Alt-Meß-Sensation in einer deutschen Bischofskirche
Allen Priester soll Mut gemacht werden, die Alte Messe kennen und schätzen zu lernen und keine Angst zu haben, sie in vielen Pfarrgemeinden zu zelebrieren. Ein Weihbischof hat mit Erfolg Unterschriften gesammelt. Morgen geht’s los.
(kreuz.net) Am 29. Februar sandte Bischof Maximilian Ziegelbauer (84) ein Schreiben an die lieben Freunde
der außerordentlichen Form des Römischen Ritus.
Mons. Ziegelbauer ist emeritierter Augsburger Weihbischof und Dompropst im Ruhestand.
In dem Brief verkündet der Weihbischof seinen Adressaten eine gute Nachricht:
„Mit ihrer Unterschrift auf meiner Petition haben Sie dazu beigetragen, daß nach Rücksprache mit dem Bischöflichen Dompfarramt nun künftig regelmäßig samstags um 8 Uhr früh in der Marienkapelle des Hohen Domes zu Augsburg die Heilige Messe in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus gefeiert werden kann, und zwar erstmals am Samstag, den 15. März 2008.“
Der Weihbischof erinnert in seinem Schreiben
an das 1200-jährige Jubiläum des Hohen Dom im vergangenen Jahr:
„Seit dem Jahr 807 wurde hier die Heilige Messe auf Latein und »versus Deum« gefeiert“ – erklärt er und fährt weiter:
„Nach einer Pause von fast vierzig Jahren wird nun erstmals wieder die Heilige Messe in dieser alterwürdigen Form zelebriert, die das Mysterium Gottes auf so anschauliche Weise verdeutlicht und zur Anbetung der göttlichen Majestät einlädt.“
Mit der Einrichtung dieser regelmäßigen Messe im Alten Ritus komme man dem Anliegen des Heiligen Vaters, Papst Benedikt XVI., nach, „dessen Liebe der alten lateinischen Liturgie gilt und der wünscht, daß die traditionelle Form auch die neue Form der Meßfeier befruchtet“.
Indem das im Dom – der Mutter und dem Haupt aller Kirchen des Bistums – geschehe, solle damit auch allen Priestern Mut gemacht werden, „diese Form der Feier des heiligen Meßopfers wieder kennen und schätzen zu lernen und keine Angst zu haben, sie in vielen Pfarrgemeinden wieder erlebbar werden zu lassen“.
Dann spricht der Weihbischof eine Einladung aus:
„Ich darf Sie hiermit herzlich zum heiligen Meßopfer am Samstag vor dem Palmsonntag einladen und hoffe, daß diese Samstagsmesse vor dem altehrwürdigen Gnadenbild der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria für Sie zu einem regelmäßigen geistlichen Wochentermin werden kann – soweit Ihre Terminplanung dies zuläßt.“
Er weist auch darauf hin, daß dem Anliegen sehr geholfen wäre, „wenn Sie in ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis diesen neuen regelmäßigen Meß-Termin bekannt machen würden“.
© Bilder: GNU-Lizenz; Pressefoto Bistum Augsburg
Mons. Ziegelbauer ist emeritierter Augsburger Weihbischof und Dompropst im Ruhestand.
In dem Brief verkündet der Weihbischof seinen Adressaten eine gute Nachricht:
„Mit ihrer Unterschrift auf meiner Petition haben Sie dazu beigetragen, daß nach Rücksprache mit dem Bischöflichen Dompfarramt nun künftig regelmäßig samstags um 8 Uhr früh in der Marienkapelle des Hohen Domes zu Augsburg die Heilige Messe in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus gefeiert werden kann, und zwar erstmals am Samstag, den 15. März 2008.“

„Seit dem Jahr 807 wurde hier die Heilige Messe auf Latein und »versus Deum« gefeiert“ – erklärt er und fährt weiter:
„Nach einer Pause von fast vierzig Jahren wird nun erstmals wieder die Heilige Messe in dieser alterwürdigen Form zelebriert, die das Mysterium Gottes auf so anschauliche Weise verdeutlicht und zur Anbetung der göttlichen Majestät einlädt.“
Mit der Einrichtung dieser regelmäßigen Messe im Alten Ritus komme man dem Anliegen des Heiligen Vaters, Papst Benedikt XVI., nach, „dessen Liebe der alten lateinischen Liturgie gilt und der wünscht, daß die traditionelle Form auch die neue Form der Meßfeier befruchtet“.
