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Eiligsprechung eilt voran + Kommt Israel endlich seinen Verpflichtungen nach? + Für ihn ist es ein starkes Sinnbild + Eine Kathedrale in Mekka + Nie ausgelassen
Das Grab Johannes Paul II.
Das Grab Johannes Paul II.
Eiligsprechung eilt voran

Italien. Das Seligsprechungsverfahren für Papst Johannes Paul II. ist einen Schritt weitergekommen. Das berichtete die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’. Der Postulator des Verfahrens, Mons. Slawomir Oder, will bis zum dritten Todestag des Papstes am 2. April eine 3.000 Seiten umfassende Bestandesaufnahme – Positio – vorlegen. Danach muß das Dokument von Theologen geprüft werden.

Kommt Israel endlich seinen Verpflichtungen nach?

Heiliges Land. Am vergangenen Montag morgen traf sich die „Bilaterale ständige Arbeitsgruppe zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Staat Israel“ in der Stadt Tel Aviv. Das erklärte der Nachrichtendienst ‘asianews’. Bei den Verhandlungen geht es um Steuerfragen und um kirchliche Besitztümer im Heiligen Land. Das Treffen soll in „einem sehr herzlichen“ Klima stattgefunden haben. Die Arbeitsgruppe wird sich wieder am 9. April treffen.

Für ihn ist es ein starkes Sinnbild

Schweiz. Vor zehn Tagen verschwanden insgesamt acht Kirchebänke aus der Kirche St. Josef-Maihof in der Innerschweizer Stadt Luzern im Bistum Basel. Jetzt sind sie wieder in der Kirche aufgetaucht. Der sogenannte Künstler Timo Müller hat daraus eine „Himmelsleiter“ und eine „Himmelfahrtsrakete“ gemacht. Der Laie, der die Pfarrei leitet, meinte dazu nach Angaben der Webseite ‘kath.ch’: „Das ist ein starkes Sinnbild dafür, daß wir als Kirche aus Altem, scheinbar Unverrückbarem ebenfalls Neues, Ansteckendes, Belebendes hervorbringen können.“

Eine Kathedrale in Mekka

Frankreich. In Frankreich hat sich ein ‘Initiativkomitee für eine Kathedrale in Mekka gebildet’. Das Komitee stellt fest, daß die Eröffnung der großen Moschee in Rom in der islamischen Welt Freude ausgelöst hat. Angesichts der Tatsache, daß in Saudi Arabien Hunderttausende christliche Einwanderer leben, denen die Religionsausübung verboten ist, lanciert das Komitee einen Appell, um die Prinzipien von Respekt, Freundschaft, Toleranz und Gegenseitigkeit zu konkretisieren. Dazu solle am Stadtrand von Mekka eine katholische Kathedrale errichtet werden. Diese würde die Heiligen Orte des Islam in keiner Weise beleidigen – so das Komitee.

Nie ausgelassen

„Außerdem ist von 8 bis 12 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr eucharistische Anbetung in der Franziskuskapelle. Nach einem Stundenplan organisiert, beten die Schwestern im halbstündlichen Wechsel. »Seit 1932 haben wir die Anbetung nicht ein einziges Mal ausgelassen«, betont Schwester Judith nicht ohne Stolz.“

Aus einem Bericht der Webseite der Diözese Essen über das Mutterhaus der Franziskusschwestern der Familienpflege in Essen-Bedingrade.
      
