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Vor allem Politik + Falsches Geschlecht + Latein hilft gegen den Teufel + Ein Kardinal gibt nach + Ein Land ohne eine einzige Kirche
Vor allem Politik

Vatikan. Benedikt XVI. zelebrierte gestern das Oster-Pontifikalamt auf dem Petersplatz. Mehr als hundert Fernsehanstalten übertrugen die Zeremonie. Nach der Messe sprach der Papst Ostergrüße in 63 Sprachen. In seiner Osteransprach ging es vor allem um Politik. Ausdrücklich nannte der Papst die Krisengebiete Darfur, Somalia, den Nahen Osten, den Irak, Libanon und Tibet.



Falsches Geschlecht

Australien. Im Jahr 2005 wurde einem australischen Paar ein Sohn durch künstliche Befruchtung geboren. Jetzt haben die Eltern die Besamungstation verklagt. Das berichtete die britische Tageszeitung ‘Sunday Telegraph’. Der Grund: Die Mutter ist eine Überträgerin der Bluterkrankheit, die nur bei männlichen Nachkommen ausbricht. Ihr Sohn leidet an der Krankheit. Deshalb hatte sich das Paar eine Tochter gewünscht. Die Eltern fordern jetzt Schadenersatz.

Latein hilft gegen den Teufel

Deutschland. Der Erzbischof von München und Freising, Mons. Reinhard Marx, hat schon einmal vom Teufel geträumt. Das erklärte er vor der Boulevardzeitung ‘Bild am Sonntag’. Satan habe ausgesehen „wie Sie, Herr Backhaus“ – so der Erzbischof an seinen Interviewpartner. Der Teufel habe einen Geschäftsanzug mit Nadelstreifen und Krawatte getragen: „Er zog mich nach unten. Da habe ich auf lateinisch das ‘Ave Maria’ gebetet, und war wieder oben.“

Ein Kardinal gibt nach

Frankreich. André Kardinal Vingt-Trois von Paris, wird im Juni in der Pariser Kathedrale Notre Dame im Alten Ritus zelebrieren. Das gab der Pfarrer der Pariser Kirche Saint-Eugène, wo die Alte Messe zelebriert wird, am Ostersonntag bekannt. Das genaue Datum steht noch nicht fest. Kardinal Vingt-Trois galt bislang als Feind der Alten Messe.

Ein Land ohne eine einzige Kirche

„Es gibt Verhandlungen mit Saudi Arabien, um den Bau von Kirchen im Land zu ermöglichen“ – sagte er und fügte hinzu, daß im Land zwischen drei und vier Millionen Christen leben: „Wir können den Ausgang der Verhandlungen nicht voraussehen.“

Der Apostolische Nuntius für die Golfregion, Erzbischof Paul-Munjed al-Hashem, nach Angaben der US-Webseite ‘Whispers in the Loggia’.
      
