Johannes Paul II.
Neue Wunder?
Nach Angaben des Erzbischofs von Krakau heilte der verstorbene Papst Johannes Paul II. einmal auch einen an Krebs erkrankten Juden, der bei ihm auch die Heilige Kommunion empfing.
Der damalige Joseph Kardinal Ratzinger hält das Begräbnis von Johannes Paul II.
Der damalige Joseph Kardinal Ratzinger hält das Begräbnis von Johannes Paul II.
© Flickr-Benützer „blues_brother“, CC
(kreuz.net) Der Erzbischof von Krakau hat vor dem italienischen Boulevardmagazin „Diva e Donna“ – Diva und Frau – über neue Wunder berichtet, die angeblich von Papst Johannes Paul II. († 2005) gewirkt wurden.

Kardinal Dziwisz ist davon überzeugt, daß Johannes Paul II. seit seiner Jugend ein Heiliger gewesen sei:

„Viele Leute näherten sich ihm, weil sie etwas außerordentlich Besonderes fühlten. Dieses gewisse Etwas hält immer noch an: Das ist seine Heiligkeit, das heißt, seine Verbundenheit mit Christus“ – erklärte der Kardinal vor ‘Diva e Donna’.

Verehrung für Johannes Paul II.
Johannes Paul II. im Londoner Wachsmuseum Madame Tussauds.Johannes Paul II. portraitiert.Gedenklichter für Johannes Paul II. in Warschau am 6. April 2005.

Als Beweis für seine Worte erzählt der Kardinal die folgende Begebenheit:

„Als der Papst noch in seiner vollen körperlichen Form war, bat mich ein Freund, einen älteren Amerikaner, der im Endstadium an Krebs litt, zur päpstlichen Morgenmesse zuzulassen.

Wir taten dem Freund den Gefallen. Dieser ältere Herr kam während der Kommunion nach vorne, nahm die Hostie aus der Hand des Papstes und steckte sie sich in den Mund.“

„Nach dem Ende der Messe, näherte sich mir ein anwesender Prälat und erklärte mir, daß der Herr ein Jude war. Ich war verwirrt.

Nach einigen Wochen, rief mich der Freund wieder an. Er sagte mir, daß der ältere Jude auf wundersame Art von seinem Krebs geheilt worden war. Seine Ärzte, die ihn aufgegeben hatten, waren darüber höchst erstaunt.

Ich erzählte diese Begebenheit dem Heiligen Vater, aber er schien nicht überrascht zu sein. Er lächelte und sagte mir, daß Gott seine Söhne liebe, zu welcher Religion sie sich auch bekennen würden.“

‘Diva e Donna’ berichtet auch über das Zeugnis eines polnischen Ehepaares aus der Stadt Radom, das keine Kinder bekommen konnte:

„Während eines Besuches von Johannes Paul II. näherten wir uns ihm und baten um sein Gebet. Der Papst lächelte. Und jetzt haben wir Katharina.“
      
