Kommentar
„Ich blicke pausenlos auf den Rücken“
In einer Reportage über die Alte Messe hat der Journalist einer Kirchenzeitung seine erschütternde religiöse Oberflächlichkeit ausgebreitet. Ein Kommentar.
Kerzenweihe in der Osternacht.
Kerzenweihe in der Osternacht.
(kreuz.net, Paderborn) Kürzlich schickte die Paderborner Kirchenzeitung ‘Der Dom’ ihren Mitarbeiter Stefan Niggenaber als Spion aus, um die Alte Messe in Paderborn auszuforschen.

Niggenaber kam mit den Vorurteilen zurück, die er in die heiligen Handlungen hineintrug.

Sein Artikel war Teil eines konzentrierten Angriffs der Kirchenzeitung gegen die Alte Liturgie.

In seinem Bericht hakt Niggenaber zunächst das „schummrige Licht“, „gedämpftes Glockengeläut“, „rosa Blumen“ und „hohe Kerzen“ ab.

Dann kommt er auf sich selber zu sprechen:

„Auch ich mische mich unter die stille Menschenansammlung, bleibe jedoch irgendwie isoliert. Es scheint, als ob niemand etwas mit mir zu tun haben möchte“ – jammert er. Niggenaber fühlt sich von den Gläubigen, die sich auf den Gottesdienst vorbereiten, zuwenig beachtet.

Um 18.30 Uhr stellt er hundert Menschen fest, die sich in die „hölzernen Bankreihen“ drängen:

„Die schwarzhaarige Frau neben mir gräbt sich schon vor Meßbeginn tief in ihr »Vollständiges Römisches Meßbuch« ein“ – läßt Niggenaber seine Blicke schweifen.

Im Nacken spürt er empfindsam „den Atem einer Ordensschwester“. Sie betet kniend das Pater Noster – „selbstverständlich auf Latein“.

Der Beobachter fühlt sich „fremd und beobachtet“ – eine offensichtliche Projektion. Gerade noch hat er sich über das Gegenteil beklagt.

Dann beginnt die Orgel zu spielen. Im Kontext der Alt-Meß-Vorurteile des Journalisten verwandelt auch sie sich in einen Poltergeist: „Plötzlich poltert der Organist los“. Der Alten Ritus färbt halt auf alles ab.

Altgläubige Osternacht 2008

Ein Tanzabend?

Dann knöpft sich Niggenaber den Zelebranten und seinen Meßdiener vor. Es handelt sich um Domdechant Heribert Schmitz und den Küster des Doms.

Der Journalist beurteilt sie im Verstehenshoriziont eines Tanzabends: „Als das Duo an den Menschen vorbeizieht senken sich die Köpfe, fast ehrfürchtig.“

Niggenaber hält das für eine Gehorsamsbezeugung. Dann wird er statt von der Gottheit, die ihn anschaut, ganz vom „Rücken“ des Herrn Prälaten, der sich ihr zuwendet, in Beschlag genommen:

„Mit dem Rücken zur Gemeinde baut sich Prälat Heribert Schmitz vor dem Altar auf. Wir singen lateinische Meßgesänge. Ich verstehe kein Wort, blicke pausenlos auf den Rücken von Heribert Schmitz.“

„Mir bleibt nichts anderes übrig“ – brummt er wie ein Nachtfalter, der um die Straßenlaterne kreist und den Sternenhimmel übersieht.

Während der Domdechant immer weiter ins Meer der göttlichen Gegenwart hinausfährt, bleibt Niggenaber am Strand zurück:

„Der Domdechant funktioniert wie ein Uhrwerk, flüstert Formeln und Gebete Richtung Altar und Kruzifix“ – gibt er eine Außenansicht der Formen.

Siehe, ich mache alles alt

Dann gerät die Messe – so Niggenaber – „in Schwung“: „Auch die schwarzhaarige Frau neben mir weiß offenbar, was zu tun ist“.

Dem scharfen Seitenblick des Journalisten entgeht nicht, daß die Dame „seltsame Notizen in ihr Gesangbuch in altdeutscher Schrift“ macht.

Er vergißt zu erwähnen, daß sie auch die alte deutsche Rechtschreibung benützt. So ist das mit der Alten Messe halt: Sieh’, ich mache alles alt.

Doch dann kommt ein kritischer Augenblick: „Ein Großteil der Feiernden ist offenbar verwirrt“ – erkennt Niggenaber:

„Die vorderen Bänke stehen, während die hinteren knien.“

Die Altgläubigen fordern offenbar ihr Schicksal heraus. Denn wer sich in diesem ehrwürdigen Ritus nicht streng an die Rubriken hält, sich sofort in die Hölle stellt.

Hier hätte Niggenaber sagen müssen, daß die Alte Messe eine reine Klerus-Liturgie ist, bei der es sowieso keine Rolle spielt, was die Gläubigen hinten tun. Nicht wahr?

Irreale Mystik

Dann übermannt Niggenaber ein Ausruf: „Alles scheint so irreal, ein wenig mystisch.“

Irreale Mystik? Nach vierzig Jahren real existierender Liturgie des Novus Ordo, ist Mystik in der Tat gewöhnungsbedürftig und wirklichkeitsfremd.

