Bei der Beerdigung des Gründers der Benediktinerabtei in Le Barroux hat der Sekretär der päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, Prälat Camille Perl, ein besonderes Zeugnis abgegeben. Der Text.
Samstag, 15. März 2008 00:51
Anita Berber †: Ich würde sagen…
…das Durchschnittsalter auf dieser Seite liegt bei 75 +.
Das erklärt auch warum es hier so oft um den Zweiten Weltkrieg geht.
Anscheinend halten die jetzt alle ihren Schönheitsschlaf.
Dabei heißt es, je näher man dem Tod ist desto weniger Schlaf braucht man.
Das erklärt auch warum es hier so oft um den Zweiten Weltkrieg geht.
Anscheinend halten die jetzt alle ihren Schönheitsschlaf.
Dabei heißt es, je näher man dem Tod ist desto weniger Schlaf braucht man.
Samstag, 15. März 2008 00:29
Rübezahl: Brevier
Sacerdos helveticus:
„Hier wäre das nicht das Breviarium Romanum, sondern das Breviarium Monasticum zu konsultieren.„
Anders kann’s auch nicht sein.
Ich habe gerade nachgeschaut, die Übersetzung des fraglichen Satzes im Artikel stimmt.
Das Original lautet:
„Le Seigneur n’a pas exaucé cette prière un peu spéciale, mais ses dernières paroles étaient celles de l’office de None, récitées avec son abbé : Pater noster, qui es in cælis, sanctificetur nomen tuum, adveniat regnum tuum… fiat voluntas Tua.“
Dass es jedoch „solche“ Unterschiede zum Monasticum scheinbar gibt, war mir nicht bekannt.
Liebe Grüße
der Rübezahl
„Hier wäre das nicht das Breviarium Romanum, sondern das Breviarium Monasticum zu konsultieren.„
Anders kann’s auch nicht sein.
Ich habe gerade nachgeschaut, die Übersetzung des fraglichen Satzes im Artikel stimmt.
Das Original lautet:
„Le Seigneur n’a pas exaucé cette prière un peu spéciale, mais ses dernières paroles étaient celles de l’office de None, récitées avec son abbé : Pater noster, qui es in cælis, sanctificetur nomen tuum, adveniat regnum tuum… fiat voluntas Tua.“
Dass es jedoch „solche“ Unterschiede zum Monasticum scheinbar gibt, war mir nicht bekannt.
Liebe Grüße
der Rübezahl
Samstag, 15. März 2008 00:14
sacerdos helveticus: Breviergebet
Hier wäre das nicht das Breviarium Romanum, sondern das Breviarium Monasticum zu konsultieren. Auch von diesem gibt es eine Ausgabe gemäss den Rubriken von 1960/2.
Freitag, 14. März 2008 23:51
Rübezahl: Non – Pater noster
Vater Unser in der Non? – Das wüßt ich aber …
„ Preces dicuntur tantum in Officiis de Tempore, et quidem:
a) in Laudibus et Vesperis feriæ IV et VI temporis Adventus, Quadragesimæ et Passionis;
b) in Laudibus et Vesperis feriæ IV et VI Quatuor Temporum mensis septembris;
c) in Laudibus sabbatorum Quatuor Temporum, excepto sabbato infra octavam Pentecostes. „
Liebe Grüße
der Rübezahl
„ Preces dicuntur tantum in Officiis de Tempore, et quidem:
a) in Laudibus et Vesperis feriæ IV et VI temporis Adventus, Quadragesimæ et Passionis;
b) in Laudibus et Vesperis feriæ IV et VI Quatuor Temporum mensis septembris;
c) in Laudibus sabbatorum Quatuor Temporum, excepto sabbato infra octavam Pentecostes. „
Liebe Grüße
der Rübezahl
Freitag, 14. März 2008 23:24
Benedikt: @ Bischof
Ja kommt das Vaterunser nun in der Non (nach 1962er Brevier) vor oder nicht?
Donnerstag, 13. März 2008 13:44
Alois Bischof: Benedikt,
das ist doch ganz einfach. Die infiltrierte und übernommene, vorher gute Liturgische Bewegung wurde ab
1965 von Leuten übernommen die den animus delendi als Ziel und Treibstoff hatten, und sovieles wie möglich
zerstören („reformieren“) wollten.
Das gilt auch bei den neomodernistischen („liberalen“ bzw. „konzilstreuen“) Theologen und Vatikanbürokraten in Frage der hl. kath. Glaubenslehre und der Disziplin.
