„Was an Schmutz und Schund ich habe, hinein damit ins Schmökergrab.“ Diese Aktion richtete sich vor allem gegen die sexuelle Perversion der Nationalsozialisten. Von Lisa Abelin.
Eine nach dem „Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften“ indizierte Schrift aus den 50er Jahren, die nur an Erwachsene verkauft werden durfte.
Die Ehe litt unter der
Kriegserfahrung und Gefangenschaft der Männer und den Belastungen der Frauen an der Heimatfront.
In
der Folge schnellte die Kurve der Scheidungen, unehelichen Kinder und Abtreibungen in die Höhe.
Die
sexuelle Zügellosigkeit des Nationalsozialismus setzte sich in den Kontakten junger deutscher Frauen
mit US-Besatzungssoldaten fort.
Die US-Militärbehörden stellten fest, daß mehr als ein Viertel ihrer
Soldaten wöchentlich mit deutschen Frauen Sexualkontakte aufnahmen, obwohl es anfänglich ein Fraternisierungsverbot
gab.
Bücherei-Aktion gegen Schmutz und Schund
Es fiel den jungen Frauen nicht schwer, ihr Lotterleben zu rechtfertigen: Wir machen nur, was wir
im ‘Bund Deutscher Mädchen’ gelernt und was die Landser in Frankreich praktiziert haben.
„Wie habt ihr
es im Ausland denn gemacht? / Hattet ihr Mädel und Frauen nicht bei Tag und bei Nacht? / Drum haltet
die Schnauze und seid fein still, / ein jedes Mädel macht, was es will.“
Dieses satirische Gedichtchen
überliefert der Historiker Klaus-Dietmar Henke (60).
Die Amerikaner sahen in der sexuellen Verfügbarkeit
deutscher Fräuleins ebenfalls eine Folge der zügellosen NS-Moral – nahmen diese aber trotzdem gerne
an.
In diesem Punkt bemühte sich die US-Besatzungsmacht nicht um eine „Umerziehung“ der Deutschen im
Sinne ihres moralisch strengeren Heimatlandes.
Auch die meisten männlichen Deutschen hielten an der
nationalsozialistischen Sexualunmoral fest.
Bei einer Befragung im Jahr 1949 bezeichneten mehr als 90
Prozent der westdeutschen Männer unter Dreißig den vorehelichen Geschlechtsverkehr als entweder erlaubt
oder schlicht nötig.
Nach einer anderen Befragung erklärten mehr als 50% der Frauen, daß der voreheliche
Verkehr für eine Beziehung gut sei.
Nur regelmäßige Kirchgänger lehnten den vorehelichen Verkehr
deutlicher ab.
Diese Ergebnisse lagen – besonders bei den Frauen – erheblich über den vergleichbaren
Zahlen aus Großbritannien und den USA.
Die Kirche bemühte sich, die in die Bevölkerung eingedrungene
nationalsozialistische Unmoral aufzuklären.
Im Jahr 1951 zeigte der katholische Arzt Anton Hofmann in
seinem Sexualratgeber auf, daß die nationalsozialistische Fixierung auf sexuelle Triebbefriedigung den
Menschen entwürdigte und für Gewalt und Massenmord an fremden Menschen bereitmachte.
Der katholische
Schriftsteller Walter Dirks († 1991), Herausgeber der angesehenen Frankfurter Hefte, kämpfte gegen die
nach dem Krieg grassierende Abtreibungsmentalität.
Nach Dirks ging diese „in den Fußstapfen der SS-Ärzte“
weiter, weil sie die „unangenehme Tatsache ausblendet, daß die Tötung des menschlichen Lebens Mord ist“.
Den Mut, den eine Mutter brauche, um die Frucht einer ungeplanten Schwangerschaft auszutragen, verglich
Dirks mit dem Mut, die der Widerstand gegen den Nationalsozialismus erforderte.
In einem hinterließ
die nationalsozialistische Kampagne gegen die angeblich „lust- und lebensfeindliche katholische Moral“
in der kirchlichen Verkündigung der Nachkriegszeit Spuren:
Zwar geißelten katholische Beratungsschriften
die nationalsozialistische Ermunterung zum unehelichen Geschlechtsverkehr. Sie betonten aber durchweg
und etwas naiv die positiven Seiten von Lust und Liebe in der Ehe.
Schließlich begann auch die deutsche
Bundesregierung unter der Führung des katholischen Bundeskanzlers Konrad Adenauer († 1967) die Erbschaften
der nationalsozialistischen Unmoral abzubauen.
Es wurde die Kampagne gegen „Schmutz und Schund“ an Kiosken
und im Kinosaal ins Leben gerufen. Sie führte zum Bundesgesetz von 1952, das die Ausstellung und den
Verkauf pornographischer Bilder und Texte untersagte.
Das Gesetz verbot gleichzeitig alle Schriften,
die zu Verbrechen oder Rassenhaß anstachelten oder den Krieg verherrlichten.
Jugendschriften und Eheratgeber
der 50er Jahre betonten den Wert von Treue und Liebe, die warten kann.
Immer wieder setzten die Bischöfe
ihre Autorität ein, um Propaganda für Ehebruch und Unmoral zu Fall zu bringen.
Während die Nationalsozialisten
Frauen und Mütter vielfach zur außerhäuslichen Erwerbsarbeit heranzogen, betonte der erste deutsche
Familienminister, Franz-Josef Wuermeling († 1986) die wichtige Rolle der Mutter „im Hauptberuf“.
Ihr
Fehlen bei der Erziehung der Kinder könne „nicht wiedergutgemacht werden.“
Mit Phantasie bemühte sich
das Familienministerium, die Mehrkinderfamilie zu fördern und zu schützen. Die scharfe Kritik an der
nationalsozialistischen Sexual- und Familienzerstörungspolitik war dabei unübersehbar.
Die Hitler-Familie
war einerseits als Zuchtanstalt mit der Frau als Gebärmaschine konzipiert, während gleichzeitig die
ungezügelte Unzucht propagiert wurde.
Pastoraltheologische Schriften der 50er Jahre erklärten, daß
Deutschland eine Bekehrung brauche und den Nationalsozialismus mit seinem „Nihilismus, tierischen Vitalismus
und praktischen Atheismus“ verlassen müsse.
Der spätere Vorwurf an die Adenauerzeit, sich nicht mit
dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt zu haben, entpuppt sich somit als gezielte Unterstellung.
