Die Rede vom Priestermangel dient oft nicht dazu, Priesterberufungen zu fördern, sondern Kompetenzüberschreitungen von Laientheologen zu rechtfertigen. Von Pfarrer Matthias Rey.
Es braucht Laien, die das Priestertum unterstützen und fördern, nicht es ersetzen wollen.
(kreuz.net) Auf meinen Artikel „Kein Priestermangel“ habe ich zahlreiche Reaktionen erhalten.
Dabei schien
immer wieder auf, daß das eigentliche Problem nicht darin liegt, daß Laientheologen in den Pfarrhäusern
wohnen, sondern daß diesen Laientheologen oftmals die volle Identifikation mit der Katholischen Kirche
fehlt.
Nicht so sehr die Tatsache, daß sie in der Heiligen Messe predigen, tut weh, sondern vor allem
schmerzt, was sie predigen.
Nicht nur, daß den Gläubigen in manchen Gemeinden wichtige Glaubensinhalte
permanent vorenthalten werden: Man muß sich auch immer wieder ärgern, daß sogar frontal gegen die Lehre
der Kirche gepredigt wird.
Leider werden diese Pastoralassistenten vor allem im Bistum Basel von der
Diözesanleitung geschützt. Das schreibe ich nicht, um das Bistum Basel schlecht zu machen, sondern weil
mir das von vielen Seiten berichtet wurde.
Den Gläubigen, die sich im Bistum Basel um ihre Rechte wehren,
werden diese Rechte nicht nur verweigert – nein, die Gläubigen werden oftmals zusätzlich gemaßregelt.
Aufgrund vieler Gespräche spüre ich sehr stark, daß die Position der Laientheologen insbesondere im
Bistum Basel bewußt gestärkt wird.
Das war ja auch die Absicht, als vor einigen Jahren den Bischofsvikaren
jeweils ein Laientheologe oder Diakon und eine Laientheologin zur Seite gestellt wurde.
Willkommene und
unwillkommene Priester
Als Priester spürt man einfach, wo man willkommen ist und wo nicht. Wenn ich
zum Beispiel einige Tage in Italien in einem kleinen Dorf auf Besuch bin, organisiert die Frau, die im
Pfarrhaus wohnt, daß die Leute zur täglichen Messe kommen, die ich in der Kirche zelebriere.
Diese
Frau ist nota bene auch ein Laie. Aber sie glaubt an die Gnaden, die in der Heiligen Messe fließen und
ist deshalb froh und dankbar, wenn ein Priester während der Woche die Heilige Messe feiert.
Solche Laien
könnten auch wir in der Schweiz als kirchliche Mitarbeiter brauchen: Laien, die hungern und dürsten
nach den Sakramenten.
Sodann möchte ich anfügen, daß es sehr eigenartig ist, daß zum Beispiel im
Erzbistum Vaduz jede Pfarrei mit einem Pfarrer oder sogar mit Pfarrer und Vikar besetzt ist, während
in den angrenzenden Pfarreien des Bistums Sankt Gallen, die sich in Sichtweite befinden, ein offenbar
akuter Priestermangel herrscht und die Gemeinden in die Hände von Laientheologen zwängt.
Priester aus
Indien
Die Idee, Priester zum Beispiel aus Indien zu engagieren, möchte ich hier – nachdem dies kritisiert
wurde – präzisieren.
Es kann durchaus problematisch sein, einfach so Priester aus fernen Diözesen „auszuleihen“.
Denn diese können manchmal – so wie viele von uns – mit dem Wohlstand nicht umgehen.
Es wäre aber denkbar,
zum Beispiel Theologiestudenten aus fernen Diözesen am Anfang ihres Studienganges in unsere Diözesen
zu integrieren. Sie würden dann nicht unvorbereitet in die Pfarreiarbeit geschickt.
Allerdings bräuchte
es in der Schweiz eine gute Hochschule, die sich mit der Katholischen Kirche und nicht mit etwas Anderem
identifiziert.
Jedenfalls erlaube ich mir die Frage, ob ein Priester aus einem fernen Land, der in unseren
Breitengraden seine Ausbildung genießen durfte, nicht besser auf unsere Mentalität eingehen kann, als
eine deutsche Pastoralassistentin, die fertig ausgebildet in die Schweiz kommt und meint, hier regieren
zu können.
Niemand möge diese Frage als Pauschalurteil verstehen. Aber da mir nun mal vorgeworfen wurde,
daß meine Idee unhaltbar sei, Priester aus fernen Ländern zu „importieren“, möchte ich doch die Frage
stellen, wie verträglich die deutsche mit der schweizer Mentalität ist.
