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Mittwoch, 19. März 2008 13:00
Ein Drogeriemarkt in der Bistumsstadt Fulda hat sich seit Jahren in einer kirchlichen Immobilie eingemietet. Dafür verzichtet er auf den Verkauf obszöner Gegenstände.
Zurück zum Artikel 58 Lesermeinungen:
Donnerstag, 3. April 2008 15:47
Mildret M: Unsinniges Zeug
Ich weiß, dass ICH RECHT habe und irgendwelche zweifelhaften Wortspiele und anmaßende Fragen, die meine Persönlichkeit betreffen, interessieren mich nicht!
Montag, 24. März 2008 22:49
Hódmezövòsárhelykutasipuszta: eigene Unfehlbarkeit???
„Dieses Theater darum basiert wohl mehr auf den Ideen selbsternannter und mit Unfehlbarkeit gesegneter >Chefs<.“



Halten Sie sich selbst auch für unfehlbar?

Falls Ja: dann gestehen Sie es bitte doch auch allen anderen zu.

Falls Nein: dann lassen Sie doch bitte auch alle anderen Meinungen gelten.

Montag, 24. März 2008 12:48
HeinrichderZweite: Liebe Mildret M.,
Tut mir sehr leid, aber die Wortverdreherei zeigt leider keine Unhaltbarkeit meiner These!Sie bestätigt sie nur.
… da bin ich wirklich großzügig. Ob die „Wortverdreherei“ die Unhaltbarkeit ihrer These zeigt oder bestätigt ist so ziemlich das Selbe.
Sonntag, 23. März 2008 20:39
Doriano: @Hódmezövòsárhelykutasipuszta
Mildred scheint bezüglich des Wesens der Schöpfung
nicht so GANZ im Bilde zu sein – sonst würde Sie diesen
Unfug kaum posten.
Armut im Geiste entbindet nicht vom Streben nach der
Weisheit, die von Gott kommt.
Sonntag, 23. März 2008 20:30
Hódmezövòsárhelykutasipuszta: „starrköpfig“ oder „konsequent“?
„…Wenn Gott gewollte hätte, dass es keine Kondome gibt/ bzw. sie benutzt werden, dann hätte er >seine Schöpfung< auch keine Kondome erfinden lassen. Dieses Theater darum basiert wohl mehr auf den Ideen selbsternannter und mit Unfehlbarkeit gesegneter >Chefs<.“

Dann schließen Sie wohl umgekehrt aus der Tatsache, daß „seine Schöpfung“ Atombomben erfunden hat auch, daß Gott gewollt hat, daß es sie gibt, und daß sie benutzt werden???


„Zu Verurteilen bleibt einzig und allen dieses starrköpfige Verhalten der Gottes GmbH.“

Was hier als „starrköpfiges Verhalten“ bezeichnet wird, ist die Konsequenz der Kirche bezüglich ihrer Lehre, hier speziell bezüglich der Enzyklika „Humanae vitae“ von Paul VI. Wenn die Verbraucher bezüglich der Firma Schlecker ebenso konsequent, oder „starrköpfig“, wären, würden sie bei allen Schlecker-Filialen solange gar nichts mehr kaufen (Boykott!), keine Kondome und auch sonst nichts, bis die Firma Schlecker einen Umgang mit ihren Mitarbeitern „gelernt“ hätte, der auch der katholischen Soziallehre entspricht!


