Nationalsozialismus
Ein jedes Mädel macht, was es will
„Was an Schmutz und Schund ich habe, hinein damit ins Schmökergrab.“ Diese Aktion richtete sich vor allem gegen die sexuelle Perversion der Nationalsozialisten. Von Lisa Abelin.
Eine nach dem "Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften" indizierte Schrift aus den 50er Jahren, die nur an Erwachsene verkauft werden durfte.
Eine nach dem „Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften“ indizierte Schrift aus den 50er Jahren, die nur an Erwachsene verkauft werden durfte.
(kreuz.net) Nach zwölf Jahren nationalsozialistischer Propaganda für sexuelle Zügellosigkeit, waren die Menschen nach dem Krieg oft moralisch desorientiert und emotional verroht.

Die Ehe litt unter der Kriegserfahrung und Gefangenschaft der Männer und den Belastungen der Frauen an der Heimatfront.

In der Folge schnellte die Kurve der Scheidungen, unehelichen Kinder und Abtreibungen in die Höhe.

Die sexuelle Zügellosigkeit des Nationalsozialismus setzte sich in den Kontakten junger deutscher Frauen mit US-Besatzungssoldaten fort.

Die US-Militärbehörden stellten fest, daß mehr als ein Viertel ihrer Soldaten wöchentlich mit deutschen Frauen Sexualkontakte aufnahmen, obwohl es anfänglich ein Fraternisierungsverbot gab.

Bücherei-Aktion gegen Schmutz und Schund
Bücherei-Aktion gegen Schmutz und Schund
Es fiel den jungen Frauen nicht schwer, ihr Lotterleben zu rechtfertigen: Wir machen nur, was wir im ‘Bund Deutscher Mädchen’ gelernt und was die Landser in Frankreich praktiziert haben.

„Wie habt ihr es im Ausland denn gemacht? /
Hattet ihr Mädel und Frauen nicht bei Tag und bei Nacht? /
Drum haltet die Schnauze und seid fein still, /
ein jedes Mädel macht, was es will.“

Dieses satirische Gedichtchen überliefert der Historiker Klaus-Dietmar Henke (60).

Die Amerikaner sahen in der sexuellen Verfügbarkeit deutscher Fräuleins ebenfalls eine Folge der zügellosen NS-Moral – nahmen diese aber trotzdem gerne an.

In diesem Punkt bemühte sich die US-Besatzungsmacht nicht um eine „Umerziehung“ der Deutschen im Sinne ihres moralisch strengeren Heimatlandes.

Auch die meisten männlichen Deutschen hielten an der nationalsozialistischen Sexualunmoral fest.

Bei einer Befragung im Jahr 1949 bezeichneten mehr als 90 Prozent der westdeutschen Männer unter Dreißig den vorehelichen Geschlechtsverkehr als entweder erlaubt oder schlicht nötig.

Nach einer anderen Befragung erklärten mehr als 50% der Frauen, daß der voreheliche Verkehr für eine Beziehung gut sei.

Nur regelmäßige Kirchgänger lehnten den vorehelichen Verkehr deutlicher ab.

Diese Ergebnisse lagen – besonders bei den Frauen – erheblich über den vergleichbaren Zahlen aus Großbritannien und den USA.

Die Kirche bemühte sich, die in die Bevölkerung eingedrungene nationalsozialistische Unmoral aufzuklären.

Im Jahr 1951 zeigte der katholische Arzt Anton Hofmann in seinem Sexualratgeber auf, daß die nationalsozialistische Fixierung auf sexuelle Triebbefriedigung den Menschen entwürdigte und für Gewalt und Massenmord an fremden Menschen bereitmachte.

Der katholische Schriftsteller Walter Dirks († 1991), Herausgeber der angesehenen Frankfurter Hefte, kämpfte gegen die nach dem Krieg grassierende Abtreibungsmentalität.

Nach Dirks ging diese „in den Fußstapfen der SS-Ärzte“ weiter, weil sie die „unangenehme Tatsache ausblendet, daß die Tötung des menschlichen Lebens Mord ist“.

Den Mut, den eine Mutter brauche, um die Frucht einer ungeplanten Schwangerschaft auszutragen, verglich Dirks mit dem Mut, die der Widerstand gegen den Nationalsozialismus erforderte.

In einem hinterließ die nationalsozialistische Kampagne gegen die angeblich „lust- und lebensfeindliche katholische Moral“ in der kirchlichen Verkündigung der Nachkriegszeit Spuren:

Zwar geißelten katholische Beratungsschriften die nationalsozialistische Ermunterung zum unehelichen Geschlechtsverkehr. Sie betonten aber durchweg und etwas naiv die positiven Seiten von Lust und Liebe in der Ehe.

Schließlich begann auch die deutsche Bundesregierung unter der Führung des katholischen Bundeskanzlers Konrad Adenauer († 1967) die Erbschaften der nationalsozialistischen Unmoral abzubauen.

Es wurde die Kampagne gegen „Schmutz und Schund“ an Kiosken und im Kinosaal ins Leben gerufen. Sie führte zum Bundesgesetz von 1952, das die Ausstellung und den Verkauf pornographischer Bilder und Texte untersagte.

Das Gesetz verbot gleichzeitig alle Schriften, die zu Verbrechen oder Rassenhaß anstachelten oder den Krieg verherrlichten.

Jugendschriften und Eheratgeber der 50er Jahre betonten den Wert von Treue und Liebe, die warten kann.

Immer wieder setzten die Bischöfe ihre Autorität ein, um Propaganda für Ehebruch und Unmoral zu Fall zu bringen.

Während die Nationalsozialisten Frauen und Mütter vielfach zur außerhäuslichen Erwerbsarbeit heranzogen, betonte der erste deutsche Familienminister, Franz-Josef Wuermeling († 1986) die wichtige Rolle der Mutter „im Hauptberuf“.

Ihr Fehlen bei der Erziehung der Kinder könne „nicht wiedergutgemacht werden.“

Mit Phantasie bemühte sich das Familienministerium, die Mehrkinderfamilie zu fördern und zu schützen. Die scharfe Kritik an der nationalsozialistischen Sexual- und Familienzerstörungspolitik war dabei unübersehbar.

Die Hitler-Familie war einerseits als Zuchtanstalt mit der Frau als Gebärmaschine konzipiert, während gleichzeitig die ungezügelte Unzucht propagiert wurde.

Pastoraltheologische Schriften der 50er Jahre erklärten, daß Deutschland eine Bekehrung brauche und den Nationalsozialismus mit seinem „Nihilismus, tierischen Vitalismus und praktischen Atheismus“ verlassen müsse.

Der spätere Vorwurf an die Adenauerzeit, sich nicht mit dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt zu haben, entpuppt sich somit als gezielte Unterstellung.
      
