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Sonntag, 16. März 2008 08:03
Wer wird sie verehren? + Fürst Albert II. wird Ritter + Homo-Dogma gebrochen und exkommuniziert + Heiligsprechung durch Kardinal + Er predigt Widerstand
Zurück zum Artikel 28 Lesermeinungen:
Montag, 17. März 2008 14:00
stimme der vernunft: Achja, übrigens
Ich bin der hochallerheiligste Ober- Haupt- Deutsch- und Großmeister des ober- und allerheiligsten Groß- Ober- Haupt- und Deutschordens der allerheiligsten Socken des Heiligen Josef.
Mein Titel lautet „Euere allerheiligste Oberhoheit, Fürst der Fürsten, Ritter der Ritter, König der Könige, Diener aller unwürdigsten Diener Gottes und Großmeister“

Ihr dürft aber „Euere allerheiligste Durchlaucht“ zu mir sagen, wir sind hier ja quasi eine große Familie!
Montag, 17. März 2008 10:59
Alkuin: Ritterorden
„Die römisch-katholische Kirche anerkennt nur drei Ritterorden:

– Ritter vom Hl. Grab
– Malteser
– Deutscher Orden (Familiaren)“


Hier muss man zwischen Päpstlichen Ritterorden (Organisationen) und andere ritterorden unterscheiden:

Die 3 o.e. Orden sind die einzigen Päpstlichen Ritterorden, wobei der Deutscher Orden seit 1929 kein Ritterorden mehr ist, sondern ein klerikales Institut päpstlichen Rechtes.

Päpstlichen Ritterorden (Auszeichnungen): z.B. der „Christusorden“ und „Orden vom Goldenen Sporn“.

Von der kath. Kirche anerkannten „Ritterordenorden“ (Organisationen): z.B. Mercedarierorden.
Montag, 17. März 2008 09:33
Tilly: Beschämend…
Beschämend ist das Kardinal Schönborn heute nicht entschieden Stellung nimmt gegen den Abtreibungsholocaust und gegen das Antichristentum!
Montag, 17. März 2008 07:06
bonifatius: @Kurti …und gerade beschämend die Tatsache.
daß…
die Engländer und die Amerikaner sich weigerten, Juden aufzunehmen, geschweige denn den Anfängen zu wehren.

Ja, es ist beschämend, wie immer wieder versucht wird, mit Moralin triefender sog. Gerechtigkeit zu vertuschen, daß die Abkehr von Gott und die Vergöttlichung des Menschen die Ursache diesr Hässlichkeiten ist. (Marxismus, Kapitaliswmus, Liberalismus, Atheismus). Und dies gilt auch für den Babycaust wie für die Kinderarmut.

Wie sagte der viel geehrte Dichter und Moralapostel Heinrich Heine:
„Wir wollen nicht die Menschenrechte für die Völker sondern die Gottesrechte für die Menschen!“
Montag, 17. März 2008 00:56
Kurt K.: Beschämend!
In der damaligen Zeit hätte ein Widerstand gegen den Antisemitismus den Zweck leider verfehlt, zu groß war die Angst in der Bevölkerung, selbst liquidiert zu werden. Es war doch eine von den Nazis initiierte systematische Tötungsmaschinerie. Kein Mensch durfte damals reden und die Meinung sagen.

Sie sprechen hier von der späten Nazi-Zeit. Da war es in der Tat zu spät.

Aber man hätte den Anfängen wehren können und müssen (und nicht nur die Christen, sondern alle Menschen!). Dass es noch 1943 möglich war, sich gegen die Nazis zu stellen, ohne gleich erschossen zu werden, zeigt der Rosenstraße-Protest.

Und in den Jahren, in denen der Terror gegen die Juden anfing (also ab 1933!), wäre es selbstverstädnlich noch möglich gewesen, dagegen vorzugehen.