Immerhin stellt Niggenaber fest, daß alles „irgendwie feierlicher“ ist als das sonntägliche Hochamt in seiner Heimatgemeinde.

Bei der „Gabenbereitung“ glaubt er sogar „ausnahmsweise“ zu wissen, „was dort vorne passiert.“ Seine Wortwahl läßt darüber Zweifel aufkommen: Er meint die Opferung.

Den zentralen Teil der Messe – Präfation, Kanon, Wandlung, Vaterunser, Agnus Dei – hat er offenbar ohne weiteren mystischen Zwischenfall verschlafen und springt gleich zur Kommunion. Dort muß er „wieder passen“.

Was der Bauer nicht kennt

„Mundkommunion, das ist so gar nicht mein Ding“ – jammert er und meint: „Außerdem weiß ich gar nicht, wie das geht.“

Die Neugläubigen tun sich mit dem neuen Alten schwer: Was der Neubauer nicht kennt, das frißt er nicht.

Niggenabers Kommunionhemmungen siegen über seinen brennenden Wunsch, den eucharistischen Heiland im Herzen zu empfangen:

„So versinke ich wieder in meiner Bank, falte die Hände. Andere hingegen reihen sich ein, bauen sich in Dreierreihen vor dem Altar auf und lassen sich die Hostie vom Prälaten in den Mund legen.“

Immerhin fühlt sich Niggenaber schuldig: „Als der Mann mit dem dunklen Talar zurückkommt, sieht er mich strafend an“ – beobachtet der angeblich mit gefaltenen Händen in der Bank Versunkene und entschuldigt sich:

„Ja, ich bin halt sitzen geblieben, gestehe ich mir im Stillen ein“.

Daß der Alte Ritus solche Entsühnung nicht verlangt, entgeht ihm: Im Neuen gehen alle zur Kommunion, im Alten, jene, die sich darauf vorbereitet haben.

Wie zu erwarten endet Niggenaber mit einem Negativgefühl:

„Vom Schluß werde ich enttäuscht. Ein letztes Gebet auf Latein, allerhand Geläut und Bekreuzigungen und die Meßfeier ist abrupt zu Ende.“

Was wird Niggenaber über die Neue Messe sagen? Dort ist der Schluß im Vergleich zum Alten Ritus wesentlich kürzer.

Und das von ihm gehörte „Geläut“ ist vermutlich auf den Ministranten zurückzuführen, der über seine Glocke gestolpert ist.

Liegt es in der Familie?

Beim Auszug glaubt der Journalist, „eine gehörige Erfahrung“ gemacht zu haben: „Jetzt weiß ich wenigstens, wovon Opa und Oma immer gesprochen haben.“

Es ist nicht auszuschließen, daß Niggenabers Vorfahren ihr religiöses Programm mit der gleichen Oberflächlichkeit und inneren Teilnahmslosigkeit absolviert haben wie der Enkel.

Des Journalisten Fazit: „Aber auf Dauer, da bin ich mir spätestens jetzt ganz sicher, möchte ich bei der heiligen Messe auch wieder geistig anwesend sein dürfen.“

Womit die Sache auf den Punkt gebracht wäre:

In der Alten Messe sind Menschen anwesend, die geistig abwesend sind, während die geistig anwesenden Neugläubigen bei ihrer Messe meistens abwesend sind. Eine tragische Alternative.
      
