Ein Drogeriemarkt in der Bistumsstadt Fulda hat sich seit Jahren in einer kirchlichen Immobilie eingemietet. Dafür verzichtet er auf den Verkauf obszöner Gegenstände.
Die Schlecker-Filiale in Fulda darf als Mieter in einem kirchlichen Gebäude keine Kondome verkaufen: die beste Werbung.
(kreuz.net, Fulda) Die Fuldaer Filiale der Drogerie-Kette ‘Schlecker’ verkauft keine Gummitüten für
männliche Fortpflanzungs- organe. Das berichtete die deutsche Tageszeitung ‘Welt’ am Dienstag.
Der Grund:
„Wir dürfen keine Kondome verkaufen, weil das Haus der katholischen Kirche gehört“ – jammert Filialleiterin
Monika Michel.
Dabei hat Frau Michel in ihrem Mietvertrag unterschrieben, keine Produkte zu verkaufen,
die dem Ansehen der Kirche schaden.
Frau Michel behauptet aber, daß sie Umsatz verliere: „Wir müssen
Kunden, die Kondome kaufen wollen, zur Konkurrenz schicken.“
Doch in Wahrheit ist die Filiale gerade
wegen ihrer moralischen Unbedenklichkeit beliebt.
Der Drogeriemarkt wird bei manchen Stadtführungen
eigens erwähnt. Manche Touristen besuchen das Geschäft nur und gerade, weil es kondomfrei ist. Sie schießen
sogar Fotos von der keuschen Schlecker-Filiale.
In Stadtrallyes ist es eine eigene Aufgabe herauszufinden,
welches Produkt sich ausnahmsweise nicht in den Regalen des Schlecker-Marktes befindet.
Frau Michel war
in der Angelegenheit schon bei Bischof Heinz-Josef Algermissen von Fulda. Der blieb standhaft. Frau Michel
dazu: „Irgendwann wird man müde und fügt sich.“
Bistumssprecher Christoph Ohnesorge weiß nicht, was
an der Regelung kurios sein soll: „Die Kirche kann nicht einerseits mechanische Verhütungsmittel ablehnen,
aber andererseits dulden, daß in einem Haus der Kirche mit Kondomen Geschäfte gemacht werden.“
Ein
Pressesprecher der Marktkette Schlecker wollte sich nicht äußern und erklärte trotzdem: „Dieser Eingriff
in unser dortiges Verkaufssortiment geht sicherlich weit.“
In den Immobilien der Diözese Fulda sind
Kunden neben Kondomen auch vor pornographischen Materialien verschont.
Ein Kunde vor der Fuldaer Drogerie
wies darauf hin, daß es die Kirche den Medien nie recht machen könne: „Werden keine Kondome verkauft,
gibt es Proteste. Wären sie dagegen im Sortiment, würde man der Kirche Heuchelei vorwerfen.“
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59 Lesermeinungen
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da sind wohl die Argumente ausgegangen, was? „… ich weiß, daß ich recht habe…“ na, da sind wohl
die Argumente ausgegangen… natürlich wissen alle, daß sie selbst recht haben, da schließe ich mich
ebenso wie alle anderen Leser es wohl auch gerne möchten mit ein – nur wenn sie verschiedener Meinung
sein sollten, werden einige nur glauben, daß sie recht haben und in Wirklichkeit unrecht haben…
#58 Mildret M 15:47:42 | Donnerstag, 3. April 2008
Unsinniges Zeug Ich weiß, dass ICH RECHT habe und irgendwelche zweifelhaften Wortspiele und anmaßende
Fragen, die meine Persönlichkeit betreffen, interessieren mich nicht!
eigene Unfehlbarkeit??? „Dieses Theater darum basiert wohl mehr auf den Ideen selbsternannter und mit
Unfehlbarkeit gesegneter >Chefs<.“ Halten Sie sich selbst auch für unfehlbar? Falls
Ja: dann gestehen Sie es bitte doch auch allen anderen zu. Falls Nein: dann lassen Sie doch bitte auch
alle anderen Meinungen gelten.