Letztlich gilt aber in jedem
Fall: Wenn der Glaube in der Tiefe die Herzen verbindet, ist die Herkunft – ob Deutsch, Polnisch oder
Indisch – völlig sekundär.
Neue Formen der Seelsorge
Zuletzt möchte ich anfügen, daß ich das alles
nicht schreibe, weil ich mit meiner eigenen Situation unglücklich wäre.
Ich mache in der Kaplanei Biberegg
mehr Seelsorge als all die Jahre zuvor, wo ich meine ganze Zeit der Pfarreiarbeit gewidmet hatte.
Der
Grund, warum ich mich zum Thema Priestermangel äußere, ist, daß in letzter Zeit vermehrt von Priestermangel
die Rede war.
Darum regte sich mein Gerechtigkeitssinn. Ich mußte schreiben, daß die Rede vom Priestermangel
oft nicht dazu dient, Priesterberufungen zu fördern, sondern Kompetenzüberschreitungen von Laientheologen
zu rechtfertigen.
Das darf niemals so stehen gelassen werden, auch nicht von den Gläubigen, die sich
in ihren Kirchgemeinden so manches gefallen lassen müssen.
Vielleicht müßte man sich in gewissen Kirchgemeinden
Gedanken machen, wer von den Kirchensteuern profitiert.
Je nach Handlungsweise der Seelsorger könnte
man sich die Überlegung machen, den Austritt aus der Kirchgemeinde etwa so zu begründen:
„Hiermit trete
ich aus der Kirchgemeinde … aus, weil ich römisch katholisch bleiben will und nicht bereit bin, daß
meine Steuergelder an Kirchenbedienstete ausbezahlt werden, die sich nicht voll und ganz mit der Römisch
Katholischen Kirche identifizieren.“
Das frei werdende Geld könnte man dann entweder direkt dem Bischof
überweisen – sofern dessen Personalpolitik glaubwürdig ist –, oder einer Organisation oder einem Priester,
von dessen Katholizität man überzeugt ist.
Die Denkweise, jemandem das Geld zu verweigern, von dessen
Haltung man nicht überzeugt ist, stammt übrigens nicht von rechtsextremen Katholiken, sondern von den
Schweizer Kantonalkirchen selber.
Diese denken jetzt zum zweiten Mal in ihrer Geschichte laut darüber
nach, Zahlungen an einen Bischof zu verweigern, falls er seine Personalpolitik nicht ihren Vorstellungen
gemäß ausführt.
Der Verfasser ist Priester der Diözese Chur und wohnt in der Kaplanei Biberegg in
der Zentralschweizer Ortschaft Rothenthurm.
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46 Lesermeinungen
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#48 röm.kath. 17:53:45 | Donnerstag, 20. März 2008
top priester! Ich bewundere diesen Priester sehr! Offen und ehrlich steht er für den echten römisch
katholischen Glauben ein. Ich finde es eine absolute Frechheit, wie man mit diesem guten Priester umgeht.
Ich möchte jedoch alle Leute dazu aufrufen, ihn stark im Gebet einzuschliessen!
Recht auf freie Meinungsäußerung??? LandorganistII: Ein Pfarrer, der +net als Mitteilungsorgan nutzt,
gehört suspendiert. Hódmezövòsárhelykutasipuszta:…alle Landorganisten, die hier ihre Meinung publizieren
auch??? LandorganistII: Natürllich nicht, ich bin ja schließlich keine Amtsperson! Hódmezövòsárhelykutasipuszta:
Das ist wohl auch besser so, daß Sie keine Amtsperson sind – bei dieser Einstellung! Da wollen Sie ernsthaft
Pfarrern das Recht auf freie Meinungsäußerung in einem Internetforum durch eine Kirchenstrafe, durch
Suspendierung, verbieten lassen? Mit welcher Begründung bitte? Wollen Sie das zugehörige
Kirchenrecht dazu noch erfinden, oder geht das gleich standrechtlich auf Ihren Zuruf? Sind Sie sich überhaupt
im klaren, was Sie da aussprechen? Pauschales Berufsverbot wegen „falscher“ Gesinnung etwa? Wollen Sie
einem Priester sein Wirken für das Heil der Seelen verbieten, weil er vielleicht anderer Meinung ist
und diese öffentlich kundtut? Wollen Sie nicht lieber gleich das Interdikt für die ganze betroffene
Diözese verhängen lassen? Sie selbst beanspruchen aber tapfer für sich das Recht, Ihre Meinung hier
zu publizieren. Das alte Motto: „Gleiches Recht für alle – die Privilegien für uns!“ war da ja noch
harmlos.
beschämende Lieblosigkeiten… Es ist beschämend zu lesen, was Hw.Herrn Pfarrer Rey hier in diesem Forum
alles an Lieblosigkeiten zugedacht wird. Herr Pfarrer, lassen Sie sich von diesen Stimmen nicht von Ihrem
Weg und Priesterideal abbringen und fallen Sie nicht der Verbitterung anheim! Verzeihen Sie die vielen
lieblosen Worte, denn die Schreiber wissen oft nicht wirklich, was sie da tun. Sursum corda!
