Eine Charakterfrage?
Seit seinen glorreichen Tagen als Konzilsberater hetzt Hw. Hans Küng gegen die katholische Kirche. Die Messe liest er – ab und zu – immer noch. Pressesplitter zum 80. Geburtstag eines Theologen, der Opfer seines Egotrips wurde.
Ausweglose Eitelkeit
„Wäre da nicht diese schwer zu ertragende Eitelkeit des Autors: Der nun erschienene zweite Band der Lebenserinnerungen von Hans Küng könnte als schier ausweglose Analyse der römisch-katholischen Kirche gelesen werden.“
Die Wochenzeitung ‘Die Zeit’ im Herbst 2007 über die Autobiographie des Schweizer Theologen, Hw. Hans Küng (80).
Angeber
„In gewisser Weise wird Küng aber auch nach seinem Tod über die Arbeit seines Weltethos-Teams wachen: Schon jetzt steht vor dem Gebäude der Stiftung, in dem Küng zugleich wohnt, eine Büste des Theologen.“
Aus einem Beitrag der Nachrichtenagentur ‘dpa’ anläßlich des 80. Geburtstages von Hw. Hans Küng.
An Gott scheiterte es nicht
„Herr, laß mich in allen Dingen immer zum Papst sehen.“
Hw. Hans Küng als 21jähriger in seinem Tagebuch.
Hochmut kommt vor dem Fall
„Eidgenössischer Stolz prägt sein Naturell, sein Selbstbewußtsein. Manche nennen es Eitelkeit. Diese Prägung mag auch Ergebnis des Fall Küng sein, der eine der härtesten Erschütterungen bedeutete, welche die katholische Kirche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) traf.“
Aus einer sehr schmeichlerischen Würdigung der ‘Katholischen Nachrichtenagentur’.
Halbe Sache
„Hans Küng ist auch nach dem Verlust seiner Lehrerlaubnis Priester geblieben und hat der Kirche nicht den Rücken gekehrt: „Ja ich freue mich, daß ich in meiner Heimatgemeinde Sursee, wenn ich meinen Geburtstag nachfeiere, genauso wie hier in Tübingen auch einen Dank-Gottesdienst feiern kann. Ich mach das in der Schweiz immer noch regelmäßig am Sonntag wenn ich kann.“
Aus einem Bericht des Päpstlichen ‘Radio Vatikan’.
Schuld sind die anderen
„»Die vier Monate zwischen dem 19. Dezember 1979 und Mitte April 1980 waren die schlimmsten meines Lebens«, sagt Küng in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Selbstkritik übt er nicht: »Mein großer Fehler war, darauf zu vertrauen, daß Rom sich an die eigenen Verfahrensregeln halten würde.«
Aus einem Bericht der Nachrichtenagentur ‘dpa’
Keine Theologie
„Es gibt keinen theologischen Grund, warum Rom die Ämter der anderen Kirchen nicht endlich anerkennt und die Abendmahlsgemeinschaft nicht hergestellt werden kann.“Hw. Hans Küng in einem Interview mit der Nachrichtenagentur ‘epd’ zum 80. Geburtstag.
Glaubwürdigkeit verloren
„Nichts hat der Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche seit dem Konzil und der Glaubwürdigkeit des Petrusamtes mehr geschadet als diese Enzyklika Humanae Vitae, an die sich nur noch eine winzige Minorität der Katholiken hält.“Hw. Hans Küng am 17. März im Interview mit ‘Welt online’.
© Titelbild: Flickr-Benützer „mimax“, CC
„Wäre da nicht diese schwer zu ertragende Eitelkeit des Autors: Der nun erschienene zweite Band der Lebenserinnerungen von Hans Küng könnte als schier ausweglose Analyse der römisch-katholischen Kirche gelesen werden.“
Die Wochenzeitung ‘Die Zeit’ im Herbst 2007 über die Autobiographie des Schweizer Theologen, Hw. Hans Küng (80).
Angeber
„In gewisser Weise wird Küng aber auch nach seinem Tod über die Arbeit seines Weltethos-Teams wachen: Schon jetzt steht vor dem Gebäude der Stiftung, in dem Küng zugleich wohnt, eine Büste des Theologen.“
Aus einem Beitrag der Nachrichtenagentur ‘dpa’ anläßlich des 80. Geburtstages von Hw. Hans Küng.
