Der Glaube an die Eucharistie und Realpräsenz hat sich im Regime von Novus Ordo und Handkommunion aufgelöst. Jetzt suchen Pfarreien zu kompensieren.
Gründonnerstag 2007: „Tanz der Vestalinnen“ in der US-Pfarrei St. George in Baton Rouge.
(kreuz.net) Die Pfarrei St. Johannes in Würzenbach im Innerschweizer Kanton Luzern „feiert das Abendmahl“
am diesjährigen Gründonnerstag „auf besondere Weise“.
Das gab am 15. März der Kommunikationsbeauftragte
einer Institution bekannt, die sich „Katholische Kirche Stadt Luzern“ nennt.
Würzenbach ist ein Quartier
am nordöstlichen Stadtrand von Luzern.
In der dortigen katholischen Gemeinde wird die Seelsorge nach
Angaben der Pfarrei-Webseite „quartiermäßig“ gestaltet.
Die „wichtigsten Aufgaben“ würden „ökumenisch“
angegangen, heißt es weiter. Luzern ist historisch eine katholische Stadt. Sie gehört zum Bistum Basel.
Die Gemeinde besitzt keinen festen Pfarrer und wird von einem Pastoralreferenten geleitet.
Am Gründonnerstag
werden die Gläubigen in Würzenbach statt in den Bänken an insgesamt achtzig Meter langen Tischen sitzen.
Diese werden in Sternform in der Kirche aufgestellt.
Bei dem geplanten Anlaß gibt es Mazzen, Olivenbrot,
Kräuter, Wein, Traubensaft, Lieder, Musik für Saxofon und Orgel.
Nach Ansicht der Organisatoren wird
der Abend an das „letzte Essen Jesu mit seinen engsten Vertrauten“ erinnern.
Es stehe in der „uralten
jüdischen Tradition“ des Pessah-Mahls, das in den jüdischen Familien bis heute an die Befreiung aus
der Sklaverei in Ägypten erinnere.
Viele Elemente der christlichen Osterfeier seien „eng mit diesen
jüdischen Wurzeln“ verbunden – berichtet der Informationsbeauftragte weiter.
Das komme auch in dem Leitwort
„Freiheit“ zum Ausdruck, das über dem Abend steht.
Die rund einstündige Feier beginnt am Donnerstag,
20. März, um 19.00 Uhr.
Eine weitere Gelegenheit, die „jüdischen Wurzeln des christlichen Osterfestes
kennenzulernen“, bietet sich nach Angaben des Informationsbeauftragen bereits heute in einem Pfarreizentrum
der Stadt Luzern.
Dort werden der jüdische Gelehrte Abraham Mainz (85) und katholische Judaist Hanspeter
Ernst das Pessah-Mahl nach dem rabbinischen Ritus feiern.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Verehrung sichtbar gemacht Das Video zeigt die Übertragung des Allerheiligsten nach der Liturgie des
Gründonnerstag. Es ist zwar nicht mein Stil, aber es hat mich berührt: Da wird das Kostbarste geehrt,
das wir besitzen, der hingegebene Leib unseres Herrn Jesus Christus. Dürfen Frauen daran nicht beteiligt
sein? Dürfen wir das nicht zeigen?
@ HBR Es ist nur EIN Video von 16. Es lohnt sich, die ganze Serie zu schauen. Ich habe dieses Video vor
allem wegen den ich glaube ungefähr ersten zehn Minuten herausgegriffen, wo es um eine Zusammenfassung
der vorherigen Teile bzw. der Bedeutung der einzelnen Messteile geht.
@Doriano Das Video enthält ungefähr die selben Infos, die ich mal auf dem K-TV in einer Vortragsreihe
von HW. Sterninger über die alte Messe gehört habe. So recht überzeugt hat mich das alles nicht
wenn die weiber um den altar laufen… … ist das der anfang vom endgültigen ende. sie brauchen jeutz
nur noch auf dem altar zu liegen, um für den gott des sexus die beine breit zu machen. das ganze mit
weihrauch und schon haben wir die schöne neue theologenwelt. wenn so nicht die kirchenbänke gefüllt
werden, wie dann?
@Tilly Das ist der 15. Teil einer 16teiligen Vortragsreihe von Fr.Daniel Cooper FSSPX über die Hl.Messe
im tridentinischen Ritus – und nicht deren Zelebration!