7 Lesermeinungen
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#7   Graf von Galen   22:50:41 | Sonntag, 23. März 2008
Wider die Seligsprechung Johannes Paul, des II.
„Er lächelte und sagte mir, daß Gott seine Söhne liebe, zu welcher Religion sie sich auch bekennen würden.“
Wenn das o.g. so stimmt, dann wäre dies ein Beweis
mehr, daß Johannes Paul II ein Häretiker war.
Gem. dem Tridentinum sind nur solche als Kinder
Gottes anzusehen, die in der göttlichen Gnade leben,
was bei einem Ungetauften so nicht sein kann.
Sollte es stimmen daß, die FSPP o.g. Papst als „Großen“
ansieht und propagiert, wirft dies doch ein beschämendes
Licht auf diese Vereinigung. Dann müßte man annehmen,
daß es diesen nur um die Äußerlichkeiten des vetus ordo
geht und nicht um die vollständige, korrekte Überlieferung
und Lehre des katholischen Glaubens, der allein selig
machen kann.
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#6   HBR   12:44:57 | Sonntag, 23. März 2008
Überraschend für + net
Das ist ja mal ein wirklich freundlicher Artikel für den wohl größten Papst der Kirchengeschichte. Ich denke, dass die Heiligsprechung von Papst Johannes Pau II (bei der FSSP zurecht mit dem Titel der Große bedacht) bald heilig gesprochen werden dürfte.
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#5   Alois Bischof   21:34:28 | Donnerstag, 20. März 2008
Also heute
wird durch Johannes-Paul II. Zulassung von Sakrileg, nämlich Kommunionempfang durch Nichtgetaufte (die also nicht einmal das Sakrament heilswirksam empfangen können!), ein Jude geheilt und Prälaten sehen darin eine Heiligsprechung des religiösen Indifferentismus durch Gott.
Als hätte Gott nicht Seine Religion offenbart.
Dem Juden kann man nur Unverschämtheit vorwerfen, diesen Prälaten Verlust des römisch-katholischen Glaubens, bzgl. Sakramentsempfang, Heiligkeit der Allerheiligsten Eucharistie, und der Ekklesiologie.
Die Herren im modernistisch-infiltrierten Vatikan haben wohl vergessen, daß auch Simon der Zäuberer (Apg.) Wunder bewirken konnte. Jedenfalls in den Augen der verweltlichten Heiden und ungläubigen Juden. Die Wunder aber hielten nicht, waren auf der Lüge gegründet.
So auch dieses panreligiöse, indifferentistische Wunder.
Was kommt denn demnächst? Ein Muslime der den vom JP II. 2001 geküssten Koran berührt hat und von Durchfall geheilt wurde?
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#4   ExBochumer †   16:17:48 | Donnerstag, 20. März 2008
Heilung eines an Krebs erkrankten Juden durch JP II.?
Das wird aber den Rabbiner Walter Homolka stark erfreuen, der momentan die Anti-Katholizismus-Keule, insbesondere gegen den jetzigen Papst Benedikt XVI. schwingt.
Rabbi sagt: „Es ist höhnisch für Juden, wenn ausgerechnet im Umfeld von Karfreitag die katholische Kirche wieder für die Erleuchtung der Juden bittet, damit wir Jesus als Heiland erkennen. Solche Aussagen werden in einem wirkungsgeschichtlichen Umfeld gemacht, das eng verbunden ist mit Diskriminierung, Verfolgung und Tod. Das ist nach der Schuld, die die katholische Kirche in ihrer Geschichte mit dem Judentum und zuletzt im Dritten Reich auf sich geladen hat, völlig unangemessen und muss auf das Schärfste zurückgewiesen werden.“
Und dieser erkrankte Jude, der aus der hand JP II. die Hl. Kommunion, also Jesus Christus empfing, wurde geheilt. – Wenn die Angelegenheit als „echt“ bewiesen werden kann,ist das auch die Schuld der katholischen Kirche?
Kurzum: Der jüdische Religionsdiener Homolka tritt als jemand auf, der sich über die christliche Religion stellt; er weiß was Jesus eigentlich sagen wollte.
Schön, daß ich morgen die Karfreitagsliturgie bei der FSSPX mitfeiern werde.
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#3   Aleph †   16:00:30 | Donnerstag, 20. März 2008
Neue Lieder, neue Wunder…
Neue Lieder lasst uns singen, damit die neuen Wunder die Massen begeistern. Damit die auch was zu tun haben.
Denn wenn sich sonst schon nicht mehr viel tut, müssen einfach neue Wunder her.
Neue Wunder sind keine Hexerei und daher stets machbar, wenn es um die Heiligsprechung eines Papstes geht.
Dabei liegt die Betonung immer auf neu. Alte Wunder tragen den Makel des Mega-outen.
Neuer Himmel, neue Erde, neue Wunder, neueLieder, neue Städte und neue Heilige.
Bei soviel Neuigkeiten sollte der alte, außerordentliche Römische Ritus aus dem 16. Jahrhundert fairerweise zu ertragen sein, oder?
Aber bitte keinen alten Wein in neue Schläuche…!
Das könnte zum Bumerang werden, wenn der alte Weingeist den Schläuchen in das Bein beißt…
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#2   mandy   15:02:01 | Donnerstag, 20. März 2008
kreuz.net ist zu dumm
um zu verstehen, daß es Wunder der verschiedensten Art gibt. Warum soll ein Jude, der sich auf dem Weg befindet, Christ zu werden, nicht versuchen zur Kommunion zu gehen? Selbstverständlich ist Wunder aus magischem Verständnis kein „reiner“ Glaube, aber auch der heiligt den Menschen. Der Artikel zeigt, daß kreuz.net keine Ahnung vom Thema hat.
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#1   LandorganistII   13:14:15 | Donnerstag, 20. März 2008
Ach Du liebe Zeit,
warum lanciert +net diesen Artikel? Wahrscheinlich um J.P. II mal wieder was ans Zeug zu flicken, oder die hier üblichen antisemitischen Hetzparolen bestimmter Subjekte dieses Forums herauszukitzeln.
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