Indem das im Dom – der Mutter und dem Haupt aller Kirchen des Bistums – geschehe, solle damit auch allen Priestern Mut gemacht werden, „diese Form der Feier des heiligen Meßopfers wieder kennen und schätzen zu lernen und keine Angst zu haben, sie in vielen Pfarrgemeinden wieder erlebbar werden zu lassen“.
Dann spricht der Weihbischof eine Einladung aus:
„Ich darf Sie hiermit herzlich zum heiligen Meßopfer am Samstag vor dem Palmsonntag einladen und hoffe, daß diese Samstagsmesse vor dem altehrwürdigen Gnadenbild der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria für Sie zu einem regelmäßigen geistlichen Wochentermin werden kann – soweit Ihre Terminplanung dies zuläßt.“
Er weist auch darauf hin, daß dem Anliegen sehr geholfen wäre, „wenn Sie in ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis diesen neuen regelmäßigen Meß-Termin bekannt machen würden“.
© Bilder: GNU-Lizenz; Pressefoto Bistum Augsburg
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Donnerstag, 20. März 2008 16:58
Jörg Guttenberger, Köln: aleph, aufrechterkatholik
Natürlich sind die Dogmen keine Neuerfindung, sondern geben – jedenfalls in der Alten Kirche – die unfehlbare
Glaubensaussage gegenüber Irrlehrern wieder. Erst in jüngerer Zeit – so die unbefleckte Empängnis und
die Aufnahme Mariens in den Himmel – sind Dogmen ohne solchen äußeren Anlaß formuliert. Beide Feste
hat es schon vor der Dogmenformulierung gegeben und werden ebenso in der byzantinischen Tradition gefeiert,
die unbefleckte Empfängnis jedoch erst am 9. Dezember, sie gehören dort zum allgemen anerkannten Glaubensgut.
Es ist ganz klar, daß die überlieferte Lehre der Kirche den Willen des Herrn wiedergibt. Auch die Einwände der historisch-kritischen Methode stellen in keiner Weise die Einsetzung der hl. Eucharistie infrage, sondern nur den Zeitpunkt der Einsetzung. Alleine auf die Einsetzung als solche kommt es den Synoptikern an. Die Kirche hat daher völlig recht, wenn sie sich bei Feier des letzten Abendmahles am Gründonnerstagabend im Willen des Herrn sieht und wegen „tut dies zu meinem Gedächtns“ hierin die Vermittlung priesterlicher Vollmacht an die Apostel sieht.
Die Meinung, die Apostel hätten vor Empfang der hl. Eucharistie im Abendmahlssaal gebeichtet, ist durch Schrift und Tradition widerlegt. Das Bußsarkament in seinem heutigen Verständnis, insbesondere die Andachtsbeichte, ist erst später in das Bewußtsein der Christen gerückt. Das ergibt sich aus dem Brauch, sich erst auf dem Sterbebett taufen zu lassen: wegen der mit der Taufe verbundenen Sündenvergebung.
Es ist ganz klar, daß die überlieferte Lehre der Kirche den Willen des Herrn wiedergibt. Auch die Einwände der historisch-kritischen Methode stellen in keiner Weise die Einsetzung der hl. Eucharistie infrage, sondern nur den Zeitpunkt der Einsetzung. Alleine auf die Einsetzung als solche kommt es den Synoptikern an. Die Kirche hat daher völlig recht, wenn sie sich bei Feier des letzten Abendmahles am Gründonnerstagabend im Willen des Herrn sieht und wegen „tut dies zu meinem Gedächtns“ hierin die Vermittlung priesterlicher Vollmacht an die Apostel sieht.