Snack-Bar am Gründonnerstag Dazu braucht ihr keine GEWEIHTE KIRCHE da könnt ihr einen gewöhnlichen
Saal verwenden der Leib Christi darf man nicht entweihen ich glaube an die Realpäsenz CHRISTI in der
Eucheristie alles andere ist Sünde
@ HBR Wenn es nur um die Zelebrationsrichtung, die latainische Sprache und die Zelebrationsrichtung geht,
ist die Form der Messe zweitrangig. Wenn es nur darum ginge – dann hätten Sie recht. Wie schon gesagt –
schauen Sie sich das Video an ( es gibt noch 15 weitere – aber das wollen Sie sich sicher nicht zumuten)
und denken Sie darüber nach. Und was die lateinische Sprache betrifft – egal, wo auf dieser Erde ich
mich auch befinde: In einer Alten Messe höre ich dann meine Heimatsprache(spirituell verstanden). Überall!
Und nicht nur an Hochfesten – jeden Tag! Keine andere Sprache ist so universal (also katholisch) wie die
latei- nische Sprache. Und jetzt kommen Sie bitte nicht mit Englisch – für mich ist das Latein DIE Sprache
der Li- turgie.
@Doriano Wozu sollte man sich die Mühe machen, wenn es doch eine heilige Messe in der eigenen Sprache
gibt? Die Gebete sind zumindest im ersten Hochgebet deckungsgleich. Wenn es nur um die Zelebrationsrichtung,
die latainische Sprache und die Zelebrationsrichtung geht, ist die Form der Messe zweitrangig. Entscheidend
ist doch, wie es im Herzen aussieht. Wenn jemand in der NOM ungläubig ist, wird er es auch in der tradierten
Messe sein. Wenn ich dann noch die vielen anderen Riten der Unierten innerhalb der katholischen Kirche
sehe (chaldäisch, alexandrinisch, byzantinisch, koptisch), zeigt das nur die Kleinlich so mancher Traditionalisten
und Lefebvre – Sektierer.
@ HBR Welcher Durchschnittsdeutsche versteht heute noch Latain? Natürlich – wenn man sich nicht bemüht
und wenigstens mal den „Schott“ zu Rate zieht, kann das auch nichts wer- den mit dem Latein. Letztendlich
nur Ausflüchte, um seine eigene Bequemlichkeit zu kaschieren. Unabhängig davon, ob Sie die FSSPX als
schismatisch ansehen oder was auch immer – Sie sollten sich das ganz ohne Voreingenommenheit antun und
über das, was Fr. Cooper zu sagen hat, mal nachdenken. Man mag der FSSPX ja manches vorwerfen – aber
häretisch sind sie bestimmt nicht. Die Alte Messe hat nämlich wesentlich mehr an spiritueller Tiefe,
als sich bei oberflächlichler Betrachtung auch nur erahnen läßt.
Die Kirche von „ExBochumer I.“ Klar, dass ExBochumers penetrante Logorrhoe zur Nichtwahrnehmung seiner
Auswürfe durch die Diskutanten führen. Dennoch eine Anmerkung Bocki wird ja nicht müde, an allen noch
so unpassenden Stellen zu erklären, dass er der katholischen Kirche nicht angehören möchte. Dafür
braucht man nur seine gesammelten Auswürfe nach dem Wort „Lingen“ zu durchsuchen. Da macht er mir – wenn
auch unter hartnäckigem Verzicht auf jegliche Argumente und unter eisernem Schweigen zu meinen Darlegungen –
zum Vorwurf, dass ich nicht V2 angehöre. Bocki fabuliert: „In zunehmendem Maße wird die katholische
Kirche protestantisiert.“ Das ist natürlich völlig unmöglich, denn die katholische Kirche kann ja per
definitionem als mystischer Leib Christi gar nicht protestantisiert werden.“ Wer zum Protestantismus abdriftet,
der hört eben dadurch auf, katholisch zu sein, die Kirche selbst bleibt der mystische Leib Christi. Bocki
geht in seinem Apostasie-Rausch aber noch weiter: Obwohl er V2 als „katholische Kirche“ hinstellt, erklärt
er: „Einer derartigen Kirche werde ich nicht mehr angehören.“ Bocki erklärt also nichts anderes, als
dass er unter gar keinen Umständen der katholischen Kirche angehören will, der echten sowieso nicht,
aber auch nicht dem V2-Schwindel. Am Dogma von der Heilsnotwendigkeit der Kirche orientieren sich ja ohnehin
nur die wenigsten. Eine solche öffentliche wutschnaubende Totalrebellion wie hier von Bocki ist aber
doch eher selten. Bocki hält nur noch sich selbst für die oberste Autorität
@ HBR & „nette kleine Statistik“ Hiermit bitte ich Sie, nachprüfbare Zahlen in Bezug auf den Gottesdienstbesuch
bei deutschen Protestanten in genanntem Zeitraum an dieser Stelle anzuführen. Nur so wäre ein Vergleich
möglich. Ansonsten muss ich Ihre Bemerkung als nicht statthafte Ausflucht werten.
