Seiner berühmten Enzyklika „Quanta cura“ fügte der selige Papst Pius IX. († 1878) achzig Sätzen bei, die eine Sammlung übelster Irrtümer enthalten. Diese Sammlung wurde unter
dem Namen „Syllabus“ bekannt. Im folgenden finden sich einige besonders abstoßende Ketzereien.
Donnerstag, 20. April 2006 20:23
deusexmachina: Na, wie gut…
…dass der alte Herr sich nicht einmal selbst getraut hat, diesen Unfug „ex cathedra“ zu verkünden –
und das, obwohl er gegen alle Vernunft (UND gegen vehemente theologische Proteste) das Unfehlbarkeitsdogma
durchgeprügelt hatte – was darauf schließen lässt, dass er, der also bewusst auf das ja nun eigentlich
zu seiner Disposition stehende Werkzeug verzichtete, sich der Irrtumsfreiheit seiner „Liste der Irrtümer“
alles andere als sicher war.
Ich stimme übrigens jedem einzelnen dieser „Irrtümer“ herzlich zu :O)
Ich stimme übrigens jedem einzelnen dieser „Irrtümer“ herzlich zu :O)
Donnerstag, 20. April 2006 19:48
freddie: Zum Thema
Einfach lustig…
Samstag, 30. Juli 2005 18:12
Lilith: … Anmerkung zu diesem Beitrag!
1. Es steht jedem Menschen frei, diejenige Religion anzunehmen und zu bekennen…
– Ja!
2. Die Menschen können im Kult jedweder Religion den Weg zum ewigen Heil finden und das ewige Heil erlangen.
– Ja!
3. Wenigstens muss man gute Hoffnung für das ewige Heil all jener hegen…
– Ja!
4. Der Protestantismus ist nichts anderes als eine unterschiedliche Form…
– Ja!
5. Die Kirche ist keine wahre und vollkommene Gesellschaft, die völlig frei ist…
– Nein!
6. Die kirchliche Gewalt darf ihre Autorität nicht ohne die Erlaubnis und Zustimmung der bürgerlichen Regierung ausüben.
– Nein!
7. Die Kirche hat nicht die Vollmacht, dogmatisch zu definieren…
– Nein!
8. Die Lehre derer, die den Römischen Pontifex …
– versteh ich nicht…
9. Zur Teilung der Kirche…
– Nein!
10. Die Lehre der katholischen Kirche widerstreitet dem Wohl und den Vorteilen der menschlichen Gesellschaft.
– Teilweise.
11. In einem Gesetzeskonflikt beider Gewalten hat das bürgerliche Recht Vorrang.
– Ja!
12. Von Katholiken kann jene Art von Jugendbildung gebilligt werden…
– Ja!
13. Die Kirche ist vom Staat und der Staat von der Kirche zu trennen.
– Ja!
14. Über die Vereinbarkeit der zeitlichen Herrschaft…
– Ja!
15. In unserer Zeit ist es nicht dienlich…
– Ja!
16. Der Römische Pontifex kann und soll sich mit dem Fortschritt…
– Ja!
– Ja!
2. Die Menschen können im Kult jedweder Religion den Weg zum ewigen Heil finden und das ewige Heil erlangen.
– Ja!
3. Wenigstens muss man gute Hoffnung für das ewige Heil all jener hegen…
– Ja!
4. Der Protestantismus ist nichts anderes als eine unterschiedliche Form…
– Ja!
5. Die Kirche ist keine wahre und vollkommene Gesellschaft, die völlig frei ist…
– Nein!
6. Die kirchliche Gewalt darf ihre Autorität nicht ohne die Erlaubnis und Zustimmung der bürgerlichen Regierung ausüben.
– Nein!
7. Die Kirche hat nicht die Vollmacht, dogmatisch zu definieren…
– Nein!
8. Die Lehre derer, die den Römischen Pontifex …
– versteh ich nicht…
9. Zur Teilung der Kirche…
– Nein!