60 Lesermeinungen
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#60   Mathias Wagener   19:26:41 | Dienstag, 1. April 2008
Niggenauer verstand nichts
Vom guten alten Schott hat Niggenauer noch nichts gehört. Das wissen doch schon die Schüler unterer Klassen.
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#59   Burgorus   14:52:47 | Dienstag, 1. April 2008
fehlende Anbetung
Ich hatte den Eindruck, dass Niggenaber die Anbetung fehlt. Anscheinend kam er sich in dieser Messe zu wenig angebetet vor.
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#58   Nachtlaterne   08:01:57 | Freitag, 28. März 2008
die droge des zeitgeistes…
…ist da im einsatz.
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#57   NurEinLeser   23:26:15 | Donnerstag, 27. März 2008
Kaum mehr zu unterbieten…
…ist dieser Stuß – unfaßbar! Welche Drogen sind da im Einsatz?
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#56   raindance1 †   18:30:51 | Donnerstag, 27. März 2008
Spion
kreuz.net, Paderborn) Kürzlich schickte die Paderborner Kirchenzeitung ‘Der Dom’ ihren Mitarbeiter Stefan Niggenaber als Spion aus, um die Alte Messe in Paderborn auszuforschen.
Wenn es nötig ist, Spione zu schicken um die „alte Messe“ auszuforschen, dann wird diese wohl nur noch im Geheimen gelesen. Ist diese Messe nun der Ritus unserer Geheimbünde?
diese unter dem Denkmantel sog. katholischer Nachrichten verbreitete Vollverblödung erreicht immer neue Höhen…
Noch kann jeder der es will zur alten Messe gehen. Er muss weder spionieren noch ausforschen.
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#55   ExBochumer †   17:42:28 | Donnerstag, 27. März 2008
Tja, Paderborn ist älter.
Schaut, schaut …
Demnach auch im Erzbistum mehr Homo-Priester, Ex-Homo-Priester und Ex-Homo-Seminaristen, wie es immer wieder durch die Presse geistert (schon seit Jahren), aber auch mittlerweile im Internet auf diversen homosexuellen Seiten, Blogs usw…
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#54   Nachtlaterne   10:13:56 | Donnerstag, 27. März 2008
diese hunde…
…können nicht anders, sie müssen geifern und knurren wo sich etwas echteres abspielt. wären die weiber um den altar getanzt, hätten womöglich „religiösen geschlechhtsverkehr“ angedeutet, dann wäre alles moderner und besser und gottvoller.
ich könnte kotzen
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#53   Albertus Magnus   04:12:54 | Donnerstag, 27. März 2008
hahahaha
was für ein UNGLAUBLICHER volltrottel!!
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#52   juergen   23:36:51 | Mittwoch, 26. März 2008
Paderborn vs. Münster
„Graf von Galen“ – die Feindschaft zwischen Paderborn und Münster ist allgemein bekannt.
Aber Paderborn ist zumindest älter :-D
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#51   Graf von Galen   23:30:14 | Mittwoch, 26. März 2008
Wider VII, Paderborn
Mit solch niveaulosen Artikeln führen die VII- Anhänger
sich selbst ad absurdum.
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#50   maliems   20:25:28 | Mittwoch, 26. März 2008
rein menschlich
verstehe ich niggebaum sehr gut. auch mir geht es ähnlich, wenn ich mal im novus ordo bin.
ich glaube allerdings nicht, dass es im sinne der kirche ist, wenn ein kirchlich angestellter journalist, ein päpstliches dokument lächerlich macht.
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#49   Karl Murx   20:04:48 | Mittwoch, 26. März 2008
Noch mehr Rücken zu sehen
Messe vom Palmsonntag im syro-malabarischen Ritus:
www.youtube.com/watch?v=BF84kP9HWfo
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#48   Hódmezövòsárhelykutasipuszta   19:50:58 | Mittwoch, 26. März 2008
Synonym: Schwein – Kommentator???
„…Der Begriff „Schwein“ ist hier ein Synonym für den „anonymen Kommentator“, der den (bzw. die) Artikel geschrieben hat…“
Synonym: bedeutungsgleiches Wort , z.B. Metzger statt Fleischer, (soweit der Duden)
Daraus folgt, daß hier der anonyme Kommentator nicht nur mit dem Schimpfwort „Schwein“ beleidigt wird, sondern, daß der betreffende Leser sogar behauptet, der anonyme Komentator ist ein Schwein. Da kann man allen Kommentatoren nur empfehlen weiterhin anonym zu bleiben.
Der traurige Versuch von Herrn Niggenaber, Haß und Zwietracht zu säen, muß als äußerst gelungen bezeichnet werden.
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#47   juergen   19:37:55 | Mittwoch, 26. März 2008
Feuer frei
Da „feuert“ nicht nur Kreuz.net, da „feuern“ die Leser auch ganz ordentlich, wenn sie Andersdenkende, die ihre Meinung frei äußern, als „Schweine“ bezeichnen…
Der Begriff „Schwein“ ist hier ein Synonym für den „anonymen Kommentator“, der den (bzw. die) Artikel geschrieben hat.