63 Lesermeinungen
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#63   MisterX   21:19:54 | Samstag, 24. März 2012
Klartext. Dankeschön!
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#62   Anita Berber †   22:59:01 | Donnerstag, 20. März 2008
Lieber obelix,
Die Passionsspiele an Ashura sind völlig unspektakulär. Dort wird einfach nur das Geschehen in Kerbala nachgestellt. Der böse Yazid in bunten Gewändern und der gute Hussain immer in grellgrün. Aber ohne echtes Blut.
Auch die Prozessionen der Shiiten sind unblutig. Es ist ja der Sinn dieser Prozessionen einen Buße zu ritualisieren. Wenn man in den Zeitungen nur blutige Bilder sieht, so beruht das auf einer selektiven Information. Auf Youtube (falls sie die Seite kennen: www.youtube.com) können sie typische Ashura Prozessionen sehen.
Hier in Hamburg habe ich ehrlich gesagt noch nichts typisches festgestellt. Gibt es auch Bräuche von evangelischen Christen an Ostern?
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#61   obelix †   22:49:17 | Donnerstag, 20. März 2008
als methusalix @Anita
vielen Dank für die Erklärung. Heißt das, daß in dieser Zeit jede Stunde Kinder durch die Straßen laufen und mit Rätschen Lärm machen? Sowas habe ich noch nie erlebt.
In den Städten nicht mehr, aber in meinem Heimatort (eine Kleinstadt mit beinahe dörflichem Charakter, in der über 90% der Einwohner katholisch sind) laufen die Kinder nicht stündlich aber mindestens zweimal täglich durch die Strassen (dauert ca. 30 Minuten), um mit den Rätschen (theoretisch) zum Angelus zu rufen. Am Abend kommen auch noch viele Leute in die Kirche; zumindest in der Karwoche.
Die Passionsspiele kenne ich aus zweien meiner verschiedenen Heimatländer: Erl in Tirol und Oberammergau in Bayern. Dort geht es aber lange nicht so blutig zu, wie bei den „Passionen“ der Schiiten, die immer so spektakulär im Fernsehen gezeigt werden (Selbstgeisselung etc.); und niemand wird mit echten vierzölligen Nägeln ans Kreuz geschlagen, wie bei den Philippinos.
PS: Zur Reifezeit der Trauben werden die Rätschen dann im Weinberg eingesetzt, um diebische, verfressene Stare zu verjagen.
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#60   Anita Berber †   21:46:45 | Donnerstag, 20. März 2008
Lieber Methusalix,
vielen Dank für die Erklärung. Heißt das, daß in dieser Zeit jede Stunde Kinder durch die Straßen laufen und mit Rätschen Lärm machen? Sowas habe ich noch nie erlebt. Aber Hamburg ist auch evangelisch glaub ich.
Ich habe nur gehört, daß es Passionsspiele gibt bei denen die Kreuzigung von Jesus nachgespielt wird. So etwas gibt es bei den Shiiten auch. Während der Ashura Festlichkeiten (die auch mehrere Tage dauern und übrigens auch erst vor zwei Wochen waren) werden der Märtyrertod von Imam Hussain nachgespielt.
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#59   Kurt K.   19:22:25 | Donnerstag, 20. März 2008
42…!
Grad erst vor ein paar Tagen wieder mal gelesen. Genial.
Die Antwort auf die letzte Frage, die Frage nach dem Universum, dem Leben und dem ganzen Rest lautet…
42.
:-D
Genial
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#58   obelix †   19:17:27 | Donnerstag, 20. März 2008
@Doriano: So weit, so gut!
Kennen Sie eigentlich die Antwort? 42.
Macht’s gut und danke für den Fisch!
(die 42 ist aber aus dem ersten Band??? ist bei mir schon lange her) :)3
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#57   Doriano   15:49:57 | Donnerstag, 20. März 2008
@methusalix
Selbstzensur? Ich denke mal, daß , wenn um den katholischen Glauben geht, es vielleicht doch besser ist,
die Quelle anzuzapfen. Das beziehe ich jetzt nicht so sehr
auf den vorliegenden Fall, der wohl eher informeller Natur
ist. Da ist Wikipedia gut geeignet. Ich habe selbst schon
oft darauf zugegriffen und werde es auch weiterhin tun.
Aber ich liebe mein Katholischsein, und von daher werde ich
mich natürlich aus der Liebe zu Gott und der Kirche überwiegend mit dem befassen, was mich Gott näher bringt. Und das ist kein Vorsatz – es passiert ganz einfach. Ich möchte mich auch nicht der Gefahr aussetzen, mich mit Dingen zu befassen, die mich vielleicht von Gott entfernen könnten – dazu bin ich zu schwach. Das meine ich jetzt sehr persönlich und möchte
es auch niemandem überstülpen. Da steht jeder in seiner eigenen Verantwortung.
Kennen Sie eigentlich die Antwort? 42.
Grüße an den obelix
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#56   Kurt K.   15:34:15 | Donnerstag, 20. März 2008
Methusalix und alle anderen
Kann mir jemand ein Treppchen bauen bitte?
www.kreuz.net/…ticle.6841-page.html
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#55   methusalix †   15:24:43 | Donnerstag, 20. März 2008
@Doriano
… ob ich nicht doch etwas aus der katholischen Ecke finde. Ich möchte halt das Bessere wählen. Wikipedia kann man benutzen, wenn etwas auf die Schnelle gehen soll.
Nett, dass Sie „für den Notfall“ Wikipedia erlauben. Allerdings erklärt Ihre Aussage, möglichst nur „katholische“ Quellen zu nutzen einiges an Ihren Beiträgen.
Sie üben Selbstzensur und verlassen möglichst selten (bis nie?) das katholische Denk-Ghetto.
Das mag für Katholiken die sich wenig Gedanken über den Rest der Welt machen (ja, den gibt es und er ist viel grösser, als manche das wahr haben wollen) ausreichen.
Menschen die selbst denken wollen und so das von Gott gegebene Geschenk des Verstandes nutzen, stossen bei dieser Art von Zensur, Denk- und Informationsverbot sehr schnell an eine Grenze, die die Menschen, die „denken lassen“ nie kennen lernen werden.
… „Mein Gott, der ist doch Katholik.
Kann der sich nicht ein bißchen Mühe geben und was Besseres als ausgerechnet Wikipedia linken?“
Ich unterliege eben nicht Ihrer katholischen Selbstzensur, hatte aber diese Seite noch nicht kennen gelernt. Ich werde sie, Dank Ihrer Information, als zusätzliche Informationsquelle nutzen, weil ich mit immer ein möglichst umfassendes Bild machen will.
… daß wir (damit mein’ ich
auch mich) alle etwas gelassener bleiben sollten.
Gelassenheit ist gut. Vielleicht sollten wir das mal Herrn Dr. Preßlmayer mitteilen. Der regt sich doch gleich immer so auf.
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#54   Doriano   12:41:10 | Donnerstag, 20. März 2008