19 Lesermeinungen
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#19   Peter-Pan   15:14:52 | Dienstag, 25. März 2008
@Benedikt
Man kann es aus einer unlängst veröffentlichten Studie ablesen: www.n-tv.de/922732.html?220220080735
Nur 6% der Leute haben in der Umfrage keine Meinung zum Thema gehabt. Natürlich ist das auch ein Ergebnis des medialen Trommelfeuers. Eine andere Meinung als „Abschaffung jetzt!“ bekommen die Leute ja gar nicht erst zu hören.
Okaaaay, von Millionen steht da nichts. Sie haben die Ergebnisse wohl hochgerechnet und das sollte man auch bei solch „repräsentativen“ Bevölkerungsausschnitten nicht machen.
Aber die Sache bei dieser Angelegenheit ist: Wir kennen weder die genaue Fragestellung noch den Kontext der Fragestellung. Vielleicht lautete die Frage ja: „Halten Sie Zölibat für eine vernünftige Angelegenheit?“ Das hätte ich vermutlich verneint und wäre dann in die Sparte „für Abschaffung“ geraten, obwohl mir im Grund egal ist, wie die RK das regelt.
Umfragen sind immer so eine Sache. Ihr Ergebnis hängt oft mehr von der genauen Fragestellung ab, als von der Meinung der Befragten. Man kann fast alles auf eine Weise formulieren, die die Befragten in eine bestimmte Richtung drängt. Eigentlich sollten solche Fragen entweder ganz einfach sein (das keine Zweideutigkeiten möglich sind) oder sehr speziell aber mit ausreichend vielen Antwortmöglichkeiten.
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#18   Benedikt   13:01:21 | Dienstag, 25. März 2008
@ Pan
Das wäre praktisch die gesamte volljährige Bevölkerung. Aber was ist eine feste Auffassung. Ich bin kein Katholik und im Grunde ist mir egal, ob katholische Geistliche heiraten oder nicht. Ist dieses „Egal sein“ also auch eine feste Auffassung? Und wo haben Sie diese Zahlen her?
Man kann es aus einer unlängst veröffentlichten Studie ablesen: www.n-tv.de/922732.html?220220080735
Nur 6% der Leute haben in der Umfrage keine Meinung zum Thema gehabt. Natürlich ist das auch ein Ergebnis des medialen Trommelfeuers. Eine andere Meinung als „Abschaffung jetzt!“ bekommen die Leute ja gar nicht erst zu hören.
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#17   stimme der vernunft †   10:10:03 | Dienstag, 25. März 2008
Neue Religion?
Nö, ich bleibe Christ. Aber jetzt hab ich beste Chancen auf eine Heiligsprechung.
Ich muss nur erst mal ein paar Blöde, äh, Fromme finden, die zu meinen, äh, ich meine natürlich zu des Heiligen Josef alten Socken pilgern, dann könnte ich ein paar Erscheinungen haben und Botschaften verkünden („Meine lieben Kinder, seid hübsch ordentlich und fromm, bis zur nächsten Erscheinung ich wiederkomm! Das liebe Jesulein ist ganz traurig wenn ihr in der Messe schwätzt! Ich freue mich, dass ihr so zahlreich zu den heiligen Socken meines ehemaligen Verlobten gepilgert seid! Seid großzügig und gebt der Stimme der Vernunft üppige Spenden! Ich segne euch alle!“)
Erst wär die Kirche dagegen, aber wenn genug kommen (ich könnte ja zum Beispiel verkünden, dass Mundkommunion frevelhaft ist und dass man mehr heilige tridentinische Opfermessen lesen soll, das kurbelt das Geschäft an), dann gibt der Vatikan nach.
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#16   HeinrichvonOfterdingen   09:21:34 | Dienstag, 25. März 2008
Liebe sdv,
nee, jetzt sollten Sie eine Religionsgemeinschaft gründen. Bei Mohamed hat es auch so angefangen.
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#15   stimme der vernunft †   09:14:45 | Dienstag, 25. März 2008
Träume…
Ich hab letzthin geträumt, ich könne fliegen.
Dann hab ich an den Socken des heiligen Josef gerochen und bin abgestürzt.
Später bin ich dann aufgewacht.
So, da kann jetzt hetznet einen Artikel drüber schreiben.
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#14   Peter-Pan   19:35:38 | Montag, 24. März 2008
@Benedikt
Und obwohl es in Deutschland nur 10.000 Priester gibt haben mindestens 60 Mio eine feste Auffassung zum Zölibat.
… Das wäre praktisch die gesamte volljährige Bevölkerung. Aber was ist eine feste Auffassung. Ich bin kein Katholik und im Grunde ist mir egal, ob katholische Geistliche heiraten oder nicht. Ist dieses „Egal sein“ also auch eine feste Auffassung? Und wo haben Sie diese Zahlen her?
