Eine deutsche Rundfunkstation verteidigte mit ungewollt lustigen Formulierungen die bisherige Theologie und hat verkündigt, daß der Vatikan ein Heer von Exorzisten auf die Menschheit loslassen will. Mit von der Partie: Pater Franz Schmidberger.
Pater Franz Schmidberger wird im ‘Südwestrundfunk’ diskutieren.
(kreuz.net) Der deutsche ‘Südwestrundfunk’ wird heute abend um 20.15 in der Sendung ‘Quergefragt’ zum
Thema „Traditionalisten im Aufwind. Exorzisten und lateinische Messe: Mit dem Papst zurück ins Mittelalter?“
diskutieren lassen.
Quergefragt ist eine Talkshow, die sich mit Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft
befaßt und jeweils am Mittwoch ausgestrahlt wird.
In der Vorstellung der Sendung erklärt der Rundfunk
ungewollt, daß „viele Kritiker von Joseph Ratzinger“ sich heute „in seinen [sic] schlimmsten Befürchtungen
bestätigt“ fühlten.
Der deutsche Papst wolle die katholische Kirche „nicht modernisieren“, sondern
„erzkonservativ“ ausrichten – schabloniert der Sender weiter.
Dafür spreche, daß Benedikt XVI. die
lateinische Messe „wieder belebt“ habe:
„Die Gemeinde spielt dabei praktisch keine Rolle mehr. Der Pfarrer
steht mit dem Rücken zu den Gläubigen und hält alleine Zwiesprache mit Gott. Außerdem enthält die
lateinische Messe am Karfreitag eine Fürbitte für die Bekehrung der Juden.“
Der Sender rekapituliert
auch die Theologie, wie sie angeblich vor Benedikt XVI. gültig war:
„Bisher galt, daß Juden als »ältere
Brüder der Christen« nicht missioniert werden müssen.“
Schockiert habe der Papst auch die evangelischen
Christen: „Anstatt die Ökumene weiter zu entwickeln, bescheinigte der Vatikan der evangelischen Kirche
vor kurzem, daß sie keine echte Kirche sei.“
Der Höhepunkt dieser Entwicklung: „Die Tatsache, daß
sogar die Teufelsaustreibung durch ein Heer von Exorzisten eine Renaissance erleben soll, läßt manchen
Gläubigen an seiner Kirche verzweifeln.“
Dann stellt der Sender folgende manipulative Arbeitsfragen:
• Muß, wer an Gott glaubt, auch an den Teufel glauben? • Schließt der Papst mit der lateinischen
Messe Gläubige aus? • Bremst er die Ökumene? • Warum riskiert er den Konflikt mit den Juden?
Die
Gesprächsrunde ist so zusammengesetzt, daß die vom Sender zur Verteidigung vorgesehene Karikatur nicht
in Gefahr kommen wird.
Die vier Teilnehmer sind Heiner Geißler, Horst Herrmann, Andreas Englisch und
Pater Franz Schmidberger.
Heiner Geißler (77) ist ein altliberaler Linkskatholik und ehemalige CDU-Generalsekretär.
In seiner Jugend war er auch eine Zeitlang Scholastiker bei den Jesuiten.
Horst Herrmann (67) ist ein
abgefallener Priester und ehemaliger Professor für Kirchenrecht in Münster. 1981 trat er aus der Kirche
aus.
Andreas Englisch (44) ist Vatikanist der deutschen Boulevardzeitung ‘Bild’
Pater Franz Schmidberger
(61) wird als Mathematiker und Distriktoberer der „ultraorthodoxen Vereinigung Sankt Pius X.“ in Stuttgart
vorgestellt. Er wurde offensichtlich als Feigenblatt-Diskussionspartner eingeladen.
Die Taktik des Senders
ist offensichtlich: Wer den Papst oder den katholischen Glauben verteidigt ist ein Lefebvrist.
Außerdem
kann er im Verhältnis 1:4 gegen die anderen anreden. Bände spricht auch die Tatsache, daß der Sender
keinen Vertreter der deutschen Bischofskonferenz eingeladen hat.
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@Galaetea: Sind die regulären Bischöfe etwa nicht ausschließlich dem katholischen Glauben verpflichtet,
oder etwa einem katholischen und einem nicht-katholischen Glauben gleichzeitig? Beides geht nicht! Man
ist entweder katholisch oder man ist es nicht.
zu lesen war hier einmal – seit langem – eine relativ sachliche Auseinandersetzung. Die Atheisten hatten
Urlaub, schon weil sie nichts beizusteuern haben, jedenfalls inhaltlich. Natürlich kann ein P. Schmidberger
anders und besser argumentieren, weil er von deutschen Bischöfen frei ist, nur der kath. Lehre verpflichtet.
So muss er auch nicht herumeiern, wenn es um Glaubensinhalte geht, wie die Hölle, den Teufel etc. – er
spricht doch nur aus, was im Katechismus der kath. Kirche steht. Und das die Hölle leer ist, das glaubt
ja nicht einmal ein Herr Geißler. In diesem Sinne: gesegnete Ostern.
Ja, wenn das so ist …! Die Priesterbruderschaft kannte ich bisher nicht; habe mich erst einmal kundig
gemacht. Alle, die Pater Schmidberger zu Recht lobten, ja, sogar wie „golfi“, einen guten katholischen
Priester nannten, lobten also einen Exkommunizierten!! Ja, wenn das so ist… … dann muss Rom diese
Bruderschaft schnell wieder aufnehmen und …einige deutsche Ställe ausmisten; am besten dort beginnen,
woher die stärksten Interventionen kamen Schmidberger beim SWF wieder auszuladen. Es ist ja möglich,
dass der Grosse Vorsitzende a.D. selbst dort in der Runde sitzen wollte. Das wär’s dann gewesen: Alle
nur wider den tierischen Ernst: Friede, Freude, Eierkuchen. Wenn die Stallreinigung o^/ der Heilige Geist
nicht schafft, sollten wir es ruhig einmal mit der Gottesmutter versuchen: Mater perfectam habebit curam.
:(3
@Ideologiefeind: Die Lehre der Kirche ändert sich in einem Dogma niemals „Der Katechismus hat sich doch
ebenfalls von früher scheinbar unerschütterlichen Dogmen der Kirche getrennt.“ Dann können es auch
keine Dogmen gewesen sein.
#103 carolusmagnus 17:01:02 | Freitag, 21. März 2008
Ist der Himmel auch leer? Einen inhaltlichen Aspekt der Sendung herausgegriffen: „Historisch-kritische
Methode“: wenn jeder „Theologe“ auf eigene Faust – ohne Rücksicht auf das Lehramt der Kirche – Passagen
der Heiligen Schrift in ihrer Authentizität bezweifelt, dann bleibt in der Konsequenz nichts mehr vom
katholischen Glauben übrig, der nur in seiner Geamtheit existiert, dann kann sich jeder selbst seinen
eigenen Glauben „basteln“ – sollte aber ehrlicherweise auf die Bezeichnung „katholisch“ verzichten. Alles
ist dann fraglich, jede Diskussion aber auch nutzlos. Schriftstellen über Exorzismus im NT oder die Existenz
der Hölle, von der Christus im NT oft spricht – je nach Belieben dieser „Theologen“ alles Märchen? Die
Hölle leer? „Heulen und Zähneknirschen“, wovon im NT die Rede ist – alles nur Phantasie? Sollte der
barmherzige Gott die Menschen, die ihn hassen und die nicht in seine Anschauung gelangen wollen, gegen
ihren freien Willen dazu zwingen? Im Credo heißt es „…judicare vivos et mortuos…“ – wozu die Mühe
des Richtens – um im Himmel die für alle überreichlich vorhandenen Sitzplätze zu verteilen? Diese „Theologen“
schleusen dann auch alle Verbrecher der Menschheitsgeschichte mit in den Himmel hinein, auch die, die
sie hier auf Erden noch „verteufeln“. Oder haben sich diese „Theologen“ schon soweit vom katholischen
Glauben entfernt, daß sie insgeheim glauben, daß der Himmel auch leer ist?
Golfi hat Recht, die kath. Kirche bräuchte viel mehr gute Priester . Aber leider glauben viele Priester
nicht mehr an die Wahrheiten.und verkünden eine „Allheils-Religion“, in der Hölle und Teufel nicht mehr
vorhanden sind.
Heiner Geisler, einfach Null, er hat sich selbst disqualifiziert. Alle Achtung vor dem Pater, leider hat
die kath. Kirche zu wenig solche starken Vertreter.
Also dass Pater Schmidberger den Geißler auf seinen Unglauben angesprochen hat ist vollkommen ok und
vor allem im Vergleich zu den Beleidigungen, die Geißler von sich gegeben hat, sanft. Dass Pater Schmidberger
da drin sitzt und sich Geißlers Geheuchel einfach so anhört, das wäre kein Verhalten eines Nachfolgers
Christi gewesen.
Noch ein paar Dinge will ich sagen. 1. Zunächst stimmt es schon, dass die Sendung insgesamt irgendwie
zum Wegwerfen ist. Die paar sachlichen Einschübe von Schmidberger wirkten irgendwie wie Perlen, die man
auf den Misthaufen wirft. Allerdings muss man bedenken, dass da auch viele interessierte Zuschauer da
waren (sei es im Saal oder am Bildschirm), die diese Perlen vielleicht gefunden und abgewaschen haben.