10. Die Lehre der katholischen Kirche widerstreitet dem Wohl und den Vorteilen der menschlichen Gesellschaft.
– Teilweise.
11. In einem Gesetzeskonflikt beider Gewalten hat das bürgerliche Recht Vorrang.
– Ja!
12. Von Katholiken kann jene Art von Jugendbildung gebilligt werden…
– Ja!
13. Die Kirche ist vom Staat und der Staat von der Kirche zu trennen.
– Ja!
14. Über die Vereinbarkeit der zeitlichen Herrschaft…
– Ja!
15. In unserer Zeit ist es nicht dienlich…
– Ja!
16. Der Römische Pontifex kann und soll sich mit dem Fortschritt…
– Ja!
Sonntag, 8. Mai 2005 17:30
Dr. Otterbeck: Positiv, deshalb negativ
Es hat schon seinen Sinn, dass päpstliche Verurteilungen bestimmte Zitate, negativ, als nicht mit dem
Glauben vereinbar ausweisen. Die Umformulierung hingegen steht nicht zur Disposition:
Z.B. „Der Protestantismus ist eine Religion, in der es unmöglich ist, Gott zu gefallen“ würde die Kirche positiv nie behaupten, da sie stets Gott die Ehre gibt, selbst zu sehen, was ihm gefällt (vgl. Predigt des Hl. Vaters vom 7. Mai in S. Giovanni in Laterano).
Z.B. „Der Protestantismus ist eine Religion, in der es unmöglich ist, Gott zu gefallen“ würde die Kirche positiv nie behaupten, da sie stets Gott die Ehre gibt, selbst zu sehen, was ihm gefällt (vgl. Predigt des Hl. Vaters vom 7. Mai in S. Giovanni in Laterano).
Donnerstag, 28. April 2005 07:17
Filia Stephania †: Von der Redaktion entfernt
Samstag, 19. Februar 2005 16:29
Willi: Theologische Rumpelkammer
Für alle die es interesiert, gibt es hier die Links:
Syllabus
syllabus-errorum.pdf
Quanta cura
quanta-cura.pdf
Willi
Syllabus
syllabus-errorum.pdf
Quanta cura
quanta-cura.pdf
Willi
Samstag, 19. Februar 2005 10:16
GerdEric: Richtig ist viel mehr:
Es steht keinem Menschen frei, diejenige Religion anzunehmen und zu bekennen, die man, vom Lichte der
Vernunft geführt, für wahr erachtet.
Die Menschen können einzig im Kult der römisch-katholischen Religion den Weg zum ewigen Heil finden und das ewige Heil erlangen.
Wenigstens muß man gute Hoffnung für das ewige Un-Heil all jener hegen, die sich überhaupt nicht in der wahren Kirche Christi befinden.
Der Protestantismus ist eine Religion in der unmöglich ist Gott zu gefallen.
Die Kirche ist eine wahre und vollkommene Gesellschaft, die völlig frei ist. Sie verfügt auch über ihre eigenen und beständigen Rechte, die ihr von ihrem göttlichen Gründer übertragen wurden, sondern es ist ihre Aufgabe die bürgerliche Gewalt festzulegen, welches das Recht der Kirche ist.
Die kirchliche Gewalt darf ihre Autorität ohne die Erlaubnis und Zustimmung der bürgerlichen Regierung ausüben.
Die Kirche hat die Vollmacht, dogmatisch zu definieren, daß die Religion der katholischen Kirche die einzig wahre Religion sei.
Die Lehre derer, die den Römischen Pontifex mit einem freien und in der gesamten Kirche handelnden Fürsten vergleichen, ist die Lehre, die im Mittelalter vorherrschte.
Zur Teilung der Kirche in eine östliche und eine westliche haben allzu willkürliche Entscheidungen der Römischen Päpste nicht beigetragen, sondern vielmehr einzig immer die Anderen.