„Der größte Schuft im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“, sagt eine bekannte Redensart.
Und von Denunzianten hat kreuz.net einen ganzen Stab. Freilich bleibt der im Dunkeln und bleibt anonym.
Aber vielleicht ärgert sich kreuz.net ja auch darüber, daß dem vernehmen nach, einige Priester im Erzbistum ihren Unmut über die Einführung der „alten Messe“ in der Bistumsstadt kundgetan haben. So will man versuchen Stimmung für die alte Messe in Paderborn zu machen.
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#46   Hódmezövòsárhelykutasipuszta   19:31:16 | Mittwoch, 26. März 2008
Die Leser „feuern“ auch weiter…
„…kreuz.net versucht gegen Paderborn zu hetzten…
Allerdings stört es eine (Ost)westfälische Eiche wenig, wenn sich ein Schwein dran reibt!“
„Und nun „feuert“ kreuznet einfach weiter…“
Da „feuert“ nicht nur Kreuz.net, da „feuern“ die Leser auch ganz ordentlich, wenn sie Andersdenkende, die ihre Meinung frei äußern, als „Schweine“ bezeichnen…
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#45   juergen   19:22:13 | Mittwoch, 26. März 2008
Gründe
Der erste Artikel ging gegen Prof. Kunzler, wobei kreuz.net natürlich nicht im korrekte Wiedergabe bemüht war –-- aber geschenkt.
Doch stelle ich mir die Frage, ob ein Grund folgender Text gewesen sein kann, den man (angeblich – ich habe das Buch nicht) in dem Buch lesen kann:
Daher erklärt sich auch – zum Teil sogar bei den in Gemeinschaft mit dem Papst stehenden Gemeinschaften – ein Hang zu einer manchmal sogar aggressiven Intoleranz. Ein äußerst trauriges Beispiel hierfür bietet die mehrmals täglich mit unterschiedlichesten Nachrichten, Verleumdungen und Fehlinformationen im Internet auftretende Web-Seite des „kreuz.net“. Anonyme, im Hintergrund arbeitende Dunkelmänner von theologischer Halbbildung und glühender Verehrung für alles, was mit der tridentinischen Liturgie und vorkonziliaren Kirche in Verbindung steht, sind sich nicht zu schade, über amtierende Bischöfe und Kardinäle Verleumdungen zu verbreiten.
:-)
Und nun „feuert“ kreuznet einfach weiter…
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#44   Montfalcone   19:15:59 | Mittwoch, 26. März 2008
@Juergen:
Aber lieber Herr, was immer die Motivation sein mag, die unsägliche Zeilenschinderei des Herrn Niggenaber ist jede Bloßstellung wert und spricht für, also gegen sich; sie zeigt auch der „eigenen Kundschaft“, solange sie auch nur noch minimal sensibel ist, woher da der Wind weht. (Von unten nämlich.) Insofern ist die Verschwörunsgtheorie-Keule gegen kreuz.net, selbst wenn sie stimmen sollte, ganz unbeachtlich.
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#43   Hódmezövòsárhelykutasipuszta   19:14:52 | Mittwoch, 26. März 2008
Traditionalistenschwein?
„…kreuz.net versucht gegen Paderborn zu hetzten…
Allerdings stört es eine (Ost)westfälische Eiche wenig, wenn sich ein Schwein dran reibt!“
Ein „Traditionalistenschwein“ vielleicht?
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#42   juergen   19:08:42 | Mittwoch, 26. März 2008
kreuz.net-Hetze ??
Dieser Journalismus hat wohl in Bistum seine Lobby – Verbreitung und Druck mit Kirchensteuergeldern…
Naja, kreuz.net bringt in letzter Zeit gleichsam stakkatohaft Berichte aus Paderborn. Über die Gründe läßt sich nur spekulieren. Es scheint dort ein Interesse zu bestehen – ähnlich wie man es eine zeitlang mit Bischof Algermissen gemacht hat – irgendwen in Paderborn in Misskredit zu bringen.
Es mutet jedenfalls schon eigenartig an, wenn über Berichte in der Kirchenzeitung „der Dom“ (Nr.9) der erste sog. „Kommentar“ am 10. März erschien; der zweite am 12. März erscheint und nun nach 14 Tagen wiederum ein Kommentar zu einem Bericht in derselben Ausgabe. – Gleichsam also 3 Wochen und 3 Ausgaben später.
Es scheint also jemand versuchen zu wollen, das Thema „Paderborn und alte Messe“ am kochen zu halten.
Da bekommt man den Eindruck:
kreuz.net versucht gegen Paderborn zu hetzten..
Allerdings stört es eine (Ost)westfälische Eiche wenig, wenn sich ein Schwein dran reibt!
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#41   Hódmezövòsárhelykutasipuszta   18:50:56 | Mittwoch, 26. März 2008
geistige Abwesenheit…
„Des Journalisten Fazit: „Aber auf Dauer, da bin ich mir spätestens jetzt ganz sicher, möchte ich bei der heiligen Messe auch wieder geistig anwesend sein dürfen.“
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Da kann man Herrn Niggenaber nur wünschen, daß er auf Dauer nicht nur wieder bei der heiligen Messe geistig anwesend ist – sondern auch beim Schreiben seiner Artikel…
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Der Versuch, Heiliges lächerlich zu machen, die religiösen Gefühle der Anhänger des außerordentlichen Ritus zu verletzen und Zwietracht und Haß unter den Katholiken zu schüren, dürfte ihm allerdings auch ohne besondere geistige Anwesenheit gelungen sein…
