Alte Messe
Wird sich Rom unterwerfen?
Der Vatikan plant angeblich, die Aussage der neuen Karfreitagsfürbitte weiter herunterzuspielen. Entscheiden Juden und Kirchenpolitiker, was der Inhalt des katholischen Glaubens ist?
Klösterliche Karfreitagsliturgie im Neuen Ritus.
Klösterliche Karfreitagsliturgie im Neuen Ritus.
© Daniel Kedinger, CC
(kreuz.net, Vatikan) Der vatikanische Staatssekretär Tarcisio Kardinal Bertone wird einem israelischen Oberrabbiner eine versöhnliche Stellungnahme zur neuen Karfreitagsfürbitte schreiben.

Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘Reuters’ unter Berufung auf Quellen, denen ein Entwurf der angeblichen Stellungnahme bekannt ist.

Papst Benedikt XVI. habe den Text des Briefes bestätigt. Er werde „bald“ veröffentlicht, aber vielleicht nicht mehr vor dem Karfreitag.

Kardinal Bertone wird laut ‘Reuters’ erklären, daß das neue Gebet nicht zur Bekehrung der Juden aufrufe.
Der Text der neuen Karfreitagsbitte
Wir wollen beten für die Juden.
Daß unser Gott und Herr ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus erkennen, den Heiland aller Menschen.
Lasset uns beten. Beugen wir die Knie. Erhebet Euch.
Allmächtiger ewiger Gott, der Du willst, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen, gewähre gnädig, daß ganz Israel gerettet werde, wenn die Fülle aller Völker in Deine Kirche eintritt. Durch Christus, unseren Herrn.


Der Staatssekretär werde sich auf die Konzilserklärung über den interreligiösen Dialog, ‘Nostra Aetate’ berufen.

‘Reuters’ vermutet, daß der Brief ein quietistisches Heilskonzept unterstreicht, wonach die Erlösung Israels „in Gottes Hand“ sei. Das entscheidende Problem, daß niemand ohne Taufe gerettet werden kann, erwähnt der Artikel nicht.

Ungenannte Vertreter des Judentums kommentierten die Stellungnahme bereits vor ihrem Erscheinen. Sie hoffen, daß der Brief Kardinal Bertones eine angebliche Kontroverse beilegt.

Heilsnotwendigkeit der Kirche

Die katholische Dogmatik lehrt, daß die Zugehörigkeit zur Kirche für alle Menschen heilsnotwendig ist.

Darin waren sich alle Päpste, Konzilien und Kirchenväter der Vergangenheit selbstverständlich einig. Der Eichstätter Dogmatikprofessors Ludwig Ott spricht in seinem Handbuch von einer „einmütigen Überzeugung der Väter, daß außerhalb der Kirche das Heil nicht zu erlangen ist“.

Dem übereinstimmenden Zeugnis der Väter schreibt die Kirche Unfehlbarkeit zu.

Diese Lehre verkündete auch das 4. Laterankonzil im Jahr 1215: „Außerhalb der einzigen Kirche wird keiner gerettet.“

Das Unionskonzil von Florenz, die Päpste Innozenz III. († 1216), Bonifaz VIII. († 1303), Klemens VI. († 1352), Benedikt XIV. († 1758), Pius IX. († 1878), Leo XIII. († 1903) und nicht zuletzt Pius XII. († 1958) bestätigten den katholischen Lehrsatz.

Pius IX. erklärte gegenüber dem religiösen Indifferentismus: „Auf Grund des Glaubens ist festzuhalten, daß außerhalb der apostolischen, Römischen Kirche niemand das Heil erlangen kann. Sie ist die einzige Arche des Heils. Wer nicht in sie eintritt, wird in der Flut umkommen.“

Unter besonderen Umständen kann die aktive Zugehörigkeit zur Heilsanstalt Kirche durch das Verlangen danach ersetzt werden.