Wichtige Nachricht an alle „Psychopathen“! „…und das man sich immer wieder genötigt fühlt, für diese
Psychopaten vor den Kirchgängern zu entschuldigen!“ Das zwanghafte Gefühl aller potentiellen Psychopathen,
oder solcher, die sich über andere vermeintliche Psychopathen äußern, „sich für diese Psychopathen
vor den Kirchgängern zu entschuldigen“, sollten alle, die zum Psychopathen tendieren, die aber keine
Psychopathen sein wollen, einfach ablegen, sonst besteht Gefahr, daß sie wirklich selbst noch zu Psychopathen
werden oder bereits selbst echte Psychopathen sind… P.S.: Die Diagnose Psychopath sollten
Sie – zumindest bei Ihren Mitmenschen – mit gutem Gewissen Ihrem Psychiater überlassen.
Psychopaten Vielleicht sollten sich die Schreiber hier einmal erkundigen was in den bisherigen Pfarreien
in denen Pfr. Rey war geschah. Zum Beispiel die Lehrer in den Schulen. Das hatte nichts mit Konservativ
oder Progressiv zu tun, sondern ganz einfach damit, dass er nicht normal mit Menschen kommunizieren kann.
Da ist es einfach immer anderen die Schuld zu geben! Zum Glück wird sich auch Bischof Vitus nicht mehr
lange auf der Nase rumtanzen lassen. Ich habe die Nase voll von den Sabos und Reys in dieser Kirche, und
das man sich immer wieder genötigt fühlt, für diese Psychopaten vor den Kirchgängern zu entschuldigen!
Suspendierungen nur für Pfarrer??? LandorganistII:Ein Pfarrer, der +net als Mitteilungsorgan nutzt, gehört
suspendiert. alle Landorganisten, die hier ihre Meinung publizieren auch???
Umweltverschmutzung und Klimakatastrophe Die geistlose Umweltverschmutzung durch Zumüllen und Zutexten
in diesem Forum nimmt Formen an, die eine zwischenmenschliche Klimakatastrophe heraufbeschwören. Wünschenswert
wäre es, ein Agreement zu ratifizieren gegen beleidigende und unsachliche Beiträge – als Abkommen gegen
geistige Umweltverschmutzung und zur zwischenmenschlichen Klimaverbesserung…
@ Doriano Wissen Sie, so schlimm ist das gar nicht – sowas fällt hier im Kreuznet-Kommentarium gar nicht
weiter auf. Gerne betätige ich mich auch weiterhin als Bezugs- und Ansprechperson für die kleine Didactica,
denn: bei mir ist sie sehr gut aufgehoben und ihre versuchten, trivialen persönlichen Beleidigungen amüsieren
mich mehr, denn sie mich tangieren. :o)
Tullia Destructiva Didactica Didactica: „Hey Rübi komm mir jetz nich mit der vornehmen Akademischen –
ich glaub, wenn wir dich live sehen könnten, da wärst du’n armes Würstchen mit Ärmelschonern vor uns,
der seine letzten Strähnchen über seine Glatze stilt. Stimmt’s? Gib doch zu: du willst auch mal so richtig
einen draufmachen. Aber weil die Mama Dir noch nie ne Tüte gedreht hat und der Papa dich immer über’s
Knie gelegt hat, traust du dich nicht, das selbst zu machen, wa? Rübi, hau dir mal auf’n rücken, dann
kommt die ganze scheiße raus und du bist’n freier mann! Dann brauchste auch nich mehr solche Blogs, um
allen zu beweisen, was für’n toller hecht du bist. Kannste mir echt glauben!“ Na hoppla, lass es nur
alles raus, kleine Tullia Destructiva Didactica, immer schön rauslassen, sonst liegt’s noch im Magen,
gell … Nichtsdestotrotz haben wir hier nun aber immer noch kein einziges inhaltliches, sachbezogenes
Argument von Ihnen, Didactica, gesehen – da können auch Ihre kleinen, netten, versuchten Ausweich- und
Ablenkungsmanöver nicht darüber hinweg täuschen. :o) Wenden Sie sich also weiterhin vertrauensvoll
an mich, das „arme(s) Würstchen mit Ärmelschonern, der seine letzten Strähnchen über seine Glatze
stilt“ Liebe Grüße aus dem Riesengebirge PS Mit drittklassiger, billiger Polemik beißen Sie heute bei
mir auf Granit – wir können das Spielchen heute gerne bis Ultimo fortsetzen … … Alternative: Sie
trollen sich von dannen
@hey Rübi komm mir jetz nich mit der vornehmen Akademischen – ich glaub, wenn wir dich live sehen könnten,
da wärst du’n armes Würstchen mit Ärmelschonern vor uns, der seine letzten Strähnchen über seine
Glatze stilt. Stimmt’s? Gib doch zu: du willst auch mal so richtig einen draufmachen. Aber weil die Mama
Dir noch nie ne Tüte gedreht hat und der Papa dich immer über’s Knie gelegt hat, traust du dich nicht,
das selbst zu machen, wa? Rübi, hau dir mal auf’n rücken, dann kommt die ganze scheiße raus und du
bist’n freier mann! Dann brauchste auch nich mehr solche Blogs, um allen zu beweisen, was für’n toller
hecht du bist. Kannste mir echt glauben!