[fett]Wenn der Vermieter nicht das Bistum wäre, sondern Greenpeace, und im Mietvertrag der Passus stünde, Schlecker dürfe keine umweltschädlichen Produkte in dieser Filiale verkaufen, z.B. Insektenvernichtersprays – wäre es „starrköpfig“ oder konsequent, wenn G…
Sonntag, 23. März 2008 03:47
Mildret M: Wortspiel bestätigt These
Tut mir sehr leid, aber die Wortverdreherei zeigt leider keine Unhaltbarkeit meiner These!Sie bestätigt sie nur.
Samstag, 22. März 2008 23:38
HeinrichderZweite: Liebe Mildred,
ich paraphrasiere Ihren Text einfach mal um seine Unhaltbarkeit zu zeigen:
Wenn Gott gewollte hätte, dass es keine Mord gibt, dann hätte er >seine Schöpfung< auch keine Messer erfinden lassen. Dieses Theater darum basiert wohl mehr auf den Ideen selbsternannter und mit Unfehlbarkeit gesegneter >Strafrechtler<
Samstag, 22. März 2008 23:30
Mildret M: peinliche Standhaftigkeit
Der Schleckeranteil an dieser Geschichte ist auch von geringerer Bedeutung.
Zu Verurteilen bleibt einzig und allen dieses starrköpfige Verhalten der Gottes GmbH.
Wenn Gott gewollte hätte, dass es keine Kondome gibt/ bzw. sie benutzt werden, dann hätte er >seine Schöpfung< auch keine Kondome erfinden lassen. Dieses Theater darum basiert wohl mehr auf den Ideen selbsternannter und mit Unfehlbarkeit gesegneter >Chefs<.
Samstag, 22. März 2008 08:13
Hódmezövòsárhelykutasipuszta: unverschämt und lächerlich…
„Unverschämt und lächerlich was dieses Bistum sich da erlaubt. Es zeigt nur einmal mehr wie weltfremd diese Organisation geworden/ geblieben ist.
Es ist nicht nachzuvollziehen, warum sich ein so großes Unternehmen bevormunden lässt…“


Die Firma Schlecker hat freiwillig einen privatrechtlichen Mietvertrag für ein Gewerbeobjekt mit dem Bistum in Fulda geschlossen, der den besagten Passus enthielt. Scheinbar hatten Herr und Frau Schlecker ihre Gründe das zu tun und diese Bedingung zu akzeptieren. Sie haben es scheinbar nicht als unverschämt und lächerlich empfunden, sondern als eine akzeptable Bedingung. Von Bevormundung kann hier keine Rede sein. Schlecker könnte den Vertrag jederzeit kündigen und umziehen, wenn der Verlust wirklich so groß wäre. Verdächtig, daß der entgangene Verkaufsumsatz nie quantifiziert worden ist – vielleicht ist er gar nicht so groß. Bei einem Umsatz von 6,6 Mrd.€ im Jahr 2005 wird Schlecker den Verlust wohl auch verkraften können. Keine Angst – das Schlecker-Imperium gehört nicht zu der Art Unternehmen, die sich von irgend jemand bevormunden lassen , das können Sie hier nachlesen:

http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/eh/schlecker.html

Daß die Kirche in der Frage des Kondomverkaufs ihrer Lehre folgt, kann wohl auch nicht als „unverschämt und lächerlich“ bezeichnet werden, höchstens als konsequent. Nachzulesen in „Humanae vitae“ von Papst Paul VI. Der Begriff „weltfremd“ ist für die Kirche kein Maßstab – häufig eher ein Kompliment…
Samstag, 22. März 2008 01:13
Mildret M: lächerliches Kondomverbot!
Unverschämt und lächerlich was dieses Bistum sich da erlaubt. Es zeigt nur einmal mehr wie weltfremd diese Organisation geworden/ geblieben ist.
Es ist nicht nachzuvollziehen, warum sich ein so großes Unternehmen bevormunden lässt – bis auf den Aspekt der kostenlosen Werbung, die diese peinliche Enthüllung mit sich bringt.
Anstatt holzköpfig durchzusetzten, dass dort keine Kondome verkauft werden dürfen, sollte sich das Bistum lieber dafür einsetzten, dass die Personalstärke der oftmals unterbesetzten Filialen erhöht wird. Das wäre dann wirklich christlich!
Frohe Ostern
Freitag, 21. März 2008 17:16
Hódmezövòsárhelykutasipuszta: lupus1 bitte melden!
„…Denn allen, den diese Geschichte erzählt wird, fehlt ob der Borniertheit und der Dummheit der Kirche schlichtweg die Worte…“

Hallo lupus1!
Können Sie mal für „Nichteingeweihte“ genau erklären, worin die Borniertheit und Dummheit der Kirche in diesem Fall Ihrer Meinung besteht?
Danke!
Freitag, 21. März 2008 12:59
lupus1: Mal genauer hinschauen
Doch in Wahrheit ist die Filiale gerade wegen ihrer moralischen Unbedenklichkeit beliebt.
Das ist wohl richtig. Jedoch nur wegen dem Heiterkeitserfolg, der mit dieser Geschichte erzielt wird. Denn allen, den diese Geschichte erzählt wird, fehlt ob der Borniertheit und der Dummheit der Kirche schlichtweg die Worte.
Siehe auch Bericht der Nassauer Zeitung von dieser Woche.
Donnerstag, 20. März 2008 14:03
Dani California: Schlecker
Der Grund: „Wir dürfen keine Kondome verkaufen, weil das Haus der katholischen Kirche gehört“ – jammert Filialleiterin Monika Michel.