Liebe Mildret M., Tut mir sehr leid, aber die Wortverdreherei zeigt leider keine Unhaltbarkeit meiner
These!Sie bestätigt sie nur. … da bin ich wirklich großzügig. Ob die „Wortverdreherei“ die Unhaltbarkeit
ihrer These zeigt oder bestätigt ist so ziemlich das Selbe.
@Hódmezövòsárhelykutasipuszta Mildred scheint bezüglich des Wesens der Schöpfung nicht so GANZ im
Bilde zu sein – sonst würde Sie diesen Unfug kaum posten. Armut im Geiste entbindet nicht vom Streben
nach der Weisheit, die von Gott kommt.
„starrköpfig“ oder „konsequent“? „…Wenn Gott gewollte hätte, dass es keine Kondome gibt/ bzw. sie
benutzt werden, dann hätte er >seine Schöpfung< auch keine Kondome erfinden lassen. Dieses Theater darum
basiert wohl mehr auf den Ideen selbsternannter und mit Unfehlbarkeit gesegneter >Chefs<.“ Dann schließen
Sie wohl umgekehrt aus der Tatsache, daß „seine Schöpfung“ Atombomben erfunden hat auch, daß Gott gewollt
hat, daß es sie gibt, und daß sie benutzt werden??? „Zu Verurteilen bleibt einzig und
allen dieses starrköpfige Verhalten der Gottes GmbH.“ Was hier als „starrköpfiges Verhalten“ bezeichnet
wird, ist die Konsequenz der Kirche bezüglich ihrer Lehre, hier speziell bezüglich der Enzyklika „Humanae
vitae“ von Paul VI. Wenn die Verbraucher bezüglich der Firma Schlecker ebenso konsequent, oder „starrköpfig“,
wären, würden sie bei allen Schlecker-Filialen solange gar nichts mehr kaufen (Boykott!), keine Kondome
und auch sonst nichts, bis die Firma Schlecker einen Umgang mit ihren Mitarbeitern „gelernt“ hätte, der
auch der katholischen Soziallehre entspricht! [fett]Wenn der Vermieter nicht das Bistum
wäre, sondern Greenpeace, und im Mietvertrag der Passus stünde, Schlecker dürfe keine umweltschädlichen
Produkte in dieser Filiale verkaufen, z.B. Insektenvernichtersprays – wäre es „starrköpfig“ oder konsequent,
wenn G…
Liebe Mildred, ich paraphrasiere Ihren Text einfach mal um seine Unhaltbarkeit zu zeigen: Wenn Gott gewollte
hätte, dass es keine Mord gibt, dann hätte er >seine Schöpfung< auch keine Messer erfinden lassen.
Dieses Theater darum basiert wohl mehr auf den Ideen selbsternannter und mit Unfehlbarkeit gesegneter
>Strafrechtler<
peinliche Standhaftigkeit Der Schleckeranteil an dieser Geschichte ist auch von geringerer Bedeutung.
Zu Verurteilen bleibt einzig und allen dieses starrköpfige Verhalten der Gottes GmbH. Wenn Gott gewollte
hätte, dass es keine Kondome gibt/ bzw. sie benutzt werden, dann hätte er >seine Schöpfung< auch keine
Kondome erfinden lassen. Dieses Theater darum basiert wohl mehr auf den Ideen selbsternannter und mit
Unfehlbarkeit gesegneter >Chefs<.