Platte mit Sprung Hiermit wiederhole ich: Stringente, inhaltliche Argumente, liebe Didactica, das ist
es, was man von Ihnen lesen will – nicht leere Phrasen im polemischen Zynismus-Mantel! Letzteres ist der
billige Weg all jener, die sonst nichts zu bieten haben. Und BISHER hatten Sie nichts anderes zu bieten.
Der Inhalt Ihrer Postings spricht für sich. :o)
@walburga Ja, also das mit dem Identifizieren und so das hast Du schön gesagt, da gibt es viel zu wenig
Priester von. Genau. Und die Weihbischöfe sind auch schon alle von Gott abgefallen. Also wer, das nicht
glaubt, der soll sich mal die ganze bischöfliche Mischpoke im Bistum Essen ansehen. Die sind ja sowas
von abgefallen. Wenn da nicht bald der Kpl. Rey mit dem Besen reinfährt, dann geht die Kirche unter.
Also das is ja sowas von war! Aber vorher müssen sie da noch die Walburga irgendwie noch in das Generalvikariat
reinkriegen, damit da mal der richtige katholische Glaube wieder einzieht. Das ist wirklich Voraussetzung
für alles!
Vergelt’s Gott an Hw. Pfr. Rey – keine Augenwischerei! Woran erkennt man einen wahren Seelsorger?…Ganz
klar, an den Worten die er im Auftrage Christi wahrheitsgemäß verkündet. Auch das Bistum Essen hat
keinen Priestermangel, aber das Laienamt soll gefördert werden, das aber nur, wenn es von Personen ausgeübt
wird, die sich mit der Lehre der rk-Kirche gar nicht identifizieren. Tritt sogar der Weihbischof Franz
Grawe offen für den Erhalt der Arbeitsplätze bei Nokia ein – aber um die eigenen Angestellten die unschön
an die Luft gesetzt wurden (es ist ja angeblich kein Geld da – jetzt arbeiten 400,--Euro-Kräfte oder
Ehrenamtliche, die hauptamtliche Arbeitsstellen zerstören in den Jobs) kümmert er sich einen „Dr…“!
Pfui zu solchen Bischöfen, die Augenwischerei betreiben und nur ihre eigene Persönlichkeit in den Mittelpunkt
stellen. Gut das es einen gerechten Richter gibt. Deshalb, nochmals DANKE für die klaren Worte von hw.
Pfr. Rey!
@Didactica Zuletzt möchte ich anfügen, daß ich das alles nicht schreibe, weil ich mit meiner eigenen
Situation unglücklich wäre. Wir brauchen noch VIEL MEHR Priester auch in Deutschland, die Misstände
offen anprangern und keine Angst davor haben, Wahrheiten auszusprechen. Damit treten sie dann natürlich
einigen Leuten auf die Füße – und es trifft dann auch die Richtigen. Diese selbsternannten Laientheologen
sind ein Übel, und es muß ihnen rigoros die sich selbst angeeigente ‘Kompetenz’ entzogen werden.