Und das ist das beschämende: Die Deutschen waren zu einem überwiegenden Teil offensichtlich einverstanden mit der Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung – oder hatten jedenfalls nicht genug dagegen. Und hier muss sich eben auch die Kirche, bzw die Kirchen an die eigene Nase fassen.
Montag, 17. März 2008 00:13
Doritta: Beschämend?
Im nachhinein und nicht direkt eingebunden in das jeweilige historische Geschehen kann man natürlich gegen das Verhalten der damaligen Christen wettern, die angeblich nicht entschieden genug gegen den Antisemitismus auftraten. Doch was ist mit den vielen Christen, die Juden in ihren Häusern, Kellern und Dachböden versteckt hielten, die mit ihrer Erschießung rechnen mußten, wenn das aufgeflogen wäre? In der damaligen Zeit hätte ein Widerstand gegen den Antisemitismus den Zweck leider verfehlt, zu groß war die Angst in der Bevölkerung, selbst liquidiert zu werden. Es war doch eine von den Nazis initiierte systematische Tötungsmaschinerie. Kein Mensch durfte damals reden und die Meinung sagen. Aber es gibt Gott sei Dank heutzutage genügend Gelegenheiten, gegen Ungerechtigkeiten vorzugehen, ohne um sein Leben fürchten zu müssen. Also nutzen wir diese Chance!
Sonntag, 16. März 2008 17:06
bonifatius: @Schönborn: Kotau gegenüber dem jüdischen Establishment
Lieber Kardinal Schönborn, schade, daß sie nicht vor 60 Jahren Kardinal in Wien gewesen sind. Sie hätten sich Meriten verdienen können.
Doch ihren heldenhaften Mut könnten sie jetzt gegen den Zeitgeist beweisen, indem sie gegen den Kindesmord im Mutterleib dem Establishment mit donnernden Worten ihre Meinung sagen.

Ansonsten würde sich ihr ruhmreiches Beispiel in 60 Jahren eventuell durch einen anderen heldenhaften Purpurträger in Sachen Kindsmord wiederholen!
Sonntag, 16. März 2008 16:34
ExBochumer: Es wird gar nicht eng …
für mich, denn die „eignen Ritterorden“ sind:

– Päpstlicher Verdienstorden
– Orden vom Goldenen Sporn
– Pius-Orden
– Orden vom Hl. Gregor d. Gr.
– Orden vom Hl. Papst Silvester
Sonntag, 16. März 2008 16:09
Marcelus: @methusalix: Niemand hindert SPD-Politiker daran, katholische Wallfahrten zu veranstalten
Die deutschen Bischöfe hätten sicherlich nichts dagegen.

Die Wallfahrt wurde zum Kreuzzug gegen die SPD und alle sonstigen missliebigen Menschen umfunktioniert. Wirklich heiss begehrt von der katholischen Volksfrömmigkeit in Bayern.
Sonntag, 16. März 2008 16:07
methusalix †: … und sind offenbar heiß begehrt.
Richtig! Ich hatte mal das Vergnügen den früheren Kultusminister Hundhammer bei so einer Wallfahrt zu sehen und zu hören. Ein grandios katholisches Erlebnis. Die Wallfahrt wurde zum Kreuzzug gegen die SPD und alle sonstigen missliebigen Menschen umfunktioniert. Wirklich heiss begehrt von der katholischen Volksfrömmigkeit in Bayern. Fragt sich nur, welches Heiligtum in Tuntenhausen „bewallfahrtet“ wird.
Sonntag, 16. März 2008 16:01
Aleph: Methusalix
Besonders die Männer-Wallfahrten nach Tuntenhausen, die der dortige Männerverein ausrichtet, finden große Nachfrage in den umliegenden Diözesen und sind offenbar heiß begehrt.
Sonntag, 16. März 2008 16:01
Marcelus: Eine gute Frage: „Wer wird sie verehren“
Papst Johannes Paul II. (1978-2005) verdankt die Kirche anscheinend bereits mehr als die Hälfte aller beatifizierten und kanonisierten Seligen und Heiligen,
und auch Kardinal-Glaubenspräfekt Ratzinger meinte bereits damals, das wären zu viele.