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63 Lesermeinungen
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Lieber obelix, Die Passionsspiele an Ashura sind völlig unspektakulär. Dort wird einfach nur das Geschehen
in Kerbala nachgestellt. Der böse Yazid in bunten Gewändern und der gute Hussain immer in grellgrün.
Aber ohne echtes Blut. Auch die Prozessionen der Shiiten sind unblutig. Es ist ja der Sinn dieser Prozessionen
einen Buße zu ritualisieren. Wenn man in den Zeitungen nur blutige Bilder sieht, so beruht das auf einer
selektiven Information. Auf Youtube (falls sie die Seite kennen: www.youtube.com) können sie typische
Ashura Prozessionen sehen. Hier in Hamburg habe ich ehrlich gesagt noch nichts typisches festgestellt.
Gibt es auch Bräuche von evangelischen Christen an Ostern?
als methusalix @Anita vielen Dank für die Erklärung. Heißt das, daß in dieser Zeit jede Stunde Kinder
durch die Straßen laufen und mit Rätschen Lärm machen? Sowas habe ich noch nie erlebt. In den Städten
nicht mehr, aber in meinem Heimatort (eine Kleinstadt mit beinahe dörflichem Charakter, in der über
90% der Einwohner katholisch sind) laufen die Kinder nicht stündlich aber mindestens zweimal täglich
durch die Strassen (dauert ca. 30 Minuten), um mit den Rätschen (theoretisch) zum Angelus zu rufen. Am
Abend kommen auch noch viele Leute in die Kirche; zumindest in der Karwoche. Die Passionsspiele kenne
ich aus zweien meiner verschiedenen Heimatländer: Erl in Tirol und Oberammergau in Bayern. Dort geht
es aber lange nicht so blutig zu, wie bei den „Passionen“ der Schiiten, die immer so spektakulär im Fernsehen
gezeigt werden (Selbstgeisselung etc.); und niemand wird mit echten vierzölligen Nägeln ans Kreuz geschlagen,
wie bei den Philippinos. PS: Zur Reifezeit der Trauben werden die Rätschen dann im Weinberg eingesetzt,
um diebische, verfressene Stare zu verjagen.
Lieber Methusalix, vielen Dank für die Erklärung. Heißt das, daß in dieser Zeit jede Stunde Kinder
durch die Straßen laufen und mit Rätschen Lärm machen? Sowas habe ich noch nie erlebt. Aber Hamburg
ist auch evangelisch glaub ich. Ich habe nur gehört, daß es Passionsspiele gibt bei denen die Kreuzigung
von Jesus nachgespielt wird. So etwas gibt es bei den Shiiten auch. Während der Ashura Festlichkeiten
(die auch mehrere Tage dauern und übrigens auch erst vor zwei Wochen waren) werden der Märtyrertod von
Imam Hussain nachgespielt.
42…! Grad erst vor ein paar Tagen wieder mal gelesen. Genial. Die Antwort auf die letzte Frage, die
Frage nach dem Universum, dem Leben und dem ganzen Rest lautet… 42. Genial
@Doriano: So weit, so gut! Kennen Sie eigentlich die Antwort? 42. Macht’s gut und danke für den Fisch!
(die 42 ist aber aus dem ersten Band??? ist bei mir schon lange her) :)3
@methusalix Selbstzensur? Ich denke mal, daß , wenn um den katholischen Glauben geht, es vielleicht doch
besser ist, die Quelle anzuzapfen. Das beziehe ich jetzt nicht so sehr auf den vorliegenden Fall, der
wohl eher informeller Natur ist. Da ist Wikipedia gut geeignet. Ich habe selbst schon oft darauf zugegriffen
und werde es auch weiterhin tun. Aber ich liebe mein Katholischsein, und von daher werde ich mich natürlich
aus der Liebe zu Gott und der Kirche überwiegend mit dem befassen, was mich Gott näher bringt. Und das
ist kein Vorsatz – es passiert ganz einfach. Ich möchte mich auch nicht der Gefahr aussetzen, mich mit
Dingen zu befassen, die mich vielleicht von Gott entfernen könnten – dazu bin ich zu schwach. Das meine
ich jetzt sehr persönlich und möchte es auch niemandem überstülpen. Da steht jeder in seiner eigenen
Verantwortung. Kennen Sie eigentlich die Antwort? 42. Grüße an den obelix
#55 methusalix † 15:24:43 | Donnerstag, 20. März 2008
@Doriano … ob ich nicht doch etwas aus der katholischen Ecke finde. Ich möchte halt das Bessere wählen.
Wikipedia kann man benutzen, wenn etwas auf die Schnelle gehen soll. Nett, dass Sie „für den Notfall“
Wikipedia erlauben. Allerdings erklärt Ihre Aussage, möglichst nur „katholische“ Quellen zu nutzen einiges
an Ihren Beiträgen. Sie üben Selbstzensur und verlassen möglichst selten (bis nie?) das katholische
Denk-Ghetto. Das mag für Katholiken die sich wenig Gedanken über den Rest der Welt machen (ja, den gibt
es und er ist viel grösser, als manche das wahr haben wollen) ausreichen. Menschen die selbst denken
wollen und so das von Gott gegebene Geschenk des Verstandes nutzen, stossen bei dieser Art von Zensur,
Denk- und Informationsverbot sehr schnell an eine Grenze, die die Menschen, die „denken lassen“ nie kennen
lernen werden. … „Mein Gott, der ist doch Katholik. Kann der sich nicht ein bißchen Mühe geben und
was Besseres als ausgerechnet Wikipedia linken?“ Ich unterliege eben nicht Ihrer katholischen Selbstzensur,
hatte aber diese Seite noch nicht kennen gelernt. Ich werde sie, Dank Ihrer Information, als zusätzliche
Informationsquelle nutzen, weil ich mit immer ein möglichst umfassendes Bild machen will. … daß wir
(damit mein’ ich auch mich) alle etwas gelassener bleiben sollten. Gelassenheit ist gut. Vielleicht sollten
wir das mal Herrn Dr. Preßlmayer mitteilen. Der regt sich doch gleich immer so auf.