unverschämt und lächerlich… „Unverschämt und lächerlich was dieses Bistum sich da erlaubt. Es zeigt
nur einmal mehr wie weltfremd diese Organisation geworden/ geblieben ist. Es ist nicht nachzuvollziehen,
warum sich ein so großes Unternehmen bevormunden lässt…“ Die Firma Schlecker hat freiwillig einen
privatrechtlichen Mietvertrag für ein Gewerbeobjekt mit dem Bistum in Fulda geschlossen, der den besagten
Passus enthielt. Scheinbar hatten Herr und Frau Schlecker ihre Gründe das zu tun und diese Bedingung
zu akzeptieren. Sie haben es scheinbar nicht als unverschämt und lächerlich empfunden, sondern als eine
akzeptable Bedingung. Von Bevormundung kann hier keine Rede sein. Schlecker könnte den Vertrag jederzeit
kündigen und umziehen, wenn der Verlust wirklich so groß wäre. Verdächtig, daß der entgangene Verkaufsumsatz
nie quantifiziert worden ist – vielleicht ist er gar nicht so groß. Bei einem Umsatz von 6,6 Mrd.€
im Jahr 2005 wird Schlecker den Verlust wohl auch verkraften können. Keine Angst – das Schlecker-Imperium
gehört nicht zu der Art Unternehmen, die sich von irgend jemand bevormunden lassen , das können Sie
hier nachlesen: www.labournet.de/…ng/eh/schlecker.html Daß die Kirche in der Frage des Kondomverkaufs
ihrer Lehre folgt, kann wohl auch nicht als „unverschämt und lächerlich“ bezeichnet werden, höchstens
als konsequent. Nachzulesen in „Humanae vitae“ von Papst Paul VI. Der Begriff „weltfremd“ ist für die
Kirche kein Maßstab – häufig eher ein Kompliment…
lächerliches Kondomverbot! Unverschämt und lächerlich was dieses Bistum sich da erlaubt. Es zeigt nur
einmal mehr wie weltfremd diese Organisation geworden/ geblieben ist. Es ist nicht nachzuvollziehen, warum
sich ein so großes Unternehmen bevormunden lässt – bis auf den Aspekt der kostenlosen Werbung, die diese
peinliche Enthüllung mit sich bringt. Anstatt holzköpfig durchzusetzten, dass dort keine Kondome verkauft
werden dürfen, sollte sich das Bistum lieber dafür einsetzten, dass die Personalstärke der oftmals
unterbesetzten Filialen erhöht wird. Das wäre dann wirklich christlich! Frohe Ostern
lupus1 bitte melden! „…Denn allen, den diese Geschichte erzählt wird, fehlt ob der Borniertheit und
der Dummheit der Kirche schlichtweg die Worte…“ Hallo lupus1! Können Sie mal für „Nichteingeweihte“
genau erklären, worin die Borniertheit und Dummheit der Kirche in diesem Fall Ihrer Meinung besteht?
Danke!
Mal genauer hinschauen Doch in Wahrheit ist die Filiale gerade wegen ihrer moralischen Unbedenklichkeit
beliebt. Das ist wohl richtig. Jedoch nur wegen dem Heiterkeitserfolg, der mit dieser Geschichte erzielt
wird. Denn allen, den diese Geschichte erzählt wird, fehlt ob der Borniertheit und der Dummheit der Kirche
schlichtweg die Worte. Siehe auch Bericht der Nassauer Zeitung von dieser Woche.
Schlecker Der Grund: „Wir dürfen keine Kondome verkaufen, weil das Haus der katholischen Kirche gehört“ –
jammert Filialleiterin Monika Michel. Frau Michel behauptet aber, daß sie Umsatz verliere: „Wir müssen
Kunden, die Kondome kaufen wollen, zur Konkurrenz schicken.“ SCHLUCHZ !!!! Mir kommen die Tränen, so
herzzerreißend ist das … Nur wegen dem bösen bösen Bischof, der uns keine „Gummitüten für männliche
Fortpflanzungsorgane“ verkaufen lässt, ist unser Umsatz so gesunken, dass wir bald am Hungertuch nagen …
Mensch Schlecker-Chefs, mit Euren Mitarbeitern seid Ihr doch auch nicht so zimperlich. Kündigt den Mietvertrag
und mietet Euch halt woanders ein, dann könnt Ihr Eure Sauereien wieder ungehemmt verkaufen … Doch
in Wahrheit ist die Filiale gerade wegen ihrer moralischen Unbedenklichkeit beliebt. Wie bereits erwähnt
wurde, hat Schlecker mit „moralischer Unbedenklichkeit“ ungefähr soviel gemein wie Hund mit Katz. Ein
Laden, der seine Mitarbeiter ausbeutet, sollte lieber mal ganz ruhig sein. Ich weiß nicht ob es immer
noch so ist, doch früher hatten die nicht mal Telefon im Laden.