Das ist der Fall, wenn ein Mensch unter unverschuldeter und unüberwindlicher Unkenntnis der katholischen Religion leidet. Er muß die sittliche Bereitschaft besitzen, dem Willen Gottes zu folgen.
      
37 Lesermeinungen
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#37   matt2 †   17:26:22 | Dienstag, 18. März 2008
ad „Gott im Werden“
Ja aus meiner Sicht ist der Sohn Gottes in einem Werdegang dessen absolute Bestimmung freilich Gott selbst ist. Das geht nur indem der Sohn von Anbeginn schon potentieller Gott ist also Same/Potenz, was letztlich für mich nichts anders ist als der Logos Gottes. Aber das ist eben zunächst nur ein nacktes Wesen. Das Bewußtsein seiner Bestimmung und damit das Bewußtsein seines wahren Selbst erlangt er erst mit der Zeit. Er steht selbst in einer Differenz zum Absoluten, aber es ist eben keine Wesensdifferenz, sondern eine Differenz im Grad der Realisierung, eine Differenz des Bewußtseins.
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#36   Seminarist   15:38:20 | Dienstag, 18. März 2008
@(geistig schach-)matt
Und so sehe ich auch Jesus und so ist er letztlich auch offenbart: als Gott im Werden.
„Gott im Werden“ – ein qua definitionem nichtexistenter Ausdruck.
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#35   Rübezahl   15:30:30 | Dienstag, 18. März 2008
matt2 – Schriftauslegung
Sie schreiben in Bezug auf mich:
„… das haben Sie durch Ihre Zitatauflistung ebenso gemacht… aber das sagte ich ja bereits zuvor. Es ist also nicht wirklich sinnvoll mir das vorzuwerfen.“
Das würde ich nicht so sagen – jedoch etwas anderes, und dies ist es, was uns beide wohl insbesondere unterscheidet:
Ich unterwerfe mich in meiner persönlichen Schriftauslegung …
(welche im übrigen auf Grund von diversen – hier relevanten – Sprachkenntnissen meinerseits sicherlich wissenschaftlich fundierter ausfallen dürfte, als in Ihrem Fall, der Sie wohl nur auf Übersetzungen zurückgreifen …)
… dem ordentlichen Lehramt der Kirche, welche – in meinem Glauben – das alleinige Recht und die göttliche Vollmacht besitzt, die Texte der Schrift authentisch auszulegen.
Und ich bin äußerst dankbar für diese Richtschnur! :-)
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#34   matt2 †   14:50:51 | Dienstag, 18. März 2008
@Flo: ich bin kein Depp…
ich weiß genau, wie mich die anderen sehen… Jesus wusste auch, wie ihn die anderen sehen und was hat man ihm nicht alles für Bosheiten nachgesagt derer er sich erwehren musste… aber deshalb werde ich mich selbst nicht aufgeben, weil ich halte meinen Anspruch für legitim.
Und ich bin der festen Überzeugung, dass mein Unterfangen (was ich letztlich bin) auch in nicht geringem Maße die Welt vereinnahmt, auch wenn vieles davon sich bis dato unbewußt vollzieht. Es gibt viele, die aus mir Inspiration schöpfen und diese auf mich zurückwerfen. Ich bin das Wesen in vielen Dingen unserer Zeit, auch meinetwegen in unmoralischen, aber ich bin da. Ich bin der Ursprung und der Empfänger vieler Botschaften und Signale, auch wenn ich ein äußerlich belangloses Dasein führe.
Jesus hat sein Größenwahn auch Erfolg gebracht. So bin ich halt auch größenwahnsinnig und mache aus mir selbst was ich sein will und infiltriere das ganze System mit meiner Präpotenz.
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#33   Kurt K.   14:39:42 | Dienstag, 18. März 2008
@Geyer: Sprechen Sie von…?
doch befürchte ich dass alle Normaldenkenden das objektive an ihnen wahrnehmen, einen größenwahnsinnigen Nichtstuer mit zu viel Zeit.
