Sexualaufklärung für Kindergartenkinder besteht neuerdings darin, daß deren Opfer lernen, am Penis oder an der Scheide anderer Kinder zu riechen. Von Michael Brenner.
Kirchliche Vereine bewerben als Mitherausgeber die Broschüre „lieben kuscheln schmusen“, die dringend gestoppt werden müßte.
(kreuz.net) Es ist unglaublich, daß so viele kirchliche und staatliche Einrichtungen der deutschen Organisation
‘pro familia’ vertrauen, die mit dem internationalen Abtreibungsnetzwerk ‘Planned Parenthood’ verbunden
ist.
Ein jüngstes Beispiel ist die Broschüre „Mißbraucht“. Untertitel: „Sexuelle Ausbeutung von Jungen
und Mädchen“.
Herausgeber der Schrift ist der Ludwigshafener Arbeitskreis „Gewalt gegen Frauen“. Er
bietet Informationen und Hilfen für Lehrer, Erzieher, Eltern und andere Erwachsene an.
Zu dem Arbeitskreis
gehören unter anderem die katholische Caritas, die katholische Frauenhilfe Solwodi oder die evangelische
Fachhochschule für Sozial- und Gesundheitswesen.
Auch öffentliche Institutionen sind vertreten: die
Gleichstellungsstelle der Stadt Ludwigshafen, die Polizeiinspektion Ludwigshafen, das Polizeipräsidium
Rheinpfalz, das Jugendamt, die Staatsanwaltschaft Frankenthal.
Natürlich fehlt auch der Ludwigshafener
Ableger der notorischen ‘pro familia’ nicht.
In der genannten Broschüre preist ‘pro familia’ ihr Werk
„lieben kuscheln schmusen“ an, das im Ökotopia Verlag erschienen ist. Es handelt sich um eine angebliche
„Hilfe für den Umgang mit kindlicher Sexualität im Vorschulalter“.
Das Vorwort der Broschüre bedauert,
daß man sich heute sehr mit dem Schutz der Kinder vor sexuellem Mißbrauch, nicht aber mit der Einführung
der Kinder in die Welt der Erotik beschäftige.
Sexuelle Sinnlichkeit soll nach ‘pro familia’ erlaubt
werden, damit Kinder Befriedigung erfahren.
Auf Seite 31 wird folgende Situation vorgestellt: „Der Opa
nimmt seine Enkelin auf den Schoß und bekommt eine Erektion.“ Dabei wird die Frage gestellt, ob es sich
hier um Mißbrauch handle.
Das erigierte Glied des Opas weist nach Angaben von ‘pro familia’ nicht auf
einen Mißbrauch hin.
Die umstrittene Organisation leugnet ferner, daß Sexualität im Menschen erst
nach und nach erwacht. Zitat auf Seite 39:
„Von einem Erwachen der Sexualität kann überhaupt keine
Rede sein. Die Sexualität hat nie geschlafen. Nur die Erwachsenen haben gepennt.“
Auf Seite 45 beklagt
sich ‘pro familia’ über folgenden Mißstand im Kindergarten: „Wenn ein Junge und ein Mädchen versuchen,
das Glied in die Scheide einzuführen, wird das auf der Stelle unterbunden, unabhängig davon, ob die
Kinder dabei Spaß haben oder nicht.“
Wenn das Schamgefühl bei Kindern normal funktioniert und sie öffentlich
nicht nackt sein wollen, stößt das bei ‘pro familia’ auf Unverständnis. Zitat: „Ohne die Ursachen kennen
zu müssen, spüren die ErzieherInnen: ‘Bei diesen Kindern stimmt was nicht.’“
Auf Seite 78 wird gezeigt
wie ein gesundes Kind seine Eltern malt – den Vater, der mit einem großen Penis uriniert und die Mutter
mit besonders stark hervorgehobenen Schamlippen.
Eine Seite weiter wird das Machwerk „Zeig mal!“ – das
große Aufklärungsbuch der 68er – bejubelt. Darin wird Unzucht zwischen Kindern und Erwachsenen ausdrücklich
als empfehlenswert beschrieben, sofern sie in sogenannter Einvernehmlichkeit geschehe.
Kinderschänder
betonen bekanntlich gern, daß sie stets auf „Einvernehmlichkeit“ achten würden, die sie den Kindern
unterstellen und diese so zu Miteingeweihten und Mitgefangenen machen.
Auf Seite 84 wird empfohlen, daß
Kinder am Penis oder an der Scheide anderer Kinder riechen lernen.
Auf Seite 90 werden Erzieher aufgefordert,
alle Kinder des Kindergartens nackt auszuziehen und zu „Po-Begutachtern“ zu machen.
Die Oberkörper und
Köpfe der Kinder sollen mit Bettlaken abgedeckt werden. Ein Kind muß das Po-Spiel beginnen. Es besteht
darin zu erraten, welcher Po zu welchem Kind gehört.
Es folgt auf Seite 90 das „Dieser Pimmel gehört
zu“ Spiel. Kinder sollen dabei Nacktbilder von Zuhause mitbringen und aus diesen sogenannte Memorys machen.
Auf Seite 98 werden die Erzieher ermuntert, mit Kindern „Mars-Nackedeis“ zu spielen.
Dabei stellen sich
alle Kinder nackt Rücken an Rücken. Sie spreizen weit die Beine und reiben die Hintern aneinander. Durch
die gespreizten Beine hindurch sollen die Kinder sich dann die Hände reichen.
Eine Schuldirektorin erzählte
mir vor Jahren, daß sie Vertreter von ‘pro familia’ in die Klasse eingelassen habe. Während der ‘pro
familia’ Schulstunde sei ihr der Atem gestockt.
Was ‘pro familia’ unter Kleinkinder- und Grundschulkinderaufklärung
versteht ist ein Verbrechen an unschuldigen Kinderseelen.
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Summa I 2,3 Bin beim Stöbern auf die Diskussion gestoßen. Darf ich zwischenfragen, warum ein Buch in
dieser Frage „aktuell“ zu sein hat? Zwingt die Wissenschaft heutiger Tage, Giordano Bruno nachzugehen
und weltliche Unendlichkeit anzunehmen? Finde kein Argument in der Forderung.
@Dom_Drink Glauben schließt Wissen nicht aus. Gilt auch umgekehrt. Übrigens war die „Erkenntnis“ von
A.Schopenhauer: „Nichts ist ohne Grund, warum es sey“ gar nicht so ver- kehrt – mit dem Fehler, das ganze
ad infinitum führen zu wollen. St.Thomas Aquinas hat genau die richtigen Schlüsse gezogen. Und sie gelten
heute genau so wie vor 734 Jahren. Lesen Sie mal nach. Und was die Evo- lutionstheorie anbelangt – ich
traue Gott schon einiges zu – nämlich alles!! WIE er die Welt erschaffen hat, ist letztendlich unerheblich.
Wichtig ist – DAß!
Etwas aktueller… …sollten ihre Autoren schon sein! Seit T. v. Aquin ist in der Wissenschaft einiges
passiert! Wie Ihnen der Missing link in der Evolutionstheorie fehlt, fehlt mir in der Religion der Missing
Link „Gott“! Aber Glauben unterscheidet sich nunmal von Wissen.
Schön… …das es hier auch nicht- hetzerische, konstruktive Beiträge gibt. Anders als viele Gläubige
die Atheisten, verteufle ich die Kirche nicht! Spiritualität ist menschlich und wichtig. Der Glaube muss
heilig bleiben, das ist meine Meinung. Jedoch darf er andern gegenüber nicht anmaßend sein, dann biete
ich paroli.
#436 Florian Geyer 20:13:59 | Samstag, 22. März 2008
@Dominik „wenn sie mir einen Gottbeweis liefern, trete ich Ihrer „Gemeinschft“ gerne bei!“ sie sind aufrichtig
sowas respektiere ist. Wissen Sie es gibt Leute in der Kirche die glauben an gar keinen Gott und verwechseln
die Kirche mit der Gewerkschaft und caritaticen Hilfsorganisation welche halt auch ein bischen spirituell
ist. Wären die so ehrlich wie sie und blieben fern, gäbs nicht so viele Probleme.
Doriano Welt, wie bist du schlecht! Fangen sie doch das Missionieren an, wenn sie mir einen Gottbeweis
liefern, trete ich Ihrer „Gemeinschft“ gerne bei! Bis dahin glaube ich allein an das gute im Menschen,
an seine Fähigkeit zur Toleranz und das Bestreben ebend jenes Wesen, sich und seiner Umwelt den Frieden
zu erhalten. aber wissen sie was, daran muss man eben so fest glauben wie an Gott.
@Dom_Drink Schon arg bedenklich, was Sie da so schreiben. Und Sie sind gefährlich – weitaus gefährlicher
als beispielsweise Kurt. Was Sie propagieren, ist dazu geeignet die Gesellschaft kaputt zu machen. Wissen
Sie – es gibt gewisse Dinge mit denen man noch „irgendwie leben“ kann. Aber wenn es darum geht, die von
Gott gegebene Würde des Menschen zu zerstören, dann hört der Spaß auf. Und wenn zwei Menschen in gegenseitigem
Einvertändnis sich dazu entschließen das Böse zu tun, dann wird deshalb noch lange nicht etwas Gutes
daraus. Ein schlechter Baum kann keine guten Früchte tragen. Ich weiß – so etwas verstehen Sie nicht –
ist aber egal.
@Kurt K.: Häretiker sind Kirchenfeinde Häretiker sind auch keine Freunde. Oder würde Erich Honecker
Sozialdemokraten in der SED als Freunde ansehen? Kurt K. Sagt doch schon ein Sprichwort sinngemäß: Wenn
deine Feide im streit untereinander liegen, dann sitze mit deinem Freunden und lache. Sind sie sich aber
einig, so lege Steine auf die Wälle und die Hand an deinen Bogen. Katholiken selbst haben allerdings
keine Feinde von sich aus, sondern nur Freunde, die feindlich agieren.
An Wahrheitsfreund Jetzt sind wir wieder an einem besonderen Punkt angelangt. ‘Die katholische Kirche
leugnet die evolutionstheorie, also verschonen sie uns mit Bezügen zum Tierreich (stichwort Kätzchen).