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Dieser Journalismus hat wohl in Bistum seine Lobby – Verbreitung und Druck mit Kirchensteuergeldern…
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#40   Montfalcone   18:41:30 | Mittwoch, 26. März 2008
@Juergen:
Auch ich gebe Ihnen insofern recht, als auch ich sehe, daß das hier, zumal in Lesermeinungen, aber nicht nur, vorkommt. Macht es das irgendwie besser? Ich denke auch, dass Ihre Blindheit auf dem eigenen Auge Ihnen doch eigentlich Ihrem Selbstanspruch nach Ihnen zu denken geben sollte, oder etwa nicht? Man kann nicht beim n-word so sensibel sein und im gegenwärtigen Kontext nicht.
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#39   juergen   18:41:25 | Mittwoch, 26. März 2008
Berichte
Der Autor berichtet schon ziemlich genau, was er sieht und wie es ihm dabei geht, wobei er schon genau hinguckt.
Ihm fällt sogar auf, daß eine Dame offensichtlich nix besseres in der Messe zu tun hat, als sich Notizen zu machen.
Daß das ganze nicht objektiv ist und sein kann, ist klar.
Nebenbei bemerkt:
Der Autor berichtet dabei genau in dem Stil, wie hier immer wieder über Messen im NOM schwadroniert wird.
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#38   Amanda   18:27:56 | Mittwoch, 26. März 2008
@juergen
Ja, Sie haben ja recht. So manches hier auf kreuz.net ist stilistisch gesehen unter aller Kanone! Aber ich glaube dennoch, dass Montfalcone den Konnotat der Niggenaberschen Berichterstattung (welche mangels Objektivität diese Bezeichnung nicht verdient hat) überaus korrekt herausgehört bzw. -gelesen hat. Wenn Sie es nicht erkennen, zeigt das lediglich die manipulative Kraft der verwendeten Sprache…
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#37   juergen   18:17:52 | Mittwoch, 26. März 2008
Menschenverachtend
Wenn das menschenverachtend ist, dann fallen mir allerdings keine Worte mehr zu so manchem kreuz.net Artikel ein. – Vor sog. Lesermeinungen ganz zu schweigen.
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#36   Amanda   18:16:19 | Mittwoch, 26. März 2008
@Montfalcone
Das haben Sie messerscharf erkannt. Möchte nur wissen, wie viele hier noch zwischen den Zeilen zu lesen vermögen – vermutlich nicht allzu viele!
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#35   Montfalcone   17:04:52 | Mittwoch, 26. März 2008
@ Juergen:
Lesen Sie doch mal die Charakterisierungen der Messeteilnehmer. Es geht hierbei doch darum, mit Vorurteilen und – teilweise sogar leicht rassistischen – Stereotypisierungen zu versuchen, alle Teilnehmer einer traditionellen Messe als Außenseiter, Autisten, Ewiggestrige usw. abzustempeln, um damit das ganze Projekt zu deligitimisieren.
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#34   juergen   17:01:26 | Mittwoch, 26. März 2008
Und wo?
daß der Herr Niggenaber – wenn Sie es mir auch fälschlich vorwerfen, was Sie ja auch wissen – zumindest auch menschenverachtend argumentiert.
Wo schreibt er menschenverachtend?
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#33   Montfalcone   16:59:56 | Mittwoch, 26. März 2008
@Gotthard:
Also zu 20% sind Ihre Beiträge auch weniger borniert und am Thema vorbei. Erstens schreibe ich keine Hetzartikel in kirchlichen Zeitschriften, und zweitens geht es mir hier nicht um die Teilnehmer(„Innen“) and reformierten Messen generell, sondern um Personen wie mandy oder den hier verglossten Journalisten, die sich offensichtlich einen gottesfreien Gottesdienst wünschen, weil sie nicht sehen, daß man, wenn man den Menschen mehr gehorcht oder dient als Gott, am Ende auch den Menschen – im religiösen Sinne – nicht dient oder mit ihnen ist, sondern sie vielmehr verachtet.
Es freut mich aber immerhin, daß selbst Sie gemerkt haben, daß der Herr Niggenaber – wenn Sie es mir auch fälschlich vorwerfen, was Sie ja auch wissen – zumindest auch menschenverachtend argumentiert.
Wo kommt eigentlich bei Euch Pseudoaufklärern all der Haß her? Kompensation für irgendwas?
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#32   Gotthard   16:54:41 | Mittwoch, 26. März 2008
@montfalcone
mit welcher Menschenverachtung er denjenigen begegnet, die in einem Gottesdienst Gott dienen und keinen Kuschelklamauk wollen…
merkst Du überhaupt noch was?
Deine Beurteilung der Menschen, die die offizielle Liturgie mitfeiern ist nicht wesentlich anders …
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#31   Tridentinus   16:38:15 | Mittwoch, 26. März 2008
@maudy
Versuchen Sie doch mal von den stilistischen Mängeln, die Sie empfinden zu abstrahieren, und die Sachebene des Arguments zu widerlegen bzw dazu eine solide Alternative anzubieten. Ruhig am von Ihnen ausgewählten Beispiel.