Warum wundern Sie sich erst jetzt über die Totalzerstörung der hlg. römisch-katholischen Kirche die schon 40 Jahre vorangetrieben wird. Nicht nur in Deutschland und Österreich, sondern auch in der infiltrierten Vatikanbürokratie.
Animus delendi. Das Stichwort. Es gibt dazu auch ein Buch. Googlen Sie mal.
Das gilt auch bei den neomodernistischen („liberalen“ bzw. „konzilstreuen“) Theologen und Vatikanbürokraten in Frage der hl. kath. Glaubenslehre und der Disziplin.
Warum wundern Sie sich erst jetzt über die Totalzerstörung der hlg. römisch-katholischen Kirche die schon 40 Jahre vorangetrieben wird. Nicht nur in Deutschland und Österreich, sondern auch in der infiltrierten Vatikanbürokratie.
Animus delendi. Das Stichwort. Es gibt dazu auch ein Buch. Googlen Sie mal.
Donnerstag, 13. März 2008 11:42
Benedikt: Frage
Die letzte Sätze bedeuten, dass in der Non im alten Brevier das Vaterunser vorkommt – ist das so? Warum wurde das gestrichen?
Donnerstag, 13. März 2008 08:39
LandorganistII: @marcelus
Pappendeckel?
Das ist Häresie!
Donnerstag, 13. März 2008 00:22
Alois Bischof: Versöhnung
Wiederversöhnung“, „Versöhnung“ und Trennungen überwinden?
Wieso denn Prälat Perl, wo doch niemals ein Schisma da war und die Krise auch jetzt Dom Gérards Widerstandsaktivitäten Legitimität verleiht!
Oder hat er sich eigentlich mit einer „neuen Ideologie“ „versöhnt“ die seit 1958, 1962 oder 1965 im Vatikan vorherrscht und die weltweite Kirche verwirrt und sogar die letzten treuen Schäflein vergiftet? Wenn die alte, wirklich römisch-katholische Kirche, z.B. unter Pius XII., die wahre und richtige wahr, hat Dom Gérard lediglich „weitergegeben, was auch er bekommen“ (cfr. 2 Thess.) und dann gäbe es nur eine Versöhnung von Irrlehrern und denjenigen die die kirchliche katholische Disziplin auf und nach dem Konzil verworfen hatten, mit der katholischen Kirche, und so war doch Dom Gérard nicht im Irrtum, als er einfach das Benediktinerleben so weiterführte und das hl. Meßopfer só zelebrierte, wie er es auch aus der Hand der hl. Kirche empfangen hatte!
Requiescat in pace.
Wieso denn Prälat Perl, wo doch niemals ein Schisma da war und die Krise auch jetzt Dom Gérards Widerstandsaktivitäten Legitimität verleiht!
Oder hat er sich eigentlich mit einer „neuen Ideologie“ „versöhnt“ die seit 1958, 1962 oder 1965 im Vatikan vorherrscht und die weltweite Kirche verwirrt und sogar die letzten treuen Schäflein vergiftet? Wenn die alte, wirklich römisch-katholische Kirche, z.B. unter Pius XII., die wahre und richtige wahr, hat Dom Gérard lediglich „weitergegeben, was auch er bekommen“ (cfr. 2 Thess.) und dann gäbe es nur eine Versöhnung von Irrlehrern und denjenigen die die kirchliche katholische Disziplin auf und nach dem Konzil verworfen hatten, mit der katholischen Kirche, und so war doch Dom Gérard nicht im Irrtum, als er einfach das Benediktinerleben so weiterführte und das hl. Meßopfer só zelebrierte, wie er es auch aus der Hand der hl. Kirche empfangen hatte!
Requiescat in pace.
Mittwoch, 12. März 2008 20:31
Marcelus: Die Mitra kann doch sicher auch lang oder kurz sein
Eine Mitra besteht doch grundsätzlich aus zwei Pappendeckeln.
Tridentinus
Im Deutschen ist eine Mitra entwender hoch oder niedrig, nicht aber lang oder kurz.
Tridentinus
Im Deutschen ist eine Mitra entwender hoch oder niedrig, nicht aber lang oder kurz.
Mittwoch, 12. März 2008 19:35
LandorganistII: Na, wenn der Verstorbene
bei der Wahl seiner Mitra da mal nicht gegen irgendwelche von den Tradis so geliebten Rubriken verstoßen hat…
Mittwoch, 12. März 2008 19:12
Alois Bischof: Status
Die Abtei Le Barroux ist seit August 1988 nicht mehr mit der römisch-katholischen pia unio Priesterbruderschaft
St. Pius X. assoziiert, sondern seitdem eine direkt dem Hl. Stuhl unterstellte Abtei mit Erlaubnis zum
Verwenden aller liturgischen Bücher des Jahres 1962 („tridentinisch“).