Allerdings ist es grundsätzlich sehr positiv, daß die Bureaukratie der Kirche immer schneller und effektiver geworden ist, sowohl mit Selig- und Heiligsprechungen, als auch mit positiven oder negativen Bescheiden über die Ehenichtigkeitsanträge.
Betrugsfälle gibt es aber nur bei den letztrigen, wo so wohl die Kirchenbeamten als auch die Antragsteller komplizenhaft die Kirche betrügen, und somit Gott.
Sonntag, 16. März 2008 15:37
HeinrichvonOfterdingen: Oh je, ExBochumer,
nun scheint es aber eng zu werden für Sie.
Sonntag, 16. März 2008 15:24
Rübezahl: Ritterorden
Exbochumer, Sie zitieren:

Der Heilige Stuhl erkenne außer den eigenen Ritterorden nur…“

Vielleicht ist der von mir hervorgehobene Ausdruck der Schlüssel zum richtigen Verständnis der Sachlage …

Link:

http://en.wikipedia.org/wiki/Sacred_Military_Constantinian_Order_of_Saint_George
Sonntag, 16. März 2008 15:02
ExBochumer: @ Rübezahl
Eine Quellenangabe wäre schön gewesen. – Vermutlich handelt es sich bei Ihrem Auszug um eine Selbstdarstellung des Vereins.

Im Zusammenhang mit der Fälschung eines Briefs í.Z. mit dem angeblich „wiedererrichteten Templerorden“ schrieb der Hl. Stuhl (zitiert nach kath.net, http://www.kath.net/detail.php?id=13777“:

„Der Heilige Stuhl erkenne außer den eigenen Ritterorden nur den „Souveränen Ritterorden von Malta“ – oder „Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Heiligen Johannes zu Jerusalem, genannt von Rhodos und von Malta“ – sowie den „Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem“ an, und nur diese stehen unter seinem Schutz, wird betont.“

Es bleibt dabei: Der genannte „Orden“ ist eine versnobt-frömmisch-frömmlerische Adelsspielwiese.
Sonntag, 16. März 2008 14:30
Rübezahl: Ritterorden
Konstantinischer Ritterorden des Hl. Georg:

The Sacred Military Constantinian Order of Saint George is an Order of Chivalry which, from its earliest origins, has supported the glorification of the Cross, the propaganda of the Faith and the defense of the Holy Roman Church, its special legacy through service in the Orient fighting the infidel and the many proofs of the recognition and regard of the Supreme Pontiffs.“

The Order is regulated as a subject of canon law, and the succession to the Grand Magistery is governed first by the statutes of 1705, approved by Papal Brief in 1706 and the Bull „Militantis Ecclesiae“ of 1718, and then confirmed in the statutes of 1922 approved by Papal Placet(these statutes modified in 1934, 1943, 1987 and 2004).

Exbochumer:
Ich schrieb, daß der genannte Orden kein katholischer Ritterorden ist.“
„Diese Vereinigungen haben mit kirchlichen Ritterorden nichts zu tun. Wenn überhaupt, dann sind das sogenannte „fromme Vereine“.“
„Überall, wo „geistlich“ oder „geistig“ draufsteht, ist nicht katholisch drin.
Es gibt nur drei von der römisch-katholischen Kirche anerkannten Ritterorden. PUNKT
.“

Also, lieber Exbochumer, net „schwätzn“ sondern offen bleiben für Weiterbildung … & evtl. vorher Englischstunden nehmen …

Liebe Grüße

der Rübezahl
Sonntag, 16. März 2008 14:21
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Methusalix,
jede Freimaurerloge ist skurriler. Die Schlaraffia sowieso. Schon erstaunlich welche Blüten die Volksunfrömmigkeit hervorbringt.
Sonntag, 16. März 2008 13:02
methusalix †: Der MÄNNERVEREIN VON TUNTENHAUSEN ist auch so ein gut katholischer Verein der Ritter gegen Tod und
Teufel!

Allerdings nennt er sich NICHT Ritterorden; grossartig skurril ist er trotzdem. Wohin die „Volksfrömmigkeit“ manchmal führt:

Männerverein von Tuntenhausen
Sonntag, 16. März 2008 12:54
ExBochumer: @ HvO
Nicht nur „vielleicht“, mein Guter.