Wie auch immer, mit den Statements zur neuen Messe ist es wie mit den „freakigen“ Motivbildern die hier zu Artikeln zum Thema Homosexualität eingefügt werden. Ich kenne keinen Homosexuellen der je selbst am CSD oder etwas ähnlichem teilgenommen hat. Und ich bin mir ziemlich sicher, das mindestens 98% von denen die es getan haben, den Rest des Jahres rumlaufen wie jeder andere auch. Trotzdem versucht man hier zwanghaft einen bestimmten Eindruck zu erwecken.
Gleiches gilt für die Karfreitagsfürbitte und die Juden. Die meisten Juden auf der Welt wissen wahrscheinlich nicht mal von dieser Sache. Einer Menge ist es schlicht gleichgültig und einige argumentierten sogar, dass andere Religionen (inklusive der eigenen) auch eine Menge „diskussionswürdige“ Formulierungen mit sich führen.
Aber in den Medien – auch und vor allem auf kreuz.net – findet man nur die prominenten Beispiele, die sich über die Fürbitte aufregen.
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#13   Benedikt   17:34:34 | Montag, 24. März 2008
@ Pan
Grundsätzlich gebe ich Ihnen Recht. Die Medien brauchen die Skandalisierung, notfalls helfen sie halt nach. Und die Deutschen brauchen ihr empört-sein, sonst sind sie nicht glücklich.
Aber:
Und nicht nur das… Aber was ist ihr Punkt? Nur Leute die sich für dieses Thema interessieren oder darüber aufregen, werden in den Medien erwähnt.
Das sind eben doch ne ganze Menge. Die Zeitungen berichten darüber und das Fernsehen. In Fernsehen, Zeitungen und Internet gibt es Reaktionen der Rezipienten, und längst nicht jeder Rezipient äußert sich. Auch kann man beobachten, dass gewisse Themen nur ans Tageslicht geholt werden, wenn sie unter dem Deckel eine ausreichende Zeit lang gebrodelt haben. Insofern ist eben doch noch ein Interesse da, dass angesichts der Zusammensetzung der Rezipienten (Kirchenferne, Atheisten etc) mitunter absurd anmutet. Eigentlich müsste denen das ja egal sein, aber in Deutschland muss man halt immer zu jeder Sache eine Meinung haben. Und obwohl es in Deutschland nur 10.000 Priester gibt haben mindestens 60 Mio eine feste Auffassung zum Zölibat. So ist das eben.
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#12   maliems   17:24:04 | Montag, 24. März 2008
stimmt. ein Jude
sollte sich wirklich nicht dafür interessieren, was in einer kathoklischen Kirche gebetet wird.
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#11   Peter-Pan   16:59:37 | Montag, 24. März 2008
@Benedikt
Haben Sie die letzten Tage mal Zeitung gelesen?
Und nicht nur das… Aber was ist ihr Punkt? Nur Leute die sich für dieses Thema interessieren oder darüber aufregen, werden in den Medien erwähnt.
Ob Juden, Atheisten, Protestanten oder wer auch immer – selbst vielen Papierkatholiken; weit über neunzig Prozent von denen könnte es doch nicht gleichgültiger sein, in welcher Sprache oder in welcher Form in der Kirche eine Messe gehalten wird.
Aber warum sollte man über die Leute schreiben, die das nicht interessiert. Natürlich werden diejenigen zitiert und ins Rampenlicht gestellt, die sich darüber, warum auch immer, aufregen.
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#10   Benedikt   16:42:27 | Montag, 24. März 2008
@ Pan
Den meisten davon war und ist es ziemlich egal, was in katholischen Kirchen zelebriert wird, solange man sie nur damit in Ruhe lässt.
Haben Sie die letzten Tage mal Zeitung gelesen?
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#9   möchtegern-kathole   14:51:50 | Montag, 24. März 2008
Peter-Pan schrieb:
„Die alte Messe ist ein religiöses Ritual – nicht mehr und nicht weniger, und sicher kein Stück Himmelreich auf Erden.“
Nach dem kath. Glauben ist diese Aussage nicht richtig – nur nach einem atheistischen Glauben und anderen Religionen.
Den meisten davon war und ist es ziemlich egal, was in katholischen Kirchen zelebriert wird, solange man sie nur damit in Ruhe lässt.
Millionen haben sich bekehrt (schon in der Apostelgeschichte ging es los). Ihnen war es nur anfangs egal, nachher nicht mehr.
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#8   Peter-Pan   14:02:49 | Montag, 24. März 2008