Die Meinung, die Apostel hätten vor Empfang der hl. Eucharistie im Abendmahlssaal gebeichtet, ist durch Schrift und Tradition widerlegt. Das Bußsarkament in seinem heutigen Verständnis, insbesondere die Andachtsbeichte, ist erst später in das Bewußtsein der Christen gerückt. Das ergibt sich aus dem Brauch, sich erst auf dem Sterbebett taufen zu lassen: wegen der mit der Taufe verbundenen Sündenvergebung.
Donnerstag, 20. März 2008 14:57
aufrechterkatholik: Frieden, meine Herren, Frieden
Oh, das ist kein Unsinn. Ist es denn nicht erstmal im tiefen Glauben anzunehmen, dass unsere ehrwürdigen Traditionen in dem HERRN selbst gründen? Und dass diese ehrwürdigen Traditionen sicherlich dem entsprechen, was der HERR gewollt und beabsichtigt hat? Und dass die Kirche das vollgültig und wahr auslegt? Und dass demzufolge die Apostel ohne Frage vorher gebeichet haben, so, wie es die Hl. Kirche lehrt, dass man vor dem Empfang der Hl. Opferspeise bei schwerer Schuld gebeichtet haben muss? Sage niemand, die Apostel hätten vorher keine schwere Schuld gehabt. Immerhin waren zumindest einige verheiratet. Und dass der HERRN nicht versus, sed contra populum gefeiert hat, erklärt sich aus der Tradition der Kirche. Denn die hat das immer so gelehrt und sicherlich das fortgesetzt, was der HERR im Opfersaale zelebriert hat.
Donnerstag, 20. März 2008 09:19
Aleph: Jörg Guttenberger, Köln
die Person Jesu Christi und der Mutter Gottes bis hin zum Dorma über die unbefleckte Empfängnis und
die Aufnahme Mariens in den Himmel (Fest am 15. August) in unseren Tagen! Diese Sicherheit hatten die
ersten Christen doch überhaupt nicht!
Auch wenn es formulierte Dogmen sind die Sie hier aufführen, geht es auch in den Fällen immer noch um das Geheimnis des Gaubens.
Sie, die ex cathedra verkündeten Dogmen, sind keineswegs wahrer als der Glauben, der sich ohne Dogmen aus den Evangelien entwickelt hat.
Mehr Sicherheit haben die heutigen Christen deshalb auch nicht, als die ersten Chirsten, die der Dogmen, Gott sei Dank, entbehren konnten.
Glaube ist immer der kühne Sprung in den Bereich des Nichtwissens, sonst ist es kein Glaube mehr, sondern Lehre und verchristlichte, auf katholisch getrimmte Ideologie.
Auch wenn es formulierte Dogmen sind die Sie hier aufführen, geht es auch in den Fällen immer noch um das Geheimnis des Gaubens.
Sie, die ex cathedra verkündeten Dogmen, sind keineswegs wahrer als der Glauben, der sich ohne Dogmen aus den Evangelien entwickelt hat.
Mehr Sicherheit haben die heutigen Christen deshalb auch nicht, als die ersten Chirsten, die der Dogmen, Gott sei Dank, entbehren konnten.
Glaube ist immer der kühne Sprung in den Bereich des Nichtwissens, sonst ist es kein Glaube mehr, sondern Lehre und verchristlichte, auf katholisch getrimmte Ideologie.
Mittwoch, 19. März 2008 23:09
Jörg Guttenberger, Köln: Filius ecclesiae: Bibelverständnis
Denken Sie bitte an die Glaubensaussagen der ersten Konzilien über die Person Jesu Christi und der Mutter
Gottes bis hin zum Dorma über die unbefleckte Empfängnis und die Aufnahme Mariens in den Himmel (Fest
am 15. August) in unseren Tagen! Diese Sicherheit hatten die ersten Christen doch überhaupt nicht!