2. Leser Benedikt hat sicher Recht, wenn er sagt, dass, als Schmidberger der Frage der Moderatorin auswich
und stattdessen Geißler wegen seiner Höllenleugnung ansprach, die Sache hätte schief laufen können.
Es war sicherlich Gottes Fügung, dass die Moderatorin eingegriffen hat und Schmidberger dann ganz diszipliniert
auf die Frage eingegangen ist. 3. Zu dem Milliarden Christen: Davon habe ich leider nichts gehört. Ich
hatte Hunger und holte mir ab und zu was zu essen. Dafür waren Geißlers Monologe eine gute Gelegenheit;
ich empfand sie als willkommene Sendepausen zum Essenholen. 4. Bestellte Klatscher: Ich finde es irgendwie
traurig, dass sich die Zuschauer so sehr von den bestellten Klatschern zum Mitklatschen animieren ließen.
Es ist bekannt, dass in jeder Sendung Klatscher sitzen, die für Stimmung zum richtigen Zeitpunkt zu sorgen
haben. Dass sie jedes Mal bei der Nazi-Keule klatschten (Hitler Teufel austreiben, Reichskonkordat mit
der Kirche), zeugt vom Niveau dieser Veranstaltung.
#98 carolusmagnus 21:05:05 | Donnerstag, 20. März 2008
Spiegel unserer Zeit Als echter langjähriger Fernsehabstinenzler – als Kind die Überdosis TV-Konsum
gehabt – habe ich mir die Sendung doch noch auf der SWR-Site angesehen. Mit etwas Abstand zum Fernsehkonsum
fällt es vielleicht noch mehr auf, wie sehr das ein Spiegel unserer Zeit ist: Keiner kommt richtig zu
Wort und kann ausreden, alle reden dazwischen – einschließlich fachlich inkompetenter Moderatorin – die
Zeit für alles zu knapp bemessen. Ausdiskutiert wird nichts, da kommt schon das nächste Thema, oder
die nächste Frage würgt alles ab. Scheinbar wird das auch nicht als störend empfunden. Eine bunte Mixtur
von nicht fundierten Behauptungen und haarsträubenden Ansichten, garniert mit einigen vermeintlich „fossilen“
Relikten katholischer Lehre aus scheinbar vergangenen Zeiten. Häresie und Wahrheit wild gemischt, Klischees,
Selbstdarstellung, Maskerade – ausgerechnet Geißler in der Verkleidung eines Möchtegernpfarrers – dazwischen
noch ein schriller Ausschnitt aus dem Michel-Film eingeblendet – man fühlt sich wie bei einer geistigen
Achterbahnfahrt mit doppeltem Tempo. Und dann irgendwann, mittendrin – wie ein Fallbeil – endlich fällt
die erlösende Klappe. Fazit: 45 Minuten verlorene Zeit…
@Rübezahl @Zwobbel Ich brauche die Sendung nicht gesehen zu haben, denn ich beziehe mich auf h i e r
vorgebrachte Zitate, die angeblich von Heiner Geißler stammen. Sollten diese Zitate falsch sein (Geißler
über die leereHölle), kann ich nichts dafür. Zum Katechismus und der Bewertung einzelner Bibelzitate:
Wo früher eine strikte Auslegung durch das Lehramt erfolgt ist, gibt es heute durchaus interpretatorische
Freiräume. Das mag von Ihnen als Relativismus beschimpft werden. Ich nenne es Willen zur Modernisierung.
Rübezahl: Lesen Sie nicht nur den Katechismus in der 93er-Fassung, sondern vergleichen Sie mit den (unzähligen)
früheren Fassungen. Auch Sie können die Unterschiede feststellen. Aber ein bisschen Mühe müssen Sie
sich schon geben!
Sendung Die Sendung habe ich für Zeitverschwendung gehalten. Es war ein einziges Durcheinanderquatschen
mit einer Moderatorin, die mit dem Thema völlig überfordert war. Keines der angepackten Themen wurde
wirklich so diskutiert, dass für den Zuschauer ein Gewinn daraus entstanden wäre. Schmidberger muss
ich auch meinen Respekt zollen, er hat sich gut gehalten, wurde zum Glück unterbrochen, als er Geislers
Glauben thematisieren wollte (dergleichen hat im Fernsehen nichts zu suchen). Mit Geisler konnte ich nichts
anfangen. Seine Thesen fand ich äußerst wirr, außerdem scheint er die Kirche für eine Art Hilfsorganisation
zu halten, die zufällig auch einen spirituellen Kern hat. Englisch schoß einige Male dazwischen, als
es zu absurd wurde, war deswegen ganz brauchbar (ein Priester wie Schmidberger hätte sich so nicht aufführen
können). Erstaunlich fand ich, dass es trotzdem häufiger einen Konsens zwischen den Diskutanten gab.
Vermutlich war es auch zuviel Inhalt, um es in so kurzer Zeit zu besprechen.
#93 Stephanus 17:36:45 | Donnerstag, 20. März 2008
Schmidtberger bei Johannes B. Kerner Wenn man das hier so liest, dann kommt mir die Frage: Hätte Hw.
P. Schmidtberger bei einem Moderator Kerner das Ende der Sendung im Studio überhaupt erleben können?
So gesehen ist doch alles wunderbar glatt gelaufen und wie man hier an fast 100 Beiträgen(in sehr kurzer
Zeit) sehen kann, hat die Sendung auch ihre Berechtigung. Sie wird ja noch 2mal (zweimal) wiederholt da
ist dann noch viel Raum für weitere wunderschöne Beiträge hier auf kreuz-net.
@Doriano:Ich fürchte bloß, dass der SWR Schmidberger nicht mehr einladen wird. Dazu hat sich Schmidberger
zusehr als Fehlgriff herausgestellt. Er wurde halt den Erwartungen des SWR überhaupt nicht gerecht und
hat zudem die Moderatorin blamiert. Diese hatte ja von nichts eine Ahnung.
@Burgorus Ihre Wertung unterschreibe ich voll und ganz. Es wäre eine tolle Sendung gewesen nur mit P.Schmidberger
und Professor Herrmann alleine. Dann wäre die Moderatorin fast überflüssig gewesen. Aber in diesem
Falle war sie notwendig, um diesen Hühnerhaufen Geißler und Englisch in Schach zu halten. Vor allem
die „Milliarden von Christen“ haben es mir besonders angetan. Schön, wenn dem mal so wäre. Ich glaube
allerdings nicht, daß der Himmel mal eines Tages wg. Überfüllung geschlossen wird. Und wenn Heiner
der Geißler nicht wenigstens 2-3mal auf sein Katholischsein hingewiesen hätte, wäre man von alleine
nicht drauf gekommen.
Meine Wertung Nach Güte geordnet: 1. Schmidberger 2. Professor Hermann 3. die Moderatorin 4. Geißler
5. Englisch Ja, Englisch, war für mich die größte Enttäuschung, seine ständigen Versuche, den Papst
etwas modernistischer erscheinen zu lassen und sein unmögliches Dazwischenquatschen erschienen mir noch
schlimmer als Geißlers langweilige 68er Ideologie. An diesen Mist ist man schon zusehr gewöhnt als dass
es einen davor noch ekeln könnte. Ich kann sowas nur noch mit Humor nehmen. Obwohl ich von Schmidberger
viel erwartet habe, hat er meine Erwartungen übertroffen. Es ist dem zugegebenermaßen überforderten
protestantischen Fremdkörper einfach nicht gelungen, Schmidberger in die radikale Ecke zu schieben. Im
Gegenteil, sie musste sich von Schmidberger belehren lassen, über das protestantische Steckenpferd, die
Bibel, und darüber, dass das Nichtkirchesein der Protestanten von Levada aufgewärmt worden ist. Sie
konnte einem fast ein bisschen leid tun, obwohl ihre gemeinen Fragen eine gewisse Abstrafung verdient
haben. Wirklich professionell wirkte nur Schmidberge. Als er (wie erwähnt) aufgefordert wurde, über
die Protestanten loszuziehen, hat er den Papst verteidigt („war Levada“) und ganz lieb (mit etwas schelmischen
Gesicht; er freute sich wohl, dass der Abstempel-Versuch der Moderatorin misslingt) von der Rückkehr
der Lutheraner ins Vaterhaus gesprochen. Schmidberger hat erwähnt, dass viele Priester wg. Ritusverbots
an gebrochenem Herzen gestorben sind. Das mag so manchen wachrütteln.
Unnötig Das Beste an dem ganzen Beitrag sind die einleitenden Worte von P.Schmidberger. Wie gewohnt sachlich
und pragmatisch. Danach hätte man eigentlich die Klappe zu- machen können. Heiner der Geißler verneint
die Existenz der Hölle – da ist wohl der Wunsch Vater des Gedanken. Andreas Englisch – wie gewohnt aufgedreht,
als ab er gewisse verbotene Substanzen zu sich genommen hätte. Prof.Herrmann – kam wie P.Schmidberger
zu wenig zu Wort, als daß man sich über ihn eine Meinung hätte bilden können. Insgesamt: Unnötige
Sendung und für das Thema (eigentlich ja zwei) zu kurz und die Bestzungsliste tendenziös – halt öffentlich-rechtliches
Fernsehen. HW. Konrad Sterninger hat eigentlich noch gefehlt und Andreas Englisch raus.
