Lieber Herr Küng! + Theorie und Praxis + Der Bischof soll zurücktreten + Erneuter Skandal um Polens First Lady + Selbstmörderin gestoppt
Mittwoch, 19. März 2008 21:26
Marcelus: Frankisten?
humbelina
dürfte ebenso wie ihr Ehemann und Schwager der pseudokatholischen Sekte der Frankisten angehören, aus der auch Johannes Paul II. stammte.
Was sind „Frankisten“?
dürfte ebenso wie ihr Ehemann und Schwager der pseudokatholischen Sekte der Frankisten angehören, aus der auch Johannes Paul II. stammte.
Was sind „Frankisten“?
Mittwoch, 19. März 2008 08:41
Dr. Otterbeck: Na ja,
wenn der geistliche Gehorsam zusammenbricht, dann tritt eben der Krieg um „Machtanteile“ auf den Plan; „mehr Gehorsam“, so dialektisch das klingt, brächte auch Entkrampfungen bei der Rangelei um Vorrechte und Zuständigkeiten… Frohe Ostern!
Mittwoch, 19. März 2008 08:36
Freinsberg: @ Dr.Otterbeck
Natürlich erteilt der Bundespräsident den Richtern keine Anweisungen. Die Vorgabe ist das Gesetz. Ich
wollte mit dem fingierten Vergleich nur sagen: Ich halte es für eigenartig, dass der Papst kirchliche
Richter, die doch ohnehin dem CIC verpflichtet sind, anweist, wie sie zu urteilen haben. In einem System
mit Gewaltenteilung wäre das eben undenkbar.
Der CIC hätte durchaus manche Fragen, etwa der Verfassung, anders regeln können. Einiges wurde sogar gegen den Willen der Konzilsväter verschlechtert; so sind die Bischöfe nur mehr Statthalter des Papstes. Vgl. Georg Bier: Die Rechtsstellung des Diözesanbischofs nach dem Codex Iuris Canonici von 1983. Würzburg 2001.
Der CIC hätte durchaus manche Fragen, etwa der Verfassung, anders regeln können. Einiges wurde sogar gegen den Willen der Konzilsväter verschlechtert; so sind die Bischöfe nur mehr Statthalter des Papstes. Vgl. Georg Bier: Die Rechtsstellung des Diözesanbischofs nach dem Codex Iuris Canonici von 1983. Würzburg 2001.
Mittwoch, 19. März 2008 02:17
maliems: frankisken???????????ß
aua. das ist ja immerhín evtl. HASTE ADRESSEN NÄHE HAFEN
BIN IM SOMMER DA: WÄRE GUT ICH HÄTTE WAS IN PETTO:
BIN IM SOMMER DA: WÄRE GUT ICH HÄTTE WAS IN PETTO:
Dienstag, 18. März 2008 22:42
Humbelina: Frau Maria Kaczynska
dürfte ebenso wie ihr Ehemann und Schwager der pseudokatholischen Sekte der Frankisten angehören, aus der auch Johannes Paul II. stammte.
