Anno-D-Sicht, auch, wenn die Kirche mal den Versuch einer Stigmatisierung durch unzulässige Vergleiche, mal durch üble Nachrede und mal „Sittengesetze“ versucht. Diese Arbeitsweise von homophoben Institutionen und Einzelpersonen ist mir mittlerweile bekannt. Gelacht wird wohl auch über Polenwitze, Judenwitze oder satirische Betrachtung des Glaubens. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie darin einen
Beweis für die Richtigkeit der „lustig“ transportierten Inhalte sehen. Es gibt manch begründetes Klischee- zum Mann, zur Frau, zum Homo, zu allerlei Volk. Na und? Es
sollte keine Wertung oder Klassifizierung zur Folge haben.
Die ethische Sichtweise junger Menschen auf das Beziehungsleben macht sich zum Glück weder von vorgelebten Beispielen, noch von ideologischer Sichtweise abhängig. „Erfahrung“ und daraus gezogenen konsequenzen sind das Schlüsselwort. Dies ist noch nie jemandem erspart geblieben.
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#26   Benedikt   16:36:23 | Dienstag, 11. März 2008
@ Kurt K.
Natürlich ist das Doppelmoral. Sie tritt heute auch nicht in dem Sinne hervor, dass der Mann eine Jungfrau als Ehefrau erwartet. Sie tritt so hervor, wie Juergen es beschrieben hat: Eine Frau, die mit vielen ins Bett geht ist eine Schlampe (und wird gerade von ihren Geschlechtsgenossinnen so tituliert) und ein Mann, der dasselbe macht ist ein toller Typ. Es läuft aber nicht darauf hinaus, dass man mit der „Schlampe“ nichts mehr zu tun haben wollte, es ist lediglich ein Sticker wie „fette Kuh“, „Asozialer“ etc Sticker sind.
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#25   Kurt K.   16:31:46 | Dienstag, 11. März 2008
@ Benedikt: Leicht unterschiedliche Meinungen
Anscheinend haben wir einen unterschiedlichen Bekanntenkreis – und daher unterschiedliche Meinungen über die Einstellung der heutigen Jugendlichen zu diesem Thema.
Halten wir jedoch fest, dass diese Einstellung (Männer Hörner abstossen, Frauen dann Schlampen) eine absolute Doppelmoral ist und nicht schön ist.
Letztendlich mag es sein, dass diese Doppelmoralität noch in einigen Köpfen drinsteckt. Aber es ist eindeutig besser geworden als das früher der Fall war. Heute erwartet jedenfalls kaum ein Mann von seiner Zukünftigen, dass sie jungfräulich in die Ehe mit ihm geht.
Das war in der Tat früher anders. Dass die Frau Jungfrau zu sein hatte, war klare Sache. Dass der Mann vor der Ehe seine „Hörner abstiess“, auch.
Und das hat sich, wie ich finde und worin Sie mir ja im Grunde zustimmen, zum besseren gewandelt, auch wenn die Doppelmoral in dieser Frage vielleicht noch nicht ganz verschwunden ist.
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#24   Hódmezövásárhelykutasipuszta   16:31:12 | Dienstag, 11. März 2008
alswo wirklich, jetzt gehn sie auf die nackerten auch schon los
dabei ist man bei kreuz.net doch nur deshalb gegen FKK, weil man ohne farbliche Hervorhebung nicht wüsste, wo es was zu sehen gibt!
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#23   Pius XII   16:24:35 | Dienstag, 11. März 2008
Ideologiefreund
Sie haben mich falsch verstanden: Mein Diktum über eine Gesellschaft, in der die Ehe allgemein anerkannt ist, bezog sich nicht auf die heutige Zeit. Mir geht es darum, daß natürlich der Umgang mit Sexualität und auch die individuelle Art und Weise, sexuell zu leben, von den sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen abhängen. Sex im Iran wird anders praktiziert als in Holland – um mal zwei Extreme zu nennen.