Erstaunlich, Ideologiefeind, erstaunlich! Erstaunlich, dass man 15 Zeilen über etwas schreiben kann,
was man überhaupt nicht gesehen hat! Selig sind die, die nichts zu sagen haben und davon absehen, das
auch noch zu beweisen! o^/ Also, ich habe die Sendung gesehen: Der Herr Dr. Geißler hat geschwätzt,
ihm ließ man mit Abstand die längste Zeit. Er schwätzte nach alter Politikermanier publikumswirksam
mit ständigen persönlichen Angriffen auf die Runde, den Papst und den ganzen Erdkreis. Hat er das denn
immer noch nötig? Sollte mal lieber wieder seinen Gleitschirm auspacken! Dass Herrn Englisch von der
„Bild“ der Hut des zornigen jungen Mannes oft zu hoch ging, ist nur verständlich bei diesem ständigen
Gebabbel. Den beiden „Abgefallenen“(wie fein der SWF das zusammengestellt hat!!), ob Ex-Kath-Professor
oder Ex- Priester, hafteten in ihren Reden immer noch ihre Wortbrüchigkeiten an. So wurde, die eigentlich
gegen die Katholische Kirche konzipierte Sendung, für einen Siegeszug des Traditionalisten Schmidtberger,
der ruhig und sachlich klare Positionen bezog, die zutiefst römisch – katholisch waren, nichts anderes!
Dum vitant stulti vitia, in contraria currunt. Kann ja der „Jesuitenschüler“ bei Horaz nachlesen!
Zuerst einmal Danke für den Link so konnte ich mir die Sendung anschauen. Der Herr Geißler hat mir überhaupt
nicht gefallen, erst erzählt er das man Hitler den Teufel hätte austreiben sollen, dann erzählt er
das die Hölle leer ist. Da frage ich mich warum man Hitler den Teufel hätte austreiben sollen wenn er
jetzt ja sowieso im Himmel ist und vielen zum vorzeitigen Genuss des Paradieses geholfen hat. Diese Widersprüche
müssten doch jedem zeigen das diese modernistische Theologie in sich schon ein Widerspruch ist. Der Herr
Englisch sagte am Anfang das er keine Ahnung hat und das hätte er bei seinem ungezügelten Redeschwallen
berücksichtigen sollen. Der ehemalige Priester und der Pater Schmidtberger haben bei mir einen sehr guten
Eindruck hinterlassen und eine Diskussion nur zwischen den beiden wäre wohl sehr interessant geworden.
an den Ideologiefreund „Der Katechismus hat sich doch ebenfalls von früher scheinbar unerschütterlichen
Dogmen der Kirche getrennt.“ Wo? Nennen Sie konkret eine dogmatisch fixierte Aussage, die zu einem Zeitpunkt
definiert wurde und deren Definition zu einem anderen Zeitpunkt aufgehoben wurde. (Tip: Stichwort „depositum
fidei“) „Längst sind biblische Aussagen, die mit unseren Gesetzen unvereinbar sind („Die Frau darf in
der Gemeinde nicht sprechen“ u.ä.), auch kein Bestandteil der rel. Lehre mehr.“ Nicht jeder Satz der
Bibel beeinhaltet ein Dogma! Und Sie dürfen auch nicht jeden Unsinn den irgendwelche Modernisten unter
Berufung auf einen frei erfundenen „Geist des Konzils“ verzapfen, nun als Aufhebung der kirchlichen Lehre
ansehen. Deswegen drängt ja Benedikt XVI. auf die Hermeneutik der Kontinuität, statt des Bruches. Zusatz:
„DAS“ Konzil meint eines unter Dutzenden, nämlich das Vaticanum II. Dieses wird zum Superdogma erhoben,
gegen dessen eigene Aussage undogmatisch sein zu wollen. Das ist ähnlich wie mit dem „wertneutralen“
Staat, der mit allem was er hat, den Wert der Wertneutralität verteidigt und damit die behauptete Neutralität
verläßt. Oder es gibt auch Leute die sagen, sie hätten keine Ideologie. Und doch sind sie so ideologisch,
für die Ideologie, nach der Ideologie falsch sei, missionieren zu gehen. Sie verteidigen die Wahrheit
das es keine Wahrheit gibt usw…
Lieber Ideologiefeind, Geißler darf natürlich jede Meinung vertreten, die er für vernünftig hält.
Nur wenn er sie öffentlich äußert, sollte er zu dem Thema auch etwas zu sagen haben. Das war gestern
ganz offenkundig nicht der Fall. Nicht seine Meinung ist das Ärgernis, sondern, dass er das Publikum
mit seiner Inkometenz beim Thema Hölle, Satan, Besessenheit und Exorzismus und seinen Plattheiten langweilte,
ja durch uneingesehene, großmäulige Dummheit provozierte.
Geißler zum Papst! Wieso das denn? Weil er sooooooooo überzeugend war! 1. Er glaubt nicht an die Hölle,
oder es mag sie ja geben, aber dann ist keiner drin! Das war doch überzeugend und ködert die jungen
Leute! 2. Er ist katholisch, das Evangelium mit seinen Teufelsaustreibungen ist aber nur nachträgliches
Machwerk. Ja, solche Evangelien werden die Leute wieder in die Kirche ziehen! 3. Er ist einfach genial.
Man hätte Hitler den Teufel austreiben sollen. Ja wohl, anstatt derzeit die jetzt umherirrenden Teufel
aufzuscheuchen und wegzujagen, halte man sich doch einfach an denen der Vergangenheit schadlos. Das tut
niemanden mehr weh, und so folgen wir Christus nach, denn auch Christus hat in der Vergangenheit Teufel
ausgetrieben. So einfach können Lösungen sein! Lieber Ratzinger, ernennen Sie doch einfach Geißler
zu Ihrem Nachfolger; keiner ist so genial wie er und bringt den Glauben, vor allem das Evangelium, so
sympathisch rüber wie er.
Ideologiefeindliche Katechismus-Kenntnisse ideologiefeind: „Der Katechismus hat sich doch ebenfalls von
früher scheinbar unerschütterlichen Dogmen der Kirche getrennt.“ Jeder Schuster sollte bei seinen Leisten
bleiben, gell …
#80 CampoSanto 13:27:15 | Donnerstag, 20. März 2008
Bewrtungen Ich kann kaylet nur zustimmen. Und man sollte die Sendung tatsächlich gesehen haben,um die
Beiträge der Sendungsteilnehmer gestern als auch der Forenteilnehmer hier zu „bewerten“. Mit „Ideologien“
kann ich selbst überhaupt nichts anfangen, deshalb bin ich auch gestern abend ohne Voreingenommenheit
vor dem TV gesessen. Was Heiner Geißler dabei abgeliefert hat, war Peinlichkeit pur. Bei Herrn Englisch
konnte man es ja noch seinem spätpubertären Elan zuschreiben. Bei Herrn Geißler erinnerte es mich eher
an präsenilen Starrsinn. Er redete ständig von den Millionen und Milliarden (!!) Katholiken und Christen,
die dadurch aus der Kirche vertrieben würden. (Seltsame Argumentation, wenn man da mal den Kirchenbesuch
der letzten 30 Jahre gegenrechnet.) Total überrascht war ich von P. Schmidberger. Ruhig, sachlich, logisch,
freundlich, bestimmt… Als absoluter Nicht-Anhänger der Pius-Bruderschaft kann ich da nur sagen: HUT
AB. Der Mann ist nicht nur überzeugter Priester und Theologe, anscheinend hat er als diplomierter Mathematiker
eben gelernt, wie man 2 und 2 methodisch und logisch zusammenzählt, und nicht wie Herr Geißler, der
Quantitäten allein auf Zeitgeist und Mainstreaming reduzierte. Prof. Hermann war ebenfalls sehr sachlich.
Aber er erschien mir auch ambivalent in seinem Denken, denn seine Kirchen- und Papstkritik, die er nur
subtil zum Ausdruck brachte, stand im völligen Gegensatz zu seiner fast schwärmerischen Erinnerung an
die „alte“ Liturgie (Primiz, Sprache, usw.)
@Kaylet: Beobachten Sie doch mal die Entwicklung des Katholizismus und die Bibelexegese! Ihr Toleranzbegriff
läuft auf die völlige Entdifferenzierung hinaus. Im Grunde wollen Sie damit die Kirche zerstören, weil
Sie es nicht hören können, dass eine kleine Minderheit Ihnen ins Gewissen redet? Sie reden mir nicht
ins Gewissen, pardon! Meine ethischen Grundsätze beziehe ich aus anderen Quellen und diese sind für
mich nachvollziehbarer, als die von Ihnen so hochgehaltenen. Zu Ihrer Kritik an Geißler: Als Katholik
darf er Ihrer Meinung nach nicht an der Darstellung der Hölle zweifeln. Unsinn! Der Katechismus hat sich
doch ebenfalls von früher scheinbar unerschütterlichen Dogmen der Kirche getrennt. Längst sind biblische
Aussagen, die mit unseren Gesetzen unvereinbar sind („Die Frau darf in der Gemeinde nicht sprechen“ u.ä.),
auch kein Bestandteil der rel. Lehre mehr. Ihrer Meinung nach ist ein guter Gläubiger derjenige, der
sich devot duckt und ein Hinterfragen von Aspekten seines Glaubens vermeidet. Bitte, Sie können in dieser
Position verharren, aber Sie können es einem Geißler (und Millionen anderer Katholiken) nicht verbieten,
Fragen zu stellen und zu unbequemen Antworten zu kommen. Sie leiden offenbar darunter, dass Geißler keine
Angst vor der Drohkulisse „Hölle“ hat und gönnen ihm seine Sichtweise nicht. Ihre Waffe ist dann der
Verweis auf die vermeintl. „göttliche Wahrheit“. Das ist schwach. Niemand kennt diese Wahrheit wirklich.