Diese Vergleiche sind wenig sinnvoll, sehen sie doch den Menschen als Krone der Schöpfung. oder irre
ich mich? Es gibt auch durchaus Tiere, die ihre Jungen fressen, sollten wir uns daran ein Beispiel nehmen?
Und dann gehts schon wieder gegen Homosexuelle: Denken sie bei Sado- Maso immer nur an Homosexuelle? Ich
denke da an Dominas, die Männer mittleren Alters verdrischen. Aber das geht sie ja nichts an, da beide
dies in beiderseitigem Einvernehmen tun. Ausserdem geht es dabei um ein Macht/ Unterwerfung Spiel, was
eine Perversion dar stellt, aber der Gesellschaft nicht schadet. Es gibt wenige, gesellschaftsgefährdende
sexuelle Perversionen, mir viele auf anhieb nur pädophilie ein. alles andere ist allerhöchstens moralisch
verwerflich, aber nur in den Augen einer Minderheit, wie ihren Fundamentalistenbrüdern und Schwestern.
Nun, über die verschiedenen formen der Erziehung können wir hier nicht diskutieren. Wer Schläge als
Probates Mittel verkauft, katapultiert sich ins gesellschaftliche Abseits. Betiteln sie die Gewaltfreie
Erziehung nicht als antiautoritär! Die modernen Erzieheungsmaßnahmen sind, wer hätte das gedacht, im
Grundsatz schon vor hundert Jahren „erfunden“ worden, als man erkannte, das Kinder nicht nur kleine Erwachsene
sind, sondern Wesen, die nur durch Liebe gedeihen.
#430 Humbelina 19:01:43 | Donnerstag, 20. März 2008
Sie sind ALLEN MENSCHEN ZUWIDER! Ihr seid Nachfolger der Gemeinden Gottes in Judäa in Christo Jesu geworden,
weil ihr ebendasselbe erlitten habt von euren Blutsfreunden, was jene von den Juden, welche auch den HERRN
Jesus getötet haben und ihre eigenen Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind
allen Menschen zuwider, wehren uns, zu predigen den Heiden, damit sie selig würden, auf daß sie ihre
Sünden erfüllen allewege; denn der Zorn ist schon über sie gekommen zum Ende hin.
Hach, ich freu mich! Sagt doch schon ein Sprichwort sinngemäß: Wenn deine Feide im streit untereinander
liegen, dann sitze mit deinem Freunden und lache. Sind sie sich aber einig, so lege Steine auf die Wälle
und die Hand an deinen Bogen.
#428 Marcelus 18:48:33 | Donnerstag, 20. März 2008
@„Sozialkatholisch“: Viel ist bei Ihnen leider nicht dahinter Marcelus du bemitleidenswerter nicht allgemeiner
Christ, du der in Hochmut und Überheblichkeit badender, weise mir doch mal eine Häresie nach, aber du
kannst ja sowieso nur arrogant posten was dir blind eingetrichtert worden ist! Was man sagt, ist man ja
allgemein selber.
@ Marcelus Marcelus du bemitleidenswerter nicht allgemeiner Christ, du der in Hochmut und Überheblichkeit
badender, weise mir doch mal eine Häresie nach, aber du kannst ja sowieso nur arrogant posten was dir
blind eingetrichtert worden ist! Ach übrigens, im Himmel sind nicht alle Katholiken, aber genug die auf
der Erde nicht katholisch waren!
#426 Marcelus 18:41:10 | Donnerstag, 20. März 2008
@Sozialkatholisch: Kommt drauf an, wie sich ein Nichtkatholik die Ewigkeit vorstellt. Im Himmel sind nur
Katholiken, in der Hölle allerdings auch, da auch die Verdammten der Hölle inzwischen die katholische
Wahrheit mit Sicherheit kennen bzw. leider noch kennenlernen.
#421 Marcelus 18:30:18 | Donnerstag, 20. März 2008
Kommt drauf an, was „sozialkatholisch“ mit „katholischem Lager“ meint Willst du hier damit ausdrücken
das im katholischen Lager weniger Leute sind die sich um eine vorbildhafte Erziehung bemühen?
@ Marcelus Gerade viele aus areligiösen Gebieten und Parteilagern sind, was Erziehung betrifft, sehr
vorbildhaft. Das ist eine absolut undurchdachte wie widersinnige Aussage, viele absolute vorzeige Eltern
findet man in keinem Lager, an guter Erziehung muss auf beiden Seiten gearbeitet werden. Willst du hier
damit ausdrücken das im katholischen Lager weniger Leute sind die sich um eine vorbildhafte Erziehung
bemühen?
#419 Marcelus 18:12:46 | Donnerstag, 20. März 2008
@Kurt K.: Sie haben es wohl auf den Punkt gebracht Ich glaube, da ist der Wunsch Vater des Gedankens,
Sk. Nicht „Gläubig/Ungläubig“ sondern Gebildet/ungebildet sind die wahrscheinlicheren Gegensätze hier.
Gerade viele aus areligiösen Gebieten und Parteilagern sind, was Erziehung betrifft, sehr vorbildhaft.
@ Kurt Gebildet und ungebildet spielt natürlich eine Rolle, aber es ist nicht der tragende Punkt, die
meiste Literatur über Kindererziehung habe ich übrigens in katholischen Buchhandlungen gesehen und gehe
stark davon aus das solche Literatur auch überdurchschnittlich in evangelischen Buchhandlungen angeboten
wird. Der christliche Glaube verlangt nun mal das man sich bemüht der Verantwortung die man mit seinen
Kindern hat gerecht wird. Damit will ich nicht sagen das jeder Agnostiker etc. sich dieser Verantwortung
nicht pflichtbewusst stellt, aber prozentual bestimmt weniger. Ein Pflichtkurs für Eltern ist aber immer
noch Quatsch, um noch mal einen Blick auf den Artikel zu werfen, so wird das dann nämlich auch ändern.
Der Staat sollte niemals so bewusst und diktatorisch in die Erziehung eingreifen, das endet ideologisch.
Aber das Geld für so einen Quatsch wird uns vermutlich sowieso bald ausgehen.
@ Sozialkatholisch Was heißt Jupp.zz Sollte heissen: Ja. zz=zeichen zuende Ich vermute ganz stark das
gläubige Eltern sich freiwillig viel eher Litaratur über die Kindererziehung besorgen als Ungläubige/Agnostiker
etc Ich glaube, da ist der Wunsch Vater des Gedankens, Sk. Nicht „Gläubig/Ungläubig“ sondern Gebildet/ungebildet
sind die wahrscheinlicheren Gegensätze hier. Und was die Pflichtkurse angeht: Da könnte ja auch die
katholische Kirche eine „Lizenz“ erwerben. Jedenfalls wäre es für viele Eltern ganz sinnig, einen solchen
Kurs besucht zu haben. Diejenigen, die sich ihnehin mit dem Thema beschäftigen und versuchen, etwas darüber
zu lernen, die würden ja von so einem kurzen „Crashkurs“ ohnehin kaum beeinflusst. Aber diejenigen, die
keinen blassen Schimmer davon haben und aufgrund vieler Ursachen (Ungebildetheit z.B.) nie auf die Idee
kommen würden, ein Buch darüber zu lesen, vielleicht schon. Es ist jedenfalls für mich völlig unverständlich,
wieso ich beispielsweise einen Kettensägenschein machen musste vor 2 Jahren, obwohl ich mit den Dingern
schon jahrelang Holz gemacht hab – es jedem Elternpaar aber einfach so erlaubt wird, seine Kinder zu (v)erziehen.
Kindergärtner müssen eine Ausbildung haben – wieso Eltern nicht? Und, SK, die „Elternausbildung“ muss
nicht ideologisch sein.
Tut mir Leid Kurt das bitte ist mir nur so rausgerutscht. Einen Pflichtkurs für Eltern halte ich für
Quatsch, solche Kurse müssten ja eine Lizenz bekommen und da ist die Gefahr der Ideologisierung wohl
doch sehr stark. Ich vermute ganz stark das gläubige Eltern sich freiwillig viel eher Litaratur über
die Kindererziehung besorgen als Ungläubige/Agnostiker etc., also verantwortungsvoller die Erziehung
angehen. Was heißt Jupp.zz?
Whf Martin / Sozialkatholisch Am Rande, Whf Martin: Sogar die Katzenmutter haut ihrem Jungen eins drauf,
wenn es sich zu weit entfernt hat, erzählte mir eine Bäuerin. Dolles Argument. Könnte das vielleicht
daran liegen, dass die Sprache der Katzen nicht soo differenziert ist wie die des Menschen? Aber was weiss
ich schon über Ihr Vermögen, mit Ihren Kindern zu reden… –-----------------------------------------------------
@ Sozialkatholisch: es gibt nun mal leich und schwererziehbare Kinder mit tausend Facetten dazwischen.
Klar. Es gibt auch erziehungfähige Eltern und erziehungsunfähige mit tausend Facetten dazwischen. Was
ich nicht verstehen kann ist: Wieso machen Sie alles an den Kindern fest? Klar gibts bei Kindern unterschiedliche
Persönlichkeiten. Aber kaum ein Elternteil hat Erziehung gelernt, ausser von den eigenen Eltern. Was
die falsch machten macht dann wahrscheinlich auch die Nachfolge-Generation bei ihren Kindern widerum falsch.
Bzw andersrum formuliert: Wenn etwas für einen selbst gut war / nicht geschadet hat, dann bedeutet das
nicht, dass es auch dem eigenen Kind nicht schadet. Man verlangt für jeden Kack heute eine Ausbildung
(was im allgemeinen auch gut so ist) – nur bei einem der wichtigsten Felder nicht: Bei der Kindererziehung.