Ansonsten hat Benedikt natürlich recht. Trotz der sexualpädagogischen Dauerberieselung, die eine „Sexualmoral“ propagiert, die nur noch aus Hygiene, Freiwilligkeit und Ablehnung von Pädophilie besteht, haben sich in den meisten Menschen die offenbar antropologisch determinierten Grundregeln gehalten. Die monogame Liebe bleibt das Ideal, allzu offene Promiskuität wird nicht goutiert – bei Frauen noch weniger als bei Männern. Auch bei der „Toleranz“ gegenüber Homos und anderen Perversen scheint es sich eher um Anpassung an das politisch korrekte Ideal zu handeln als um tiefsitzende Überzeugungen; ein guter Schwulen-Witz zieht immer. Es besteht also Hoffnung, daß sich die gegenwärtige Übersexualisierung wieder beruhigt – und uns hoffentlich das andere Extrem erspart bleibt.
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#22   Ideologiefeind   16:03:42 | Dienstag, 11. März 2008
In einer bunten Welt…
…hat dann auch solches Geschwafel Platz. Das ist völlig in Ordnung.
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#21   matt2 †   15:55:58 | Dienstag, 11. März 2008
Gesellschaft muss man formen…
Menschen von hoher Moral sollten dies tun, keine Dummköpfe und unvernünftige Sodomiten. Die Welt ist ein Acker, dass sagte schon Jesus. Man muss sich darauf abrackern, sich selbst vor den Pflug spannen um ihren harten Boden aufzubrechen und umzuwühlen und dann die gute Saat darin einzupflanzen, ansonsten geschieht der chaotische Wildwuchs. Da wächst dann nur Unkraut, nur unvernünftige Triebe kommen hervor und Dornen, die alles überwuchern und dem guten Keim den Nährboden rauben.
Die Welt geht stets tendenziell dem Chaos entgegen, weil sie sich selbst nicht zu helfen weiß, sie kann den Wildwuchs aus sich heraus nicht überwinden. Die Welt ist das Weib, das man ständig züchtigen muss, damit sie nicht irregeht.
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#20   Ideologiefeind   15:44:04 | Dienstag, 11. März 2008
@Pius XII: Wegsehen/Verdrängen heißt nicht „Wegmachen“
Solange die Ehe als Institution allgemein anerkannt ist, wird sich das sexuelle Leben in ihr abspielen und nur ausnahmsweise außerhalb, dann obendrein noch im Verborgenen.
Wo leben Sie??? Haben Sie wirklich den Eindruck, dass dies
auf die heutige Gesellschaft zutrifft? Ich will ihnen ja Ihr Idealbild einer Beziehung á la abgesegnete Ehe nicht nehmen, aber dass es daneben unzählige andere Formen des Miteinanders gibt- inklusive Auslebens sexueller Wünsche, ist unbestreitbar. Von „Ausnahmsweise“ kann da keine Rede sein- dies ist eine reichlich naive Wahrnehmung.
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#19   Benedikt   15:26:09 | Dienstag, 11. März 2008
@ Kurt K.
Von Ihnen vielleicht.
Nein, von mir gerade nicht.
Von meiner und der jüngeren Generation nicht mehr.
Ich bin keine 30! Ich rede von der jetzigen Generation zwischen 18 – 25! Juergen hat vollkommen recht. Die heutige Jugend mag mit Religion nicht mehr viel am Hut haben. Ich musste jedoch oft stauend feststellen, dass ich es mit konservativeren und prüderen Typen zu tun hatte als ich es mir hätte angesichtss dessen vorstellen können.
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#18   juergen   15:20:47 | Dienstag, 11. März 2008
Bewertung
Von meiner und der jüngeren Generation nicht mehr.
Oh doch.
Ein Mädchen, das mehrere Freunde hatte und Sex mit ihnen hatte, gilt schnell als „Schlampe“ o.ä.