So, wie niemand wirklich weiß, ob ein Gott existiert. Glaube war noch nie ein Beweis für irgendetwas-
außer für Manipulierbarkeit.
#78 Stephanus 13:23:34 | Donnerstag, 20. März 2008
Liebesnacht, dann liegt es an Ihnen uns hier die Wahrheit auszubreiten!!! Fangen Sie unter Aufdeckung
aller Quellen sofort damit an. Vielen Dank im Vorraus
#77 Mildret M 13:18:06 | Donnerstag, 20. März 2008
Gleiches Recht für alle Ich frage mich was dieser Artikel soll??? Ein Forum, in dem auf sachliche Informationen
auch weitestgehenst verzichtet wird, sollte sich nicht anmaßen mit dem Finger auf andere Medien zu zeigen.
(besonders nicht mit dieser Überschrift, da hier nichts anderes gemacht wird)
#76 Stephanus 13:03:31 | Donnerstag, 20. März 2008
Wiederholung u.a.: Karsamstag : 13.00 Uhr auf ARD Eins-Extra!!! Urs-von-Baltarsars-Zeiten diskutiert.
Natürlich ist es auch für gestandene Christenmenschen schwer zu ertragen, daß man plötzlich da steht
wo Finsternis und Zähneklappern den Ton angeben. Vielleicht ist man ja schon unterbewußt zwar, aber
immerhin, schon ziemlich weit dem Zeitgeist verfallen, der einem ständig einlullllddddd, es gibt keine
Hölle!!!! Und ein Heiner Geißler mit seinen merkwürdigen Ansichten muß kommen um einen aus diesem
selbstgerechten Schlaf aufzuschrecken???? Dabei ist das Höllenthema doch ein recht einfaches: Dabei dürfen
wir zuerst einmal all die vielen Millionen Meinungen vergessen, die an der Lehre Jesu Christi vorbeireden!
Nur wenn die Lehre Jesu Christi stimmt, dann stimmt auch die Lehre der von ihm gegründeten Kirche! Wenn
sie nicht stimmt (!), dann ist auch das Geschreibsel hier: Umsonst! Stimmt sie aber, dann gibt es den
freien Willen, der jeden Menschen befähigt (leider auch verführt) sich freiwillig für das Gute, für
das Positive, für das Wollen des Schöpfergottes zu entscheiden, hier mitzutun, mitzutun, damit das positive
Werden seine Vollendung findet! Er kann aber dem Willen Gottes auch widerstehen, dann gilt für ihn: Wenn
ich Gott widerstehen will, dann will ich ihn auch nicht in meiner Nähe haben!! Dann will ich Gottferne =
Hölle! Dann muß ich froh sein, das es Hölle gibt! Wo sollte ich sonst hin? Darum kann die Hölle nicht
leer sein!!! Sorry Heiner, denk noch mal drüber nach, bitte!
@ideologiefeind Sie begehen erneut den Grundfehler aller Toleranzideologen: Natürlich ist es Herrn Geißler
unbenommen, an die Hölle nicht zu glauben, er kann sich ein Handtuch an die Backe nähen und den Großen
Manitu anrufen. Alles erlaubt. Aber, er ist dann nicht mehr katholisch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Und das
regt uns eben auf: Herr Geißler stellt sich als Katholik vor, mehr noch als der authentische Ausleger
des Glaubens und die anderen als Spinner. Und das geht eben nicht, dem muss energisch widersprochen werden,
weil es hier um die göttliche Wahrheit geht. Stellen Sie sich vor, ein Mitglied des Taubenzüchtervereins
stellt in der Öffentlichkeit die These auf, Taubenzüchten sei doch eine überholte und dumme Sache,
viel besser sei es doch, Hamster zu züchten. Darum müsse der Verein für Hamsterzüchter geöffnet werden,
ja die Hamsterzüchter seien die besseren Mitglieder. Allerdings bleibt der alte Name (Zur Goldenen Taube
e.V.)und die alte Satzung (Ziel des Vereins ist die Züchtung von Tauben) bestehen. Ist die Gegenwehr
gegen eine solche feindliche Übernahme intolerant??? Ihr Toleranzbegriff läuft auf die völlige Entdifferenzierung
hinaus. Im Grunde wollen Sie damit die Kirche zerstören, weil Sie es nicht hören können, dass eine
kleine Minderheit Ihnen ins Gewissen redet???????? Mal darüber nachdenken und umkehren. Christus ist
über Umkehrer sehr froh und schließt sie in sein Herz.
Oh: Herr Geißler kritisiert und kreuz.net-Gläubige gehen die Wände hoch Erstaunlich. Ich habe die Sendung
leider nicht gesehen, aber die Reaktionen hier sind dennoch interessant. Wie können Menschen, die angeblich
tief in ihrem Glauben verwurzelt sind, denn so erschüttert sein, wenn jemand ein anderes Bild der Hölle
hat? Geht ihr auch so an die Decke, wenn jemand behauptet „Kaffee schmeckt nicht“, obwohl er euch doch
mundet? Ihr seid sehr leicht reizbar- ein Vorwurf, den ihr ständig anderen macht, die sich gegen religiöse
Thesen (religiöse Wahrheiten gibt’s für mich nicht) zur Wehr setzen. Ist Euer Glaube nicht stark genug,
um über einen Heiner Geißler und seine Ansichten hinwegsehen zu können? Darf der Mann seinen Standpunkt
nicht äußern? Dürft ihr gegen alle mögliche losschwadronieren, aber darf umgekehrt niemand an vermeintlichen
Dogmen rütteln? Lernt Demokratie und Toleranz, dann werdet ihr mit dem Leben und mit euch leichter fertig.
Euer Gott hat bestimmt nix dagegen.
Schlimmster Hetzer seit Goebbels Schon Willy Brandt – über den man sicherlich denken kann, was man will –
bezeichnete Heiner Geißer seinerzeit als den schlimmsten Hetzer seit Goebbels. Wer die Sendung gestern
abend um 20.15 Uhr verfolgt hat, musste feststellen, dass Herr Geißler seit jenen Tagen nichts dazu gelernt
hat. Schlimm genug, dass man diesen ehemaligen Jesuitenschüler zu einer Talkshow einlädt, in der ja
immerhin ernste Themen diskutiert werden sollen. Pater Schmidtberger ist trotz der ungebremsten Verbalattaken
des Herrn Dr. Geißler ruhig und sachlich geblieben. Ich bin sicher, dass er noch manches Gebet für die
rechtzeitige Bekehrung des einstigen christdemokratischen Generalsekretärs einlegen wird.
Es macht betroffen … … mit welcher Arroganz und Selbstgefälligkeit Geißler seine wirklich dümmlichen
Ansichten zum besten gibt. Es erscheint unerträglich, mit welcher Überheblichkeit er seine eigenen unhinterfragmaren
Dogmen aufstellt und der Wissenschaftsgkäubigkeit verfällt. Wer nicht seiner Meinung ist und der Lehre
der Kirche folgt, gilt als unaufgeklärt und „vorwissenschaftlich“. Aber eines gibt zumindest Anlass zu
Hoffnung: Geißler gehört eindeutig zu einer aussterbenden Species. Solchabgebrühten Modernisten wird
man bei der Generation der unter 40-Jährigen wohl kaum mehr finden. @ Dani California Der +-net- Artikel
ist erstmal wieder zum schreien … Der kreuz.net-Artikel gibt inhaltlich nur das wieder, was die Redaktion
der Sendung „Quergefragt“ verlauten ließ. Vor kurzem????? Also ich weiß ja nicht, was man für ein hiesiges
Zeitgefühl hat. Ich kann mich da an ein Dokument der Glaubenskongregation (Dominus Iesus) aus dem Jahre
2000 erinnern, in dem von Teilkirchen gesprochen wird. Es gibt da ein neueres Dokument vom letzten Sommer,
auf das hier Bezug genommen wurde: www.dbk.de/…ueber_die_kirche.pdf
Talkshow Teil2 Der deutsche Papst wolle die katholische Kirche „nicht modernisieren“, sondern „erzkonservativ“
ausrichten – schabloniert der Sender weiter.Dafür spreche, daß Benedikt XVI. die lateinische Messe „wieder
belebt“ habe: ÄCHZ … jawoll, die alte Leier mal wieder … zurück ins Mittelalter, keine Kondome,
keine Pille, kein Abendmahl für wiederverheiratete Geschiedene, keine Schwulenehe und diese ganze Sch …
zum 127. mal durchgekaut. Nachtlaterne hat das kürzlich erst super auf den Punkt gebracht, leider bekomme
ich das jetzt nicht mehr so ganz zusammen: Diese ganze primitive Zeitgeistbeknierei bringt die Kirche
nicht weiter. Schon klar, was die ganze Meute, die den Papst dafür verurteilt, bei den oben genannten
Themen nicht einzuknicken unter „modernisieren“ versteht. Gott möge den Heiligen Vater schützen. Er
ist ein starker Papst, der dem ekelhaften Zeitgeist glücklicherweise nicht nachgeben wird. :)3 :)3 :)3
(sprach Geißler darauf an, wie er Katholik sein könne und nicht an die Hölle glauben. Daraufhin Geißler,
er glaube an sie, jedoch sei sie leer). Da wird er sich eines Tages mal ganz schön langweilen … Wer
Geißler noch ernst nimmt, ist selber schuld. Dieser Möchtegernkatholik hat doch schon seit zig Jahren
jede Gelegenheit genutzt, gegen Joseph Ratzinger zu wettern. Und ich denke, das war auch der einzige Grund,
in dieser Sendung seinen geistigen Unrat abzulassen … traurig, zu mehr langt’s halt dann doch net beim
Heinerle …
Schüttel! Geißler?????????? Lieber Schüttel! Was war denn an den Statements des Herrn Geißler sachlich?