Tullia Destructiva Didactica Didactica: „Armer Matthias Rey. Da kommt ein kleiner frustrierter Dorfpriester
nicht damit klar, daß noch niemand seine historische Größe erkannt hat und verteilt verbale Backpfeifen
an seine Vorgesetzten. Was für ein erbärmlicher Charakter!“ Tullia Destructiva Didactica bei der Arbeit www.comedix.de/…ikon/db/destruct.php Aber bitte doch nicht immer so AUFFÄLLIG :(3
@Armer Matthias Rey Da kommt ein kleiner frustrierter Dorfpriester nicht damit klar, daß noch niemand
seine historische Größe erkannt hat und verteilt verbale Backpfeifen an seine Vorgesetzten. Was für
ein erbärmlicher Charakter!
HW HERR PFARRER REY, VIELEN DANK FÜR DIESE UNMISSVERSTÄNDLICHEN WORTE Hw Herr Pfarrer Rey Vielen Dank
für Ihre klaren, umissverständlichen und von der Liebe zur hl. röm. kath. Kirche, dem mystischen Leib
CHRISTI getragenen Worte ! JA ZU JESUS HEISST AUCH JA ZUR HL. RÖM. KATH. KIRCHE !
Urbi et Orbi… „Letztlich gilt aber in jedem Fall: Wenn der Glaube in der Tiefe die Herzen verbindet,
ist die Herkunft – ob Deutsch, Polnisch oder Indisch – völlig sekundär.“ Schön gesagt – für einen
Katholiken ist doch ein Unterschied in der Nationalität und Sprache eigentlich unbedeutend, alle Katholiken
auf der ganzen Welt sind doch Brüder im Herrn, die Unterschiede im Glauben sind viel schmerzlicher. Zudem
war früher die lateinische Kultsprache für die Katholiken weltweit verbindend, jeder Gläubige konnte
mit seinem „Schott“ an jedem Ort der Welt der katholischen Messe folgen, jeder Priester konnte sie an
jedem Ort für die Gläubigen zelebrieren…
pff…lol, ist das Ihre Anwort?…dann habe ich wohl den wunden Punkt getroffen… wollen Sie etwa leugnen,
dass die Kirche im Leben der Menschen keine Rolle mehr spielt? Ein skuriler Altritualistenverein, der
darauf wartet, dass man seine Aufführungen besucht… ist das ihre Vorstellung von Kirche? Die Hochwürden
sind ja heutzutage nix anderes als die Messhanseln. Die sieht man nirgens in den Öffentlichkeit den Glauben
verkünden. Dann wären sie ja glaubhafte Autoritäten und vermutlich würden sich die Laien ihnen dann
auch wieder unterordnen. Denn eine echte geistliche Autorität respektiert man auch. Aber so Duckmauser,
die sich hinter ihren Ritualen verkriechen und Angst haben vor den Menschen, die können niemanden für
den Glauben gewinnen. Die müssen halt das Feld jungen und dynamischen Org. überlassen, die die Menschen
wirklich aus Eigenantrieb missionieren und deren Bekenntnis zur Wahrheit auch ein ehrliches ist, sodass
sie so auftreten können.
@ matt2 Scheren Sie sich in die Ecke, aus der Sie gekrochen sind. Der Sumpf der häretisch/apostatisch/schismatischen
Gründer Ihrer Nomination (= Luther) wird hoffentlich niemals die katholische Kirche erreichen. Ich bete
für Ihre Bekehrung.
aus meiner Sicht wird zuoft zelebriert und zuwenig evangelisiert… Ich finde die Messe sollte überhaupt
nur sonntags und feiertags zelebriert werden, aber dann ordentlich und feierlich. Der Pfarrer hätte dann
unter der Woche viel Zeit sich ganz der Mission (nicht bloß der Seelsorge) zu widmen. Sie sollten auch
mal versuchen aktiv an die Menschen in ihrem Gemeindeumfeld herantzutreten. Ich habe das noch nicht erlebt
bei einem Priester. Das erlebt man immer nur von christlichen Org. ausserhalb der Kirche. Die Kirche hat
aus sich überhaupt keinen Antrieb auf die Menschen zuzugehen, so meine persönliche Erfahrung. Evangelisierung
sollte doch das erste Anliegen sein. Sie erwartet aber, dass sich ihre Gotteshäuser füllen. Soll sie
weniger zelebrieren und mehr missionieren, vorallem hier im glaubensarm gewordenen Europa. Sollen die
Pfarrern sich unter der Woche die Bibel in die Hand nehmen und die Menschen ansprechen, oder sie einladen,
oder sich einladen lassen, den Glauben zu erläutern. Aber nein, man will sich ja nicht auf eine Stufe
mit den – so verschrienen – Sektierern stellen. Dann haben die Sektierer eben den Erfolg und man schaut
am Ende dumm zu. Jesus ging auch herum und hat gepredigt und sich dafür nicht geniert. Dadurch hat er
seine Jünger geschart. Wenn man die Schafe nicht zu sich ruft, dann kommen sie nicht und rennen anderen
Marktschreiern her. Wenn die Kirche in sich geschlossen die Lehre Jesu verträte müsste ihre Präsenz
in der Gesellschaft vielmehr spürbar sein. Ich nehme sie überhaupt nicht wahr.
