kreuzmeldungen
Eine Beleidigung + Geständnis + Bewegung bei Ecclesia Dei + Gerettete Kirche + Meßopfer für Plastikföten?
Papst Benedikt XVI. in Brasilien.
Papst Benedikt XVI. in Brasilien.
Eine Beleidigung

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat dem chaldäischen Patriarchen von Bagdad, Emmanuel III. Kardinal Delly, anläßlich der Ermordung des Erzbischofs von Mossul, Mons. Faraj Rahho, kondoliert. Der Papst beklagte den „Akt unmenschlicher Gewalt, der die Würde des Menschen beleidige“. Der Vorfall „schade dem Anliegen, brüderlich im Irak zusammenzuleben“. Bisher ist unklar, ob die Entführer den Erzbischof umgebracht haben, oder ob er infolge seiner Herzschwäche starb.

Geständnis

Deutschland. Der ehemalige Pfarrer des oberpfälzischen Ortes Riekhofen hat am gestrigen Donnerstag durch seinen Rechtsanwalt ein umfassendes Geständnis abgelegt. Peter K. gab zu, sich über drei Jahre in 22 Fällen an einem Jungen vergangen zu haben, der zum Beginn der Mißbräuche elf Jahre alt war. Der Priester hatte immer wieder in den Intimbereich des Jungen gegriffen. Wegen einer Persönlichkeitsstörung ist der Ex-Pfarrer nur eingeschränkt schuldfähig. Er wurde zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt und wird auf unbeschränkte Zeit in der Psychiatrie behandelt.

Bewegung bei Ecclesia Dei

Vatikan. Gestern hat Papst Benedikt XVI. den bisherigen Sekretär der Kommission Ecclesia Dei, Prälat Camille Perl, zum Vizepräsidenten der gleichen Kommission ernannt. Die Kommission kümmert sich um die Gläubigen des Alten Ritus. Gleichzeitig stieg Prälat Mario Marini, bisher stellvertretender Sekretär, zum Sekretär der gleichen Kommission auf. Nach Angaben von Beobachtern ist es möglich, daß Prälat Perl schon bald zum Bischof geweiht wird.

Gerettete Kirche

Deutschland. Am Sonntag wird die Berliner Sankt-Clemens-Kirche als Gebets- und Predigtstätte neu eröffnet. Das Gotteshaus am Anhalter Bahnhof wurde 1910 von Kuratus Clemens August Graf von Galen, dem späteren Bischof von Münster erbaut. 2007 war das Areal, auf dem die Kirche steht, von der Berliner Domgemeinde St. Hedwig an einen privaten Investor verkauft worden. Der Förderverein hat nun das Kirchengebäude aus Spendenmitteln angemietet. Damit Sankt Clemens erhalten bleibt, ist der Förderverein als Träger dringend auf Spenden angewiesen. Eine Stiftung soll für den dauerhaften Unterhalt sorgen. Mit der Seelsorge wurden Vinzentiner-Patres beauftragt.

Meßopfer für Plastikföten?

„Rio de Janeiro – Die Kirche in Brasilien schreckt offenbar vor keinem Mittel zurück, um das ungeborene Leben zu schützen: Jetzt verteilten Priester 600 winzige Plastikföten an die mehr als 260 Gemeinden in Rio de Janeiro. In speziellen Messen würden den Föten beim heiligen Abendmahl Meßwein und Hostie dargebracht. Dann rufe der Priester die Gläubigen auf, für ein Ende der Abtreibungen zu beten, erklärte Vater Ramon von der Kirche Nossa Senhora da Paz im Stadtteil Ipanema.“

Aus einem Bericht des umstrittenen Boulevardmagazins ‘Spiegel-Online’ vom 13. März 2008
      