Ein Junge, der mehrere Freundinnen hatte und Sex mit ihnen hatte, gilt „toller Hecht“ o.ä.
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#17   Kurt K.   15:12:01 | Dienstag, 11. März 2008
@ Benedikt
Ja, das ist genauso selbstverständlich wie die Tatsache, dass solches Verhalten von Mädchen immer noch anders bewertet wird.
Von Ihnen vielleicht.
Von meiner und der jüngeren Generation nicht mehr.
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#16   Benedikt   15:06:45 | Dienstag, 11. März 2008
@ Kurt K.
Aber bei den jüngeren Semestern ist es selbstverständlich, dass Mädels Sex haben, auch vor der Ehe und auch mit wechselnden Partnern. Wie die Kerle auch eben.
Ja, das ist genauso selbstverständlich wie die Tatsache, dass solches Verhalten von Mädchen immer noch anders bewertet wird. Und zwar völlig unabhängig von Religion oder sonstwas. Zumeist gehen die Beschimpfungen sogar von Geschlechtsgenossinnen aus.
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#15   Kurt K.   15:03:40 | Dienstag, 11. März 2008
@ Benedikt: Hab ich WO behauptet?
Die Herren stossen sich die Hörner ab und die Damen sind Schlampen…
Und dieses Denken ist heute natürlich nicht mehr existent, gelle? Da lachen ja die Hühner.
Ich habe nirgends behauptet, dass diese Denke gänzlich verschwunden ist aus den Köpfen. Aber bei den jüngeren Semestern ist es selbstverständlich, dass Mädels Sex haben, auch vor der Ehe und auch mit wechselnden Partnern. Wie die Kerle auch eben.
Mein gesamter Bekanntenkreis im jüngeren Alter hat selbstverständlich GV, ob Männlein oder Weiblein ist dabei völlig wurscht.
Diese Denke besteht nur noch da, wo es um viele, sehr viele Sexualkontakte geht: Da ist der Mann ein toller Hengst, wenn er x Frauen abschleppt und flachlegt. Eine Frau hingegen, die sich von x Herren flachlegen lässt, ist eine Schlampe.
Aber auch diese Denke wird weniger.
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#14   Benedikt   14:48:26 | Dienstag, 11. März 2008
@ Kurt K.
Die Herren stossen sich die Hörner ab und die Damen sind Schlampen…
Und dieses Denken ist heute natürlich nicht mehr existent, gelle? Da lachen ja die Hühner.
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#13   Alois Bischof   14:48:03 | Dienstag, 11. März 2008
SS-Reichsführer Himmler
war selber Satanisch angehaucht. Da er den Wortbegriff „satanisch“ verwendete, lässt sich schlussfolgern, daß er selbst jedenfalls des Satanismus bewußt war, und vielleicht selber in der Jugend damit sympathisiert hat.
Jedenfalls habe ich immer gedacht, daß die Mutterverdienstkreuze wegen „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ (Sterilisierung, Verhütung und eugenetische Abtreibungen) und der Lebensborn-„Fickzentren“ (gegen die eheliche Liebe, einfach „künstliche Befruchtung“), scherzhaft waren und dazu gemeint waren die verblendeten liberalen aber irgendwie noch familienfreundlichen Christen des Deutschen Reiches für die NSDAP-Teufelspolitik zu gewinnen.
Die künftige NS-Religion sollte, so die frz. Widerstandszeitschriften (illegal im Krieg), das Christentum ersetzen und einen Kult von Blut, Boden, Menschenrasse (Ariertums), Personsverherrlichung (Hitlers) fördern, der am Ende die Protestantische Reichskirche übernehmen und schließlich auch die „jüdisch-pfäffische Katholikenzentren“ zerstören sollten.
