Der Bischof von Fulda bleibt standhaft
Ein Drogeriemarkt in der Bistumsstadt Fulda hat sich seit Jahren in einer kirchlichen Immobilie eingemietet. Dafür verzichtet er auf den Verkauf obszöner Gegenstände.
(kreuz.net, Fulda) Die Fuldaer Filiale der Drogerie-Kette ‘Schlecker’ verkauft keine Gummitüten für
männliche Fortpflanzungs- organe. Das berichtete die deutsche Tageszeitung ‘Welt’ am Dienstag.
Der Grund: „Wir dürfen keine Kondome verkaufen, weil das Haus der katholischen Kirche gehört“ – jammert Filialleiterin Monika Michel.
Dabei hat Frau Michel in ihrem Mietvertrag unterschrieben, keine Produkte zu verkaufen, die dem Ansehen der Kirche schaden.
Frau Michel behauptet aber, daß sie Umsatz verliere: „Wir müssen Kunden, die Kondome kaufen wollen, zur Konkurrenz schicken.“
Doch in Wahrheit ist die Filiale gerade wegen ihrer moralischen Unbedenklichkeit beliebt.
Der Drogeriemarkt wird bei manchen Stadtführungen eigens erwähnt. Manche Touristen besuchen das Geschäft nur und gerade, weil es kondomfrei ist. Sie schießen sogar Fotos von der keuschen Schlecker-Filiale.
In Stadtrallyes ist es eine eigene Aufgabe herauszufinden, welches Produkt sich ausnahmsweise nicht in den Regalen des Schlecker-Marktes befindet.
Frau Michel war in der Angelegenheit schon bei Bischof Heinz-Josef Algermissen von Fulda. Der blieb standhaft. Frau Michel dazu: „Irgendwann wird man müde und fügt sich.“
Bistumssprecher Christoph Ohnesorge weiß nicht, was an der Regelung kurios sein soll: „Die Kirche kann nicht einerseits mechanische Verhütungsmittel ablehnen, aber andererseits dulden, daß in einem Haus der Kirche mit Kondomen Geschäfte gemacht werden.“
Ein Pressesprecher der Marktkette Schlecker wollte sich nicht äußern und erklärte trotzdem: „Dieser Eingriff in unser dortiges Verkaufssortiment geht sicherlich weit.“
In den Immobilien der Diözese Fulda sind Kunden neben Kondomen auch vor pornographischen Materialien verschont.
Ein Kunde vor der Fuldaer Drogerie wies darauf hin, daß es die Kirche den Medien nie recht machen könne: „Werden keine Kondome verkauft, gibt es Proteste. Wären sie dagegen im Sortiment, würde man der Kirche Heuchelei vorwerfen.“
Der Grund: „Wir dürfen keine Kondome verkaufen, weil das Haus der katholischen Kirche gehört“ – jammert Filialleiterin Monika Michel.
Dabei hat Frau Michel in ihrem Mietvertrag unterschrieben, keine Produkte zu verkaufen, die dem Ansehen der Kirche schaden.
Frau Michel behauptet aber, daß sie Umsatz verliere: „Wir müssen Kunden, die Kondome kaufen wollen, zur Konkurrenz schicken.“
Doch in Wahrheit ist die Filiale gerade wegen ihrer moralischen Unbedenklichkeit beliebt.
Der Drogeriemarkt wird bei manchen Stadtführungen eigens erwähnt. Manche Touristen besuchen das Geschäft nur und gerade, weil es kondomfrei ist. Sie schießen sogar Fotos von der keuschen Schlecker-Filiale.
In Stadtrallyes ist es eine eigene Aufgabe herauszufinden, welches Produkt sich ausnahmsweise nicht in den Regalen des Schlecker-Marktes befindet.
Frau Michel war in der Angelegenheit schon bei Bischof Heinz-Josef Algermissen von Fulda. Der blieb standhaft. Frau Michel dazu: „Irgendwann wird man müde und fügt sich.“
Bistumssprecher Christoph Ohnesorge weiß nicht, was an der Regelung kurios sein soll: „Die Kirche kann nicht einerseits mechanische Verhütungsmittel ablehnen, aber andererseits dulden, daß in einem Haus der Kirche mit Kondomen Geschäfte gemacht werden.“
Ein Pressesprecher der Marktkette Schlecker wollte sich nicht äußern und erklärte trotzdem: „Dieser Eingriff in unser dortiges Verkaufssortiment geht sicherlich weit.“
In den Immobilien der Diözese Fulda sind Kunden neben Kondomen auch vor pornographischen Materialien verschont.
Ein Kunde vor der Fuldaer Drogerie wies darauf hin, daß es die Kirche den Medien nie recht machen könne: „Werden keine Kondome verkauft, gibt es Proteste. Wären sie dagegen im Sortiment, würde man der Kirche Heuchelei vorwerfen.“
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Donnerstag, 3. April 2008 15:47
Mildret M: Unsinniges Zeug
Ich weiß, dass ICH RECHT habe und irgendwelche zweifelhaften Wortspiele und anmaßende Fragen, die meine Persönlichkeit betreffen, interessieren mich nicht!