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykuta HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta Bitte darum, aufgrund des ähnlichen
Nutzernamens, nicht HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta mit „Piroschka“ oder „Liselotte Pulver“
verwechselt zu HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta werden, denn nur, wo „Hódmezövósárhelykutasipuszta“
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta draufsteht, ist „Hódmezövósárhelykutasipuszta“
drin… HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
HódmezövósárhelykutasipusztaHódmezövósárhelykutasipuszta
Pure Geldverschwendung Mit anderen Worten, Kondome kann man bei Schlecker in Fulda nur mit dem frommen
Augenaufschlag kaufen. Dann wird eine Packung aus der unteren Ecke der Theke dem Kunden mit gallenbitter
Miene verabreicht. Aber erst nachdem dieser Kaufwillige vorher vor dem Verkäufer bekannt hat, eine „Sünde“
begehen zu wollen. Für was braucht ein Käufer auch Kondome und solches obszöne Zeug, wenn er schon
nicht sündigen will. Das wäre doch pure Geldschverschwendung…oder?
Die Kirche entfernt sich von sich selbst! Kein Wort darüber, dass SCHLECKER Arbeitnehmerrechte mit Füßen
tritt, dass Mitarbeiter dort bespitzelt werden, einen unanemessenen Lohn bekommen … DAS ist moralisch,
oder was? Die Kirche hat ihre eigentliche Aufgabe verlassen MENSCHEN, die sie brauchen, zu helfen! Dafür
wird auf Kondomen rumgehackt und da ein großes Fass aufgemacht – was soll denn das?
Selber schuld, wer an die „Konzilskirche“ noch Kirchensteuer zahlt Was die Caritas betrifft, so verkaufte
sie zwar nie Kondome, verschenkte sie aber vor einigen Jahren in München während der Faschingszeit.
Wenig später wurde die Angestellte eines niederbayerischen Caritas- Altenheimheims gefeuert, weil sie
mit der Nachricht über skandalöse Mißstände bei der Betreuung der Alten an die Öffentlichkeit ging.
@Aqinate + Kurt K. + derfux + Pater Lingen: Dies und das! 1) Was niemand merkt: Algermissen streicht aber
schon gerne das Geld ein, das Schlecker zuvor mit seinem Kondomverkauf verdient hat, wenn auch in anderen
Filialen. 2) Was die Caritas betrifft, so verkaufte sie zwar nie Kondome, verschenkte sie aber vor einigen
Jahren in München während der Faschingszeit. Wenig später wurde die Angestellte eines niederbayerischen
Caritas- Altenheimheims gefeuert, weil sie mit der Nachricht über skandalöse Mißstände bei der Betreuung
der Alten an die Öffentlichkeit ging. 3) Der von Pater Lingen erwähnte Münchner Kioskbesitzer wurde
damals in der Neuen Bildpost wegen der Entfernung des Schmuddelkrams aus seinem Sortiment geradezu als
christlicher Held gefeiert. Als Haken an diesem (voreiligen) Lob stellte sich später heraus: Der Schweinekram
lag zwar nicht mehr offen aus, wurde ( wird?) weiterhin für Stammkunden, Eingeweihte usw. aus dem „Vorratskeller“
unter dem Ladentisch hervorgeholt. Na ja immerhin etwas,wenn man bedenkt, daß auf dem Mailänder Domplatz
Kioskbesitzer ( für Gottesdienstbesucher?) Pornokassetten zum Kauf auflegen (oder auflegten?). Und daß
in einem oberbayerischen Dorf im Laden vor der Kirche Kruzifixe, Rosenkränze usw. neben Pornoheften liegend
zum Verkauf angeboten werden.