@obelix Ich wollte weder das eine noch das andere. Allerdings suche ich, bevor ich auf Wikipedia zurück
greife, zuerst einmal, ob ich nicht doch etwas aus der katholischen Ecke finde. Ich möchte halt das Bessere
wählen. Wikipedia kann man benutzen, wenn etwas auf die Schnelle gehen soll. Vielleicht war das ja bei
Ihnen der Fall. Ich hab’ halt im ersten Moment gedacht:„Mein Gott, der ist doch Katholik. Kann der sich
nicht ein bißchen Mühe geben und was Besseres als ausgerechnet Wikipedia linken?“ Aber ein Fazit möcht
ich noch ziehen: Ich denke, daß wir (damit mein’ ich auch mich) alle etwas gelassener bleiben sollten.
Wenn wir uns schon katholisch nennen – dann sollen die Anderen das auch merken.
@Doriano Ich kannte es gar nicht. Deswegen Dank für den Hinweis. Aber so wichtig, wie Sie es gerne hätten
ist weder die Kirchenseite noch Wikipedia. Wenn Sie daran die Frömmigkeit, oder gar die Religionszugehörigkeit
eines Menschen festmachen wollen, brauchen Sie dringender Hilfe, in diesem Fall dann nur die eines guten
Beichtvaters, als ich vermutet habe.
@obelix Und sie glauben, Anita müsste „kirchlich belehrt“ werden? Steht Ihnen frei. Ich habe eine andere
Wahl getroffen. War Ihnen das Kirchliche nicht gut genug?
@Doriano Doriano: @Obelix Zwei Dinge fallen mir auf: 1.Was Sie schreiben, ist ziemlich deckungsgleich …
Der Link hätte genügt. Kurz angebunden; Doriano? Betrachten Sie die Beschreibung katholischer Bräuche
für Anita einfach als Höflichkeit. Sie wissen schon, eine Form der Nächstenliebe. Auch wenn Sie dies
wenig zu interessieren scheint. 2.Warum griffen sie nicht auf eine Seite zurück, die der Kirche näher
steht als Wikipedia? … Und sie glauben, Anita müsste „kirchlich belehrt“ werden? Steht Ihnen frei.
Ich habe eine andere Wahl getroffen. Die Kirchensite lag übrigens nicht weit von Wikipedia entfernt –
bei mir gleich an 2.Stelle(Google). Warum sollte ich suchen, wenn ich weiss wo es steht? – so katholisch
wie Sie oder Meth. sich hier geben wollen, sind Sie ja wohl doch nicht. Selbe Antwort wie vorhin: Sie
sind der Allerletzte der entscheidet, ob ich (oder irgend ein anderer Mensch) katholisch bin oder nicht!
Das bezeugen Ihre Hass-Postings trotz eines schwachen Dementi. Wenn Sie nur Hass im Kopf haben, sehen
Sie überall Hass. Ein rein psychologisches Problem, kein religiöses. Suchen Sie Hilfe! Wahlweise bei
einem guten Beichtiger, oder einem guten Freudianer. Gute Besserung!
@Obelix Zwei Dinge fallen mir auf: 1.Was Sie schreiben, ist ziemlich deckungsgleich mit dem, was in dem
Wiki-Artikel steht. Wozu die doppelte Arbeit? Der Link hätte genügt. 2.Warum griffen sie nicht auf eine
Seite zurück, die der Kirche näher steht als Wikipedia? Wiki ist um Unterschied zu dieser kirchensite.de/index.php?myELEMENT=3611…
Seite doch wohl eher dem ethnischen Aspekt interessiert. Die Kirchensite lag übrigens nicht weit von
Wikipedia entfernt – bei mir gleich an 2.Stelle(Google). Was ich da- mit sagen will? Nun – so katholisch
wie Sie oder Meth. sich hier geben wollen, sind Sie ja wohl doch nicht. Das bezeugen Ihre Hass-Postings
trotz eines schwachen Dementi.
als methusalix: Liebe Anita, bei uns Katholiken gibt es einige Bräuche in der Karwoche de.wikipedia.org/wiki/Karwoche,
die seit Jahrhunderten im Rahmen der Volksfrömmigkeit gepflegt werden. So schweigen, aus Kummer über
das Leiden Jesu, in der Karwoche (genau ab dem Gloria der Abendmesse am Gründonnerstag, bis zum Gloria
der Auferstehungsmesse in der Osternacht) alle Glocken. Der Volksmund sagt (den Kindern), dass die Glocken
nach Rom geflogen sind. Da aber die Gläubigen dann nicht mehr mit Glockengeläut zu den Gebeten und Messen
gerufen werden können (früher war der Glockenschlag der Kirchturmuhr auch oft der einzige Zeitmesser
im Dorf), übernehmen das die Ratschen oder Rätschen. Lärminstrumente, die (vor allem natürlich von
der Jugend, aber im Herzen bin ich noch sehr jung geblieben) zum Krach machen gebaut worden sind und einen
„Höllenlärm“ verursachen können.
#47 methusalix † 00:22:47 | Donnerstag, 20. März 2008
@Kirchensöhnchen et alii FiliusEcclesiae: @methusalix: Vor Gott sind Sie nicht katholisch Und das entscheiden
Sie für Gott? Oder sind Sie es etwa höchstpersönlich? Also dann empfehle ich Ihnen dringend Dr. Freud
zu konsultieren. Das ist der einzige, der Ihnen da oben noch helfen kann. Doriano: Zitate von methusalix,
die Filius’ Aussage belegen … Und jede meiner Aussagen kann ich belegen. Aber nicht mehr heute am Abend
vor dem Gründonnerstag. Ich muss noch meine Rätsche entstauben; ab morgen sind ja alle Glocken in Rom
und wie soll man dann zum Angelus rufen ohne Rätsche.
Zitate von methusalix, die Filius’ Aussage belegen 1.Deswegen schreien die Pfaffen jetzt hysterisch Zeter
und Mordio und den Untergang des Abendlandes herbei. 2.Die Sexualtheologen, die die grössten Verbrechen
an der Liebe begehen, sind Priester 3.Biene Maja: Sexualität man soll die vom Schöpfer gegebene Gabe
nicht miessbrauchen und in den Schmutz ziehen man soll respektvoll miteinander umgehen … methusalix:
Das ist eine Aussage, die ich sofort unterschreibe. Allerdings halte ich die katholische Männer-Gerontokratie,
die Ehe- und Liebelos leben muss, nicht unbedingt für eine erste Adresse in diesen Fragen. Ganz im Gegenteil.
Da hat sich der Bock selbst zum Gärtner gemacht. 4.Das ist ja alles auch „Geschäft mit der Sünde“.
