Der Bischof ist kein Abtreibungsschnüffler
Kirchenvertreter wie Bischof Egon Kapellari von Graz waren wahrscheinlich vor siebzig Jahren auch keine Judenschnüffler. Von Diplomingenieur Andreas Kirchmair.
(kreuz.net) Mitte Februar gab ich der Video-Webseite ‘gloria.tv’ in Wien ein längeres Interview. Dabei
fragte mich die Reporterin, ob meine Behauptung nicht etwas drastisch formuliert sei, die katholische
Kirche in Österreich habe die ungeborenen Kinder im Stich gelassen.
Dazu möchte ich eine aktuelle Begebenheit erzählen.
Am vergangenen 31. Januar hielt Bischof Egon Kapellari von Graz bei einer Veranstaltung der ‘Industriellenvereinigung Steiermark’ und beim ‘Wirtschaftsforum der Führungskräfte’, wo ich Mitglied bin, einen Vortrag.
Vor zum Teil prominenten Wirtschaftsvertretern des Landes sprach er zum Thema „Fragen der Gesellschaft, Religion und Wirtschaft von heute – Christentum in einer differenzierten Gesellschaft“.
In seiner Rede erwähnte er unter anderem auch „komplexe Ursachen“ für die demographischen Veränderungen und den Kindermangel, ohne spezifischer zu werden.
In der folgenden Diskussion warf ich ein, daß die Ursachen des Kindermangels angesichts der Tatsache, daß zwar viele Kinder gezeugt, aber jedes zweite von ihnen vorgeburtlich getötet wird, doch nicht „komplex“ seien.
Es sei leider typisch für viele Hirten, diese Tatsache nicht öfter öffentlich zu benennen.
Ich äußerte mich auch zur Finanzierung der Ortskirche. Dabei erklärte ich, daß ich die Koppelung von Kirchenbeitragszahlung und Kirchenmitgliedschaft für ausgesprochen fragwürdig halte.
Ich schloß mit der Frage, warum Bischöfe bei Nichtzahlung des Kirchenbeitrags die Exkommunikation befürworten, aber fast ausnahmslos schweigen, wenn es um die Frage der vom Kirchenrecht geforderten Exkommunikation für alle an Kindesabtreibung Beteiligten geht.
In Österreich betrifft das laut Experten etwa ein Drittel aller Frauen und Männer sowie das Abtreibungspersonal.
Kirchliche Härte beim Geld und kirchliche Ignoranz bei Kindestötung und Seelenheil würden sich die Hände reichen – schloß ich.
Bischof Kapellari antwortete mir zunächst recht weitschweifig. Gegen Ende und im Zusammenhang mit meiner Frage zur Exkommunikation erklärte er schließlich, daß er kein „Seelenspion“ und kein „Abtreibungsschnüffler“ sei.
Was der Bischof wohl sagen wollte: Die getöteten Kinder und deren Eltern gehen ihn offenbar nichts an.
Angesichts von täglich rund 200 Kindstötungen in Österreich frage ich mich, wie die öffentliche Selbstvorstellung eines katholischen Bischofs, kein „Abtreibungsschnüffler“ zu sein, heute auf Menschen wirkt.
Kirchenvertreter wie Bischof Kapellari waren wahrscheinlich vor siebzig Jahren auch keine „Judenschnüffler“.
Die hier zutage tretende Einstellung wurde mir kürzlich in einem privaten Gespräch von einem versierten Kirchenmann erläutert:
Die meisten Bischöfe würden deshalb zur Abtreibung schweigen, weil sonst der „soziale Friede“ in Österreich in Gefahr sei – erklärte der Kirchenmann.
Mit anderen Worten: Der soziale Friede ruht auf der Kinderabtreibung.
Oder: Die Tötung der Ungeborenen ist ein Menschenopfer für den sozialen Frieden, dem sich die Hirten offenbar mehr verpflichtet fühlen als den Kindern und Kleinen.
Das sind nur zwei kleine Blitzlichter, die ich aus eigener Erfahrung berichten kann.
Sie zeigen aber, was sich in Österreich seitens der amtlichen Kirchenvertreter in Wirklichkeit abspielt – abseits der üblichen Lippenbekenntnisse zum Lebensschutz und der mahnenden Papstworte.
Den meisten Oberhirten sind die bereits getöteten und die in Lebensgefahr befindlichen ungeborenen Kinder offensichtlich egal.
Der Autor ist selbständiger Unternehmensberater in der Steiermark und ehemaliger ehrenamtlicher Kirchenfunktionär.
Dazu möchte ich eine aktuelle Begebenheit erzählen.
