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Samstag, 15. März 2008 20:11
In der Homo-Therapie
Ein deutscher Pater geriet – nachdem er Homo-Pornos gestohlen hatte – in die Schlagzeilen. Nun will er offenbar wieder normal werden. Seine Zukunft ist ungewiß.
Die Sodomie ist eine schwere Sünde wider die menschliche Natur.
Die Sodomie ist eine schwere Sünde wider die menschliche Natur.
(kreuz.net, Maria Laach) „Wir bedauern das Vorgefallene zutiefst“. Das erklärte die Benediktinerabtei Maria Laach in einer Pressemitteilung vom 10. März.

Die Abtei bezieht sich auf den Diebstahl von Homo-Pornos in Würzburg durch einen ihrer Patres.

Der Fall gelangte bereits im Dezember 2007 in die Presse. Doch damals blieb die Identität des Geistlichen verborgen.

Anfang März erfuhren die Pressekonzerne, daß besagter Kleriker Benediktinerpater in Maria Laach ist. Das Kloster mußte auf die Berichterstattung reagieren.

Am 8. und 9. März ließen die Benediktiner nach der Sonntagsmesse folgende Erklärung verlesen.

„Liebe Schwestern und Brüder!

Durch die Medien werden Sie informiert sein über einen Vorgang moralischen Fehlverhaltens, der unsere Gemeinschaft betrifft. Wir möchten dazu Folgendes sagen:

Wir bedauern das Vorgefallene zutiefst, insbesondere jedoch der Mitbruder, der es verursacht hat.

Mit ihm bitten wir um Verzeihung für das Ärgernis, das dadurch gegeben wurde, und für den Schaden, der die katholische Kirche dadurch getroffen hat.

Wir bemühen uns mit Entschiedenheit um therapeutische Hilfe und stehen zu unserem Mitbruder.

Ihnen danken wir von Herzen für Ihre Treue zu unserem Kloster und bitten Sie um Ihr Gebet.“


Das Benediktinerkloster erklärt auf seiner Homepage ferner, daß sich der homo-unzüchtige Mönch bereits am Abend des 13. Dezembers beim Abt entschuldigt hat. Er habe sein Fehlverhalten auch gegenüber der Staatsanwaltschaft eingeräumt.

Nach Bekanntwerden der Identität des Paters entschuldigte sich der schuldig gewordene Pater auch bei seinen Mitbrüdern.

Er bat für den Schaden, den er dem Kloster und der Kirche zugefügt hat, um Verzeihung.

Die Abtei ‘Maria Laach’ kündigte an, daß sich der Homo-Pater einer Therapie unterziehen werde. Danach soll über seinen Einsatz neu entschieden werden. Bislang arbeitete er in der Jugendpastoral.

© Titelbild: Flickr-Benützer „sokalkyle“, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 55 Lesermeinungen:
Dienstag, 18. März 2008 10:13
Lord Werther: unsinnige Geldverschwendung
Wenn eine Therapie keine Änderung der Sexualität hervorrufen kann, ist diese doch in diesem Falle absolut…

sinnfrei…

Ich bin immer wieder überrascht, mit was für einen Mist man Geld einsammeln kann. Aber danke für den Link, ich werde ihn mir heute Abend einmal ansehen.
Dienstag, 18. März 2008 03:44
Kurt K.: @ Werter Werther (hihi)
Wer bietet denn eine Therapie an

Zum Beispiel „Wüstenstrom“.

die sexuelle Neigungen ändern kann und zudem auch noch auf seriösen Methoden zurückgreifen kann? Gibt es so etwas überhaupt?

Nein,mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gibt es das nicht. Selbst der Gründer von Wüstenstrom, Günter Baum, ist mittlerweile von Ex-Gay zum Ex-Ex-Gay geworden.

Gründe für die Aussteiger der Ex-Gay-Bewegung nennt der Professor für Klinische Psychologie an der Universität Basel und Psychotherapeut Udo Rauchfleisch:

„Die eigentliche sexuelle Orientierung mit den daran geknüpften Gefühlen, den erotischen und sexuellen Phantasien sowie den sozialen Präferenzen lässt sich nicht verändern. Die vielen Beispiele von gleichgeschlechtlich empfindenden Menschen, die unter massivem Druck von außen eine Veränderung vorgenommen haben – also angeblich ‘geheilt’ waren – und über kurz oder lang wieder entsprechend ihrer ursprünglichen sexuellen Orientierung leben, legen ein beredtes Zeugnis für diese prinzipielle Unveränderbarkeit der sexuellen Orientierung ab. Häufig wird die Änderung im Sexualverhalten mit schweren Depressionen, zentralen Selbstwertproblemen und tiefer Verzweiflung erkauft und kann bis zum Suizid der betreffenden Menschen führen.“
Dienstag, 18. März 2008 02:51
Lord Werther: Homosexualität therapierbar
Wer bietet denn eine Therapie an, die sexuelle Neigungen ändern kann und zudem auch noch auf seriösen Methoden zurückgreifen kann? Gibt es so etwas überhaupt?

Sexuelle Fehltritte seitens Mitgliedern der offiziellen Vertreterschaft der katholischen Kirche werden immer wieder gerne in der Presse ausgeschlachtet. Ich kann mir vorstellen, dass es für einen Menschen eine unheimliche Belastbarkeit sein muss, wenn er seine Sexualität überhaupt nicht ausleben darf und kann ohne gesellschaftliche und berufliche Achtung zu erhalten.

Ich bin mir sicher, dass der Verzicht auf Sexualität durchaus sexuelle Störungen verursachen kann. Ferner weist ja selbst die Bibel offenkundig im Alten Testament, welches ja auch für die Christenheit Anwendung finden sollte, daraufhin, dass nur gute Familienväter Priester werden sollen. Ohne Sex und Frau dürfte es schwer werden dies zu leisten.

Ich habe Mitleid mit den Menschen, die auf all’ das verzichten müssen. Ein Leben ohne die Liebe zu Frauen könnte ich mir nicht mehr vorstellen.
Montag, 17. März 2008 16:19
Bruder Theophil: @ Ideologe…
…ich nehme an, dass er selber weiss, dass stehlen sündhaft ist. Egal um welche Art von Filmen es sich handelt.
Montag, 17. März 2008 15:51
Ideologiefeind: Eine mögliche Prognose…
Nun will er offenbar wieder normal werden. Seine Zukunft ist ungewiß.

…wenn er dann „normal“ ist, stiehlt er wenigstens Heteropornos. Das ist dann nicht mehr ganz so sündhaft, gell?
Sonntag, 16. März 2008 23:03
derfux: @ Arkanum
Danke für den Link, den Text werde ich aber erst morgen lesen, der ist mir „zu schwer“ so spät am Abend.
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