Frau Michel behauptet aber, daß sie Umsatz verliere: „Wir müssen Kunden, die Kondome kaufen wollen, zur Konkurrenz schicken.“

SCHLUCHZ !!!! Mir kommen die Tränen, so herzzerreißend ist das … Nur wegen dem bösen bösen Bischof, der uns keine „Gummitüten für männliche Fortpflanzungsorgane“ verkaufen lässt, ist unser Umsatz so gesunken, dass wir bald am Hungertuch nagen …
Mensch Schlecker-Chefs, mit Euren Mitarbeitern seid Ihr doch auch nicht so zimperlich.
Kündigt den Mietvertrag und mietet Euch halt woanders ein, dann könnt Ihr Eure Sauereien wieder ungehemmt verkaufen …

Doch in Wahrheit ist die Filiale gerade wegen ihrer moralischen Unbedenklichkeit beliebt.

Wie bereits erwähnt wurde, hat Schlecker mit „moralischer Unbedenklichkeit“ ungefähr soviel gemein wie Hund mit Katz. Ein Laden, der seine Mitarbeiter ausbeutet, sollte lieber mal ganz ruhig sein. Ich weiß nicht ob es immer noch so ist, doch früher hatten die nicht mal Telefon im Laden.
Donnerstag, 20. März 2008 11:19
Hódmezövòsárhelykutasipuszta: HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykuta



HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
Bitte darum, aufgrund des ähnlichen Nutzernamens, nicht
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
mit „Piroschka“ oder „Liselotte Pulver“ verwechselt zu
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
werden, denn nur, wo „Hódmezövósárhelykutasipuszta“
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
draufsteht, ist „Hódmezövósárhelykutasipuszta“ drin…
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta


Donnerstag, 20. März 2008 09:29
Aleph: Pure Geldverschwendung
Mit anderen Worten, Kondome kann man bei Schlecker in Fulda nur mit dem frommen Augenaufschlag kaufen.

Dann wird eine Packung aus der unteren Ecke der Theke dem Kunden mit gallenbitter Miene verabreicht.

Aber erst nachdem dieser Kaufwillige vorher vor dem Verkäufer bekannt hat, eine „Sünde“ begehen zu wollen.

Für was braucht ein Käufer auch Kondome und solches obszöne Zeug, wenn er schon nicht sündigen will.

Das wäre doch pure Geldschverschwendung…oder?
Donnerstag, 20. März 2008 07:41
Gunsenum: Junge LIberale iN fulda---
Donnerstag, 20. März 2008 06:27
Poseidon: Die Kirche entfernt sich von sich selbst!
Kein Wort darüber, dass SCHLECKER Arbeitnehmerrechte mit Füßen tritt, dass Mitarbeiter dort bespitzelt werden, einen unanemessenen Lohn bekommen …
DAS ist moralisch, oder was?

Die Kirche hat ihre eigentliche Aufgabe verlassen MENSCHEN, die sie brauchen, zu helfen!

Dafür wird auf Kondomen rumgehackt und da ein großes Fass aufgemacht – was soll denn das?
Mittwoch, 19. März 2008 23:02
FiliusEcclesiae: Selber schuld, wer an die „Konzilskirche“ noch Kirchensteuer zahlt
Was die Caritas betrifft, so verkaufte sie zwar nie Kondome, verschenkte sie aber vor einigen Jahren in München während der Faschingszeit. Wenig später wurde die Angestellte eines niederbayerischen Caritas- Altenheimheims gefeuert, weil sie mit der Nachricht über skandalöse Mißstände bei der Betreuung der Alten an die Öffentlichkeit ging.
Mittwoch, 19. März 2008 22:55
Vineta: @Aqinate + Kurt K. + derfux + Pater Lingen: Dies und das!
1) Was niemand merkt: Algermissen streicht aber schon gerne das Geld ein, das Schlecker zuvor mit seinem Kondomverkauf verdient hat, wenn auch in anderen Filialen.