Bravo!!! Bravo Pfarrer Ray Sie haben den Mut zum Kämpfen! Jawohl kämpfen für die ewige Wahrheit, das
Evangelium ungefiltert verkünden, die Sakramente spenden (alle!), solche Priester braucht das Land, –
weiter so…
@ Didactica Sie schreiben: >>Und schlußendlich bei diesem Aufruf: „Hiermit trete ich aus der Kirchgemeinde …
aus, weil ich römisch katholisch bleiben will und nicht bereit bin, daß meine Steuergelder an Kirchenbedienstete
ausbezahlt werden, die sich nicht voll und ganz mit der Römisch Katholischen Kirche identifizieren.“
Das frei werdende Geld könnte man dann entweder direkt dem Bischof überweisen – sofern dessen Personalpolitik
glaubwürdig ist –, oder einer Organisation oder einem Priester, von dessen Katholizität man überzeugt
ist.“ darf man sich fragen, warum Herr Kpl. Rey bei seinem Bischof nicht seinen Austritt erklärt und
bei einer Gemeinschaft unterschlüpft, „von dessen Katholizität er überzeugt ist“.<< Dies zeugt davon,
dass Sie einerseits Kaplan Rey inhaltlich nicht verstanden haben und andererseits, dass sie von den staatskirchenrechtlichen
Regelungen der SCHWEIZ (= ungleich BRD oder Österreich) scheinbar wenig Ahnung haben …
@semper und weil ich selber Laiebin gilt meine Loyalität stets dem Geweihten. Leider ist die gegenwärtige
Geweihtengeneration ziemlich herhunzt worden von der Pastoraltheologie sodass viele das üble Spiel nicht
durchschauen. Es schmerzt mitansehenzumüssen wie die wildgewordenen Schafe ihre Hirten tyrannisieren
und alles kaputtmachen. „Die Meuterei auf der Bounty“ ist nichts dagegen.
Seelsorge Kpl. Rey: „Ich mache in der Kaplanei Biberegg mehr Seelsorge als all die Jahre zuvor, wo ich
meine ganze Zeit der Pfarreiarbeit gewidmet hatte.“ – Da darf man sich schon fragen, was er in seiner
voraufgegangenen Stelle eigentlich gemacht hat? – Und hier darf man sich fragen, warum die Gläubigen
nur – mit Kpl. Rey unzufrieden waren/sind? „Das darf niemals so stehen gelassen werden, auch nicht von
den Gläubigen, die sich in ihren Kirchgemeinden so manches gefallen lassen müssen.“ Und schlußendlich
bei diesem Aufruf: „Hiermit trete ich aus der Kirchgemeinde … aus, weil ich römisch katholisch bleiben
will und nicht bereit bin, daß meine Steuergelder an Kirchenbedienstete ausbezahlt werden, die sich nicht
voll und ganz mit der Römisch Katholischen Kirche identifizieren.“ Das frei werdende Geld könnte man
dann entweder direkt dem Bischof überweisen – sofern dessen Personalpolitik glaubwürdig ist –, oder
einer Organisation oder einem Priester, von dessen Katholizität man überzeugt ist.“ darf man sich fragen,
warum Herr Kpl. Rey bei seinem Bischof nicht seinen Austritt erklärt und bei einer Gemeinschaft unterschlüpft,
„von dessen Katholizität er überzeugt ist“.
Bester Florian, da Sie sich ja so wahnsinnig gut mit „den Laien“ auskennen: da Sie selber einer sind (ich
vermute es zumindest), treffen die Beschreibungen, die Sie da verzapfen, ja auch auf Sie selber zu. Sovie
Selbstkritik ( „ … sind von sehr niedrigem, bescheidenem … Niveau“) hätte ich Ihnen ehrlicherweise
nicht mehr zugetraut…
@ Kurt K. Zu Ihrer Information: Eine Werktagsmesse bedarf kaum einer besonderen Vorbereitung. – Hier gibt
es keine Predigt. Insofern ist ein Vergleich zwischen einer Werktagsmesse und einem einstündigen Referat
an Unsinnigkeit und Unkenntnis kaum mehr zu übertreffen. :o) @ Stimme der Vernunft: Sie behaupten: „Die
wahre Feststellung war, dass heute die Pfarrer nur noch Messhanseln sind, und dass es ohne die Laientheologen
keine wirkliche Seelsorge mehr gäbe.“ Mit was belegen Sie denn diese vollkommen abwegige Behauptung?
