Ein ganzes Schweizer Bistum wird morgen während der Karfreitagsliturgie offiziell in Selbstanklage schwelgen. Es leckt damit erneut den Bauch der bittersten Feinde der Kirche.
Mittwoch, 2. April 2008 22:59
Lolli †: Von der Redaktion entfernt
Freitag, 21. März 2008 11:11
Aleph: Seltsames Geschmäckle
Freunde, nicht solche Töne! Durch die Karfreitagsbitten hat sich die Welt bislang noch nicht verändern
lassen.
Aber wenn sich die Juden über über den neuen Wortlaut echauffieren, werden sie eine Begründung dafür haben.
Eine dringende Notwendigkeit, die Bitte für die Juden textlich zu verändern gab es für die Kirche keine.
Damit findet eher eine Art Lust- und Launeprinzip seinen Ausdruck.
Vielleicht hat Benedikt XVI. eine Notwendigkeit darin erblickt, den Reformstau im Vatikan auf die außerst ungewöhnliche Weise abzuarbeiten.
Die Tauglichkeit des Vorhabens ist allerdings zu hinterfragen.
Ein seltsames Geschmäckle hat die ganze Karfreitagsbitten-Aktion in jedem Fall.
Aber wenn sich die Juden über über den neuen Wortlaut echauffieren, werden sie eine Begründung dafür haben.
Eine dringende Notwendigkeit, die Bitte für die Juden textlich zu verändern gab es für die Kirche keine.
Damit findet eher eine Art Lust- und Launeprinzip seinen Ausdruck.
Vielleicht hat Benedikt XVI. eine Notwendigkeit darin erblickt, den Reformstau im Vatikan auf die außerst ungewöhnliche Weise abzuarbeiten.
Die Tauglichkeit des Vorhabens ist allerdings zu hinterfragen.
Ein seltsames Geschmäckle hat die ganze Karfreitagsbitten-Aktion in jedem Fall.
Donnerstag, 20. März 2008 23:31
Steini1974: …
Die Kirche hate keine Feinde!
und wenn doch, dann hat der Herr ihr gelehrt, auch diese zu lieben!
und wenn doch, dann hat der Herr ihr gelehrt, auch diese zu lieben!
Donnerstag, 20. März 2008 23:29
SignumSalutis: verjährt?
… „längst verjährte und aufgebauschte angebliche sexuelle Mißbrauchsfälle“ – wann ist ein (nur)
angeblicher Mißbrauch verjährt? Ketz.net betreibt mal wieder die Negation der Negation:
1. gibt es
ohnehin nirgendwo Mißbrauch.
2. ist der verjährt.
und
3. dazu noch aufgebauscht.
Jeder Fall des Mißbrauchs ist einer zuviel, und durchgeknallten Journalisten kann Kirchens am besten begegnen, in dem sie glaubhaft und effektiv sich gegen jede Form von Mißbrauch o. ä. starkmacht. Das Schlimmste ist: Mißbrauch untergräbt das Vertrauen in der Pastoral. Die Menschen müssen spüren, dass es „vor Ort“ anders ist, als in Klischees einer gewissen Presse, dann laufen die ins Leere.
Was aber am Karfreitag in den Fürbitten erscheint, trägt die Kirche Christi in einem Ihrer verinnerlichtesten Augenblicke vor Ihren Herrn, den leidenden und erhöhten. Wenn dazu das Leid gehört, dass Täter des Mißbrauchs 1. ihren Opfern und in 2. Linie ihrer Kirche zufügen, – weshalb nicht?
Allen reichen Segen dessen, der durch Leid und Kreuz für uns den Weg zur Auferstehung gegangen ist
(davon lese ich bei ketz.net z. Zeit leider nicht viel …
)
und
Jeder Fall des Mißbrauchs ist einer zuviel, und durchgeknallten Journalisten kann Kirchens am besten begegnen, in dem sie glaubhaft und effektiv sich gegen jede Form von Mißbrauch o. ä. starkmacht. Das Schlimmste ist: Mißbrauch untergräbt das Vertrauen in der Pastoral. Die Menschen müssen spüren, dass es „vor Ort“ anders ist, als in Klischees einer gewissen Presse, dann laufen die ins Leere.
