Rückschlag für die Sabo-Sekte
Die Anhänger des abgefallenen Priesters Franz Sabo benützen schmutzige juristische Tricks, um die Unterwanderung katholischer Pfarreien durch ihren Kultführer zu forcieren.

Doch mit der kirchenrechtlich illegalen Rückendeckung seines Kirchenrates blieb der Entlassene weiterhin im Amt. Er riß sich sogar die Pfarrkirche unter den Nagel und baute dort gegenwärtig eine eigene, von den Lokalmedien unterstützte Sekte auf.
Im vergangenen Januar schien es sogar, daß die Sabo-Sekte auf den Nachbarort Kleinlützel übergreifen würde. Der abgefallene Priester begann, in der dortigen Pfarrkirche mit Erlaubnis des Kirchenrates illegale Messen zu lesen.
Kleinlützel gehört zum Kanton Solothurn.
Katholiken in Kleinlützel legten beim Regierungsrat – der Regierung des Kantons Solothurn – Beschwerde gegen die Anstellung des abgefallenen Priesters ein.
Doch diese Beschwerde hat sich jetzt nach Angaben der Tageszeitung ‘Solothurner Tagblatt’ von heute erledigt.
Der Sabo-hörige Kirchenrat von Kleinlützel ist nämlich der Entscheidung des Regierungsrates zuvorgekommen und hat den angefochtenen Beschluß über eine aushilfsweise Anstellung von Sabo aufgehoben.
Grund: Ein Rechtsgutachten des Zürcher Kanonikers Andreas Thier war vorher zum Schluß gekommen, daß das Handeln des Kirchenrates nicht nur dem Kirchenrecht, sondern auch der Solothurner Kantonsverfassung widersprach.
Somit waren die Chancen gleich Null, daß der Regierungsrat den Beschluß der Sabo-Anhänger von Kleinlützel gestützt hätte.
Dennoch wird der abgefallene Priester nach Angaben des Sabo-Anhängers und Präsidenten des Kirchenrates von Kleinlützel, Martin Staub, an Ostern „auf jeden Fall“ die Messe in Kleinlützel lesen.
Der aufgehobene Beschluß über die aushilfsweise Anstellung von Sabo sei nicht mit dessen Entlassung gleichzusetzen.
Im Gegenteil: Es habe sich beim angefochtenen Beschluß um eine formelle Wiedereinsetzung gehandelt, die angeblich gar nicht nötig gewesen wäre.
Sabo sei zwar eine Zeitlang nicht mehr beschäftigt worden, aber immer angestellt gewesen.
Das werde weiterhin so bleiben: „Wir werden ihn auch in Zukunft einladen, ein- bis zweimal im Monat einen Gottesdienst abzuhalten“ – so Sabo-Anhänger Staub.
Nach der „Schlitzohrigkeit“ – so das ‘Solothurner Tagblatt’ – der Sabo-Anhänger von Kleinlützel ist unklar, ob die staatliche Oberaufsicht über die Gemeindebehörden von sich aus aktiv wird.
Es ist auf jeden Fall wahrscheinlich, daß der Osterauftritt von Sabo in Kleinlützel zu einer neuen Aufsichtsbeschwerde führt und den Staat zum Handeln zwingt.
Dann sind Sabos Tage im Kanton Solothurn gezählt.
Solothurner Kirchgemeinden sind zwar frei, Priester anzustellen. Doch die weltliche Kantonsverfassung verlangt von ihnen, sich im Rahmen der innerkirchlichen Ordnung zu bewegen.
Der Entscheid des Sabo-hörigen Kirchenrates, den abgefallenen Priester in Kleinlützel Gottesdienste abhalten zu lassen, widerspricht demnach der Kantonsverfassung.
Beschäftigt die Kirchgemeinde Sabo trotzdem weiter, drohen im schlimmsten Fall die Absetzung des Kirchgemeinderats und eine Zwangsverwaltung.
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Donnerstag, 20. März 2008 13:21
stimme der vernunft: @Borinius
Du hast vergessen, auf die NSDAP-Auslandsorganisation und den Kukluxklan zu verweisen. Sonst ist deine Auflistung von Nazi-Hetzseiten nicht vollständig!
Donnerstag, 20. März 2008 12:54
stimme der vernunft: Lefebvre ist abgefallen
Wenn schon Sabo, der noch nicht mal exkommunziert ist, hier als „von der Kirche abgefallen“ gilt, dass
ist Lefebvre nichts weiter als ein Sektengründer.
Denn im Gegensatz zu Sabo ist die Lefebvre-Sekte wirklich von der Kirche abgefallen und deswegen exkommuniziert.
Denn im Gegensatz zu Sabo ist die Lefebvre-Sekte wirklich von der Kirche abgefallen und deswegen exkommuniziert.