#39 Nachtlaterne 22:49:51 | Mittwoch, 19. März 2008
„Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist brei
„„Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit,
und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und
nur wenige finden ihn.“ Matthäus 7/13-14 „Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motte und
Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, sondern sammelt euch Schätze im Himmel,
wo weder Motte noch Wurm sie zerstören und keine Diebe einbrechen und sie stehlen. Denn wo dein Schatz
ist, da ist auch dein Herz.“ Matthäus 6
#37 Nachtlaterne 22:24:04 | Mittwoch, 19. März 2008
Denn seht, bei der Stadt über der mein Name ausgerufen ist, beginne ich mit dem Unheil, und da sollt
Denn seht, bei der Stadt über der mein Name ausgerufen ist, beginne ich mit dem Unheil, und da sollt
ihr ungestraft bleiben? Nein, ihr werdet nicht ungestraft bleiben; denn ich rufe das Schwert gegen alle
Bewohner der Erde – Spruch des Herrn der Heere. Jeremias 25/29
#35 Nachtlaterne 22:18:26 | Mittwoch, 19. März 2008
aus dem buch der weisheit, 5, bibel „Zitternd kommen sie zum Gericht über ihre Sünden; ihre Vergehen
treten ihnen entgegen und überführen sie. Dann wird der Gerechte voll Zuversicht dastehn vor denen,
die ihn bedrängt und seine mühen verachtet haben. Wenn sie ihn sehen, packt sie entsetzliche Furcht,
und sie geraten außer sich über seine unerwartete Rettung. Jetzt denken sie anders; seufzend und voll
Angst sagen sie zueinander: Dieser war es, den wir einst verlachten, verspotteten und verhöhnten, wir
Toren. Sein Leben hielten wir für Wahn-sinn und sein ende für ehrlos. Jetzt zählt er zu den Söhnen
Gottes, bei den Heiligen hat er sein Erbteil. Also sind wir vom Weg der Wahrheit abgeirrt; das Licht der
Gerechtig-keit strahlte uns nicht, und die Sonne ging nicht für uns auf. Bis zum Überdruß gingen wir
die Pfade des Unrechts und des Verderbens und wanderten durch weglose Wüsten, aber den Weg des Herrn
erkannten wir nicht. Was nützte uns der Übermut, was brachte uns Reichtum und Prahlerei? Weisheit 5
#33 Nachtlaterne 21:57:49 | Mittwoch, 19. März 2008
Sündige weiter Viele werden geläutert, gereinigt und geprüft. Doch die ruchlosen Sünder sündigen
weiter. Von den Sündern wird es keiner verstehen; aber die Verständigen verstehen es. Von der Zeit an,
in der man das tägliche Opfer abschafft und den unheilvollen Greuel aufstellt sind es zwölfhun-dertneunzig
Tage. Wohl dem, der aushält und dreizehn-hundertfünfunddreißig Tage erreicht! Du aber geh nun dem Ende
zu! Du wirst ruhen, und am Ende der Tage wirst du auferstehen, um deinen Erbteil zu empfangen. Dan. 12/10-13
@Kurt K.: Es kommt 100% heraus „Weltbild“ gehört also nur deutschen katholischen Diözesen und der katholischen
Soldatenseelsorge, also der regulären Hierarchie Deutschlands.
Marcelus… ja, muss man wohl :D Ich habs mal grad getan… die Stellen hinterm Komma hab ich mal weggelassen…
–--und so kam ich auf 85% … …mit den Stelllen hinterm Komma wahrscheinlich über 90… ALSO: Ja, man
kommt über 50%.
@derfux: Die deutschen Diözesen, die bei „Weltbild“ beteiligt sind Herzlichen Dank für die interessante
Aufstellung. Muß man nur noch zusammenzählen, ob hier mehr als 50% für die Diözesen rauskommen.