Es trifft zwar leider zu, daß die 68er und andere Kirchenfeinde sich mit Nachdruck um Verfälschung des Glaubensgutes bemühen, aber das besagt doch noch lange nicht, daß alle heutige Glaubenserkenntnis heidnischen Ursprungs ist! Sie sollten das Kind nicht mit dem Bade ausschütten!
Es trifft zwar leider zu, daß die 68er und andere Kirchenfeinde sich mit Nachdruck um Verfälschung des Glaubensgutes bemühen, aber das besagt doch noch lange nicht, daß alle heutige Glaubenserkenntnis heidnischen Ursprungs ist! Sie sollten das Kind nicht mit dem Bade ausschütten!
Mittwoch, 19. März 2008 23:01
FiliusEcclesiae: @J. Guttenberger: Ein gesicherteres Bibelverständnis als die Evangelisten haben natürlich die
1800er-1960er-Modernisten, natürlich.
Wer’s glaubt, wird selig!
Aufgrund 2000-jähriger Tradition mit ihren Konzilien haben wir heute ein gesicherteres Bibelverständnis, als die ersten Christen, zumal es erst seit etwa 200 einen gesamtkirchlich anerkannten Schriftenkanon gib und die Gnosis verworfen wurde.
Wer’s glaubt, wird selig!
Aufgrund 2000-jähriger Tradition mit ihren Konzilien haben wir heute ein gesicherteres Bibelverständnis, als die ersten Christen, zumal es erst seit etwa 200 einen gesamtkirchlich anerkannten Schriftenkanon gib und die Gnosis verworfen wurde.
Mittwoch, 19. März 2008 22:58
Jörg Guttenberger, Köln: Marcellus: Märchen
Sie kommen ja schon wieder mit Ihren Märchen. Im Übrigen haben Sie diesen Begriff in diese Auseinandersetzung
eingeführt und nicht ich! Die Auseinandersetzng über Gemeinsamkeiten von Bibel und Märchen sind, wie
ich bereits geschrieben habe, seit 20 Jahren beendet!
Aufgrund 2000-jähriger Tradition mit ihren Konzilien haben wir heute ein gesicherteres Bibelverständnis, als die ersten Christen, zumal es erst seit etwa 200 einen gesamtkirchlich anerkannten Schriftenkanon gib und die Gnosis verworfen wurde.
Die Bibel ist nun einmal ein Glaubensbuch und hat ihren Platz in erster Linie auf Altar und Kanzel und nicht auf dem Schreibtisch.
Die von Ihnen offenbar verworfene historisch-kritische Methode liefert wichtige Hinweise über den geschichtlichen Hintergrund biblischer Aussagen, mehr jedoch nicht. Natürlich bezieht sich die Bibel auf geschichtliche Tatsachen, aber, wie ich eingangs geschrieben habe, hatte man zur Zeit der Evangelisten bis ins 19. Jahrhundert eben ein anderes Geschichtsverständnis.
Ich hoffe, so Ihnen weitergeholfen zu haben, obwohl mir nicht klar ist, worauf Sie hinaus wollen.
Aufgrund 2000-jähriger Tradition mit ihren Konzilien haben wir heute ein gesicherteres Bibelverständnis, als die ersten Christen, zumal es erst seit etwa 200 einen gesamtkirchlich anerkannten Schriftenkanon gib und die Gnosis verworfen wurde.
Die Bibel ist nun einmal ein Glaubensbuch und hat ihren Platz in erster Linie auf Altar und Kanzel und nicht auf dem Schreibtisch.
Die von Ihnen offenbar verworfene historisch-kritische Methode liefert wichtige Hinweise über den geschichtlichen Hintergrund biblischer Aussagen, mehr jedoch nicht. Natürlich bezieht sich die Bibel auf geschichtliche Tatsachen, aber, wie ich eingangs geschrieben habe, hatte man zur Zeit der Evangelisten bis ins 19. Jahrhundert eben ein anderes Geschichtsverständnis.
Ich hoffe, so Ihnen weitergeholfen zu haben, obwohl mir nicht klar ist, worauf Sie hinaus wollen.
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