Montag, 24. März 2008 22:49
Hódmezövòsárhelykutasipuszta: eigene Unfehlbarkeit???
„Dieses Theater darum basiert wohl mehr auf den Ideen selbsternannter und mit Unfehlbarkeit gesegneter
>Chefs<.“
Halten Sie sich selbst auch für unfehlbar?
Falls Ja: dann gestehen Sie es bitte doch auch allen anderen zu.
Falls Nein: dann lassen Sie doch bitte auch alle anderen Meinungen gelten.
Halten Sie sich selbst auch für unfehlbar?
Falls Ja: dann gestehen Sie es bitte doch auch allen anderen zu.
Falls Nein: dann lassen Sie doch bitte auch alle anderen Meinungen gelten.
Montag, 24. März 2008 12:48
HeinrichderZweite: Liebe Mildret M.,
Tut mir sehr leid, aber die Wortverdreherei zeigt leider keine Unhaltbarkeit meiner These!Sie bestätigt
sie nur.
… da bin ich wirklich großzügig. Ob die „Wortverdreherei“ die Unhaltbarkeit ihrer These zeigt oder bestätigt ist so ziemlich das Selbe.
… da bin ich wirklich großzügig. Ob die „Wortverdreherei“ die Unhaltbarkeit ihrer These zeigt oder bestätigt ist so ziemlich das Selbe.
Sonntag, 23. März 2008 20:39
Doriano: @Hódmezövòsárhelykutasipuszta
Mildred scheint bezüglich des Wesens der Schöpfung
nicht so GANZ im Bilde zu sein – sonst würde Sie diesen
Unfug kaum posten.
Armut im Geiste entbindet nicht vom Streben nach der
Weisheit, die von Gott kommt.
nicht so GANZ im Bilde zu sein – sonst würde Sie diesen
Unfug kaum posten.
Armut im Geiste entbindet nicht vom Streben nach der
Weisheit, die von Gott kommt.
Sonntag, 23. März 2008 20:30
Hódmezövòsárhelykutasipuszta: „starrköpfig“ oder „konsequent“?
„…Wenn Gott gewollte hätte, dass es keine Kondome gibt/ bzw. sie benutzt werden, dann hätte er >seine
Schöpfung< auch keine Kondome erfinden lassen. Dieses Theater darum basiert wohl mehr auf den Ideen selbsternannter
und mit Unfehlbarkeit gesegneter >Chefs<.“
Dann schließen Sie wohl umgekehrt aus der Tatsache, daß „seine Schöpfung“ Atombomben erfunden hat auch, daß Gott gewollt hat, daß es sie gibt, und daß sie benutzt werden???
„Zu Verurteilen bleibt einzig und allen dieses starrköpfige Verhalten der Gottes GmbH.“
Was hier als „starrköpfiges Verhalten“ bezeichnet wird, ist die Konsequenz der Kirche bezüglich ihrer Lehre, hier speziell bezüglich der Enzyklika „Humanae vitae“ von Paul VI. Wenn die Verbraucher bezüglich der Firma Schlecker ebenso konsequent, oder „starrköpfig“, wären, würden sie bei allen Schlecker-Filialen solange gar nichts mehr kaufen (Boykott!), keine Kondome und auch sonst nichts, bis die Firma Schlecker einen Umgang mit ihren Mitarbeitern „gelernt“ hätte, der auch der katholischen Soziallehre entspricht!
[fett]Wenn der Vermieter nicht das Bistum wäre, sondern Greenpeace, und im Mietvertrag der Passus stünde, Schlecker dürfe keine umweltschädlichen Produkte in dieser Filiale verkaufen, z.B. Insektenvernichtersprays – wäre es „starrköpfig“ oder konsequent, wenn G…
Dann schließen Sie wohl umgekehrt aus der Tatsache, daß „seine Schöpfung“ Atombomben erfunden hat auch, daß Gott gewollt hat, daß es sie gibt, und daß sie benutzt werden???
„Zu Verurteilen bleibt einzig und allen dieses starrköpfige Verhalten der Gottes GmbH.“
Was hier als „starrköpfiges Verhalten“ bezeichnet wird, ist die Konsequenz der Kirche bezüglich ihrer Lehre, hier speziell bezüglich der Enzyklika „Humanae vitae“ von Paul VI. Wenn die Verbraucher bezüglich der Firma Schlecker ebenso konsequent, oder „starrköpfig“, wären, würden sie bei allen Schlecker-Filialen solange gar nichts mehr kaufen (Boykott!), keine Kondome und auch sonst nichts, bis die Firma Schlecker einen Umgang mit ihren Mitarbeitern „gelernt“ hätte, der auch der katholischen Soziallehre entspricht!
[fett]Wenn der Vermieter nicht das Bistum wäre, sondern Greenpeace, und im Mietvertrag der Passus stünde, Schlecker dürfe keine umweltschädlichen Produkte in dieser Filiale verkaufen, z.B. Insektenvernichtersprays – wäre es „starrköpfig“ oder konsequent, wenn G…
Sonntag, 23. März 2008 03:47
Mildret M: Wortspiel bestätigt These
Tut mir sehr leid, aber die Wortverdreherei zeigt leider keine Unhaltbarkeit meiner These!Sie bestätigt sie nur.
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