Wem das Haus gehört, dessen Gesetze gelten Der Grund: „Wir dürfen keine Kondome verkaufen, weil das
Haus der katholischen Kirche gehört“ – jammert Filialleiterin Monika Michel. Das Haus gehört auch den
Katholiken, die bestimmen können, wer sich dort einmietet.
freiwillig abgeschlossener privatrechtlicher Mietvertrag für ein Gewerbeobjekt „Dabei hat Frau Michel
in ihrem Mietvertrag unterschrieben, keine Produkte zu verkaufen, die dem Ansehen der Kirche schaden.“
Ein Fall für Jurastudenten im ersten Semester: Frau Michel hat, wie in dem obigen Artikel beschrieben,
einen privatrechtlichen Mietvertrag für ein Gewerbeobjekt geschlossen. Sie war zu dem Zeitpunkt geschäftsfähig
und zurechnungsfähig und hat den Vertrag freiwillig unterschrieben. Welche Möglichkeiten hat sie nun? Lösung: 1. Sie hält sich weiter an den Vertrag, 2. Sie kündigt und zieht mit der
Filiale um, 3. Sie versucht den Vermieter umzustimmen und eine Vertragsänderung zu erreichen, 4. Sie
bricht den Vertrag und lässt es auf eine Kündigung bzw. anschließende gerichtliche Klärung ankommen,
5. Sie versucht nachzuweisen, daß sie den Vertrag nicht freiwillig geschlossen hat, 6. Sie versucht
nachzuweisen, daß sie nicht geschäfts- und zurechnungsfähig ist/war,
Die typische Scheinheiligkeit der RKK … Hier Schlecker das Geschäft vermiesen wollen, aber selber fleißig
Schmuddelkram verkaufen … Stichwort : Weltbild
#23 20mancro5 † 18:45:43 | Mittwoch, 19. März 2008
Interessant Dabei hat Frau Michel in ihrem Mietvertrag unterschrieben, keine Produkte zu verkaufen, die
dem Ansehen der Kirche schaden. Kondome schaden dem Ansehen der Kirche.Viele Katholische Priester hätte
besser selbst mal welche benützt,dann gäbe es nicht soviele uneheliche Kinder von denen. Also dieser
Bischof hat wirklich einen an der Klatsche.
@Redaktion @Kurt K. @Gotthard Hallo Redaktion, was ist los? Ein positiver Bericht über den Bischof Fulda?
Wirkt da schon die Ostergnade? Hut ab … @Kurt K. Kirchliche Mitarbeiter werden nach einem eigenen Tarifvertrag
bezahlt, der in den meisten Dingen dem BAT entspricht. Was soll die dumme Hetzerei? @Gotthard Warum sollte
der Vermieter im Mietvertragr explizit auf das Alkoholabgabeverbot für Jungendliche hinweisen? Das ist
doch gesetztlich geregelt …
#21 20mancro5 † 17:50:31 | Mittwoch, 19. März 2008
Warum einfach wenns umständlich auch geht. Die Fuldaer Filiale der Drogerie-Kette ‘Schlecker’ verkauft
keine Gummitüten für männliche Fortpflanzungs- organe Werden unter Fachleuten auch Kondome genannt.Wenn
sie dort keine verkaufen die gibts anderswo auch.Damit tut sich Schlecker keinen Gefallen.
Mitten drin, statt nur dabei – im Haferflocken-Müsli-Brei! mitten drin statt nur dabei: „Man kann dem
H.H. Bischof nicht dankbar genug dafür sein!!! Er hat damit weitere und schlimmere Schikanen dieser Personen
verhindert!!!! Danke, Herr Bischof, dass Sie die SJM-Patres weggeschickt haben!!!!!!“ Sie unterstreichen
diese Aussage nur zurecht mit einer Akkumulation von Satzzeichen – der Art nach im allgemeinen übrigens
eine typisch „weibliche“ Vorgehensweise (so sagt man zumindest …). Ich bin auch wie Sie genauso der
Meinung, dass die Abberufung der SJM-Patres selbige vor weiteren Schikanen durch Ordinariatsangestellte
und einzelne Gemeindemitglieder bewahrte.