Nur zu! Zählen Sie Argumente auf – und nicht nur eine lapidare Pauschalbehauptung … :o)
Die Laiengeissel ist eine typsche basisdemokratische „von Unten“ Bewegung. Schon von der Idee her ist
es extrem autoritätsfeindlich und antihierarchisch eingerichtet und daher pures Strychnin für die Kirche.
Jedes funktionierende System wird unfähig wenn dieses System etabliert wird. Es ist wie ein Trojaner
oder ein Virus. In keiner erfolgreichen Firma würde jedem umtriebigen Gschaftlhuber Mitsprache gewährleistet –
es ginge steil den Bach hinunter. Wäre ich ein Kirchenfeind würde ich empfehlen den Laien so viel Mitsprache
wie möglich zu gewähren. Warum: a.) Sie sind von einem sehr niedrigen bescheidenen sprirituellen Niveau.
b.) Sie sind gegen die Hierarchie c.) Sie sind gegen den Papst d.) Sie shehen Kirche als caritativen Zeremonieverein
ohne überweltlichen Bezug in der Immanenz. e.) Sie trocknen die Spiritualität aus und verscheuchen diejenigen
in der Kirche die Gott suchen da sie mit ihren profanweltlichen Gschaftlhubereinen mit denen sie die Liturgie
„befruchten“ stets meint man wäre a:) auf einer Gewerkschaftsveranstaltung oder b.) in einem Rotary Serviceverein
mit Pseudospiritalität. Weil es so schädlch ist wird es auch von der kirchenfeindlichen „Wir sind Kirche“
bewegung und den Fakultätsneotheologen empfohlen es zu forcieren,welche überhaupt meinen dass die Theologie
nur aus „Pastoralem“ besteht. Die starke Propagierung der Laienbewegung von der fakultären Neotheologie
ist ja höchst aufschlussreich und spricht Bände.
Ob das hausgemacht ist war gar nicht die Frage. Die wahre Feststellung war, dass heute die Pfarrer nur
noch Messhanseln sind, und dass es ohne die Laientheologen keine wirkliche Seelsorge mehr gäbe.
Unabhängig des Kommentars des „Unvernünftigen“ … ist das Problem des Priestermangels hausgemacht.
Oder: Eine Angleichung an den Protestantismus. Wozu denn noch Priester? Irgendwann wird der Unterschied
zwischen den evangelischen Gemeinschaften (= die keine Kirchen sind) sowieso verwischt. Das nehmen in
zunehmendem Maße auch die Bischöfe im deutschen Sprachraum an. In den Diözesanverwaltungen wird der
Wasserkopf immer größer (siehe jetzt die Diskussion in Linz), die Pfarreien werden immer mehr mit sogenannten
„Laientheologen und -innen“ „„versorgt““. Ob das noch im Sinne Jesu Christi und seiner Stiftung, der Kirche,
ist? Ich plädiere übrigens für eine Auflösung der Diözesen Aachen und Essen. Diese könnten durchaus
anderen bestehenden Erz-/Diözesen zugeschlagen werden. Aber dann zeigt sich ein neues Problem: Wohin
mit den Hochwürdigen Herren Betonköpfen, die sich in der Verwaltung bislang gütlich getan haben, ohne
Leistung zu erbringen?
Höhö Rübezahl! Wie bei Studenten auch… die faulen Säcke! So ein Referat zu halten dauert auch bloss
1 Stunde oder so. Da können die doch locker so 2-3 am Tag halten…
@ stimme der Vernunft Sie schreiben: „So ein Pfarrer, der drei oder vier Gemeinden mit Heiligen Messen
versorgen soll und dann am besten noch zusätzlich zwei alte Messen lesen soll, was soll der noch groß
seelsorgerisch tätig sein?“ Erst mal „vernünftig“ überlegen – dann schreiben :o) 1.) Nach Kirchenrecht
ist pro Werktag nur eine Zelebration erlaubt – in bestimmten Fällen kann der Ordinarius diese Erlaubnis
auf maximal zwei Messen pro Werktag ausdehnen. 2.) Eine Werktagsmesse im NOM (ordentliche & häufigste
Form) dauert ca. 30 min. –-> die maximale Zeit, die ein Priester werktags also für die reine Messfeier
aufwenden könnte, beläuft sich auf ca. 60 min. (zum Vergleich: der Tag hat 1440 min.) 3.) Insofern ist
Ihre Aussage als rein populistisch und nicht der tatsächlichen Sachlage dienend zurück zu weisen. Liebe
Grüße der Rübezahl
„Ihr seid die Messhanseln – wir sind die Seelsorger“. ja und? Genau so ist es doch auch. So ein Pfarrer,
der drei oder vier Gemeinden mit Heiligen Messen versorgen soll und dann am besten noch zusätzlich zwei
alte Messen lesen soll, was soll der noch groß seelsorgerisch tätig sein?