@Rübezahl Echt eine nette kleine Statistik. Nur überzeugt mich das ganze immer noch nicht, dass der
Rückgang des Messebesuches an der neuen Messe hängt. Immerhin haben doch die Protestanten fast im selben
Verhältniss Gläubige verloren. Von dem her ist es nicht gerade überzeugend. @Doriano: Die „FSSPX“ oder
auch besser bekannt als Lefebvre – Sekte würde ich hier nicht als Referenz nennen, weil es sich bei dieser
Sekte um Schismatiker, nicht aber um Katholiken handelt. Erst wenn die Mitglieder dieser Sekte wieder
in Demut und Gehorsam reumütig in die Kirche zurückkehren, kann diese als Referenz dienen. Und was die
tradierte Messe angeht: Diese habe ich schon selber mitgefeiert (in Wiegratzbad bei der katholischen FSSP).
Von dem her kenne ich diese Messe recht gut. Nur halte ich von der Messform nicht soviel, als dass ich
diese als Rettung des Glaubens ansehen würde. Ich denke sogar, dass durch den latainischen Ritus noch
mehr Abgänge an Gläubigen zu verzeichnen wären. Welcher Durchschnittsdeutsche versteht heute noch Latain?
@ HBR Schauen und hören Sie: Fr. Daniel Cooper SSPX …ditionalcatholicmedia.com/…atinMass15_300k.html
Und geben Sie sich Mühe! Das wird ja wohl nicht so schwer sein. Ich glaube nämlich fast, daß Ihre Kenntnissse
bzgl. der Alten Messe eher Spurenelementen gleichen. Sonst würden Sie sich nicht so abfällig von ‘veralteter
Messe’ schreiben. Der Heilige Vater Papst Benedikt XVI. hat sich übrigens auch in interssanter Weise
geäussert. Wäre auch für Sie erhellend.
Glaubensabfall HBR: „Dann zeigen sie mir doch mal den Zusammenhang zwischen Glaubensverfall und Form der
Messe…es gibt keinen“ Naja-naja … so euphorisch würde ich das aber nicht behaupten … sicher spielen
auch andere Faktoren eine Rolle für folgende Statistik, sicher aber AUCH die Form der Messe – alles andere
wäre mehr als realitätsfern! Messbesucher in prozentualem Anteil an der Gesamtzahl deutscher Katholiken:
1962 (Messbuch Johannes XXIII. – heute gar so geschmäht): 44,7 % Messbesucher 1965 (Ende II. Vatikanum):
45,1 % Messbesucher 1970 (Erstausgabe des Missales Paul VI. – NOM): 37,4 % Messbesucher 1980 (NOM) 29,1 %
Messbesucher 1990 (NOM) 21,9 % Messbesucher 2000 (NOM) 16,5 % Messbesucher 2006 (NOM) 14,0 % Messbesucher
Der NOM zieht ja die Massen gleichsam nur noch so an …
Meine Erfahrung mit NOM sind die,… …daß die Art und Weise, wie in diesem Ritus zelebriert wird, der
Grund für den Glaubensverlust in Sachen Realpräsenz zu suchen ist. Kinder, die um den Altar stehen,
und zum „Mahl“ eingeladen werden. Die flappsige Art der Handkommunionspendung,… das Gewusel der Kommunionhelfer,
die sich nach der Spendung natürlich nicht die Finger säubern,,…warum macht das dann überhaupt noch
der Priester,… Laien, die das Ziborium in den Tabernakel stellen und auch von dort während des Agnus
Dei holen, während Herr Pfarrer am „Mahltisch“ wartet… Pfarrer, die prinzipiell eine Verneigung vor
dem Tabernakel machen, aber keine einzige Kniebeuge, und somit zum Vorbild für die ganzen Helferlein
am Mahltisch werden,… Altäre, die zum Schaustück für ganze Kinderkatechesen werden und mit bunten
Tüchern behangen zugemüllt werden… lautstarkes Gequassel bis zum ersten Orgelton,…wenn denn überhaupt
noch Orgel erwünscht ist…drei Kommunionhelfer, bei einem Priester und einem Diakon und 200 Leuten in
der Kirche…der Priester und Diakon teilen natürlich nicht aus…Werktagsmessen, in denen man sich um
den Mahltisch versammelt und dann jeder sein Plätzchen ins Pfötchen kriegt, das man dann brav in den
Kelch tunken darf…die paar Tropfen Wein saugt der Sandsteinboden flink auf… nur so meine Erfahrungen,…
Nicht so unvernünftig… …wollte damit nur auf eines der tausend Hochgebete anspielen, die landauf-landab
gebrabbelt werden. Eines lautet nämlich: Am Abend vor seinem Tod nahm Jesus, als er mit seinen Freunden
am Tisch saß, daß Brot…
Snack-Bar Das passt in das Konzept der Protestantinisierung der heiligen Sakramente. In zunehmendem Maße –
ich möchte mich nicht wiederholen, weil ich bereits heute in einem anderen Strang meine Meinung kundtat –
wird die katholische Kirche protestantisiert. Im Hinblick auf die Laienschar, die mit bischöflichem Auftrag
alles an sich ranzieht: Seelsorge, Sakramente usw. Einer derartigen Kirche werde ich nicht mehr angehören.