#19 Pater Lingen 17:23:47 | Mittwoch, 19. März 2008
Schon etwas her Vor einiger Zeit habe ich irgendwo einen Artikel gesehen, dass ein Kioskbesitzer den Verkauf
von Schmuddelblättern eingestellt hat. Iirc führte diese Einschränkung des Angebots auch nicht zum
Konkurs, sondern zu einem Umsatzanstieg. Anderes Beispiel: Die Computerspiel-Zeitschrift „Gamestar“ (in
der wurde mal ein Leserbrief von mir veröffentlicht z.Th. „Erotik in Computerspielen“) hat sich kürzlich
entschieden, auf Werbung für Schmuddelkram (Handybilder etc.) zu verzichten. Das ist erstmal natürlich
Abdrehen einer (potentiellen) Geldquelle. Die Begründung jedoch: Viele Leser wollten diesen Schmuddelkram
einfach nicht mehr in der Zeitschrift sehen. Anders gesagt: Man will keine Leser vergraulen! Ich habe
der Gamestar-Redaktion deshalb kürzlich einen Leserbrief geschickt: »Der Verzicht auf Werbung für „Erotik“
war richtig. Dass für diese Entscheidung der Protest vieler Leser ausschlaggebend war, macht Mut: sowohl,
weil es immerhin noch viele gibt, die diese „Erotik“-Werbung ablehnen und dies auch sagen; als auch, weil
der umfangreiche Protest für ein gutes Anliegen Erfolg haben kann.«
Standhaft wie eh und je Bischof Heinz-Josef Algermissen ist auch hier standhaft wie schon bei den SJM-Patres.
Trotz massiver Proteste hat er diese aus ihrem Vertrag mit der Diözese entlassen! Man kann dem H.H. Bischof
nicht dankbar genug dafür sein!!! Er hat damit weitere und schlimmere Schikanen dieser Personen verhindert!!!!
Danke, Herr Bischof, dass Sie die SJM-Patres weggeschickt haben!!!!!!
@ HarroMeyer Der Witz ist: Weder Schlecker, noch der Bischof noch die Kunden sehen sich beeinträchtigt.
Einzig die Journaille fühlt sich gestört, dass ihr gestreamlintes Denken von einer Anzahl von Lesern
so schnöde missachtet wird und muss jetzt einiges für die Gehirnwäsche tun. Woraus liest Du das denn?
Im Text (den kreuz.net mal wieder ohne Quellenangabe aus anderen Internetseiten zusammenkopiert hat) steht
nichts von einer Kundenmeinung, wohl aber, dass sowohl die Fillialleiterin als auch der Mutterkonzern
diesen Eingriff als schädigend ansehen und auch schon mit dem Zuständigen Kirchenmann gesprochen haben.
Dein „nicht beeinträchtigt“ trifft also nicht zu.
Ekklesiogene Neurose @ Gunsenum Sagen Sie mal, leidet der Pfarrer Abel vielleicht unter einer ekklesiogenen
Neurose??? Der gehört doch selber zum klerikalen Establishment in Fulda. Was ist da eigentlich los im
Fuldaer Klerus? Haben die das Motu Proprio immer noch nicht verdaut?
#14 HarroMeyer † 15:03:37 | Mittwoch, 19. März 2008
Hochgespielt von der Journaille Der Witz ist: Weder Schlecker, noch der Bischof noch die Kunden sehen
sich beeinträchtigt. Einzig die Journaille fühlt sich gestört, dass ihr gestreamlintes Denken von einer
Anzahl von Lesern so schnöde missachtet wird und muss jetzt einiges für die Gehirnwäsche tun.
Fulda ist… Pfarrer Abel von Fulda-Neuenberg hat es im Historienstück „Bonifatius lebt!“ ganz treffend
ausgedrückt, wenn er schreibt: Fulda ist ein ewig bimmelnder, von Kirchenwanzen wimmelnder, sakro-hierarchischer,
domherren-asthmatischer, ekklesio-neurotischer, römisch-exotischer Sumpf! Ein Kirchenbabel ohne geistige
Osmose. Ein Ort für fromme Wesen mit Gehirnsklerose!
Luther: freidenkender Geist…?! Oh, vielen Dank für die Blumen! :(3 Vielleicht sollten die Verantwortlichen
für diesen Unsinn in Fulda auch mal anfangen, ihren Geist frei denken zu lassen… Dann würden sie nämlich
zu denselben Schlüssen kommen wie ich.