Oder sind katholische Sünden die schlimmeren Sünden? Fragen über Fragen und die einzig richtige Antwort
kann nur lauten: Die Religionen und zwar ALLE, haben in unseren Strafgesetzen absolut nichts zu suchen.
Es geht nicht an, dass einzelne Glaubensgemeinschaften ihre jeweilige Wunschmoral per Strafgesetzbuch
ALLEN Menschen aufzwingen. Darunter haben die Völker der Welt lange genug gelitten; jetzt ist SCHLUSS
damit!
#44 methusalix † 23:40:26 | Mittwoch, 19. März 2008
Sie sind der Hinterletzte Kirchensöhnchen, der entscheidet ob ich katholisch bin oder nicht! FiliusEcclesiae:
@methusalix: Römisch-katholisch sind Sie sicher nicht
@methusalix: Römisch-katholisch sind Sie sicher nicht Höchstens Taufscheinkatholik. Das ist etwas anderes
als islamische Immigration in die Katholiken- oder Protestantenländer.
#42 methusalix † 23:27:42 | Mittwoch, 19. März 2008
Nein Kirchensöhnchen! Ich bin zwar ein Einwanderer (innert Europas), aber kein Muslim. Ich bin römisch-katholisch.
Wüsste isch sonst so genau über die Hexenverbrenner der eigenen Fraktion bescheid?
#40 methusalix † 23:13:02 | Mittwoch, 19. März 2008
Nein Marcelus, sind wir nicht, auch wenn einige erzreaktionäre Hexenverbrenner hier den islamischen Untergang
demnächst kommen sehen. Marcelus: Noch sind wir kein islamisches Volk und Land! Aber im islamischen Gottesstaat
passiert genau das, was Sie und die anderen stockkonservativen Katholiken und Reaktionäre vom Papst bis
zu matt2 auch wollen: religiöse Moralvorstellungen sollen mittelst des Strafgesetzbuches sanktioniert
werden. Genau wie in der Scharia. Strafe für gleichgeschlechtlich Liebende (= Wiedereinführung des §
175 StgB). Wiedereinführung des Kuppeleiparagrafen zur Verhinderung von „Unzucht“, eine enge Vorzensur,
um „Pornografie“ (oder was der Bischof dafür hält) zu verhindern, strengste Bestrafung für Häretiker,
pardon, ich meinte natürlich Blasphemiker und selbstverständlich komplettes Verbot von Ehescheidung
und Schwangerschaftsunterbrechung. Inklusive Kondom- und Pillenverbot. Das ist alles katholische Wunschmoral,
die in den meisten Teilen auch in der Scharia so festgelegt ist. Dort vielleicht noch ein wenig mehr in
Richtung der Sekten FSSSPPP…sonstwas. Und nach genau diesen Strafen für genau diese Moralwünsche wollen
die hiesigen Hexenverbrenner im StgB haben. Aus und vorbei, den 68ern sei Dank!
#39 Nachtlaterne 21:59:09 | Mittwoch, 19. März 2008
deMUT Der Tag des Herrn ist nahe, der gewaltige Tag, er ist nahe, schnell kommt er herbei. Horch, der
Tag des Herrn ist bitter, da schreit sogar der Kriegsheld auf. Ein Tag des Zorns ist jener Tag, ein Tag
der Not und Bedrängnis, ein Tag des Krachens und Berstens, ein Tag des Dunkels und der Finsternis, ein
Tag der Wolken und der schwarzen Nacht, ein Tag des Widderhorns und des Kriegsgeschreis in den befestigten
Städten und auf den hohen Zinnen. Da jage ich den Menschen Angst ein, so daß sie wie blind umherlaufen;
denn sie haben sich gegen den Herrn versün-digt. Ihr Blut wird hingeschüttet wie Schutt und ihr fettes
Mark wie Kot. Weder ihr Silber noch ihr Gold kann sie retten am Tag des Zorns des Herrn. Vom Feuer seines
leidenschaftlichen Eifers wird die ganze Erde verzehrt. Denn er bereitet alle Bewohnern der Erde eine
Ende, ein schreckliches Ende. Zefanja 1/14-18 Sucht Gerechtigkeit, sucht Demut! Vielleicht bleibt ihr
geborgen am Tag des Zorns des Herrn. Zef. 2/3
@Gotthard: Niederländer sind eine Abspaltung von der deutschen Nation und unterscheiden sich auch heute
nicht wesentlich von Deutschen, außer durch ihren niederländischen Akzent, wenn sie Deutsch sprechen.
Einbürgerung Verfügbarkeit: Derzeit nicht verfügbar. Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein
wird, ist unbekannt. es gibt Niederländer, die wohnen schon seit Generationen in Deutschland und sind
immer noch keine Deutschen…
#36 Nachtlaterne 21:52:16 | Mittwoch, 19. März 2008
Die Erde ist entweiht, daran liegt alles „Die Erde ist entweiht durch ihre Bewohner; denn sie ha-ben die
Weisungen übertreten, die Gesetze verletzt, den ewigen Bund gebrochen. Darum wird ein Fluch die Erde
zerfressen; ihre Bewohner haben sich schuldig gemacht. Darum schwinden die Bewohner der Erde dahin, nur
weni-ge Menschen werden übrig gelassen.“ Jes. 24/5-6
@Kurt K.: Wenn sie die Mehrheit haben, sind es auch keine Ausländer mehr In vielen Firmen und Wohngegenden
ist das bereits heute schon der Fall, da kann es völlig real sein, daß man der einzige Deutsche ist.
Das ist fürchterlich, da geb ich Ihnen sofort recht! Es kann doch wirklich nicht wahr sein, dass Menschen,
die in Deutschland geboren, seit 10, 20, 30 Jahren hier bei uns leben, immer noch keine Deutschen sind,
sondern „Ausländer“. Dann ist der Deutsche nämlich der Ausländer, und Deutschland verschiebt sich wieder
einmal.
@ Marcelus: Furchtbar, der einzige Deutsche! In vielen Firmen und Wohngegenden ist das bereits heute schon
der Fall, da kann es völlig real sein, daß man der einzige Deutsche ist. Das ist fürchterlich, da geb
ich Ihnen sofort recht! Es kann doch wirklich nicht wahr sein, dass Menschen, die in Deutschland geboren,
seit 10, 20, 30 Jahren hier bei uns leben, immer noch keine Deutschen sind, sondern „Ausländer“. Das
ist einfach bekloppt.