@obelix
Ich wollte weder das eine noch das andere. Allerdings suche ich, bevor ich auf Wikipedia zurück greife, zuerst
einmal, ob ich nicht doch etwas aus der katholischen
Ecke finde. Ich möchte halt das Bessere wählen. Wikipedia
kann man benutzen, wenn etwas auf die Schnelle gehen soll.
Vielleicht war das ja bei Ihnen der Fall. Ich hab’ halt im ersten Moment gedacht:„Mein Gott, der ist doch Katholik.
Kann der sich nicht ein bißchen Mühe geben und was Besseres als ausgerechnet Wikipedia linken?“ Aber ein Fazit
möcht ich noch ziehen: Ich denke, daß wir (damit mein’ ich
auch mich) alle etwas gelassener bleiben sollten. Wenn
wir uns schon katholisch nennen – dann sollen die Anderen das auch merken.
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#53   obelix †   01:27:47 | Donnerstag, 20. März 2008
@Doriano
Ich kannte es gar nicht. Deswegen Dank für den Hinweis.
Aber so wichtig, wie Sie es gerne hätten ist weder die Kirchenseite noch Wikipedia.
Wenn Sie daran die Frömmigkeit, oder gar die Religionszugehörigkeit eines Menschen festmachen wollen, brauchen Sie dringender Hilfe, in diesem Fall dann nur die eines guten Beichtvaters, als ich vermutet habe.
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#52   Doriano   01:19:50 | Donnerstag, 20. März 2008
@obelix
Und sie glauben, Anita müsste „kirchlich belehrt“ werden? Steht Ihnen frei. Ich habe eine andere Wahl getroffen.
War Ihnen das Kirchliche nicht gut genug?
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#51   obelix †   01:12:21 | Donnerstag, 20. März 2008
@Doriano
Doriano: @Obelix
Zwei Dinge fallen mir auf:
1.Was Sie schreiben, ist ziemlich deckungsgleich …
Der Link hätte genügt.
Kurz angebunden; Doriano? Betrachten Sie die Beschreibung katholischer Bräuche für Anita einfach als Höflichkeit. Sie wissen schon, eine Form der Nächstenliebe. Auch wenn Sie dies wenig zu interessieren scheint.
2.Warum griffen sie nicht auf eine Seite zurück, die der Kirche näher steht als Wikipedia? …
Und sie glauben, Anita müsste „kirchlich belehrt“ werden? Steht Ihnen frei. Ich habe eine andere Wahl getroffen.
Die Kirchensite lag übrigens nicht weit von Wikipedia entfernt – bei mir gleich an 2.Stelle(Google).
Warum sollte ich suchen, wenn ich weiss wo es steht?
– so katholisch wie Sie oder Meth. sich hier geben wollen, sind Sie ja wohl doch nicht.
Selbe Antwort wie vorhin: Sie sind der Allerletzte der entscheidet, ob ich (oder irgend ein anderer Mensch) katholisch bin oder nicht!
Das bezeugen Ihre Hass-Postings trotz eines schwachen Dementi.
Wenn Sie nur Hass im Kopf haben, sehen Sie überall Hass.
Ein rein psychologisches Problem, kein religiöses. Suchen Sie Hilfe! Wahlweise bei einem guten Beichtiger, oder einem guten Freudianer. Gute Besserung!
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#50   Doriano   00:58:34 | Donnerstag, 20. März 2008
@Obelix
Zwei Dinge fallen mir auf:
1.Was Sie schreiben, ist ziemlich deckungsgleich mit dem,
was in dem Wiki-Artikel steht. Wozu die doppelte Arbeit?
Der Link hätte genügt.
2.Warum griffen sie nicht auf eine Seite zurück, die der Kirche näher steht als Wikipedia? Wiki ist um Unterschied
zu dieser kirchensite.de/index.php?myELEMENT=3611… Seite doch wohl eher dem ethnischen Aspekt interessiert.
Die Kirchensite lag übrigens nicht weit von Wikipedia entfernt – bei mir gleich an 2.Stelle(Google). Was ich da-
mit sagen will? Nun – so katholisch wie Sie oder Meth. sich hier geben wollen, sind Sie ja wohl doch nicht.
Das bezeugen Ihre Hass-Postings trotz eines schwachen Dementi.
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#49   obelix †   00:36:50 | Donnerstag, 20. März 2008
als methusalix: Liebe Anita,
bei uns Katholiken gibt es einige Bräuche in der Karwoche de.wikipedia.org/wiki/Karwoche, die seit Jahrhunderten im Rahmen der Volksfrömmigkeit gepflegt werden.
So schweigen, aus Kummer über das Leiden Jesu, in der Karwoche (genau ab dem Gloria der Abendmesse am Gründonnerstag, bis zum Gloria der Auferstehungsmesse in der Osternacht) alle Glocken. Der Volksmund sagt (den Kindern), dass die Glocken nach Rom geflogen sind.
Da aber die Gläubigen dann nicht mehr mit Glockengeläut zu den Gebeten und Messen gerufen werden können (früher war der Glockenschlag der Kirchturmuhr auch oft der einzige Zeitmesser im Dorf), übernehmen das die Ratschen oder Rätschen. Lärminstrumente, die (vor allem natürlich von der Jugend, aber im Herzen bin ich noch sehr jung geblieben) zum Krach machen gebaut worden sind und einen „Höllenlärm“ verursachen können.
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#48   Anita Berber †   00:28:00 | Donnerstag, 20. März 2008
Lieber Methusalix,
warum sind die Glocken denn in Rom? Oder ist das nur ein Spruch? Was ist eine Rätsche?
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#47   methusalix †   00:22:47 | Donnerstag, 20. März 2008
@Kirchensöhnchen et alii
FiliusEcclesiae: @methusalix: Vor Gott sind Sie nicht katholisch
Und das entscheiden Sie für Gott? Oder sind Sie es etwa höchstpersönlich? Also dann empfehle ich Ihnen dringend Dr. Freud zu konsultieren. Das ist der einzige, der Ihnen da oben noch helfen kann.
Doriano: Zitate von methusalix, die Filius’ Aussage belegen …
Und jede meiner Aussagen kann ich belegen. Aber nicht mehr heute am Abend vor dem Gründonnerstag. Ich muss noch meine Rätsche entstauben; ab morgen sind ja alle Glocken in Rom und wie soll man dann zum Angelus rufen ohne Rätsche.
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#46   Doriano   23:44:20 | Mittwoch, 19. März 2008
Zitate von methusalix, die Filius’ Aussage belegen
1.Deswegen schreien die Pfaffen jetzt hysterisch Zeter und Mordio und den Untergang des Abendlandes herbei.
2.Die Sexualtheologen, die die grössten Verbrechen an der Liebe begehen, sind Priester
3.Biene Maja: Sexualität
man soll die vom Schöpfer gegebene Gabe nicht miessbrauchen und in den Schmutz ziehen man soll respektvoll miteinander umgehen …
methusalix:
Das ist eine Aussage, die ich sofort unterschreibe.
Allerdings halte ich die katholische Männer-Gerontokratie, die Ehe- und Liebelos leben muss, nicht unbedingt für eine erste Adresse in diesen Fragen. Ganz im Gegenteil. Da hat sich der Bock selbst zum Gärtner gemacht.