Was aber am Karfreitag in den Fürbitten erscheint, trägt die Kirche Christi in einem Ihrer verinnerlichtesten Augenblicke vor Ihren Herrn, den leidenden und erhöhten. Wenn dazu das Leid gehört, dass Täter des Mißbrauchs 1. ihren Opfern und in 2. Linie ihrer Kirche zufügen, – weshalb nicht?
Allen reichen Segen dessen, der durch Leid und Kreuz für uns den Weg zur Auferstehung gegangen ist
(davon lese ich bei ketz.net z. Zeit leider nicht viel …
Donnerstag, 20. März 2008 23:00
turk: Obiger Artikel für die Mülltonne
Obiger Artikel ist für die Mülltonne geschrieben. Er bedient „Logiken“ und spielt Dinge gegeneinander aus, die nicht auszuspielen sind. Hier hat jemand Angst vor einem Phantom, und dieser „jemand“ ist niemand anderer als der Schreiber und Einsender obigen Artikels. Lächerlich.
Donnerstag, 20. März 2008 22:04
Bernd Stromberg: Noten
Werden die Noten zu dieser Karfreitagsfürbitte mitgeliefert? Wie wird sie in die Liturgie integriert, beginnen doch die Karfreitagsfürbitten mit „Lasst uns auch beten“? Würde mich mal ehrlich interessieren.
Donnerstag, 20. März 2008 17:04
bertcd: neue Fürbitte
Die neue Fürbitte finde ich zwar für die Karfreitagsliturgie nicht unbedingt notwendig, aber durchaus akzeptabel…es gibt/gab schließlich nicht nur in der Schweizerischen Kirche, sondern weltweit diese schlimmen Fälle und warum soll die (örtliche) Kirche dafür nicht um Vergebung bitten? Ich gratuliere dem Bischof sogar zu dem Mut, diese Bitte anzuordnen! Diese pädophilen Handlungen gehören zu den zutiefst verwerflichen, viel viel mehr, ja unvergleichbar mehr, als z. B. das Brechen des zölibatären Versprechens oder als homosexuelle Handlungen, weil sie kindliche Seelen und Körper zutiefst verletzen, wenn nicht gar zerstören.
Donnerstag, 20. März 2008 15:50
Guiseppe: @ mandy – Wer ist hier der wahre Verleumder?
mandy: „das ganze ist eine Verleumdung. Mehr ist dazu nicht zu sagen.“
Mehr als behaupten können auch Sie nicht. Was ist bei Ihnen da anders (oder besser) als bei kreuz.net?
Mehr als behaupten können auch Sie nicht. Was ist bei Ihnen da anders (oder besser) als bei kreuz.net?
Donnerstag, 20. März 2008 15:45
LandorganistII: Gibt es vor Gott
auch ein Verjährung von Sünden? Wenn ja, wäre ich für die Veröffentlichung der entsprechenden Fristen dankbar.
Donnerstag, 20. März 2008 15:38
Genoveva: Stimmt das?
Auf der Website der Diözese findet sich auf jeden Fall keinerlei Hinweis in diese Richtung???
Sollte es stimmen, so wäre es bedauerlich. Schon ganz einfach, weil dieser Text eben keine Fürbitte ist.
Sollte es stimmen, so wäre es bedauerlich. Schon ganz einfach, weil dieser Text eben keine Fürbitte ist.
Donnerstag, 20. März 2008 15:16
mandy: @Noch eine neue Verleumdung
das ganze ist eine Verleumdung. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Aber das wissen die kreuz.net-macher ja selbst.
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