Warum macht man keinen Elternkurs zur Pflicht? Nur für die Grundlagen…?! zu schnell Anzeigen der eigenen
Kinder fürchten müssen. Ach Sozi, bitte! Das gibts so selten… Die Verantwortung für die Kinder/Jugendlichen
liegt zuerst bei den Eltern Jup.zz
#414 Genoveva 17:23:12 | Donnerstag, 20. März 2008
@Kurt K. Ich glaube es fehlt hier einfach an Toleranz Man sollte sich unter vernünftigen Menschen darüber
einigen können, daß die Dinge die hier zur Debatte stehen, eben keine solchen sind, die die Menschenrechte
der Kinder betreffen. Oder wollen Sie allen Ernstes behaupten, dass praktisch alle Generationen vor uns
ihre Kinder mißhandelt haben, weil sie Ihnen auch mal eine aufs Hinterteil gegeben haben? Und dann gilt:
der eine macht es so, der andere anders. Bei beiden Erziehungsmethoden kommen teilweise anständige Kinder,
teilweise ziemlich verquaste Typen raus. Schauen Sie: Ich muß damit leben, daß von meinen Krankenkassenbeiträgen
kleine Menschen umgebracht werden. Dann werden Sie schon damit zurecht kommen, daß unsere Kinder sich
gelegentlich eine Watschn verdienen.
wider den Mythos der Humanisten, dass Erziehung stets ohne Strafe allein durch Erklären erfolgreich sei:
Er wird widerlegt durch die staatliche Sexualerziehung: Schon von Kindergarten an wird den Kindern bis
zum Erbrechen erklärt, dass Sex schön ist und dass sie immer dürfen, solange der Partner zustimmt,
nur sollen sie eines der vielen ausführlich erklärten Verhütungsmittel anwenden. Wenn das funtionieren
würde, würde es keine Abtreibungen geben. Aber es gibt sie: ca. 300.000 pro Jahr – jede ein grausamer
Mord. Und zum Kannibale von Rotenburg, Armin Meiwes und sein freiwilliges Opfer: Beide waren homosexuell
pervers. Hier haben wir das beste Beispiel, wohin die zügellose sexuelle Freiheit letztlich führt. Besonders
schlimm: Der psychiatrische Gutachter, Prof. Dr. med. Klaus Michael Beier, ein führender Sexualforscher,
befand, dass dies nicht psychopathisch sei. Merkwürdig auch: Wenn Leute Sadomasosex miteinander treiben
und sich grausam fesseln und auspeitschen, da regt sich niemand von den Humanisten (ich meine nur die
gottlosen, nicht Erasmus von Rotterdam) vom Typ Kurt K. auf. Das zählt sogar laut BZgA zu den zur Wahl
stehenden Sexualpraktiken. Ich bin übrigens nicht Katholisch. Ich halte die körperliche Züchtigung
in dem von mir angegebenen Rahmen (!) für geboten nicht in erster Linie weil es in der Bibel steht, sondern
weil es gemäß Vernunft und Erfahrung dem Wohle des Kindes dient. Sogar die Katzenmutter haut ihrem Jungen
eins drauf, wenn es sich zu weit entfernt hat, erzählte mir eine Bäuerin. Nun verabschiede ich mich
bis nach den Feiertagen.
@ Kurt Übrigens, wenn Eltern eine gute Erziehung ohne ein par Schläge auf das Hinterteil auskommen find
ich das gut, Find ich gut, dass Sie das gut finden. Kurt, hier hat doch noch keiner von der Pflicht der
körperlichen Züchtigung gesprochen, es gibt nun mal leich und schwererziehbare Kinder mit tausend Facetten
dazwischen. Die Probleme in unserer Gesellschaft bei der Kindererziehung hängen nicht von einer körperlichen
Züchtigung oder nicht ab, sondern vom übertreiben und untertreiben der Erziehungsmaßnahmen. Seltsame
Formulierung, kann sein dass ich sie missverstehe. Ein Grund für die Vernachlässigung der Erziehung
der Kinder ist u.a. das den Eltern heutzutage zum einen der Bezug zu den Kindern schwergemacht wird und
zum anderen sie zu schnell Anzeigen der eigenen Kinder fürchten müssen. Die Verantwortung für die Kinder/Jugendlichen
liegt zuerst bei den Eltern und nicht beim Staat, das sollte vielen Eltern wieder bewusst gemacht werden.
@ Souialkatholisch: Die vielen zwar nicht geschlagenen aber vernachlässigten Kinder, wo der Haupterzieher
der Fernseher oder der Computer ist sprechen da Bände. Natürlich kann man seine Kinder auch falsch (oder
gar nicht) erziehen, wenn man die nicht schlägt. Das ist ja wohl keine Frage. Die Probleme in unserer
Gesellschaft bei der Kindererziehung hängen nicht von einer körperlichen Züchtigung oder nicht ab,
sondern vom übertreiben und untertreiben der Erziehungsmaßnahmen. Seltsame Formulierung, kann sein dass
ich sie missverstehe. Hm… vielleicht formulieren Sie lieber obigen Teil nochmal anders… wäre nett,
weil ich nicht genau berstehe was Sie sagen wollen. Übrigens, wenn Eltern eine gute Erziehung ohne ein
par Schläge auf das Hinterteil auskommen find ich das gut, Find ich gut, dass Sie das gut finden. aber
da spielen wohl mehr Faktoren als die Eltern allein mit rein. Das kann ich jedoch nicht unterschreiben.
Wenn Eltern schlagen, dann sind die Eltern verantwortlich dafür – und niemand anders.
@ Kurt Nein, ich habe das müssen nicht als Zwang gedeutet, obwohl völlig Zwangfrei ist das damals gewiss
auch nicht gewesen. Zuerst einmal sollte man klären das sämtliche Erziehungsmaßnahmen missbraucht und
der Entwicklung eines Kindes störend sein kann. Das hier gleich immer von prügeln gesprochen wird zeigt
nur das du dich mit dem Thema noch nicht bis zur letzten Konsequenz auseinander gesetzt hast. Es geht
bei den Erziehungsmaßnahmen nicht zuerst um ob Ohrfeige etc. oder nicht, sondern darum das eine Eltern/Kind,
bzw. Jugendlichen Beziehung aufgebaut werden sollte. Die vielen zwar nicht geschlagenen aber vernachlässigten
Kinder, wo der Haupterzieher der Fernseher oder der Computer ist sprechen da Bände. Die Probleme in unserer
Gesellschaft bei der Kindererziehung hängen nicht von einer körperlichen Züchtigung oder nicht ab,
sondern vom übertreiben und untertreiben der Erziehungsmaßnahmen. Übrigens, wenn Eltern eine gute Erziehung
ohne ein par Schläge auf das Hinterteil auskommen find ich das gut, aber da spielen wohl mehr Faktoren
als die Eltern allein mit rein.
@Kurt K. Stadtkindheit – in Essen/Ruhr. Wenn derselbe Fall noch weitere Male vorgekommen wäre, hätte
ich mir gewiss eine gefangen – und vielleicht mehr. Und wenn das auch nichts nützt: Dann würde ich mich
an die Justizbehörden NRW wenden mit der Bitte, mein Kind doch mal für 3-4Tage Knastluft schnuppern
zu lassen – ist vielleicht heilsam. Im Ernst: Irgendwann wende ich mich an den Priester meines Vertrauens
oder aber eine katholische Familienberatungsstelle – natürlich Ersteres. Aber vor allem – Gebet.
@ SK: Schon wieder ein Mißverständnis! Ich schrieb etwas und Sie haben etwas anderes hineininterpretiert
als ich ausdrücken wollte: Ich schrieb: Ich habs eingesehen und verstanden – auch, dass ich bei der Kassiererin
um Entschuldigung bitten musste! Und es war sehr peinlich. Geklaut hab ich seitdem nicht mehr. Dieses
„müssen“ deuten Sie hier fälschlicherweise als Zwang, der von meinen Eltern ausgeübt wurde. Dies war
nicht so. Wenn ich heute jemanden beleidige oder ungerecht behandele, dann ist eine Redewendung: Ich muss
mich bei Dir entschuldigen! Da steht aber niemand dahinter und zwingt mich. Es ist ein „muss“ des Gewissens,
aus Einsicht, dass ich den anderen falsch behandelt haben und es nun versuchen muss, es wieder Gut zu
machen. Und nein, SK, ich werde jetzt hier nicht solange irgendwas aufzählen wie Sie das wollen. Sie
wollen prügeln, dann sagen Sie doch mal was, wo Prügel notwendig ist. Ich befürchte, Sie werden nichts
finden.
@ Doriano: Aha. Naja… erfreulich. / Sozialkatholisch Genauso hätte ich es auch gemacht. Mir ist dasselbe
widerfahren. Mein Stiefvater hat sich nur gewundert, daß deswegen nicht Schriftliches gekommen ist. Es
war übrigens ein Taschenmesser. Frage am Rande: Stadt- oder Landkindheit? Für sowas ists halt von Vorteil,
auf dem Lande ausfzuwachsen (auch für anderes): Da wird wegen so nem Kinderkram kein Gewese gemacht.
Und nun die wichtigere Frage / Aufforderung: Ich hätte jetzt gerne mal eine Situation, bei der man ohne
Haue nicht weiterkomme ( wo Haue geboten ist.
@ Kurt Wieso sollte ich mir das nicht vorstellen können? Ich kann mir aber auch vorstellen das Kinder
die öfter zum „Sich Entschuldigen“ gezwungen werden psychisch verletzt werden und zum unehrlichen Verhalten
erzogen werden. Aber gut eine Erziehungsmaßnahme die du gut findest ist die Kinder zum sich Entschuldigen
anzuhalten, aber das kann doch nicht die einzige Maßnahme sein die erlaubt ist, hast du noch mehr akzeptable
Erziehungsmaßnahmen?