Er hat doch schon auf das erste sehr sachlich und nüchtern vorgetragene Statement von Pater Schmidtberger
mit ätzender Kritik reagiert und es wiederholt als „Schwachsinn“ bezeichnet. Geißler hat sich – mal
wieder – als Giftpilz erwiesen, der meint, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben und Vertreter anderer
Meinungen mit verbaler Gewalt niederknüppeln zu dürfen. Ich war zwischendurch in Versuchung, den Fernseher
auszuschalten und mich einem guten Buch zu witmen, bin dann aber doch drangeblieben. Wie gesagt: Pater
Schmidtberger hat sehr gut, ruhig und sachlich argumentiert, der abgefallene Priester war – zumindest
in seinem Diskussionsstil – ebenfalls ruhig und sachlich. Englisch hat sich redlich abgemüht, die vielen
Halbwahrheiten über diverse Sachverhalte ins rechte Licht zu rücken, wenn er sich auch insgesamt aufgeführt
hat, wie eine Jahrmarksfigur. Lob Pater Schmidtberger!
Talkshow Teil1 Leider habe ich diese Diskussion aufgrund mangels TV-Heft (wie Ihr schon so schön geschrieben
habt, es läuft ja echt meist nur Dreck) verpasst. Ebenso Maischberger irgendwann diese Woche: Die Gäste
einschließlich Abtprimas Notker und unserm allerbesten Eugen D. waren überfordert von einer ihrerseits
überforderten Talkmasterin und einem dümmlichen Provokateur. Stinkt mir eigentlich, diesen Almauftrieb
nicht gesehen zu haben. Onkel Drewermann macht mal wieder eine Tournee durch Deutschlands Talkshows …
Wohl das Taschengeld ausgegangen … hüstel … Entschuldigung, ich möchte ihm nichts unterstellen …
Und nun zu „Quergefragt“: Der +-net- Artikel ist erstmal wieder zum schreien … Schockiert habe der
Papst auch die evangelischen Christen: „Anstatt die Ökumene weiter zu entwickeln, bescheinigte der Vatikan
der evangelischen Kirche vor kurzem, daß sie keine echte Kirche sei.“ Vor kurzem????? Also ich weiß
ja nicht, was man für ein hiesiges Zeitgefühl hat. Ich kann mich da an ein Dokument der Glaubenskongregation
(Dominus Iesus) aus dem Jahre 2000 erinnern, in dem von Teilkirchen gesprochen wird. Und was Herr Luther
im 16. Jahrhundert angezettelt hat, ist bekannt, also wüsste ich nicht, was gegen den Begriff „Teilkirche“
sprechen sollte.
Geißler, Herrmann, Schmidberger waren alle prima und vertraten sachlich und vernünftig ihre unterschiedlichen
Standpunkte. Absolut daneben war der ewig unterbrechende und keuchende BILD-Reporter Englisch. Nicht genannt
wurde die Sekte „Legionäre Christi“, deren Gründer des sexuellen Missbrauchs überführt wurde und die
die seltsamen und gefährlichen Exorzismus-Kurse durchführt und anpreist. Wunderbar treffend der Satz
von Herrmann: Bendeikt XVI. ist der schwächste Papst seit Pius IX.
#65 Nachtlaterne 22:51:11 | Mittwoch, 19. März 2008
Deine Werke „Du hast dich an mein Gebot gehalten, standhaft zu blei-ben; daher werde auch ich zu dir halten
und dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über die ganze Erde kommen soll, um die Bewohner
der Erde auf die Probe zu stellen. Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit kein anderer deinen
Kranz bekommt. Wer siegt, den werde ich zu einer Säule im Tempel Gottes machen, und er wird immer darin
bleiben. „ Offenbarung 3/ 10-12 „Ich kenne deine Werke. Du bist weder kalt noch heiß. Wärest du doch
kalt oder heiß! Weil du aber lau bist, we-der heiß noch kalt, will ich dich aus meinem Mund aus-speien.
Du behauptest: ich bin reich und wohlhabend, und nichts fehlt mir. du weiß aber nicht, daß gerade du
elend und erbärmlich bist, arm, blind und nackt.“ Offenbarung 3/15-17
#63 Nachtlaterne 22:20:27 | Mittwoch, 19. März 2008
Über 30 mal spricht Jesus warnend von der Hölle für unbußfertige Seelen, öfter als das gesamte Alte
Über 30 mal spricht Jesus warnend von der Hölle für unbußfertige Seelen, öfter als das gesamte Alte
Testament. „Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch – das heißt
kein Götzendiener – erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes. Niemand täusche euch mit leeren
Worten: All das zieht auf die Un-gehorsamen den Zorn Gottes herab. Habt darum nichts mit ihnen gemein! „
Epheser 5
@Rübezahl: Wenn man Heiner G… über theologische Fragen reden hört, dann fragt man sich immer, wie
so jemand sich jahrzehntelang als vermeintlich intelligenter Vordenker der CDU halten konnte …
Heiner, der Geißler … Heiner, der Geißler … … bekommt – in Bezug auf die Sendung – den inoffiziellen
Modernisten-Orden verliehen – dümmlich-grandioser kann man wider-katholische Theorien kaum darstellen.
Und dabei hat er sich ja nur auf breitem Mainstream bewegt – typisch für einen Politiker: er sagt das,
was die überwiegende Mehrheit hören will … wahrer wird’s dadurch aber nimmer.
#60 Nachtlaterne 22:02:51 | Mittwoch, 19. März 2008
Der Prphet Micha Verschwunden sind die Treuen im Land, kein Redlicher ist mehr unter den Menschen. Alle
lauern auf Blut, einer macht Jagd auf den andern. Sie trachten nach bösem Ge-winn und lassens sich gut
gehen: Die hohen Beamten for-dern Geschenke, die Richter sind für Geld zu haben, und die Großen entscheiden
nach ihrer Habgier – so verdrehen sie das Recht. Noch der Beste unter ihnen ist wie eine Distel, der Redlichste
ist schlimmer als Dornengestrüpp. Doch der Tag deiner Bestrafung kommt; dann werden alle bestürzt sein.
Traut eurem Nachbarn nicht, verlaßt euch nicht auf den Freund! Hüte deinen Mund vor der Frau in deinen
Armen! Denn der Sohn verachtet den Vater, die Tochter stellt sich gegen die Mutter, die Schwiegertochter
gegen die Schwiegermutter; jeder hat die eigenen Hausge-nossen zum Feind. Ich aber schaue nach dem Herrn,
ich warte voll Vertrauen auf Gott, meinen Retter. Mein Gott wird mich erhören. Micha 7/2-7
ebenfalls ein Fazit Es sollte ein Hass-Sendung gegen die Kirche werden, das scheiterte aber am Format
von Schmidberger und an der Sachlichkeit Hermanns. Die Moderatorin und Geißler waren sichtlich überfordert
mit dem Thema. Jedem, der diese Sendung gesehen hat, ist klar: Diese Leute, die uns und die Kirche in
Deutschland beherrschen, haben absolut nichts zu bieten. Schmidberger war sehr stark und überzeugend.
Sein Glaubensbekenntnis hat mich (kein Piusanhänger) berührt. Englisch, obwohl Bild-Zeitungsredakteur
und nicht sehr wissend, dennoch diesen dümmlichen Geißler überlegen. Man ist sich einig, die alte Messe
war schöner. Wenn das keine Aussage ist!!!Die Moderatorin wechselt daraufhin gleich das Thema, da hier-
entgegen der Absicht- keine Stimmungsmache gegen die Kirche möglich ist. Am Schluss die Wahrheitsfrage,
die Geißler und die Moderatorin mit Verweis auf die Dinge, die „die Menschen eigentlich interessieren“,
abgewehren. Selten wurde deutlicher, wie diese Kirchenfeinde wirklich über andere Menschen denken, sie
nicht einmal für fähig halten, sich dafür zu interessieren, was nun wahr ist. Denkwürdig o^/
Vollkommen untervertreten (ich habe die Sendung nicht gesehen, aber:) Katholen haben ihre Schutzengel
dabei – damit war es nicht 1:4, sondern 100:4. Also hätte die Bischofskonferenz ruhig einen Vertreter
entsenden können – 100:5 wäre ja auch ok gewesen.