Von 1973 bis 1988 war der vor kurzem gestorbene Dom Gérard O.S.B. einer der festesten und treuesten Verbündeten des großen Helden des Traditionswiderstandes, Erzbischof Lefebvres.
Von 1973 bis 1988 war der vor kurzem gestorbene Dom Gérard O.S.B. einer der festesten und treuesten Verbündeten des großen Helden des Traditionswiderstandes, Erzbischof Lefebvres.
Mittwoch, 12. März 2008 18:34
Gotthard: Status?
Ist diese Abtei nun eine Ecclesia Dei Gemeinschaft oder gehört sie zu den Pius-Leuten?
Mittwoch, 12. März 2008 17:59
Alois Bischof: Dom Gérard
war ein guter Mensch und Abt und hat das Benediktinerleben in Westeuropa fast gerettet, könnte man sagen.
Jedoch daß Prälat Perl hier wieder spricht über Versöhnung mit dem Apostolischen Stuhl, als wäre Le Barroux in irgendeinem „Schisma“ gewesen 1987, und über einen Kniefall (der humilitas ausdrückt) wegen dessen was er angeblich über Papst und Bischöfe gesagt habe, ist unerträglich.
Natürlich wollen Vatikanische Karrierebürokaten des Neomodernismus und des Neoprotestantismus und des Ökumenismus ihre Position stärken, aber die Kritik Dom Gerards und Erzbischof Lefebvres an den panreligiösen, synkretistischen, relativistischen und (falsch)ökumenistischen Aussagen Pauls VI., Johannes Paul II. war doch nicht unberechtigt.
Im Gegenteil, heutzutage erscheint uns diese Zurechtweisung des „erneuerten“ „modernen“ Roms seitens des damaligen Benediktiners und seines treuen, bescheidenen Erzbischöflichen Verbündeten, als nahezu prophetisch, wo doch die totale Apostatie der einmals katholischen Länder wegen des Liberalismus und des Progressismus in Kirche und Staat nach Vatikanum II. und die totale Vernichtung des Heiligen und unwandelbar Wahren in der hl. römisch-Katholischen Kirche Gottes so deutlich sind wie noch nie.
Bescheidenheit. Dom Gérard wollte das gute sehen, aber war er nicht allzu positiv und vielleicht sogar (aber nicht skandalös) etwas naiv in den Beziehungen zum „neuen“ Vatikan, wo anglikanische Erzlaien ihre „Eucharistie“ feiern dürfen in Santà Sabina?
Jedoch daß Prälat Perl hier wieder spricht über Versöhnung mit dem Apostolischen Stuhl, als wäre Le Barroux in irgendeinem „Schisma“ gewesen 1987, und über einen Kniefall (der humilitas ausdrückt) wegen dessen was er angeblich über Papst und Bischöfe gesagt habe, ist unerträglich.
Natürlich wollen Vatikanische Karrierebürokaten des Neomodernismus und des Neoprotestantismus und des Ökumenismus ihre Position stärken, aber die Kritik Dom Gerards und Erzbischof Lefebvres an den panreligiösen, synkretistischen, relativistischen und (falsch)ökumenistischen Aussagen Pauls VI., Johannes Paul II. war doch nicht unberechtigt.
Im Gegenteil, heutzutage erscheint uns diese Zurechtweisung des „erneuerten“ „modernen“ Roms seitens des damaligen Benediktiners und seines treuen, bescheidenen Erzbischöflichen Verbündeten, als nahezu prophetisch, wo doch die totale Apostatie der einmals katholischen Länder wegen des Liberalismus und des Progressismus in Kirche und Staat nach Vatikanum II. und die totale Vernichtung des Heiligen und unwandelbar Wahren in der hl. römisch-Katholischen Kirche Gottes so deutlich sind wie noch nie.
Bescheidenheit. Dom Gérard wollte das gute sehen, aber war er nicht allzu positiv und vielleicht sogar (aber nicht skandalös) etwas naiv in den Beziehungen zum „neuen“ Vatikan, wo anglikanische Erzlaien ihre „Eucharistie“ feiern dürfen in Santà Sabina?
Mittwoch, 12. März 2008 17:22
Tridentinus: Im Deutschen
ist eine Mitra entwender hoch oder niedrig, nicht aber lang oder kurz. Das müsste bei der Übersetzung aus dem Französischen natürlich berücksichtigt werden, zumal es schon in der Überschrift vorkommt. Für mein Sprachempfinden ein peinlicher Lapsus!
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