18 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#18   santa rita   16:03:54 | Samstag, 15. März 2008
Böser Blick
Ich kann mir nicht helfen, aber Ratzinger hat auf dem Bild den bösen Blick. So wie hier …hnews.files.wordpress.com/…enedict_xvi-evil.jpg.
Redaktion benachrichtigen
#17   Benedikt   23:12:35 | Freitag, 14. März 2008
Lebenslänglich?
Er wurde zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt und wird auf unbeschränkte Zeit in der Psychiatrie behandelt.
Unbestimmt, nicht unbeschränkt.
Redaktion benachrichtigen
#16   durchfuxt   15:04:54 | Freitag, 14. März 2008
@ Bruder Theo
Sie wissen doch, wir Homos nutzen zum Denken ein anderes Körperteil. Da muss das Weizen übrigends auch durch…
Redaktion benachrichtigen
#15   Bruder Theophil   14:49:00 | Freitag, 14. März 2008
@ derfux
Putziger Link. Jetzt weiss ich wenigstens, wo Sie Ihr Gehirn abgegeben haben. Schade ums Weizen im Kopf. Wo soll es wirken ?
Redaktion benachrichtigen
#14   durchfuxt   14:23:44 | Freitag, 14. März 2008
@ Bruder Theo
Ich habe doch mein Gehirn noch in vollem Betrieb, noch nicht mal ein Weizen ist drin…
Ich habe übrigends ein schönes Kaufhaus im Internet www.hm-leder.com/ entdeckt. Sollten Sie keine Lust auf Shopping haben, so klicken Sie bitte auf das Wort „Exit“ (links neben dem Papst)!
Redaktion benachrichtigen
#13   Bruder Theophil   13:53:10 | Freitag, 14. März 2008
@ derfux
Auch bei Kirchenorgeln sind Plastikflöten nicht zu empfehlen, Weder in Brasilien noch sonstwo!
Ist Freitag Mittag nicht reichlich früh, um das Gehirn fürs Wochenende an der Garderobe abzugeben ?
Redaktion benachrichtigen
#12   durchfuxt   13:17:19 | Freitag, 14. März 2008
@ stimme der vernunft
Auch bei Kirchenorgeln sind Plastikflöten nicht zu empfehlen, Weder in Brasilien noch sonstwo!
Redaktion benachrichtigen
#11   jeremy   12:41:09 | Freitag, 14. März 2008
Antwort
Es soll ja wohl „weder lesen“ noch“schreiben“ heißen.
weder lesen und schreiben ist völlig falsch
weder lesen oder schreiben geht wohl noch so gerade.
Redaktion benachrichtigen
#10   stimme der vernunft †   11:56:20 | Freitag, 14. März 2008
@durchfuxt
daran ändert auch ein Meßopfer nichts!
Ein NOM natürlich nicht. Aber mit einer stillen, hochheiligmässigen, absonderbaren tridentinischen Altopfermesse schon.
Redaktion benachrichtigen
#9   Sozialkatholisch   11:51:01 | Freitag, 14. März 2008
Frage:
– nach „lesen“ muß es „oder“ heißen
warum?
Redaktion benachrichtigen
#8   Genoveva   11:47:14 | Freitag, 14. März 2008
@Tilly: Lernen Sie Deutsch, …
bevor Sie das Bildungsniveau anderer Menschen pauschal verurteilen:
Der Islam ist die Primitivste Religion überhaupt. Nur Leute die weder lesen und schreiben gelernt haben können ihn anhängen oder überstudierte Verrückte.
– „Primitivste“ wäre klein zu schreiben
– Nach „Leute fehlt ein Komma
– nach „lesen“ muß es „oder“ heißen
– nach „haben“ fehlt ein weiteres Komma
– es heißt „ihm anhängen“ statt „ihn anhängen“
– „oder überstudierte Verrückte“ sollte nicht am Satzende stehen.
Fest steht: Sie sind kein „Überstudierter“.
Redaktion benachrichtigen
#7   durchfuxt   11:35:07 | Freitag, 14. März 2008
Jeder, der schon einmal
Flöte gespielt hat weiss, dass Plastikflöten immer schlechter klingen als echte Holzflöten, daran ändert auch ein Meßopfer nichts!
Redaktion benachrichtigen
#6   Bruder Theophil   09:55:15 | Freitag, 14. März 2008