@möchtegern-kathole
Die alte Messe ist ein religiöses Ritual – nicht mehr und nicht weniger, und sicher kein Stück Himmelreich auf Erden.
Und was soll dieser Quatsch:
Es gab soviele Feinde der Alten Messe in 2000 Jahren: Juden, Römer, Goten, Hunnen, Germanen, Modernisten, Atheisten und und und.
Den meisten davon war und ist es ziemlich egal, was in katholischen Kirchen zelebriert wird, solange man sie nur damit in Ruhe lässt.
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#7   20mancro5 †   13:10:15 | Montag, 24. März 2008
Und was
hätte Bischof Marx gemacht wenn der Teufel kein Latein kann.
Das soll man ernst nehmen?
Difficile et satiram non scribere.
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#6   HBR   12:39:12 | Montag, 24. März 2008
Für jeden Lefebvristen bestimmt ganz wichtig
Deutschland. Der Erzbischof von München und Freising, Mons. Reinhard Marx, hat schon einmal vom Teufel geträumt. Das erklärte er vor der Boulevardzeitung ‘Bild am Sonntag’. Satan habe ausgesehen „wie Sie, Herr Backhaus“ – so der Erzbischof an seinen Interviewpartner. Der Teufel habe einen Geschäftsanzug mit Nadelstreifen und Krawatte getragen: „Er zog mich nach unten. Da habe ich auf lateinisch das ‘Ave Maria’ gebetet, und war wieder oben.“
Ui auf Lateinisch hat er es gebetet. Und das ist Kreuz .net eine Meldung wert :-D :-D :-D :-D :-D
Ist wohl ein Osterloch in der Berichtserstattung O:)
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#5   Nachtlaterne   10:39:41 | Montag, 24. März 2008
Wir armen Sünder!
Du wirst Erfolg haben, wenn du die Rechtsvorschriften gewissenhaft befolgst, die der Herr dem Mose für Israel aufgetragen hat. Sei mutig und stark! Fürchte dich nicht und verzage nicht. 1 Chronik 22/13
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#4   r.ruhrgebietler   09:52:57 | Montag, 24. März 2008
@möchtegern-kath. – weit gefehlt!
Die hrkK hat niemals gesagt, dass mit ihr ein Stück Himmel auf Erden sein wird. Weit gefehlt! Eher ist immer gesagt worden, daß jede Seele sich den Himmel verdienen muss! Um mit dem Nachtlaterne zu zitieren: Hört und merkt auf! Seid nicht hochmütig; denn der Herr redet. Erweist dem Herrn, eurem Gott, die Ehre, bevor es dunkel wird, bevor eure Füße straucheln auf dämmrigen Bergen. Wartet ihr dann auf das Licht – er verwandelt es in Finsternis und macht es zur Dunkelheit. Wenn ihr aber darauf nicht hört, so muß ich im Verborgenen weinen über den Hochmut, und mein Auge muß ohne unterlaß Tränen vergießen, da die Herde des Herrn weggeführt wird. Sagt zum König und zur Königin: Setzt euch tief hinunter; denn eure prächtige Krone sinkt euch vom Haupt. Jeremia 13/15-18
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#3   Gotthard   09:14:05 | Montag, 24. März 2008
Zeremonie
Mehr als hundert Fernsehanstalten übertrugen die Zeremonie.
Von welcher Zeremonie spricht die Redaktion?
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#2   Nachtlaterne   08:53:31 | Montag, 24. März 2008
Gott die Ehre:
Hört und merkt auf! Seid nicht hochmütig; denn der Herr redet. Erweist dem Herrn, eurem Gott, die Ehre, bevor es dunkel wird, bevor eure Füße straucheln auf dämmrigen Bergen. Wartet ihr dann auf das Licht – er verwandelt es in Finsternis und macht es zur Dunkelheit. Wenn ihr aber darauf nicht hört, so muß ich im Verborgenen weinen über den Hochmut, und mein Auge muß ohne unterlaß Tränen vergießen, da die Herde des Herrn weggeführt wird. Sagt zum König und zur Königin: Setzt euch tief hinunter; denn eure prächtige Krone sinkt euch vom Haupt. Jeremia 13/15-18
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#1   möchtegern-kathole   08:26:36 | Montag, 24. März 2008
Es gab …
… soviele Feinde der Alten Messe in 2000 Jahren: Juden, Römer, Goten, Hunnen, Germanen, Modernisten, Atheisten und und und.
Aber Ihre Macht war und ist immer größer als alle Feindschaft: ihr entzieht sich kaum jemand, denn sie ist einfach, würdevoll, zeitlos, verletzt nicht, sammelt. Sie zückt kein Schwert und schlägt keine Ohren ab.
In ihr wird die kath. Kirche wieder das, was sie sein soll: ein Stück Himmelreich auf Erden.
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