Spontanrezension Ich bin kein Anhänger der Priesterbruderschaft – nach der Sendung muss ich aber sagen:
Respekt! Pater Schmidberger hat einen hervorragenden Eindruck gemacht, besonnen und klug geantwortet,
souverän Fallen umschifft, Präzision und Wahrhaftigkeit in die Diskussion gebracht und zuweilen schlagfertig
reagiert. Hut ab. Die Sendung war überhaupt erstaunlich unschädlich – auch weil selbst die linkesten
Spinner-Katholiken angesichts der komplett kenntnisfreien evangelischen Moderatorin gar nicht anders konnten,
als erstaunlich „katholisch“ zu sein. ALLE haben die alte Liturgie verteidigt und gelobt – wer hätte
das gedacht! Und Schmidberger hat Geißler zu einer wenigstens kleinen Korrektur seiner Irrlehre „es gibt
keine Hölle“ provoziert. Alles in allem kein Grund zur Aufregung – das ist nicht schlecht gelaufen.
#55 pangelingua 21:24:28 | Mittwoch, 19. März 2008
@mandy [kursiv]Heiner Geißler ist ein engagierter katholischer Christ, dem man weiß Gott keine Häresie
und kein Schismatikertum nachsagen kann:[kursiv Wenn Sie die Sendung eben gesehen haben und diese These
nun immer noch vertreten, dann haben Sie sich zumindest geistig aus der katholischen Kirche verabschiedet.
Geißler mag ja ein kompetenter und kritischer Sozialpolitiker sein, aber seine Beiträge heute abend
zum Thema waren echt unter aller Kanone. Dass Andreas Englisch ein guter Kenner des Vatikan und ein großer
Verehrer des Papstes Johannes Paul II. war, ist unbestritten. Seine Beiträge in der Sendung waren durchaus
gut, leider geht ihm immer sein Temperament zu sehr durch. Aber sein Engagement ist bewunderswert. Die
beiden anderen Teilnehmer haben auf jeden Fall, trotz z.T. sehr unterscheidlicher Standpunkte, durchaus
konstruktive Beiträge abgeliefert.
Fazit Pater Schmidberger: o^/ Höflich, solide, der einzige, der Heiner Geißler gestellt hat (sprach
Geißler darauf an, wie er Katholik sein könne und nicht an die Hölle glauben. Daraufhin Geißler, er
glaube an sie, jedoch sei sie leer). Und vor allem der einzige, der über Jesus Christus gesprochen hat,
nämlich dass die Exorzismen auf Jesus zurückgehen und er nur eine Kirche gestiftet hat. Auch sein Bekenntnis,
dass für die kath. Kirche Jesus der König ist, den wir lieben, war sehr schön und bewegend im Vergleich
zu den Hasstiraden wider Papst und Kirche, die Geißler von sich gab. Englisch: Verteitigte nicht den
Papst in seinen Entscheidungen, sondern schämte sich für den Exorzismus und versicherte, der Papst sei
für die Ökumene und gegen den Exorzismus der Anneliese Michel gewesen. War übrigens sehr aufgedreht
und hat sich von Geißler medial aufs Glatteis führen lassen. Schmidberger als einziger pro-Katholik
wäre besser gewesen. Herrmann: Sachlich, aber theologisch eben nicht katholisch. Geißler: Nach ihm
gibt es weder Teufel noch Hölle. Er sei aber dennoch katholisch. In der zweiten Hälfte der Diskussion
hält er seinen Mund, da er von der lat. Messe keine Ahnung hat. Jedem Katholik, egal ob bisher FSSPX-kritisch
oder nicht, muss spätestens nach dem Anschauen dieser Diskussion klar sein: Es gibt nur die gesamte katholische
Tradition oder ein Allversöhnungsgutmenschentum. CHRISTUS VINCIT
Schade, dass das Großmaul Geißler … soviel Sendezeit für sich und sein leeres Gescwätz brauchte.
Was Schmidberger über Mara unterm Kreuz sagte, war schon interessant. Er wirkte insgesamt sehr stark.
Englisch kam sehr sympathisch rüber. Dass sein Gegenüber ihn inhalts- und begründungslos dafür scholt,
dass der Bild-Journalist BXVI verteidigt, zeigte seine Schwäche. Also ein klarer Sieg für die Herren
die zur Rechten der Moderatorin saßen.
Triumph der Tradition! Besser konnte es gar nicht mehr laufen! P. Schmidberger: Jesus Christus ist für
uns allles! Die (protestantische) Moderatorentante wusste gar nicht, worum es geht. Geissler hat sich
wie üblich de facto exkommuniziert. Der abgefallene Priester hat sich auf die Seite Pater Schmidbergers
geschlagen! Englisch hat die Amtskirche gegen die weltweit grassierende Seuche der Dummheit (Geisslers)
verteidigt! Allein schon die Einblendung der FSSPX unter dem HW. Pater wird uns interessant machen für
viele. Einfach köstlich!
Seltsam, das alles… Man ist erstaunt, Journalist Englisch steuert gute Informationen bei, Horst Herrmann
argumentiert erstaunlich konzise, Geisler redet sich (wie üblich) um Kopf und Kragen und dieser „Herr“
Schmidberger? Naja – O-Ton: Maria opfert unter dem Kreuz ihren Sohn (mit)?! Das ist dann die Ofertheologie,
die es seit dem II. Vatikanum angeblich nicht mehr gibt? Wenn das dann die Eucharistietheologie der röm.-kath.
Kirche sein soll? Grusel pur würde ich mal sagen…
Schmidberger natürlich! Korrektur: Schmidberger statt Schmidhuber. Ich kenne auch jemand namens Schmidhuber;
da kann schon mal so eine Verwechslung vorkommen.
Schmidmayer! Burgorus: „Wenn es stimmt, dass die Amtskirche eingegriffen hat, damit Schmidhuber ausgeladen
würde, was lernen wir dann daraus? Der SWR ist immer noch anständiger und fairer als diese masonischen
Steine der Amtskirche! Im Internet ist allerdings Schmidhuber noch nicht ausgeladen.“ Der Schmidhuber
war auch noch nicht einmal eingeladen!
@bonifaz „bonifatius: Kampagne gegen Rom – Daß das Deutsche Fernsehen antikatholisch eingestellt ist,
ist nichts neues. Zu den Dreien Geißler, Hermann und Englisch hätte noch gut ein Zollitsch oder Lehmann
oder ein Jude (Englisch?) gepaßt, womit eine „Los von Rom“ – Werbekampagne für die Deutsche Katholische
Kirche perfekt gewesen wäre.“ „bonifatius: @Schönborn: Kotau gegenüber dem jüdischen Establishment
Lieber Kardinal Schönborn, schade, daß sie nicht vor 60 Jahren Kardinal in Wien gewesen sind. Sie hätten
sich Meriten verdienen können. Doch ihren heldenhaften Mut könnten sie jetzt gegen den Zeitgeist beweisen,
indem sie gegen den Kindesmord im Mutterleib dem Establishment mit donnernden Worten ihre Meinung sagen.“
„Vorschlag – Der jüdische Historiker soll doch dem Pab(?)st einen Vorschlag unterbreiten, wie und was
er in der nächsten Zeit arbeiten soll. Vielleicht konvertiert er auch, wenn die Karfreitagsfürbitten
andächtig von den Zelebranten gebetet werden. Zweifle nur, daß dies der Fall ist.“ „Oder wäre das ein
Vorschlag: Daß unser Gott und Herr ihre Herzen verdunkle, damit sie (nämlich: die Juden) Jesus Christus
n i c h t erkennen, den Heiland aller Menschen.“ Aus Dir spricht ein richtiger Nazi-Judenhasser.
Ausladung von Schmidhuber? Wenn es stimmt, dass die Amtskirche eingegriffen hat, damit Schmidhuber ausgeladen
würde, was lernen wir dann daraus? Der SWR ist immer noch anständiger und fairer als diese masonischen
Steine der Amtskirche! Im Internet www.swr.de/…8/1csa6zu/index.html ist allerdings Schmidhuber noch
nicht ausgeladen.
Kampagne gegen Rom Daß das Deutsche Fernsehen antikatholisch eingestellt ist, ist nichts neues. Zu den
Dreien Geißler, Hermann und Englisch hätte noch gut ein Zollitsch oder Lehmann oder ein Jude (Englisch?)
gepaßt, womit eine „Los von Rom“ – Werbekampagne für die Deutsche Katholische Kirche perfekt gewesen
wäre.
Dt. Bischöfe fast verschlafen! Aber Spass beiseite: In der Anmoderation der Sendung „quergefragt“ im
Nachmittags-SWR wurden soeben nur drei Gäste (-Schmidberger) vorgestellt. Musste der „ultrakonservative“
Gast etwa inzwischen absagen? Mich hätte es auch gewundert, wenn die modernistische deutsche Amtskirche
mit ihren guten Kontakten zum SWR nicht eingegriffen hätte. War doch klar, dass die TV-Redaktion in masonischer
Treue zu ihren episkopalen „Mitbrüdern“ einen öffentlichen Auftritt Hw. Schmidbergers, mit dem einzig
und allein nur die FSSPX und der wahre katholische Galuben gewinnen konnten, absagen musste.