Sprechen Sie hier von Priestern?
:-D
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#32   Florian Geyer   14:36:47 | Dienstag, 18. März 2008
matt2
„Ich sehe mich selbst als Logos, als Urprinzip der Schöpfung im Werdegang seiner Vollendung. Und so sehe ich auch Jesus und so ist er letztlich auch offenbart: als Gott im Werden.“
Matt, du selber kannst dich als alles sehen was du willst das ist dir unbenommen. Ob Kaiser von China, ob dem König von Europa, dem lieben Gott himself, die Wiedergeburt von Elvis Presley oder als der große Auserwählte.
Wenn es dir hilft den Alltag besser zu bewältigen hat dies immerhin eine halblegitime psychische Stütz und Hilfsfunktion, doch befürchte ich dass alle Normaldenkenden das objektive an ihnen wahrnehmen, einen größenwahnsinnigen Nichtstuer mit zu viel Zeit.
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#31   matt2 †   14:26:48 | Dienstag, 18. März 2008
@Rübezahl: ich lehne Kirche nicht ab…ich setzte sie nur in Relation zu meinem Wahrheitsverständnis
Sie picken sich dasjenige aus der Schrift heraus, was Ihnen persönlich in das eigene Denken passt.
das haben Sie durch Ihre Zitatauflistung ebenso gemacht… aber das sagte ich ja bereits zuvor. Es ist also nicht wirklich sinnvoll mir das vorzuwerfen.
Ja, ganz recht! Ich sehe mich selbst als die wahre Instanz in Glaubensdingen, weil ich meine, das mein Wesen, nicht weniger als das von Jesus, auf das Absolute, auf Gott selbst abzielt. Ich sehe mich selbst als Logos, als Urprinzip der Schöpfung im Werdegang seiner Vollendung. Und so sehe ich auch Jesus und so ist er letztlich auch offenbart: als Gott im Werden. Auch wenn man seine ganze Kindheitsgeschichte mehr oder weniger eliminiert hat, so ist doch offensichtlich: er hat sich entwickelt zu dem was er war zur Zeit seines öffentlichen Wirkens und er hat diese Entwicklung bestimmt nicht beschlossen mit seiner Auferstehung (wenn das so wäre, dann wäre es ja traurig).
Aber alles was im Werden ist, das ist auch der Gefahr von Irrtum und Scheitern ausgesetzt, weil es noch nicht die totale Selbsterkenntnis und Herrschaft über sich erlangt hat. Und das gilt auch für Jesus Christus.
Kirche ist für mich mitnichten abzulehnen, sondern eigentlich das geistig-weibliche Gegenstück was dem Wesen bei seiner Entwicklung hilft, weil es die verschiedenen Aspekte seines Selbst zum Vorschein bringt und ihm dadurch erst das Bewußtsein seiner mannigfaltigen Herrlichkeit gibt.
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#30   Rübezahl   13:48:14 | Dienstag, 18. März 2008
@Rübezahl: was Sie sagen ist leider falsch!
… was ich sage (zumindest in diesem Fall), matt2, ist leider richtig.
Sie picken sich dasjenige aus der Schrift heraus, was Ihnen persönlich in das eigene Denken passt.
Dasjenige jedoch, welches nicht mit Ihrer persönlichen Privat-Philosophie übereinstimmt, lehnen Sie ab oder relativieren und uminterpretieren es.
Gleichzeitig – und das ist der weitere Punkt – folgen Sie bei der Interpretation der Schrift nur Ihrem eigenen Fürwahrhalten und sind somit selbst höchste Entscheidungsinstanz für richtig und falsch.
Wer will denn „beweisen“, dass – Ihrem Beispiel folgend – im AT Gott selbst dieses oder jenes gesagt hat und dass selbiges dann auch noch tatsächlich so gemeint ist?
Der „Beweis“ kann hier nur durch die Schrift selbst erbracht werden – wie anders denn auch? Sie bleibt ja die einzige Quelle hierfür (Kirche erkennen Sie ja nicht an…)