@Nachtlaterne: In vielen Firmen und Wohngegenden ist das bereits heute schon der Fall …sich durch politische
Verführer usw. aussterben lassen und wir mitlerweile gut 25% Menschen mit Migrationshintergrund haben,
ist es nur noch eine Frage von relativ kurzer Zeit bis die Deutschen selber nichts mehr zu melden haben.
In vielen Firmen und Wohngegenden ist das bereits heute schon der Fall, da kann es völlig real sein,
daß man der einzige Deutsche ist.
@ Nachti: Eingefroren? …und dass die Gottgewollte Vielfalt der Völker abgeschafft gehört. Zu welchen
Zeitpunkt der Entwicklung der Völker genau hat Gott das als _so und nicht anders gewünscht_ „eingefroren“?
War die Völkerwanderung ein Frevel an der Gottgewollten Vielfalt?
#31 Nachtlaterne 21:17:12 | Mittwoch, 19. März 2008
Da die Deutschen… …sich durch politische Verführer usw. aussterben lassen und wir mitlerweile gut
25% Menschen mit Migrationshintergrund haben, ist es nur noch eine Frage von relativ kurzer Zeit bis die
Deutschen selber nichts mehr zu melden haben. Eben las ich die Nachricht, dass sich die Pflegebedürftigen
von derzeit 1,2 Millionen auf 2,4 Millionen verdoppeln werden. Bleibt ihr mal schön bei der Meinung,
dass Abtreibung ein völlig kreatürliches Menschenrecht ist, dass Hurerei eine positive Sache darstellt,
dass wir die schützenden Gebote Gottes nicht brauchen und dass die Gottgewollte Vielfalt der Völker
abgeschafft gehört. Es wird immer unheimlicher und eine Wende ich nicht in Sicht.
#29 methusalix † 20:44:05 | Mittwoch, 19. März 2008
Wei kommen Sie auf diese idiotische Idee Marcelus? Marcelus: @„methusalix“: Wollen Sie das ganze Strafgesetzbuch
aufheben? Hätten Sie gerne ALLE Moralwünsche im StgB sanktioniert? Na dann können Sie doch gleich die
Scharia einführen! Inklusive Religionspolizei. Aber wundern Sie sich dann bitte nicht, wenn Sie für
den Genuss eines Schweinebratens sechzig Peitschenhiebe aufgezählt bekommen.
#27 methusalix † 19:58:43 | Mittwoch, 19. März 2008
@bbirke bbirke: Die Nazis haben sich manchen Fortschritt zunutze gemacht… … siehe jetzt wieder das
Inzest-Strafbarkeits-Urteil des Verfassungsgerichts (man muss Inzest nicht gut finden, um solche Strafgesetze
abzulehnen). Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Es wundert mich sehr, dass die gesamte Fraktion
der katholischen Hexenverbrenner noch nicht Zeter und Mordio geschrien hat, ob dieses Urteils, besonders
seiner Begründung! Sonst ist man immer sehr schnell bei der Hand mit dem Ruf, behindertes werdendes Leben
und natürlich auch behinderte Menschen, bis zum letzten quälenden Atemzug am Leben zu erhalten. Das
der tumorkranken Chantal Sébire von den Gerichten auferlegte und von der katholischen Hierarchie freudig
begrüsste elend quälende Martyrium spricht hier Bände. Beim Inzest-Urteil unseres obersten Kassationshofes
waren diese Gründe, die sonst aufgeführt werden, um Schwangerschaftsunterbrechungen und Euthanasie zu
verbieten, plötzlich nicht mehr da; es wurde in der Urteilsbegründung das Inzestverbot sogar MIT der
möglichen Behinderung von werdendem Leben argumentiert, so als wäre das unwertes Leben, das nicht geboren
werden dürfte. Birke hat natürlich Recht: abwarten und Tee trinken bis die restlichen Verfassungsrichter
sich, wie Herr Hassemer, auch zu der Erkenntnis durchringen, dass die Vorschrift in der bestehenden Fassung
lediglich Moralvorstellungen, nicht aber ein konkretes Rechtsgut im Auge hat. …ndesverfassungsgericht.de/…ungen/bvg08-029.html
Und Moralvorstellungen gehören in Katechismen, nicht ins StgB!
Die Nazis haben sich manchen Fortschritt zunutze gemacht… so auch die sexuelle Freiheit, aber auch nur
ein Stück, soweit es dem System nützlich war. Aber der Weg zur echten sexuellen Freiheit war noch weit,
wurden die wichtigsten Reformen des Strafrechts doch erst um 1970 herum gemacht (Abschaffung §175, Kuppeleiparagraf
usw.). Und die Erkenntnis, dass der Staat an einvernehmlicher Sexualität nichts zu reglementieren oder
zu strafen hat, ist leider immer noch nicht überall durchgedrungen, siehe jetzt wieder das Inzest-Strafbarkeits-Urteil
des Verfassungsgerichts (man muss Inzest nicht gut finden, um solche Strafgesetze abzulehnen). Aber was
nicht ist, kann ja noch werden. Wer es für sinnvoll hält, kann ja bis zur Ehe auf Sex verzichten, aber
der Staat hat solche Pseudo“moral“ nicht durchzusetzen!
Hallo Herr Doktor Heger! Dr. Christoph Heger: Einiges zur Erinnerung Grossartig! Jedem sein eigenes, sorgfältig
geklittertes Geschichtsbild. Demnächst werden Sie uns noch vorlügen, Benno Ohnesorge hätte sich selbst
von hinten erschossen.
#24 Alois Bischof 14:32:59 | Mittwoch, 19. März 2008
Damals, heute wohl kaum noch so wie damals In diesem Punkt bemühte sich die US-Besatzungsmacht nicht
um eine „Umerziehung“ der Deutschen im Sinne ihres moralisch strengeren Heimatlandes. Damals waren die
Vereinigten Staaten, nicht die politische und militärische freimaurerische Elite, sondern das amerikanische
Volk noch mehrheitlich fromm Christlich (entweder protestantisch oder katholisch), was der Moral angeht.
Aber heute liegt das anders. Die Raten der vorgeburtlichen Ermordung ungeborener Kinder im Mutterschoß
liegt sogar etwas höher als in der Bundesrepublik. Allerdings wird in der Bundesrepublik jedes Jahr eine
Stadt in Größe der Bevölkerung Saarbrückens ermordet in Abtreibungstempeln. Die Moral ist heute schlechter.