#404 Genoveva 15:57:26 | Donnerstag, 20. März 2008
@Ideologiefreund: Wer tut das? Seid so mutig zu sagen: „Ja, meine Kleinen kriegen öfters eins drauf,
weil ich anders nicht klarkomme.“ Dies als Bestandteil einer liebevollen Erziehung zu verkaufen ist nun
wirklich etwas lächerlich. Mir ist klar, dass in vielen Haushalten die ausrutschende Hand regelmäßig
den Verstand und die Geduld des Erwachsenen ersetzt. Für mich war’s nur neu, dass Gläubige dies auch
noch vor sich hertragen. Niemand trägt hier etwas vor sich her. Schon gar nicht hatte ich von „ausrutschender
Hand“ gesprochen. Sondern davon, daß in bestimmten Erziehungssituationen eine körperliche Bstrafung
sinnvoll sein kann. Ein einfaches Beispiel: Ein Kind (5 Jahre) bekommt von der Mutter etwas nicht erlaubt,
will sich damit nicht abfinden und sagt dann zu Ihr „Dumme Kuh“. Der Vater hört es, geht zum Kind, gibt
ihm eine Watschn und sagt „Das sagst Du nie wieder zu Deiner Mutter“. Die Watschn-Gegner würden jetzt
sagen: „Man hätte es dem Kind auch erklären können“. Das ist aber Unsinn, denn das Kind wußte ja genau,
was es tat, es wollte ja ganz bewußt eine Grenze überschreiten. Und es hat sich nach der Watsch auch
nicht „brutal behandelt“ gefühlt oder „gedemütigt“. Es hat gelernt, das es bestimmte Dinge gibt, die
absolut indiskutabel sind. Das ist der erfahrungsbewährte Kontext meiner bisherigen Aussagen zu diesem
Thema. Deswegen: „Watschn“ ja, Prügel und Mißhandlung nein. Übrigens: Ich finde diese Matcho-Unterstellung
„Mutti ist überfordert und schlägt deswegen ihre Kinder“ ziemlich unerträglich.
Kurt K. Meine Eltern redeten mit mir, auch wenn Sie sich das vielleicht nicht vorstellen können, und
erklärten mir, wieso meine „Argumente“ falsch waren. Und, auch wenn Sie sich das jetzt vermutlich wiederum
nicht vorstellen können: Ich habs eingesehen und verstanden – auch, dass ich bei der Kassiererin um Entschuldigung
bitten musste! Und es war sehr peinlich. Geklaut hab ich seitdem nicht mehr. Und zwar aus Einsicht, nicht
aus Angst vor der Reaktion meiner Eltern. Genauso hätte ich es auch gemacht. Mir ist dasselbe widerfahren.
Mein Stiefvater hat sich nur gewundert, daß deswegen nicht Schriftliches gekommen ist. Es war übrigens
ein Taschenmesser.
@ Sozialkatholisch: „Erziehungsmaßnahmen“ Vielleicht liegt hier der Hund begraben, SK, dass wir eine
komplett unterschiedliche Auffassung von Erziehung haben. Für Sie scheint nur die konkrete Maßnahme
(also z.B. Haue, Taschengeldstreichung…) Erziehung zu sein. Für mich ist das gesamte Zusammenleben
mit dem Kind „die Erziehung“. Was also sind „Erziehungsmassnahmen“ für „Vergehen“ von Kindern und Jugendlichen?
Aber gut – ich erzähle mal einen „Schwank aus meiner Jugend“. Ich, 8 Jahre alt, hab in der Örtlichen
Filiale des Edeka ein Päckchen HubbaBubba (Kaugummi, damals grad furchtbar „in“) geklaut und bin erwischt
worden. Meine Eltern hatten mir natürlich auch vorher schon beigebracht, dass Diebstahl nicht erlaubt.
So. Ich wusste es also im Prinzip schon, dass das meine Eltern dies nicht billigten. Dennoch verteidigte
ich mich („nur was kleines“, „kostet nicht viel“, „andere machen das auch“ etc). Meine Eltern redeten
mit mir, auch wenn Sie sich das vielelicht nicht vorstellen können, und erklärten mir, wieso meine „Argumente“
falsch waren. Und, auch wenn Sie sich das jetzt vermutlich wiederum nicht vorstellen können: Ich habs
eingesehen und verstanden – auch, dass ich bei der Kassiererin um Entschuldigung bitten musste! Und es
war sehr peinlich. Geklaut hab ich seitdem nicht mehr. Und zwar aus Einsicht, nicht aus Angst vor der
Reaktion meiner Eltern.
@ Kurt Was ich will? Ich möchte das du deine Favoriten an Erziehungsmethoden mal darlegst. Kein Strafkatalog,
sondern verschiedene Erziehungsmaßnahmen für leichtere, mittlere und schwerere Vergehen der Kinder/
Jugendlichen.
Kurt K. Was Sie als ‘Altes Buch’ bezeichnen, ist zeitlose Wahrheit. Ich weiß – das KÖNNEN Sie nicht
verstehen. Von ‘Prügeln’ reden SIE – nicht wir. Differenzierung war noch nie Ihre Stärke. Stimmt – die
„Zeiten“ sind bald vorbei. Nämlich bei der Wiederkunft des Herrn. Ob das allerdings ein Jubeltag für
Sie sein wird, wage ich stark zu bezweifeln. Was Sie wirklich wollen, ist die Zerstörung unsres Glaubens
und Verächtlichmachung einer Glaubensgemeinschaft, weil wir nicht in Ihren ideologischen Kram passen.
Das werden Sie und Ihre Clique aber nicht schaffen – denn die „Pforten der Hölle werden die Kirche nicht
überwinden“. Das ist eine Ver- heißung Christi an den Hl.Petrus und uns, die wir glauben und die unsere
Hoffnung ist. Aber an eines sollten Sie trotz allem mal denken: Es ist GOTT, der uns trägt und erhält.
Weterreden brauchen wir nicht – aber wenn ich etwas lese von Ihnen, was offensichtlich der Wahrheit wider-
spricht – werde ich ganz gewiß nicht den Mund halten. Dazu ist Gott mir zu lieb,teuer und wertvoll, als
daß ich Ihn von irgend jemandem beleidigen lasse.
@ Sozialkatholisch: Was wollen Sie? Erwarten Sie jetzt irgendeine Art von „Katalog“ oder was? „Für Lügen
gibts soundsoviel Taschengeldentzug“ oder so etwas in der Art? Das gibt es nicht. Erziehung ist etwas
lebendiges und und „sich anpassendes“ – an die Situation, an das jeweilige Kind. Strafkataloge sind wohl
eher bei Menschen die Prügeln zu finden. Und wenn Sie schon so eine Frage an mich stellen, geb ich sie
gerne zurück. Für was bekommt Ihr Kind wieviele Schläge und wie?
@ Doriano: Weiterreden? Wozu? Bleiben Sie mal in der Gegenwart und beim Thema, dann läßt sich vielleicht
weiterreden. A) Mein lieber Doriano, ICH würde gerne in der Gegenwart bleiben. Aber wenn meine Meinungsgegner
ihre Handlungen mit einem alten Buch begründen… B) Weiterreden? Wozu? Es wird nichts dabei rauskommen.
Sie begründen Ihren Willen, ihre Kinder zu prügeln mit dem Argument: Deus lo vult! (Gott will es!),
jedenfalls zu einem Teil. Ich begründe meine Ablehnung der Prügel mit psychologischen und erziehungswissenschaftlichen
Erkenntnissen. Sie akzeptieren meine Quellen nicht und ich akzeptiere Ihre Quelle nicht als ausschlaggebend.
Wozu also weiter diskutieren? Wir werden uns nicht enig. Zum Glück hat der Gesetzgeber mittlerweile erkannt,
dass ein altes Buch nicht mehr die Grundlage sein darf, was erlaubt ist und was nicht. Und so siehts für
Sie aus, Doriano, für Sie und Ihre Prügel-Kameraden: Ein Kind zu verprügeln ist verboten. Wer das tut
ist ein Krimineller. Wer dabei erwischt wird wird bestraft. Wer sich nicht bessert ist seine Kinder los.
Und durch noch so viel „auf-ein-altes-Buch-pochen“ wird sich das nicht ändern. Die Zeiten, in denen das
geholfen hat, sind vorbei. Das einzige, was Sie mit Ihrem „auf-ein-altes-Buch-pochen“ beim Gesetzgeber /
beim Richter auslösen, ist Hohngelächter.
Kurt K. Wussten Sie, dass die Inquisition die grauenhaften Folterungen und Hinrichtungen auch mit der
Nächstenliebe begründet hat? Nein? Ich erkläre es mal: Durch eine bestialische Folter und/oder einen
grausamen Tod verringerte sich die Zeit der Seele im Fegefeuer. Sündenstrafen wurden sozusagen schon
im Diesseits abgebüßt – und damit war die Folter ein Dienst am Nächsten, denn die hl. Inquisition rettete
damit die Seele des Delinquenten. O Mann – also dieser „Vergleich“ zeigt ja in aller Deutlichkeit, welche
Intention sich dahinter verbirgt: BOSHAFTIGKEIT. Bleiben Sie mal in der Gegenwart und beim Thema, dann
läßt sich vielleicht weiterreden.
@ Ideologiefeind Für mich war’s nur neu, dass Gläubige dies auch noch vor sich hertragen. Tja… Mir
war das leider nicht neu. Das kommt halt davon, wenn man ein altes Buch als allen Erkenntnissen übergeordnetes
Regelwerk ansieht. Und wenn man dann auch noch so schön selektiv das auswählt als „noch gültig“, dann
kommt man eben zu den abstrusesten Verhaltensweisen. Nebenbei: Wussten Sie, dass die Inquisition die grauenhaften
Folterungen und Hinrichtungen auch mit der Nächstenliebe begründet hat? Nein? Ich erkläre es mal: Durch
eine bestialische Folter und/oder einen grausamen Tod verringerte sich die Zeit der Seele im Fegefeuer.
Sündenstrafen wurden sozusagen schon im Diesseits abgebüßt – und damit war die Folter ein Dienst am
Nächsten, denn die hl. Inquisition rettete damit die Seele des Delinquenten. Für die Folter verantwortlich
waren zudem nicht die Inquisitoren. Vor einer Folterung sagten sie (Ich finde es grad nicht mehr, darum
sinngemäss): Nicht Wir fügen Dir Schmerz zu, Du selbst tust es durch Deine Verstocktheit!“ Na… fallen
da irgendwelche Ähnlichkeiten zu gewissen „Argumenten“ der Prügel-Freunde auf? Ach was. Ist bestimmt
nur Zufall.
@Ideologe 1.„Ja, meine Kleinen kriegen öfters eins drauf, weil ich anders nicht klarkomme.“ 2.Mir ist
klar, dass in vielen Haushalten die ausrutschende Hand regelmäßig den Verstand und die Geduld des Erwachsenen
ersetzt. Für mich war’s nur neu, dass Gläubige dies auch noch vor sich hertragen. Ungerechtfertigte
Unterstellungen. Und von einem Ideologen auch nicht anders zu erwarten.