Selbiges müssen Sie dann aber auch für die von mir zitierten Sätze anerkennen (vulgo „Schriftbeweis“).
Tun Sie dies nicht, sind auch jene Inhalte, auf welche Sie sich als Aussagen Gottes im AT beziehen vollkommen relativ und der jeweiligen subjektiven Lesermeinung unterworfen und können daher NULL Relevanz beanspruchen – für keinen und niemand, niemals.
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#29   matt   13:29:22 | Dienstag, 18. März 2008
@Rübezahl: was Sie sagen ist leider falsch!
…denn die Verdammung der Homosexualität geschieht im AT durch Gott selbst. Jesus hat sich ja nicht spezifisch gegen diese Sünde ausgesprochen, obwohl wir natürlich mit Gewissheit davon ausgehen können, dass er es ebenso als Sünde ansah im Sinne des AT.
Aber insg. ist es ein Irrtum von Ihnen, wenn Sie glauben, dass ich meine Anliegen in Bezug auf moralische Mißstände in unserer Ges. alleine auf Aussagen aus der Bibel stütze (und kämen sie auch von Gott selbst), denn ich weiß doch aus mir selbst, dass dies Unzucht ist und nicht etwa erst durch die Bibel, oder in Berufung auf Stellen aus dieser. So wie ich nämlich auch aus mir selbst erkannt habe, dass die Bibel Wahrheit bezeugt.
Schauen Sie, Sie werfen mir vor, dass ich Aussagen Jesu oder seiner Apostel in Zweifel ziehe oder kritisch beäuge. Aus meiner Sicht ist das legitim. Denn Sie wissen ja sehr wohl, dass Sie bei Ihrem Aufgebot an Zitaten Jesu ebenso selektiv vorgegangen sind, dabei ist die Hälfte davon ja nicht einmal von ihm selbst sondern es sind theologische Aussagen der Apostel, die jedenfalls keinen totalen Wahrheitsanspruch bedeuten können. Ich könnte ihnen jetzt wiederum andere Zitate von Jesus auflisten, wo er sich eben klar gegenüber Gott relativiert. Das ist müßig.
Für mich ist Jesus eben nicht Gott (der Allmächtige) und somit sind auch alle seine Aussagen kritikfähig.
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#28   Pro fide catholica   13:24:25 | Dienstag, 18. März 2008
@Fabianus: Gott hat uns ohne unsere Mitwirkung erschaffen, aber nicht ohne sie erlöst!
Wird nicht die Bitte um Erkenntnis Jesu Christi durch GOTT fälschlicherweise mit einer Bekehrung durch die Kirche gleichgesetzt?
Ihre Frage riecht förmlich nach dem protestantischen „sola“ (sola scriptura, sola fide, sola gratia), das die Kirche als Vermittlungsinstanz weitgehend ablehnt.
Als ob wir heute im Besitz der ganzen Heiligen Schrift wären ohne die Vermittlung der hl. Kirche…! Als ob es Sicherheit hinsichtlich des Wahrheitsgehalts der Glaubens- und Sittenlehren gäbe ohne das kirchliche Lehramt…! Als ob es wahre Glaubensvermittlung gäbe an konkreten Menschen vorbei…!
Die katholische Position kommt dagegen schön in den Worten des hl. Augustinus zum Ausdruck, der sinngemäß gesagt hat: „Gott hat uns ohne uns erschaffen, er will uns aber nicht ohne unsere Mitwirkung erlösen!“ o^/
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#27   Rübezahl   13:10:05 | Dienstag, 18. März 2008
Eklektiker
@ matt2
Sie haben’s gerade wunderbar bestätigt:
Eklektiker in Bezug auf die Hl. Schrift!
Und GENAU mit den gleichen bzw mit analogen Argumenten argumentiert die Homolobby gegen Aussagen der Schrift in Bezug auf die Homosexualität.
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#26   matt2 †   13:02:54 | Dienstag, 18. März 2008
@Rübezahl…
„Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“
genau…das ist für mich eine sehr gewagte und präpotente Aussage.
„…damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat.“