Am vergangenen 31. Januar hielt Bischof Egon Kapellari von Graz bei einer Veranstaltung der ‘Industriellenvereinigung Steiermark’ und beim ‘Wirtschaftsforum der Führungskräfte’, wo ich Mitglied bin, einen Vortrag.
Vor zum Teil prominenten Wirtschaftsvertretern des Landes sprach er zum Thema „Fragen der Gesellschaft, Religion und Wirtschaft von heute – Christentum in einer differenzierten Gesellschaft“.
In seiner Rede erwähnte er unter anderem auch „komplexe Ursachen“ für die demographischen Veränderungen und den Kindermangel, ohne spezifischer zu werden.
In der folgenden Diskussion warf ich ein, daß die Ursachen des Kindermangels angesichts der Tatsache, daß zwar viele Kinder gezeugt, aber jedes zweite von ihnen vorgeburtlich getötet wird, doch nicht „komplex“ seien.
Es sei leider typisch für viele Hirten, diese Tatsache nicht öfter öffentlich zu benennen.
Ich äußerte mich auch zur Finanzierung der Ortskirche. Dabei erklärte ich, daß ich die Koppelung von Kirchenbeitragszahlung und Kirchenmitgliedschaft für ausgesprochen fragwürdig halte.
Ich schloß mit der Frage, warum Bischöfe bei Nichtzahlung des Kirchenbeitrags die Exkommunikation befürworten, aber fast ausnahmslos schweigen, wenn es um die Frage der vom Kirchenrecht geforderten Exkommunikation für alle an Kindesabtreibung Beteiligten geht.
In Österreich betrifft das laut Experten etwa ein Drittel aller Frauen und Männer sowie das Abtreibungspersonal.
Kirchliche Härte beim Geld und kirchliche Ignoranz bei Kindestötung und Seelenheil würden sich die Hände reichen – schloß ich.
Bischof Kapellari antwortete mir zunächst recht weitschweifig. Gegen Ende und im Zusammenhang mit meiner Frage zur Exkommunikation erklärte er schließlich, daß er kein „Seelenspion“ und kein „Abtreibungsschnüffler“ sei.
Was der Bischof wohl sagen wollte: Die getöteten Kinder und deren Eltern gehen ihn offenbar nichts an.
Angesichts von täglich rund 200 Kindstötungen in Österreich frage ich mich, wie die öffentliche Selbstvorstellung eines katholischen Bischofs, kein „Abtreibungsschnüffler“ zu sein, heute auf Menschen wirkt.
Kirchenvertreter wie Bischof Kapellari waren wahrscheinlich vor siebzig Jahren auch keine „Judenschnüffler“.
Die hier zutage tretende Einstellung wurde mir kürzlich in einem privaten Gespräch von einem versierten Kirchenmann erläutert:
Die meisten Bischöfe würden deshalb zur Abtreibung schweigen, weil sonst der „soziale Friede“ in Österreich in Gefahr sei – erklärte der Kirchenmann.
Mit anderen Worten: Der soziale Friede ruht auf der Kinderabtreibung.
Oder: Die Tötung der Ungeborenen ist ein Menschenopfer für den sozialen Frieden, dem sich die Hirten offenbar mehr verpflichtet fühlen als den Kindern und Kleinen.
Das sind nur zwei kleine Blitzlichter, die ich aus eigener Erfahrung berichten kann.
Sie zeigen aber, was sich in Österreich seitens der amtlichen Kirchenvertreter in Wirklichkeit abspielt – abseits der üblichen Lippenbekenntnisse zum Lebensschutz und der mahnenden Papstworte.
Den meisten Oberhirten sind die bereits getöteten und die in Lebensgefahr befindlichen ungeborenen Kinder offensichtlich egal.
Der Autor ist selbständiger Unternehmensberater in der Steiermark und ehemaliger ehrenamtlicher Kirchenfunktionär.
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Dienstag, 15. April 2008 08:22
Florian Geyer: guten Morgen Herr Preßlmayer
„Da dies aus Feigheit des Kardinals und der Bischöfe in Österreich nicht geschieht, ja die Fristenlösungsbefürworter
bereits das Sagen in der Kirche haben und die Bischöfe nicht wagen, ihnen zu widersprechen, brauchen
Sie keine Angst haben, dass sie an den Pranger gestellt werden.“
so ist es.
Die Geschichte zeigt eindeutig dass in den äussersten Notzeiten immer am wenigsten auf die Bischöfe verlass war. Die Wahrheit kam immer von den Einzelpersönlichkeiten die nachher oft in die Geschichte eingingen und in deren Reihen Sie sich einreihen.
so ist es.