Das Problem ist nicht die FSSPX! PiusXII.: „…nur würde Benedikt XVI. diesen Zustand lieber heute als
morgen ändern. Das Problem ist nicht die FSSPX, das Problem sind die liberalen Bischofskonferenzen, allen
voran die deutsche.“ 1) „Das Problem“ ist ganz im Gegenteil sogar (!) allerforderst die verkürzte und
(in gewissen Punkten) de facto falsche (!) Haltung der FSSPX in Bezug auf bestimmte kircheninterne Fragen!
2) Bei gewissen FSSPXlern (nicht bei allen!) muss man fast schon von einem Zustand der Verblendung sprechen –
Die FSSPX unterwirft sich seit Jahrzehnten keinem konkret greifbaren Jurisdiktionsprimat – außer dem
eigenen – die negativen Radikalisierungsfolgen sind deutlich sichtbar – und der Teufel lacht … 3) Das
Ressentiment gegen die FSSPX ist bei der französischen Bischofskonferenz noch viel größer als bei der
deutschen – stellt doch die FSSPX v.a. in Frankreich (in Bezug auf die absolute Zahl der katholischen
Messopfer-Teilnehmer) eine ernst zu nehmende „Konkurrenz“ dar! 4) >>die alte Messe, „das“ Anliegen Lefebvres<< –
nicht korrekt! DAS Anliegen L. war die Tradition der Kirche; das „alte“ Messopfer war nur EIN Teil hiervon.
Tja, Rübezahl, nur würde Benedikt XVI. diesen Zustand lieber heute als morgen ändern. Das Problem ist
nicht die FSSPX, das Problem sind die liberalen Bischofskonferenzen, allen voran die deutsche. Die ganzen
Verurteilungen der FSSPX haben doch alles nichts gebracht; im Gegenteil, die alte Messe, „das“ Anliegen
Lefebvres, ist nunmehr frei und obendrein festgestellt, daß sie nie verboten war. Sehen Sie, Rom hat
das Problem, von seinen ganzen Verurteilungen wieder runterkommen zu müssen. Und daß nun im deutschen
TV ausgerechnet das FSSPX-Urgestein Schmidberger den Papst verteidigen muß – also, ich finde, das hat
doch was!
Lieber taizebesucher, ob das in den Kräften Heiligen Vaters steht… Aber Spass beiseite: In der Anmoderation
der Sendung „quergefragt“ im Nachmittags-SWR wurden soeben nur drei Gäste (-Schmidberger) vorgestellt.
Musste der „ultrakonservative“ Gast etwa inzwischen absagen?
#38 taizebesucher 16:00:19 | Mittwoch, 19. März 2008
Der Papst Also,wenn das ganze Heer Linkskatholiken,linker Medien usw.meint der Papst mache alles falsch,dann
bin ich sehr beruhigt.Beunruhigen würde mich wenn die Medien den Papst loben würden!Möge uns der Heilige
Vater noch lange erhalten!
Runter mit den Scheuklappen PiusXII: „Nanana, Benedikt, runter mit den Scheuklappen! … Zunächst bestreitet
doch niemand mehr ernsthaft, daß die FSSPX in der Kirche steht. Am allerwenigsten P. Benedikt XVI.“ Am
allerwenigsten bestreitet Benedikt XVI. ferner auch, dass alle Kleriker der FSSPX von ihrem Amt suspendiert
sind.
Bruder Theophil Gut gut… als Kind hab ich das Fernsehen auch geliebt, das ist wahr. Aber das ist ja
kein Grund für Sie, sich „Dreck“ anzusehen, der ins Wohnzimmer „gespült“ werde. Ob und was da „gespült“
wird ist ja Ihre Entscheidung. Ich mache es mittlerweile so, dass ich mir Filme, die ich sehen möchte,
auf DVD besorge oder aus dem Internet hole. Legal selbstverständlich. Und Informationen über das Weltgeschehen
sind im Internet ja auch verfügbar. Ein Freund von mir macht das bei seinen (zugegebenermaßen noch sehr
kleinen) Kindern auch so: Er hat einen Fernseher mitsamt DVD-Player, und besorgt für seine Kleinen anschaubare
Filme und Serien auf DVD. Wenn diese größer sind, dann kanns jedoch sein, dass sie „echtes Fernsehen“
wünschen. Aber das kann man ja dann sehen, wenns soweit ist.
@ Benedikt Als Disktriktsoberer der FSSPX kann er gar nicht auf Ausgleich hinaus, das wäre völlig unglaubwürdig.
Das könnte eben nur ein Vertreter von einer innerkirchlichen Organisation. Nanana, Benedikt, runter mit
den Scheuklappen! Zunächst bestreitet doch niemand mehr ernsthaft, daß die FSSPX in der Kirche steht.
Am allerwenigsten P. Benedikt XVI. Und weshalb sollte er in der Debatte nicht glaubwürdig den Papst gegen
die Angriff der Linken verteidigen können? Natürlich kann er das. Denn die Linken greifen den Papst
ja wegen Sachen an, die er genauso sieht wie die FSSPX. Insofern kann er sehr wohl die Position des Papstes
vertreten und es eben an dem Abend unterlassen, die Differenzen zwischen FSSPX und B16 ausführlich darzulegen
(würde eh’ keiner begreifen).
Maischbergers Talksendung gestern Abend Wer die gestrige Schwatzrunde Maischbergers gesehen hat, in der
es mal wieder irgendwie um Gott ging, sollte seine Erwartungen an den heutigen Abend sehr niedrig veranschlagen.
Auch gestern wurde dem Zuschauer nicht erklärt, dass der Papst gar nicht anders könne, als ein wahres
Zeugnis des Evangeliums abzulegen. Statt dessen wurde B XVI in die rechte Ecke hineinphantasiert. Rückschrittlich,
was er zu gleichgeschlechtlichen Ehe sagt, erzkonservativ in Sachen Liturgie und Ökumene, ein halber
Antisemit in Sachen Judenmission. Die Gäste einschließlich Abtprimas Notker und unserm allerbesten Eugen
D. waren überfordert von einer ihrerseits überforderten Talkmasterin und einem dümmlichen Provokateur.
@ Kurt Zurzeit muss ich noch mit Protesten meiner Kinder rechnen, die aber auch immer mehr und mehr merken,
dass die 77 Wiederholung der Wiederholung nur mässig spannend ist. Besser wäre es, wenn der marode Kram
von selbst zusammenbricht und nur noch ein Testbild sendet.
@ Bruder Theophil Von mir aus könnte man das Fernsehen abschaffen…damit würde man GEZ Gebühren sparen
und eine Menge Dreck vor der Tür behalten können, der sonst ins Wohnzimmer geschwemmt wird. Ich würde
nichts, aber auch gar nichts vermissen. Machen Sie es doch! Werfen Sie Ihren Fernseher weg. Wer oder was
hindert Sie daran? Genau das habe ich schon vor einem Jahr gemacht – und vermisse in der Tat nichts.
Von mir aus könnte man das Fernsehen abschaffen… …damit würde man GEZ Gebühren sparen und eine
Menge Dreck vor der Tür behalten können, der sonst ins Wohnzimmer geschwemmt wird. Ich würde nichts,
aber auch gar nichts vermissen.
Aufregen bevor es los geht… Hallo, ich koennt mich schon aufregen bevor es los geht: Hier der Link zur
Sendung: www.swr.de/…8/1csa6zu/index.html Die Zusammensetzung der Gaeste (warum muss die Alte Messe
ausgerechnet durch die FSSPX repraesentiert werden???) laesst nichts Gutes erwarten. Dazu kommt Frau Hlauschkas
bekannter Charme… Nun, warten wir ab…dennoch der Pressetext des SWR („Traditionalisten“, „Was hat
der Papst gegen die Juden/Karfreitag“, „Papst gegen evangel. Kirche“ usw) ist eeindeutig gegen unseren
Heiligen Vater eingestellt. Liebe Katholiken! Schreibt E-Mails an den SWR und protestiert !!!
#28 Florian Geyer 14:23:23 | Mittwoch, 19. März 2008
der Geist der Böses will doch gutes schafft. Das könnte sich anhand dieser Diskussion wieder mal bewahrheiten.
Englisch und Schmidberger… mit den beiden haben sich die „Redakteure“ wohl die falschen zum Verarschen
ausgesucht und der Schuss geht vielleicht nach hinten los. Hoffen wirs.
@ Pius XII Er könnte das wohl leicht erkennen, wahrscheinlich hat er es auch längst erkannt. Die Frage
ist vielmehr, ob er darauf reagieren kann. Als Disktriktsoberer der FSSPX kann er gar nicht auf Ausgleich
hinaus, das wäre völlig unglaubwürdig. Das könnte eben nur ein Vertreter von einer innerkirchlichen
Organisation.
@ Benedikt Keiner der beiden ist zu einer vernünftigen Verteidigung des Papstes in der Lage. Indem die
päpstliche Politik mit der Figur des radikalen Schmidberger verbunden wird soll sie vor den Augen der
Zuschauer madig gemacht werden. Benedikt, Sie haben m.E. exakt die Absicht der Redaktion erkannt. Die
Frage ist nur, ob es P. Schmidberger gelingt, das zu durchschauen und entsprechend zurückhaltend zu argumentieren.
Denn dann würde er den Spieß umdrehen und die Bruderschaft könnte sich als die authentischen Papst-Anhänger
verkaufen – die angereisten deutschen Links-Katholiken sähen dann schön doof aus. Insofern hat Burguros
recht. Wir sollten für P. Schmidberger drei Ave Maria (auf Latein!) beten, damit er heute die richtige
Tonlage trifft.