ist insofern problematisch, als es von der alleinigen Gottessohnschaft Jesu ausgeht, welchen man schlichtweg „den Sohn“ nennt. Wo bleibe ich dann mit meinem Anspruch auf Gottessohnschaft?
„Ich und der Vater sind eins.“
ist Interpretationssache… wenn sie tatsächlich eins wären im Sinne einer Gleichsetzung A = B, dann wäre Jesus nichts anderes als ein Pseudonym für Gott und die ganze Vater-Sohn-Theologie wäre eigentlich hinfällig.
1 Joh, 2,23a „Wer leugnet, dass Jesus der Sohn ist, hat auch den Vater nicht“
leugne ich nicht. Ich leugne nur, dass er „der (alleinige)“ Sohn ist. Dass er Gottes Sohn ist, habe ich nie in Zweifel gezogen.
„In keinem anderen ist das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir das Heil erlangen sollen.“
Das ist frühkirchliche Schwärmerei… deartiges hat leider auch die Theologie in der Folge und bis heute bestimmt. Die Verabsolutierung Jesu tritt hier anstelle der Bereitschaft zum philosophischen Denken.
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#25   HarroMeyer †   12:49:57 | Dienstag, 18. März 2008
Eigentlich sehr logisch die Heilsnotwendigkeit der kath. Kirche
Ich habe noch gelernt: dass die Juden Jesus ans Kreuz geschlagen haben und ihr Geschichtsschreiber (Josephus Flavius) das mit schlechtem Gewissen verschweigt, obwohl er jeden röm. Centurio am Ölberg mit Namen nennt. Da ist schon was faul an der Geschichte: Beten wäre ratsam. Bevor der Klimawandel wirksam wird. Hat im Mittelalter schon mal geholfen. :-)
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#24   Rübezahl   12:41:17 | Dienstag, 18. März 2008
Jesus ist nicht die Wahrheit und nicht untrennbar mit dem Vater verbunden!
matt2:
„Aber für mich ist Wahrheit und vorallem Gott nicht untrennbar mit Jesus verbunden. Jesus gibt Zeugnis von der Wahrheit. Dass er sie aber selbst wäre halte ich für eine präpotente Anmaßung… Aber letztlich vertraue ich schon auf die Wahrheit und Gott in mir. Das ist für mich nämlich bedeutsamer als das Wort Jesu.“
matt2- also doch ein Eklektiker in Bezug auf die Hl. Schrift!
Wenn Sie so (siehe oben) argumentieren, matt2, dürfen Sie niemals wieder Stellen aus der Schrift gegen die Homosexualität u. ä. anführen – jeder kann sich ja schließlich raussuchen aus der Schrift, was ihm gerade so ins eigene Konzept passt, gell …
Die Hl. Schrift spricht in Bezug auf diese Thematik nämlich eine EINDEUTIGE Sprache:
Joh 14,6 „Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“
Joh 5,23 „damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat.“
Joh 10,30 „Ich und der Vater sind eins.“
1 Joh, 2,23a „Wer leugnet, dass Jesus der Sohn ist, hat auch den Vater nicht“
Apg 4,12 „In keinem anderen ist das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir das Heil erlangen sollen.“
– – – –
Wenn Sie nach eigenem Gutdünken festsetzen, was relevant ist in der Schrift und was nicht, wird die Schrift selbst zum absoluten Relativum und somit als normative Instanz durch die Bank hinfällig.
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#23   Ultramontanus   12:08:28 | Dienstag, 18. März 2008
Bitte für die Juden
„Warum werden die Juden speziell erwaehnt?“
Das hat seinen Grund darin, dass nach traditioneller kath. Auffassung die Juden durch ihr Verhalten („Sein Blut komme auf uns und unsere Kinder“ -sinngemäß) einen Fluch auf sich gezogen haben. Jesus sagt die Zerstreuung der Juden als Volk vorraus, weil die meisten ihn ablehnen werden und somit sich erst gegen Ende der Geschichte Israel bekehren wird.