4.Das ist ja alles auch „Geschäft mit der Sünde“. Oder sind katholische Sünden die schlimmeren Sünden? Fragen über Fragen und die einzig richtige Antwort kann nur lauten:
Die Religionen und zwar ALLE, haben in unseren Strafgesetzen absolut nichts zu suchen.
Es geht nicht an, dass einzelne Glaubensgemeinschaften ihre jeweilige Wunschmoral per Strafgesetzbuch ALLEN Menschen aufzwingen. Darunter haben die Völker der Welt lange genug gelitten; jetzt ist SCHLUSS damit!
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#45   FiliusEcclesiae   23:41:10 | Mittwoch, 19. März 2008
@methusalix: Vor Gott sind Sie nicht katholisch
Und rein objektiv ist nur Gott.
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#44   methusalix †   23:40:26 | Mittwoch, 19. März 2008
Sie sind der Hinterletzte Kirchensöhnchen, der entscheidet ob ich katholisch bin oder nicht!
FiliusEcclesiae: @methusalix: Römisch-katholisch sind Sie sicher nicht
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#43   FiliusEcclesiae   23:30:54 | Mittwoch, 19. März 2008
@methusalix: Römisch-katholisch sind Sie sicher nicht
Höchstens Taufscheinkatholik.
Das ist etwas anderes als islamische Immigration in die Katholiken- oder Protestantenländer.
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#42   methusalix †   23:27:42 | Mittwoch, 19. März 2008
Nein Kirchensöhnchen!
Ich bin zwar ein Einwanderer (innert Europas), aber kein Muslim. Ich bin römisch-katholisch. Wüsste isch sonst so genau über die Hexenverbrenner der eigenen Fraktion bescheid?
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#41   FiliusEcclesiae   23:15:47 | Mittwoch, 19. März 2008
@methusalix: Sie sind also gegen
die islamischen Zuwanderer nach Europa?
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#40   methusalix †   23:13:02 | Mittwoch, 19. März 2008
Nein Marcelus, sind wir nicht, auch wenn einige erzreaktionäre Hexenverbrenner hier den islamischen
Untergang demnächst kommen sehen.
Marcelus: Noch sind wir kein islamisches Volk und Land!
Aber im islamischen Gottesstaat passiert genau das, was Sie und die anderen stockkonservativen Katholiken und Reaktionäre vom Papst bis zu matt2 auch wollen: religiöse Moralvorstellungen sollen mittelst des Strafgesetzbuches sanktioniert werden. Genau wie in der Scharia.
Strafe für gleichgeschlechtlich Liebende (= Wiedereinführung des § 175 StgB). Wiedereinführung des Kuppeleiparagrafen zur Verhinderung von „Unzucht“, eine enge Vorzensur, um „Pornografie“ (oder was der Bischof dafür hält) zu verhindern, strengste Bestrafung für Häretiker, pardon, ich meinte natürlich Blasphemiker und selbstverständlich komplettes Verbot von Ehescheidung und Schwangerschaftsunterbrechung. Inklusive Kondom- und Pillenverbot.
Das ist alles katholische Wunschmoral, die in den meisten Teilen auch in der Scharia so festgelegt ist. Dort vielleicht noch ein wenig mehr in Richtung der Sekten FSSSPPP…sonstwas.
Und nach genau diesen Strafen für genau diese Moralwünsche wollen die hiesigen Hexenverbrenner im StgB haben.
Aus und vorbei, den 68ern sei Dank!
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#39   Nachtlaterne   21:59:09 | Mittwoch, 19. März 2008
deMUT
Der Tag des Herrn ist nahe, der gewaltige Tag, er ist nahe, schnell kommt er herbei. Horch, der Tag des Herrn ist bitter, da schreit sogar der Kriegsheld auf. Ein Tag des Zorns ist jener Tag, ein Tag der Not und Bedrängnis, ein Tag des Krachens und Berstens, ein Tag des Dunkels und der Finsternis, ein Tag der Wolken und der schwarzen Nacht, ein Tag des Widderhorns und des Kriegsgeschreis in den befestigten Städten und auf den hohen Zinnen. Da jage ich den Menschen Angst ein, so daß sie wie blind umherlaufen; denn sie haben sich gegen den Herrn versün-digt. Ihr Blut wird hingeschüttet wie Schutt und ihr fettes Mark wie Kot. Weder ihr Silber noch ihr Gold kann sie retten am Tag des Zorns des Herrn. Vom Feuer seines leidenschaftlichen Eifers wird die ganze Erde verzehrt.
Denn er bereitet alle Bewohnern der Erde eine Ende, ein schreckliches Ende. Zefanja 1/14-18
Sucht Gerechtigkeit, sucht Demut! Vielleicht bleibt ihr geborgen am Tag des Zorns des Herrn. Zef. 2/3
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#38   Marcelus   21:54:50 | Mittwoch, 19. März 2008
@Gotthard: Niederländer sind eine Abspaltung von der deutschen Nation
und unterscheiden sich auch heute nicht wesentlich von Deutschen, außer durch ihren niederländischen Akzent, wenn sie Deutsch sprechen.
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#37   Gotthard   21:52:34 | Mittwoch, 19. März 2008
Einbürgerung
Verfügbarkeit: Derzeit nicht verfügbar. Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt.
es gibt Niederländer, die wohnen schon seit Generationen in Deutschland und sind immer noch keine Deutschen…
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#36   Nachtlaterne   21:52:16 | Mittwoch, 19. März 2008
Die Erde ist entweiht, daran liegt alles
„Die Erde ist entweiht durch ihre Bewohner; denn sie ha-ben die Weisungen übertreten, die Gesetze verletzt, den ewigen Bund gebrochen. Darum wird ein Fluch die Erde zerfressen; ihre Bewohner haben sich schuldig gemacht. Darum schwinden die Bewohner der Erde dahin, nur weni-ge Menschen werden übrig gelassen.“ Jes. 24/5-6
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#35   Marcelus   21:37:39 | Mittwoch, 19. März 2008
@Kurt K.: Wenn sie die Mehrheit haben, sind es auch keine Ausländer mehr
In vielen Firmen und Wohngegenden ist das bereits heute schon der Fall, da kann es völlig real sein, daß man der einzige Deutsche ist.
Das ist fürchterlich, da geb ich Ihnen sofort recht!
Es kann doch wirklich nicht wahr sein, dass Menschen, die in Deutschland geboren, seit 10, 20, 30 Jahren hier bei uns leben, immer noch keine Deutschen sind, sondern „Ausländer“.
Dann ist der Deutsche nämlich der Ausländer, und Deutschland verschiebt sich wieder einmal.
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#34   Kurt K.   21:32:56 | Mittwoch, 19. März 2008
@ Marcelus: Furchtbar, der einzige Deutsche!
In vielen Firmen und Wohngegenden ist das bereits heute schon der Fall, da kann es völlig real sein, daß man der einzige Deutsche ist.
Das ist fürchterlich, da geb ich Ihnen sofort recht!
