Kinderschlachtung
Was hat eine Gewaltpredigerin an einer Theologischen Fakultät verloren?
Vor einigen Jahren publizierten zwei hartgesottene Propagandisten der Abtreibungsgewalt einen Artikel, in dem sie für ihre perversen Ideen Reklame machten. Jetzt ist aus einer von ihnen etwas geworden.
Webseite des Instituts für Praktische Theologie der theologischen Fakultät Wien.
Webseite des Instituts für Praktische Theologie der theologischen Fakultät Wien.
(kreuz.net) Im Jahr 2004 veröffentlichte ‘Unique’ – das extremistische Magazin der Hochschülerschaft an der Universität Wien – einen Haßartikel unter dem Titel: „Abtreibung ist Frauenrecht!“

Die lebensfeindlichen Autoren des Textes waren Elisabeth Günther und Edda Strutzenberger.

Edda Strutzenberger war damals Mitglied der Universitätsvertretung, nachdem sie in der ‘Fakultätsvertretung Katholische Theologie’ tätig gewesen war.

Der Text der beiden Frauen ist eine brutale und gnadenlose Hetze gegen das Lebensrecht ungeborener Menschen. Er ruft sogar zur Ausweitung der Abtreibungsgewalt auf:

„Schlagwörter wie »Mein Bauch gehört mir« und der Ruf nach Selbstbestimmung der Frau haben demnach nichts von ihrer Aktualität und Dringlichkeit verloren“ – hetzen die beiden Autorinnen.

Frau Strutzenberger verteidigte die Tötung ungeborener Kinder
Frau Strutzenberger verteidigte die Tötung ungeborener Kinder
Der Artikel beschimpft auch die Beratertätigkeit katholischer Lebensrechtler von ‘Human Life International’, die vor den Wiener Kinderschlachthöfen stehen. In schon über 10.000 Fällen ist es ihnen gelungen, Kindern abtreibungswilliger Mütter das Leben zu retten.

Die beiden Haß-Autorinnen empören sich im weiteren, daß es Lebensschützern gelungen sei, ein unmoralisches Inserat zum Thema „Verhütung im Urlaub“ zu verhindern, das in der Zeitschrift des Österreichischen Automobilclubs ‘ÖAMTC’ hätte erscheinen sollen.

Der Artikel versucht auch eine skrupellose Rechtfertigung der Kinderabtreibung: „Es war ein langer und mühseliger Kampf für das fundamentale Recht auf Selbstbestimmung der Frau, der zur Fristenlösung führte“ – heißt es zum Beispiel.

Im Endeffekt sei die Forderung des „Rechtes auf Abtreibung“ eine der „Urforderungen der Arbeiterbewegung“.

Dagegen bezeichnen die Autorinnen die Forderung nach einem Abtreibungsverbot als angeblichen „Schritt zurück zu einem frauenverachtenden Zustand“.

Dann bejammern sie einen „konservativen Backlash“ in Irland, Portugal, Polen und Malta, weil diese Länder das Lebensrecht ungeborener Menschen damals respektierten.

Auch in Österreich sei – trotz der bereits durchgeführten Entrechtung ungeborener Menschen – noch viel zu erreichen:

„Es ist noch immer eine zentrale Forderung der Frauenbewegung, Frauen ihr Recht auf Selbstbestimmung nicht zu verweigern und Abtreibung auch auf Krankenschein vornehmen zu lassen.“

Nur vier Jahre später hat sich das Blatt offenbar gewendet.

Jetzt ist Edda Strutzenberger – eine der zwei Gewaltpredigerinnen – Assistentin im Fachbereich ‘Religionspädagogik und Katechetik’

Dekan und Fachbereichsleiter ist Professor Martin Jäggle.

Der Fachbereich ist Teil des ‘Instituts für praktische Theologe’ an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien.

Frau Strutzenberger hält im Rahmen der Ausbildung für Religionslehrer auch Lehrveranstaltungen.
      