#390 Ideologiefeind 13:43:22 | Donnerstag, 20. März 2008
Menschen, die Kinder gerne schlagen, sollten einfach dazu stehen Was soll die Fehlinterpretation unserer
Gesetzgebung? Was soll der Hinweis auf Bibelzitate? Seid so mutig zu sagen: „Ja, meine Kleinen kriegen
öfters eins drauf, weil ich anders nicht klarkomme.“ Dies als Bestandteil einer liebevollen Erziehung
zu verkaufen ist nun wirklich etwas lächerlich. Mir ist klar, dass in vielen Haushalten die ausrutschende
Hand regelmäßig den Verstand und die Geduld des Erwachsenen ersetzt. Für mich war’s nur neu, dass Gläubige
dies auch noch vor sich hertragen. Letztlich bin ich für jedes Puzzleteil dankbar, dass mir bei der Einschätzung
einer Glaubensrichtung hilft, dankbar. Und da habe ich hier im Thread einiges erhalten.
Hm… ja… Die Udda is die Uta Ranke-Heinemann, zu „ihr“, bzw. zu Inhalten aus ihrem Buch, führte doch
Ihr Link. Hm, „Die Udda“ war kein Begriff für mich… hörte sich irgendwie ein wenig nach „Die Umma“
(also die islamische Gemeinschaft) an und da wollt ich lieber erstmal nachfragen … Ich hab gar nicht
drauf geachtet, WER der Autor von dem Text war, den ich verlinkt hab. Es ging mir nur darum, einen möglichst
kurzen, „knackigen“ Test zu finden, der die ganzen Vorgänge einigermassen zusammenfasst. Dass wir in
puncto Abtreibung auf keinen grünen Nenner kommen, war doch eh klar … Jup, das ist mir auch klar. Und
das ist auch der Grund, warum ich normalerweise hier auf +net nicht mehr auf diese Thematik eingehe. Denn
es führt nur zu einem: Zum Austauschen der ewig selben Argumente, was dann meist irgendwann leider zum
Beschimpfen des jeweils anderen führt, weil man nicht weiterkommt und gegen Wände anredet. Und wie ich
schon sagte: Diese „Diskussion“ führt meistens zum Beendigung des Themas, über welches eigentlich gerade
gesprochen wurde. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, genau das sei die Absicht, wenn manche Leute das
Thema Abtreibung auf den Tisch bringen. Und das mag ich nicht.
#388 Rübezahl 02:23:53 | Donnerstag, 20. März 2008
gut, dass Sie noch antworten … @ Kurt K.: Die Udda is die Uta Ranke-Heinemann, zu „ihr“, bzw. zu Inhalten
aus ihrem Buch, führte doch Ihr Link. Dass wir in puncto Abtreibung auf keinen grünen Nenner kommen,
war doch eh klar … … zumindest beim Islam stehen die Chancen hierfür jedoch umso besser. –--- @ Leblhuber:
Um auf Ihr letztes Posting noch einmal zurück zu kommen – Herr Leblhuber, Sie haben vollkommen Recht;
zuviel Süffisanz ist nicht gut (selbst wenn es der Gegenüber eigentlich „verdient“ hätte). Die letzten
Tage war ich geistig sehr gefordert, ich verbrachte viele, viele Stunden durchgehend am Pc und der „Weg“
zu kreuz.net war deswegen nicht weit. Und gewisse Formulierungen hier meinerseits hätten in der Tat nicht
unbedingt so „süffisant“ ausfallen müssen. Danke für den Hinweis, er hat mir zu denken gegeben.
@ Rübi Zur Udda ist zu sagen, dass Abtreibung immer als sündhaft angesehen wurde. Über die Frage der
Exkommunikation und der leidigen Föten-Unterscheidung habe ich nichts ausgesagt. Öhm… was ist die
„Udda“? In der Tat ists so wie Sie sagen: Abtreibung galt in der kath. Kirche immer schon als Sünde.
Was anderes hab ich auch nicht behauptet. Ich habe nur widerlegt, was Filius Ecclesiae behauptete, nämlich,
dass es keine Unterscheidungen gegeben habe und auf „Ungeborenenmord“ (ohne irgendeine Unterscheidung)
die Todesstrafe gestanden habe. Dies ist so pauschal nämlich einfach falsch. Es wurden auch für die
Abtreibung von unbeseelten Föten meist Kirchenstrafen verhängt (also meist irgendeine Zeit der Buße,
Wallfahrten, etc, aber auch Geldstrafen) – die Exkommunikation oder gar die Todesstrafe wurde in den meisten
Fällen jedoch nur verhängt, wenn der Fötus als beseelt galt. Im Grunde genommen wars also eine Art
„Fristenlösung“, denn auch wenn es als Sünde angesehen wurde,so doch nicht als eine sehr schwere: Die
Bußordnung Pseudo-Theodori (9. Jh.) bestraft Abtreibung vor dem 40. Schwangerschaftstag mit einem Jahr,
nach dem 40. mit drei Jahren Fasten; Abtreibung nach der „Beseelung“ (die spätestens am 80.Tag erfolgte)
sollte wie Mord mit 10-jähriger Buße bestraft werden.“ Auf Selbstbefriedigung von Frauen mit „Dildos“
stand auch 1 Jahr Fasten. (Bußbuch des Burchard von Worms, um AD 1020) Anscheinend galt eben das Abtreiben
vor dem 40. Tag als nicht so wahnsinnig schlimm.
#386 Rübezahl 01:33:26 | Donnerstag, 20. März 2008
Leblhuber, Kurt K. Der Thomas ist in diesem Zusammenhang bekannt. (extra für Herrn Leblhuber: ich sprach
unten explizit nicht von Kirchenlehrern, Kirchenvätern, Heiligen – können Sie lesen? – wenn ja, wieso
halten Sie mir hier also einen solchen entgegen?) Auch die Schriften der Udda (verlinkt von Kurt) sind
bekannt. Zur Udda ist zu sagen, dass Abtreibung immer als sündhaft angesehen wurde. Über die Frage der
Exkommunikation und der leidigen Föten-Unterscheidung habe ich nichts ausgesagt. Der Mensch besteht nach
kirchlicher Lehre selbstredend aus Seele und Leib – auch der menschliche Leib „ohne Seele“ bleibt menschlicher
Leib und ein Teil des Menschen, ein Teil des menschlichen Lebens. Die Udda spielt das eine gern gegen
das anderes aus und lässt dabei aber gewisse dogmatische Fragen ausgeklammert. Gerade weil es bezüglich
der Beseelungsfrage innerkirchlich theologische Unterschiede gab, gab es in diesem Punkt lange Zeit eben
gerade keine lehramtliche Äußerung, welche diesbezüglich etwas als Glaubenssatz definiert hätte. Kirchenrecht
ungleich Glaubensgut der Kirche. Rein kirchenrechtliche Bestimmungen können jederzeit geändert werden.
– – – – Leblhuber: Die „süffisante Art“ passt sich übrigens ausnahmslos durchgehend den betreffenden
Vorpostern an, wie Sie – als getreuer Leser – sicherlich ebenfalls unschwer verfolgt haben dürften. :o)
#385 Leblhuber 01:02:29 | Donnerstag, 20. März 2008
@Rübezahl: Ab dem Zeitpunkt, ab dem man nach menschlichem Ermessen mit Sicherheit sagen konnte, dass
menschliches Leben entstanden ist (vulgo heute: „Befruchtung“), ab diesem Zeitpunkt galt selbiges – und
war es auch nur minimalst nachweisbar – als geschützt. Da haben Sie offensichtlich einiges überlesen.
Thomas von Aquin vertrat die Theorie der sogenannten sukzessiven Beseelung, der vegetativen, der sensitiven
und der rationalen, von denen die höhere jeweils die Funktion der niedrigeren übernimmt. Der Embryo
wird nach dem Hl. Thomas erst später beseelt, das männliche Kind am 40. Tag, das weibliche am 90. Tag.
Ihre süffisante Art geht mir schon seit einiger Zeit auf die Nerven. Nicht alle, die hier posten, sind
trotteliger als Sie und wahrscheinlich zählt von denen auch keiner die Rüben doppelt. Wenn sich einer
Rübezahl nennt, tut er das bewusst. Warum? Ich zähle Rüben, falls unabdingbar, jedenfalls nur einmal.
Erstaunlich progressive Kirche Noch vor wenigen Jahrzenten den Menschen die Erde als Mittelpunkt des Universums
verkaufen und heute die wissenschaft zu Rate ziehen um bestimmen zu können, ab wann ein Zellhaufen zum
Mensch wird. Das die Abtreibung umstritten ist, ist auch gut so, aber haben sie mal überlegt, warum es
so viele Abtreibungen gerade in katholischen ländern wie Brasilien gibt? Dort gibt es ne menge Engelmacherinnen.
Und komischerweise nehmen die sich am ehesten die unaufgelärten katholischen Mädels vor, die sich genötigt
fühlen ihr Kind ab zu treiben um nicht bei Familie und Kirche in Ungnade zu fallen. Man sollte sich endlich
mal bewusst werden, welchen Schaden man mit der Verteufelung von Kondomen anrichtet. Hätten die Mädchen
nämlich gewusst, was sie tun und wie sie eine mögliche Schwangerschaft verhindern hätten können. Auch
vor Geschlechtskrankheiten schützen sie ja bekanntlich. Was hier als Erziehung verkauft wird ist nichts
weiter als Indoktrinierung. Ihre Kinder sollen sich also ordentlich benehmen und zu guten Christen werden?