Dienstag, 18. März 2008 20:10
Dr. Otterbeck: @Freinsberg
Je demokratischer das weltliche Bewusstsein, desto notwendiger muss die Kirche im Eigenen ihre Ordnung beachten, um „Zeugnis“ zu geben. Ihr Beispiel hinkt. Nicht der Bundespräsident sagt dem Richter, wie er zu urteilen hat, sondern das legitime Recht, in D. regelmäßig von Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Das ist in der Kirche eher ähnlich als anders. Einen Papst an der Spitze von heute 1,2 Mrd. Gläubigen für einen Despoten zu halten war schon vor 1517 irreführend. Fast immer hatten die Päpste in der Neuzeit ihre liebe Not, ihrer geistlichen Autorität (!) überhaupt Respekt zu verschaffen. Das war sogar zwischen Pius IX. und Pius XII. kaum anders, denn hinterm Rücken und abseits der hierarchischen Spitzen hat der Klerus ja doch weithin getrieben, was er für richtig hielt. Enzykliken werden erst seit Humanae vitae öffentlich zur Kenntnis genommen (vielleicht mit Ausnahme von „Rerum novarum“ 1891 und „Pacem in terris“ 1963), gelesen im Volk sogar vielleicht erst jetzt. Wer „Gewalten“ neu verteilen will, will meist selber mehr zu kommandieren haben. Der Gehorsam sagt aber eigentlich „alle müssen hören“ (weil sonst alle bloß befehlen wollen, was zur totalen Selbstblockade des Apparats führt; siehe: dt. Bistümer). Probleme im Detail leugne ich nicht, gerade Altritualisten sind oft alles andere als papsttreu (und lesen z.B. „Sacramentum caritatis“ nicht). Aber wer flott auf den „Zentralismus“ schimpft, hat die Zeichen der Zeit schlicht verpennt –- oder giert selber nach „power“
Dienstag, 18. März 2008 19:01
Rübezahl: „Mit irgendwelchen abgeschriebenen Zitaten um sich werfen ist noch keine Weisheit“
mandy – knackfrisch angemeldet – postet:
„rübezahl wie sie behaupten, der Kirchenrechtler sei ein Häretiker und „vielleicht ein Depp“, genauso sind ihre Behauptungen undifferenziert und deshalb falsch. Das Zitat aus Vat.I hat mit dem hier behandelten nur sehr am Rande etwas zu tun. Dadurch, daß ein Bischof (und sei es der Bischof von Rom) sich aus der Rechtsprechung heraushält, weil er dafür die komptenteren Mitarbeiter hat, bedeutet das keineswegs ein Leugnung des Jurisdiktionsprimats. Im übrigen ist es durchaus möglich (was beim neuen CIC auch erwogen wurde), daß Rechtsfälle bei der Bischofskonferenz und nicht beim Bischof liegen düfen. Sie sehen, jedes Zitat hat einen Kontext, in den es hineingehört. Mit irgendwelchen abgeschriebenen Zitaten um sich werfen ist noch keine Weisheit – sowas kann auch mein Computer.“
Mandy – erst lesen (und zwar alles) – dann überlegen (und zwar scharf) – und zuletzt tippen.
Liebe Grüße
der Rübezahl
„rübezahl wie sie behaupten, der Kirchenrechtler sei ein Häretiker und „vielleicht ein Depp“, genauso sind ihre Behauptungen undifferenziert und deshalb falsch. Das Zitat aus Vat.I hat mit dem hier behandelten nur sehr am Rande etwas zu tun. Dadurch, daß ein Bischof (und sei es der Bischof von Rom) sich aus der Rechtsprechung heraushält, weil er dafür die komptenteren Mitarbeiter hat, bedeutet das keineswegs ein Leugnung des Jurisdiktionsprimats. Im übrigen ist es durchaus möglich (was beim neuen CIC auch erwogen wurde), daß Rechtsfälle bei der Bischofskonferenz und nicht beim Bischof liegen düfen. Sie sehen, jedes Zitat hat einen Kontext, in den es hineingehört. Mit irgendwelchen abgeschriebenen Zitaten um sich werfen ist noch keine Weisheit – sowas kann auch mein Computer.“
Mandy – erst lesen (und zwar alles) – dann überlegen (und zwar scharf) – und zuletzt tippen.
Liebe Grüße
der Rübezahl
Dienstag, 18. März 2008 18:51
mandy: @rübezahl
wie sie behaupten, der Kirchenrechtler sei ein Häretiker und „vielleicht ein Depp“, genauso sind ihre Behauptungen undifferenziert und deshalb falsch. Das Zitat aus Vat.I hat mit dem hier behandelten nur sehr am Rande etwas zu tun. Dadurch, daß ein Bischof (und sei es der Bischof von Rom) sich aus der Rechtsprechung heraushält, weil er dafür die komptenteren Mitarbeiter hat, bedeutet das keineswegs ein Leugnung des Jurisdiktionsprimats. Im übrigen ist es durchaus möglich (was beim neuen CIC auch erwogen wurde), daß Rechtsfälle bei der Bischofskonferenz und nicht beim Bischof liegen düfen. Sie sehen, jedes Zitat hat einen Kontext, in den es hineingehört. Mit irgendwelchen abgeschriebenen Zitaten um sich werfen ist noch keine Weisheit – sowas kann auch mein Computer.