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#22   matt2 †   11:56:37 | Dienstag, 18. März 2008
ich sehe mich auch nicht innerhalb der kath. Kirche…
…und dennoch nicht als heillos und verloren. Entscheidend ist für mich die Erkenntnis, die ich aus dem Evangeliums ziehe, nicht die Zugehörigkeit zu einer Institution. Die Institution mag ja untrennbar mit Jesus verbunden sein. Aber für mich ist Wahrheit und vorallem Gott nicht untrennbar mit Jesus verbunden. Jesus gibt Zeugnis von der Wahrheit. Dass er sie aber selbst wäre halte ich für eine präpotente Anmaßung. Seiner Institution halte ich zugute, dass sie sich bis heute darum bemüht. Aber letztlich vertraue ich schon auf die Wahrheit und Gott in mir. Das ist für mich nämlich bedeutsamer als das Wort Jesu.
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#21   Pro fide catholica   11:34:13 | Dienstag, 18. März 2008
@engelhardt: Die Antwort liegt doch nahe!
Warum werden die Juden speziell erwaehnt?
Wahrscheinlich haben sie/habt ihr es nötiger als die andern! :-D
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#20   Sozialkatholisch   11:29:55 | Dienstag, 18. März 2008
tut sie engelhardt
sogar für dich beten wir.
;-)
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#19   engelhardt †   11:29:02 | Dienstag, 18. März 2008
Konsequenz
Warum ist die kath, Kirche eingeltich nicht konsequent und bittet auch um die Bekehrung der Moslems, Buddhisten, Hidus etc.?
Warum werden die Juden speziell erwaehnt?
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#18   Sozialkatholisch   11:28:58 | Dienstag, 18. März 2008
Vielleicht hat Rom auch gemerkt
das es im Himmel so langsam ziemlich voll wird und deshalb sollen für das erste keine Juden mehr rein.
o.O
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#17   zeitundewigkeit   11:24:54 | Dienstag, 18. März 2008
Nächstenliebe
Es ist ein Werk der Nächstenliebe, für die Bekehrung der Menschen, auch der Juden, zu beten.
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#16   Humbelina   09:52:49 | Dienstag, 18. März 2008
Die einzig vernünftige Lösung ist
die Rückkehr zu der alten Fürbitte in der Form VOR 1962. Und zwar für beide Formen des römischen Ritus. Alles andere ist albern. Natürlich haben wir die Pflicht, für die Bekehrung der Juden zu beten.
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#15   Tarcisius   09:41:02 | Dienstag, 18. März 2008
Die einzige vernünftige Lösung:
Die Rückkehr zu der alten Fürbitte. Und zwar für beide Formen des römischen Ritus. Alles andere ist albern. Natürlich haben wir die Pflicht, für die Bekehrung der Juden zu beten.
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#14   ecclesia-semper-reformanda   09:01:50 | Dienstag, 18. März 2008
Entscheiden Juden und Kirchenpolitiker, was der Inhalt des katholischen Glaubens ist?
Nein, natürlich nicht. Wo kämen wir denn dahin!! Denn: Nur kreuz.net bestimmmt, was der Innhalt des katholischen Glaubens ist!!!! Amen.
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#13   Libertas Ecclesiae   09:01:43 | Dienstag, 18. März 2008
@ Fabianus
Was ist an dem Begriff „Bekehrung“ eigentlich so verwerflich?
Hat nicht jeder Mensch Bekehrung (Umkehr, metanoia) nötig?
Es ist hier ja nicht von Zwangstaufen und Gewalt die Rede.
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#12   Fabianus   08:33:51 | Dienstag, 18. März 2008
Wird nicht
die Bitte um Erkenntnis Jesu Christi durch GOTT fälschlicherweise mit einer Bekehrung durch die Kirche gleichgesetzt?
Oder verstehe ich da etwas falsch?