2) Was die Caritas betrifft, so verkaufte sie zwar nie Kondome, verschenkte sie aber vor einigen Jahren in München während der Faschingszeit. Wenig später wurde die Angestellte eines niederbayerischen Caritas- Altenheimheims gefeuert, weil sie mit der Nachricht über skandalöse Mißstände bei der Betreuung der Alten an die Öffentlichkeit ging.

3) Der von Pater Lingen erwähnte Münchner Kioskbesitzer wurde damals in der Neuen Bildpost wegen der Entfernung des Schmuddelkrams aus seinem Sortiment geradezu als christlicher Held gefeiert. Als Haken an diesem (voreiligen) Lob stellte sich später heraus: Der Schweinekram lag zwar nicht mehr offen aus, wurde ( wird?) weiterhin für Stammkunden, Eingeweihte usw. aus dem „Vorratskeller“ unter dem Ladentisch hervorgeholt.
Na ja immerhin etwas,wenn man bedenkt, daß auf dem Mailänder Domplatz Kioskbesitzer ( für Gottesdienstbesucher?) Pornokassetten zum Kauf auflegen (oder auflegten?). Und daß in einem oberbayerischen Dorf im Laden vor der Kirche Kruzifixe, Rosenkränze usw. neben Pornoheften liegend zum Verkauf angeboten werden.
Mittwoch, 19. März 2008 22:49
Nachtlaterne: „Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist brei
„„Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn.“
Matthäus 7/13-14

„Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, sondern sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerstören und keine Diebe einbrechen und sie stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“ Matthäus 6
Mittwoch, 19. März 2008 22:47
Gotthard: Zitier-Trip
@nachtlaterne mal wieder auf dem Zitier-Trip…
Mittwoch, 19. März 2008 22:24
Nachtlaterne: Denn seht, bei der Stadt über der mein Name ausgerufen ist, beginne ich mit dem Unheil, und da sollt
Denn seht, bei der Stadt über der mein Name ausgerufen ist, beginne ich mit dem Unheil, und da sollt ihr ungestraft bleiben? Nein, ihr werdet nicht ungestraft bleiben; denn ich rufe das Schwert gegen alle Bewohner der Erde – Spruch des Herrn der Heere.
Jeremias 25/29
Mittwoch, 19. März 2008 22:23
BlaBlaBla: also was jetzt noch fehlt ist…
… das der schlecker in fulda zum wallfahrtsort erklärt wird.
Mittwoch, 19. März 2008 22:18
Nachtlaterne: aus dem buch der weisheit, 5, bibel
„Zitternd kommen sie zum Gericht über ihre Sünden; ihre Vergehen treten ihnen entgegen und überführen sie. Dann wird der Gerechte voll Zuversicht dastehn vor denen, die ihn bedrängt und seine mühen verachtet haben. Wenn sie ihn sehen, packt sie entsetzliche Furcht, und sie geraten außer sich über seine unerwartete Rettung. Jetzt denken sie anders; seufzend und voll Angst sagen sie zueinander: Dieser war es, den wir einst verlachten, verspotteten und verhöhnten, wir Toren. Sein Leben hielten wir für Wahn-sinn und sein ende für ehrlos. Jetzt zählt er zu den Söhnen Gottes, bei den Heiligen hat er sein Erbteil. Also sind wir vom Weg der Wahrheit abgeirrt; das Licht der Gerechtig-keit strahlte uns nicht, und die Sonne ging nicht für uns auf. Bis zum Überdruß gingen wir die Pfade des Unrechts und des Verderbens und wanderten durch weglose Wüsten, aber den Weg des Herrn erkannten wir nicht. Was nützte uns der Übermut, was brachte uns Reichtum und Prahlerei? Weisheit 5
Mittwoch, 19. März 2008 22:16
Mathilde Dosenfinger: Nachtlaterne…
…welche Medikamente auch immer sie kurzfristig abgesetzt haben: Nehmen Sie sie bitte wieder ein. Es ist zu Ihrem Vorteil.
Mittwoch, 19. März 2008 21:57
Nachtlaterne: Sündige weiter
Viele werden geläutert, gereinigt und geprüft. Doch die ruchlosen Sünder sündigen weiter. Von den Sündern wird es keiner verstehen; aber die Verständigen verstehen es. Von der Zeit an, in der man das tägliche Opfer abschafft und den unheilvollen Greuel aufstellt sind es zwölfhun-dertneunzig Tage. Wohl dem, der aushält und dreizehn-hundertfünfunddreißig Tage erreicht! Du aber geh nun dem Ende zu! Du wirst ruhen, und am Ende der Tage wirst du auferstehen, um deinen Erbteil zu empfangen.
Dan. 12/10-13
Mittwoch, 19. März 2008 20:07
Marcelus: @Kurt K.: Es kommt 100% heraus
„Weltbild“ gehört also nur deutschen katholischen Diözesen und der katholischen Soldatenseelsorge,
also der regulären Hierarchie Deutschlands.
Mittwoch, 19. März 2008 20:06
Kurt K.: Marcelus… ja, muss man wohl :D
Ich habs mal grad getan… die Stellen hinterm Komma hab ich mal weggelassen…