Die Geschichte zeigt eindeutig dass in den äussersten Notzeiten immer am wenigsten auf die Bischöfe verlass war. Die Wahrheit kam immer von den Einzelpersönlichkeiten die nachher oft in die Geschichte eingingen und in deren Reihen Sie sich einreihen.
Dienstag, 15. April 2008 07:52
Josef Preßlmayer: öffentliche Exkommunkation
Der Sinn der Exkommunikation ist, dass sich der Sünder seine schweren Verfehlung bewußt wird und dann
wieder nach entsprechender Buße zur Kirche zurückkehren kann.
Nimmt der Sünder, in diesem Fall der Förderer der Massentötung der ungeborenen Kinder und Baby-Holocaust-Propagandist sein Vergehen nicht wahr und fährt mit seiner Unterstützung der Kultur des Todes fort, so ist eine öffentliche Exkommunikation angebracht.
Da dies aus Feigheit des Kardinals und der Bischöfe in Österreich nicht geschieht, ja die Fristenlösungsbefürworter bereits das Sagen in der Kirche haben und die Bischöfe nicht wagen, ihnen zu widersprechen, brauchen Sie keine Angst haben, dass sie an den Pranger gestellt werden.
Das geschieht vielmehr mit denjenigen, die für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder eintreten.
Die Generalsekretärin der „Aktion Leben“, welche für die „Fristenlösung“ eintritt, Martina Krothaler, kritisiert den Papst prompt wegen dessen ablehnender Haltung gegen die „Fristenlösung“ und prangert ihn als rückständig an, der in „altes Lagerdenken“ zurückfällt.
Machen Sie sich also keine Sorgen, dass Befürworter der vorgeburtlichen Kindstötung in Österreich durch öffentliche Exkommunikation an den Pranger gestellt werden.
Die Strafe ereilt die Abtreibungsgesellschaft und -Kirche in der Form, dass sie von der Erde verschwindet, wobei die Phase der Auslöschung ungleich bitterer sein wird, als es eine öffentliche Exkommunikation mancher Abtreibungsbefürworter wäre!
ruhig „Schimmel“!?
Nimmt der Sünder, in diesem Fall der Förderer der Massentötung der ungeborenen Kinder und Baby-Holocaust-Propagandist sein Vergehen nicht wahr und fährt mit seiner Unterstützung der Kultur des Todes fort, so ist eine öffentliche Exkommunikation angebracht.
Da dies aus Feigheit des Kardinals und der Bischöfe in Österreich nicht geschieht, ja die Fristenlösungsbefürworter bereits das Sagen in der Kirche haben und die Bischöfe nicht wagen, ihnen zu widersprechen, brauchen Sie keine Angst haben, dass sie an den Pranger gestellt werden.
Das geschieht vielmehr mit denjenigen, die für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder eintreten.
Die Generalsekretärin der „Aktion Leben“, welche für die „Fristenlösung“ eintritt, Martina Krothaler, kritisiert den Papst prompt wegen dessen ablehnender Haltung gegen die „Fristenlösung“ und prangert ihn als rückständig an, der in „altes Lagerdenken“ zurückfällt.
Machen Sie sich also keine Sorgen, dass Befürworter der vorgeburtlichen Kindstötung in Österreich durch öffentliche Exkommunikation an den Pranger gestellt werden.
Die Strafe ereilt die Abtreibungsgesellschaft und -Kirche in der Form, dass sie von der Erde verschwindet, wobei die Phase der Auslöschung ungleich bitterer sein wird, als es eine öffentliche Exkommunikation mancher Abtreibungsbefürworter wäre!
ruhig „Schimmel“!?
Montag, 14. April 2008 13:07
Kurt K.: @ Preßlmayer
Sollten Sie, „Kurt K.“, sich nicht für die Beschimpfung „Brauner“ entschuldigen, gibt es von mir keine
Antwort mehr auf irgendwelche Postings von Ihnen!
Oh, ein Mißverständnis!
„Ruhig, Brauner, ruhig!“ ist HIER auf +net tatsächlich mißverständlich, das ist wahr – und dafür entschuldige ich mich auch. Ich wollte damit jedoch keineswegs ausdrücken, dass Sie ein politisch brauner seien. Nein, „Brauner“ bedeutet einfach nur Pferd – stellen Sie sich einfach einen Ritter/Cowboy vor, der ein unruhig tänzelndes Pferd am Hals tätschelt und dabei murmelt:
„Ruhig Brauner, ruhig!“
Das ist der Sinn einer „öffentlichen Exkommunikation“, was ja kaum schwer verständlich sein dürfte.