Die NS-Führung mußte anfangs 1935-39 ihre vorgeburtliche Tötungspolitik, der hunderttausende von Deutschen
angeblich nicht-arischen oder „erbkranken“ Kinder zum Opfer fielen, noch verschleiern und im Geheimen
durchführen, genauso wie die Euthanasie-Politik. Heute wird sie zwar wegen rassistische Gründe nicht
mehr akzeptiert, aber dafür mit kollektivistischen und individualistischen emotionalen bzw. finanziellen
Gründen legitimiert. Die gleiche Mordtat: Abtreibung. Der Abtreibung folgt schließlich die Euthanasie.
Und dann: der Krieg. Exsurge Domine et iudica causam tuam.
Ablehnung Nur regelmäßige Kirchgänger lehnten den vorehelichen Verkehr deutlicher ab. 1949 lehnten
demnach vielleicht 15% der männlichen Kirchgänger den vorehelichen Geschlechtsverkehr ab … man(n)
hörte also noch auf die Kirche … weit vor dem Konzil!!!!!!!!!!!!!1
#22 HarroMeyer † 12:40:40 | Mittwoch, 19. März 2008
Ich war dabei und sollte nicht schweigen Ich habe mich schon gewundert, wer da mit Decke bei den Amis
im Wald erschien und es für eine Tafel Schokolade machte und die 12 jährige Tochter noch mitbrachte.
Das waren aber keine BDM-Madel oder von der HJ, das waren eher moralische Anstalten. Selbst die Schwulen
rissen sich da zusammen. Die Kirchen waren aber randvoll und die Beichtstühle auch.
@Nachtlaterne Nun tun Sie den 68ern doch nicht eine so hohe Ehre an, daß die auf einmal für die wesentlichen
Veränderungen des vergangenen Jahrhunderts hauptsächlich zuständig wären. Die paar Wichtigtuer, die
auf der Straße nichts anderes konnten, als Autos anzünden, sind weiß Gott kleine Lichtlein verglichen
etwa mit dem Fall der Mauer oder dem Pontifikat Johannes Paul II. Nach meiner Beobachtung hat gerade die
katholische Kirche im letzten Jahrhundert um ein vielfaches mehr bewegt als die paar Turnschuhsozialisten.
Auch zur sogenannten Bindungsunfähigkeit sollten Sie den Herren Hitler und Göbbels nicht die Ehre zukommen
lassen, sie hätten auf das Nachkriegsdeutschland in Fragen sexuellem Sittenverfalls so einen imensen
Einfluß gehabt. Fakt ist doch, daß sich erst die nach 1945 Geborenen zur „sexuellen Revolution“ entschlossen
hatten. Die Kriegsgeneration war ja genau die Gegnerschaft dieser „sexuellen Revolutionäre“, insofern
diesen „Spießertum“ und „Verklemmtheit“ vorgeworfen wurde. Frau Abelin erfindet doch Märchen, die mit
den tatsächlichen Verbrechen der Nazis gar nichts zu run haben!
Einiges zur Erinnerung Methusalix’ Gedächtnis scheint auch nicht das beste: … und die Verunglimpfung
des politischen Gegners wurde von Adenauer gerade für die deutsche Demokratie erfunden. So? Wer beschimpfte
Adenauer als „Kanzler der Alliierten“? Das war der Vorsitzende der SPD, Kurt Schumacher. … das Parteienspektrum
war breit und die öffentliche Diskussion ungleich freier. Vor allem die öffentliche Diskussion in der
Presse, nicht wahr Herr Doktor Heger. In der Tat! Die war so frei, dass ein Verteidigungsminister mit
einer Lüge ein missliebiges Presseorgan versuchte zum schweigen zu bringen. Und die Reaktion aller Medien
zwang Strauß zum Rücktritt. Anders ein Jahrzehnt später. Da durfte Egon Bahr straflos lügen und noch
sein Lügen damit rechtfertigen, daß die Mehrheiten im Bundestag es nicht „erlaubten“, die Wahrheit zu
sagen. Es bleibt dabei: Die öffentliche Diskussion war unter Adenauer ungleich freier als nach der Machtergreifung
der 68er und dem vernebelnden „Mehr Demokratie wagen!“, als man geistige Freiheit gegen Permissivität
in Schweinskram tauschte. MfG Christoph Heger
#19 Nachtlaterne 08:16:33 | Mittwoch, 19. März 2008
mandy, ihre logik hält keiner überprüfung stand! der geist der 68 hat mindestens so viele morde und
seelenvernichtungen bewirkt wie die der nazis, mitlerweile sogar weit mehr. bloß weil sie vom frieden
gesprochen haben könnt ihr nicht begreifen, dass sie der faule, mörderische friede in person waren und
sind. massenabtreibungen, verführung zur totalen bindungsunfähhigkeit sind nur zwei große apokalyptische
punkte, die man ihnen zur last legen muss. der geist der 68er hat zudem linken gewaltherrschern ablaudiert,
während alles was auch nur annähenrd rechts erschien angegriffen wurde. wenn sie den schwerwiegenden
fehler begehen die 68er mit den beatles und bob dylan zu verwechseln, dann ist das ihr problem! und nun
gefällt es ihnen ganz und gar nicht, dass die propagierte bindungsunfähigkeit der 68er auch nur irgendeine
verbindungslinie zu den nazis auweisen soll. genau das ist aber der fall, zumal das böse keine probleme
damit hat das vernichtungswerk am menschen unter verschiedenen masken zu tätigen.
#18 methusalix † 01:26:25 | Mittwoch, 19. März 2008
@Sirilo et alii Sirilo: Wo bleibt Malachias (Im übrigen ist der Artikel von Frau Abelin nicht sonderlich
ernstzunehmen: weder war das 3. Reich so, wie sie es schildert, noch war die Adenauerzeit so, wie sie
sie darstellt.) Das ist wahr, aber wahrscheinlich ist das Zurechtbiegen der Wahrheit Frau Abelins katholischem
Propagandaeifer geschuldet und insofern verzeihlich. Blinder Eifer so zu sagen. Dr. Christoph Heger: Ich
weiß nicht, ob Humbelina die Adenauerzeit noch erlebt hat. Damals kannte man noch keine „political correctness“, …
… und die Verunglimpfung des politischen Gegners wurde von Adenauer gerade für die deutsche Demokratie
erfunden. … das Parteienspektrum war breit und die öffentliche Diskussion ungleich freier. Vor allem
die öffentliche Diskussion in der Presse, nicht wahr Herr Doktor Heger. Die war so frei, dass ein Verteidigungsminister
mit einer Lüge ein missliebiges Presseorgan versuchte zum schweigen zu bringen. So tönte Adenauer: „Wir
haben einen Abgrund von Landesverrat im Lande!“. Was übrig blieb war eine beschädigte Regierung und
ein Haufen Scherben vor den Füssen des Regierungschefs. Aber die Pressefreiheit begann da erst richtig,
nicht wahr?