21 Lesermeinungen
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#21   Marcelus   12:17:26 | Montag, 24. März 2008
@Dr. Heger: Die Kaaba war zuerst einmal eine arabisch-polytheistische Kultstätte,
an der über 100 Götzen angebracht waren,
die Mohammed bis auf etwa vier entfernte, die der Prophetenfürst noch für eine „Übergangszeit“ duldete.
Daß dort einmal eine christliche Kirche gewesen war, ist jedenfalls kein Allgemeingut.
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#20   Dr. Christoph Heger   18:42:01 | Sonntag, 23. März 2008
Kaaba war sehr wohl eine Kirche
Anita Berber meint:
Die Kaaba war nie eine Kirche. Wie kommen sie auf so etwas?
Es ergibt sich aus vielen Indizien, auch aus Andeutungen der islamischen Tradition, daß die Kaaba in den Jahrzehnten vor ihrer Islamisierung eine Kirche war. Ich verweise im übrigen auf die Archäologin (inzwischen wohl emeritiert) der Uni Bamberg, Prof. Barbara Finster.
Zum ersten Nachdenken sei Anita Berber empfohlen, einmal darüber nachzudenken, was der hidschr mit dem brusthohen Mäuerchen wohl ursprünglich war.
MfG
Christoph Heger
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#19   Marcelus   14:50:23 | Samstag, 22. März 2008
@Sirilo: Informieren Sie sich bei der bayerischen Staatsverwaltung
Bitte nennen Sie doch die bayerischen Dörfer, in denen sich „riesige Moscheen“ befinden.
(Ich lebe nämlich in Bayern und würde gern einige dieser Dörfer besuchen.)
Auch in Österreichisch-Tirols Dörfern finden Sie derartige Bauten bereits.
Auch hier informieren Sie sich am besten bei Österreichisch-Tirols Staatsverwaltung.
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#18   Anita Berber †   22:35:59 | Donnerstag, 20. März 2008
Lieber Sirilo,
ich hoffe ich habe ihren Namen richtig geschrieben.
Mir geht es nämlich nicht so gut heute.
Hier finden sie eine Liste von Moscheen in Dtl. alphabetisch geordnet. Allerdings ist die Seite shiitisch und die Eintragung freiwillig. Wahrscheinlich sind also die meisten Moscheen dort shiitisch.
Link muslim-markt.de/…nder/gebet_d_ort.htm
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#17   Sirilo   22:31:00 | Donnerstag, 20. März 2008
@Marcelus
Bitte nennen Sie doch die bayerischen Dörfer, in denen sich „riesige Moscheen“ befinden.
(Ich lebe nämlich in Bayern und würde gern einige dieser Dörfer besuchen.)
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#16   Anita Berber †   22:26:23 | Donnerstag, 20. März 2008
Lieber Dr. Heger,
Die Kaaba war nie eine Kirche. Wie kommen sie auf so etwas?
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#15   Dr. Christoph Heger   22:22:08 | Donnerstag, 20. März 2008
Jedenfalls gab es schon mal eine Kirche in Mekka.
Anita Berber meinte:
in Mekka wird es sicherlich nie eine Kirche geben.
Man sollte nie „nie“ sagen! Jedenfalls gab es schon mal eine Kirche in Mekka, die Kaaba ist der Rest von ihr.
MfG
Christoph Heger
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#14   Anita Berber †   21:17:11 | Donnerstag, 20. März 2008
Liebe Christen,
in Mekka wird es sicherlich nie eine Kirche geben.
Es wäre aber wünschenswert, daß in Saudi Arabien Kirchen gebaut werden dürfen.
Daran glauben kann ich aber nicht.
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#13   Marcelus   18:25:44 | Donnerstag, 20. März 2008
Ein Comité für die Kathedrale in Mekka war schon lange überfällig
Am wichtigsten wäre, daß dem Comité auch führende europäische Staatsleute beitreten.
Wir haben riesige Moscheen nicht nur in Rom, sondern sogar in bayerischen Dörfern.
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#12   LandorganistII   15:33:40 | Donnerstag, 20. März 2008
@Rübe
Diese Seite lebt doch erst dadurch, dass einige den Tradis täglich in die Parade fahren. Stellen Sie vor, hier herrschte Friede-Freude-Eierkuchen! Dann wären die Katholiban wohl unter sich, wie langweilig. Aber halt, auch dann käme es zu Flügelkämpfen und Anfeindungen. Insofern überschätzen Sie sicher meine Kritik.
Aber mal ehrlich: Sie halten sich doch sicher nicht hier auf, um in einen theologischen Diskurs mit anderen Interessierten, gleich welcher Couleur, zu treten, oder? Das kann ich mir bei Ihnen nicht vorstellen.
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#11   Rübezahl   14:18:18 | Donnerstag, 20. März 2008
LandorganistII
So findet jeder das Seine hier – ist doch wunderbar.
Wenn kreuz.net jedoch in so besonderem Maße zu Ihrem Amusement – und somit auch zu Ihrem seelischen Wohlbefinden – beiträgt, sollten Sie konsequenter Weise weniger kritisieren und mehr öffentlichen Dank zollen :-) -finden Sie nicht auch?
Oder haben Sie die Hoffnung auf Besserung noch nicht ganz aufgegeben – bedenken Sie jedoch, es würde sich dann aber auch Ihr gratis Amusementfaktor schmälern … ein Teufelskreis.
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#10   LandorganistII   13:39:44 | Donnerstag, 20. März 2008
@Rübe