–--und so kam ich auf 85% …

…mit den Stelllen hinterm Komma wahrscheinlich über 90…

ALSO: Ja, man kommt über 50%.
Mittwoch, 19. März 2008 20:01
Marcelus: @derfux: Die deutschen Diözesen, die bei „Weltbild“ beteiligt sind
Herzlichen Dank für die interessante Aufstellung.
Muß man nur noch zusammenzählen, ob hier mehr als 50% für die Diözesen rauskommen.
Mittwoch, 19. März 2008 19:57
derfux: @ marcelus
Mittwoch, 19. März 2008 19:46
Marcelus: Hat die DBK nicht
die +50%-Mehrheit bei „Weltbild“?
Mittwoch, 19. März 2008 19:44
derfux: zum Glück bleiben wenigstens die kircheneigenen Läden sauber!
Was gibt’s denn da so alles…

praktische Enthaltsamkeitsratgeber für Frauen
Informationen für notorische Homoideologen

Und warum musste der Pater neulich eigentlich zum Dieb werden? Bei Weltbild gibt’s doch auch was für’s Auge:
Bis an die Grenzen – Wie weit gehst Du?
Bulgarian Lovers

Die Diözese Fulda ist zwar nur mit 6,nochwas Prozent an dem Laden beteiligt – aber immerhin.
Mittwoch, 19. März 2008 19:38
Marcelus: Wem das Haus gehört, dessen Gesetze gelten
Der Grund: „Wir dürfen keine Kondome verkaufen, weil das Haus der katholischen Kirche gehört“ – jammert Filialleiterin Monika Michel.
Das Haus gehört auch den Katholiken, die bestimmen können, wer sich dort einmietet.
Mittwoch, 19. März 2008 19:36
Hódmezövòsárhelykutasipuszta: freiwillig abgeschlossener privatrechtlicher Mietvertrag für ein Gewerbeobjekt
„Dabei hat Frau Michel in ihrem Mietvertrag unterschrieben, keine Produkte zu verkaufen, die dem Ansehen der Kirche schaden.“

Ein Fall für Jurastudenten im ersten Semester:
Frau Michel hat, wie in dem obigen Artikel beschrieben, einen privatrechtlichen Mietvertrag für ein Gewerbeobjekt geschlossen. Sie war zu dem Zeitpunkt geschäftsfähig und zurechnungsfähig und hat den Vertrag freiwillig unterschrieben. Welche Möglichkeiten hat sie nun?




Lösung:
1. Sie hält sich weiter an den Vertrag,

2. Sie kündigt und zieht mit der Filiale um,

3. Sie versucht den Vermieter umzustimmen und eine Vertragsänderung zu erreichen,

4. Sie bricht den Vertrag und lässt es auf eine Kündigung bzw. anschließende gerichtliche Klärung ankommen,

5. Sie versucht nachzuweisen, daß sie den Vertrag nicht freiwillig geschlossen hat,

6. Sie versucht nachzuweisen, daß sie nicht geschäfts- und zurechnungsfähig ist/war,
Mittwoch, 19. März 2008 18:46
Gallowglas: Die typische Scheinheiligkeit der RKK …
Hier Schlecker das Geschäft vermiesen wollen, aber selber fleißig Schmuddelkram verkaufen … Stichwort : Weltbild

Mittwoch, 19. März 2008 18:45
20mancro5 †: Interessant
Dabei hat Frau Michel in ihrem Mietvertrag unterschrieben, keine Produkte zu verkaufen, die dem Ansehen der Kirche schaden.