Es kann doch wirklich nicht wahr sein, dass Menschen, die in Deutschland geboren, seit 10, 20, 30 Jahren hier bei uns leben, immer noch keine Deutschen sind, sondern „Ausländer“.
Das ist einfach bekloppt.
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#33   Marcelus   21:28:41 | Mittwoch, 19. März 2008
@Nachtlaterne: In vielen Firmen und Wohngegenden ist das bereits heute schon der Fall
…sich durch politische Verführer usw. aussterben lassen und wir mitlerweile gut 25% Menschen mit Migrationshintergrund haben, ist es nur noch eine Frage von relativ kurzer Zeit bis die Deutschen selber nichts mehr zu melden haben.
In vielen Firmen und Wohngegenden ist das bereits heute schon der Fall, da kann es völlig real sein, daß man der einzige Deutsche ist.
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#32   Kurt K.   21:24:28 | Mittwoch, 19. März 2008
@ Nachti: Eingefroren?
…und dass die Gottgewollte Vielfalt der Völker abgeschafft gehört.
Zu welchen Zeitpunkt der Entwicklung der Völker genau hat Gott das als _so und nicht anders gewünscht_ „eingefroren“?
War die Völkerwanderung ein Frevel an der Gottgewollten Vielfalt?
:-D
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#31   Nachtlaterne   21:17:12 | Mittwoch, 19. März 2008
Da die Deutschen…
…sich durch politische Verführer usw. aussterben lassen und wir mitlerweile gut 25% Menschen mit Migrationshintergrund haben, ist es nur noch eine Frage von relativ kurzer Zeit bis die Deutschen selber nichts mehr zu melden haben. Eben las ich die Nachricht, dass sich die Pflegebedürftigen von derzeit 1,2 Millionen auf 2,4 Millionen verdoppeln werden.
Bleibt ihr mal schön bei der Meinung, dass Abtreibung ein völlig kreatürliches Menschenrecht ist, dass Hurerei eine positive Sache darstellt, dass wir die schützenden Gebote Gottes nicht brauchen und dass die Gottgewollte Vielfalt der Völker abgeschafft gehört.
Es wird immer unheimlicher und eine Wende ich nicht in Sicht.
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#30   Marcelus   20:46:56 | Mittwoch, 19. März 2008
Noch sind wir kein islamisches Volk und Land!
methusalix:
Na dann können Sie doch gleich die Scharia einführen!
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#29   methusalix †   20:44:05 | Mittwoch, 19. März 2008
Wei kommen Sie auf diese idiotische Idee Marcelus?
Marcelus: @„methusalix“: Wollen Sie das ganze Strafgesetzbuch aufheben?
Hätten Sie gerne ALLE Moralwünsche im StgB sanktioniert? Na dann können Sie doch gleich die Scharia einführen! Inklusive Religionspolizei. Aber wundern Sie sich dann bitte nicht, wenn Sie für den Genuss eines Schweinebratens sechzig Peitschenhiebe aufgezählt bekommen.
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#28   Marcelus   20:37:07 | Mittwoch, 19. März 2008
@„methusalix“: Wollen Sie das ganze Strafgesetzbuch aufheben?
Und Moralvorstellungen gehören in Katechismen, nicht ins StgB!
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#27   methusalix †   19:58:43 | Mittwoch, 19. März 2008
@bbirke
bbirke: Die Nazis haben sich manchen Fortschritt zunutze gemacht…
… siehe jetzt wieder das Inzest-Strafbarkeits-Urteil des Verfassungsgerichts (man muss Inzest nicht gut finden, um solche Strafgesetze abzulehnen). Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Es wundert mich sehr, dass die gesamte Fraktion der katholischen Hexenverbrenner noch nicht Zeter und Mordio geschrien hat, ob dieses Urteils, besonders seiner Begründung!
Sonst ist man immer sehr schnell bei der Hand mit dem Ruf, behindertes werdendes Leben und natürlich auch behinderte Menschen, bis zum letzten quälenden Atemzug am Leben zu erhalten. Das der tumorkranken Chantal Sébire von den Gerichten auferlegte und von der katholischen Hierarchie freudig begrüsste elend quälende Martyrium spricht hier Bände.
Beim Inzest-Urteil unseres obersten Kassationshofes waren diese Gründe, die sonst aufgeführt werden, um Schwangerschaftsunterbrechungen und Euthanasie zu verbieten, plötzlich nicht mehr da; es wurde in der Urteilsbegründung das Inzestverbot sogar MIT der möglichen Behinderung von werdendem Leben argumentiert, so als wäre das unwertes Leben, das nicht geboren werden dürfte.
Birke hat natürlich Recht: abwarten und Tee trinken bis die restlichen Verfassungsrichter sich, wie Herr Hassemer, auch zu der Erkenntnis durchringen, dass die Vorschrift in der bestehenden Fassung lediglich Moralvorstellungen, nicht aber ein konkretes Rechtsgut im Auge hat. …ndesverfassungsgericht.de/…ungen/bvg08-029.html
Und Moralvorstellungen gehören in Katechismen, nicht ins StgB!
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#26   bbirke   18:26:06 | Mittwoch, 19. März 2008
Die Nazis haben sich manchen Fortschritt zunutze gemacht…
so auch die sexuelle Freiheit, aber auch nur ein Stück, soweit es dem System nützlich war.
Aber der Weg zur echten sexuellen Freiheit war noch weit, wurden die wichtigsten Reformen des Strafrechts doch erst um 1970 herum gemacht (Abschaffung §175, Kuppeleiparagraf usw.).
Und die Erkenntnis, dass der Staat an einvernehmlicher Sexualität nichts zu reglementieren oder zu strafen hat, ist leider immer noch nicht überall durchgedrungen, siehe jetzt wieder das Inzest-Strafbarkeits-Urteil des Verfassungsgerichts (man muss Inzest nicht gut finden, um solche Strafgesetze abzulehnen). Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Wer es für sinnvoll hält, kann ja bis zur Ehe auf Sex verzichten, aber der Staat hat solche Pseudo“moral“ nicht durchzusetzen!
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#25   obelix †   17:56:46 | Mittwoch, 19. März 2008
Hallo Herr Doktor Heger!
Dr. Christoph Heger: Einiges zur Erinnerung
Grossartig! Jedem sein eigenes, sorgfältig geklittertes Geschichtsbild.
Demnächst werden Sie uns noch vorlügen, Benno Ohnesorge hätte sich selbst von hinten erschossen.
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#24   Alois Bischof   14:32:59 | Mittwoch, 19. März 2008
Damals, heute wohl kaum noch so wie damals
In diesem Punkt bemühte sich die US-Besatzungsmacht nicht um eine „Umerziehung“ der Deutschen im Sinne ihres moralisch strengeren Heimatlandes.
Damals waren die Vereinigten Staaten, nicht die politische und militärische freimaurerische Elite, sondern das amerikanische Volk noch mehrheitlich fromm Christlich (entweder protestantisch oder katholisch), was der Moral angeht.
