Das transatlantische Parlament der Traditionalisten
Diesen Sommer werden sich Konterrevolutionäre ans Werk machen, um die Auferstehung des Christentums aus Schutt und Asche in die Wege zu leiten. Von Dr. John C. Rao.
(kreuz.net) Das ‘Roman Forum’ wird von Laien organisiert. Es wurde im Jahr 1968 vom großen deutschen
Philosophen Dietrich von Hildebrand († 1977) in New York gegründet.
Das ‘Forum’ bemüht sich, die Kirche durch eine Restauration der traditionellen Liturgie und durch eine tiefes Verständnis der Herrlichkeit des Christentums, wie sie den meisten zeitgenössischen Katholiken unbekannt ist, zu verteidigen.
Seit dem Jahr 1992 organisiert das Forum in der Ortschaft Gardone am Gardasee in Norditalien eine elftägige Veranstaltung.
Jede dieser akademischen Anlässe konzentrierte sich bisher auf einen spezifischen Abschnitt der Geschichte der katholischen Kultur. Doch das Forum will mehr: Es möchte den Teilnehmern zeigen, was es bedeutet, ein umfassendes, zivilisiertes katholisches Leben zu führen.
Dieses Ziel wird vor allem durch die Liturgie erreicht. Es gibt täglich fünf Messen, teils gesungen, teils gelesen. Zelebriert wird sowohl der Ritus des Missale Romanum von 1962 als auch die byzantinische Liturgie des Heiligen Johannes Chysostomus.
Dieses Jahr wird ein Chor aus Estland auch das Stundengebet singen. Alle liturgischen Zelebrationen finden in der großartigen Pfarrkirche von Gardone statt. Das Gotteshaus stammt aus dem 17. Jahrhundert. In ihm steht auch eine der besten Orgeln der Region.
Doch der katholische Mensch lebt nicht nur von der Liturgie und von Vorträgen alleine.
Das Symposium beinhaltet auch Gelegenheiten zur Erholung in einer der schönsten See-Gegenden Europas. Es werden auch Besuche in Verona und Venedig veranstaltet.
Dem Austausch der Teilnehmer bei einem Glas Wein wird ebenfalls Raum geboten.
Viele der Teilnehmer sind seit der ersten Veranstaltung vor sechzehn Jahren dabei. Damals ging es um das Christentum in der Spätantike.
Die Teilnehmer bringen häufig ihre künstlerischen Begabungen zur Aufführung und veranstalten selber Abendkonzerte oder mittelalterliche Mysterienspiele.
Das diesjährige Programm steht unter dem Titel „Diese Ruinen sind bewohnt“. Mit dieser Thematik soll das päpstliche Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ gewürdigt werden.
Das Symposium ist einer transatlantischen Diskussion gewidmet. Darin wird es um die Frage gehen, wie der Geist der katholischen Zivilisation im Schutt dessen, was einst das Christentum war, verteidigt und wiederaufgebaut werden kann.
Die über fünfzig Teilnehmer stammen aus Südamerika, Spanien, Großbritannien, Deutschland, Italien, Frankreich, Polen, Estland und den Vereinigten Staaten. Sie werden eine Art traditionalistisches Parlament bilden und Arbeitsrichtlinien für die katholische Konterrevolution ausarbeiten.
Besucher aus ganz Europa sind eingeladen teilzunehmen. Es ist auch möglich, nur an einem Teil des Programms dabeizusein.
Die Veranstaltung unterhält eine eigene Webseite mit mehr Informationen.
© Titelbild: JD Treat, CC
Das ‘Forum’ bemüht sich, die Kirche durch eine Restauration der traditionellen Liturgie und durch eine tiefes Verständnis der Herrlichkeit des Christentums, wie sie den meisten zeitgenössischen Katholiken unbekannt ist, zu verteidigen.
Seit dem Jahr 1992 organisiert das Forum in der Ortschaft Gardone am Gardasee in Norditalien eine elftägige Veranstaltung.
Jede dieser akademischen Anlässe konzentrierte sich bisher auf einen spezifischen Abschnitt der Geschichte der katholischen Kultur. Doch das Forum will mehr: Es möchte den Teilnehmern zeigen, was es bedeutet, ein umfassendes, zivilisiertes katholisches Leben zu führen.