Möge der Allmächtige Herr ein Einsehen mit diesen „Reformern“ haben und sie für ewig verdammen.
Aufgeräumt… …haben wohl die Diener oder Dienerinnen dessen, der Jesus damals den Saal vermietet hat.
Jesus wollte ja einen abgeschlossenen Saal für sich und seine Jünger (NOM-deutsch: Freunde,…). Und
dieser wurde in Jerusalem organisiert.
@Frasim oder hatte Jesus auch Frauen dabei? Aber Hallo! Was meinst du denn, wer den Tisch gedeckt, das
Mahl hergerichtet, hinterher gespült, geputzt und die Liegekissen aufgeschüttelt hat? Meinst du vielleicht,
das hat seine Heiligkeit Papst Petrus oder die hochwürdigsten Herren Exzellenzen Apostel selbst gemacht?
Diese Aussage ist Blödsinn Der Glaube an die Eucharistie und Realpräsenz hat sich im Regime von Novus
Ordo und Handkommunion aufgelöst. Jetzt suchen Pfarreien zu kompensieren. Selten so einen Stumpfsinn
gelesen. Der Glaube an die Realpräsenz ist im Novus Ordo nicht schwächer als bei der veralteten Messe.
Der Glaube hängt doch nicht von irgendwelchen Formen ab, welche die Lefevre-Sekte wieder einführen will.
Weder die Zelebrationsrichtung noch die Form der Kommunion entscheidet über den Glauben. Wenn manche
nun fast militant die überalterte Messe und ihre überkommenen Formen wieder einführen wollen, fühle
ich mich wiederum unweigerlich an das Evangelium des Aschermittwoch erinnert: „Betet nicht wie die Heuchler“
Und der Mißbrauch der Kommunion hat nichts mit dem Novus Ordo zu tun sondern viel mehr mit dem immer
wieder in der Kirche auftretenden Neo-Protestantismus. Missbrauch kann man genauso auch mit der alten
Messe betreiben.
das letzte Essen Nach Ansicht der Organisatoren wird der Abend an das „letzte Essen Jesu mit seinen engsten
Vertrauten“ erinnern. Na hoffentlich sind die Organisatoren dann auch konsequent genug, um nur die Männer
zuzulassen oder hatte Jesus auch Frauen dabei???
ts ts Pater Lingen Was hast du denn bei so einer Veranstaltung gemacht? Und du kannst es ja nicht mal
beichten dass du da warst, weil du ja der einzige existierende Priester bist. So ein Mist aber auch…
Nur der Glaube? Hat sich nur der „Glaube an die Eucharistie und Realpräsenz im Regime von Novus Ordo
und Handkommunion aufgelöst“? Oder auch die Eucharistie und Realpräsenz als solche? Diese Frage lässt
sich klar beantworten, also sollte man ihr nicht ausweichen. Zu den „Novus-ordo“-Gründonnerstag-Sessions
kann ich natürlich auch ein paar Anekdoten beisteuern. Das deutlichste Erlebnis war die „jüdische Abendmahlfeier“
in „St. Rochus“, Jülich, bei der Mazzen „gewandelt“ wurden. Das ist so ähnlich wie Knäckebrot, ein
bisschen kleiner zwar, aber noch immer zu groß, um einfach in den Mund gesteckt zu werden, und extrem
bröselig. Jedenfalls konnte ich ein paar Mitglieder des „Pfarrgemeinderats“, die z.B. für die „Kommunionausteilung“
etc. eingesetzt wurden, beim „Vespern“ ihrer „konsekrierten Mazze“ beobachten. Einer knabberte lustig
daran herum, während eine Kollegin ihn lachend fragte: „Na, schmeckt’s“. Novus Ordo live!
wenn die weiber um den altar… …tanzen und eine esoterikschwemme die kirche heimsucht… dann ist es
nicht mehr weit. der mensch macht seine eigene show …