Ich zitiere mal einen Ausspruch … … oder besser „Auswurf“ eines Laienmitarbeiters einer am Rhein gelegenen
Diözese, der gegen einen Priester während einer PGR-Sitzung abgegeben worden ist: „Ihr seid die Messhanseln –
wir sind die Seelsorger“. Wenn das die Zukunft der hl. Kirche sein soll. – Ich danke. Ich erkenne immer
mehr – auch wenn ich nicht Zeuge dieses o.g. Auswurfs geworden bin – daß der Priester auf eine liturgische
Funktion beschränkt wird. Der Priester wandelt dann noch einen Haufen Hostien in „Brot des Herrn“ um,
die Laienmitarbeiter übernehmen den Rest. Und genau so wird Augenwischerei betrieben. Wie oft werden
denn konsekrierte Hostien in der Welt herumkutschiert, um in Gemeinden zu gelangen, die keinen Priester
mehr sehen? Das System krankt. – Ich überlege mir, auch nachdem ich die hervorragende Studie von Hw.
Weißhaupt gelesen habe – aus der KöR „katholische Kirche“ auszutreten. Ein faules System unterstützt
man nicht. Meine Kirchensteuern, die jetzt noch von meinem Gehalt abgeführt werden, kann ich besseren
katholisch-kirchlichen Zwecken zuführen, als Laíenmitarbeiter im Seelsorgedienst zu unterstützen.
Lieber Herr Pfarrer Rey: Das Einzige, was sich auch Ihrem Artikel wirklich ergibt, ist: Sie haben Sehnsucht
nach der Zeit, als Priester noch was ganz Besonders waren und auch so hofiert und behandelt wurden. Deshalb
fühlen Sie sich auch bei der alten Dame in Italien so wohl … Und dann noch die bösen „kompetenzüberschreitenden“
Pastoralreferenten (ohne die im übrigen ein Großteil der Gemeinden gar nicht mehr erreicht werden könnten),
die Dinge tun, die doch eigentlich Ihnen, dem tollen Priester-Hecht, zustehen sollten!!! Tut mir leid,
hier kommt einer nicht mehr damit zurecht, dass sich die Welt weiter dreht. Das ist der alleinige Inhalt
des Artikels.
Alkuin: Der alte Ärger mit dem alten Adam Auch über die von Ihnen angeprangerten Misstände, sollte
man sich nicht über Gebühr ärgern. Es sind Zeiterscheinungen. Möglich ist doch, dass sich Gott auch
in den Misständen und Ärgernissen manifestiert und eine ganze konkrete Botschaft übermitteln will.
Also: nicht so viel ärgern. Freuen Sie sich besser über den stets gefüllten Katalog des Glaubens, wie
ihn die Kirche den Glaubenden präsentiert. Da ist allenthalben mehr Schwung und Elan drin als der ewige
alte Ärger mit dem alten Adam…! o^/
Vollbesetzung vs. Priestermangel […], daß zum Beispiel im Erzbistum Vaduz jede Pfarrei mit einem Pfarrer
oder sogar mit Pfarrer und Vikar besetzt ist, während in den angrenzenden Pfarreien des Bistums Sankt
Gallen, die sich in Sichtweite befinden, ein offenbar akuter Priestermangel herrscht und die Gemeinden
in die Hände von Laientheologen zwängt. Bei einem Erzbistum Vaduz mit insgesamt 12 (!) Pfarreien, wobei
2 von Orden betreut werden, dürfte auch kein Priestermangel spürbar sein. Da sind größere Bistümer
wie z.B. München mit 750 Seelsorgestellen deutlich im Nachteil.
Priestermangel? „Die Rede vom Priestermangel dient oft nicht dazu, Priesterberufungen zu fördern, sondern
Kompetenzüberschreitungen von Laientheologen zu rechtfertigen.“ :)3 „…daß diesen Laientheologen oftmals
die volle Identifikation mit der Katholischen Kirche fehlt.“ :)3 „Man muß sich auch immer wieder ärgern,
daß sogar frontal gegen die Lehre der Kirche gepredigt wird.“ :)3 Den Nagel auf dem Kopf getroffen!!!o^/