Meine Großmutter hat mir schon früh verraten, was sie von den Katholiken hielt. Als sie als Flüchtling
aus Niederschlesien in das katholische Bayern kam. Dort wurde ihr von den Kindern erzählt als Protestant
käme man nicht in den Himmel. dort lernte sie auch, dass man ruhig in Nachbars Garten die Äpfel klauen
darf, solang man beichten geht. Dieser „Ablasshandel“ hat sich bis heute gehalten. Von alten Gewohnheiten
löst man sich halt ungern…
@ Whf Martin / Rübi @ MArtin: Wir sollten es lassen, darüber zu reden. Sie verstehen mich nicht und
ich verstehe Sie nicht. Macht nix, muss ich auch nicht. Das Gesetz ist in diesem Fall glücklicherweise
auf meiner Seite und so gräme ich mich nicht. Seien Sie bloss vorsichtig mit der Züchtigung ihres Eigentums,
dass ja kein Lehrer in der Schule das merkt… ansonsten bekommen Sie nämlich von Vater Staat eine Lektion
erteilt. Und das ist dann vielleicht auch nicht das Wahre. @ Rübi: Es ist beständige Lehre der Kirche –
und zwar des ordentlichen Lehramtes [Lehramt ungleich (!) Kirchenlehrer, Kirchenväter, Heilige, etc.]
der Kirche, dass ab dem Zeitpunkt der Empfängnis menschliches Leben adest. Seltsam, seltsam, lieber Rübi,
dass in der Bulle Apostolicae Sedis von Papst Pius IX, 1869, … ach, was soll ich das in eigenen Worten
schreiben, lesen Sie es einfach HIER www.freitag.de/2004/53/04531702.php nach oder suchen Sie sich mit
google oder einer Suchmaschine Ihrer Wahl eine andere Quelle.
@Martin Kurt, deine Vergleiche, insbesondere die von 21:43 sind absurd und wert-los im doppelten Sinne
Das verwundert nicht und ist ausserdem die bevorzugte Art und Weise, wie Kurt zu „diskutieren“ pflegt.
Immer dann, wenn er merkt, daß ihm die Luft auszugehen droht, zaubert er irgendwelche haarsträubenden
Exkurse aus dem Ärmel. Aber er ist nicht der Einzige, der diese Taschenspielertricks versucht und auch
noch glaubt, wir würden nicht merken, was für ein unwürdiges Spiel er hier treibt. Und es sind letztlendlich
immer die gleichen „Argu- mente“ – nur in verschiedenen, aber dennoch deckungsgleichen Variationen. Hm –
wir Katholiken sind da doch irgendwie vielseitiger. Das erinnert mich an das, was der Hl.Paulus im Römerbrief
über die Verteilung der verschiedenen Gaben schrieb. Deshalb gefällt mir zum Beispiel gut, was Genoveva
in ihrem letzten Beitrag gepostet hat. Kurt, ob Sie oder jemand anders diese Parklplatzgeschichte geschrieben
haben(sie könnte aber auch von Ihnen sein), ist völlig egal – es ist einfach Stuss. Man merkt doch,
wie schnell eine Ideologie an ihre Grenzen stößt. Dazu ist dieses „Geschreibe“ auch noch unglaublich
absurd – eigentlich schon bizzar.
Kurt, deine Vergleiche, insbesondere die von 21:43 sind absurd und wert-los im doppelten Sinne des Wortes,
denn dir fehlt leider das Verständnis für die wahren Werte. Eine moralisch gesunde Familie ist verbunden
durch Bande der Liebe. Das Züchtigungsrecht der Eltern ist begründet 1. darin, dass die Kinder eine
Frucht des Leibes der Eltern sind, 2. darin, dass die Eltern – normalerweise – ihre Kinder lieben und
daher von sich aus auf ihr Wohl bedacht sind – was man von den fremden, bezahlten Erzieherinnen nicht
sagen kann, 3. darin, dass die Kinder je jünger desto mehr noch gänzlich auf Hilfe, Belehrung und Erziehung
angewiesen sind, um zu lernen, wie man sich verhält. Ich vermute – aus deinen vielen destruktiven Äußerungenzu
schließen – dass du in deiner frühen Kindheit zu wenig Liebe von deiner Mutter erhalten hast. Vielleicht
hat sie dich zu früh weggegeben. Ich wünsche dir, dass du noch wahre Liebe (nicht Sex) erleben mögest.
Deine Logik ist eine Scheinlogik, ungeeignet um zu vernünftigen Urteilen zu kommen. Mich wundert, wie
dumm du bist – oder wie dumm du dich stellst und meinst, es wird nicht bemerkt, denn du hättest wissen
können, dass das gottgewollte, natürliche Erziehungsrecht der Eltern, das ich vertrete, nicht so weit
geht, die Kinder umzubringen oder sie dahin zu erziehen, dass sie sich selbst umbringen. Nicht mal im
strengen AT war dies erlaubt. Wärest du klug, dann hättest du mich gefragt: wie weit darf denn das Erziehungsrecht
der Eltern gehen, anstatt mir hämisch unsinnige Konsequenzen zu unterstellen und vorzuwerfen.
#380 Rübezahl 00:09:14 | Donnerstag, 20. März 2008
Kurt K. In Ihrer Antwort haben Sie nun aber gezielt die Thematik des „dünnen Eises“, auf dem Sie sich
mit Ihrer Position bewegen, umgangen. PS Irgendwelche Gesetze – und seien sie auch von christlichen Herrschern
erlassen worden – bezeichnen nicht die Glaubenslehre der Kirche. Es ist beständige Lehre der Kirche –
und zwar des ordentlichen Lehramtes [Lehramt ungleich (!) Kirchenlehrer, Kirchenväter, Heilige, etc.]
der Kirche, dass ab dem Zeitpunkt der Empfängnis menschliches Leben adest. Selbstverständlich ist dabei
aber auch gleichzeitig immer der jeweilige Stand der humanbiologischen Wissenschaften zu berücksichtigen.
Vor mehreren hundert Jahren konnte man unmöglich genaue Aussagen über den exakten Empfängniszeitpunkt
machen – wie auch? – mangels entsprechenden technischen Möglichkeiten (versuchen Sie dies einmal – im
Frühststadium – ohne Mikroskop!) Wie wollten Sie denn damals – unmittelbar nach dem Geschlechtsakt –
feststellen, ob eine Empfängnis vorgelegen hat oder nicht? Gleich blieb also in all den Zeiten: Ab dem
Zeitpunkt, ab dem man nach menschlichem Ermessen mit Sicherheit sagen konnte, dass menschliches Leben
entstanden ist (vulgo heute: „Befruchtung“), ab diesem Zeitpunkt galt selbiges – und war es auch nur minimalst
nachweisbar – als geschützt. Der Versuch, die Begebenheiten von vor mehreren hundert Jahren mit den Möglichkeiten
der heutigen Wissenschaft zu vergleichen oder gar gegeneinander auszuspielen, ist nicht statthaft, da
zutiefst anachronistisch.
@Genoveva Gratulation zu Ihrer vernunftliebenden Einstellung zum Thema Kindeserziehung. Ich sehe es genau
wie Sie und erlaube mir sogar (bei Gelegenheitn) fremde Kinder mitzuerziehen, weil ich eben nicht verantwortungs-
und teilnahmslos zusehen kann, wenn die sich daneben benehmen. Ich zweifele nicht an meiner Fähigkeit,
gutes und schlechtes Betragen unterscheiden zu können und wenn ich mir auch keine „Watschn“ gegenüber
fremden Kindern erlaube, dann doch zumindest ein Festhalten oder gegebenenfalls ein Durchschütteln. Eine
sanktionsfreie Erziehung ist ein Ausdruck großer Lieblosigkeit und der Staat sollte bei der Umsetzung
der neuen Gesetze Augenmaß bewahren.
@ Fillius: Jap, ganz genau. Aber ein „unbelebter“ Fötus galt eben nicht als „ungeborener mensch“. Und
folglich galt das wegmachen des „Fleischklumpens“ auch nicht als Ungeborenenmord. (Punkt)
Jaja, Rübi, die „Katholische Position“… Die katholische Position formuliert natürlich so: „Mit der
Befruchtung der Eizelle ist das menschliche Leben gegeben“ Sie formuliert es HEUTE so. OK. Vor ca 150
Jahren vertrat sie da noch eine ganz andere Position, die lustigerweise meiner näherkommt: In der Katholischen
Kirche des Mittelalters wurde die Abtreibung eines lebendigen Fötus als Mord verstanden (Todesstrafe
und Exkommunikation). Die Abtreibung eines nicht belebten Fötus (bevor Kindsbewegungen spürbar waren)
war ebenfalls Sünde, aber kein Mord (3 bis 14 Jahre Buße, je nach Fall). Diese Position galt gemeinhin
auch im angelsächsischen Recht bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Und in etwa so sehe ich das auch:
Abtreibungen sind nichts dolles, aber auch nix dramatisches, solange es innerhalb von einer gewissen Zeit
passiert. MEINE Position (und das ist leider nicht die Position des Gesetzgebers) ist: Solange noch kein
ZNS existiert, ists ok.
@Kurt K.: Es wäre eine Tat der Nächstenliebe zu anderen Menschen, nämlich zum eigenen Kind. Aber es
wäre objektiv eine Tat des Hasses Gott gegenüber, denn der Christ muß zuallererst Gott lieben, und
erst dann den Nächsten. Das wäre doch in der Tat ein Zeichen wirklicher Liebe! Immerhin kämen die Eltern
dafür in die Hölle, da sie gegen das Tötungsverbot verstossen damit. Das Kind jedoch – im Stand der
Gnade und frisch gebeichtet! – käme direkt in den Himmel.
Dünnes Eis Kurt K.: „Es ist umstritten, ab wann ein Mensch als Mensch im Sinne des Gesetzes zu gelten
hat. Das ist die ganz grobe und kurze Zusammenfassung des ganzen Problems.“ Rein auf logisch-stringenter
Ebene zu diesem „Problem“: * Ab welchem Zeitpunkt wäre es legitim, davon zu sprechen, dass menschliches
Leben im Entstehen ist? –-> wohl ab dem Zeitpunkt der Befruchtung der Eizelle: denn durch selbige wird
ein Prozess in Gang gesetzt. * Unter normalen Umständen – ohne Eingriff von Außen oder auf Grund von
Krankheit oder eines anderen „organischen“ Defektes – würde die weitere Entwicklung dieser befruchteten
Eizelle in genanntem Prozess im Regelfall also zur Geburt eines Menschen führen. –-> Das Minimalste,
was also eigentlich von Jedermann – rein in Bezug auf die sprachliche Formulierung – , unter Berücksichtigung
der Logik, zugestanden werden müsste, wäre diese Ausdrucksweise: „Durch eine Abtreibung wird ein bereits
begonnener, fortlaufender Entwicklungsprozess, nämlich der der Entstehung menschlichen Lebens, durch
äußere Einwirkung irreversibel abgebrochen.“ Und selbst bei dieser Formulierung wird für den Abtreibungsbefürworter
das Eis bereits äußerst dünn – wenn man die Konsequenzen, welche aus dieser Formulierung folgen, auch
nur in annähernd nüchterner Weise zu Ende denkt … ps Die katholische Position formuliert natürlich
so: „Mit der Befruchtung der Eizelle ist das menschliche Leben gegeben“
@Kurt K.: Ich habe heute einen guten Tag … deshalb versuche ich es noch einmal argumentativ mit Ihnen.