Achso – es geht ums öffentliche fertigmachen, so wie Pranger stehen und Schandmasken-Tragen. Verstehe.
Oh, ein Mißverständnis!
„Ruhig, Brauner, ruhig!“ ist HIER auf +net tatsächlich mißverständlich, das ist wahr – und dafür entschuldige ich mich auch. Ich wollte damit jedoch keineswegs ausdrücken, dass Sie ein politisch brauner seien. Nein, „Brauner“ bedeutet einfach nur Pferd – stellen Sie sich einfach einen Ritter/Cowboy vor, der ein unruhig tänzelndes Pferd am Hals tätschelt und dabei murmelt:
„Ruhig Brauner, ruhig!“
Das ist der Sinn einer „öffentlichen Exkommunikation“, was ja kaum schwer verständlich sein dürfte.
Achso – es geht ums öffentliche fertigmachen, so wie Pranger stehen und Schandmasken-Tragen. Verstehe.
Montag, 14. April 2008 12:57
Josef Preßlmayer: „Kurt K.“ kann mit dem Begriff „öffentliche Exkommunikation“ nichts anfangen!
Es gibt die Exkommunikation „latae sententiae“, das heißt die Strafe tritt von selbst durch Begehen der
Straftat der Abtreibung ein, es gibt aber auch die Exkommunikation, die öffentlich erfolgt, wie sie im
Falle des Bürgermeisters von Mexiko City, Marcele Ebrard, geschah, welcher für die gesetzliche Freigabe
der Abtreibung verantwortlich war.
Diese öffentliche Exkommunikation ist natürlich ungleich wirksamer, weil dieser Befürworter der Massentötung der Ungeborenen auf diese Weise deutlich hervorgehoben und seine Verantwortung für dieses Verbrechen öffentlich aufgezeigt wird.
Das ist der Sinn einer „öffentlichen Exkommunikation“, was ja kaum schwer verständlich sein dürfte.
Sollten Sie, „Kurt K.“, sich nicht für die Beschimpfung „Brauner“ entschuldigen, gibt es von mir keine Antwort mehr auf irgendwelche Postings von Ihnen!
Diese öffentliche Exkommunikation ist natürlich ungleich wirksamer, weil dieser Befürworter der Massentötung der Ungeborenen auf diese Weise deutlich hervorgehoben und seine Verantwortung für dieses Verbrechen öffentlich aufgezeigt wird.
Das ist der Sinn einer „öffentlichen Exkommunikation“, was ja kaum schwer verständlich sein dürfte.
Sollten Sie, „Kurt K.“, sich nicht für die Beschimpfung „Brauner“ entschuldigen, gibt es von mir keine Antwort mehr auf irgendwelche Postings von Ihnen!
Samstag, 12. April 2008 12:17
Marcelus: Wer einen Mord an Ungeborenen betrifft, ist automatisch exkommuniziert und im Stand der schweren
Sünde.
Wer in diesem Stand verstirbt, geht sofort in das ewige Höllenfeuer ein.
Kurt K.
Problem für Sie scheint eher zu sein, dass das die Menschen nicht mehr großartig interessiert, ob irgendwelche alten Männer sie aus ihrer Organisation schmeissen, oder nicht… !
Spätestens in der ewigen Hölle ist es diesen Leuten nicht mehr egal.
Wer in diesem Stand verstirbt, geht sofort in das ewige Höllenfeuer ein.
Kurt K.
Problem für Sie scheint eher zu sein, dass das die Menschen nicht mehr großartig interessiert, ob irgendwelche alten Männer sie aus ihrer Organisation schmeissen, oder nicht… !
Spätestens in der ewigen Hölle ist es diesen Leuten nicht mehr egal.
Samstag, 12. April 2008 09:55
Kurt K.: Josef Preßlmayer: Ruhig, Brauner, ruhig!
Alle an der Abtreibung beteiligten Politiker, Ärzte, Krankenschwestern etc. hätten öffentlich exkommuniziert
werden müssen!
Genau das ist doch geschehen, was wollen Sie denn?
Wann wird exkommuniziert?!
Also dass ICH Ihnen das sagen muss…
Problem für Sie scheint eher zu sein, dass das die Menschen nicht mehr großartig interessiert, ob irgendwelche alten Männer sie aus ihrer Organisation schmeissen, oder nicht… !
Genau das ist doch geschehen, was wollen Sie denn?
Wann wird exkommuniziert?!
Also dass ICH Ihnen das sagen muss…
Problem für Sie scheint eher zu sein, dass das die Menschen nicht mehr großartig interessiert, ob irgendwelche alten Männer sie aus ihrer Organisation schmeissen, oder nicht… !
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