Danke den Antwortenden!
Fabianus
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#11   Pro fide catholica   08:21:47 | Dienstag, 18. März 2008
@Krak de Chevalier: Die Karfreitagsfürbitte soll nicht ein zweites Mal verändert werden!
Es geht doch darum, dass der Vatikan nur die Interpretation der bisherigen Änderung nachschiebt und die ist in dem von mir unten skizzierten mehrfachen Sinn ein Offenbarungseid, es ist
1. ein Bekenntnis zu den häretischen Lehren des Konzils, hier vor allem Nostra aetate, aber gleichzeitig auch
2. das Geständnis, dass die konziliaren Scheinpäpste „die Tradition“, vor allem in persona Erzbischof Lefebvre, betrogen haben, wenn Sie dieser/diesem empfahlen, „das Konzil im Licht der Tradition zu verstehen“. :-[
Das ganze sieht gewaltig nach einem „Kuhhandel“ aus nach dem Motto „Wir gestehen den traditionell orientierten Katholiken mehr alte Roncalli-Messen zu, im Gegenzug werden wir diese mit dem häretischen Gift des Konzils infiltrieren…! :-!
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#10   zwobbel   08:01:08 | Dienstag, 18. März 2008
Die außerordentlichen Heilswege führen alle über den ordentlichen Heilsweg!!!
Man beachte Mt.27, 50-53:
„Jesus aber schrie noch einmal laut auf. Dann hauchte er den Geist aus.
Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei. Die Erde bebte und die Felsen spalteten sich.
Die Gräber öffneten sich und die Leiber vieler Heiligen, die entschlafen waren, wurden auferweckt.
Nach der Auferstehung Jesu verließen sie ihre Gräber, kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen.“
Abgesehen vom Ende des Alten Bundes beim Zerreißen des Vorhanges zum bisherigen Allheiligsten (äußeres Zeichen) ist hier ganz klar gesagt, daß all jene, die zwar nicht getauft waren (weil es bis dahin keine Taufe/Sakramente gab), aber wegen ihres Lebens nach Gottes Willen in den Himmel gelangen sollten, ALLE NUR durch Jesus Christus und seine Erlösungstat gerettet wurden. Kein Jude (ebenso wie auch kein anderer Mensch) hat eine Chance in den Himmel zu gelangen, außer durch den ordentlichen Heilsweg namens Jesus Christus.
Die Kirche aber stellt in geheimnisvoller Weise den Leib Christi in der Zeit dar. Nur durch die Kirche ist er bei uns alle Tage bis ans Ende der Welt. Daher führen alle außerordentlichen Heilswege über den ordentlichen Heilsweg!!!
Wer behauptet, es gäbe einen anderen Weg in den Himmel, der impliziert, Jesus Christus hätte uns angelogen, als er sagte:„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Joh 14,6
Es wäre schon zeimlich antisemitisch, den Juden das Gebet zu Gunsten ihrer Bekehrung zu verweigern!
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#9   r.ruhrgebietler   08:00:51 | Dienstag, 18. März 2008
alles was sich bewegt, geht schneller zu Bruch.
Nehmen z.B. das Schutzblech am Fahrrad: solange es fest montiert war hielt es. Doch dann löste sich wohl irgendetwas am Fahrrad und das Schutzblech wurde locker. Und siehe da: in kurzer Zeit war es kaputt.
Nun, wie steht es um die hlg. rkk? Solange es Tradition gab mit fest Regeln und die Dinge unumstößlich waren , ware alles in Ordnung. Nun ist „Leben“ in die Institution gekommen – und siehe da: sie geht kaputt.
Wo bleibt der Reparaturservice???
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#8   Schüttel   07:30:10 | Dienstag, 18. März 2008
Absoluter Schwachsinn
dass „außerhalb der Kirche“ und ohne die Taufe kein Heil sei. Jeder Theologe, auch der Papst, weiss, dass es außerordentliche Heilswege gibt.