Oh ha, jetzt haben Sie mich aber erwischt, was? Nun, ich nutze diese Seite eigentlich nur, um mich zu amüsieren. Solche Exoten wie sie dieses Forum beherbergt findet man allenfalls noch in den städt. Zoos. Aber auf Dauer ist mir dort der Eintritt zu teuer. Hier hab ich den Nervenkitzel ganz umsonst. Bei meinem schmalen Organistensalär darf man diesen Faktor nicht unterschätzen. Wenn ich gute Satire sehen will, kommt +net aber sicher nicht in die engere Auswahl.
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#9   Rübezahl   13:30:32 | Donnerstag, 20. März 2008
schlechte Satire
LandorganistII.
„Satire will gekonnt sein. Dafür ist diese Seite intellektuell zu schwach ausgestattet. Hier reicht es vielleicht gerade zu solchen Albernheiten, wie wir sie in der genannten Überschrift lesen können.“
… zu schwach für Satire … mangelhaft intellektuell … gerade mal Albernheiten …
… und trotzdem kommen sie zu Scharen, die Leser, und tummeln sich sogar noch bei den Kommentaren, nicht nur einmal, sondern immer wieder …
… auch Sie, Landorganist, mit ca. 1.500 (!) Kommentaren hier auf dieser Seite.
Sie scheinen insofern ja eine ganz besonders große Affinität hin zu solchen Albernheiten zu besitzen :-) .
Wenn ich persönlich etwas nur als „Albernheit“ ansehe, hat es für mich nämlich ziemlich schnell ausgedient.
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#8   LandorganistII   13:18:43 | Donnerstag, 20. März 2008
@mandy
Satire will gekonnt sein. Dafür ist diese Seite intellektuell zu schwach ausgestattet. Hier reicht es vielleicht gerade zu solchen Albernheiten, wie wir sie in der genannten Überschrift lesen können.
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#7   Dr. Christoph Heger   11:30:03 | Donnerstag, 20. März 2008
@Borinius: Wie kommen Sie auf die Idee,
ich sei geeignet, irgendetwas an die Bischöfe weiterzuleiten? Zumal in einer Sache, von der ich kaum etwas verstehe?
MfG
Christoph Heger
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#6   Dr. Christoph Heger   10:50:24 | Donnerstag, 20. März 2008
Eine Kathedrale in Mekka –
das hätte was!
Vielleicht sollte man den Saudis die Entscheidung für eine Kirche in Mekka dadurch erleichtern, daß man ihnen klar macht, daß die Kaaba in den Jahrzehnten vor „Mohammed“, will sagen bevor sie islamisch wurde, eine Kirche war – vielleicht nicht gerade eine Kathedrale, aber eine Kirche immerhin.
MfG
Christoph Heger
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#5   Sozialkatholisch   10:40:18 | Donnerstag, 20. März 2008
@ mandy
Was soll an diesem ernsten Thema denn Satiere sein?
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#4   mandy   10:35:35 | Donnerstag, 20. März 2008
@Seligsprechung Johannes Paul II.
Warum gibt sich kreuz.net nicht endlich als Satireseite zu erkennen? Dann haben solche Überschriften wenigstens einen Sinn.
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#3   möchtegern-kathole   10:26:23 | Donnerstag, 20. März 2008
@Gunsenum
Mir ging es vorhin an sich gar nicht um das Latein. Natürlich haben Sie Recht, der liebe Gott versteht alle Sprachen.
Aber der Mensch macht den Unterschied. Um den Alltag zu verlassen, ist es hilfreich, auch die Alltagssprache zu verlassen. So wie man sich zum Gebet gerne in die Kirche begibt, nicht ins Büro, auch wenn Gott das Gebet im Büro auch versteht.
So geht der Mensch aus dem Alltag zum Zelt Gottes, streift alle irdischen Dinge ab und taucht ein in Sein Reich. Alles Unreine soll draussen bleiben. Alle Sorgen – man legt Sie Gott zu Füßen, er hilft. Alle Trübsal, er tröstet. Alle Probleme, Er löst sie. Alle Geschäftigkeit der Telefonate und Emails.
So ist es verständlich, dass diese beiden Patres auch die Alltagssprache der unreinen Dinge, Sorgen, Trübsal, Probleme, Telefonate, Emails usw. abstreifen und eine eigene Sprache für Ihr Gespräch mit Gott verwenden.
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#2   Gunsenum   09:56:48 | Donnerstag, 20. März 2008
Den gleichen Effekt…
…hätte ein Stundengebet auf Deutsch gehabt. Der liebe Gott ist polyglott und ist auch unserer Muttersprache sicher nicht unmächtig.
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#1   möchtegern-kathole   09:48:45 | Donnerstag, 20. März 2008
Ewige Anbetung
Habe gestern 2 Patres bei Ihrem lateinischen Stundengebet zugehört – beide im Wechselgesang. Nicht lange aber doch, in einer Kirche, abends, abseits jeden Trubels – nur die beiden und der liebe Gott im geöffneten Tabernakel. Auch wenn es nur 2 Patres waren und nicht ein ganzes Kloster, wohnt diesem alten Gesang ein Mysterium inne. Man versteht dann, dass ein Priester ganz in seiner spirituellen Berufung aufgehen kann – dass es sein Wesen geworden ist, den Trubel dieser Welt hinter sich zu lassen und Gott zu suchen, die irdischen Kleinigkeiten aufzugeben, für das Himmelreich.
„Dein Reich komme“ – und zwar heute hier und jetzt, nicht morgen oder übermorgen.
Das heisst nicht, dass die beiden weltfremd wären – wenn irdische Probleme schmerzen werden die schon auch behandelt.
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