Schauen Sie sich doch mal „kreuz.net“ an. Untertitel: „katholische Nachrichten“.

Und – fällt Ihnen da nicht was auf? Was ist denn mit diesem Herrn Lingen und seinen Schreibereien? Lingen ist nicht römisch-katholisch, seine diversen Leugnungen sind nicht katholisch usw.

Fazit: Überall wo „katholisch“ draufsteht, da ist nicht unbedingt „katholisch“ drin.

Sonntag, 16. März 2008 12:38
HeinrichvonOfterdingen: Lieber exBochumer,
na ja vielleicht haben Sie recht.
Sonntag, 16. März 2008 12:23
ExBochumer: @ HvO
Überall, wo „geistlich“ oder „geistig“ draufsteht, ist nicht katholisch drin.

Es gibt nur drei von der römisch-katholischen Kirche anerkannten Ritterorden. PUNKT.
Sonntag, 16. März 2008 12:20
HeinrichvonOfterdingen: Lieber exBochumer,
ich verstehe ja nix von geistlichen Ritterorden, aber anscheinend gibt es doch ein paar mehr.
Sonntag, 16. März 2008 12:13
ExBochumer: @ Ottaviani
Was soll das?

Ich schrieb, daß der genannte Orden kein katholischer Ritterorden ist.

Ob Kardinäle oder sonstige kirchliche Würdenträger in diesen farbenprächtigen Vereinen sich die Klinke in die Hand geben, ist unerheblich.

Diese Vereinigungen haben mit kirchlichen Ritterorden nichts zu tun. Wenn überhaupt, dann sind das sogenannte „fromme Vereine“.
Sonntag, 16. März 2008 12:07
ottaviani: hier bitte
der orden vom hl. georg
http://…ww.constantinianorder.org/…_pontificalmass.html
S.Em Kardinal Hoyos feioert dort in kürze ein Pontifikalamt
http://…ww.summorum-pontificum.de/
Sonntag, 16. März 2008 11:57
ExBochumer: Und noch eine Falschmeldung:
Die römisch-katholische Kirche anerkennt nur drei Ritterorden:

– Ritter vom Hl. Grab
– Malteser
– Deutscher Orden (Familiaren)

Der genannte „Orden“ ist auch kein Orden des Hl. Stuhls oder vom Papst verliehen.
Sonntag, 16. März 2008 11:32
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Sirilo,
Sie alter Kleingeist und Neidhammel!
Mit der Abschaffung der Standesvorrechte des Adels in Deutschland durch die Weimarer Reichsverfassung 1919 wurde der ehemalige, nicht bevorrechtigte Titel Prinz oder Prinzessin unveränderlicher Bestandteil des bürgerlichen Namens. Der Titel „Fürst“ bzw. „Fürstin“, soweit er durch Primogenitur weitergegeben wurde, entfiel damit. Der Titel wird jedoch heute noch aus Gründen der Tradition vielfach inoffiziell weiterhin geführt. Gegenwärtig betrifft das 54 deutsche Familien, davon sind vier ehemals (bis 1918) regierende Häuser.(aus wikipedia)
Sonntag, 16. März 2008 11:04
expedit: @ Sirilo: „Fürst“ Albert – sie können es nicht lassen!
Vielleicht hat der neue Ritter seinen Wohnsitz in Konstantinopel?
Satire!
Sonntag, 16. März 2008 08:47
Sirilo: „Fürst“ Albert – sie können es nicht lassen!
„Durch die Weimarer Reichsverfassung und das bayerische Adelsgesetz verlor die Familie nach dem Ersten Weltkrieg ihre Adelsrechte und das Recht des Erstgeborenen, „Fürst“ als Adelstitel zu führen. Seither tragen alle Familienmitglieder den Nachnamen Prinz bzw. Prinzessin von Thurn und Taxis. Das Haus wird im Augenblick von Albert II. von Thurn und Taxis geleitet.“ (Wikipedia)

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