Aber heute liegt das anders. Die Raten der vorgeburtlichen Ermordung ungeborener Kinder im Mutterschoß liegt sogar etwas höher als in der Bundesrepublik. Allerdings wird in der Bundesrepublik jedes Jahr eine Stadt in Größe der Bevölkerung Saarbrückens ermordet in Abtreibungstempeln.
Die Moral ist heute schlechter. Die NS-Führung mußte anfangs 1935-39 ihre vorgeburtliche Tötungspolitik, der hunderttausende von Deutschen angeblich nicht-arischen oder „erbkranken“ Kinder zum Opfer fielen, noch verschleiern und im Geheimen durchführen, genauso wie die Euthanasie-Politik. Heute wird sie zwar wegen rassistische Gründe nicht mehr akzeptiert, aber dafür mit kollektivistischen und individualistischen emotionalen bzw. finanziellen Gründen legitimiert. Die gleiche Mordtat: Abtreibung. Der Abtreibung folgt schließlich die Euthanasie. Und dann: der Krieg. Exsurge Domine et iudica causam tuam.
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#23   Gotthard   13:10:49 | Mittwoch, 19. März 2008
Ablehnung
Nur regelmäßige Kirchgänger lehnten den vorehelichen Verkehr deutlicher ab.
1949 lehnten demnach vielleicht 15% der männlichen Kirchgänger den vorehelichen Geschlechtsverkehr ab … man(n) hörte also noch auf die Kirche … weit vor dem Konzil!!!!!!!!!!!!!1
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#22   HarroMeyer †   12:40:40 | Mittwoch, 19. März 2008
Ich war dabei und sollte nicht schweigen
Ich habe mich schon gewundert, wer da mit Decke bei den Amis im Wald erschien und es für eine Tafel Schokolade machte und die 12 jährige Tochter noch mitbrachte. Das waren aber keine BDM-Madel oder von der HJ, das waren eher moralische Anstalten. Selbst die Schwulen rissen sich da zusammen. Die Kirchen waren aber randvoll und die Beichtstühle auch. o.O
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#21   mandy   11:46:14 | Mittwoch, 19. März 2008
@Nachtlaterne
Nun tun Sie den 68ern doch nicht eine so hohe Ehre an, daß die auf einmal für die wesentlichen Veränderungen des vergangenen Jahrhunderts hauptsächlich zuständig wären. Die paar Wichtigtuer, die auf der Straße nichts anderes konnten, als Autos anzünden, sind weiß Gott kleine Lichtlein verglichen etwa mit dem Fall der Mauer oder dem Pontifikat Johannes Paul II. Nach meiner Beobachtung hat gerade die katholische Kirche im letzten Jahrhundert um ein vielfaches mehr bewegt als die paar Turnschuhsozialisten.
Auch zur sogenannten Bindungsunfähigkeit sollten Sie den Herren Hitler und Göbbels nicht die Ehre zukommen lassen, sie hätten auf das Nachkriegsdeutschland in Fragen sexuellem Sittenverfalls so einen imensen Einfluß gehabt. Fakt ist doch, daß sich erst die nach 1945 Geborenen zur „sexuellen Revolution“ entschlossen hatten. Die Kriegsgeneration war ja genau die Gegnerschaft dieser „sexuellen Revolutionäre“, insofern diesen „Spießertum“ und „Verklemmtheit“ vorgeworfen wurde. Frau Abelin erfindet doch Märchen, die mit den tatsächlichen Verbrechen der Nazis gar nichts zu run haben!
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#20   Dr. Christoph Heger   11:18:52 | Mittwoch, 19. März 2008
Einiges zur Erinnerung
Methusalix’ Gedächtnis scheint auch nicht das beste:
… und die Verunglimpfung des politischen Gegners wurde von Adenauer gerade für die deutsche Demokratie erfunden.
So? Wer beschimpfte Adenauer als „Kanzler der Alliierten“? Das war der Vorsitzende der SPD, Kurt Schumacher.
… das Parteienspektrum war breit und die öffentliche Diskussion ungleich freier.
Vor allem die öffentliche Diskussion in der Presse, nicht wahr Herr Doktor Heger.
In der Tat!
Die war so frei, dass ein Verteidigungsminister mit einer Lüge ein missliebiges Presseorgan versuchte zum schweigen zu bringen.
Und die Reaktion aller Medien zwang Strauß zum Rücktritt. Anders ein Jahrzehnt später. Da durfte Egon Bahr straflos lügen und noch sein Lügen damit rechtfertigen, daß die Mehrheiten im Bundestag es nicht „erlaubten“, die Wahrheit zu sagen.
Es bleibt dabei: Die öffentliche Diskussion war unter Adenauer ungleich freier als nach der Machtergreifung der 68er und dem vernebelnden „Mehr Demokratie wagen!“, als man geistige Freiheit gegen Permissivität in Schweinskram tauschte.
MfG
Christoph Heger
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#19   Nachtlaterne   08:16:33 | Mittwoch, 19. März 2008
mandy,
ihre logik hält keiner überprüfung stand!
der geist der 68 hat mindestens so viele morde und seelenvernichtungen bewirkt wie die der nazis, mitlerweile sogar weit mehr. bloß weil sie vom frieden gesprochen haben könnt ihr nicht begreifen, dass sie der faule, mörderische friede in person waren und sind.
massenabtreibungen, verführung zur totalen bindungsunfähhigkeit sind nur zwei große apokalyptische punkte, die man ihnen zur last legen muss. der geist der 68er hat zudem linken gewaltherrschern ablaudiert, während alles was auch nur annähenrd rechts erschien angegriffen wurde. wenn sie den schwerwiegenden fehler begehen die 68er mit den beatles und bob dylan zu verwechseln, dann ist das ihr problem!
und nun gefällt es ihnen ganz und gar nicht, dass die propagierte bindungsunfähigkeit der 68er auch nur irgendeine verbindungslinie zu den nazis auweisen soll. genau das ist aber der fall, zumal das böse keine probleme damit hat das vernichtungswerk am menschen unter verschiedenen masken zu tätigen.
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#18   methusalix †   01:26:25 | Mittwoch, 19. März 2008
@Sirilo et alii
Sirilo: Wo bleibt Malachias
(Im übrigen ist der Artikel von Frau Abelin nicht sonderlich ernstzunehmen: weder war das 3. Reich so, wie sie es schildert, noch war die Adenauerzeit so, wie sie sie darstellt.)
Das ist wahr, aber wahrscheinlich ist das Zurechtbiegen der Wahrheit Frau Abelins katholischem Propagandaeifer geschuldet und insofern verzeihlich. Blinder Eifer so zu sagen.
Dr. Christoph Heger: Ich weiß nicht, ob Humbelina die Adenauerzeit noch erlebt hat.
Damals kannte man noch keine „political correctness“, …
… und die Verunglimpfung des politischen Gegners wurde von Adenauer gerade für die deutsche Demokratie erfunden.
… das Parteienspektrum war breit und die öffentliche Diskussion ungleich freier.