Während ich gegen Bolschewismus, Marxismus und auch gegen Raubkapitalismus à la Multinationals und Citigroup und IMF bin, bin ich doch froh, daß wir Österreicher und Deutsche nicht für die N.Satans.D.A.P. gesiegt haben, sondern verloren. Der Bolschewismus hat Blutmärtyrer gemacht, der Nazismus hätte uns moralisch verkommen lassen, wie der Liberalismus. Schade, daß der 20. Juli 1944 gescheitert ist. Der Kreisauer Kreis war unsere letzte Hoffnung!
Gott erhalte uns!
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#12   Kurt K.   14:25:59 | Dienstag, 11. März 2008
@ Pius XII
Solange die Ehe als Institution allgemein anerkannt ist, wird sich das sexuelle Leben in ihr abspielen und nur ausnahmsweise außerhalb, dann obendrein noch im Verborgenen. Hier hat also der soziale Code sehr wohl Einfluß auf das konkrete sexuelle Leben.
Ja… stimmt. Die „Ausnahmen“ sind dann die Männer. Das war und ist immer so in allen Gesellschaften, die auf „Kein Sex vor der Ehe“ bestanden und bestehen. Denn nur bei den Damen kann Mann es kontrollieren, ob diese schonmal das Vergnügen hatten oder nicht.
Die Herren stossen sich die Hörner ab und die Damen sind Schlampen…
:-S
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#11   Pius XII   14:08:12 | Dienstag, 11. März 2008
Ideologiefreund
man könne Liebesempfinden und Lust staatlich beeinflussen? Ich lasse mich jedenfalls weder zu viel Sex, noch zu wenig Sex beeinflussen. Weder bunte Bilder, noch Politik, noch religiöses Lehrwerk haben Einfluß darauf.
Tja, mein Lieber, Leute wie Sie glauben an alles, nur um nicht an Christus glauben zu müssen, auch an die absolute Autonomie des Einzelnen.
Natürlich ist die konkrete Umsetzung der Sexualität von äußeren Bedingungen beeinflußt. Solange die Ehe als Institution allgemein anerkannt ist, wird sich das sexuelle Leben in ihr abspielen und nur ausnahmsweise außerhalb, dann obendrein noch im Verborgenen. Hier hat also der soziale Code sehr wohl Einfluß auf das konkrete sexuelle Leben.
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#10   Ideologiefeind   13:49:21 | Dienstag, 11. März 2008
Wieviel Selbstvertrauen habt ihr (kreuz.net-Freunde), wenn ihr glaubt…
…man könne Liebesempfinden und Lust staatlich beeinflussen? Ich lasse mich jedenfalls weder zu viel Sex, noch zu wenig Sex beeinflussen. Weder bunte Bilder, noch Politik, noch religiöses Lehrwerk haben Einfluß darauf. Es überrascht mich ein wenig, dass Menschen sich diesbezüglich einem Diktat unterwerfen oder glauben, dies sei möglich. Das die Nationalsozialisten wenig Interesse daran hatten, neben ihrer Ideologie eine andere zu dulden, ist nachvollziehbar. Konkurrenz hätte in diesem Fall das Geschäft eher nicht belebt. Das der Artikel nebenbei falsche geschichtliche Bezüge herstellt, steht auf einem anderen Blatt. Das scheint ja hier ein Stilmittel zu sein.
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#9   matt2 †   13:30:34 | Dienstag, 11. März 2008
Die Liebe ist das einzig wahre religiöse Erlebnis…
das ist ja eine garnicht blöde und durchaus evangeliumkonforme Aussage, wenn man darunter nicht bloß die Sexuallust versteht.
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#8   zwobbel   12:22:38 | Dienstag, 11. März 2008
Was immer wieder vergessen wird:
Der NS hatte eine seiner hauptsächlichen ideologischen Insprirationen bei den Weltbevölkerungskontrolleuren. (Das sind die Vorläufer von IPPF u.ä…)
Diese waren/sind marxistisch und rassistisch. Deren Ursprung ist nicht in Deutschland und zeitlich am Anfang des 20. Jhrdts einzuordnen.