Wo bleibt Malachias (= Pro fide c.)? Wenn die angebliche Sitten- und Zügellosigkeit des 3. Reiches so
ausgemaltwird wie in dem vorliegenden Artikel, dann müßte doch der Kreuz.net-Obernazi Malachias (aktuelle
Inkarnation: Pro fide c.) sich zu Wort melden und das arme Hitler-Regime gegen diese Beschuldigungen verteidigen…
(Im übrigen ist der Artikel von Frau Abelin nicht sonderlich ernstzunehmen: weder war das 3. Reich so,
wie sie es schildert, noch war die Adenauerzeit so, wie sie sie darstellt.)
#16 HarroMeyer † 23:35:05 | Dienstag, 18. März 2008
So einfach ist das Alles, was nicht in die Moral passt oder sonst im gesellschaftlichen Leben zu beanstanden
ist, waren die Nazis schuld. So entziehen wir uns ganz einfach der eigenen Verantwortung und schieben
alles dem Bösen (Hitler?) in die Schuhe. Eine wahrhaft christliche Grundeinstellung.Vielleicht gibt es
noch einen Ablass für naives Denken
Ich weiß nicht, ob Humbelina die Adenauerzeit noch erlebt hat. Der Unsinn, den sie darüber verzapft,
läßt vermuten, daß sie sie wenigstens nicht mit Verstand erlebt hat. Ich kann mich noch sehr gut an
sie erinnern. Damals kannte man noch keine „political correctness“, das Parteienspektrum war breit und
die öffentliche Diskussion ungleich freier. Man hatte damals noch nicht geistige Freiheit gegen Permissivität
in Schweinskram getauscht. Gewisse Freiheitsverheißungen des GG waren noch nicht abgeschafft – und Adenauer
diente dem deutschen Volk, das er vorfand, und wollte sich noch nicht ein neues Volk wählen. MfG Christoph
Heger
mandy „wenn ich den nazis „vorwerfe“, daß sie sexuell zügellos waren … dann verharmlos ich doch den
eigentlichen Tatbestand: den Massenmord an Millionen von Menschen in den KZs.“ Sie haben eine komische
Logik. Ist denn nun jeder Satz über das 20te Jhd, in dem die Nazi-Verbrechen nicht vorkommen, eine Leugnung
des Holocaust????
@nachtlaterne Nachtlaterne: mandy, … sie schreiben, dass die angebliche sexuelle zügellosigkeit der
nazis eine verharmlsoung der nazis darstelle… was ist denn an zügeglosigkeit harmlos????? noch nie
auf die enormen opferzahlen geschaut??????? na, also wenn ich den nazis „vorwerfe“, daß sie sexuell zügellos
waren (was ja ein reines Märchen ist – die waren bei weitem „züchtiger“ als die Nachkriegsgeneration,
wie die Auseinandersetzung um die Geliebte von Göbbels mit Hitler zeigt), dann verharmlos ich doch den
eigentlichen Tatbestand: den Massenmord an Millionen von Menschen in den KZs.
Die Adenauerzeit hat sich nicht nur so gut wie gar nicht mit dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt,
sie hat auch gezeilt und systematisch NS-Verbrecher geschützt, gedeckt und in staatliche Positionen gehievt.
Zusätzlich wurden skandalöser Weise oft NS-Verfolgte wiederum verfolgt und Opposisitonelle in totalitärer
Weise schikaniert und diffamiert.
Nachti: Huh! Das Schreckgespenst 68er geht um! Merken Sie eigentlich nicht, wie lächerlich Sie sich machen?
Stellen Sie sich den autoritären deutschen Staat 1967 vor. Können Sie das? Gut. So. Und jetzt passiert
folgendes: Die Studenten in der Stadt Berlin rebellieren. Darauf brietet sich die Studentenrevolte im
ganzen Land aus, ja, in ganz Europa. Schüler schliessen sich dem an. Gut… es sind nicht wenige gewesen,
die sich der Revolte anschlossen. Aber diese hatten im Grunde KEINERLEI wirkliche Macht. Es waren Studis,
Schüler – junge Leute eben. Die kein Geld haben, die keine Machtpositionen innehaben. Wie also konnten
„die 68er“ die Gesellschaft so nachhaltig verändern? Die Revolution ist nur deshalb so erfolgreich gewesen,
weil ein großer Teil der älteren Bevölkerung auch gewusst hat, dass diese ganze Republik ein starres,
verkrustetes und verlogenes Gebilde war. Und unzufrieden damit war. „Die 68er“ waren also ein großteil
der Bevölkerung, liebe Nachtlaterne. Es war keine „furchtbare Diktatur“, die da unvermittelt über Deutschland
gekommen ist – es waren nur junge Menschen, die die richtigen Fragen gestellt haben. Und „die Erwachsenen“
sozusagen aufgeweckt haben aus ihrer Letargie. Und letztlich: „Die 68er“ als geschlossene Gruppe gab es
nie. Es gab dutzende Gruppierungen innerhalb der Studentenbewegung.
#10 pangelingua 22:39:12 | Dienstag, 18. März 2008
Oh mein Gott! Der spätere Vorwurf an die Adenauerzeit, sich nicht mit dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt
zu haben, entpuppt sich somit als gezielte Unterstellung. Zunächst entpuppt sich Lisa Abelin als eine
Vereinfacherin ersten Ranges. Ich bin weiß Gott ein Adenauer-Verehrer, aber die Schmutz- u. Schundkampagne
als Beispiel für die Beschäftigung mit der NS-Zeit hinzustellen, ist ja wohl ein schlechter Witz. Tatsache
ist: Judenverfolgung, KZ, Röhm-Putsch-Morde, die erbärmliche Rolle der Justiz 1933-1945, Gestapo, Terror
und Bespitzelung waren kein Thema! Da war es natürlich einfach, sich an ein paar Schundheftchen und einem
lächerlichen Film namens Die Sünderin auszutoben. Tolle Vergangenheitsbewältigung! Ich habe die Zeit
als Jugendlicher miterlebt und weiß wovon ich rede. Naive Betonung von Lust und Liebe in der Ehe: Ja,
du lieber Gott, wo gehören sie denn sonst hin? Wo lebt die gute Lisa Abelin? Hat sie zehn Meter Luft
unter den Füßen? Man kann unserem glorreichen Führer Adolf Hitler ja einiges vorwerfen: Dass er aber
den Sittenverfall gefördert haben soll, diese erstaunliche wissenschaftliche Erkenntnis blieb wohl Lisa
Abelin vorbehalten. Man sollte sie für den Nobelpreis vorschlagen.