Kondome schaden dem Ansehen der Kirche.Viele Katholische Priester hätte besser selbst mal welche benützt,dann gäbe es nicht soviele uneheliche Kinder von denen.
Also dieser Bischof hat wirklich einen an der Klatsche.
Mittwoch, 19. März 2008 18:22
Genoveva: @Redaktion @Kurt K. @Gotthard
Hallo Redaktion, was ist los? Ein positiver Bericht über den Bischof Fulda? Wirkt da schon die Ostergnade? Hut ab …

@Kurt K.

Kirchliche Mitarbeiter werden nach einem eigenen Tarifvertrag bezahlt, der in den meisten Dingen dem BAT entspricht. Was soll die dumme Hetzerei?

@Gotthard

Warum sollte der Vermieter im Mietvertragr explizit auf das Alkoholabgabeverbot für Jungendliche hinweisen? Das ist doch gesetztlich geregelt …
Mittwoch, 19. März 2008 17:50
20mancro5 †: Warum einfach wenns umständlich auch geht.
Die Fuldaer Filiale der Drogerie-Kette ‘Schlecker’ verkauft keine Gummitüten für männliche Fortpflanzungs- organe

Werden unter Fachleuten auch Kondome genannt.Wenn sie dort keine verkaufen die gibts anderswo auch.Damit tut sich Schlecker keinen Gefallen.
Mittwoch, 19. März 2008 17:24
Rübezahl: Mitten drin, statt nur dabei – im Haferflocken-Müsli-Brei!
mitten drin statt nur dabei:
Man kann dem H.H. Bischof nicht dankbar genug dafür sein!!! Er hat damit weitere und schlimmere Schikanen dieser Personen verhindert!!!!
Danke, Herr Bischof, dass Sie die SJM-Patres weggeschickt haben!!!!!!


Sie unterstreichen diese Aussage nur zurecht mit einer Akkumulation von Satzzeichen – der Art nach im allgemeinen übrigens eine typisch „weibliche“ Vorgehensweise (so sagt man zumindest …).

Ich bin auch wie Sie genauso der Meinung, dass die Abberufung der SJM-Patres selbige vor weiteren Schikanen durch Ordinariatsangestellte und einzelne Gemeindemitglieder bewahrte.
Mittwoch, 19. März 2008 17:23
Pater Lingen: Schon etwas her
Vor einiger Zeit habe ich irgendwo einen Artikel gesehen, dass ein Kioskbesitzer den Verkauf von Schmuddelblättern eingestellt hat. Iirc führte diese Einschränkung des Angebots auch nicht zum Konkurs, sondern zu einem Umsatzanstieg.
Anderes Beispiel: Die Computerspiel-Zeitschrift „Gamestar“ (in der wurde mal ein Leserbrief von mir veröffentlicht z.Th. „Erotik in Computerspielen“) hat sich kürzlich entschieden, auf Werbung für Schmuddelkram (Handybilder etc.) zu verzichten. Das ist erstmal natürlich Abdrehen einer (potentiellen) Geldquelle. Die Begründung jedoch: Viele Leser wollten diesen Schmuddelkram einfach nicht mehr in der Zeitschrift sehen. Anders gesagt: Man will keine Leser vergraulen!
Ich habe der Gamestar-Redaktion deshalb kürzlich einen Leserbrief geschickt: »Der Verzicht auf Werbung für „Erotik“ war richtig. Dass für diese Entscheidung der Protest vieler Leser ausschlaggebend war, macht Mut: sowohl, weil es immerhin noch viele gibt, die diese „Erotik“-Werbung ablehnen und dies auch sagen; als auch, weil der umfangreiche Protest für ein gutes Anliegen Erfolg haben kann.«
Mittwoch, 19. März 2008 17:15
Andreas Wingenfeld: @ Mitten drin statt nur dabei
Wo ist Ihr Problem? Das Wohl der Kirche von Fulda hängt wohl nicht von der Person Bischof Algermissens ab.
Mittwoch, 19. März 2008 17:10
Mitten drin statt nur dabei: Standhaft wie eh und je
Bischof Heinz-Josef Algermissen ist auch hier standhaft wie schon bei den SJM-Patres. Trotz massiver Proteste hat er diese aus ihrem Vertrag mit der Diözese entlassen!
Man kann dem H.H. Bischof nicht dankbar genug dafür sein!!! Er hat damit weitere und schlimmere Schikanen dieser Personen verhindert!!!!
Danke, Herr Bischof, dass Sie die SJM-Patres weggeschickt haben!!!!!!
Mittwoch, 19. März 2008 15:57
Navon: @ HarroMeyer
Der Witz ist: Weder Schlecker, noch der Bischof noch die Kunden sehen sich beeinträchtigt. Einzig die Journaille fühlt sich gestört, dass ihr gestreamlintes Denken von einer Anzahl von Lesern so schnöde missachtet wird und muss jetzt einiges für die Gehirnwäsche tun.