Dienstag, 18. März 2008 14:50
Freinsberg: @ maliems
Armer Professor Dordett. Hoffentlich muss er nicht zu lange Zeit im Fegefeuer verbringen.
Dienstag, 18. März 2008 14:29
maliems: @freinsberg
ja. offensichtlich.
Dienstag, 18. März 2008 14:26
Pro fide catholica: Küng und Ratzinger: Brüder im (Un-)Geist der Häresie!
Der Theologe sei, so der Papst, seinen Weg seinem Gewissen gemäß gegangen, »davor habe ich Respekt«.
Laber, laber, laber… „Freiheit über alles!“ scheint die Devise Ratzingers zu sein, so wie es eben bei den Freimaurern schon immer der Fall war: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“, auch wenn dabei die Wahrheit der katholischen Lehre auf der Strecke bleibt…!
Auch er, Ratzinger, sei den Weg des Gewissens gegangen.
Hört, hört! Was will er denn damit sagen? Möglicherweise, dass ihn sein irriges Gewissen vom Weg des wahrhaft Katholischen abgebracht hat?
Küng sieht in den folgenden Ausführungen gemeinsame Spiritualität, »die es ermöglichen würde zusammenzuarbeiten«
Das kann dann bei den beiden Erzhäretikern ja alles andere, aber sicher keine katholische, „Spiritualität“ sein. Also entweder eine protestantische, eine freimaurerische, eine noachidische, eine satanistische…?!
Laber, laber, laber… „Freiheit über alles!“ scheint die Devise Ratzingers zu sein, so wie es eben bei den Freimaurern schon immer der Fall war: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“, auch wenn dabei die Wahrheit der katholischen Lehre auf der Strecke bleibt…!
Auch er, Ratzinger, sei den Weg des Gewissens gegangen.
Hört, hört! Was will er denn damit sagen? Möglicherweise, dass ihn sein irriges Gewissen vom Weg des wahrhaft Katholischen abgebracht hat?
Küng sieht in den folgenden Ausführungen gemeinsame Spiritualität, »die es ermöglichen würde zusammenzuarbeiten«
Das kann dann bei den beiden Erzhäretikern ja alles andere, aber sicher keine katholische, „Spiritualität“ sein. Also entweder eine protestantische, eine freimaurerische, eine noachidische, eine satanistische…?!
Dienstag, 18. März 2008 14:24
Rübezahl: Freinsberg und Käse & Speck Teil II.
Freinsberg:
„Mein Kirchenrechts-Prof in Wien – wirklich kein Linker, doch sehr vernünftig – hat sich in den 70er Jahren für die Gewaltentrennung in der Kirche ausgesprochen. Der muss also ein Depp gewesen sein.“
Nein, er war kein „Depp“ – naja evtl auch dies; will ich hier aber nicht beurteilen – auf jeden Fall aber war er ein Häretiker, gesetz dem Fall, dass er seine Forderung verabsolutierte.
Vatikanum I definiert:
DH3064: „[Kanon.] Wer deshalb sagt, der Römische Bischof besitze lediglich das Amt der Aufsicht bzw. Leitung, nicht aber die volle und höchste Jurisdiktionsvollmacht über die gesamte Kirche, nicht nur in Angelegenheiten, die den Glauben und die Sitten, sondern auch in solchen, die die Disziplin und Leitung der auf dem ganzen Erdkreis verbreiteten Kirche betreffen; oder er habe nur einen größeren Anteil, nicht aber die ganze Fülle dieser höchsten Vollmacht; oder diese seine Vollmacht sei nicht ordentlich und unmittelbar sowohl über alle und die einzelnen Kirchen als auch über alle und die einzelnen Hirten und Gläubigen: der sei mit dem Anathema belegt.“
„Mein Kirchenrechts-Prof in Wien – wirklich kein Linker, doch sehr vernünftig – hat sich in den 70er Jahren für die Gewaltentrennung in der Kirche ausgesprochen. Der muss also ein Depp gewesen sein.“
Nein, er war kein „Depp“ – naja evtl auch dies; will ich hier aber nicht beurteilen – auf jeden Fall aber war er ein Häretiker, gesetz dem Fall, dass er seine Forderung verabsolutierte.