#8 Nachtlaterne 22:31:26 | Dienstag, 18. März 2008
mandy, merken sie eigentlich nich was sie schreiben? sie schreiben, dass die angebliche sexuelle zügellosigkeit
der nazis eine verharmlsoung der nazis darstelle. jetzt verstehe ich auch warum sie die 68er für harmlos
halten! was ist denn an zügeglosigkeit harmlos????? noch nie auf die enormen opferzahlen geschaut???????
#7 methusalix † 22:10:24 | Dienstag, 18. März 2008
@mandy mandy: @Lisa Abelin Wenn solcher Blödsinn mich nicht so traurig und zornig machen würde, weil
es die Nazis so verharmlost, würde ich Frau Abelin für den Orden wider den tierischen Ernst vorschlagen.
Den hat sie sicher nicht verdient! Stellen Sie sich vor, in einer Reihe mit Kardinal Lehmann zu stehen;
das wäre für sie eine Katastrophe, fast so schlimm wie Purgatorium! Und dagegen gäbe es keinen Ablassbrief!!!
Wer sich über die Rolle der Sexualität bei den Nazis und vorher in der Weimarer Republik gründlich
kundig machen will, dem ist dieses Buch zu empfehlen: Die Politisierung der Lust. Sexualität in der deutschen
Geschichte des 20. Jahrhunderts von Dagmar Herzog (Autor), Ursel Schäfer (Autor), Anne Emmert (Autor),
erschienen bei Siedler. www.amazon.de/…886808319/ref=sr_1_5?ie=UTF8&s=book… Frau Herzog (Info: DAGMAR
HERZOG, geboren 1961, ist Professorin für Geschichte am Graduate Center der City University of New York.
Sie hat mehrere Bücher zur Geschichte der Sexualität und zu Gender-Fragen veröffentlicht.) Quelle:
taz räumt auch sehr gründlich mit den katholischen Lügen auf, die Lisa Abelin in ihrem Beitrag verbreitet.
Sie enthüllt, wie die Kirchen, vor allem die katholische, nach dem Kireg ihre Kollaboration mit den Nazis
verschleiert haben und wie dabei die verlogene und verkommene Adenauer-Republik aus der Taufe gehoben
wurde. Und was die „68er“ dann damit angestellt haben. (auch die 68er-Fehler kommen drin vor; also auf
Ihr Katholiken, ans Buch!)
Deutschland ein Volk von Nutten? „Was an Schmutz und Schund ich habe, hinein damit ins Schmökergrab.“
guter Tip für solch einen Artikel. Wer bei solch einem Schwachsinn die größte Nutte ist, will ich aus
christlicher Nächstenliebe offen lassen.
böser Gotthard Der Text sagt nicht, es sei naiv gewesen, Liebe und Lust in der Ehe zu betonen. Im Kontext
wird dies klar: Fr. Abelin bezeichnet Lust und Liebe in der Ehe als „positiv“ (gleicher Absatz). Offensichtlich
bezieht sich deshalb das Wort „naiv“ auf die Art und Weise, wie man die positiven Seiten von Liebe und
Lust in der Ehe herausgestellt hat, und nicht, dass man das gemacht hat. Natürlich erkennen Sie den Unterschied
in der Bedeutung, Sie sind ja nicht blöd. Trotzdem deuten Sie den Text an der Stelle um. Warum wollen
Sie den Text da umdeuten? Um ihn gleichzeitig für jene Bedeutung zu kritisieren, die Sie hineinlegen.
Das ist nicht sauber. Sie sollten in die Politik gehen.
Naivlinge Zwar geißelten katholische Beratungsschriften die nationalsozialistische Ermunterung zum unehelichen
Geschlechtsverkehr. Sie betonten aber durchweg und etwas naiv die positiven Seiten von Lust und Liebe
in der Ehe. sehr naiv, Lust und Liebe in der Ehe zu betonen…
die Amerikaner haben zumindest niemanden vergewaltigt… die jungen Leute haben schließlich den Schrecken
des Krieges erlebt und waren in der Folge etwas ausgelassen. Die deutschen Männer bis hinab zu den Jugendlichen
waren ja zum großen Teil dem Krieg zum Opfer gefallen. Mit wem sollten sich die Frauen und jungen Mädchen
denn abgeben als mit den Männern der Besatzungsmächte? Und die Amerikaner waren eben „handsome“. Von
seiten der Kirche jetzt großartig gegen die Unmoral des Hitlerregimes zu predigen, nachdem diese Moralapostel
geschwiegen hatten, als sich dieses Regime in seiner ganzen Brutalität auslebte wirkte ja wohl auch etwas
heuchlerisch.
@Lisa Abelin Also diese Hobbypropagandistin hat ein Phantasiepotential von ungeahnter Weite. Von den Nazis
habe ich ja schon manches gehört und gesehen, daß aber Größen wie Hitler und Göbbels die Langhanskommune
gegründet haben, das ist mir wirklich eine völlig neue Erkenntnis. Wenn solcher Blödsinn mich nicht
so traurig und zornig machen würde, weil es die Nazis so verharmlost, würde ich Frau Abelin für den
Orden wider den tierischen Ernst vorschlagen.
Endlich! Ah, endlich klärt uns kreuz.net einmal wieder unter Nutzung all’ seiner Kompetenz über das
Dritte Reich auf! Werden hier Vergleiche mit dem Dritten Reich üblicherweise als ein Totschlagargument
bezeichnet, so nutzt man sie nun auch gerne zur Untermauerung der eigenen Ideen…Wie man es braucht also-
und morgen gibt es wahrscheinlich wieder profunde Ausführungen des Herrn Pater Lingen zum Massenmord
in Auschwitz oder zu Anne Frank- ich bin ja so dankbar für die tägliche, kostenlose Erheiterung!