Woraus liest Du das denn? Im Text (den kreuz.net mal wieder ohne Quellenangabe aus anderen Internetseiten zusammenkopiert hat) steht nichts von einer Kundenmeinung, wohl aber, dass sowohl die Fillialleiterin als auch der Mutterkonzern diesen Eingriff als schädigend ansehen und auch schon mit dem Zuständigen Kirchenmann gesprochen haben. Dein „nicht beeinträchtigt“ trifft also nicht zu.
Mittwoch, 19. März 2008 15:40
Andreas Wingenfeld: Ekklesiogene Neurose
@ Gunsenum

Sagen Sie mal, leidet der Pfarrer Abel vielleicht unter einer ekklesiogenen Neurose??? Der gehört doch selber zum klerikalen Establishment in Fulda. Was ist da eigentlich los im Fuldaer Klerus? Haben die das Motu Proprio immer noch nicht verdaut?
Mittwoch, 19. März 2008 15:03
HarroMeyer: Hochgespielt von der Journaille
Der Witz ist: Weder Schlecker, noch der Bischof noch die Kunden sehen sich beeinträchtigt. Einzig die Journaille fühlt sich gestört, dass ihr gestreamlintes Denken von einer Anzahl von Lesern so schnöde missachtet wird und muss jetzt einiges für die Gehirnwäsche tun.
Mittwoch, 19. März 2008 15:01
Gunsenum: Fulda ist…
Pfarrer Abel von Fulda-Neuenberg hat es im Historienstück „Bonifatius lebt!“ ganz treffend ausgedrückt, wenn er schreibt:

Fulda ist ein ewig bimmelnder,
von Kirchenwanzen wimmelnder,
sakro-hierarchischer,
domherren-asthmatischer,
ekklesio-neurotischer,
römisch-exotischer
Sumpf!
Ein Kirchenbabel ohne geistige Osmose.
Ein Ort für fromme Wesen mit Gehirnsklerose!
Mittwoch, 19. März 2008 14:54
Kurt K.: Luther: freidenkender Geist…?!
Oh, vielen Dank für die Blumen!

Vielleicht sollten die Verantwortlichen für diesen Unsinn in Fulda auch mal anfangen, ihren Geist frei denken zu lassen…

Dann würden sie nämlich zu denselben Schlüssen kommen wie ich.
Mittwoch, 19. März 2008 14:51
Luther: Mh, Kurt K,
bedenklich, wie Sie mit diesem Thema umgehen.

Offenbar hat Sie Ihr freidenkender Geist völlig abgestumpft. Schade!

Vielleicht sollten Sie mal über eine Bekehrung zum kath. Glauben nachsinnen!

Betend für Sie, Ihr
Luther!
Mittwoch, 19. März 2008 14:48
Andreas Wingenfeld: Diese Pseudokonsequenz des Bischofs von Fulda ist einfach nur lächerlich!
Wenn die Kirche nur sonst auch so konsequent wäre, vor allem in ihrem Verkündigungsdienst.

Und ich möchte nicht wissen, was nicht sonst so alles im Namen der Kirche verkauft wird.