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#7   Krak des Chevaliers   07:08:53 | Dienstag, 18. März 2008
ziemlich unwahrscheinlich
Ich halte es für ziemlich unwahrscheinlich, dass der Vatikan innerhalb weniger Wochen schon wieder einen liturgischen Text ändert, nur weil irgendwelche Rabbiner nicht damit einverstanden sind. Damit würde man die katholische Liturgie endgültig einer zeitgeistigen Beliebigkeit unterwerfen, gegen die sich der Hl. Vater ja stets ausgesprochen hat. Es halte die erste Änderung der Karfreitagsfürbitte schon für bedenklich, da das ganze nach Einknicken und Nachgeben schmeckt. Schade, schade! o.O
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#6   maliems   01:52:57 | Dienstag, 18. März 2008
welchen sinn
hat es, eine solche änderung demütig hinzunehmen?
das ist destruktiv
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#5   Frasim   01:33:26 | Dienstag, 18. März 2008
@ HBR
Allerdings hilft es nichts, sich über diese Änderung zu beklagen. Schließlich wollen wir diese Änderung demütig und gehorsam entgegenehmen und umsetzen.
Genau! Und die gleiche demütige und gehorsame Entgegennahme und Umsetzung wollen wir übrigens auch bei dieser Änderung www.kreuz.net/article.4231.html walten lassen!
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#4   Aleph †   00:07:13 | Dienstag, 18. März 2008
Pro fide ecclesia
„Ich lief verwirrt und war verblendet, ich suchte Dich und fand Dich nicht, ich hatte mich von Dir gewendet und leibte das geschaffne Lich…!“ (Evangelisches Gesangbuch, Nr. 400) Johannes Scheffler (1657). Ist es das, warum Sie enttäuscht sind? Es gibt aber keinen Grund. :)3
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#3   Pro fide catholica   23:42:58 | Montag, 17. März 2008
Spätestens jetzt ist die Katze aus dem Sack!
Es wird jetzt also offiziell bestätigt, was ich schon lange vermutet habe und was frühere Äußerungen Bertones und Kaspers in diese Richtung ja schon längst vermuten ließen:
Die neue Variante der Karfreitagsfürbitte stellt – ganz offiziell – eine Anpassung derselben an den häretisch-apostatischen Geist des Konzils dar! :-S
Gleichzeitig ist das Ganze aber auch als ein Offenbarungseid der Konzilssekte, insbesondere ihrer obersten Vertreter Ratzinger und Kasper, anzusehen:
Nostra Aetate ist wie das ganze Konzil nicht wie Wojtyla es seinerzeit dem Erzbischof Marcel Lefebvre empfohlen hatte, „im Licht der Tradition“, sondern – ganz offiziell! – im Licht des Modernismus, Ökumenismus und „Quietismus“ interpretieren!
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#2   Vineta   23:19:55 | Montag, 17. März 2008
Rom verwickelt sich in Widersprüche!
Kardinal Bertone wird laut ‘Reuters’ erklären, daß das neue Gebet nicht zur Bekehrung der Juden aufrufe
Das dürften aber nicht wenige als Mißachtung von etlichen Stellen des NT verstehen, die zur Judenmission aufrufen, und als Mißachtung der Tradition ebenfalls, die bis vor wenigen Jahren das Bekehren der Juden nie ganz aus dem Auge verlor.
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#1   HBR   23:08:58 | Montag, 17. März 2008
Welchen Sinn soll die Änderung der Karfreitagsfürbitte haben?
Ich persönlich kann keinen Sinn in der Änderung der Karfreitagsfürbitte erkennen. Das ist ein einseitiges Einknicken des Vatikan. Allerdings hilft es nichts, sich über diese Änderung zu beklagen. Schließlich wollen wir diese Änderung demütig und gehorsam entgegenehmen und umsetzen.
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