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#30   Montfalcone   16:36:08 | Mittwoch, 26. März 2008
Schöne Glosse zu peinlichem Gemeckere
Oft schätze ich die Glossen zu Artikeln hier nicht besonders, aber im Falle deserbärmlichen, subintellektuellen Geschreibsel des Herrn Niggenaber, das sicher auch jedem nichtverkarsteten und -verhärmten Vertreter reformierter Messen peinlich sein muß, sind sie doch sehr gelungen! Man muß schon Zeile für Zeile lesen, mit welchem Haß, welchen Vorurteilen sich dieser Mensch auf einen Gottesidienst stürzt, mit welcher Perfidie, kein non sequitur beachtend, er nur Negatives sehen will, mit welcher Menschenverachtung er denjenigen begegnet, die in einem Gottesdienst Gott dienen und keinen Kuschelklamauk wollen… „Normal“ ist das sicher nicht, sondern entweder böse oder im praktisch bildbaren Sinne dumm.
Und wie mich das Gefasel vom zugewandten Rücken enerviert, es ist wirklich kaum noch zu ertragen… es wäre doch nett, wenn man all die Meckerfritzen in Busse setzen würde, deren Fahrer ihnen das Gesicht und der Straße den Rücken zukehren. Ihrer eigenen Logik nach ist das doch die ideale Position für den „Fahrer“. O:)
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#29   Amanda   16:33:21 | Mittwoch, 26. März 2008
@mandy
„Diese Mischung aus missionarischer Arroganz, selbstbewusster Ignoranz und penetranter Verleumdung ist unerträglich.“
Siehe dazu Johannesevangelium Kapitel 18, Vers 23… :-D
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#28   mandy   16:29:53 | Mittwoch, 26. März 2008
@Herr Tridentinus
nur ein zufällig ausgewähltes Zitat eines gerade unten sich meldenden Posters:
Amanda: „Darf ich dazu anmerken: Sie haben völlig recht, die Gemeinschaft spielt in der hl. Messe eigentlich keine Rolle, andernfalls – und so geschieht es in der modernistischen Eventliturgie leider viel zu häufig – feiert die Gemeinschaft halt nur sich selbst. Das Zentrum der Messe ist aber Christus, der Sich uns im Wort und vor allem in der heiligen Kommunion schenkt. Alles andere ist da nebensächlich – selbst die Gemeinschaft. Und genau diese Christozentrik wird in der außerordentlichen Liturgie deutlich.“
Diese Mischung aus missionarischer Arroganz, selbstbewußte Ignoranz und penetranter Verleumdung ist unerträglich.
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#27   Tridentinus   16:23:28 | Mittwoch, 26. März 2008
@Maudy
Wer geht Ihnen denn wo und wie konkret auf den Senkel?
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#26   mandy   16:21:23 | Mittwoch, 26. März 2008
@Ja sehen Sie Herr Tridentinus
solange die Tradis uns so penetrant auf den Senkel gehen, solange muß auch über sie aufgeklärt werden, wie es z.B. im Paderborner Kirchenblatt geschieht.
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#25   Amanda   16:19:56 | Mittwoch, 26. März 2008
@mandy
Verehrte Mandy, Sie schrieben folgendes:
„Die ganze Messe nach außerordentlichem Ritus ist GEGEN das MITeinander ausgerichtet. Die Gemeinschaft spielt überhaupt keine Rolle.“
Darf ich dazu anmerken: Sie haben völlig recht, die Gemeinschaft spielt in der hl. Messe eigentlich keine Rolle, andernfalls – und so geschieht es in der modernistischen Eventliturgie leider viel zu häufig – feiert die Gemeinschaft halt nur sich selbst. Das Zentrum der Messe ist aber Christus, der Sich uns im Wort und vor allem in der heiligen Kommunion schenkt. Alles andere ist da nebensächlich – selbst die Gemeinschaft. Und genau diese Christozentrik wird in der außerordentlichen Liturgie deutlich.
Noch Fragen?
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#24   Tridentinus   16:09:02 | Mittwoch, 26. März 2008
@maudy
Im typischen Sinne bin ich erstens gar kein Tradi. Aber die Tradis brauchen zweitens die „Normalos“ gar nicht in Ruhe zu lassen. Normalos gehen nämlich auch nicht in den NOM… ;-). Von daher betrachtet wären die „Normalos“ drittens aber wiederum von jedem überzeugten Christen zu missionieren. Sonst kann die Überzeugung nicht so gross sein. Und dann hätte die klassische Logik (vor aller Theologie) die besseren Karten. Alles nur ein Gedankenspiel, maudy…
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#23   Rodolfo Panetta   16:05:25 | Mittwoch, 26. März 2008
Merkwürdiges Unverständnis
Immer wieder legen modernistisch eingestellte Theologen dar, wie unverständlich der alte Ritus doch für sie sei. Dabei muß jeder Germanist sich mit Mittelhochdeutsch und anderen wenig vertrauten Sprachen beschäftigen. Wer den alten Ritus nicht begreift, hat das Wesen des katholischen Glaubens nicht begriffen.
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#22   HeinrichvonOfterdingen   16:02:24 | Mittwoch, 26. März 2008