Donnerstag, 20. März 2008 10:17
Humbelina: @stimme der Vernunft
Die Sekte des abgefallenen Bischofs Lefebvre gibt jedem ein Beispiel, wie man sich als von der Kirche
abgefallene Sekte wichtig macht, die Kirche unterwandert, und Gläubige dazu bringt, vom Glauben ab und
in die Arme der Lefebvre-Sekte zu fallen.Weder ist Bischof Levebvre „abgefallen“, noch sind es die Priester
und Gläubigen der FSSPX. Daß Katholiken „die Kirche unterwandern“ (vielleicht der so super-raffinierte
Papst?) ist eine These, die von geistiger Erkrankung zeugt. Zumindest von den Maßstäben menschlicher
Rationalität sind Sie nun ganz gewiß „abgefallen“ …
Donnerstag, 20. März 2008 09:07
stimme der vernunft: Nunja, es gibt ja auch erfolgreiche Vorbilder
Die Sekte des abgefallenen Bischofs Lefebvre gibt jedem ein Beispiel, wie man sich als von der Kirche abgefallene Sekte wichtig macht, die Kirche unterwandert, und Gläubige dazu bringt, vom Glauben ab und in die Arme der Lefebvre-Sekte zu fallen.
Mittwoch, 19. März 2008 22:14
Nachtlaterne: aus dem buch der weisheit, bibel:
Weisheit
Die Frevler aber holen winkend und rufend den Tod herbei und sehnen sich nach ihm wie nach einem Freund; sie schließen einen Bund mit ihm, weil sie es verdienen, ihm zu gehören. Sie tauschen ihre verkehrten Gedanken aus und sagen: Kurz und traurig ist unser Leben; für das Ende des Menschen gibt es keine Arznei, man kennt keinen, der aus der Welt des Todes befreit. Durch Zufall sind wir ge-worden, und danach werden wir sein, als wären wir nie gewesen. Der Atem in unserer Nase ist Rauch, und das Denken ist ein Funke, der vom Schlag des Herzens ent-facht wird; verlöscht er, dann zerfällt der Leib zu Asche, und der Geist verweht wie dünne Luft. Unser Name wird bald vergessen, niemand denkt mehr an unsere Taten Unser Leben geht vorüber wie die Spur einer Wolke und löst sich auf wie ein Nebel, der von den Strahlen der sonne ver-scheucht und von ihrer Wärme zu Boden gedrückt wird. Unsere Zeit geht vorüber wie ein Schatten, unser Ende wiederholt sich nicht; es ist versiegelt, und keiner kommt zurück. Auf, laßt uns die Güter des Lebens genießen und die Schöpfung auskosten, wie es der Jugend zusteht. Erle-sener Wein und Salböl soll uns reichlich fließen, keine Blume des Frühlings darf uns entgehen. Bekränzen wir uns mit Rosen, ehe sie verwelken; keine Wiese bleibe unbe-rührt von unserem ausgelassenen Treiben. Überall wollen wir Zeichen der Fröhlichkeit zurücklassen; das ist unser Anteil, der fällt uns zu. Laßt uns den Gerechten unterdrü-cken
Die Frevler aber holen winkend und rufend den Tod herbei und sehnen sich nach ihm wie nach einem Freund; sie schließen einen Bund mit ihm, weil sie es verdienen, ihm zu gehören. Sie tauschen ihre verkehrten Gedanken aus und sagen: Kurz und traurig ist unser Leben; für das Ende des Menschen gibt es keine Arznei, man kennt keinen, der aus der Welt des Todes befreit. Durch Zufall sind wir ge-worden, und danach werden wir sein, als wären wir nie gewesen. Der Atem in unserer Nase ist Rauch, und das Denken ist ein Funke, der vom Schlag des Herzens ent-facht wird; verlöscht er, dann zerfällt der Leib zu Asche, und der Geist verweht wie dünne Luft. Unser Name wird bald vergessen, niemand denkt mehr an unsere Taten Unser Leben geht vorüber wie die Spur einer Wolke und löst sich auf wie ein Nebel, der von den Strahlen der sonne ver-scheucht und von ihrer Wärme zu Boden gedrückt wird. Unsere Zeit geht vorüber wie ein Schatten, unser Ende wiederholt sich nicht; es ist versiegelt, und keiner kommt zurück. Auf, laßt uns die Güter des Lebens genießen und die Schöpfung auskosten, wie es der Jugend zusteht. Erle-sener Wein und Salböl soll uns reichlich fließen, keine Blume des Frühlings darf uns entgehen. Bekränzen wir uns mit Rosen, ehe sie verwelken; keine Wiese bleibe unbe-rührt von unserem ausgelassenen Treiben. Überall wollen wir Zeichen der Fröhlichkeit zurücklassen; das ist unser Anteil, der fällt uns zu. Laßt uns den Gerechten unterdrü-cken
Mittwoch, 19. März 2008 22:13
Tarcisius: früher…
…gab es mal den guten Brauch des Interdiktes…
Merkt eigentlich niemand, daß die Pfarrei Röschenz verlorenes Territorium ist? Der Bischof könnte ebenso gut auf die Rückgabe des Baseler Münsters warten.
Soll er doch endlich einen Priester schicken, Messen im Saal einer Wirtschaft lesen lassen, und dann mal gucken, was passiert. Dann wird man sehen, ob es in Röschenz noch Katholiken gibt.
Merkt eigentlich niemand, daß die Pfarrei Röschenz verlorenes Territorium ist? Der Bischof könnte ebenso gut auf die Rückgabe des Baseler Münsters warten.
Soll er doch endlich einen Priester schicken, Messen im Saal einer Wirtschaft lesen lassen, und dann mal gucken, was passiert. Dann wird man sehen, ob es in Röschenz noch Katholiken gibt.
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