Aber hier in Fulda wird mal wieder wird eine Posse um eine Nichtigkeit gemacht.
Mittwoch, 19. März 2008 14:43
Kurt K.: Regina: Ich finds vor allem deshalb lustig
weil sich doch bitte schön nicht einmal die katholische Kirche einreden kann, dass sich Jugendliche durch den erschwerten Erwerb von Konsomen vom Sex abhalten lassen würden – oder kann sie das doch?

Die Begründung für eine ungewollte Schwangerschaft (jedenfalls hab ich das schon des öfteren gehört / gelesen, ist manchmal: Es war kein Kondom da, aber wir waren so geil…

Und, liebe Kirche, was passiert bei ungewollten Schwangerschaften bei Teenagern ziemlich häufig?

Na?

Genau! Die beiden 15 und 16 Jahre alten Eltern bekehren sich zum „Einzig wahren Glauben“, lassen sich taufen und nehmen katholischen Unterricht, heiraten dann und führen eine wunderbare katholische Ehe und nehmen ihre Kinder an, die sie dann wiederum gut katholisch erziehen.

Nein?

Oh… da war wohl der Wunsch Vater des Gedanken…

Was?

Die Teenies treiben ab? Ist nich wahr…?! Echt’?
Mittwoch, 19. März 2008 14:37
Gotthard: Alkoholverkauf
Ich kann nur hoffen, dass das Bistum Fulda im Mietvertrag auch expressis verbis auf das Verbot des Alkohol- und Zigarettenverkaufs an Jugendliche unter 18 Jahren verwiesen hat mit Androhung von Konsequenzen im Übertretungsfall.
Mittwoch, 19. März 2008 14:35
Regina 1961: „Keuscher Schlecker…“
…ich schmeiß mich weg!
Regina1961
Mittwoch, 19. März 2008 14:25
Kurt K.: An Schleckers Stelle…
… würd ich umziehen.
Mittwoch, 19. März 2008 14:20
Tommiboy: lächerlich
Der Drogeriemarkt wird bei manchen Stadtführungen eigens erwähnt. Manche Touristen besuchen das Geschäft nur und gerade weil es kondomfrei ist. Sie schießen sogar Fotos von der keuschen Schlecker-Filiale.

…na aber wohl ja eher, um die Lächerlichkeit der katholishcen Kirche in die Welt hinauszutragen
Mittwoch, 19. März 2008 14:19
derfux: Wenn sie keine Kondome verkaufen dürfen,
warum verschenken sie denn dann keine – wäre doch eine tolle Werbung. Wenn auch das im Gebäude nicht möglich ist, dann vielleicht auf der Straße…
Mittwoch, 19. März 2008 14:15
Kurt K.: @ Aquinate: Schlecker?
Allerdings ist es aus sozialethischer Sicht ein Unding, an Schlecker zu vermieten. Das Unternehmen ist bekannt dafür, dass es sein Personal wie Sklaven behandelt

Aha… na, das passt doch zur kath. Kirche wie die Faust aufs Auge. Fragen Sie demnächst mal eine/n Angestellte/n der Caritas, wie die Kirche ihn/sie als Angestellte so behandelt, welcher Lohn gezahlt wird, welche Rechte die Arbeitnehmer haben…

Sie werden ihr blaues Wunder erleben.
Mittwoch, 19. März 2008 14:04
Aquinate: Schlecker
Es ist sicherlich richtig, dass das Bistum Wert darauf legt, dass keine Kondome verkauft werden.
Allerdings ist es aus sozialethischer Sicht ein Unding, an Schlecker zu vermieten. Das Unternehmen ist bekannt dafür, dass es sein Personal wie Sklaven behandelt.
Schlecker dürfte m. E. in kein kirchliches Gebäude auch ohne Kondome.
Mittwoch, 19. März 2008 14:02
stimme der vernunft: Drausse steht hetz.net, wolle mers roilasse?
Humpapa, humpapa, morge fängt die Fastnacht aa!

„Gummitüten für männliche Fortpflanzungsorgane“
„Verkauf obszöner Gegenstände“

Und das in der Karwoche. Welcher unheilige Schalk hat denn da die sogenannte „Redaktion“ geritten?
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