Vor allem die öffentliche Diskussion in der Presse, nicht wahr Herr Doktor Heger. Die war so frei, dass ein Verteidigungsminister mit einer Lüge ein missliebiges Presseorgan versuchte zum schweigen zu bringen.
So tönte Adenauer: „Wir haben einen Abgrund von Landesverrat im Lande!“. Was übrig blieb war eine beschädigte Regierung und ein Haufen Scherben vor den Füssen des Regierungschefs.
Aber die Pressefreiheit begann da erst richtig, nicht wahr?
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#17   Sirilo   23:35:29 | Dienstag, 18. März 2008
Wo bleibt Malachias (= Pro fide c.)?
Wenn die angebliche Sitten- und Zügellosigkeit des 3. Reiches so ausgemaltwird wie in dem vorliegenden Artikel, dann müßte doch der Kreuz.net-Obernazi Malachias (aktuelle Inkarnation: Pro fide c.) sich zu Wort melden und das arme Hitler-Regime gegen diese Beschuldigungen verteidigen…
(Im übrigen ist der Artikel von Frau Abelin nicht sonderlich ernstzunehmen: weder war das 3. Reich so, wie sie es schildert, noch war die Adenauerzeit so, wie sie sie darstellt.)
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#16   HarroMeyer †   23:35:05 | Dienstag, 18. März 2008
So einfach ist das
Alles, was nicht in die Moral passt oder sonst im gesellschaftlichen Leben zu beanstanden ist, waren die Nazis schuld. So entziehen wir uns ganz einfach der eigenen Verantwortung und schieben alles dem Bösen (Hitler?) in die Schuhe. Eine wahrhaft christliche Grundeinstellung.Vielleicht gibt es noch einen Ablass für naives Denken :-]
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#15   Dr. Christoph Heger   23:35:00 | Dienstag, 18. März 2008
Ich weiß nicht, ob Humbelina die Adenauerzeit noch erlebt hat.
Der Unsinn, den sie darüber verzapft, läßt vermuten, daß sie sie wenigstens nicht mit Verstand erlebt hat.
Ich kann mich noch sehr gut an sie erinnern. Damals kannte man noch keine „political correctness“, das Parteienspektrum war breit und die öffentliche Diskussion ungleich freier. Man hatte damals noch nicht geistige Freiheit gegen Permissivität in Schweinskram getauscht.
Gewisse Freiheitsverheißungen des GG waren noch nicht abgeschafft – und Adenauer diente dem deutschen Volk, das er vorfand, und wollte sich noch nicht ein neues Volk wählen.
MfG
Christoph Heger
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#14   möchtegern-kathole   23:08:14 | Dienstag, 18. März 2008
mandy
„wenn ich den nazis „vorwerfe“, daß sie sexuell zügellos waren … dann verharmlos ich doch den eigentlichen Tatbestand: den Massenmord an Millionen von Menschen in den KZs.“
Sie haben eine komische Logik. Ist denn nun jeder Satz über das 20te Jhd, in dem die Nazi-Verbrechen nicht vorkommen, eine Leugnung des Holocaust????
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#13   mandy   23:01:29 | Dienstag, 18. März 2008
@nachtlaterne
Nachtlaterne: mandy, … sie schreiben, dass die angebliche sexuelle zügellosigkeit der nazis eine verharmlsoung der nazis darstelle… was ist denn an zügeglosigkeit harmlos????? noch nie auf die enormen opferzahlen geschaut???????
na, also wenn ich den nazis „vorwerfe“, daß sie sexuell zügellos waren (was ja ein reines Märchen ist – die waren bei weitem „züchtiger“ als die Nachkriegsgeneration, wie die Auseinandersetzung um die Geliebte von Göbbels mit Hitler zeigt), dann verharmlos ich doch den eigentlichen Tatbestand: den Massenmord an Millionen von Menschen in den KZs.
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#12   Humbelina   22:46:04 | Dienstag, 18. März 2008
Die Adenauerzeit
hat sich nicht nur so gut wie gar nicht mit dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt, sie hat auch gezeilt und systematisch NS-Verbrecher geschützt, gedeckt und in staatliche Positionen gehievt. Zusätzlich wurden skandalöser Weise oft NS-Verfolgte wiederum verfolgt und Opposisitonelle in totalitärer Weise schikaniert und diffamiert.
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#11   Kurt K.   22:43:27 | Dienstag, 18. März 2008
Nachti: Huh! Das Schreckgespenst 68er geht um!
Merken Sie eigentlich nicht, wie lächerlich Sie sich machen?
Stellen Sie sich den autoritären deutschen Staat 1967 vor. Können Sie das? Gut.
So.
Und jetzt passiert folgendes: Die Studenten in der Stadt Berlin rebellieren. Darauf brietet sich die Studentenrevolte im ganzen Land aus, ja, in ganz Europa. Schüler schliessen sich dem an.
Gut… es sind nicht wenige gewesen, die sich der Revolte anschlossen. Aber diese hatten im Grunde KEINERLEI wirkliche Macht. Es waren Studis, Schüler – junge Leute eben. Die kein Geld haben, die keine Machtpositionen innehaben.
Wie also konnten „die 68er“ die Gesellschaft so nachhaltig verändern?
Die Revolution ist nur deshalb so erfolgreich gewesen, weil ein großer Teil der älteren Bevölkerung auch gewusst hat, dass diese ganze Republik ein starres, verkrustetes und verlogenes Gebilde war. Und unzufrieden damit war.
„Die 68er“ waren also ein großteil der Bevölkerung, liebe Nachtlaterne.
Es war keine „furchtbare Diktatur“, die da unvermittelt über Deutschland gekommen ist – es waren nur junge Menschen, die die richtigen Fragen gestellt haben. Und „die Erwachsenen“ sozusagen aufgeweckt haben aus ihrer Letargie.
Und letztlich: „Die 68er“ als geschlossene Gruppe gab es nie. Es gab dutzende Gruppierungen innerhalb der Studentenbewegung.
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#10   pangelingua   22:39:12 | Dienstag, 18. März 2008
Oh mein Gott!
Der spätere Vorwurf an die Adenauerzeit, sich nicht mit dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt zu haben, entpuppt sich somit als gezielte Unterstellung.
Zunächst entpuppt sich Lisa Abelin als eine Vereinfacherin ersten Ranges. Ich bin weiß Gott ein Adenauer-Verehrer, aber die Schmutz- u. Schundkampagne als Beispiel für die Beschäftigung mit der NS-Zeit hinzustellen, ist ja wohl ein schlechter Witz. Tatsache ist: Judenverfolgung, KZ, Röhm-Putsch-Morde, die erbärmliche Rolle der Justiz 1933-1945, Gestapo, Terror und Bespitzelung waren kein Thema! Da war es natürlich einfach, sich an ein paar Schundheftchen und einem lächerlichen Film namens Die Sünderin auszutoben. Tolle Vergangenheitsbewältigung! Ich habe die Zeit als Jugendlicher miterlebt und weiß wovon ich rede.