Sie hatten geschrieben: Sie haben auf dem Parkplatz etwas eng neben dem benachbarten Auto geparkt; der
Herr, der diesen Wagen hat Schwierigkeiten in dem engen Zwischenraum zwischen seinem und Ihrem Wagen in
sein Auto zu kommen. Er spricht Sie darauf an, ist aber der Meinung, dass Ihre Reaktion nicht angemessen
ist und haut Ihnen, natürlich voller Nächstenliebe, links und rechts eine Watschen runter, dass Sie
mit den Ohren schlackern (Sie sind ja erwachsen; Sie vertragen sicher mehr als ein kleines Kind). Das
ist Ihre Haltung Kindern gegenüber! Der nette Herr vom Parkplatz darf mir nicht nur keine Watschn geben,
der darf mir auch keinen Hausarrest erteilen, mir kein Spielzeug wegnehmen, nicht über meinen Aufenthaltsort
bestimmen, etc. Merken Sie etwas? Es gibt einen fundamentalen Unterschied im Verhältnis zwischen 2 Erwachsenen
und zwischen einem Elternteil und einem Kind, richtig! Daher laufen alle Vergleiche mit der Erwachsenenwelt
ins Leere. Ihr Hinweis auf das merkwürdige Gesetz geht mir ziemlich am Allerwertesten vorbei. Ich halte
es, insofern es aus offensichtlich ideologischen Gründen in das vorstaatliche Binnenverhältnis der Familie
eingreift, für schlicht irrelevant. Was am Ende übrigbliebt, ist eine unterschiedliche Auffassung über
Erziehungsmethoden – belassen wir es in bürgerlicher Toleranz dabei.
@Kurt K.: In den Staatsgesetzen Wieso ist der Ungeborenenmord dann verboten, Wo genau steht denn das Verbot,
Marcelus? Können Sie das mal eben zitieren? Es steht in den Staatsgesetzen. Die muß man halt zitieren.
Sollte man aber als Staatsbürger zumindest inhaltlich kennen.
LOL Marcelus: Jetzt haben Sie es geschafft! Bravo! Sie habens nun tatsächlich geschafft, ihr Lieblingsthema
auf den Tisch zu bringen. Aber gut, was solls?! Ist zwar verschwendete Zeit, aber ich hab grad eh nicht
viel zu tun, im Gegenteil, mir ist langweilig. Also bin ich so nett und gehe auf Sie ein. Wieso ist der
Ungeborenenmord dann verboten, Wo genau steht denn das Verbot, Marcelus? Können Sie das mal eben zitieren?
Aaaalso gut, Marcelus: Zwei Sätze dazu. Es ist umstritten, ab wann ein Mensch als Mensch im Sinne des
Gesetzes zu gelten hat. Das ist die ganz grobe und kurze Zusammenfassung des ganzen Problems.
@ Marcelus: Ich weiss schon worauf Sie hinauswollten Nämlich auf die Abtreinungen. Aber darauf werde
ich nicht eingehen, denn ich habe keine Lust mehr, immer dieselben Argumente tausendfach zu wiederholen.
Alles was dazu gesagt werden kann von beiden Seiten wurde schon hundertfach gesagt. Auch hier auch +net.
Auch von mir. Im Westen nichts neues eben. Und die Abtreibungs-Problematik ist hier auf +net das, was
in anderen Foren Godwins Gesetz ist: Damit ist die ursprüngliche Diskussion beendet und man kann den
Thread schliessen. Und darauf hab ich eben keine Lust mehr. Vielleicht können Sie das verstehen?!
@ Marcelus: Das wage ich zwar zu bezweifeln, aber darum gings ja auch nicht. Es ging darum, ob Kinder
ihr Recht auf eine gewaltfreie Erziehung „freiwillig“ aufgeben können oder nicht. Und es ging darum,
weil Whf Martin behauptet hatte, dass die Kinder auf dieses Recht verzichten könnten und demnach die
Eltern dann berechtigt seien, die Kinder zu prügeln – denn es sei „nur ein recht und keine Pflicht“.
Und das ist halt Unsinn. Und das haben Sie ja auch schon bestätigt.
@Kurt K.: Das deutsche und europäische Recht kennt nur die Straffreistellung von Verbrechen aus verständnisvollen
Gründen. Eine Menschenopfersekte, die Menschen ermordet, kann wegen sozialen Gründen die Straffreiheit
für ihre Morde erlangen, wenn es der Staat so beschließt.
Danke Marcelus, nichts anderes sagte ich: Das Recht auf Leben ist gleichzeitig natürlich ein Verbot zu
morden. Und das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung ist natürlich analog zu obigem: Ein Verbot zu schlagen.
@Kurt K.: Das wäre trotzdem Mord nach deutschem Recht Immerhin kämen die Eltern dafür in die Hölle,
da sie gegen das Tötungsverbot verstossen damit. Das Kind jedoch – im Stand der Gnade und frisch gebeichtet! –
käme direkt in den Himmel. Das Kind käme zwar in den Himmel, die Eltern dafür in die Hölle; es sei
denn, sie würden vor ihrem Todesmoment von Gott die Vergebung erlangen. Mord ist nach deutschem Recht
verboten: Nur der Ungeborenenmord ist in den meisten Fällen straffrei.
@ Marcelus: Jetzt werd ich auch mal albern. Eine Menschenopferreligion hat kein Recht in Deutschland,
weil sie den deutschen Gesetzenwiderspricht. Hm, Marcelus… Dann bau ichs n bissl um für Sie, extra
für Sie: Ist zwar bissl an den Haaren herbeigezogen, aber es geht ja auch nicht um Religionen, sondern
um Rechte. Aber da ich so ein netter Mensch bin und es Ihnen Recht machen will (und ausserdem über viel
Phantasie verfüge): Nehmen wir an, die Eltern des zu ermordenden Kindes sind Christen, die sich an der
Idee festgebissen haben, dass ein Mensch im Stande der Gnade und Sündenfrei (also quasi kurz nach der
Beichte) direkt in den Himmel kommt. Das wäre doch in der Tat ein Zeichen wirklicher Liebe! Immerhin
kämen die Eltern dafür in die Hölle, da sie gegen das Tötungsverbot verstossen damit. Das Kind jedoch –
im Stand der Gnade und frisch gebeichtet! – käme direkt in den Himmel. Kann das Kind auf sein Recht auf
Leben verzichten oder nicht? (Und eigentlich ists wirklich nicht von Bedeutung, aufgrund von welchem Wahn
es das tun will. Die Religion hat keinerlei Einfluss auf die Rechte von Kindern. Kinder von Muslimen haben
in D dieselben Rechte wie Kinder von Christen oder Satanisten.)
@Kurt K.: Eine Menschenopferreligion hat kein Recht in Deutschland, weil sie den deutschen Gesetzen widerspricht.
2) denn wer Gott verwirft, riskiert immerhin nicht mehr und nicht weniger als das ewige Höllenfeuer ohne
Möglichkeit der Erlösung. Ja, genau! Und wer Allah verwirft auch. Allah ist auch nicht Gott. Gott ist
nur der Gott der Kirche.
@ Marcelus: Hm? 1) In Deutschland gibt es keine in Deutschland beheimatete Menschenopferreligion. Verstehe
jetzt nicht was das mit Rechten zu tun hat. 2) denn wer Gott verwirft, riskiert immerhin nicht mehr und
nicht weniger als das ewige Höllenfeuer ohne Möglichkeit der Erlösung. Ja, genau! Und wer Allah verwirft
auch. So what?
@Kurt K.: In Deutschland gibt es keine in Deutschland beheimatete Menschenopferreligion Und dann dürfen
die Eltern die Kinder natürlich umbringen, um sie (aus Liebe) in den Himmel zu schicken.
Jaja, Wahrheitsverbiegerfreund Aha. Also wenn ich mal Ihren Begriff von Recht auslege, dann ist es also
überhaupt kein Problem, wenn einer einen anderen auffrisst (Kannibale von Rothenburg z.B.), denn der
andere hatte ja auf sein Recht auf Leben freiwillig verzichtet. Oder es ist kein Thema, wenn Sie als Eltern
ohre Kinder vom nahen Ende der Welt überzeugen und ihnen sagen, dass sie wenn sie sterben, im Himmel
wieder aufwachen, wo es gaaaaanz toll ist. Ich bin sicher, wenn man Kindern das nur lange genug einredet,
dann verzichten die auch gerne auf ihr Recht auf Leben. Und dann dürfen die Eltern die Kinder natürlich
umbringen, um sie (aus Liebe) in den Himmel zu schicken. Schliesslich ist das Recht auf Leben ja „nur“
ein Recht, und keine Pflicht – und die Kinder haben ja freiwillig darauf verzichtet. Sehen Sie, wo das
Problem ist? „Freiwilligkeit“ bei Kindern bedeutet wenig. Kindliche Rechte müssen vom Staat bzw von Erwachsenen
geschützt werden, auch wenn diese „freiwillig“ darauf verzichten wollen. Kindern kann man nämlich bei
genügender Gehirnwäsche fast alles einreden. Und Erwachsenen in Abhängigkeitsverhältnisse auch. Siehe
Sekten zum Beispiel. Man kann nicht auf alle Rechte verzichten. Als Kind nicht und als Erwachsener auch
nicht.
@Kurt K.: Dann geht es in der Wette des Pascal eben um den christlichen Gott Die Wette ist dennoch voll
berechtigt, denn wer Gott verwirft, riskiert immerhin nicht mehr und nicht weniger als das ewige Höllenfeuer
ohne Möglichkeit der Erlösung.