@ Tilly
…nicht nur abgekupfert, sondern sehr wahrscheinlich das Ergebnis von syrisch-aramäischen Christen, die ostwärts missioniert haben. Der Islam hat die historisch-kritische Methode noch vor sich. Das wird für die fanatisierten Gläubigen nicht einfach…
Redaktion benachrichtigen
#5   Tilly   09:33:25 | Freitag, 14. März 2008
Kein Dialog mit Musls!!!!
Was will Papst Benedikt XVI. noch mit den Musls?
Es kann keinen Dialog mit ihnen geben! Alles andere ist verrat an Jesus CHRISTUS!
Diese Musls- Brüder haben doch ihren Koran bei Juden und Christen abgekupfert.
Und der angebliche Engel der Mohammed den Koran eingegeben hat war wenn es ihn überhaupt je gegeben hat ein Dämon.
Der Islam ist die Primitivste Religion überhaupt. Nur Leute die weder lesen und schreiben gelernt haben können ihn anhängen oder überstudierte Verrückte.
Redaktion benachrichtigen
#4   möchtegern-kathole   09:16:59 | Freitag, 14. März 2008
kreuz.net …
… zitiert nur den Spiegel-Online. Und der wird in kath. Fragen sicher nicht genau wissen, was er da zusammenfabuliert.
Zwischen den Zeilen kann man zu erraten versuchen, was richtig ist.
Redaktion benachrichtigen
#3   jeremy   08:59:31 | Freitag, 14. März 2008
Fremd
In speziellen Messen würden den Föten beim heiligen Abendmahl Meßwein und Hostie dargebracht o.O
Dieser Gedanke erscheint mir fremd.
Die Plastikfigürchen zu nehmen, um den vielfachen Mord greifbarer, vorstellbarer zu machen, kann ich ja noch nachvollziehen. Dass dies in einer Messe geschieht, auch noch – obwohl mir das schon fremd erscheint.
Aber Plastikfiguren die gewandelten Gaben „darzubringen“ – was soll das eigentlich heißen – liegt für mich nahe an irgendwelchen Vodooideen und ist nach meinem Verständnis ein Missbrauch der Eucharistie.
Vielleicht gerade noch erklärbar aus der dortigen Mentalität.
Redaktion benachrichtigen
#2   juergen   08:51:49 | Freitag, 14. März 2008
Messopfer für Plastikföten
Ich dachte immer, daß eine Messe nur für lebende und verstorbene Menschen appliziert werden kann.
Oder geht das neuerdings auch für Plastikfiguren?
Kann ich auch eine Messe für meinen Computer, die Spülmaschine oder das Bügeleisen lesen lassen?
Redaktion benachrichtigen
#1   Krak des Chevaliers   08:45:35 | Freitag, 14. März 2008
Messopfer für Plastikföten
Eine mutige Aktion der brasilianischen Kirche, wenn in der Praxis auch etwas eigenartig. Ich wünschte, auch die Kirche in Europa könnte sich endlich unüberhörbar zur himmelschreienden Sünde der Abtreibung äußern. Hier wird dieser größte Skandal seit den Völkermorden des vergangenen Jahrhunderts unter Stalin und Hitler immer von tot-geschwiegen.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
kreuzmeldungenKeine Statue + … kreuzmeldungenBruder von Johannes Paul I. gestorben + … kreuzmeldungenNeuer Termin + … kreuzmeldungenFür alle sichtbar + … kreuzmeldungenVerweltlichte Kirche + … kreuzmeldungenIdeologische Manipulationen + … kreuzmeldungenPapst in Südtirol + … kreuzmeldungenVerdienstvoller Vorgänger + … kreuzmeldungenLobrede auf Kardinal Kasper + … kreuzmeldungenMystizismus und Askese kreuzmeldungenHolocaust beenden + … kreuzmeldungenBitterkeit + … kreuzmeldungenMehr Katholiken, mehr Seminaristen, mehr Priester + … kreuzmeldungenAm ersten Mai? + … kreuzmeldungenNuntius kritisiert Israel scharf + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net