8 Lesermeinungen
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#8   Robert Ketelhohn   00:01:25 | Dienstag, 7. Juli 2009
Würstchen
Bei uns ißt man Wiener mit Mostrich.
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#7   wiener   22:07:31 | Donnerstag, 13. März 2008
@ ketelhohn
1. leben wir in österreich und nicht im „deutschen südosten“. gerade 70 jahre nach dem „anschluss“ ist eine derartige verbale entgleisung völlig daneben.
2. kann ich beim besten willen nicht erkennen, was an den kopierten links zu besagter kollegin denn schlimm oder inkrminierend sein sollte. vielleicht kann das jemand einmal erläutern?
nur, dass die frau offenbar häufiger diverse tagungen moderiert bzw. als referentin auftritt und dass sie mehrere jahre für die katholische hochschuljugend tätig war und jetzt in der bundesjugendvertretung, kann doch wohl nichts schlimmes sein, oder irre ich mich da?
3. scheint es ja mit der versuchten hexenjagd nicht so ganz in schwung zu kommen. pech gehabt. ^-^
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#6   matt2 †   16:07:02 | Donnerstag, 13. März 2008
oh…ich sah gerade die Link-Liste von Kettelhohn…
das sind allerdings wenig vorteilhafte Inhalte…
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#5   matt   16:02:53 | Donnerstag, 13. März 2008
der Artikel lässt wiederum zu wünschen übrig…
es wurde hier z.B. nicht recherchiert, welche Meinungen die Dame heute vertritt, oder welche Inhalte sie im Rahmen der kath. Fakultät darbietet. Ein Skandal wäre es ja nur, wenn sie nachwievor solche Thesen in ihrer jetzigen Funktion verbreitet.
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#4   Sirilo   15:47:39 | Donnerstag, 13. März 2008
@Ketelhohn
Österreich ist der „deutsche Südosten“? Träumt hier jemand von einem neuen Anschluss? Sehnsucht nach Hitler auf dem Heldenplatz (1938)?
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#3   Robert Ketelhohn   10:40:17 | Donnerstag, 13. März 2008
–--
www.trainerei.at/index.php?option=com_con…
www.praxisjugendkirche.de/index.php?option=com_con…
www.ksoe.at/…-orgent-lehrgang.htm
www.kinderhabenrechte.at/…lt_Partizipation.pdf
www.efeu.or.at/…Schulentwicklung.pdf
www.jugendvertretung.at/…me/article/1073.html
Interessante Zusammenhänge. Ein Stich mitten ins Wespennest des Hirnwäsche-Projekts.
Diese Strukturen des Feindes haben offenbar das kirchliche Um- und Vorfeld fest im Griff. Was tun? Wespennest ausräuchern? Sumpf trockenlegen?
Es hilft nur eins: Komplett den Geldhahn abdrehen und den Krebs wegschneiden. Weg mit der Kirchensteuer (oder was immer ihr da Vergleichbares im deutschen Südosten habt), weg mit den pseudokatholischen Fakultäten. Aber zuerst neue Bischöfe.
Andernfalls wird der Krebs die Kirche in den deutschen Landen bald vollständig getötet haben. (Wenigstens die lateinische Kirche. Die Ostkirchen bleiben lebendig.)
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#2   matt2 †   10:23:41 | Donnerstag, 13. März 2008
Vielleicht hat sich aber die Frau auch tatsächlich eines besseren belehrt…
vielleicht kommen die Frauen in unserer Ges. ja wieder langsam zur Vernunft nach der Feminismus-Narretei. Dann fühlen sich vielleicht auch die Männer bei ihnen wieder besser aufgehoben und müssen sich nicht in irgendwelche Schwulitäten flüchten.
Die Rolle der Mutterschaft, der Schutz ihrer Leibesfrucht ist halt doch ein sehr wesentlicher Aspekt des Weiblichen, den auch übersteigertes Frauentum nicht „wegmachen“ kann mit plumpen, ideologischen Parolen. Die Liebe fordert von der Frau halt doch mehr als bloß sich als Herrin über das Männliche aufzuspielen.
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#1   Rodolfo Panetta   09:58:20 | Donnerstag, 13. März 2008
Typisch für hiesige Machtverhältnisse
So kennen wir das in der Kirche nördlich der Alpen. Die verantwortlichen Bischöfe, welche die Missio erteilen, sind mit dem Klammerbeutel gepudert!
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