An Gott scheiterte es nicht
„Herr, laß mich in allen Dingen immer zum Papst sehen.“
Hw. Hans Küng als 21jähriger in seinem Tagebuch.
Hochmut kommt vor dem Fall
„Eidgenössischer Stolz prägt sein Naturell, sein Selbstbewußtsein. Manche nennen es Eitelkeit. Diese Prägung mag auch Ergebnis des Fall Küng sein, der eine der härtesten Erschütterungen bedeutete, welche die katholische Kirche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) traf.“
Aus einer sehr schmeichlerischen Würdigung der ‘Katholischen Nachrichtenagentur’.
Halbe Sache
„Hans Küng ist auch nach dem Verlust seiner Lehrerlaubnis Priester geblieben und hat der Kirche nicht den Rücken gekehrt: „Ja ich freue mich, daß ich in meiner Heimatgemeinde Sursee, wenn ich meinen Geburtstag nachfeiere, genauso wie hier in Tübingen auch einen Dank-Gottesdienst feiern kann. Ich mach das in der Schweiz immer noch regelmäßig am Sonntag wenn ich kann.“
Aus einem Bericht des Päpstlichen ‘Radio Vatikan’.
Schuld sind die anderen
„»Die vier Monate zwischen dem 19. Dezember 1979 und Mitte April 1980 waren die schlimmsten meines Lebens«, sagt Küng in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Selbstkritik übt er nicht: »Mein großer Fehler war, darauf zu vertrauen, daß Rom sich an die eigenen Verfahrensregeln halten würde.«
Aus einem Bericht der Nachrichtenagentur ‘dpa’
Keine Theologie
„Es gibt keinen theologischen Grund, warum Rom die Ämter der anderen Kirchen nicht endlich anerkennt und die Abendmahlsgemeinschaft nicht hergestellt werden kann.“Hw. Hans Küng in einem Interview mit der Nachrichtenagentur ‘epd’ zum 80. Geburtstag.
Glaubwürdigkeit verloren
„Nichts hat der Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche seit dem Konzil und der Glaubwürdigkeit des Petrusamtes mehr geschadet als diese Enzyklika Humanae Vitae, an die sich nur noch eine winzige Minorität der Katholiken hält.“Hw. Hans Küng am 17. März im Interview mit ‘Welt online’.
© Titelbild: Flickr-Benützer „mimax“, CC
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Mittwoch, 2. April 2008 21:09
Marcelus: Auch Protestantenmodernist „Aleph“ meint: „Die Pille war DIE Antwort auf die Sehnsucht der Menschen…
Die Pille war DIE Antwort auf die Sehnsucht der Menschen – auch der katholischen.
Wer regt sich denn heute noch über die Pille auf?
Welcher aufrechte Katholik würde sie verschmähen, um sich der unsicheren Knaus-Ogino-Methode zu bequemen?
Aleph & Gotthard sicherlich nicht, weil das ja auch keine Katholiken sind.
Allerdings kommt die Diskussion nicht „zu spät“, sondern wurde bereits in den 1960ern geführt, und vom Papst für die Kirche lehramtlich beendet.
Wer regt sich denn heute noch über die Pille auf?
Welcher aufrechte Katholik würde sie verschmähen, um sich der unsicheren Knaus-Ogino-Methode zu bequemen?
Aleph & Gotthard sicherlich nicht, weil das ja auch keine Katholiken sind.
Allerdings kommt die Diskussion nicht „zu spät“, sondern wurde bereits in den 1960ern geführt, und vom Papst für die Kirche lehramtlich beendet.
Freitag, 21. März 2008 11:49
Aleph: Nur noch therapeutische Funktion
Die Pille war DIE Antwort auf die Sehnsucht der Menschen – auch der katholischen.
Wer regt sich denn heute noch über die Pille auf?
Welcher aufrechte Katholik würde sie verschmähen, um sich der unsicheren Knaus-Ogino-Methode zu bequemen?
Die Diskussion über die Pille hier im Forum kommt einige Jahrzehnte zu spät und ist daher total hinrissig.