Es gibt im BRD-Staat kein gesetzliches Verbot der körperlichen Züchtigung, weder im BGB noch StGB und
laut Grundgesetz steht das Erziehungsrecht, wie ich schon sagte (18.3. 21:58) „zuvörderst“ den Eltern,
nicht dem Staat, zu. Im StGB gibt es keinen §, der die körperliche Züchtigung verbietet, folglich darf
auch nicht diesbezüglich bestraft werden (laut Art. 103 II – Nulla poena sine lege) und gemäß GG Art.6
III dürfen Kinder gegen den Willen der Eltern nur dann von der Familie getrennt werden, wenn die Kinder
zu verwahrlosen drohen. Im BGB § 1631 steht zwar „Körperliche Betrafungen, seelische Verletzungen und
entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig“, aber auszulegen ist dies sinngemäß im Hinblick auf den
Vordersatz: „Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung“. Ein Recht ist keine Pflicht. Ein Recht
kann man in Anspruch nehmen oder nicht. Wenn also ein Kind gelegentliche Schläge akzeptiert, dann ist
dies vom Staat zu akzeptieren und sollte besonders von denen akzepiert werden, die immer für Selbstbestimmung
der Kinder plädieren. Allerdings handeln Jugendämter und Gerichte so, bis hinauf zum BGH und BVerfG,
als sei die körp. Züchtigung Kindesmisshandlung und als ob die Kinder Eigentum des Staates wären. Deswegen
haben Eltern diesbzgl. bei Gericht kaum Chancen gegen die Jugendämter durchzudringen. Wenn die Linken
die Gesetze machen, dann kommen eben auch „linke“ Gesetze, im Sinne von krumm, hinterhältig heraus, die
etwas anderes sagen als sie meinen. Grundgesetzwidrige Urteile gibt es leider bis hinauf zum BGH und BVerfG,
z. B. die Entscheidung über Tornados in Afghan
@F. Geyer: Wahrscheinlich war es „Leblhuber“ selbst Wenn er dasbei mir gemacht hatte hätt Lebls Sohnemännchen
wegen Anmassung auch eine gefangen. Und mehr als eine Ohrfeige wird der kirchenbesuchende Vater schon
nicht ausgeteilt haben, der sich blamiert hat, war wohl nicht der Vater, sondern der, der andere Kirchenbesucher
angeht.
@ Marcelus: Pascals Wette Die Pascalsche Wette, Marcelus, geht _nicht_ darum, ob es Gott gibt oder nicht,
sondern darum, ob der Glaube an Gott vorteilhaft ist oder nicht. Und selbstverständlich meint Pascal
den Glaube an den Christlichen Gott, nicht einfach irgendeinen Gott / eine jenseitige Welt. Man kann aber
über beide Begriffe Wetten abschließen: über die Existenz unseres israelitisch-katholischen Gottes
oder allgemein über die „jenseitige Welt“. Klar können Sie wetten, ob es eine jenseitige Welt gibt oder
den Gott Abrahams oder Krishna oder was auch immer. Das ist dann aber die Marcelus’sche Wette und nicht
die von Blaise Pascal.
@Kurt K.: Die Pascal’sche Wette Die Pascalsche Wette geht nämlich von einer zu einfachen Grundannahme
aus, die lautet: A) Es gibt Gott oder B) Es gibt keinen Gott Wenn man aber die vielen möglichen Götter
einsetzt (und berücksichtigt, dass viele davon extrem eifersüchtig sind: „du sollst keine anderen Götter
haben“) dann geht die Rechnung nicht mehr auf. Die Pascal’sche Wette kann auf unseren Gott angewandt werden,
ob es Ihn gibt oder nicht. Man kann aber statt „Gott“ auch generell „jenseitige Welt“ einsetzen. Und dies
dürfte wohl Pascals Intention sein. Man kann aber über beide Begriffe Wetten abschließen: über die
Existenz unseres israelitisch-katholischen Gottes oder allgemein über die „jenseitige Welt“.
Frühkindliche sexualität An Mic: Ich habe mich eindeutig von dem Tenor der Broschüre distanziert, jedoch
eingeräumt, das kindliche Sexualität nicht unterbunden werden sollte! Natürlich haben sie Recht, wenn
sie sagen, dass Erwachsene da nichts zu suchen haben. Das habe ich ja auch geschrieben. Deshalb ist Aufklärung
wichtig. Der Mensch ist nun mal, von Geburt an, ein sexuelles Wesen. Vileicht haben sie ja im Bekanntenkreis
nie was von erigierten Babygliedern gehört, weil ihre bekannten bei solchen themen schamhaft erröten?
Meine mutter hat mir erzählt, dass ich beim baden als Baby oft an mir manipuliert habe. Unterbindet man
das, stört man die sexuelle Entwicklung des Kindes erheblich. An Wahrheitsfreund: Ich gebe Ihnen Recht,
dass Kinder unter Trennungen leiden, nur leiden sie auch unter der angespannten Situation einer gescheiterten
ehe in der es nur noch Zoff gibt. Die Ehe ist nur eine Episode in unserer Menscheitsgeschichte, die heute
auch durch andere, funktionierende Modelle ergänzt wird. In anderen kulturen lebt man in Gemeinschaften,
in denen von allen mitgliedern die erziehung der Kinder mit übernommen wird und das schon in Zeiten,
als die Kirche noch nicht existierte. Nun zur Züchtigung: im Gegensatz zu einer Scheidung, kann die Züchtigung
vermieden werden, durch den Einsatz wirkungsvoller Erziehungsmethoden. Was glauben sie denn, wie man im
Kindergarten, durch die Eltern völig verkorkste Kinder unter kontrolle bringt? Regeln, disziplin, Liebe
und Respekt wirken wahre Erziehungswunder!
@ Mic Ich habe extra noch einmal bei meiner Mutter nach diesem „Verhalten“ gefragt und sie hat meine Aussage
bestätigt. Was ihre beiden Hanseln also behaupten, kann UNMÖGLICH allgemeine Gültigkeit haben, da es
ansonsten bei nahezu jedem Menschen auftreten würde und bei den meisten tut es das aber nicht! Wo hat
wer behauptet, dass mein Beispiel „allgemeine Gültigkeit“ habe? Es ist EIN Beispiel (ebenjenes welches
mir spontan einfiel) für frühkindliche Sexualität. Dass dies bei manchen Kindern auftritt bedeutet
natürlich nicht, dass es bei allen Kindern auftreten MUSS. Und hier ist genau Ihr Fehlschluss, Mic: Weil
es bei Ihnen nicht aufgetreten ist, bedeutet das auch nicht, dass es bei niemandem auftritt.
@Kurt K.: So, so, Sie glauben also diesen Freaks Oertner und Montana… Ich nun mal nicht, und das ist
auch sehr gut so. Psychologen/Psychoanalytiker haben im Laufe der Zeit sehr viel Unsinn behauptet, zum
Beispiel, das die Entstehung von Autismus die Schuld der Eltern sei, was aber später als völliger Blödsinn
entlarvt wurde, und das auch nur, weil einige wenige Menschen der vorherrschenden Meinung nicht glaubten,
sie in Zweifel zogen und eigene Untersuchungen anstellten – mit dem Resultat, dass Autismus biologische
Ursachen hat, genauer gesagt genetische. Übrigens: Ich habe extra noch einmal bei meiner Mutter nach
diesem „Verhalten“ gefragt und sie hat meine Aussage bestätigt. Was ihre beiden Hanseln also behaupten,
kann UNMÖGLICH allgemeine Gültigkeit haben, da es ansonsten bei nahezu jedem Menschen auftreten würde
und bei den meisten tut es das aber nicht! :)3 Kurt K., get a life, please!
So können Katholiken eben auch gestrickt sein: Wenn ein Kind gelegentliche Schläge akzeptiert und bei
seinen Eltern bleiben will, dann hat niemand das Recht, das Kind den Eltern wegzunehmen und eine Familie
ins Unglück zu stürzen. Ein Kind akzeptiert eher die physische Überlegenheit des Erwachsenen und die
Abhängigkeit, die sich aus dem Verhältnis Vater/Kind ergibt. Wie hier an anderer Stelle jemand richtig
gefragt hat: Sollen Erwachsene bei ihren vielen „moralischen“ Verfehlungen dann ebenfalls Haue bekommen?
-Der älteren Dame den Platz im Bus nicht angeboten: Zack- kommt die Ohrfeige des Busfahrers -Die Tür
zum Supermarkt dem/der nachfolgenden Person nicht aufgehalten: Zack- kommt der Filialleiter und langt
zu -Bei rot über die Fußgängerampel (‘ist ja alles frei)- Zack- kommt der Streifenpolizist und gibt
eine rechts und links Warum Erwachsene besser behandeln, als Kinder? Sie hatten schließlich deutlich
mehr Zeit anständiges Verhalten zu lernen, als Kinder. Wenn Wahrheitsfreund das GG kritisiert (s. seine
Bemerkung), beweist das einmal mehr, wie schwer sich manche Gläubige mit der Trennung von Staat und Kirche
tun. Er kann im stillen Stübchen seine Kinder unbeobachtet schlagen und es wird vielleicht lange dauern,
bis sich diese jemand anders gegenüber öffnen. Seine Strafe erhält er so oder so. Und das sage ich
als Nichtgläubiger.
@Doriano: Mein Sohn hat sich eingemischt, weil er sich überall einmischt, wo er mit körperlicher Aggression
unmittelbar konfrontiert ist. Dazu haben wir ihn erzogen. Dieser Rabenvater musste erfahren, dass seine
Gewalttätigkeit ein Regelverstoß ist, der nicht von jedem goutiert wird. Für den Vater zu beten, würde
wohl dem kleinen Jungen wenig helfen. Dieser Vater ist ein Tyrann, der glaubt, seine Kinder seien sein
Eigentum. Die Mutter hat sich nicht eingemischt. Warum wohl? Wenn BETEN alles ist, was Ihnen Ihre christliche
Ethik empfiehlt, kann man darauf pfeifen. Matthäus 25,45 Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage
euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Der Junge
war vielleicht 5 oder 6 Jahre alt. Der Vater hat ihn gedemütigt und misshandelt. Was hat dieses Kind
noch alles zu erwarten?