#24 Florian Geyer 13:43:13 | Mittwoch, 19. März 2008
hoffentlich macht Schmidberger nicht den Riesenfehler und attakiert den Papst. Englisch ist treu und charakterlich
in Ordnung, ausserdem ein medienprofi, er könnte somit die 2 Neotheologen locker in der Pfeiffe rauchen.
Wird hochinteressant.
Tradionalisten im Aufwind? Traditionalisten – was sind das denn für böse Leute in der Kirche? Ach so,
Traditionalisten sind Leute, die… …den Glauben nicht nach eigenen Bedürfnissen basteln …an alle
Sakramente glauben …nicht für alle Allahs sind …Gott für Speis und Trank danken …Vater und Mutter
ehren …selbst und mit ihren Kindern beten …dafür eintreten, dass der Gesetzgeber die Hilflosesten
nicht entsorgen darf …Werte nicht so verbiegen, dass sie in jede Perversion passen …Gott auch zumuten,
dass er straft …die Hölle nicht abgeschafft haben …den tridentinischen Ritus würdiger finden …den
Altar und nicht die Schau wieder im Mittelpunkt des Gottesdienstes sehen wollen …den Priester als Berufenen
sehen wollen …gegen die Entfernung der Kreuze sind …für fromme aber nicht mediengeile Bischöfe beten
@ Burgorus Dann weiß ich von Englisch, dass er ein Bekehrter Papstanhänger geworden ist. Ich kann mir
nicht vorstellen, dass er den Papst schlecht zu machen beabsichtigt. Na wunderbar: Auf der einen Seite
treten also als Verteidiger auf: Andreas Englisch, der vielleicht ein Papstanhänger ist, was aber über
seine religiösen Ansichten noch recht wenig aussagt. Eine theologische Argumention wird er nicht bringen
können, zudem beschränkt sich seine Anhängerschaft auf den Papst als Popfigur. Etwas anderes braucht
ihn als Boulevardjournalisten auch nicht zu interessieren. Pater Schmidberger, Distriktoberer einer mit
Rom im Streit liegenden Bruderschaft von suspendierten Klerikern. Keiner der beiden ist zu einer vernünftigen
Verteidigung des Papstes in der Lage. Indem die päpstliche Politik mit der Figur des radikalen Schmidberger
verbunden wird soll sie vor den Augen der Zuschauer madig gemacht werden.
Ein Gebet für P. Schmidberger Es sollte, wer Zeit hat, für P.Schmidberger beten, dass ihm die richtigen
Worte über die Lippen kommen. Die Fragesteller werden sicherlich versuchen, ihn in eine gewisse Schablone
zu schieben.
Chance und Risiko Pater Schmidberger wird sicherlich die Rolle des Buhmanns zu übernehmen haben. Bleibt
nur zu hoffen, dass er nicht den Papst von der anderen Seite her angeht. Genau so! Die Regie hat den Pater
als Buhmann vorgesehen, durch den dann der Papst diskreditiert werden soll. Damit hat P. Schmidberger
aber auch eine Riesenchance: Wenn er sich nicht provozieren läßt und unaufgeregt seinen Glauben in sympathischer
Art und Weise bekennt, dann wird die FSSPX mit dem Papst, der ja hohes Ansehen genießt, assoziiert. M.a.W.:
Dann kann die Bruderschaft den Papst für sich in Anspruch nehmen. Insofern hängt heute viel an der Form
des Papstes. Gott mit ihm!
Auftritt der Tradition Auch ich hoffe auf eine interessante Veranstaltung. Wieso sollte denn Pater Schmidberger
in eine Falle tappen – er ist ein intelligenter Priester der Tradition? Ausserdem muss er aufgrund der
Souveränität des Schismas ja nicht Stellung zur derzeitigen Ausrichtung der Kirche nehmen. Die Vertreter
der modernistischen Konzilskirche werden wahrscheinlich Andreas Englisch und vielleicht noch Heiner Geissler
bilden. Allein schon die Teilnahme des Hw. Paters auf einer solchen TV-Bühne ist ein Riesennsieg! Den
abgefallenen Kleriker wird er eh ignorieren.
Semper aliquid haeret. Ich stehe der Sache positiv gegenüber. Erstens gehört es sich, dass das deutsche
Fernsehen sich am Mittwoch der Karwoche als das offenbart, was es ist, nämlich Verräter des Christentums
und seines Vertreters, des deutschen Papstes, des Herrn aus den eigenen Reihen. Es hat ja auch Judas seinen
Herrn am Mittwoch vor der Kreuzigung verraten. Dann weiß ich von Englisch, dass er ein Bekehrter Papstanhänger
geworden ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er den Papst schlecht zu machen beabsichtigt. Pater
Schmidberger wird sicherlich die Rolle des Buhmanns zu übernehmen haben. Bleibt nur zu hoffen, dass er
nicht den Papst von der anderen Seite her angeht. Ansonsten gilt: Wenn auch das, was er sagen wird, Buhrufe
auslöst: „Semper aliquid haeret.“ („Etwas bleibt immer hängen.“) Der Erfolg der Sendung bemisst sich
nicht nach dem, was die Leute eine Stunde danach denken, sondern was sie in Jahren oder gar Jahrzehnten
noch wissen. Und im Laufe der Zeit wird so mancher sich an das von Schmidberger Gesagte in anderem Lichte
erinnern.
kreuz.net Stimmungsmache statt Information Liebe Leute von kreuz.net, bevor die Sendung im SWF um die
zweifelhaften Änderungen im Pontifikat erst begonnen hat, wißt Ihr schon, daß sie manipulativ ist.
Von den Teilnehmern ist z.B. Andreas Englisch ein ausgesprochener Kenner des Vatikan und ein glühender
Verehrer Johannes Paul II. Heiner Geißler ist ein engagierter katholischer Christ, dem man weiß Gott
keine Häresie und kein Schismatikertum nachsagen kann. Für diese letztgenannte Gruppe kann ja der eingeladene
Franz Schmidberger als Vertreter der Sekte der Piusbruderschaft antreten, der sicher die eingeschlagene
Richtung des jetzigen Papstes für ansatzweise richtig aber noch nicht weitgehend genug hält. Warum es
außerdem schlecht sein soll, in eine solche Diskussionsrunde jemanden einzuladen, der „von außen“ (s)ein
Licht auf das bisherige Pontifikat wirft, erschließt sich mir nicht. Also alles in allem verspricht die
Sendung informativ und spannend zu werden.
Feigenblatt? Inwiefern soll dieser Herr Schmidberger ein Feigenblatt für was auch immer sein? Im Namen
der die röm.-kath. Kirche spricht er ganz sicher nicht… Naja, und der Rest der Diskussionstruppe ist
Grusel pur – dafür werden also meine GEZ Gebühren verwendet? Schlimm, schlimm, schlimm…
Ökumene Die innerkirchliche Versöhnung mit der eigenen Tradition und die „Befreiung“ der lateinischen
Liturgie durch Benedikt XVI. ist eine Grundvoraussetzung für die Ökumene mit der Ostkirche, d.h.mit
der Orthodoxie! Je mehr die Katholische Kirche sich dem Protestantismus annähert, desto weiter entfernt
sie sich von den orthodoxen Glaubensbrüdern. Diese bedeutenden ökumenischen Anstrengungen Benedikt XVI.
werden oft völlig übersehen. Einer Einheit mit der Orthodoxie stehen in Wirklichkeit wohl weniger Hindernisse
entgegen als mit dem Protestantismus.
…„verliert Zustimmung“ In der Karwoche, die uns vom „Hosianna“ des Palmsonntags zum „Kreuziget ihn“
führt, haben wir allen Anlaß, dem Applaus dieser Welt zu mißtrauen. In einer mehrheitlich glaubensfeindlichen
Zeitgenossenschaft wären hohe und höchste Zustimmungswerte für den Papst eher ein Alarmsignal!
Kein Wunder Laut einer kürzlich veröffentlichten Umfrage, mögen nur noch 51% der Deutschen Bevölkerung
den Papst als „gut“ oder „sehr gut“ einschätzen. Das ist die Folge des Einknickens gegenüber den ewig
gestrigen Traditionalisten
Papst verliert Zustimmung Laut einer kürzlich veröffentlichten Umfrage, mögen nur noch 51% der Deutschen
Bevölkerung den Papst als „gut“ oder „sehr gut“ einschätzen. Kommentar eines Politikers: „Da muss er
sich aber anstrengen, wenn er wieder gewählt werden will“
Falsche Alternativen und unparitätische Zusammensetzung der Diskussionsrunde dienen den „modernistischen“
Kirchenfeinden zur Diffamierung der Gegenseite. Es wurde kein einziger intellektuell anspruchsvoller Diskutant
eingeladen, der die auf eine „Hermeneutik der Kontinuität“ abzielende Konzilsrezeption des Papstes verteidigen
könnte und/oder wollte. (In dieser Hinsicht ist die Zusammensetzung der Runde: 4:0 ) Eine solche Propagandaveranstaltung
dient nur der Selbstvergewisserung und -beweihräucherung der deutschen romfeindlichen Katholiken. Pater
Schmidberger wird in diesem Theater die ihm zugedachte Rolle (als Buhmann) spielen müssen – ob er will
oder nicht! Es ist bedauerlich, daß er in diese Falle tappt!