Möglicherweise spielen sich hier Leute als Pillengegner auf, die längst darauf verzichten können, weil sie das kanonische Alter weit überschritten haben.
Sie wollen ihre Enttäuschung darüber ausdrücken, in früheren Zeitläufen, die Pille verschmäht zu haben.
Eine andere als eine therapeutische Funktion kann die Diskussion über die Pille hier doch nicht haben.
Wer regt sich denn heute noch über die Pille auf?
Welcher aufrechte Katholik würde sie verschmähen, um sich der unsicheren Knaus-Ogino-Methode zu bequemen?
Die Diskussion über die Pille hier im Forum kommt einige Jahrzehnte zu spät und ist daher total hinrissig.
Möglicherweise spielen sich hier Leute als Pillengegner auf, die längst darauf verzichten können, weil sie das kanonische Alter weit überschritten haben.
Sie wollen ihre Enttäuschung darüber ausdrücken, in früheren Zeitläufen, die Pille verschmäht zu haben.
Eine andere als eine therapeutische Funktion kann die Diskussion über die Pille hier doch nicht haben.
Donnerstag, 20. März 2008 18:38
Marcelus: Ein Armutszeugnis für den Gotthardismus
Gotthard:
Die Pille war DIE Antwort auf die Sehnsucht der Menschen – auch der katholischen.
Gotthard meint das wohl tatsächlich ernst!
Die Pille war DIE Antwort auf die Sehnsucht der Menschen – auch der katholischen.
Gotthard meint das wohl tatsächlich ernst!
Donnerstag, 20. März 2008 16:16
Aleph: HarroMeyer
Die Abwehr der Kirche, Küng gegenüber, ist genauso halbherzig wie der halbherzige Entzug seiner kirchlichen
Lehrerlaubnis.
Die Halbherzigkeit ist eigentlich der Beweis, dass es der Kirche offensichlich sehr leid tut, Küng nicht mehr zu den Vorzeigetheologen zählen zu können, die ernst genommen werden.
Aber die Chance hat die gute Mutter Ecclesia sehenden Auges verspielt. Einige frühere Helfershelfer haben ganz schön und brav und tapfer und wacker beim teuflischen Inquisitions-Game gegen Küng mitgemacht…!
Die Halbherzigkeit ist eigentlich der Beweis, dass es der Kirche offensichlich sehr leid tut, Küng nicht mehr zu den Vorzeigetheologen zählen zu können, die ernst genommen werden.
Aber die Chance hat die gute Mutter Ecclesia sehenden Auges verspielt. Einige frühere Helfershelfer haben ganz schön und brav und tapfer und wacker beim teuflischen Inquisitions-Game gegen Küng mitgemacht…!
Donnerstag, 20. März 2008 13:27
verwirrter: Ein trauriges Zeugnis…
legt kreuz.net hier ab. Das fehlen von Inhaltlichen Argumenten verleitet immer dazu den Menschen persönlich
anzugreifen.
Nun Herr Küng kann froh darüber sein, es spricht für ihn das auf seine Argumenten nicht mit Gegenargumenten sondern mit einer Diskussion über seinen „Charakter“ beantwortet werden.
Fraglich nur wie man rechtfertigen will wie der Wahrheitswert seiner Aussagen mit dem Grund warum er sie ausspricht in Verbindung steht. (Einmal abgesehen davon das ich bezweifele das er sie tätigt weil er so selbstverliebt ist.)
Nun Herr Küng kann froh darüber sein, es spricht für ihn das auf seine Argumenten nicht mit Gegenargumenten sondern mit einer Diskussion über seinen „Charakter“ beantwortet werden.
Fraglich nur wie man rechtfertigen will wie der Wahrheitswert seiner Aussagen mit dem Grund warum er sie ausspricht in Verbindung steht. (Einmal abgesehen davon das ich bezweifele das er sie tätigt weil er so selbstverliebt ist.)
Donnerstag, 20. März 2008 13:21
LandorganistII: Wenn man +net trauen darf,
hat diese Seite ja wohl ziemlich viel mit Herrn Küng gemein. Hetze, Hetze, Hetze. Bei +net kann ich es auf jeden Fall bestätigen, bei Küng nur bedingt.
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