Naive Betonung von Lust und Liebe in der Ehe: Ja, du lieber Gott, wo gehören sie denn sonst hin? Wo lebt die gute Lisa Abelin? Hat sie zehn Meter Luft unter den Füßen?
Man kann unserem glorreichen Führer Adolf Hitler ja einiges vorwerfen: Dass er aber den Sittenverfall gefördert haben soll, diese erstaunliche wissenschaftliche Erkenntnis blieb wohl Lisa Abelin vorbehalten. Man sollte sie für den Nobelpreis vorschlagen.
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#9   Miroslav Filipovic-Majstorovic   22:38:41 | Dienstag, 18. März 2008
Nein, nein
Also Geschlechtsverkehr vor dem Kirchgang ist bestimmt nicht Gottes Wille!
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#8   Nachtlaterne   22:31:26 | Dienstag, 18. März 2008
mandy,
merken sie eigentlich nich was sie schreiben? sie schreiben, dass die angebliche sexuelle zügellosigkeit der nazis eine verharmlsoung der nazis darstelle. jetzt verstehe ich auch warum sie die 68er für harmlos halten!
was ist denn an zügeglosigkeit harmlos????? noch nie auf die enormen opferzahlen geschaut???????
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#7   methusalix †   22:10:24 | Dienstag, 18. März 2008
@mandy
mandy: @Lisa Abelin
Wenn solcher Blödsinn mich nicht so traurig und zornig machen würde, weil es die Nazis so verharmlost, würde ich Frau Abelin für den Orden wider den tierischen Ernst vorschlagen.
Den hat sie sicher nicht verdient! Stellen Sie sich vor, in einer Reihe mit Kardinal Lehmann zu stehen; das wäre für sie eine Katastrophe, fast so schlimm wie Purgatorium! Und dagegen gäbe es keinen Ablassbrief!!!
Wer sich über die Rolle der Sexualität bei den Nazis und vorher in der Weimarer Republik gründlich kundig machen will, dem ist dieses Buch zu empfehlen:
Die Politisierung der Lust. Sexualität in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts
von Dagmar Herzog (Autor), Ursel Schäfer (Autor), Anne Emmert (Autor), erschienen bei Siedler. www.amazon.de/…886808319/ref=sr_1_5?ie=UTF8&s=book…
Frau Herzog (Info: DAGMAR HERZOG, geboren 1961, ist Professorin für Geschichte am Graduate Center der City University of New York. Sie hat mehrere Bücher zur Geschichte der Sexualität und zu Gender-Fragen veröffentlicht.) Quelle: taz räumt auch sehr gründlich mit den katholischen Lügen auf, die Lisa Abelin in ihrem Beitrag verbreitet.
Sie enthüllt, wie die Kirchen, vor allem die katholische, nach dem Kireg ihre Kollaboration mit den Nazis verschleiert haben und wie dabei die verlogene und verkommene Adenauer-Republik aus der Taufe gehoben wurde. Und was die „68er“ dann damit angestellt haben.
(auch die 68er-Fehler kommen drin vor; also auf Ihr Katholiken, ans Buch!)
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#6   kali   21:40:17 | Dienstag, 18. März 2008
Deutschland ein Volk von Nutten?
„Was an Schmutz und Schund ich habe, hinein damit ins Schmökergrab.“
guter Tip für solch einen Artikel. Wer bei solch einem Schwachsinn die größte Nutte ist, will ich aus christlicher Nächstenliebe offen lassen.
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#5   möchtegern-kathole   21:14:41 | Dienstag, 18. März 2008
böser Gotthard
Der Text sagt nicht, es sei naiv gewesen, Liebe und Lust in der Ehe zu betonen. Im Kontext wird dies klar: Fr. Abelin bezeichnet Lust und Liebe in der Ehe als „positiv“ (gleicher Absatz).
Offensichtlich bezieht sich deshalb das Wort „naiv“ auf die Art und Weise, wie man die positiven Seiten von Liebe und Lust in der Ehe herausgestellt hat, und nicht, dass man das gemacht hat.
Natürlich erkennen Sie den Unterschied in der Bedeutung, Sie sind ja nicht blöd.
Trotzdem deuten Sie den Text an der Stelle um. Warum wollen Sie den Text da umdeuten? Um ihn gleichzeitig für jene Bedeutung zu kritisieren, die Sie hineinlegen. Das ist nicht sauber. Sie sollten in die Politik gehen.
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#4   Gotthard   20:09:38 | Dienstag, 18. März 2008
Naivlinge
Zwar geißelten katholische Beratungsschriften die nationalsozialistische Ermunterung zum unehelichen Geschlechtsverkehr. Sie betonten aber durchweg und etwas naiv die positiven Seiten von Lust und Liebe in der Ehe.
sehr naiv, Lust und Liebe in der Ehe zu betonen…
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#3   matt2 †   19:53:06 | Dienstag, 18. März 2008
die Amerikaner haben zumindest niemanden vergewaltigt…
die jungen Leute haben schließlich den Schrecken des Krieges erlebt und waren in der Folge etwas ausgelassen.
Die deutschen Männer bis hinab zu den Jugendlichen waren ja zum großen Teil dem Krieg zum Opfer gefallen. Mit wem sollten sich die Frauen und jungen Mädchen denn abgeben als mit den Männern der Besatzungsmächte? Und die Amerikaner waren eben „handsome“.
Von seiten der Kirche jetzt großartig gegen die Unmoral des Hitlerregimes zu predigen, nachdem diese Moralapostel geschwiegen hatten, als sich dieses Regime in seiner ganzen Brutalität auslebte wirkte ja wohl auch etwas heuchlerisch.
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#2   mandy   18:59:02 | Dienstag, 18. März 2008
@Lisa Abelin
Also diese Hobbypropagandistin hat ein Phantasiepotential von ungeahnter Weite. Von den Nazis habe ich ja schon manches gehört und gesehen, daß aber Größen wie Hitler und Göbbels die Langhanskommune gegründet haben, das ist mir wirklich eine völlig neue Erkenntnis. Wenn solcher Blödsinn mich nicht so traurig und zornig machen würde, weil es die Nazis so verharmlost, würde ich Frau Abelin für den Orden wider den tierischen Ernst vorschlagen.
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#1   petrusbinsfeldus   18:52:47 | Dienstag, 18. März 2008
Endlich!
Ah, endlich klärt uns kreuz.net einmal wieder unter Nutzung all’ seiner Kompetenz über das Dritte Reich auf!
Werden hier Vergleiche mit dem Dritten Reich üblicherweise als ein Totschlagargument bezeichnet, so nutzt man sie nun auch gerne zur Untermauerung der eigenen Ideen…Wie man es braucht also- und morgen gibt es wahrscheinlich wieder profunde Ausführungen des Herrn Pater Lingen zum Massenmord in Auschwitz oder zu Anne Frank- ich bin ja so dankbar für die tägliche, kostenlose Erheiterung! :-D :-D :-D
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