Dieses Ziel wird vor allem durch die Liturgie erreicht. Es gibt täglich fünf Messen, teils gesungen, teils gelesen. Zelebriert wird sowohl der Ritus des Missale Romanum von 1962 als auch die byzantinische Liturgie des Heiligen Johannes Chysostomus.
Dieses Jahr wird ein Chor aus Estland auch das Stundengebet singen. Alle liturgischen Zelebrationen finden in der großartigen Pfarrkirche von Gardone statt. Das Gotteshaus stammt aus dem 17. Jahrhundert. In ihm steht auch eine der besten Orgeln der Region.
Doch der katholische Mensch lebt nicht nur von der Liturgie und von Vorträgen alleine.
Das Symposium beinhaltet auch Gelegenheiten zur Erholung in einer der schönsten See-Gegenden Europas. Es werden auch Besuche in Verona und Venedig veranstaltet.
Dem Austausch der Teilnehmer bei einem Glas Wein wird ebenfalls Raum geboten.
Viele der Teilnehmer sind seit der ersten Veranstaltung vor sechzehn Jahren dabei. Damals ging es um das Christentum in der Spätantike.
Die Teilnehmer bringen häufig ihre künstlerischen Begabungen zur Aufführung und veranstalten selber Abendkonzerte oder mittelalterliche Mysterienspiele.
Das diesjährige Programm steht unter dem Titel „Diese Ruinen sind bewohnt“. Mit dieser Thematik soll das päpstliche Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ gewürdigt werden.
Das Symposium ist einer transatlantischen Diskussion gewidmet. Darin wird es um die Frage gehen, wie der Geist der katholischen Zivilisation im Schutt dessen, was einst das Christentum war, verteidigt und wiederaufgebaut werden kann.
Die über fünfzig Teilnehmer stammen aus Südamerika, Spanien, Großbritannien, Deutschland, Italien, Frankreich, Polen, Estland und den Vereinigten Staaten. Sie werden eine Art traditionalistisches Parlament bilden und Arbeitsrichtlinien für die katholische Konterrevolution ausarbeiten.
Besucher aus ganz Europa sind eingeladen teilzunehmen. Es ist auch möglich, nur an einem Teil des Programms dabeizusein.
Die Veranstaltung unterhält eine eigene Webseite mit mehr Informationen.
© Titelbild: JD Treat, CC
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Sonntag, 16. März 2008 15:44
Aleph: Pinkelnde Überheblichkeit
Überheblichkeit ist auch eine Art von Bildung: der 1500 Jahre alte außerortdentliche Römische Ritus…
Da muss man doch ganz schön von seinen Kenntnissen eingommen sein, diesen Schwachsinn zu behaupten
Samstag, 15. März 2008 15:32
Humbelina: Das Traditionsprinzip
orientiert sich nicht am „hohen“ Alter, sondern an der bruchlosigkeit des Sachverhalts. Also: Nicht „vor 1500 Jahren“, sondern „stets seit 1500 Jahren“.
Samstag, 15. März 2008 15:21
unteroktav: …
Für manche „Experten“ ist die „überlieferte“ Liturgie ja sogar schon 1500 Jahre alt
Samstag, 15. März 2008 15:15
Humbelina: Überlieferte Liturgie
ist aber nicht die Liturgie von 1962, sondern die von 1562.
Samstag, 15. März 2008 13:59
Aleph: Ottaviani
Exotisch ist, dass das Vorbereitungsgremium seit 16 Jahren (1992) die Veranstaltung vorbereitet.Das ist ja fundamental. O, Ewigkeit, du Donnerwort. Da sind doch bestimmt schon eine Reihe Herrschaften, die ursprünglich dabei waren, längst in de Ewigkeit abberufen worden. Und immer noch kreist der Berg und niemand weiß, was er denn überhaupt zu gebären gedenkt…!
Samstag, 15. März 2008 12:56
Unda_maris: Vielen Dank
für diesen Artikel aus einer anderen Welt mit seinem hohen Unterhaltungswert.
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