Vatikanum I definiert:
DH3064: „[Kanon.] Wer deshalb sagt, der Römische Bischof besitze lediglich das Amt der Aufsicht bzw. Leitung, nicht aber die volle und höchste Jurisdiktionsvollmacht über die gesamte Kirche, nicht nur in Angelegenheiten, die den Glauben und die Sitten, sondern auch in solchen, die die Disziplin und Leitung der auf dem ganzen Erdkreis verbreiteten Kirche betreffen; oder er habe nur einen größeren Anteil, nicht aber die ganze Fülle dieser höchsten Vollmacht; oder diese seine Vollmacht sei nicht ordentlich und unmittelbar sowohl über alle und die einzelnen Kirchen als auch über alle und die einzelnen Hirten und Gläubigen: der sei mit dem Anathema belegt.“
Dienstag, 18. März 2008 13:50
Freinsberg: Käse und Speck?
Mein Kirchenrechts-Prof in Wien – wirklich kein Linker, doch sehr vernünftig – hat sich in den 70er Jahren für die Gewaltentrennung in der Kirche ausgesprochen. Der muss also ein Depp gewesen sein.
Dienstag, 18. März 2008 12:57
Rübezahl: Käse und Speck bei Freinsberg
Freinsberg:
„Da sieht man, dass in der Kirche die Gewaltentrennung fehlt. Stellen Sie sich vor, der Bundespräsident würde in einer Ansprache den Richtern sagen, wie sie zu judizieren haben…“
Sie vergleichen da Käse und Speck, Freinsberg.
Der Papst hat de iure den Jurisdiktionsprimat.
Der Bundespräsident hat sowas nicht.
Ihre argumentative Form bewegt sich auf einer Ebene, auf welcher Sie genauso gut hätten sagen können:
>> Jajajaja,da sieht man es mal wieder! In England haben die keine Ahnung von Straßenverkehrsregeln! Die fahren da alle auf der linken (! tztztz) Seite! Stellen sie sich einmal vor, in Deutschland würden manche auf der linken Straßenseite fahren!<<
„Da sieht man, dass in der Kirche die Gewaltentrennung fehlt. Stellen Sie sich vor, der Bundespräsident würde in einer Ansprache den Richtern sagen, wie sie zu judizieren haben…“
Sie vergleichen da Käse und Speck, Freinsberg.
Der Papst hat de iure den Jurisdiktionsprimat.
Der Bundespräsident hat sowas nicht.
Ihre argumentative Form bewegt sich auf einer Ebene, auf welcher Sie genauso gut hätten sagen können:
>> Jajajaja,da sieht man es mal wieder! In England haben die keine Ahnung von Straßenverkehrsregeln! Die fahren da alle auf der linken (! tztztz) Seite! Stellen sie sich einmal vor, in Deutschland würden manche auf der linken Straßenseite fahren!<<
Dienstag, 18. März 2008 09:46
RJH: Scheidungen werden annuliert?
„ede fünfte Scheidung in Italien wird von der Rota Romana, dem obersten vatikanischen Berufungsgericht
annulliert.“
Also bleibt die Ehe bestehen?
Also bleibt die Ehe bestehen?
Dienstag, 18. März 2008 09:33
Freinsberg: Rota Romana
Da sieht man, dass in der Kirche die Gewaltentrennung fehlt. Stellen Sie sich vor, der Bundespräsident
würde in einer Ansprache den Richtern sagen, wie sie zu judizieren haben…
Dienstag, 18. März 2008 09:21
Gunsenum: Ein schweres Problem…
Nicht jeder hat die Kraft eines Johannes Pauls II. sein Leid bis zum Ende zu ertragen. Auch wenn ich prinzipiell gegen die aktive Sterbehilfe (was für ein Euphemismus!) votiere, bringen mich diese sehr persönlichen Einzelzeugnisse oft ins Grübeln.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