Die nationalen Sozialisten haben damals als willige Vollstrecker deren Ziele auf ihre Art umgesetzt. Heute setzen die internationalen Sozialisten deren Ziele auf ihre Art um. Opfer sind alle Völker in denen die sich austoben können. Hauptziele: Vernichtung der Familie und möglichst wenig Menschen auf der Erde.
„Kultur des Todes“ eben.
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#7   turk   12:21:26 | Dienstag, 11. März 2008
Gewissenserforschung für kreuz.net?
Anonyme Portale und „Zeitschriften wie ‘Das schwarze Korps’ und ‘Der Stürmer’ (gefallen?) gefielen sich in Detailfreude bei der Schilderung von Sexualverbrechen, um den Voyeurismus anzuheizen.“
Gewissenserforschung für kreuz.net und manche Einsender bzw. Redakteure???
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#6   HarroMeyer †   12:00:25 | Dienstag, 11. März 2008
Kurt@ So ist und so war es
ist natürlich enttäuschend, wenn man die Umerziehung so verinnerlicht hat :-)
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#5   timpressum †   11:56:53 | Dienstag, 11. März 2008
@ Kurt K.
Das ist ein Artikel nach dem Motto: „Alle Leute, die die Sexualmoral der Kirche nicht unterschreiben, sind Nazis!“
Also ein Gegenartikel zu den Bemühungen, Eva Herrmann selig zu sprechen, die ja noch die Hochschätzung der Nazis für die (christlichen) Mütter gelobt hat und nichts von den Sauereien der Nazi-Swingerclubs gewusst hat.
Auch auf kreuz.net gilt: „Swing(er) tanzen verboten!“
:-)
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#4   Bento   11:31:30 | Dienstag, 11. März 2008
wohl eher
im nationalsozialismus war alles schlecht.
und: die heutige sex-propaganda gleicht der der nazis. nur mit besseren graphischen möglichkeiten.
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#3   Kurt K.   11:27:32 | Dienstag, 11. März 2008
Ist das wieder einer dieser Artikel mit dem Motto:
Im Nationalsozialismus war nicht alles schlecht!
?
:-D
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#2   BlaBlaBla   11:16:50 | Dienstag, 11. März 2008
moral war hinderlich…
…beim bestreben des faschistischen regimes, möglichst viel kanonenfutter für führer und vaterland zu produzieren. hier war der spruch „liebet und vermehret euch…“ nur ein unmoralisches mittel zum zweck. deutschland wurde zur soldaten-gebährmaschinerie umfunktioniert.
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#1   Pius XII   11:12:00 | Dienstag, 11. März 2008
Mal wieder daneben
Es ist wohl anders: Der Nazismus hatte einfach keinen Grund, die bereits seit Anfang des Jahrhunderts bestehenden Liberalisierungstendenzen aufzuhalten. Die Sexualisierung ist keine NS-Erfindung, sie dürfte zum einen aus der Jugendbewegung stammen und zum anderen eine Gegenreaktion gegen die in der Tat heuchlerische Sexualmoral des späten 19. Jhds sein. Nach einer Abkühlung in den 50ern setzte sich die Entwicklung ab den 60ern bis heute fort. Der Nazismus hatte darauf keinen signifikanten Anteil, die These des Artikels ist falsch.
Entsprechend wimmelt es in dem Text von Verdrehungen: Klemperer beschreibt meines Wissens nicht den Zustand im III. Reich, sondern nach den Vergewaltigungen der Roten Armee. Himmler war ein übler Moralist; ausgerechnet diesen Blut-und-Boden-Sektierer zum Vorkämpfer der freien Liebe zu machen ist historischer Nonsens. Als der seinerzeitige Generalstabschef 1938 eine ex-Prostituierte heiratete, kam es zum empörten Aufschrei Hitlers. Auch das spricht gegen die These des Textes.
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