Liebe Mandy,
die Modernisten sind schon komisch. Wenn jemand den Alleinvertretungsanspruch für die klassische Theologie für sich in Anspruch nimmt, dann wird er von ihnen angegriffen. Selbst werden sie aber nicht nur dem Alleinvertretungsanspruch nicht gerecht, sondern scheren sich reichlich wenig um die klassische Theologie, wie man aus ihren Schriften sehen kann. Allenfalls „dekonstruieren“ sie die klassische Theologie. Läuft alles irgend wie auf eine Mischung aus Neid und geistige Impotenz hinaus.
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#21   mandy   15:58:04 | Mittwoch, 26. März 2008
@Sehen Sie Herr Tridentinus
Genau das meinte ich: „Niemand zwingt Sie oder andere Andersdenkende, diese angeblichen Missionierungseifer zur Kenntnis zu nehmen. Überzeugender sind jedenfalls auch die Werbemassnahmen der kirchlichen Alt-68iger auch nicht. Logischer ist klassische katholische Theologie, wenn auch nur wenige „Tradis“ diese stringent und geistreich vertreten können.“
Anstatt die Normalos einfach in Ruhe zu lassen, verbreiten Sie den üblen Gestank Ihrer Verleumdungen, und behaupten den Alleinvertretungsanspruch der Tradis für die „klassische katholische Theologie“. Und darum muß es Aufklärung über die Liturgie und das sonstige Gehabe der Tradis geben.
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#20   juergen   15:56:19 | Mittwoch, 26. März 2008
Lesen
er hätte sich das ausliegende Gesangbuch nehmen können und die lateinischen Texte auf der einen Spalte der Seite gefunden und die dazugehörende deutsch Übersetzung in der anderen Spalte gefunden. Somit wäre in der kompletten Liturgie zuhause gewesen!
Wozu mitlesen? Etwa damit man in der Übersetzung versteht, was der Priester betet?
Ja, mei!
Wenn es wichtig ist zu verstehen, was der Priester betet, dann sollte der Priester es auf deutsch beten; wenn es nicht wichtig ist zu verstehen, was der Priester betet, wozu liegen dann Übersetzungen aus?
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#19   r.ruhrgebietler   15:52:00 | Mittwoch, 26. März 2008
Niggenaber – nur ein weiteres verirrtes Schäfchen
Es ist nirgends zu erkennen, dass Niggenaber Jesus Christus gesucht hat.
Es ist mit Vorurteilen in die ewig gültige Messe gegangen – dort interessieren sich die anwesenden Seelen nur für für Jesus Christus; nicht für den neu gekauften Zobel oder für die Goldringe – all’ dem irdischen Geschmeide, welches vergänglich ist.
Niggenaber ist dumm – er hätte sich das ausliegende Gesangbuch nehmen können und die lateinischen Texte auf der einen Spalte der Seite gefunden und die dazugehörende deutsch Übersetzung in der anderen Spalte gefunden. Somit wäre in der kompletten Liturgie zuhause gewesen! Er hat zumindest zugegeben, dass er DEUTSCHES lesen und verstehen kann.
Niggenaber ist eine ganz arme Seele.
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#18   Tridentinus   15:24:35 | Mittwoch, 26. März 2008
@maudy
Niemand zwingt Sie oder andere Andersdenkende, diese angeblichen Missionierungseifer zur Kenntnis zu nehmen. Überzeugender sind jedenfalls auch die Werbemassnahmen der kirchlichen Alt-68iger auch nicht. Logischer ist klassische katholische Theologie, wenn auch nur wenige „Tradis“ diese stringent und geistreich vertreten können.
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#17   Brandenburgis   15:23:46 | Mittwoch, 26. März 2008
Vielen Dank für diese fleißige Arbeit!
Hier ist echter Forschergeist am Werke, von dem wir viel zu wenig haben in Deutschland! Ich als Historiker kann nur loben und anmerken: Auch ein dem Forscher unterlaufener Irrtum ist 1000 mal wertvoller als gar keine Erkenntnis!
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#16   Arkanum/kreuts.net †   15:15:59 | Mittwoch, 26. März 2008
danke, aber…
das ist nicht meine Liste und das unten ist auch nicht mein Account.
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#15   kreuts.net/forum   15:15:37 | Mittwoch, 26. März 2008
.chen
Arkanum?
wer?
ich?
och menno
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#14   Pünktchen   15:14:14 | Mittwoch, 26. März 2008
arkanum
Ihre Accountnamensliste enthält mehrere Irrtümer: nicht nur den mich betreffenden.
Das nur so am Rande! :-)
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#13   kreuts.net/forum   15:13:48 | Mittwoch, 26. März 2008
ach so
egal.
Etwas Eigenwerbung kann ja auch nicht schaden
:(3
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#12   juergen   15:09:33 | Mittwoch, 26. März 2008
Artikelschreiber
Ich meinte den Schreiberling des Artikels, nicht der Lesermeinungen.
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#11   kreuts.net/forum   15:07:18 | Mittwoch, 26. März 2008