Die Lehre der katholischen Kirche widerstreitet dem Wohl und den Vorteilen der menschlichen Gesellschaft, sonder dient einzig der römisch-katholischen Gesellschaft.
In einem Gesetzeskonflikt beider Gewalten hat das kirchliche Recht Vorrang.
Von Katholiken kann jene Art von Jugendbildung gebilligt werden, die vom katholischen Glauben und von der Vollmacht der Kirche durchdrungen.
Die Kirche ist vom Staat zu trennen und der Staat ist der Kirche unter geordnet.
Über die Vereinbarkeit der zeitlichen Herrschaft mit der geistlichen sind sich die Söhne der christlichen und katholischen Kirche eins.
In unserer Zeit ist es dienlich, die katholische Religion als die einzige Staatsreligion zu haben und alle übrigen Formen der Gottesverehrung auszuschließen.
Der Römische Pontifex stellt fest, dass die Erde eine Scheibe ist.
Die Menschen können einzig im Kult der römisch-katholischen Religion den Weg zum ewigen Heil finden und das ewige Heil erlangen.
Wenigstens muß man gute Hoffnung für das ewige Un-Heil all jener hegen, die sich überhaupt nicht in der wahren Kirche Christi befinden.
Der Protestantismus ist eine Religion in der unmöglich ist Gott zu gefallen.
Die Kirche ist eine wahre und vollkommene Gesellschaft, die völlig frei ist. Sie verfügt auch über ihre eigenen und beständigen Rechte, die ihr von ihrem göttlichen Gründer übertragen wurden, sondern es ist ihre Aufgabe die bürgerliche Gewalt festzulegen, welches das Recht der Kirche ist.
Die kirchliche Gewalt darf ihre Autorität ohne die Erlaubnis und Zustimmung der bürgerlichen Regierung ausüben.
Die Kirche hat die Vollmacht, dogmatisch zu definieren, daß die Religion der katholischen Kirche die einzig wahre Religion sei.
Die Lehre derer, die den Römischen Pontifex mit einem freien und in der gesamten Kirche handelnden Fürsten vergleichen, ist die Lehre, die im Mittelalter vorherrschte.
Zur Teilung der Kirche in eine östliche und eine westliche haben allzu willkürliche Entscheidungen der Römischen Päpste nicht beigetragen, sondern vielmehr einzig immer die Anderen.
Die Lehre der katholischen Kirche widerstreitet dem Wohl und den Vorteilen der menschlichen Gesellschaft, sonder dient einzig der römisch-katholischen Gesellschaft.
In einem Gesetzeskonflikt beider Gewalten hat das kirchliche Recht Vorrang.
Von Katholiken kann jene Art von Jugendbildung gebilligt werden, die vom katholischen Glauben und von der Vollmacht der Kirche durchdrungen.
Die Kirche ist vom Staat zu trennen und der Staat ist der Kirche unter geordnet.
Über die Vereinbarkeit der zeitlichen Herrschaft mit der geistlichen sind sich die Söhne der christlichen und katholischen Kirche eins.
In unserer Zeit ist es dienlich, die katholische Religion als die einzige Staatsreligion zu haben und alle übrigen Formen der Gottesverehrung auszuschließen.
Der Römische Pontifex stellt fest, dass die Erde eine Scheibe ist.
Samstag, 19. Februar 2005 00:13
Athanasius: Sehr gut
Danke an die Redaktion fürs Posten dieser Enzyklika „Quanta Cura“ Syllabus der Irrtümer vom sel. Pius IX.
Freitag, 18. Februar 2005 21:22
GerdEric: Und wo
sind nun die 80 abstossende Sätze?
Ich wünsche jedem einen friedvollen Abend
und hoffe,
er oder sie findet zu Gott und wird IHM gefallen
GerdEric
Ich wünsche jedem einen friedvollen Abend
und hoffe,
er oder sie findet zu Gott und wird IHM gefallen
GerdEric
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