Mh, Kurt K, bedenklich, wie Sie mit diesem Thema umgehen. Offenbar hat Sie Ihr freidenkender Geist völlig
abgestumpft. Schade! Vielleicht sollten Sie mal über eine Bekehrung zum kath. Glauben nachsinnen! Betend
für Sie, Ihr Luther!
Diese Pseudokonsequenz des Bischofs von Fulda ist einfach nur lächerlich! Wenn die Kirche nur sonst auch
so konsequent wäre, vor allem in ihrem Verkündigungsdienst. Und ich möchte nicht wissen, was nicht
sonst so alles im Namen der Kirche verkauft wird. Aber hier in Fulda wird mal wieder wird eine Posse um
eine Nichtigkeit gemacht.
Regina: Ich finds vor allem deshalb lustig weil sich doch bitte schön nicht einmal die katholische Kirche
einreden kann, dass sich Jugendliche durch den erschwerten Erwerb von Konsomen vom Sex abhalten lassen
würden – oder kann sie das doch? Die Begründung für eine ungewollte Schwangerschaft (jedenfalls hab
ich das schon des öfteren gehört / gelesen, ist manchmal: Es war kein Kondom da, aber wir waren so geil…
Und, liebe Kirche, was passiert bei ungewollten Schwangerschaften bei Teenagern ziemlich häufig? Na?
Genau! Die beiden 15 und 16 Jahre alten Eltern bekehren sich zum „Einzig wahren Glauben“, lassen sich
taufen und nehmen katholischen Unterricht, heiraten dann und führen eine wunderbare katholische Ehe und
nehmen ihre Kinder an, die sie dann wiederum gut katholisch erziehen. Nein? Oh… da war wohl der Wunsch
Vater des Gedanken… Was? Die Teenies treiben ab? Ist nich wahr…?! Echt’?
Alkoholverkauf Ich kann nur hoffen, dass das Bistum Fulda im Mietvertrag auch expressis verbis auf das
Verbot des Alkohol- und Zigarettenverkaufs an Jugendliche unter 18 Jahren verwiesen hat mit Androhung
von Konsequenzen im Übertretungsfall.
lächerlich Der Drogeriemarkt wird bei manchen Stadtführungen eigens erwähnt. Manche Touristen besuchen
das Geschäft nur und gerade weil es kondomfrei ist. Sie schießen sogar Fotos von der keuschen Schlecker-Filiale.
…na aber wohl ja eher, um die Lächerlichkeit der katholishcen Kirche in die Welt hinauszutragen
Wenn sie keine Kondome verkaufen dürfen, warum verschenken sie denn dann keine – wäre doch eine tolle
Werbung. Wenn auch das im Gebäude nicht möglich ist, dann vielleicht auf der Straße…
@ Aquinate: Schlecker? Allerdings ist es aus sozialethischer Sicht ein Unding, an Schlecker zu vermieten.
Das Unternehmen ist bekannt dafür, dass es sein Personal wie Sklaven behandelt Aha… na, das passt doch
zur kath. Kirche wie die Faust aufs Auge. Fragen Sie demnächst mal eine/n Angestellte/n der Caritas de.wikipedia.org/wiki/Caritas,
wie die Kirche ihn/sie als Angestellte so behandelt, welcher Lohn gezahlt wird, welche Rechte die Arbeitnehmer
haben… Sie werden ihr blaues Wunder erleben.
Schlecker Es ist sicherlich richtig, dass das Bistum Wert darauf legt, dass keine Kondome verkauft werden.
Allerdings ist es aus sozialethischer Sicht ein Unding, an Schlecker zu vermieten. Das Unternehmen ist
bekannt dafür, dass es sein Personal wie Sklaven behandelt. Schlecker dürfte m. E. in kein kirchliches
Gebäude auch ohne Kondome.
Drausse steht hetz.net, wolle mers roilasse? Humpapa, humpapa, morge fängt die Fastnacht aa! „Gummitüten
für männliche Fortpflanzungsorgane“ „Verkauf obszöner Gegenstände“ Und das in der Karwoche. Welcher
unheilige Schalk hat denn da die sogenannte „Redaktion“ geritten?