nun ja…
so anonym ja nun auch nicht mehr… www.kreuts.net/forum/index.php?topic=486.0
O:)
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#10   juergen   15:04:21 | Mittwoch, 26. März 2008
Anonym
Weil die Tradis mit einem penetranten missionarischen Eifer allen auf den Senkel gehen, die nicht der Meinung ihrer sektiererischen Minderheit sind…
…und sie wunderbar im Schutze der Anonymität, über alles und jeden herziehen können.
Der Kommentator poltert zwar los, ist aber nicht Manns oder Fraus genug, zu sagen, wer er ist…
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#9   mandy   14:59:45 | Mittwoch, 26. März 2008
Tridentinus: „Warum?“
Warum es solche Berichte geben muß? Das ist ganz einfach: Weil die Tradis mit einem penetranten missionarischen Eifer allen auf den Senkel gehen, die nicht der Meinung ihrer sektiererischen Minderheit sind. Dazu werden ein Haufen Internetseiten eingerichtet und ein Haufen Geld dafür zum Fenster rausgeschmissen. Weil diese Wichtigtuer durch die halbe Welt laufen und behaupten, daß das Vatikanum II und seine praktischen Auswirkungen für den Untergang des Abendlandes verantwortlich ist. Wer so wichtigtuerisch auf allen anderen herumklopft und alles miesmacht, was nicht in seinen Kram paßt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn ihm ordentlich der Wind entgegenweht. Darum!!
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#8   Tridentinus   14:49:23 | Mittwoch, 26. März 2008
Was ich an diesem Bericht über
eine persönliche Erfahrungsschilderung und auch am letzten Posting nicht verstehe!
Warum ist es einen Bericht wert, wenn jemand keinen Zugang zur alten Liturgie findet? Warum muss solch einer Person, wenn sie dann ihre subjektive Erfahrung instrumentalisiert, um anderen den möglichen Zugang zu verbauen, überhaupt besondere Beachtung geschenkt werden. Warum aber auch immer dieser moralisierende Vorwurf an diejenigen Priester und Glaubigen, Maudy, die diesen Zugang aber eben sehrwohl für sich entdeckt haben und ihn religiös oder auch nur ästhetisch-kulturell als für sich gemäss pflegen und schätzen?
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#7   mandy   14:40:34 | Mittwoch, 26. März 2008
@ich blicke pausenlos auf den Rücken
Genau diese Erfahrung habe ich auch gemacht, als ich (zufällig) im Bistum Aachen in eine Messe nach außerordentlichem Ritus geriet. Ich war gewöhnt, MITeinander Messe zu feiern. Das war aber gar nicht möglich, weil man unentwegt nach vorne schauen mußte und dort tatsächlich nichts anderes als Rücken neben Rücken sah. Die Stimme des Pfarrers hörte sich an, als käme sie aus einer Gruft, weil er uns nie ansprach – außer manchmal das „dominus vobiscum“. Auch die Sprache Latein war überhaupt nicht dazu da, daß man die Worte verstehen soll, sondern nur um eine künstliche Mystik zu erzeugen, die eher abschreckend ist. Die ganze Messe nach außerordentlichem Ritus ist GEGEN das MITeinander ausgerichtet. Die Gemeinschaft spielt überhaupt keine Rolle. Man könnte dort auch Automaten in den Rücken des Priesters stellen, die vom Band sprechen. Und das wird dann als großartiger Fortschritt gepriesen. Jesus ist aber MENSCH FÜR MENSCHEN und NICHT PRIESTER AM HOCHALTAR geworden.
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#6   Pater Michael   14:04:23 | Mittwoch, 26. März 2008
Blicke auf den Rücken
Das liest sich fast so wie die Beschreibung von Nonni, als er zum ersten Mal einen kath. Gottesdienst erlebt. Kennt jemand der geschätzten Leser das respektive Nonnibuch (Titel?) oder kann sie uns gar zitieren? Ich würde diese Stelle zu gerne mal wieder lesen.
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#5   Pünktchen   14:01:53 | Mittwoch, 26. März 2008
Ein Wagnis?
„Aleph“, alias Czibo N., alias gilbert, alias missadeangelis …:„Da wagt es doch wirklich ein Journalist über eigene Erfahrungen beim außerordentlichen Ritual zu berichten“
Richtiger muß es heißen: Da wagt es doch wirklich ein Journalist über eigene und vorurteilsbestimmte Erfahrungsblockaden beim Besuch des außerordentlichen Ritus zu berichten…
Und was heißt schon: „er wagt …“. Ein Wagnis wäre es gewesen, gut vorbereitet und wohlwollend über die Zelebration des römischen Ritus in der außerordentlichen Form zu berichten. Ein solcher Text wäre vermutl. gar nicht zur Veröffentlichung gelangt… :-S
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#4   juergen   13:53:50 | Mittwoch, 26. März 2008
Quelle
Die Frage ist nur, ob der Kommentator überhaupt den Text gelesen hat, oder nur bei der anderen Seite angeschrieben hat.
Daß hier Kommentare den Nagel auf den Kopf treffen, habe ich allerdings noch nicht erlebt.
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#3   Bento   13:52:21 | Mittwoch, 26. März 2008
@ Jürgen
Die Kommentare hier treffen üblicherweise den Nagel auf den Kopf und mitten ins Herz.
Summorum-Pontificum arbeitet nicht mit derselben Geisteskraft. Dort jammert man eher.
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#2   juergen   13:43:06 | Mittwoch, 26. März 2008
Bravo! Welch eine Neuheit!
Da greift kreuz.net – ganz „aktuell“ – einen Bericht auf, der schon am 5. März auf anderen Seiten kommentiert wurde.
Die Vorlage für die kreuz.net-Abschrift findet sich dort:
…ww.summorum-pontificum.de/…ng/paderborn_2.shtml
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#1   Aleph †   13:38:14 | Mittwoch, 26. März 2008
Der Anfang vom Untergang
Da wagt es doch wirklich ein Journalist über eigene Erfahrungen beim außerordentlichen Ritual zu berichten und sich nicht in der vorgegebenen geheiligten, ehrfürchtigen Sprechweise darüber zu artikulieren.
Das kann nur der Anfang vom Untergang des Abendlandes sein…!
Das wird wieder ein Aufschreien und zahnloses Wehklagen geben. Auweih, auweih, auweih geschrieen! o^/ o^/ o^/
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